Gleich IT Service GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Schulmayer seit 18.4.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Dyck seit 11.2.2022 | Prokura |
Michael Zang seit 11.2.2022 | Prokura |
Uwe Gleich seit 9.7.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Secure MidCo AS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gleich GmbHAschaffenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtOffenzulegende Fassung gem. §§ 325 ff. HGB I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Inhalt und Struktur unserer Geschäftstätigkeit haben sich gegenüber den Vorjahren nicht verändert. Der Gegenstand unseres Unternehmens ist der Vertrieb, die Errichtung und Wartung von sicherheitstechnischen Anlagen, insbesondere Videosicherheitsanlagen, Brandmeldeanlagen, Einbruchmeldeanlagen, Zutrittskontrollanlagen sowie Medientechnik. Der Absatz erfolgt über folgende Absatzkanäle: • Business to Business (B2B), darunter auch Großkunden wie z. B. Generalunternehmer, Finanzinstitute und weitere • Business to Customer (B2C) Der Vertrieb erfolgt im Wesentlichen in Deutschland. Die Gleich GmbH hat den Anspruch, nachhaltig und ertragreich zu wachsen. Hierzu sind strategische und operative Ziele definiert, wobei der Fokus des Wachstums auf der Rhein-Main Region und hier insbesondere auf komplexen, beratungsintensiven Projekten liegt. Zur Unterstützung des betriebswirtschaftlichen Monitorings und um zeitnah auf Entwicklungen reagieren zu können, wurde die in den Vorjahren begonnene Einführung eines detaillierten, datenbankbasierten Controlling Tools fortgesetzt. Weiterhin wurde ein Datenbankspezialist vom Hersteller der im Einsatz befindlichen Warenwirtschaftssoftware eingestellt, um kontinuierlich die Controlling Prozesse effektiv zu unterstützen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Entwicklung des Markts für Sicherheitstechnik im Jahr 2023 wurde wie auch in Vorjahren positiv prognostiziert, wenngleich noch keine endgültigen Zahlen von den Verbänden für 2023 veröffentlich wurden. Die Herbst-Konjunkturumfrage des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. zeigt zwar ein zwiegespaltenes Bild der wirtschaftlichen Lage, allgemein ist jedoch ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen. Während der stärkste Rückgang im Privatsektor zu sehen ist, der für die Gleich GmbH von untergeordneter Bedeutung ist, erfährt z.B. die Zutrittssteuerung auch ohne die noch abzusehenden Effekte aus den kommenden KRITIS Gesetzen schon jetzt einen Aufwind. Der Trend hin zu softwaregetriebenen, vernetzten Produkten und Systemen und begleitenden digitalen Services wird den Markt auch weiterhin - insbesondere im Bereich von IP-lastigen Projekten - wachsen lassen. Eine besondere Rolle ist in den nächsten Jahren durch die veränderten regulatorischen Rahmenbedingungen zum Schutz kritischer Infrastrukturen, durch die Umsetzung der CER bzw. NIS-2 Richtlinie, von der viele Unternehmen betroffen sein werden, zu erwarten. 2. Geschäftsverlauf Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 war für die Gleich GmbH wieder ein sehr erfolgreiches Jahr. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind unverändert zum Vorjahr die Gesamtleistung sowie das Jahresergebnis vor Steuern. Sowohl die positive Entwicklung der Gesamtleistung (TEUR 15.735; Vj. TEUR 12.834) als auch der Anstieg des Jahresergebnisses vor Steuern (TEUR 595; Vj. TEUR 380) entsprechen im Wesentlichen der Lageberichtsprognose des Vorjahres für das Geschäftsjahr 2023. Während des Geschäftsjahres 2023 konnten zudem mehrere strategische Kundenprojekte akquiriert werden, so dass auch für 2024 mit einem weiteren Umsatz und Ertragswachstum gerechnet wird. 3. Lage des Unternehmens Der Umsatz konnte um über 17% auf TEUR 13.638 gesteigert werden, die Gesamtleistung sogar um über 22% auf TEUR 15.735. Der Materialaufwand ist im Verhältnis zur Gesamtleistung von rund 32% auf 36% angestiegen, was auch auf die am Markt beobachtbaren, gestiegenen Bezugspreise von Roh- und Handelswaren zurückzuführen ist. Das Rohergebnis lag mit TEUR 10.282 rund TEUR 1.253 bzw. 14% über dem Vorjahreswert. Aufgrund der tendenziell steigenden Kosten für Rohstoffe und Waren, liegt unser Fokus weiterhin auf der Erbringung qualitativ hochwertiger Dienstleitungen durch den Einsatz eigener Mitarbeiter. Die im Vorjahresvergleich gestiegenen Personalkosten sind im Wesentlichen auf den weiteren Aufbau von qualifiziertem Personal zur technischen Umsetzung der laufenden und künftigen Projekte zurückzuführen sowie auf allgemein gestiegene Lohn- und Gehaltskosten. Im Verhältnis zur Gesamtleistung beläuft sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2023 auf knapp 43%, wohingegen im Vorjahr der Personalaufwand noch bei knapp 47% der Gesamtleistung lag. