Gebr. Pfeiffer Grundbesitz Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Christoph Dr. Maßmann seit 20.5.2025 | Vorstandsmitglied |
Johannes Ilg seit 14.2.2025 | Prokura |
Cheikh Oudeika seit 13.2.2023 | Prokura |
Jörg Heims seit 4.6.2021 | Prokura |
Christoph Schläfer seit 4.6.2021 | Prokura |
York Dr. Reichardt seit 4.6.2021 | Prokura |
Mathias Dülfer seit 26.6.2018 | Vorstandsmitglied |
Christoph Dipl.-Kfm. Geupel seit 27.1.2017 | Vorstandsmitglied |
Patrick Heyd seit 7.7.2014 | Prokura |
Hubert Pfaff seit 18.4.2011 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gebr. Pfeiffer SEKaiserslauternJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Bilanz zum 30. Juni 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24(1) Rechnungslegung Die Gebr. Pfeiffer SE, Kaiserslautern, ist beim Registergericht Kaiserslautern unter der Nummer HRB 31096 geführt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Aktiengesellschaften aufgestellt. Gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB haben wir einige Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen, um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern. Soweit Ausweise wahlweise in der Bilanz oder im Anhang vorgenommen werden können, sind die Angaben im vorliegenden Anhang erfolgt. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Dabei umfassen die Herstellungskosten Lohn-, Material- und angemessenen Gemeinkosten (Eigenleistungen) sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode errechnet. Den planmäßigen Abschreibungen liegt die betriebliche gewöhnliche Nutzungsdauer in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen zugrunde. Hierbei orientiert sich die Gesellschaft in der Regel an den Höchstsätzen. Zugänge zu geringwertigen Anlagegütern (Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00) werden im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 5 HGB, bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. den niedrigeren Tagespreisen zum Bilanzstichtag bewertet. Erforderliche Abwertungen wegen Ungängigkeit oder verminderter Verwertbarkeit erfolgten zum Teil bis auf den Schrottwert. Dabei werden für unterschiedliche Produktgruppen unterschiedliche Abwertungssätze verwendet, bei deren Festlegung wir uns an der durchschnittlichen Durchlaufzeit der Projekte von Auftragserhalt bis zum Ende der Gewährleistung orientieren. Auf Bleche, Eisen und Stabmaterialien, die im Freien lagern, wurde eine Abwertung von 5 % wegen Rostbefalls vorgenommen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten. Die hierbei zugrunde gelegten Gemeinkostenzuschlagssätze basieren auf den Planwerten 2023/24. Die Herstellungskosten umfassen Kosten für Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne, technische Abwicklung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Abschreibungen auf das Anlagevermögen, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind, sind eingeschlossen, nicht jedoch Verwaltungsgemeinkosten. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen. Geleistete Anzahlungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden zum Nennwert bewertet. Längerfristige unverzinsliche Forderungen werden grundsätzlich abgezinst. Für das allgemeine Kreditrisiko besteht eine Pauschalwertberichtigung. Bei den Forderungen sind erkennbare Einzelrisiken durch Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Kurswert des Bilanzstichtags bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ausschließlich transitorische Posten im engeren Sinn und wird für Ausgaben gebildet, die zu Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag führen. Im Sinne einer transparenten Darstellung der Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft führen wir im laufenden Geschäftsjahr die geübte Praxis des Ausweises aktiver latenter Steuern gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB fort. Der Ausweis entspricht dem voraussichtlichen steuerlichen Minderaufwand in nachfolgenden Geschäftsjahren auf die zeitlichen Unterschiede zwischen den Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz, im Wesentlichen bei Altersteilzeit-, Pensions-, Garantie- und Drohverlustrückstellungen, sowie auf steuerliche Verlustvorträge (soweit mit deren Verrechnung innerhalb der nächsten fünf Jahre zu rechnen ist). Bei der Berechnung wurden ein Körperschaftsteuersatz von 15,0 %, ein Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf die Körperschaftsteuer und ein Gewerbesteuersatz von 15,05 % zugrunde gelegt. Die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB wurde beachtet. Die Veränderung im aktuellen Geschäftsjahr von TEUR 121 resultiert aus einer Erhöhung der latenten Steuern aus temporären Differenzen um TEUR 343 und einer Verringerung der latenten Steuern aus Verlustvorträgen um TEUR 222. Die Pensionsrückstellungen für Einzelzusagen wurden unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G für die Pensionsversicherung von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit einem Rechnungszinsfuß von 1,84 %, einer