Großhandel mit Schuhen
LST GmbHLiquidiert
82211 Herrsching a. Ammersee, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Weser seit 5.11.2012 | Prokura |
Detlef Bernd Häßler seit 22.5.2012 | Prokura |
Michael Schwienbacher seit 17.6.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
TechnoSteel GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
DUTZI Verwaltungs GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LST GmbHHerrschingJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Lagebericht LST GmbHJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010A. Darstellung des Geschäftsverlaufs Gesamtwirtschaftliche Situation Deutschland hat im Jahr 2010 überdurchschnittlich schnell den Weg aus der Krise gefunden. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs mit 3,6 Prozent so stark wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Der dynamische Aufschwung startete zunächst im Zuge der weltwirtschaftlichen Erholung. Inzwischen ist der Impuls aber auch auf die Binnennachfrage übergesprungen. Beschäftigungseinbrüche wurden trotz des drastischen Rückgangs der Industrieproduktion während der Krise weitestgehend vermieden. 2010 stellte sich im Gegenteil als Jahr mit erfolgreichem Beschäftigtenaufbau dar: Die Anzahl der registrierten Arbeitslosen ging deutlich zurück und unterschritt im Oktober 2010 erstmals seit 18 Jahren die 3-Millionen-Grenze. Das deutsche Bauhauptgewerbe hat den Anschluss an den gesamtwirtschaftlichen Aufschwung aktuell noch nicht geschafft. Während die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes 2010 ein Umsatzplus von etwa zwölf Prozent verbuchen konnten, sind die Umsätze im Bauhauptgewerbe um ein Prozent gesunken. (Quellen: VDMA; Germany Trade and Invest) Strategie In Anbetracht der im Bauhauptgewerbe noch immer angespannten wirtschaftlichen Lage ziehen sich speziell in den Geschäftsfeldern Anbaugeräte und Werkzeuge und Bau- und Industriemaschinen viele Mitbewerber der LST zurück. Niederlassungen werden geschlossen, qualifizierte Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt oder ausgestellt. Diese Märkte und Kundengruppen liegen partiell still und werden nicht mehr betreut. Das ermöglicht LST, frei werdende Märkte bzw. Marktsegmente zu übernehmen und dauerhaft zu besetzen sowie neue Märkte zu erschließen. Aktuell rangiert LST deutschlandweit unter den Marktführern im Segment der Anbaugeräte und Werkzeuge für Bau- und Industriemaschinen. Durch die vorausschauende Firmenpolitik und gezielte Investitionen konnte LST selbst im Krisenjahr 2009 den Marktanteil in Deutschland um 150 Prozent und den Umsatz um 30 Prozent steigern. In 2010 realisierte LST ein weiteres Wachstum der Gesamtleistung um über 30 Prozent. Zudem etablierte sich das Unternehmen in seinen Kernmärkten Deutschland, Österreich und Schweiz als Systemlieferant für namhafte Baukonzerne. Mit den Geschäftsfeldern Anbaugeräte und Werkzeuge für Bau- und Industriemaschinen (AWT), Stahl- und Maschinenbau (SME) sowie Bau- und Industriemaschinen (CIM) stützt sich LST auf die Pfeiler Produktion, Handel, Service und Miete. Um auch unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen weiter wachsen zu können, verfolgte LST auch in 2010 konsequent das Anfang 2009 gestartete 5-Punkte-Programm mit den Kernfaktoren: Ertragsoptimierung, Ausbau operatives Geschäft, Sicherung der Grundfinanzierung und Liquidität, Absatzsteigerung durch attraktive Miet- und Kaufmodelle und Innovation & Diversifikation. Um die hierfür erforderliche Transparenz und Effektivität der Abläufe innerhalb der LST zu gewährleisten, investierte das Unternehmen verstärkt in seine Infrastruktur, in Forschungs- und Entwicklungsprojekte und modernisierte den Internet- und gesamten Außenauftritt. Dabei wurden Investition in Höhe von 1,180 Mio. € getätigt. Darüber hinaus erhöhte sich das Finanzanlagevermögen bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen um 0,487 Mio. €. Zudem wurden die Strukturen und Abläufe durch Neugründungen wie die der LST Mietpark GmbH und LST Lagerlogistik GmbH & Co. KG weiter optimiert. Zentrale Elemente der Wachstums-Strategie sind die Eröffnung weiterer LST Standorte im In- und Ausland, der Ausbau der Vertriebsmannschaft, die Erweiterung des Lieferprogramms sowie die Diversifikation bestehender Geschäftsfelder, etwa durch strategische Kooperationen oder Unternehmens-Integrationen. Zudem baut LST den Mietpark sowie die Angebote zu Kurz- und Langzeitmiete weiter aus und kann Kunden gemeinsam mit Finanzierungspartnern attraktive Finanzierungsmodelle anbieten. So wurde in 2010 neben dem Ausbau des Geschäftsfeldes Bau- und Industriemaschinen, in dem die Angliederung etablierter Baumaschinenhändler erfolgte, unter anderem die Entwicklung des Geschäftsfeldes Stahl- und Maschinenbau erfolgreich vorangetrieben. Dabei bedient LST Groß- und Konzernkunden, Baumaschinen-Händler, -Hersteller und ‑Vermieter, die verarbeitende Industrie sowie Unternehmen aus den Branchen Abbruch, Bau, Umschlag, Recycling, Galabau, Straßenbau und Forstwirtschaft. Zum Ausbau des Bereichs Groß- und Konzernkunden startete LST in 2010 zudem das Lucrum-Projekt. Ziel des Vorhabens ist es, in Zukunft auch länderübergreifend als verlässlicher Lieferant und Dienstleister führender internationaler Konzerne zu agieren. Auf Veranstaltungen wie der LST Showtime konnten sich Kunden der verschiedenen Branchen umfassend über praxisoptimierte Geräte und Verfahren informieren und sich live von deren Effizienz überzeugen. Eine Einrichtung, die bei Kunden und Interessenten große Zustimmung fand. Maßnahmen wie die halbjährlich erscheinende Sonderaktion, ein großformatiger Prospekt zur Kundeninformation, kurbelten das Kaufinteresse weiter an. Geschäftsverlauf Die skizzierten Kernaspekte des 5-Punkte-Programms führten dazu, dass LST auch im Geschäftsjahr 2010 qualitativ hochwertige Produkte fertigen, liefern und zugleich die Geschäftsbereiche Produktion, Handel und Miete ausbauen konnte. Durch die Entwicklung neuer und die stete Verbesserung bestehender Produkte behauptete LST dabei seine Stellung unter den deutschen Marktführern im Kerngeschäft der Anbaugeräte für Bau- und Industriemaschinen und konnte den Marktanteil speziell in der Schweiz und in Österreich weiter ausbauen. Trotz erfolgreicher Ausdehnung des operativen Geschäfts blieben die anfallenden Fixkosten nahezu gleich. Dies verbessert die Ertragskraft der LST. Eine weitere wichtige Basis für die Zukunft war die DIN ISO Zertifizierung der LST GmbH. Als Folgeerscheinung des gesamtwirtschaftlichen Konjunktureinbruches und der Finanzkrise verhielten sich die Endkunden im ersten Quartal 2010 überwiegend abwartend. Viele Aufträge wurden nicht erteilt, da von Seiten der Finanzierungsgesellschaften keine Finanzierung möglich war. Die benötigten Maschinen wurden den Kunden alternativ durch den Ausbau des LST Mietparks zur Verfügung gestellt. Im zweiten Halbjahr stieg die Investitionsbereitschaft kontinuierlich an. Diese Entwicklung wurde durch die leichter zu realisierenden Finanzierungen für Investitionsvorhaben der Kunden gefördert. Beschaffung LST bezieht Rohstoffe zum größten Teil von namhaften Lieferanten. Die Rohstoffpreise stiegen in 2010 leicht an, da die Hersteller ihre Produktion zurückfuhren und die Händler ihre Vorräte der wirtschaftlichen Situation anpassten. Da man sich 2010 in einem Käufermarkt befand, war eine kurzfristige und risikofreie Materialbeschaffung gewährleistet. Investitionen Im Geschäftsjahr 2010 wurden die Produktionskapazitäten der LST Tochtergesellschaften durch Investitionen weiter ausgebaut. Zudem investierte LST in Patente, Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die Infrastruktur des Unternehmens sowie in die Erweiterung des