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen war ebenfalls ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um gut 10% zu verzeichnen, welcher im Wesentlichen auf gestiegene Raum- und KFZ-Kosten sowie auf Konzernumlagen zurückzuführen ist. Aber auch dieser Anstieg relativiert sich im Verhältnis zur gestiegenen Gesamtleistung: im abgelaufenen Geschäftsjahr machten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen rund 17% der Gesamtleistung aus, im Vorjahr lag das Verhältnis noch bei gut 19%. Aufbauend auf der oben erläuterten Geschäftsentwicklung hat sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR 394 im Vorjahr auf TEUR 646 im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich erhöht. Aufgrund der Wachstumsfinanzierung durch die Inanspruchnahme der bestehenden Kontokorrentlinien ergab sich in 2023 ein negatives Finanzergebnis in Höhe von TEUR -51 (Vj. TEUR -14). Insgesamt hat sich der Jahresüberschuss um TEUR 175 bzw. annähernd 74% auf TEUR 412 erhöht. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 6.983 auf TEUR 8.875 angestiegen. Im Wesentlichen beruht dies auf einem gestiegenen Vorrats- sowie Forderungsbestand. Passivisch schlägt sich die Erhöhung der Bilanzsumme in den erhaltenen Anzahlungen sowie in den gestiegenen sonstigen Verbindlichkeiten nieder. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeit resultiert aus kurzfristigen Darlehensgewährungen von nahestehenden Unternehmen. Trotz der gestiegenen Bilanzsumme liegt die Eigenkapitalquote unverändert zum Vorjahresstichtag bei soliden 24%. Die liquiden Mittel sind aufgrund der deutlichen Bestandserhöhung an unfertigen Projekten zum Bilanzstichtag bei einem gleichzeitig unterproportionalen Anstieg der erhaltenen Anzahlungen auf TEUR 112 gesunken. Die Finanzierung des Working-Capital erfolgte unterjährig auch durch die Ausnutzung der bestehenden Kontokorrentlinien bei den Hausbanken. Der Auftragsbestand sowie die Anfragesituation können als sehr gut bezeichnet werden. Ein großer Teil des Geschäftserfolgs ist auf die sehr hohe Identifikation und Leistungsbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen der Gleich GmbH mit dem Unternehmen zurückzuführen. Kundenzufriedenheit und eine sehr hohe Qualität in der handwerklichen Ausführung zeichnen das Unternehmen aus und sichern den langfristigen Unternehmenserfolg. Neben unserem Qualitätsmanagementsystem und zahlreichen Zertifizierungen erachten wir die hervorragende Ausbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Grundlage für die weitere Entwicklung. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. III. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens Die in den Vorjahren begonnene Umstrukturierung der Betriebsorganisation wird auch für das Jahr 2024 weitere Ressourcen benötigen - die Firma Gleich GmbH jedoch in die Lage versetzen, den geplanten Wachstumskurs weiter verfolgen zu können. Mit der Aufnahme von Sascha Schulmayer in die Geschäftsführung wurde eine organisatorische Maßnahme getroffen, um fokussiert auf die gesteckten Wachstumsziele hin zu arbeiten. Weiterhin zeigt sich, dass die großen Investitionen in den Aufbau der Abteilung BOS-Funk schneller Früchte tragen werden als zunächst erwartet. So erwarten wir bereits im ersten Halbjahr 2024 ein positives Gesamtergebnis dieser Sparte. Hierbei werden für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) Funksysteme in Gebäuden installiert, die im Krisenfall eine sichere Kommunikation gewährleisten. Die getätigten Investitionen finden sich vor allem in den Personalkosten sowie der gestiegenen Lagerhaltung wieder. Neben der Ausstattung von Gebäuden sollen im Jahr 2024 auch Projekte im öffentlichen Sektor hinzukommen. Zudem wird weiterhin die Gewinnung von strategischen Großkunden im KRITIS Sektor forciert. Um dem Risiko eines renteneintrittsbedingten Personalrückgangs Sorge zu tragen, konnten im Geschäftsjahr 2022 zahlreiche junge, motivierte Mitarbeiter gewonnen werden. Hierdurch wird ein nahtloser Übergang des Knowhows für altersbedingt noch ausscheidende bzw. schon ausgeschiedene Mitarbeiter geschaffen. Da sich die in den letzten Jahren vermehrt aufgetretenen Lieferengpässe aktuell zunehmend entspannen, kann in Zukunft auf die überproportionalen Investitionen in Lagerhaltung verzichtet werden und der Warenbestand wieder reduziert werden. Die Prognose über einen zurückgehenden Markt im Neubaugeschäft bestätigt sich. Durch den Fokus der Gleich GmbH auf komplexe IT-lastige Enterprise-Projekte, bei denen das Know-How des Dienstleisters und das