Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH
Eschenallee 5, 06184 Kabelsketal, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Edgar Ardelt seit 26.2.2024 | Prokura |
Roland Michael Klug seit 22.7.2022 | Geschäftsführer |
Daniel Kempe seit 22.7.2022 | Prokura |
Norman David Schwartz seit 27.7.2021 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bio-Rad Laboratories Logistik GmbHKabelsketalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Die Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH wurde als Mainsee 966. V V GmbH, Frankfurt am Main, als Gesellschaft ohne operative Tätigkeit - sogenannte Vorratsgesellschaft - gegründet. Gesellschaftszweck, der in der Eschenallee 5 in 06184 Kabelsketal OT Großkugel ansässigen Gesellschaft, ist der Vertrieb und die Lagerung von Produkten der Bio-Rad-Gruppe sowie die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere die Instandhaltung, Reparatur und Aufbereitung von Bio-Rad-Produkten, wobei "Bio-Rad-Gruppe" die Bio-Rad Laboratories, Inc. und deren verbundene Unternehmen umfasst. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungs- und Ausweismethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nr. 30141 (Abteilung B) eingetragen. Bis zur Eintragung der Sitzverlegung von Frankfurt am Main nach Kabelsketal am 27. Juli 2021 war die Gesellschaft im Handelsregister Frankfurt am Main unter der Nr. 102987 (Abteilung B) eingetragen. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. (1) Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Diese werden um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer nach der linearen Methode vermindert. Die Abschreibungszeiträume betragen für technische Anlagen zehn Jahre und für Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend drei bis zehn Jahre. Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu EUR 800 werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Es wird kein steuerliches Sammelpostenverfahren nach § 6 Abs. 2a EStG angewandt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter der Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten neben direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach dem gleitenden Durchschnittspreis der Zugänge bewertet. Finanzierungskosten werden nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Fremdwährungsforderungen werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen. (2) Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet und sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Rentenverbindlichkeiten, für die eine Gegenleistung nicht mehr zu erwarten ist, werden zum Barwert bilanziert. Die Umrechnung von langfristigen Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurs, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses zum Bilanzstichtag (Imparitätsprinzip). Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens der Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen Dritte bestehen wie im Vorjahr nicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. (3) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 1.639 (i. Vj. TEUR 2.031) resultieren im Wesentlichen aus Forderungen durch das konzerninterne Cross-charging, die als sonstige Forderungen klassifiziert werden. Aus dem Cash-Pooling ergab sich in 2023 keine Forderung (zur Verbindlichkeit aus dem Cash-Pooling siehe (7)). Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. (4) Eigenkapital Zum 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 25 mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von TEUR 25 aus. (5) Jahresergebnis Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 357 (i. Vj. TEUR 1.432) wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft Bio-Rad Germany Holding GmbH, Dreieich, abgeführt. (6) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 272; i. Vj. TEUR 104), Bonuszahlungen (TEUR 81; i. Vj. TEUR 83), Prüfung und externe Buchhaltung (TEUR 132; i. Vj. TEUR 145) sowie rückständigen Urlaub und sonstige Freizeitguthaben (TEUR 57; i. Vj. TEUR 17). (7) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen mit TEUR 197 (i. Vj. TEUR 154) aus dem Lieferungs- und Leistungsaustausch, mit TEUR 5.558 (i. Vj. TEUR 1.034) aus Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling mit der Bio-Rad IHC Europe GmbH, mit TEUR 824 (i. Vj. TEUR 555) aus sonstigen Verbindlichkeiten und mit TEUR 357 (i. Vj. TEUR 2.619) aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Sämtliche Verbindlichkeiten sind - mit Ausnahme der Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Cash Pooling - unbesichert. Im Rahmen des Cash-Pooling haftet die Gesellschaft gemeinschaftlich mit anderen Cash-Pool-Teilnehmern im Zuge einer Garantie gegenüber der Cash-Pool-Führerin Bio-Rad ICH Europe GmbH, Basel/Schweiz. Die Gesellschaft schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme hieraus aufgrund der soliden Liquiditätsausstattung der Gruppe als sehr gering ein. