Reinhard Hodt Schiffsausrüstung e.K.
Selbe AdresseGüterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Diestel seit 22.5.2023 | Geschäftsführer |
Thomas Dr. Diestel seit 7.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
| 30.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dr. Diestel GmbHRostockJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der Dr. Diestel GmbHA. Wirtschaftsbericht I. Grundlagen des Unternehmens Im September 1991 gegründet, ist das Unternehmen von Beginn an in den Geschäftsfeldern der Lüftungs-, Klima-, Kälte- und Reinraumtechnik tätig. Seit der Erstzertifizierung im Dezember 1996 unterzieht sich das Unternehmen mit allen Geschäftsbereichen einer externen Validierung durch die Prüfgesellschaft DEKRA nach ISO 9001. Vom Firmensitz Rostock aus, agiert das Unternehmen vorwiegend in Norddeutschland. Den hohen Qualitätsansprüchen nach ISO 9001:2015 sowie die verpflichtende Wahrnehmung fachlicher Systemverantwortlichkeit in den Fachgebieten der Lüftungs-, Klima-, Kälte-, Reinraumanlagen und der umfassenden Gebäudeautomation, wird durch einen hohen Standard an Ausrüstung, Personal, deren Qualifikation und kontinuierlicher Weiterbildung und materiellem Umfeld des Personals im Unternehmen entsprochen. Das Qualitätsmanagement sowie ein offenes Konfliktmanagement wirken nachhaltig positiv im Unternehmen auf die eigene Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Qualität, Inspiration und Kreativität der Mitarbeiter in allen Geschäftsbereichen. II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Die derzeitige Marktsituation kann als positiv bewertet werden. Die Auftragslage ist stabil. Die Akquisition ist ausgerichtet auf Projekte, die die Wahrnehmung der Systemverantwortlichkeit durch das Unternehmen ermöglichen. Die Fokussierung auf Qualitätsprodukte und qualitativ hochwertige Anlagen der Lüftungs-, Klima-, Kälte- und Reinraumtechnik inklusive der integrierenden Gebäudeautomation über v. g. Technikbereiche sichert die Systemverantwortlichkeit. Begründet durch den Qualitätsanspruch des Unternehmens, ist dies ein Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb auf dem Markt. Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. Die weitere Erschließung des betrieblichen ERP-Systems lässt uns zusätzliche Effekte zur Rationalisierung des betrieblichen Prozesses nutzen und erhöht die Effizienz im Bereich Controlling und die Transparenz von Projektabrechnungen und Kostenzuordnungen. So konnten in den vergangenen zwei Jahren wichtige Akzente in der Arbeitszeit und Fähigkeitsbeschreibung nahezu aller Mitarbeiter erreicht werden. Nach Fertigstellung des Neubaus eines Geschäftsgebäudes am Standort unseres Firmensitzes wurde auch das Bestandgebäude umfassend saniert und modernisiert. Hiermit bieten wir den Mitarbeitern deutlich größere und modern ausgestattete Arbeitsplätze, welche kreatives Arbeiten und eine gesteigerte Zusammenarbeit ermöglichen. Das Forschungs- und Entwicklungsthema "Entwicklung einer Diagnosetechnik mit künstlicher Intelligenz für raumlufttechnische Anlagen", gemeinsam mit der Fachhochschule Wismar und der Universität Rostock, Institut für Informatik, wurde im Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen (Juni 2023). Es konnte ein Folgethema (09/23-04/25) mit Schwerpunkten in der Anwendung künstlicher Intelligenz eingeworben werden, an dem die damaligen Teilnehmer erneut Ihre Erfahrung und Expertise zur Anwendung einbringen können. Dies ermöglicht einen wichtigen Beitrag zur eigenen Entwicklung in dem Geschäftsbereich der Gebäudeautomation und des Service hinsichtlich energetischer Sanierungen von Alt- oder Bestandsanlagen durch die damit verbundene temporäre und langfristige Auswertung erfasster Daten. 1. Vermögenslage Das langfristig gebundene Vermögen hat sich gegenüber dem Vorjahresstichtag erhöht, was insbesondere auf Investitionen in das Sachanlagevermögen zurückzuführen ist. Die Investitionen des Geschäftsjahres betreffen im Wesentlichen ein neues Firmengebäude sowie Ersatzinvestitionen im Fuhrpark. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht, was insbesondere auf den Anstieg der unfertigen Bauleistungen zurückzuführen ist. 2. Finanzlage Der deutliche Anstieg der Bilanzsumme führte zu einer Verringerung der Eigenkapitalquote auf 26%. Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Langfristige Anlagen sind durch Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten fristenkongruent finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr durch die Tilgung der vorhandenen Darlehen verringert. Der deutliche Anstieg der unfertigen Bauleistungen konnte durch erhaltene Anzahlungen refinanziert werden. Die Kapitalstruktur hat sich stabilisierend für das Unternehmen entwickelt. Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Das Unternahmen hat sich durch • Kredite der Hausbank • Eingeräumte Kontokorrentrahmen/Kreditlinien • Einen Förderkredit der KfW • Avalrahmen eine auskömmliche Finanzierungsstruktur geschaffen. 3. Ertragslage Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Durch den überproportionalen Rückgang des Materialaufwandes wurde ein höheres Rohergebnis erzielt. Bei erhöhten Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurde ein Jahresüberschuss von 125 T€ erzielt (Vorjahr: 158 T€). Im Zusammenhang mit der Sanierung und Modernisierung der Büroräume im Bestandsgebäude und der Inbetriebnahme des Neubaus sind im Geschäftsjahr einmalige Aufwendungen in Höhe von insgesamt 180 T€ angefallen. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Der Bau von Großanlagen, in denen die Systemverantwortlichkeit Gewerke übergreifend eine hohe Bedeutung besitzen, wie in Bereichen der Medizintechnik, Pharmazie, Forschung und Entwicklung, in Krankenhäusern, Forschungszentren, Gesellschaftsbauten, sind Schwerpunkte der unternehmerischen Tätigkeit. Die Positionierung des als innovativ geltenden Unternehmens am Markt, ist mitbegründet durch die über mittlerweile Jahrzehnte anhaltende Arbeit auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung. Das Tochterunternehmen DIWA Gebäudemanagement Rostock GmbH, ein Unternehmen der Dr. Diestel GmbH und der HGG GmbH, gegründet im Jahr 2010 hat sich weiter stabil entwickelt. Leistungsfelder der DIWA GmbH sind das Technische Gebäudemanagement, das infrastrukturelle Gebäudemanagement, Hygienereinigung von Raumlufttechnischen Anlagen sowie die Realisierung kleiner Umbaumaßnahmen, als Dienstleistung für Nutzungsänderungen in den Mietobjekten. Die Marktposition der Dr. Diestel GmbH wird nach 32 - jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als stabil und zukunftsorientiert angesehen. Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Wirtschaftsplanung von einem Jahresüberschuss aus. Der Kundenstamm und die Wahrung stabiler Geschäftsbeziehungen konnten weiter ausgebaut und gefestigt werden. Die Entgegennahme von Großaufträgen und Generalunternehmerschaften konnte durch zielgerichtete Akquisition gesichert werden. Dabei hat sich die Erweiterung der betrieblichen Struktur des Unternehmens um den Bereich der Gebäudeautomation und um den Bereich des Energiemanagements, der Energieinspektion, dem s. g. Retrofit-Bereich von Raumlufttechnischen Anlagen (RLTA) sehr gut entwickelt und stabilisiert. Anpassungen konnten zeitnah realisiert und die Effizienz in sich wiederholender betrieblicher und projektbezogener Prozesse verbessert werden. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Den steigenden Anforderungen seitens der Einhaltung von Terminen und der Qualität, begegnet das Unternehmen durch Maßnahmen und Methoden des Qualitätsmanagementsystems ISO 9001. So werden wöchentliche Rapporte und den Einzelanlässen geschuldete Beratungen zur Kontrolle von Terminen und Qualitätsansprüchen durch die Geschäftsführung und die Projektverantwortlichen durchgeführt. Ein straff organisiertes Protokollwesen und die Schriftführung erfüllen die Forderung der Nachweisbarkeit. Zur Risikominimierung dienen die wirtschaftlichen Bewertungen unserer Debitoren wie auch Kreditoren durch Mittel und Maßnahmen des Qualitätsmanagementsystems. Sämtliche Geschäftsvorgänge werden mit einer Risikoanalyse und mit einem entsprechenden Versicherungsschutz versehen. Eine große Bedeutung in der Risikoanalyse des Unternehmens stellen - Arbeitnehmerbindung - Weiterbildung und Qualifizierung - Nachwuchsförderung - Gesundheitsmanagement zur Erhöhung der Arbeitnehmerbindung sowie - Bindung von Nachunternehmerschaften dar. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist insgesamt gut. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird eine fortlaufende Liquiditätskontrolle vorgenommen. So kann auf anormale Entwicklungen und unvorhergesehene Einzelereignisse sehr kurzfristig reagiert werden. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Turnusmäßige Auswertungen sowie der Kontakt zum Baugeschehen und zum Kunden, lassen frühzeitig Liquiditätsengpässe vorhersehen und geben dem Unternehmen die Möglichkeit, darauf zu reagieren. Es besteht eine langjährige gute Zusammenarbeit mit namhaften Warenkredit-Versicherungsgesellschaften. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. 3. Chancen des Unternehmens Die Chancen des Unternehmens sind zukunftsorientiert und nachhaltig ausgebaut durch - systematische Gestaltung des Generationswechsels - Akkumulation des Kapitals - Arbeitnehmerbindung - Gestaltung systematischer Forschungs- und Entwicklungsarbeit - Produktentwicklung im Bereich der Gebäudeautomation und Diagnostik Nachwuchsförderung in eigenen Reihen, in Form von Weiterbildungen und kontinuierlichen Qualifizierungsmaßnahmen, Lehrlingsgewinnung durch Teilnahme an derartigen Messen, die Einrichtung von Arbeitsplätzen für Praktikanten und Möglichkeiten zu deren Betreuung sowie die Begleitung von Bachelor- und Masterarbeiten. Dies sind wichtige Eckpfeiler für potenzielle Mitarbeitergewinnung. Das hohe Anlagevermögen in den Bereichen der Anfertigung, dem Anlagenbau und den Geschäftsbereichen für Klima-, Kälte-, Lüftungs- und Reinraumtechnik hat sich für die Erreichung hoher Qualitätsziele, in Verbindung mit dem Höchstmaß an Flexibilität während der Projektphase und Erlangung einer Zufriedenheit des Kunden, als positiv bewährt. Ständige Modernisierungsmaßnahmen sichern nicht nur den Bestand sowie die Betriebs- und Funktionssicherheit, sondern führen auch geringfügig zur Erhöhung der Effizienz in der Fertigung. III. Prognosebericht Für die Jahre 2024/2025 wird mit einer leichten Erhöhung der Betriebsleistung gerechnet. Die Präsenz in systematischen Ausschreibungsverfahren, die Teilnahme an regionalen und überregionalen Messen, Werbeveranstaltungen bis hin zu Kooperationsbeziehungen in andere Regionen wird weiter vollzogen, um nicht in Abhängigkeit lokaler Entwicklungstendenzen stehen zu müssen. Auf Grund der Durchsetzung hoher Eigenverantwortlichkeiten unter Wahrung eines zeitnahen Controllings ist es möglich, dynamisch auf Entwicklungstendenzen und Potenziale zu reagieren. C. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. D. Forschungs- und Entwicklungsbericht Als innovatives Unternehmen des Mittelstandes werden Möglichkeiten zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte und Verfahren sowie deren Neueinführungen genutzt und das mit einer langjährigen Kontinuität. Im Rahmen von Kooperationsbeziehungen zu regionalen Forschungs- und Bildungseinrichtungen konnten aus dieser Tätigkeit Ergebnisse in Bauvorhaben, durch die Verwendung von Unikaten und Einzellösungen, die speziell auf die Anforderungen des Kunden zugeschnitten sind, zur Anwendung gebracht werden. Der Energie- und Gesundheitspolitik mit Einbeziehung der Möglichkeiten aus der technischen Neuerung der Digitalisierung im gesamten Leistungsspektrum des Unternehmens, wird auch durch die Generierung neuer Themen, in Fortsetzung bewährter Kooperationen vorausschauend berücksichtigt. Aus den gesammelten Erfahrungen, bereichert durch eine ausgewogene Personalpolitik, eingebunden im Netzwerk von profunden Lieferanten, Partnerunternehmen, Bildungseinrichtungen und Instituten, wird das Unternehmen seine Attraktivität für Auftraggeber weiterhin festigen und sich voller Zuversicht den Herausforderungen seiner wirtschaftlichen Tätigkeit stellen können.
