PAN-DUR Holding Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Weiß seit 27.6.2016 | Geschäftsführer |
Nadine Daniela Weiß seit 31.1.2013 | Geschäftsführer |
Thomas Schreiner seit 31.1.2013 | Prokura |
Thomas Müller seit 31.1.2013 | Prokura |
Ingrid, geb. Eckert Weiß seit 31.1.2013 | Prokura |
Albert Weiß seit 5.5.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PAN-DUR Textiltechnik Technische Rollosysteme GmbHOsterburkenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016LageberichtLagebericht Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage a. Ertragslage b. Finanzlage c. Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Aufgaben haben sich in den vergangenen Jahren sehr stark verändert. Textiles Material für die Fertigung von Rollosystemen wurde weitgehend vom Werkstoff Glas abgelöst. Anstelle von Rollosystemen werden heute im Bereich der Gewerbekühlmöbel hauptsächlich Isolierverglasungen eingesetzt. Durch den Kauf und die massiven Investitionen in unsere eigene Glasfabrik (GELI-Glas, Ilmenau) wurde diese Entwicklung zusätzlich beschleunigt. Glas eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten in Bezug auf Energieeffizienz. Darüber hinaus ist Glas in veredelter Form ein ideales Gestaltungselement über das Kühlmöbel hinaus für die gesamte Raumgestaltung im Supermarkt. Forschung und Entwicklung Unser Unternehmen verfügt über zahlreiche deutsche und internationale Patente, die wichtige Alleinstellungsmerkmale schützen. Im Rahmen des schrittweisen Umzuges an den neuen Standort in Boxberg, haben wir damit begonnen, die Produktionsabläufe zu optimieren und neue Produktionsverfahren einzuführen. Die Aufgabe ist sehr zeit- und kostenintensiv, weil für die patentgeschützten Produktionsverfahren keine Standard-Lösungen genutzt werden können. Praktisch alles, insbesondere die Produktionsanlagen müssen neu entwickelt werden. Neben der eigentlichen Produktentwicklung, sind unsere Ingenieure auch sehr stark in diesem Bereich aktiv. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, brachenbezogene Rahmenbedingungen Die stetig steigenden Strompreise zwingen unsere Kunden im Lebensmittelhandel zu immer neuen Anstrengungen, den Energieverbrauch zu senken. Kühlmöbel sind die größten Energieverbraucher im Supermarkt. Darüber hinaus führt der aggressive Wettbewerb im Lebensmittelhandel dazu, dass verstärkt in die Ausstattung der Märkte investiert wird, um für den Kunden "Wohlfühl-Atmosphäre" zu schaffen, die auf das Kaufverhalten nachgewiesenermaßen nachhaltigen positiven Einfluß hat. Neben dem Werkstoff Glas kommen insbesondere im Bereich der Discounter immer noch Rollosysteme zum Einsatz. Das Marktvolumen wird sich jedoch in den kommenden Jahren zugunsten von Glaselementen stetig weiter verringern. Der Automobilbereich (textile Produkte, wie zum Beispiel Rollos), hat sich positiv entwickelt. Auf Basis eines weitgehend unveränderten Sortiments sind die Umsätze wegen der guten Autokonjunktur gestiegen. 2. Geschäftsverlauf Im Spätherbst 2016 haben wir mit dem schrittweisen Umzug in das neue Werk in Boxberg begonnen. Die Umzugsphase war eine gewaltige Herausforderung, weil aufgrund der hohen Auslastung der Produktion Produktionsausfälle unbedingt zu vermeiden waren. Termintreue zu Lasten der Produktivität hat deshalb zusätzliche Kosten verursacht. Dieser Effekt und die Umstellung von der Komponentenfertigung zur Herstellung kompletter Systeme auf neuen Produktionsanlagen, wird uns auch 2017 noch in hohem Maße fordern. Es ist geplant, die Hauptverwaltung mit dem kaufmännischen Bereich im Juni / Juli 2017 in das neue Werk zu überführen. Die von uns prognostizierte Umsatzsteigerung konnte schneller realisiert werden als ursprünglich geplant. Die Entwicklung in unserem Marktsegment kann auch weiterhin als positiv eingeschätzt werden. Unsere neuen verbesserten Rahmenbedingungen werden wir dazu nutzen, um auch im kaufmännischen Bereich unsere Präsenz im Markt zu verdichten und neue Märkte zu erschließen. Die positive Marktentwicklung in Deutschland hat zwischenzeitlich auch auf Exportmärkte übergegriffen. So konnten wir mit unserer Vertriebsniederlassung in Frankreich eine deutliche Umsatzsteigerung erzielen. 