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (8) Umsatzerlöse Die realisierten Umsatzerlöse i.H.v. TEUR 12.868 (i. Vj. TEUR 12.322) werden ausschließlich aus erbrachten Dienstleistungen an verbundene Unternehmen erzielt. (9) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. TEUR 14 (i. Vj. TEUR 7) beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 12 (i. Vj. TEUR 7). (10) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Mieten, Wartung und Instandhaltung, Versandmaterial sowie Reisekosten. Im Vorjahr waren Service-Arbeitskosten für Dienstleistungen in Höhe von TEUR 1.415 in den Materialaufwendungen enthalten. Im laufenden Geschäftsjahr werden diese (TEUR 1.604) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. (11) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden auf Ebene der Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags bzw. der steuerlichen Organschaft mit der Bio-Rad Germany Holding GmbH, Dreieich, mit Wirkung ab dem 7. November 2016 nicht ausgewiesen. Eine Steuerumlagevereinbarung mit dem Organträger Bio-Rad Germany Holding GmbH, Dreieich, wurde nicht abgeschlossen. Die Ermittlung latenter Steuern erfolgt aufgrund des bestehenden Organschaftsverhältnisses auf Ebene des Organträgers und nicht auf Ebene der Gesellschaft. (12) Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 206 (i. Vj. TEUR 107) resultieren im Wesentlichen aus Zinsaufwand aus dem Cash Pooling an die Bio-Rad IHC Europe GmbH. V. Sonstige Angaben (13) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Mieten für Gebäude und Erbbauverpflichtungen.
(14) Derivative Finanzinstrumente Im Geschäftsjahr wurden keine Devisensicherungsgeschäfte mehr abgeschlossen. (15) Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:
(16) Geschäftsführer Zur Geschäftsführung sind bzw. waren bestellt: Mr. Roland Michael Klug, Managing Director, Deutschland Mr. Norman David Schwartz, Chairman of the Board, CEO der Bio-Rad Laboratories, Inc., Lafayette, Kalifornien Eine Angabe der Geschäftsführergehälter (§ 285 Nr. 9a und b HGB) erfolgt aufgrund der Inanspruchnahme der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB nicht. (17) Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bio-Rad Laboratories Inc., Hercules, Kalifornien (USA), für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Der von dieser nach US-GAAP erstellte Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens über dessen Website www.bio-rad.com bzw. über die Website der US Securities and Exchange Commission (www.sec.com) erhältlich. (18) Nachtragsbericht Nach dem Stichtag vom 31. Dezember 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung und mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten.
Kabelsketal, den 26. November 2024 Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH Die Geschäftsführer Klug, Roland Michael Schwartz, Norman David Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH (nachfolgend "die Gesellschaft") wurde als Mainsee 966. V V GmbH, Frankfurt am Main, als Gesellschaft ohne operative Tätigkeit - sogenannte Vorratsgesellschaft - gegründet. Gesellschaftszweck, der in der Eschenallee 5 in 06184 Kabelsketal OT Großkugel ansässigen Gesellschaft, ist der Vertrieb und die Lagerung von Produkten der Bio-Rad-Gruppe sowie die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere die Instandhaltung, Reparatur und Aufbereitung von Bio-Rad-Produkten, wobei "Bio-Rad-Gruppe" die Bio-Rad Laboratories, Inc. und deren verbundene Unternehmen umfasst. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft hat zwei Hauptaktivitäten, die sich in technische Dienstleistungen und Reparaturen für LRDs (Limited Risk Distributor), EHQ (European Headquarter Bio-Rad Europe GmbH) und USPA (Bio-Rad Laboratories Inc.) sowie logistische Dienstleistungen für EHQ und USPA unterteilen. (1) Technischer Service und Reparaturzentrum: Im Jahr 2017 gründete die Gesellschaft Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH ein technisches Reparatur- und Servicezentrum für die EMEA-Region. Darüber hinaus wurde auch die Funktion der Ersatzteilhaltung in der Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH zentralisiert. (2) Logistische Dienstleistungen für EHQ und USPA: Mit der Gründung im Jahr 2017 wurde das Lager der Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH für die Gesellschaften in Großbritannien, den Benelux Staaten, Frankreich, Deutschland und der Schweiz eingeführt. Im gleichen Jahr erfolgte die Umstellung von einem dezentralen Lager auf ein zentrales Distributionszentrum, welches durch die Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH europaweit betrieben wird. Im Jahr 2018 fand eine Erweiterung für die Gesellschaften aus Spanien, Italien, Portugal und Nordischen Ländern statt. Im Jahr 2020 fand eine Erweiterung für Osteuropa statt, welche die Länder Ungarn, Polen und die Tschechische Republik betraf. Darüber hinaus wurde der Service für die Länder Griechenland, Israel und Südafrika von der Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH übernommen. Des Weiteren wurden die Logistikleistungen der Bio-Rad Medical Diagnostics GmbH zentralisiert, welche als Produktionsgesellschaft innerhalb der Gruppe dient. Sie verfügt nicht mehr über ein eigenes Lager; der Bestand wird zentral durch die Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH verwaltet. Darüber hinaus ermöglichte die Zentralisierung der Supply-Chain-Funktionen auf die Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH die Lagerung und den Versand von Fertigprodukten. 2. Geschäftsmodell Das Geschäftsmodell der Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH besteht aus zwei Säulen: (1) Technischer Service und Reparaturzentrum: Das Reparaturzentrum ist die Zentrale für schwierige technische Fragen und verfügt über einen Pool von erfahrenen und qualifizierten Ingenieuren und Technikern. Das Reparaturzentrum verwaltet hierfür ein Inventar von verschiedenen Ersatzteilen. Diese nutzen die Ingenieure und Techniker, um den Kundenservice für die von der Bio-Rad verkauften oder geleasten Instrumente anzubieten. An das Reparaturzentrum werden auch die Kundengeräte gesendet, die zur Reparatur stehen. Es werden zudem Leihgeräte zur Verfügung gestellt, um das Kundengerät während der Reparatur zu ersetzen. Die Gesellschaft berechnet den LRDs, EHQ und USPA für Service-Ingenieure und Techniker die Kosten auf Stundenbasis zuzüglich eines 5%igen Aufschlags. Die verbauten Ersatzteile und die zur Verfügung gestellten Leihgeräte (falls zutreffend) werden auf Transferpreis-Basis weiterberechnet. (2) Logistische Dienstleistungen für EHQ und USPA: Des Weiteren erbringt das Unternehmen logistische Dienstleistungen für EHQ und USPA für den Empfang, die Lagerung und den Versand von technischem Equipment und Produkten. Diese Dienstleistungen werden durch die Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH in Form von Kosten plus einem 5%igen Aufschlag an die jeweilige Gesellschaft weiterberechnet. 3. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr (Anstieg im VJ um rund 1,9%). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. 1 Die Zahl der Erwerbstätigen lag 2023 bei rund 45,93 Millionen. Die Anzahl hat sich im Verhältnis zum Vorjahr nur unwesentlich verändert (Vorjahr: 45,57 Millionen). 2 Die Arbeitslosenquote im Jahr 2023 lag bei 5,7% (Vorjahr 5,3%). 3 Mit Unterstützungsmaßnahmen konnte die Wirtschaft zwar vor großen Struktureinbrüchen durch die Corona-Pandemie bewahrt werden, doch es ist offensichtlich, dass die wirtschaftlichen Folgen länger als die unmittelbare Gesundheitskrise zu spüren sein werden. Dasselbe gilt für die Folgen des russischen Angriffskrieges. Neben den Herausforderungen der Corona-Pandemie und des aktuellen Krieges in der Ukraine sind Herausforderungen wie die gestiegenen Zinsen und Inflation stärker in den Fokus gerückt. 