erwarteten Lohn- bzw. Gehaltssteigerung von 2,50 % und einer Fluktuationsrate von 2,00 % gebildet. Als Rententrend wurde eine Steigerung von 2,50 % zugrunde gelegt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode". Im Rahmen der Ermittlung des Rechnungszinsfußes wurde im Jahr 2015/2016 die Methode zur Bewertung der Pensionsrückstellungen von einem 7-jährigen Durchschnittszins zu einem 10-jährigen Durchschnittszins mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren geändert. Hierdurch sind die Rückstellungen um EUR 42.728,00 niedriger ausgewiesen. Die Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB wurde beachtet. Für Pensionsverpflichtungen bestehen teilweise Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen. Die Bewertung dieser Ansprüche erfolgt unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 (Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen) unter Anwendung des sog. "Primat der Passivseite". Die Aufwendungen aus der Anwendung sind innerhalb der Zinsaufwendungen erfasst. Die so bewerteten Rückdeckungsansprüche werden mit dem Erfüllungswert der Rückstellungen für Pensionen verrechnet. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Die einzelnen Rückstellungen wurden bei Laufzeiten von über einem Jahr mit dem Zinssatz gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Bei den Rückstellungen für Altersteilzeit wurde von dem Wahlrecht zur pauschalen Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins für eine Restlaufzeit von 15 Jahren Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen für Garantie- und Gewährleistung werden mittels eines pauschalen Verfahrens ermittelt, bei dem auf die getätigten Umsätze definierte Bewertungssätze angewendet werden. Künftige Preis- und Kostensteigerungen sowie Abzinsungen werden berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Erfassung von Umsatzerlösen erfolgt grundsätzlich nach Erbringung der Leistung bzw. Lieferung der Vermögensgegenstände und damit bei Gefahrenübergang auf den Kunden. Bei langfristigen Fertigungsaufträgen (i.d.R. Mühlen) wird eine Teilgewinnrealisierung vorgenommen, d.h. es werden bereits Umsatzerlöse erfasst, sofern bis zum Bilanzstichtag bereits abgrenzbare Teile des Auftrags fertiggestellt und an den Kunden ausgeliefert wurden. Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bilanzerläuterungen (3) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. (4) Finanzanlagen Der Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB stellt sich wie folgt dar:
1) davon 99 % unmittelbar und 1 % mittelbar
2) davon 70,83 % unmittelbar und 29,17 %
mittelbar
(5) Vorräte
(6) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (i. Vj. EUR 121.500,00) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 3.917 (i. Vj. TEUR 4.061). Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen unverändert zum Vorjahr nicht vor. Alle sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (7) Wertpapiere (Sonstige) Sie enthalten Anteile an Investmentfonds. Im Berichtsjahr wurden Zuschreibungen von EUR 76.039,12 (i. Vj. EUR 103.901,86) und Abschreibungen von EUR 0,00 (i. Vj. EUR 136.615,48) vorgenommen. Die gesamten Wertpapiere sind an eine Treuhandgesellschaft verpfändet und dienen der Sicherung der Altersteilzeitguthaben unserer Mitarbeiter sowie der Mitarbeiter unserer Tochtergesellschaft Barbarossawerke GmbH. (8) Flüssige Mittel Es handelt sich fast ausschließlich um Guthaben bei Kreditinstituten. (9) Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital beträgt am 30. Juni 2024 EUR 6.000.000,00 (unverändert). Es ist eingeteilt in 6.000 nennwertlose Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Namen. (10) Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage resultiert aus der DM-Eröffnungsbilanz zum 21. Juni 1948. (11) Gewinnrücklagen
(12) Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn beträgt EUR 7.315.297,44 und setzt sich aus dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres in Höhe von EUR 7.220.196,16 und dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von EUR 95.101,28 zusammen. Der Bilanzgewinn des Vorjahres von EUR 5.895.101,28 wurde gemäß Beschluss der Hauptversammlung zur Ausschüttung einer Dividende von EUR 1.200.000,00 verwendet. EUR 4.600.000,00 wurden in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt und EUR 95.101,28 wurden auf neue Rechnung vorgetragen. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen den Bilanzgewinn von EUR 7.315.297,44 zur Ausschüttung einer Dividende von EUR 1.800.000,00 und eines Bonus von EUR 600.000,00 zu verwenden. Weiterhin wird vorgeschlagen EUR 4.900.000,00 des verbleibenden Betrags in die Gewinnrücklagen einzustellen und EUR 15.297,44 auf neue Rechnung vorzutragen. Zur Ausschüttung gesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB bestehen in Höhe von TEUR 8.576 aus aktiven latenten Steuern und gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB in Höhe von TEUR 43 aus dem Unterschiedsbetrag zwischen einer Bewertung der Pensionsrückstellungen unter Zugrundelegung eines siebenjährigen Durchschnittszinses und einer Bewertung mit einem zehnjährigen Durchschnittszinses zum 30. Juni 2024. Diesen Beträgen stehen freie Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 18.167 zuzüglich des Bilanzgewinns in Höhe von TEUR 7.315 gegenüber. (13) Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen wurden mit Vermögensgegenständen gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe des gemäß IDW RH FAB 1.021 modifizierten Aktivwerts der Rückdeckungsversicherungen von TEUR 4.961 verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverbindlichkeiten betrug zum Stichtag TEUR 15.503. Die Zinsaufwendungen aus den Pensionsverpflichtungen betrugen TEUR 266 und die Zinserträge aus den Zeitwerten TEUR 74. Aus der Anwendung des IDW RH FAB 1.021 (Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen) entstand ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 383. Diese wurden im Finanzergebnis verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen umfassen vor allem Rückstellungen für Garantie- und Gewährleistungen sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, daneben u. a. Urlaubsrückstände, Altersteilzeitverpflichtungen, ausstehende Rechnungen, Tantiemen und Abschlussvergütungen. Der Erfüllungsbetrag für Altersteilzeitverpflichtungen von TEUR 2.767 wurde mit Vermögensgegenständen gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe des Zeitwerts (fortgeführte Anschaffungskosten) des Aktivvermögens aus der Altersteilzeitrückdeckung von TEUR 1.271 verrechnet. Die sich aus der Altersteilzeitverpflichtung ergebenden Zinsaufwendungen belaufen sich auf TEUR 56. (14) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten (sämtlich wie im Vorjahr mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen neben Verbindlichkeiten aus Steuern im Wesentlichen Verpflichtungen aus Provisionsverbindlichkeiten und Umsatzsteuerverbindlichkeiten. (15) Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag besteht eine Garantieerklärung zugunsten verbundener Unternehmen (TEUR 4.482). Aufgrund der gegenwärtigen Bonität der betreffenden verbundenen Unternehmen schätzen wir die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme als gering ein. (16) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtung aus einem laufenden Miet- und Pachtvertrag beträgt TEUR 372 (i. Vj. TEUR 279) und besteht gegenüber verbundenen Unternehmen. Davon sind TEUR 372 (i. Vj. TEUR 279) innerhalb eines Jahres fällig. (17) Finanzinstrumente nach § 285 Nr. 23 HGB Zur Absicherung von Währungsrisiken hat die Gesellschaft Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Die Devisentermingeschäfte mit Fälligkeiten vom 2. Juli 2024 bis zum 22. November 2024 über insgesamt TCNY 9.646 weisen zum Bilanzstichtag positive Marktwerte von TEUR 11 auf. Die Devisentermingeschäfte und die Verträge über Beschaffungsgeschäfte in CNY wurden jeweils zu einer Bewertungseinheit in Form von Micro Hedges zusammengefasst. Ihre jeweilige Effektivität wurde anhand der Critical-Term-Match-Methode ermittelt. Damit wurde eine vollständige Wirksamkeit festgestellt. Infolgedessen konnte eine Rückstellungsbildung für drohende Verluste unterbleiben. Der Bewertung liegt die Bescheinigung des Kreditinstitutes zugrunde, die auf Optionsmodellen beruht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt und ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. (18) Umsatzerlöse Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst im Wesentlichen die Herstellung von Walzenschüsselmühlen und Zubehör. Geographisch gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:
Die Auslandsumsätze ergeben sich aus folgenden Regionen:
(19) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 195.524,76 (i. Vj. EUR 1.100.666,92) - im Wesentlichen Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten und Erträge aus einzelwertberichtigten Forderungen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsgewinnen (EUR 54.561,31; i. Vj. EUR 213.671,61) enthalten. (20) Materialaufwand
(21) Personalaufwand
Belegschaft Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer, getrennt nach Gruppen (§ 285 Nr. 7 HGB):
(22) Sonstige betriebliche Aufwendungen Hierin sind periodenfremde Aufwendungen von EUR 55.517,43 (i. Vj. EUR 4.190,00) enthalten. Sie stellen Abschreibungen auf Forderungen dar. Weiterhin enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Währungskursverluste in Höhe von EUR 183.769,56 (i. Vj. EUR 342.911,53). (23) Finanzergebnis