Mietparks. Finanzierung Die Investitionen des Geschäftsjahres 2010 wurden im Wesentlichen durch mittelfristige Darlehen von Kreditinstituten finanziert. Die vorhandenen eigenen Mittel sicherten die Finanzierung der sonstigen betrieblichen Abläufe. Neben Kassenbestand und Bankguthaben in Höhe von T€ 1.616 standen am Bilanzstichtag Kontokorrentkreditlinien in Höhe von T€ 2.515 zur Verfügung, welche mit T€ 1.692 beansprucht wurden. Damit ergaben sich verfügbare Mittel in Höhe von T€ 2.439. Personal- und Sozialsituation LST beschäftigte im Jahresdurchschnitt 64 Personen (Vorjahr 65). Der Personalaufwand betrug in 2010 T€ 2.565 und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 23 (Vorjahr T€ 2.542). Die Gesellschaft erteilte keine Pensionszusagen. B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme der LST GmbH betrug am Bilanzstichtag T€ 14.671. (Vorjahr € 11.667). Wesentliche Veränderungen auf der Aktivseite der Bilanz: das Anlagevermögen stieg um T€ 837. Die Erhöhung des Anlagevermögens verteilt sich im Wesentlichen auf: Investition in Maschinen und Anlagen in Höhe von T€ 661 und Finanzanlagen in Höhe von T€ 487. Die Vorräte verminderten sich um T€ 3.499. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von Vorratsvermögen in Höhe des Nettowertes an die LST Tochtergesellschaften. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände erhöhten sich um T€ 5.667. Ertragslage Der Jahresüberschuss betrug im Geschäftsjahr 2010 T€ 403(Vorjahr T€ 374). Der EBIT (Jahresüberschuss + Zinsergebnis + Ertragssteuern) belief sich auf T€ 1.129 (Vorjahr T€ 1.030). Der EBITDA (EBIT + Abschreibungen Anlagevermögen) betrug T€ 1.338 (Vorjahr T€ 1.163) und konnte um +15,1 % gesteigert werden. Die Eigenkapitalrentabilität vor EE-Steuern für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt +22,8 %. Die Umsatzrentabilität I (Basis Gewinn vor Steuern) liegt bei 1,9 %. Die Umsatzrentabilität II (Basis Betriebsergebnis) liegt bei 5,3 %. Die sonstigen betrieblichen Kosten stiegen um T€ 532 auf T€ 2.821. Die wesentlichen Preistreiber im Berichtszeitraum waren die Werbekosten im Zusammenhang mit der Bauma 2010 und der Anstieg der Infrastrukturkosten (Raumkosten, Fahrzeugkosten, IT etc.) resultierend durch den Ausbau der Standorte im Zuge des Wachstumsprozesses. Der Personalaufwand blieb im Vergleich auf T€ 2.565 nahezu unverändert. Der Anstieg der Abschreibungen um T€ 76 auf T€ 209 resultiert insbesondere aus der Investition der Vorjahre. Aufgrund des Ausbaus der Wertschöpfungstiefe innerhalb der LST Unternehmensgruppe stieg die Materialeinsatzquote um 16,6 %-Punkte auf 69,0 %. Finanzlage Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt T€ 2.548 (Vorjahr T€ 2.145) und konnte um +18,8 % gesteigert werden. Dies wurde durch die Thesaurierung von Gewinnen erreicht. Die nachrangigen Gesellschafterdarlehen betragen T€ 226, die nachrangigen Beteiligungen erhöhten sich auf T€ 2.260. Dies beruhte im Wesentlichen auf dem Abschluss eines neuen Beteiligungsverhältnisses mit der S- Partner Kapital AG. Damit stellt sich ein wirtschaftliches Eigenkapital von T€ 5.034 dar und entspricht bei einer aktuellen Bilanzsumme von T€ 14.671 einer Eigenkapitalquote von 34,3 %. C. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. D. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung nehmen in der LST einen hohen Stellenwert ein. Nach der erfolgreichen Markteinführung des von LST entwickelten und produzierten LST Demolators XMB in 2010 ist LST bestrebt, in Zusammenarbeit mit erfahrenen Entwicklern weitere innovative Produkte zur Marktreife zu bringen und bestehende Produkte im Rahmen der regulären Produktionstätigkeit zu verbessern. E. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken Externe Risiken sieht LST in der derzeitigen Versorgungssicherheit. Aufgrund der hohen Nachfrage am Markt könnte es bei der Versorgung einzelner Produktionseinheiten des Unternehmens mit Rohstoffen und Komponenten zu zeitweiligen Engpässen kommen. Einen weiteren Risikofaktor stellen Forderungsausfälle dar. Bisher allerdings bestanden Risiken aufgrund von Forderungsausfällen nur in einem geringen Maße. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass einzelne Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen und eine ständige Analyse der Altersstrukturliste tragen diesem Risiko Rechnung. Besondere Risiken, welche die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage negativ beeinflussen könnten, sieht LST derzeit nicht. LST führt in 2011 die Internationalisierung des Unternehmens mit Schwerpunkt Russland, Süd-Afrika und amerikanische Staaten fort. Das Groß- und Konzernkundengeschäft wird 2011 ebenfalls deutlich intensiviert. Ein zentraler Aspekt ist auch der Ausbau der Produktionskapazitäten durch die Akquisition produzierender Unternehmen. Die Integration weiterer renommierter Baumaschinenhändler trägt 2011 zur Ausweitung des bestehenden Niederlassungsnetzwerks bei. Speziell durch die konsequente Optimierung bestehender und die Entwicklung und Vermarktung innovativ-neuer Produkte ergeben sich künftig zahlreiche Möglichkeiten, die Stellung des Unternehmens im deutschen und europäischen Markt zu festigen. Um unternehmensinterne Abläufe zu optimieren und eine verbesserte Transparenz zu schaffen, investiert LST 2011 weiterhin in unternehmensübergreifende IT- und Organisationsprojekte. In der Planung für das Jahr 2011 geht LST insgesamt von einer Erhöhung der Umsatzerlöse aus. Die Steigerung basiert noch immer auf Nachholeffekten aus der Wirtschaftskrise, auf den positiven Impulsen der Bauma 2010 sowie auf der Akquisition von Produktionsunternehmen und Baumaschinenhändlern. Diese Akquisitionen sichern LST Flexibilität und ermöglichen die Erschließung neuer Märkte und Marktsegmente. Die Umsatzentwicklung gemäß Planungsrechnung soll innerhalb der nächsten fünf Jahre von 21,2 Mio. € in 2010 auf 31,5 Mio. € ansteigen. Für das Jahr 2012 wird ein durchschnittliches Wachstum von 7 % prognostiziert. Die Gesamtleistung soll auf 26,5 Mio. € steigen. Der Wachstumskurs soll zunehmend aus dem operativen Cash flow sowie durch die Erhöhung von Kreditlinien und Finanzierungspartnern finanziert werden. Risiken in der Unternehmensentwicklung können sich in erster Linie aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und speziell aus der Entwicklung im Bauhauptgewerbe ergeben. Für 2011 sieht LST eine leichte Konjunkturerholung für die gesamte Baumaschinenindustrie. Diese Annahme stützt sich auf die Aussagen führender Wirtschafts- und Forschungsinstitute. Diese sehen vor dem Hintergrund des globalen konjunkturellen Aufschwungs und der merklichen Verbesserung der Frühindikatoren (Geschäftserwartung, Geschäftsklima und Geschäftslage) positiv in die Zukunft. So entwickeln sich Nachfrage und Umsatz im Bereich Baumaschinen nach Prognosen des Fachverbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) auch in 2011 weiter positiv. Die mittelfristigen Aussichten für die Baumaschinenindustrie sind gut. Laut Global Insight wird das weltweite Bauvolumen bis 2014 um jährlich rund vier Prozent wachsen. Die deutschen Exporte von Baumaschinen zogen in den ersten sieben Monaten 2010 mit plus 16 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2009 wieder an. Bei den Weltexportanteilen bekleidet Deutschland aktuell Platz 2 hinter den USA. Auch im Maschinenbau geht es mit dem Bestelleingang wieder bergauf. Der Auftragseingang wuchs im Zeitraum Januar bis August 2010 um 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2010 lagen die Exporte bereits 3,8 Mrd. € und damit 5,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Für das Jahr 2011 rechnet der VDMA mit einem Wachstum der realen Maschinenproduktion um rund 10 Prozent.