4 Die Gesundheitswirtschaft, einer der größten Wirtschaftszweige in Deutschland, generierte im Jahr 2022 12,7% der deutschen Bruttowertschöpfung. Sie ist zudem ein Beschäftigungsmotor. Mit insgesamt 8,1 Millionen Beschäftigten ist jeder sechste Arbeitnehmer in einem gesundheitsrelevanten Beruf tätig. Der Anteil der Gesundheitsindustrie an der Bruttowertschöpfung lag 2022 bei 439,6 Milliarden Euro, der Anteil an den Exporten bei 186,2 Milliarden Euro. 5 Als Teil der gesamten Gesundheitswirtschaft stärkt die industrielle Gesundheitswirtschaft insbesondere Effektivität und Effizienz des Gesundheitssystems. Kennzeichen für sie sind ihre Exportstärke, eine hohe Arbeitsproduktivität und die hohe R&D-Intensität. 6 Über die deutschen Vertriebsgesellschaften der Bio-Rad Gruppe wird das Unternehmen indirekt von der Entwicklung der Branche beeinflusst. Das starke Wachstum des Marktes 7 führt zu einem größeren Auftragsvolumen der Vertriebseinheiten, was wiederum zur Steigerung des Leistungsvolumens der Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH beiträgt. Geschäftsverlauf Für die Geschäftsführung sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis nach Steuern die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen die Gesellschaft gesteuert wird. Der Umsatz im Jahr 2023 belief sich auf TEUR 12.868 (Vorjahr: TEUR 12.322). Dies ist ein Anstieg von TEUR 546 oder 4,4% gegenüber dem Geschäftsjahr 2022. Der prognostizierte Umsatz von EUR 10,3 Mio. wurde damit ebenfalls übertroffen. Der Anstieg ist größtenteils auf die Cost-Plus-Erlöse zurückzuführen, da die Ausgaben im Jahr 2023 um TEUR 1.512 höher waren. Die Ausgaben werden im nächsten Abschnitt näher erläutert. Das Geschäftsergebnis weist für das Jahr 2023 einen Gewinn von TEUR 357 nach Steuern aus (Vorjahr: Gewinn in Höhe von TEUR 1.432). Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung verringerte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 1.075 und lag auch um TEUR 134 unter dem prognostizierten Wert. Der Rückgang, im Vergleich zum Vorjahr, ist zum Teil auf die Änderung der Rechnungslegungsgrundsätze im Vorjahr zurückzuführen, wonach Cost-Plus-Erlöse in dem Zeitraum abgegrenzt wurden, in dem sie erzielt worden sind. Die Umsatzerlöse des Jahres 2022 enthielten daher einen zusätzlichen Monat an Umsatzerlösen für Dezember 2021, die zuvor nicht für das Jahr 2021 abgegrenzt worden waren. Unter Berücksichtigung der obigen Ausführungen ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft insgesamt als zufriedenstellend zu bezeichnen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.874 auf TEUR 8.177 (Vorjahr: TEUR 5.303). Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich das Sachanlagevermögen um TEUR 2.412 auf TEUR 5.100 (Vorjahr: TEUR 2.688), was im Wesentlichen auf Investitionen in laufende Baumaßnahmen im Zusammenhang mit dem Bau einer neuen Lagerhalle zurückzuführen ist. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Vorräte deutlich um 76,9% auf TEUR 501 (Vorjahr: TEUR 283). Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass mehr Ersatzteile für Reparaturen und Wartung benötigt und auf Vorrat gehalten wurden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich auf TEUR 1.639 (Vorjahr: TEUR 2.031), aufgrund von Zahlungen, die von der Bio-Rad Germany Holding GmbH im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags erhalten worden sind. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich im Berichtsjahr von TEUR 384 auf TEUR 577, was im Wesentlichen auf erhöhte Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und eine Erhöhung der Urlaubsrückstellung zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 119 auf TEUR 491 (Vorjahr: TEUR 372), was hauptsächlich auf den Zeitpunkt der Rechnungseingänge und Zahlungen um das Jahresende herum zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um TEUR 2.574 auf TEUR 6.935, was hauptsächlich auf einen Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber der Bio-Rad ICH Europe GmbH (IHC) im Zusammenhang mit dem Cash-Pooling zurückzuführen ist. Das im Abschnitt "Geschäftsverlauf" beschriebene, erzielte Jahresergebnis wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Organträgerin Bio-Rad Germany Holding GmbH abgeführt. Das Eigenkapital beträgt daher unverändert zum Vorjahr TEUR 25. Infolge der erhöhten Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote von 0,5% im Vorjahr auf 0,3% im Geschäftsjahr 2023 gesunken. Das kurzfristige Nettoumlaufvermögen (Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten) betrug TEUR -4.658 (Vorjahr: TEUR -2.383). Die signifikante Veränderung ist im Wesentlichen auf das Cash-Pooling und die damit verbundene Verbindlichkeit gegenüber IHC sowie auf eine Reduzierung der Forderungen gegen die Bio-Rad Germany Holding GmbH zurückzuführen, nachdem die Zahlungen für die Gewinn- und Verlustabführungen der Vorjahre eingegangen waren. Der Cash Flow, ermittelt als um die Abschreibung bereinigter Jahresüberschuss, hat sich durch die beschriebenen Veränderungen von TEUR 2.000 auf TEUR 910 verringert. Wie im Abschnitt Geschäftsentwicklung erwähnt, stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 546 oder 4,4%, was auf die weiter unten beschriebenen Cost-Plus-Erlöse bei gestiegenen Kosten zurückzuführen ist. Der Materialaufwand sank um TEUR 1.186 auf TEUR 1.021, was einem Rückgang von 53,7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies liegt hauptsächlich an einem geänderten Ausweis der Arbeitskosten für Dienstleistungen in diesem Jahr begründet. Im Vorjahr waren TEUR 1.415 der Arbeitskosten für Dienstleistungen im Materialaufwand enthalten; im laufenden Jahr werden TEUR 1.604 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Personalaufwand stieg um TEUR 378 auf TEUR 4.843 (Vorjahr: TEUR 4.465), was im Wesentlichen auf einen Anstieg der Gehälter zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 5.934 (Vorjahr: TEUR 3.570), was einem Anstieg von TEUR 2.364 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ein wesentlicher Faktor hierfür ist ein Anstieg der Lagermiete um TEUR 529. Zudem trug die vorstehend erläuterte Änderung des Ausweises der Dienstleistungskosten mit TEUR 1.604 zum Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen bei. Die Zinsaufwendungen belaufen sich auf TEUR 206 (Vorjahr: TEUR 107) aufgrund der im Laufe des Jahres gestiegenen Zinssätze und resultieren aus dem Cash Pooling. Zusammenfassend hat sich die wirtschaftliche Lage im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht verschlechtert, jedoch nicht auf ein besorgniserregendes Niveau. Der Rückgang des Ergebnisses des Geschäftsjahres ist zum Teil auf den Einmaleffekt der bereits erwähnten Änderung der Rechnungslegungsmethode im Vorjahr zurückzuführen. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen- und Risikobericht Grundsätzlich besteht aufgrund der starken Einbindung in den Konzernverbund der Bio-Rad Laboratories Inc. eine hohe Abhängigkeit zur Konzernmuttergesellschaft, die sowohl Chancen als auch Risiken birgt. Die Ergebnisse des Unternehmens hängen von den Aktivitäten der Konzernunternehmen ab, die die von der Bio-Rad Logistik erbrachten Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Die Gewinne sind jedoch aufgrund von konzerninternen Preisvereinbarungen, die einen Aufschlag auf die Kosten beinhalten, garantiert. Im November 2023 wurde das EHQ-Distributionszentrum in Cressier geschlossen und das gesamte Inventar nach Leipzig verlagert. Das Leipziger Distributionszentrum wurde auf ca. 200.000 Quadratmeter vergrößert, um die Lieferungen von Fertigwaren aus Cressier abzuwickeln. Dies war Teil des Projekts zur Konsolidierung der Logistikaktivitäten in Europa, das den Übergang zu einem Modell mit zwei Distributionszentren in EMEA und die Konsolidierung der IHD-Fertigwaren im Distributionszentrum Leipzig vorsieht. Für die EMEA-Division des Konzerns ergeben sich daraus Chancen in Form von Arbeitseinsparungen, einer Reduzierung der Lagerstandorte und einer Vereinfachung des Vertriebs. Das Management geht davon aus, dass dies das Volumen der Logistikaktivitäten des Unternehmens in Zukunft erhöhen und somit zum Wachstum von Umsatz und Gewinn im Geschäftsjahr 2024 beitragen wird. Unabhängig von der Einbindung in die Bio-Rad-Gruppe ist die Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH Risiken ausgesetzt, die sich auf ihre Geschäftstätigkeit, ihr Betriebsergebnis und ihre Finanzlage auswirken können. Die nachfolgend dargestellten Risiken werden entsprechend einem absteigenden Grad (etwaiger negativer) finanzieller Auswirkungen aufgeführt. Aufgrund des Geschäftsmodells, der Erbringung von konzerninternen Lager- und Logistikleistungen einerseits sowie der Erbringung von technischen Service- und Reparaturleistungen, die ebenfalls im Konzern erbracht werden, ist die Gesellschaft in erster Linie von der Auslastung und Auftragslage im Konzern