MGS Modular Galley Systems GmbH

Hasenbergsteige 14, 70178 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 746673
Eingetragen
6.5.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternVerwertungsgesellschaften zur Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Konzeption, Entwicklung, Manufaktur und Integration von modularen, vernetzbaren Geräten, basierend auf prozessgesteuerten Systembaugruppen, für Catering und Küche sowie der Erwerb von und der Handel mit gewerblichen Schutzrechten und geistigem Eigentum bzw. von Lizenzen daran sowie die Gewährung entsprechender Lizenzen und Unterlizenzen, insbesondere in dem genannten Geschäftsbereich

Historie

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Management

NameRolle
Lucio Iacobucci
seit 28.10.2013
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
IACOBUCCI HF Aerospace S.p.A.ITA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

IACOBUCCI HF Aerospace S.p.A.
Italy
850.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

MGS Modular Galley Systems GmbH

(vormals: MGS Modular Galley Systems AG)

Stuttgart

(vormals: Elchingen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz zum 31. Dezember 2012

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVSEITE

31. Dez 2012 31. Dez 2011
EURO EURO
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 529.783,52 593.713,40
II. Sachanlagen 114.439,50 229.610,68
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 79.183,69 484.591,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 161.589,08 70.112,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 156.310,96 352,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.109,00 3.421,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 7.426.537,38 6.749.398,23
  8.470.953,13 8.131.199,42

PASSIVSEITE

   
  31. Dez 2012 31. Dez 2011
  EURO EURO
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 850.000,00 850.000,00
II. Bilanzverlust (8.276.537,38) (7.599.398,23)
III. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 7.426.537,38 6.749.398,23
  0,00 0,00
B. Rückstellungen 111.333,00 214.009,40
C. Verbindlichkeiten 8.359.620,13 7.917.190,02
  8.470.953,13 8.131.199,42

Anhang zum 31. Dezember 2012 (§ 284 ff. HGB)

A. Allgemeine Angaben

Die MGS - Modular Galley Systems GmbH (vormals MGS - Modular Galley Systems AG) ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 eine "kleine Kapitalgesellschaft" im Sinne des § 267 HGB. Der Formwechsel wurde am 28. Oktober 2013 im Handelsregister eingetragen.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Aktiengesellschaften (AktG) sowie der Regelungen der Satzung der Gesellschaft aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB in Anspruch.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

B. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2012 mit T-EURO 7.427 bilanziell überschuldet.

Die Anteilseignerin Iacobucci HF Elecronics spa hat im Berichtsjahr die mit Rangrücktritten ausgestatteten Darlehen der ehemaligen Anteilseigner und verbundenen Unternehmen in Höhe von

T-EURO 5.297 erworben. Gemäß der Rangrücktrittsvereinbarungen tritt die Iacobucci HF Elecronics spa im Insolvenzfall im Range dergestalt hinter alle anderen Gläubiger zurück, dass sie Zahlungen auf diese Forderungen nur aus einem künftigen Jahresüberschuss, einem Liquidationsüberschuss oder aus sonstigem freiem Vermögen der MGS verlangen kann.

Eine bilanzielle Überschuldung führt nicht zu einer insolvenzrechtlichen Überschuldung, wenn das Unternehmen seine fälligen Zahlungsverpflichtungen im laufenden und im folgenden Geschäftsjahr erfüllen kann (positive insolvenzrechtliche Fortbestehensprognose).

Auf Basis der vorgelegten Unternehmensplanung geht die Geschäftsleitung derzeit davon aus, dass die Finanzierung der Verpflichtungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Betrachtungszeitraum gewährleistet ist.

1. Anlagevermögen

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden nicht aktiviert. Der Ansatz der aktivierten Eigenleistungen erfolgt zu Herstellungskosten.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter EURO 150,00; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

ln Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EURO 150,00 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EURO 150,00 und bis zu EURO 1.000,00 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

2. Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten

a) Vorräte

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. ln allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand der sogenannten FIFO-Methode (first in - first out). Die Bewertung erfolgt zu Einkaufspreisen bzw. niedrigeren Wiederbeschaffungskosten.