3. Lage Bei der Beurteilung der Lage der PAN-DUR GmbH muss die Entwicklung der gesamten Firmengruppe einbezogen werden. So wurden im Vorfeld des geplanten Umzuges und in Vorbereitung auf den Einsatz neuer Produktionsanlagen für komplett neue Produkte Standardsortimente an Tochtergesellschaften verlagert. Gleichzeitig ist die PAN-DUR GmbH als zentraler Entwicklungsstandort von den Kostensteigerungen im Entwicklungsbereich in besonderer Weise betroffen. Betrachtet man die gesamte Gruppe, war das Jahr 2016 außerordentlich erfolgreich. Der Gruppenumsatz konnte deutlich gesteigert werden und lag bei 41,6 Mio. EUR, der Gruppenertrag bei 5,0 Mio EUR. Für die Betrachtung der PAN-DUR GmbH ergeben sich nachfolgende Werte: a. Ertragslage Die Gesamtleistung erhöhte sich im Berichtsjahr im Vergleich zu 2015 um ca. 30,4 %. Eine leicht gestiegene Materialeinsatzquote bei geringfügig gesunkene Personalkosten führen im Ergebnis zu einer Reduzierung der Wertschöpfungsquote auf nunmehr 16,6 %. Im Vergleich mit dem Jahresüberschuss des Jahres 2015 fiel das Ergebnis des Jahres 2016 etwas geringer aus. Diese Entwicklung ist im Hinblick auf den ablaufenden Produktzyklus und der im Jahr 2015 auf den Markt getretenen Neuentwicklungen sowie unserer Neuorientierung als üblich einzustufen. Außerdem hatten die räumlichen Veränderungen und die Vorbereitungsmaßnahmen auf die im Jahr 2017 stattfindende Messe zu erhöhten sonstigen Aufwendungen geführt. b. Finanzlage Der Forderungsbestand hat sich zum Bilanzstichtag auf 6.791,4 TEUR leicht reduziert. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich durch Investitionen und Abbauch von Verbindlichkeiten auf nunmehr 6.336,7 TEUR reduziert. Die Gesellschaft verfügt weiterhin über sehr hohe Liquiditätsreserven, die stets einen Ausgleich fälliger Verbindlichkeiten und vollumfängliche Ausnutzung von Lieferantenskonti garantiert. Neben den kontinuierlichen Ersatzinvestitionen im Bereich des Maschinen- und Fuhrparkes sowie der stetigen Anpassung der EDV-Systeme wurden im Zuge der räumlichen Ausweitung weitere Investitionen getätigt. Dies wird sich im Geschäftsjahr 2017 fortsetzen. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme per 31.12.2016 (TEUR 23.065,7) hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 1,5 % vermindert. Das Eigenkapital der Gesellschaft konnte im Vergleich zu 2015 um ca. 4,3 % gesteigert werden und beläuft sich mittlerweile auf TEUR 19.695,1. Daraus ergibt sich eine sehr gute Eigenkapitalquote von 85,4 %, welche weit über dem Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen liegt. Diese solide Finanzierungsbasis mit Eigenmitteln stärkt die Unabhängigkeit vom Finanzmarkt und schließt ein künftiges Zinsrisiko nahezu vollständig aus. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Wertschöpfungsquote und Umsatzrendite heran. Die Wertschöpfungsquote liegt bei 16,6 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr (17,1 %) etwas reduzuiert. Die Umsatzrendite liegt mit 4,7 % unter dem Vorjahresniveau. Grund für den leichten Rückgang der Wertschöpfungsqoute ist die Zunahme der Aufwendungen für Material und Fremdleistungen. Die Umsatzrendite wurde insbesondere auch durch Aufwendungen in Zusammenhang mit der räumlichen Veränderung und den Kosten der Messevorbereitung beeinflusst. Die obigen finanziellen Leistungsindikatoren entwickelten sich im Berichtsjahr entsprechend unserer Erwartung. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die PAN-DUR hat 2016 erfolgreich die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit der neuen Produktlinie PURE COOL verfügen wir über ein High-End-Produkt, das aktuell wettbewerbslos ist. Wir unterstreichen damit unsere Technologieführerschaft, die zwischenzeitlich auch im Rahmen großer unabhängiger Tests bestätigt worden ist. Mit wichtigen Kunden konnten Lieferverträge abgeschlossen werden. Die Entwicklung bestätigt, in vollem Umfang die Richtigkeit unserer langfristigen Strategie durch die Entwicklung vom Komponentenhersteller zum Komplettanbieter neue Märkte und damit neues Wachstumspotential zu erschließen. Die Phasen der Markteinführung in diese neuen Märkte wird vorübergehend zusätzliche Kosten verursachen, was sich auch auf die Ertragslage auswirken wird. Der Prozeß der Implantierung der neuen Produkte und der damit verbundenen Produktionsprozesse wird im 1. Quartal 2018 weitgehend abgeschlossen sein. Damit werden die Kapazitäten nahezu verdoppelt und die Stückkosten gesenkt. Wir erwarten darüber hinaus, eine Steigerung der Wertschöpfung durch die Rückholung ausgelagerter Montageeinheiten in die eigene Fertigung. Unser Glaswerk (GELI, Ilmenau) ist zwischenzeitlich 3-schichtig ausgelastet. Zur Deckung des Bedarfes muss zusätzlich Fremdleistung dazugekauft werden. Über weitere Investitionen wird deshalb nachgedacht. Der von PAN-DUR Rosznava, Slowakei betreute südosteuropäische Markt entwickelt sich erfreulich positiv. Wir erwarten auch hier eine anhaltend günstige Entwicklung. Darüber hinaus ist der Standort Roznava im Bereich der lohnintensiven Komponentenfertigung ein wichtiger Kostenvorteil für die Endmontage im Werk Osterburken / Boxberg. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Risiken sind derzeit weder in Bezug auf den Gesamtmarkt noch auf die wirtschaftliche Lage einzelner Kunden zu erkennen. Unser Geschäftsmodell ist ungefährdet. Wenn sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht nachhaltig verschlechtern, erwarten wir keine Probleme. Ertragsorientierte Risiken Die Orientierung des Produktsortimentes an qualitativ hochwertigen Systemen und die Möglichkeit auf individuelle Kundenbedürfnisse einzugehen dient der langfristigen Sicherung der erforderlichen Ertragskraft des Unternehmens. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, liegen nicht vor. Die Liquiditätslage ist ausgezeichnet; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die sehr hohe Ausstattung mit Eigenkapital ermöglicht jederzeit die Beschaffung von Liquidität auf dem Kapitalmarkt. 2. Chancenbericht Die Marktlage verspricht weiterhin ein ausgezeichnetes Wachstumspotential. Mit unseren Investitionen in neue Produkte sind wir bestens für diese Entwicklung aufgestellt und heben uns durch besondere, auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene Lösungen deutlich von den Mitbewerbern ab. Kurze Entscheidungswege und Reaktionszeiten machen unser Unternehmen flexibel und unterstützen die Möglichkeit, sich an Marktveränderungen anzupassen. 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund eines positiven Marktumfeldes und unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Auch im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels Eigenkapital, ergänzt über Lieferantenkredite und über die Kreditlinie der Hausbank. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: PAN-DUR Textiltechnik Technische Rollosysteme GmbH Firmensitz laut Registergericht: Osterburken Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Handelsregister Mannheim Register-Nr.: HRB 450099 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 617.849,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Pensionsrückstellungen Die Gesellschaft hat zur Berechnung der Pensionsrückstellungen die Projected Unit Credit Method gewählt. Zukünftige erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht einbezogen, da diese keine Auswirkungen auf die Höhe der Pension haben. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 61.055,00. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Berechnung des Aktivwertes aus dem Deckungskapital unter Beachtung der Bestimmungen des koorinierten Ländererlasses vom 22.02.1963, ermittelt durch die Versicherungsgesellschaft. Angabe zu Restlaufzeitvermerken und Sicherungsrechten Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.661,83).
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen besteht meist der handelsübliche Eigentumsvorbehalt. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert: Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da die wirtschaftliche Situation des Schuldners hierzu keinen Anlass bietet. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 1.832.098,24 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Bestellobligo für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Anlagevermögen Miet- und Leasingverpflichtungen Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurd auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet. Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.809.684,35. In die Rücklagen werden EUR 1.809.684,35 eingestellt. Unterschrift der Geschäftsführung
Osterburken, den 21.12.2017 gez. Albert Weiß
Osterburken, den 21.12.2017 gez. Nadine Weiß
Osterburken, den 21.12.2017 gez. Matthias Weiß sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.12.2017 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PAN-DUR Textiltechnik Technische Rollosysteme GmbH, Osterburken, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Be-stimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Kornwestheim, den 12. Dezember 2017 Dr. Henning Holzbaur, Wirtschaftsprüfer |
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