abhängig. Die Preisrisiken im Einkauf werden durch die konzernweite Zusammenarbeit mit Lieferanten reduziert. Da die Gesellschaft auf Costplus-Basis arbeitet, würde sich die Erhöhung des Kaufpreises nicht negativ auf die Profitabilität auswirken, da alle Kosten mit dem Aufschlag auf EHQ und USPA weiterverrechnet werden. Daher würden auch weitere Kostensteigerungen, die aufgrund der derzeitigen Inflation, insbesondere auch für Energie, Gas und Transporte zu Buche schlagen, innerhalb des Konzerns weitergegeben. Die finanziellen Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft sind durch diverse Verträge mit verbundenen Unternehmen (insbesondere Cashpool-Vereinbarung sowie Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag) begrenzt. Durch die Einbindung in das Cash-Pooling der Bio-Rad-Gruppe, das von IHC verwaltet wird, ist die Liquidität der Gesellschaft gesichert bzw. werden Schwankungen der Zahlungsströme ausgeglichen. Die Gesellschaft ist zur Erbringung ihrer Service- und Logistikdienstleistungen auf ausreichende und qualifizierte Mitarbeiter angewiesen, die am Arbeitsmarkt zunehmend schwieriger verfügbar sind. Die Mitarbeiterverfügbarkeit stellt ein operatives Risiko der Gesellschaft dar, das derzeit noch als gering eingeschätzt wird. Der anhaltende militärische Konflikt in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen die Russische Föderation können Auswirkungen auf die europäische Volkswirtschaft und die Weltwirtschaft haben. Das Unternehmen ist weder in der Ukraine noch in Russland oder Weißrussland in nennenswertem Umfang direkt engagiert. Dennoch wird das Unternehmen die Ereignisse weiterhin genau beobachten und wird bei Bedarf Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen abzumildern. Wir haben weiterhin untersucht, wie sich der russisch-ukrainische Militärkonflikt und seine wirtschaftlichen Folgen auf das Unternehmen auswirken könnten. Auf der Grundlage dieser Bewertung haben wir keine spezifischen Bedingungen identifiziert, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens im Jahr 2024 wesentlich beeinträchtigen könnten. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder dessen Entwicklung wesentlich beeinträchtigen, sind für die Geschäftsführung derzeit nicht erkennbar. Prognosebericht Die Dienstleistungstätigkeit innerhalb des Konzerns als Teil des europäischen Geschäftsmodells verläuft für das Unternehmen weiterhin positiv, da im Geschäftsjahr erneut Gewinne erzielt wurden. Die Gesellschaft ist für die Zukunft gut aufgestellt. Um dies zu erreichen, gibt es das hochrangige Ziel, die konzerninternen Kunden in den verschiedenen Ländern mit einem hochwertigen Service zu bedienen. Unterstützt wird dies durch das laufende Projekt zur Konsolidierung der Logistikaktivitäten in Europa mit der Schließung des Cressier-Distributionszentrums und der Erweiterung des Leipziger Zentrums, wie im Chancen- und Risikobericht erläutert wird. Die dadurch zu erwartende Zunahme der Logistikaktivitäten sollte zu Umsatz- und Gewinnsteigerungen führen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir aufgrund von Unternehmensverträgen, die eine positive Marge (vor Gewinnabführung) garantieren, ein positives Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 472 bei einem Umsatz von ca. EUR 13,8 Millionen. Der Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese Aussagen beruhen auf derzeitigen Planungen, Erwartungen und Schätzungen, deren Eintritt ungewiss ist. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Reihe von Faktoren die tatsächlichen Ergebnisse so beeinflussen können, dass daraus wesentliche Abweichungen von den prognostizierten Werten resultieren können.
Kabelsketal, 26. November 2024 Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH Die Geschäftsführer Klug, Roland Michael Schwartz, Norman David
Hercules, CA USA 27. November / November 2024 Bio-Rad Germany Holding GmbH Norman Schwartz, Geschäftsführer/ Managing Officer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH, Kabelsketal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH, Kabelsketal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bio-Rad Laboratories Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 26. November 2024 KPMG
AG
Brandenburg, Wirtschaftsprüfer Kraus, Wirtschaftsprüfer |
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