Thema "Bauen im Bestand" im Vordergrund steht, trifft uns diese Marktveränderung im Gegensatz zu vielen anderen Marktbegleitern jedoch nahezu nicht. Forderungsrisiken werden durch ein konsequentes Debitorenmanagement minimiert. Es bestehen keine Fremdwährungsrisiken. Zum Risikomanagement der Firma gehört auch, die wirtschaftlichen Kennzahlen monatlich zu analysieren, um Fehlentwicklungen so früh wie möglich zu erkennen und angemessen reagieren zu können. Die geschilderten Risiken sind im Wesentlichen gleichwertig und werden durch die Geschäftsführung als niedrig eingeschätzt. IV. Prognosebericht Für das folgende Geschäftsjahr erwarten wir einen weiteren moderaten Anstieg der Gesamtleistung und ein positives Jahresergebnis vor Steuern leicht über Vorjahresniveau.
Aschaffenburg, 19. April 2024 gez. Uwe Gleich, Geschäftsführer gez. Jens Heil, Geschäftsführer gez. Sascha Schulmayer, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangOffenzulegende Fassung gem. §§ 325 ff. HGB Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden in Übereinstimmung mit den Gliederungs- und Bewertungsvorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Soweit eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eines Vermögensgegenstands des Anlagevermögens vorliegt, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG wurden im Geschäftsjahr voll abgeschrieben. Im Bereich der Vorräte erfolgt die Bewertung der Waren nach der gleitenden Durchschnittspreismethode. Die unfertigen Arbeiten werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wird grundsätzlich beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung angesetzt. Als Bewertungsverfahren wurde die Barwert-Methode angewandt. Es wurde ein Rententrend von 2,0 % berücksichtigt. Rechnungsgrundlagen sind die Richttafeln von Heubeck 2018G. Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips für zum Bilanzstichtag bestehende ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgte hierbei nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten, von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz gem. § 253 Abs. 2 HGB. Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmens-individuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen ist im Anlagenspiegel als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Wie im Vorjahr sind sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen innerhalb eines Jahres fällig. Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 84.574,29 (Vorjahr: EUR 100.847,93). Ausschüttungssperre Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Rechnungszins der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Rechnungszins der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 3.519 (Vorjahr: EUR 16.885). Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB gesperrt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Diese betreffen im Wesentlichen Personalsachverhalte, Gewährleistungen sowie die Kosten für Jahresabschlusserstellung- und Prüfung. Verbindlichkeiten Zum Jahresende bestehen sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 614.334,19 (Vorjahr: EUR 559.187,90). Davon betreffen EUR 182.217,73 (Vorjahr: EUR 226.420,31) Verbindlichkeiten aus Steuern. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1.449 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingzahlungen verteilen sich vertragsgemäß auf folgende Jahre:
Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von EUR 7.200,00 (Vorjahr: EUR 14.333,14) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Angaben zur Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Uwe Gleich, B. Eng.: Elektro- und Informationstechnik Herr Jens Heil, Fachinformatiker Seit dem 8. April 2024 gehört Herr Sascha Schulmayer, Elektroinstallateur, der Geschäftsführung der Gleich GmbH an. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 411.792,35 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsberichterstattung Es bestehen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind. Unterschrift der Geschäftsführung
Aschaffenburg, 19. April 2024 gez. Uwe Gleich gez. Jens Heil gez. Sascha Schulmayer Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerkes zum vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2023 Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Gleich GmbH, Aschaffenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gleich GmbH, Aschaffenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gleich GmbH, Aschaffenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aschaffenburg, den 19. April 2024 RMS
Audit GmbH
gez. S. Ammerschläger, Wirtschaftsprüfer |
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