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen Zinseffekte aus längerfristigen Rückstellungen. (24) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Für das Berichtsjahr fallen laufende inländische Ertragsteuern in Höhe von TEUR 232 (i. Vj. TEUR 0) sowie für das Vorjahr in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. 0,00) an. Ausländische Steuern belaufen sich auf TEUR TEUR 272 (i.Vj. TEUR 485). Weiterhin haben sich die gem. § 274 HGB ausgewiesenen aktiven latenten Steuern um TEUR 121 erhöht. Sonstige Pflichtangaben (25) Gesamtbezüge von Vorstand, Aufsichtsrat und ehemaligen Vorstandsmitgliedern (§ 285 Nr. 9a, b HGB) Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betragen für das Geschäftsjahr 2023/2024 EUR 224.891,94. An frühere Mitglieder des Vorstands wurden EUR 548.148,03 gezahlt. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gegenüber Teilen dieses Personenkreises betragen EUR 6.164.307; hierfür sind Rückstellungen in voller Höhe gebildet. Die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. (26) Abschlussprüferhonorare Das von unserem Abschlussprüfer, der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, für das Geschäftsjahr 2023/2024 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 277, davon TEUR 196 für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 81 für Steuerberatungs- und Rechtsberatungsleistungen. (27) Mitglieder des Aufsichtsrats Dr.-Ing. Hinrich Mählmann, geschäftsführender Gesellschafter -Vorsitzender- Dr. Eduard Kulenkamp, Unternehmer -stellvertretender Vorsitzender- Dipl.-Betriebsw. Norbert Breuer, EMBA (28) Mitglieder des Vorstands Den Vorstand bilden die Herren: Dipl.-Ing. Mathias Dülfer, Vorstandsvorsitzender Dipl.-Kaufmann Christoph Geupel
Kaiserslautern, den 15. Oktober 2024 Gebr. Pfeiffer SE Der Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/241 Unser Unternehmen Die Gebr. Pfeiffer SE, Kaiserslautern, die sich seit ihrer Gründung im Jahre 1864, also seit nunmehr 160 Jahren, unverändert in der Hand der Gründerfamilie befindet, konstruiert und fertigt Maschinen und Anlagen für die Zement-, Kalk-, Gips-, Keramik- und sonstigen Baustoffindustrien. Im Berichtsjahr wurde der Einstieg in das Geschäftsfeld Bergbau intensiv vorangetrieben. Der Fertigungsbereich ist vollständig an die hundertprozentige Tochtergesellschaft Barbarossawerke GmbH, Kaiserslautern, ausgelagert. Tochtergesellschaften in den Vereinigten Staaten von Amerika, Indien, China, Malaysia, Ägypten, Brasilien und Russland sowie eine Repräsentanz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) tragen ebenso wie ein dichtes Handelsvertreternetz zum weltweiten Markterfolg unseres Unternehmens bei. Im internationalen Wettbewerb nehmen wir mit MVR ® und MultiDrive ® technologisch die Spitzenposition ein. Der Absatzschwerpunkt liegt auf unserer Walzenschüsselmühle MVR ® mit dem modernsten Stand der Technik in allen Größen für die Vermahlung von Klinker und Rohmehl. Unsere bewährte MPS-Mühle kommt vorwiegend nur noch für die Vermahlung von Kohle, Gips, Keramik etc. zum Einsatz. Darüber hinaus werden u. a. Sichter, Trockner, Hydratanlagen und Gipskocher gefertigt. Wir verfügen über aktuelle Datenverarbeitungs- und Informationstechnologie und entwickeln diese weiter, unter anderem durch unser in den letzten Geschäftsjahren neu eingeführtes ERP-System, das seit dem Berichtsjahr auch bei ausländischen Tochterfirmen genutzt wird und derzeit in unserer indischen Tochtergesellschaft ausgerollt wird. Für Forschung, Entwicklung und Rohstoffuntersuchungen unterhalten wir ein großes Technikum mit einem umfangreichen Maschinenpark und Fachlabors. Weiter investiert haben wir in unsere Digitalisierung mit Fokus auf Anlagenanalyse und -optimierung, präventive Wartung und Anlagensteuerung. Unser Unternehmen hat einen Fokus auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Digitalisierung in seinen Produkten und Prozessen. Es bietet Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz in der Zementproduktion und arbeitet an Technologien zur Verringerung der CO 2 -Emissionen in der Baustoffindustrie. Zur Steuerung unseres Unternehmens nutzen wir insbesondere die finanziellen Leistungsindikatoren Auftragseingang und Umsatz sowie Jahresüberschuss. Daneben beobachten wir weitere nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wie beispielsweise die Auslastung unserer technischen Büros, die Anzahl und Qualifikation unserer Mitarbeiter und die Einhaltung definierter Qualitätskennzahlen wie etwa die Liefertreue. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr im Wesentlichen durch eine im Nachgang der Coronakrise stattfindende Normalisierung der Beschaffungspreise gekennzeichnet. Die durch den Krieg in der Ukraine aufgetretenen Unsicherheiten bei der Energieversorgung der Industrie im europäischen Raum konnten weitestgehend ausgeräumt werden. Die dadurch hervorgerufene anhaltend hohe Inflation hat nicht zu einer generellen Schwäche der Weltkonjunktur geführt. Die neben dem Ukrainekrieg bestehenden geopolitischen Spannungen wie etwa der Nahost-Konflikt belasten jedoch die Lieferketten und die wirtschaftliche Entwicklung. Im gesamten Geschäftsjahr 2023/24 ist mit Ausnahme Südostasiens wie im Vorjahr eine erhöhte Investitionsbereitschaft insbesondere in Indien und Afrika zu verzeichnen. Auch in den übrigen Märkten ist eine Wiederbelebung erkennbar, wenn auch nicht im selben Maße. Die in den Vereinigten Staaten von Amerika erwartete Zunahme der Investitionstätigkeit durch den Inflation Reduction Act hat