Herrsching, den 14.04.2011 Michael Schwienbacher, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis 31.12.2010I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Erleichterungen können daher bei der Aufstellung des Jahresabschlusses und bei seiner Offenlegung angewandt werden. (§ 266 Abs. 1, § 326 HGB). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff, 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten (§ 275 Abs. 2 HGB). Im Berichtsjahr wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (kurz BilMoG) erstmalig angewendet. Eine Anpassung der Vergleichszahlen erfolgte entsprechend Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen an die durch BilMoG geänderte Bilanzgliederung des § 266 HGB war nicht notwendig. Zur Verbesserung der Darstellung der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wurden im Berichtsjahr Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und dem Verrechnungsverkehr aus dem Verbundbereich, die im Vorjahr unter den Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen wurden unter den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Darüber hinaus erfolgte der Ausweis der stillen Beteiligungen unter den stillen Beteiligungen innerhalb der Verbindlichkeiten bzw. in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die im Vorjahr in einem eigenen Sonderposten ausgewiesen wurden. Weiterhin wurden im Berichtsjahr die fremdbezogenen Personalaufwendungen, die im Vorjahr unter dem Personalaufwand ausgewiesen wurden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Mit Ausnahme der oben beschriebenen Ausführungen wurden der Grundsatz der Stetigkeit in der Darstellung sowie die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen beachtet. II. Bilanzierung und Bewertung Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274 a, 276 - 278 HGB, erstellt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 a erstellt. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Die Bewertungsvorschriften des dritten Buches HGB i. d. F. des BilMoG wurden entsprechend berücksichtigt. Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Gegenstände mit Anschaffungskosten bis einschließlich 150 EUR (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für Beträge zwischen 150 EUR und 1.000 EUR wurde ein Sammelposten gebildet, welcher linear abgeschrieben wird. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Voraussichtlich dauerhafte und wesentliche Wertminderungen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Für Risiken, die sich aus der Lagerung oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind erkennbare Risiken durch aktive abgesetzte Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Vorsicht für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag gebildet. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Valutaforderungen wurden mit dem Geldkurs und Valutaverbindlichkeiten wurden mit dem Briefkurs vom Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Die Bewertung zum 31.12. erfolgte gem. § 256a HGB. Grundlagen der Währungsumrechnung in Euro gem. § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB lauten zum Bilanzstichtag: 1 EUR entspricht 277,95 HUF Ungarische Forint 1 EUR entspricht 3,9750 PLN Polnische Zloty 1 EUR entspricht 1,2504 CHF Schweizer Franken III. Erläuterungen zur Bilanz und zur GuV Die Entwicklung des Sachanlagevermögens im Geschäftsjahr 2010 zu Anschaffungskosten ist in Anlage 4 dargestellt. Das Vorjahr betreffende Abschreibungen in Höhe von TEUR 80 wurden in laufender Rechnung durch Sonderabschreibungen in entsprechender Höhe korrigiert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.438 TEUR. Die Restlaufzeit des Darlehens an Kunden in Höhe von 199 TEUR beträgt 4 Jahre. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen aus einem Darlehen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von 148 TEUR. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wird ein Disagio gem. § 250 Abs. 3 S. 1 HGB ausgewiesen in Höhe von 56 TEUR ausgewiesen. Verbindlichkeitenspiegel der LST GmbH zum 31.12.2010
* Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen. IV. Sonstige Angaben 1. Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2010 bestellt Herr Michael Schwienbacher, Kaufmann, Seefeld-Hechendorf. Er ist einzelvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 2. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 3. Anzahl der Mitarbeiter: Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 64 Mitarbeiter. Diese unterteilen sich in
4. Finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Leasinggeschäften belaufen sich für das Geschäftsjahr 2011 auf 637 TEUR. Verpflichtungen aus Mieten für Gebäude belaufen sich für das Geschäftsjahr 2011 auf 181 TEUR. Bürgschaften an Banken für verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von 2.750 TEUR. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von insgesamt 2.819 TEUR sind mit Sicherungsübereignung von Maschinen, Geräten und Einrichtungen und Abtretung von Mietforderungen dieser Maschinen abgesichert. Bürgschaften an fremde Dritte bestehen nicht. 5. Die LST GmbH, oder eine für Rechnung der LST GmbH handelnde Person, hält Eigenkapitalanteile von mindestens 20% an folgenden Unternehmen:
6. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt gem. § 285 Nr. 17 HGB für Abschlussprüfungsleistungen 11,5 TEUR und Steuerberatungsleistungen 2,5 TEUR. 7. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Herrsching, 14. April 2011 Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf dem Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gem. §§325 ff HGB. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LST GmbH, Herrsching, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 18. April 2011 RP
RICHTER GmbH
Stahl, Wirtschaftsprüfer Costa, Wirtschaftsprüfer |
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