Die unfertigen Erzeugnisse und die fertigen Erzeugnisse werden zu aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet, ggf. gekürzt um einen Abschlag zur verlustfreien Bewertung. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

b) Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

c) Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

3. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

5. Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (lmparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (lmparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt zum aktuellen Tageskurs.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Als Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

3. Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EURO 850.000,00.

Der Bilanzverlust beinhaltet zum 31. Dezember 2012 einen Verlustvortrag von EURO 7.599.398,23 (im Vorjahr EURO 6.845.000,00).

4. Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten haben T-EURO 3.298 (im Vorjahr T-EURO 2.470) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten in Höhe von T-EURO 5.297 gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit einem Rangrücktritt versehen.

D. Geschäftslage - ausblick für die Jahre 2013 und 2014

Lage und Ausblick 2013

Im Laufe des Geschäftsjahres 2013 wurde das geänderte Geschäftsmodell des Unternehmens nunmehr vollständig umgesetzt. Die Produktion ist vollständig nach Italien verlagert, die Iacobucci HF Electronics SpA produziert und verkauft die Produkte im Rahmen einer Lizenzvereinbarung.

Durch die massiv reduzierte Kostenstruktur wird für 2013 ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.

Im zweiten Halbjahr hat das Unternehmen seine Rechtsform von einer AG in eine GmbH geändert. Herr Lucio Iacobucci wurde als Geschäftsführer (Chief Executive Officer) der neuen MGS Modular Galley Systems GmbH mit Sitz in Stuttgart berufen.

Vorschau 2014

Gemäß dem im Vorjahr implementierten Geschäftsmodell bleibt MGS alleiniger Eigentümer der verwendeten Patente.

Die Lizenzeinnahmen aus den von der Iacobucci HF Electronics SpA prognostizierten Verkäufen werden MGS in die Lage versetzen, wieder profitabel zu wirtschaften.

In 2014 werden die meisten der überfälligen Verbindlichkeiten durch entsprechende Umsatzerlöse und weitere Unterstützung des Eigentümers beglichen werden können.

E. Sonstige Angaben

1. Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2012 die Herren

 
Vorsitzender
 

Lucio lacobucci, Ferentino / Italien

 

Vorstand, Präsident

 
Stellvertretender Vorsitzender (bis 24. Februar 2012)
 

Felix N. Steinbrecher, Maur / Schweiz

 

Kaufmann, Geschäftsführer der Paperboard AG, Zürich

 
Drittes Mitglied (Stellvertretender Vorsitzender ab 28. Januar 2013)
 

Riccardo Palmeri Lolli, Rom / Italien

 

Marketing Direktor der lacobucci HF / Italien

 
Drittes Mitglied (ab 5. September 2012)
 

Lorenzo Saracco, Rom / Italien

 

Unternehmer

Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf T-EURO 23 (im Vorjahr T-EURO 27).

2. Vorstand / Geschäftsführer

Zum Vorstand der MGS - Modular Galley Systems AG war berufen:

 

Herr Jonathan Smith, Chief Executive Officer, Toulouse I Frankreich (bis 28. Oktober 2013)

Zum Geschäftsführer der MGS - Modular Galley Systems GmbH ist berufen:

 

Herr Lucio Iacobucci, Chief Executive Officer, Frosinone / Italien (ab 28. Oktober 2013)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Erklärung gemäß § 312 Abs. 3 AktG

Der pflichtgemäß erstellte Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2012 enthält die folgende Schlussbemerkung:

"Nach den Umständen, die mir in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, erhielt die Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen nicht vor."

4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

Stuttgart, den 30. Dezember 2013

Lucio Iacobucci, Geschäftsführer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Gesellschafterliste
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