unser Geschäft bislang nur in geringem Maße positiv beeinflusst. Insgesamt bestätigen die zur Vergabe gekommenen Projekte die Tendenz, dass sich unsere Absatzmärkte auf ein Vor-Corona-Niveau erholen. Diese Erholung wird aber nicht dazu führen, das seit Jahren schwächer gewordene Investitionsniveau in der Zementindustrie in Summe anzuheben. Größere wie kleinere Projekte waren unverändert von allen Marktteilnehmern - Full Linern und Komponentenlieferanten - umkämpft. Dem aggressiven Preiskampf kann nur mit effizienten Prozessen, standardisierten Produkten und möglichst hohen Lieferanteilen aus Niedrigkostenländern begegnet werden. Unser Marktumfeld ist insbesondere durch europäische Vertikalmühlenhersteller wie insbesondere Loesche geprägt. Die Bedeutung von FLS und thyssenkrupp Industrial Solutions hat im Wettbewerb abgenommen. In einigen Märkten stehen wir auch im direkten Wettbewerb mit chinesischen Anbietern sowie mit Rollenpressen als alternativer Technologie. Unser Absatzgebiet ist der Weltmarkt. Jedoch deckt die P.R. China den eigenen Bedarf, soweit vorhanden, weitgehend aus eigener Produktion ab. Darüber hinaus drängt die chinesische Baustoffmaschinenindustrie weiter in die bisher von westlichen Lieferanten beherrschten Märkte vor. Dies gilt wie auch in den vergangenen Jahren nur in geringem Maße für große und sehr große Vertikalmühlen für Rohmehl oder Klinker. 2.2 Geschäftsverlauf Der insgesamt sehr erfreuliche Auftragseingang im Geschäftsjahr lag über unseren Erwartungen. Bezogen auf das Vorjahr verzeichneten wir einen Anstieg um 26%. Ursächlich hierfür war in erster Linie die erstarkte Investitionsbereitschaft der indischen Kunden sowie die Zusammenarbeit mit chinesischen Generalunternehmern bei Neuinvestitionen. Die wie im Vorgeschäftsjahr rege Angebotsnachfrage konnte deshalb in diesem Geschäftsjahr im Neumaschinengeschäft in eine weitere Steigerung des Auftragseingangs umgesetzt werden. Obwohl aufgrund des Krieges in der Ukraine eine hohe Unsicherheit weiterhin besteht, sehen wir wie im Vorjahr ein positives Investitionsklima für Maschinen und Anlagen in unserer Branche, wenn auch mit regional unterschiedlicher Ausprägung. Das Ersatzteil- und Servicegeschäft entwickelte sich aufgrund der in den vergangenen Jahren unternommenen Anstrengungen im Bereich der Internationalisierung positiv und konnte im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr erneut erhöht werden und so zur Stabilisierung des Auftragseingangs und des Ertrags auf einem auskömmlichen Niveau einen bedeutenden Beitrag leisten. Die Zementindustrie bleibt weiterhin unser dominierender Kundenbereich. Das Geschäft für die Gipsindustrie bewegte sich stabil jedoch unter den Vorjahreswerten, wenn auch im Vergleich zur Zementindustrie auf deutlich niedrigerem Niveau. Die regionale Verteilung des Auftragseingangs war stärker als im langjährigen Vergleich durch den indischen Markt geprägt. Der Abstand zu den Märkten in Afrika, Europa und Amerika war jedoch größer als gewöhnlich. Der Exportanteil (einschl. indirektem Export) lag bei 95 % (Vorgeschäftsjahr 94 %). Der Umsatz ist im Geschäftsjahr auf 107,9 Mio. EUR gesunken (Vj. 111,3 Mio. EUR). Die im Geschäftsjahr 2018/19 vorgenommene Verselbständigung des Fertigungs- bereichs führte zu einer Umschichtung der Aufwendungen vom Personal- in den Materialbereich. Das Ziel, unsere Fertigungsmöglichkeiten in den Bereichen Guss und mechanische Bearbeitung auch anderen Kunden anzubieten, konnte bislang nur in geringem Umfang realisiert werden. 2.3 Investitionen Im Rahmen des Einstiegs in den Bergbau haben wir eine Beteiligung an einem australischen Start-Up, der NextOre Ltd. erworben. Die weiteren Investitionen des Berichtszeitraums beschränkten sich auf den Erhalt unseres Maschinenparks sowie den weiteren Ausbau unseres Technikums und unserer Informations- und Kommunikationstechnik. 2.4 Forschung und Entwicklung Der Schwerpunkt der Forschung und Entwicklung lag auch im abgelaufenen Geschäftsjahr auf unserer Vertikalmühle MVR ® , die für alle Größen von klein bis groß zur Verfügung steht. Im Fokus steht dabei die Steigerung von Effizienz und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus arbeiten wir mit Partnern an der Entwicklung und Implementierung von Industrie 4.0 Produkten für unsere Mahlanlagen. Im Rahmen dieser Arbeiten entwickeln wir unsere in Vorjahren zur Marktreife geführte Steuerungstechnik beständig weiter und arbeiten gemeinsam mit dem DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Kaiserslautern) am Ausbau unserer KI-Lösung. 2.5 Personal Die Zahl unserer Mitarbeiter betrug im Durchschnitt des Geschäftsjahres 217 und lag damit leicht über dem Vorjahresniveau. Der Aufbau erfolgte vor dem Hintergrund des deutlichen Anstiegs des Auftragseingangs. Die berufliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter wird von uns durch gezielte Schulungsmaßnahmen gefördert. Abgesehen von den beschriebenen Anpassungen ist die Fluktuation unserer Mitarbeiter seit Jahren unverändert gering. 