Rostock, 11. Oktober 2024 Dr. Ing. Th. Diestel Marcus Diestel HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss 2023Dr. Diestel GmbH, Rostock, Schonenfahrerstr.6, 18057 RostockRegistergericht Rostock HRB 1720 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft erfüllt zum Bilanzstichtag die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Sie macht bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den für sie geltenden Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts Anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Im Einzelnen wurden wie folgt bewertet: ANLAGEVERMÖGEN Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei bis fünf Jahre unterstellt. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt. Die Abschreibungen beim beweglichen Anlagevermögen erfolgten linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 € wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. UMLAUFVERMÖGEN Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den Anschaffungs-/Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die unfertigen Leistungen werden mit den Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten der allgemeinen Verwaltung. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert zum Abschlussstichtag. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN Die Gesellschaft hat zum 31.12.2023 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sogen. projected unit credit-Methode (PUC-Methode) erstellen lassen. Dabei wurde ein Rechnungszinsfuß von 1,83 % und ein zu erwartender Rententrend und Fluktuation von 0,0 % zugrunde gelegt. Zudem wurden die Heubeck Richttafeln aus dem Jahr 2018 verwendet. Zum 1.1.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen eine Unterdotierung in Höhe von 62.917,05 €. Die Gesellschaft entschied sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung über den längst möglichen Zeitraum von 15 Jahren. Folglich wird beginnend mit dem Geschäftsjahr 2010 in jedem Jahr ein Betrag von 4.194,47 € den Pensionsrückstellungen erfolgswirksam zugeführt. Die jährliche Mindestzuführung wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Zum 31.12.2023 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung 4.194,42 €. Durch das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" wurde die Methodik zur Bestimmung des Rechnungszinses gemäß § 253 HGB geändert. Der handelsbilanzielle Erfüllungsbetrag von Pensionsverpflichtungen wird demnach mit dem Marktzinssatz ermittelt, der sich als Durchschnitt aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Vor dieser Gesetzesänderung betrug der Zeitraum sieben Jahre. Diese Änderung führt bei der Gesellschaft zu niedrigeren handelsbilanziellen Erfüllungsbeträgen. Der Unterschiedsbetrag, der sich zwischen den Bewertungen der Verpflichtungen mit dem neuen 10-Jahres-Durchschnittszins (1,83 %) und dem bisherigen 7-Jahres-Durchschnittszins (1,75 %) ergibt, beträgt 4.750,00 €. VERBINDLICHKEITEN Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres werden im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten von Gebäuden wurden um Zuschüsse in Höhe von T€ 248 gekürzt. Bei den ausgewiesenen Anteilen an verbundene Unternehmen handelt es sich um eine 52%-ige Beteiligung an der DIWA Gebäudemanagement Rostock GmbH, Rostock. Die DIWA Gebäudemanagement Rostock GmbH zeigte im letzten vorliegenden Jahresabschluss zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von T€ 161 (davon Jahresüberschuss von T€ 25). 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten gem. § 42 Abs. 3 GmbHG Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 337 (Vorjahr: T€ 284), von denen ein Teilbetrag von T€ 170 (Vorjahr: T€ 170) eine Restlaufzeit von über einem Jahr hat. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen betragen zum Bilanzstichtag T€ 513 (Vorjahr: T€ 528). Die Entwicklung stellt sich wie folgt dar:
4. Sonstige Rückstellungen Hierunter sind Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von T€ 226 (Vorjahr: T€ 146), Gewährleistungen in Höhe von T€ 33 (Vorjahr: T€ 36) und Abschlusskosten in Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 21) erfasst. 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte, Sicherungsübereignungen, Bürgschaften und eine Globalzession gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0,8) enthalten. 6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Der Ausweis betrifft Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von T€ 4 Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB (Aufstockung der Pensionsrückstellung). 4. Sonstige Pflichtangaben Beschäftigte Arbeitnehmer Es wurden im Durchschnitt im Geschäftsjahr beschäftigt: 2 Geschäftsführer (Vj.:1), 39 Angestellte (Vj.:38), 70 gewerbliche Mitarbeiter (Vj.:71) und 16 Auszubildende (Vj.:14). Gewährte Kredite an Geschäftsführer Den Geschäftsführern wurden mehrere Darlehen gewährt. Die Darlehen valutieren zum Stichtag mit insgesamt T€ 337. Geschäftsführer Die Geschäftsführung erfolgte während des abgelaufenen Geschäftsjahres durch Herrn Dr. Ing. Thomas Diestel und Herrn Marcus Diestel. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mit Beschluss vom 28. April 2023 wurde Herr Marcus Diestel als weiterer Geschäftsführer bestellt. Sonstiges Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen T€ 2.048 und betreffen Bestellobligos aus Materialeinkäufen. Die Gesellschaft hat Investitionszuschüsse erhalten. Für die noch eine Bindungsfrist besteht. Zum Bilanzstichtag sind dies T€ 248. Die Zuschüsse werden erst fünf Jahre nach Beendigung des Investitionsvorhabens unverfallbar. Die Geschäftsführung schlägt auf der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Rostock, den 11. Oktober 2024 gez. Thomas Diestel gez. Marcus Diestel Dr. Ing. Thomas Diestel Marcus Diestel Anlage zum Anhang Anlagenspiegel 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dr. Diestel GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dr. Diestel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dr. Diestel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023; • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rostock, den 11. Oktober 2024 RAUTENBERG
& KOLLEGEN GmbH
Axel Rautenberg, Wirtschaftsprüfer |
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