2.6 Tochtergesellschaften Die Gebr. Pfeiffer (India) PVT. LTD, Noida/Indien, konnte sowohl Umsatz als auch Ergebnis vor Steuern im abgeschlossenen Geschäftsjahr gegenüber Vorjahr leicht steigern. Der Auftragseingang konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht werden. Im Mai 2023 hat die Gesellschaft eine eigene Tochtergesellschaft gegründet, die Gebr. Pfeiffer Mfg. (India) PVT. LTD., Noida/Indien. Diese Gesellschaft wird zukünftig Teile der Fertigung unserer Mühlen für unsere indischen Kunden übernehmen. Das dafür benötigte Werk befindet sich im Bau und kann im Geschäftsjahr 2024/25 seine Tätigkeit aufnehmen. Bei der Gebr. Pfeiffer Inc., Pembroke Pines/USA, erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um + 13%. Das operative Ergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der deutlich niedrigeren Ersatzteil-/Serviceumsätze gesunken. Auch der Wert des Auftragseingangs konnte im Geschäftsjahr aufgrund von Projektverschiebungen im Vergleich zum Vorjahr nicht erhöht werden. Die Gebr. Pfeiffer Grinding Technologies (Beijing) Co. Ltd. hat sich insgesamt gut weiterentwickelt, konnte im Berichtsjahr ein leicht positives Ergebnis erzielen. Die weiteren Tochtergesellschaften in Brasilien, Ägypten, Malaysia und Russland haben im Berichtsjahr ihre Geschäftstätigkeit im geplanten Umfang fortgesetzt. Insbesondere die Aktivitäten im After-Sales-Geschäft erweisen sich aufgrund der größeren Kundennähe als förderlich für den Umsatz der Gebr. Pfeiffer SE. Die Gebr. Pfeiffer Projects GmbH ist nicht operativ tätig, sondern hält nur Beteiligungen an den Tochtergesellschaften in Ägypten und Brasilien. Die Barbarossawerke GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der vertraglichen Beziehungen zur Muttergesellschaft ein leicht positives Ergebnis erzielt. Die Gebr. Pfeiffer Grundbesitz GmbH & Co. KG erzielt durch Mietverträge mit der Mutter- bzw. Schwestergesellschaft gesicherte Mieteinnahmen. Aufgrund von größeren Instandhaltungsaufwendungen für das Verwaltungsgebäude und die Fertigungshallen, hat sich negative Jahresergebnis von -329 TEUR im Vorjahr auf -969 TEUR im Berichtsjahr verschlechtert. Das Ergebnis wurde periodengleich von der Konzernmutter ausgeglichen. Die durch Kaufvertrag vom 26.11.2019 rückwirkend zum 01.07.2019 erworbene AuTeBa GmbH mit Sitz in Kassel ergänzt die technische Kompetenz des Unternehmens um eine steuerungstechnische Komponente. Die Gesellschaft konnte wie im Vorgeschäftsjahr zum 30.06.2023 ein positives Geschäftsergebnis erzielen. Die Unterstützungseinrichtung unseres Unternehmens, die Oskar- und Helene- Pfeiffer-Stiftung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Kaiserslautern, hat zum 1. Oktober 2022 vor dem Hintergrund der langjährig nicht auskömmlichen Zinseinnahmen, wie geplant, ihre Leistungen gegenüber den ehemaligen Mitarbeitern und deren Angehörigen eingestellt. Stattdessen hat die Gebr. Pfeiffer SE die Auszahlungen der Betriebsrenten ab diesem Zeitpunkt übernommen. 3 Ertragslage Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen) verminderte sich aufgrund des leicht gesunkenen Umsatzes von 112,2 Mio. EUR um 3,8 Mio. EUR auf 108,5 Mio. EUR (97,0 % des Vorjahreswertes). Die Reduzierung der Umsatzerlöse betrifft die Umsätze mit MVR ® -Anlagen aufgrund von Verschiebungen in das nächste Geschäftsjahr. Demgegenüber entwickelte sich das After-Sales-Geschäft positiv. Der Materialaufwand verringerte sich überproportional zur gesunkenen Betriebsleistung um 7,2 Mio. EUR auf 61,1 Mio. EUR (89,4 % des Vorjahreswertes). Der Rohertrag (Betriebsleistung minus Materialaufwand) verbesserte sich um 3,4 Mio. EUR auf 47,3 Mio. EUR (107,7 % des Vorjahreswertes). Der Anteil der Personalkosten an der Betriebsleistung konnte trotz der deutlich gestiegenen Betriebsleistung nicht die Zielgröße von 20% erreichen und stieg bei einem Rückgang um 0,2 Mio. EUR von 21,2 % auf 21,7%. Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Mio. EUR verschlechtert. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge sowie aus Anlaufkosten für die Aufnahme der Geschäftstätigkeit im Geschäftsfeld Bergbau. Die Verbesserung des Finanzergebnisses um 0,5 Mio. EUR resultiert aus der höheren Dividendenausschüttung unserer indischen Tochterfirma. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich somit im Berichtszeitraum um 2,1 Mio. EUR von 5,5 Mio. EUR im Vorgeschäftsjahr auf nun 7,6 Mio. EUR. Der Ausweis von aktiven latenten Steuern wurde fortgeführt. Durch die Reduzierung der Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei gleichzeitig gestiegener Aktivierung von steuerlichen Verlustvorträgen ergibt sich im Geschäftsjahr eine ertragsteuerliche Belastung. Der Jahresüberschuss beträgt somit 7,3 Mio. EUR. Die Gesellschaft schlägt vor, eine Dividende für das Geschäftsjahr in Höhe von 1,8 Mio. EUR und einen Bonus in Höhe von 0,6 Mio. EUR auszuschütten. 4 Vermögenslage Die Vermögenslage ist zufriedenstellend. Die Eigenkapitalquote beträgt leicht verbessert 32 % (Vorjahr 27 %) der um 3,4 % auf 100,8 Mio. EUR gestiegenen Bilanzsumme. Auf der Aktivseite ist ein Anstieg des Finanzanlagevermögens um 4,0 Mio. EUR zu verzeichnen, was im Wesentlichen aus dem Erwerb einer Beteiligung an dem australischen Start-Up NextOre Ltd. resultiert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich analog zum gesunkenen Umsatz um 4,4 Mio EUR verringert. Die liquiden Mittel (einschließlich der Wertpapiere) haben sich um 2,8 Mio. EUR erhöht. Die aktiven latenten Steuern haben sich um 0,1 Mio. EUR erhöht. Der Anteil der liquiden Mittel (einschließlich der Wertpapiere) an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 7,9 % (Vorjahr 5,3 %). Auf der Passivseite stiegen die Rückstellungen um 4,1 Mio. EUR bei gleichzeitigem Rückgang der Verbindlichkeiten um 6,9 Mio. EUR. Der Anstieg der Rückstellungen ist im Wesentlichen auf ausstehende Rechnungen zurückzuführen. Die Reduzierung der Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen ein Ergebnis des Rückgangs der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 5 Finanzlage Die Finanzlage bewertet der Vorstand als zufriedenstellend. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug +8,0 Mio. EUR (Vj. +1,7 Mio. EUR). Die liquiden Mittel (einschließlich der Wertpapiere) lagen mit 8,0 Mio. EUR um 2,9 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Wir verfolgen die Strategie, alle notwendigen Investitionen sowie das laufende Geschäft ohne Bankkredite zu finanzieren. Unser Unternehmen konnte seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit und in vollem Umfang nachkommen. 6 Zusammenfassung Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich die Ertragslage trotz der inflationsbedingten Belastungen bei Energie- und Personalkosten deutlich positiv und besser als erwartet entwickelt hat. Die Vermögens- und Finanzlage ist auch dank des positiven Cash-Flows insgesamt zufriedenstellend. Die Eigenkapitalquote steigt aufgrund des Jahresüberschusses bei einer wieder gestiegenen Bilanzsumme. Der Anteil der liquiden Mittel ist gestiegen. Wir benötigen weiterhin keine Bankfinanzierung. 7 Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung gibt es nach Geschäftsjahresende nicht. 8 Risiko, Chancen- und Prognosebericht Wir unterhalten ein den Erfordernissen unseres Unternehmens angepasstes Früherkennungssystem zur Überwachung unternehmensspezifischer Risiken. Produkt-, Finanz- und Währungsrisiken werden zeitnah und vollständig erfasst und sind einer fortlaufenden Bewertung unterworfen. Es existiert ein integriertes System von Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheit und Umweltmanagement. Im Folgenden sind wesentliche Risikokategorien dargestellt, wobei die wesentlichen Risiken aus unserer Sicht in den Bereichen Markt/Wettbewerb, gefolgt von Beschaffung und bei den politischen Risiken liegen. Wesentliche Chancen sehen wir im Bereich Technologie. Markt/Wettbewerb Unser Geschäft hängt von der Investitionsbereitschaft der internationalen Baustoffindustrie ab, die keine gleichmäßige Entwicklung kennt. Regional wechselnde Schwerpunkte der Nachfrage führen zu einem dauerhaft scharfen Wettbewerb auf der Lieferantenseite. Der in den letzten Jahren aufgrund des intensiven Wettbewerbs zu beobachtende Preiskampf scheint sich wieder fortzusetzen, nachdem noch im Vorjahr eine Entspannung zu verzeichnen war. Die ständig steigenden technischen Anforderungen der Kunden müssen entsprechend bedient werden. Daher unterliegen Auftragseingang, Umsatz und auch das Ergebnis nach Steuern Schwankungen, denen wir durch ein kontinuierliches Monitoring der Marktgegebenheiten und entsprechende Anpassungen unserer Vertriebsaktivitäten entgegenzuwirken versuchen. Beschaffung Die Kundenaufträge müssen in der Regel zu Festpreisen abgeschlossen werden. Kostenrisiken auf der Beschaffungsseite aufgrund steigender Nachfrage nach Rohstoffen oder bei Kapazitätsengpässen für Schlüsselkomponenten berücksichtigen wir in der Preiskalkulation vorab, so dass das Risiko einer Ergebnisreduzierung aufgrund von unerwarteten Kostensteigerungen möglichst minimiert wird. Das Geschäft ist weiterhin von Lieferengpässen, gestiegenen Lieferzeiten und Lieferverzügen geprägt. Hinzu kommen gestiegene Transportkosten. Die diesbezüglich weitere Entwicklung ist insbesondere angesichts des Nahost-Konflikts schwer einschätzbar. Über die Vorabbestellung lieferkritischer Komponenten versuchen wir das Risiko von Lieferverzögerungen zu reduzieren. Finanzen/Liquidität Die zufriedenstellende Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft und der Bestand an flüssigen Mitteln innerhalb der Firmengruppe machen die Gebr. Pfeiffer SE unabhängig von Fremdkapital. Insofern bestehen keine Risiken aus Anschlussfinanzierungen. Der auf 2 Jahre festgelegte Planungshorizont lässt ein weiteres Erstarken der Liquidität erwarten. Währungsrisiken Trotz eines hohen Exportanteils in Länder außerhalb der EU fakturieren wir überwiegend in EUR. Gelegentliche Abschlüsse in USD und CNY werden durch Devisentermingeschäfte auf Einzelgeschäftsebene gegen Wechselkursrisiken gesichert. Das verbleibende Risiko schätzen wir als nicht wesentlich ein. Wir verweisen hierzu auf die Angaben im Anhang (Anlage 1.3) unter (17) Finanzinstrumente nach § 285 Nr. 23 HGB. Politische Risiken Unser hoher Exportanteil beinhaltet auch das Risiko, dass gegen einzelne Länder Sanktionen verhängt werden, die zu einer Beeinträchtigung von Auftragsabwicklung oder Auslieferung führen können. Dieses Risiko versuchen wir durch den Abschluss von Exportversicherungen zu minimieren. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die geopolitischen Spannungen wie etwa der Nahost-Konflikt sind für unser Unternehmen im Allgemeinen aufgrund der Größe der Märkte in diesen Regionen von geringer Bedeutung. Jedoch hätten eine Ausweitung von Sanktionen und neu aufkommende geopolitische Instabilitäten in den für uns relevanten Märkten einen erheblichen negativen Einfluss auf Umsatz und Ergebnis nach Steuern. Sonstige Risiken Die Produktion ist auftragsgebunden. Durch eine begrenzte Vorratsbeschaffung verschiedener Teile bemühen wir uns um bessere Lieferzeiten für unsere Mühlen und günstigere Einkaufspreise. Die Aufträge sind überwiegend durch substanzielle Anzahlungen und Akkreditive gesichert. Das Risiko von Auftragsstornierungen kann aber auch so nicht vollständig ausgeschlossen werden. Nach unserer Einschätzung sind die beschriebenen Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdend. Technologie Mit der Fokussierung auf die MVR®-Mühle für kleine bis große und in Verbindung mit unserem MultiDrive ® auch besonders für hohe Durchsatzraten glauben wir, für die Herausforderungen der kommenden Jahre gut gerüstet zu sein. Die umgesetzte Leistungs- und Effizienzsteigerung der Mühlenbaureihe stellt einen weiteren Mehrwert dar. Hier bietet sich aus unserer Sicht die Chance, mittels dieser neuen und inzwischen vielfach erprobten Technologie weitere Marktanteile zu gewinnen. Durch die in den letzten Jahren erreichten Markterfolge unserer R2G-Anlage sehen wir uns im weiterhin attraktiven Bereich der modularen Anlagen gut aufgestellt. Dies gilt auch für die vermehrt umgesetzten Anlagenprojekte in Gips und Zement. Die seit einiger Zeit laufende Fokussierung auf digitale Erzeugnisse für unsere Mahlanlagen konnte bereits erfolgreich in marktreife Produkte umgesetzt und bei Kunden platziert werden. Ausblick Für das Geschäftsjahr 2024/25 erwarten wir trotz der beschriebenen Risiken einen nochmals steigenden Auftragseingang. Wir erwarten keine Verbesserung des niedrigen Preisniveaus und setzen durch weitere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung die Anstrengungen zur Kostensenkung fort. Aufgrund des vorhandenen Auftragsbestands gehen wir davon aus, dass unsere Kapazitäten voll ausgelastet sein werden. Im Geschäftsjahr 2024/25 rechnen wir durch den bis Ende des Berichtsjahrs gebuchten Auftragseingang und der bereits gezeichneten Verträge mit einem stark steigenden Umsatz. Das im Berichtszeitraum erfreulich verbesserte Ergebnis vor Steuern wird ebenso wie der Jahresüberschuss durch den hohen Anteil an Lieferungen in besonders preisagressive Regionen bei gestiegenem Umsatz stark rückläufig sein. Die Vermögens- und Finanzlage unseres Unternehmens wird unverändert zufriedenstellend bleiben. Allgemein ist zu erwähnen, dass unsere Planungen auf Erfahrungswerten sowie Annahmen beruhen und insofern mit Chancen und Risiken behaftet sind, so dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Planergebnissen abweichen können. Wir danken unseren Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz und die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Kaiserslautern, den 15. Oktober 2024 Der Vorstand Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Gebr. Pfeiffer SE, Kaiserslautern Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gebr. Pfeiffer SE, Kaiserslautern, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gebr. Pfeiffer SE für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 29. Oktober 2024 KPMG
AG
Bähr, Wirtschaftsprüfer Fröhlich, Wirtschaftsprüferin Bericht des AufsichtsratsDer Vorstand der Gesellschaft hat uns im Berichtsjahr regelmäßig über die Lage der Gesellschaft und über wichtige Fragen der Geschäftsführung unterrichtet, die auch Gegenstand eingehender Beratungen in den Sitzungen des Aufsichtsrats waren. Anhand der schriftlichen und mündlichen Berichte des Vorstands haben wir die Geschäftsführung laufend überwacht. Die zum Abschlussprüfer bestellte KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Mannheim hat den Jahresabschluss zum 30. Juni 2024 sowie den Lagebericht geprüft und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Wir stimmen dem Ergebnis ihrer Prüfung zu. Bei unserer eigenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts haben sich keine Beanstandungen ergeben. Wir billigen den Jahresabschluss, der damit festgestellt ist.
Kaiserslautern, im Oktober 2024 Der Aufsichtsrat Dr.-Ing. Hinrich Mählmann, Vorsitzender |
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