Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 108476
Eingetragen
27.9.2012
Branche
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenPublic-Relations-BeratungErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Gegenstand
- die Erbringung von Dienstleistungen aller Art im Bereich Werbung, Kommunikation und Vermarktung insbesondere das Erstellen von Marketingkonzepten und die Organisation von Messeauftritten durch Online- und Mobilemarketing, Dialog- und CRM-Marketing, Entwicklung von Corporate Design, Eventmarketing, Verkaufsförderung und Vertriebsmarketing, Mediaproduktion und -planung, Marketingberatung und Public Relations, die Marktforschung und der Vertrieb von Marktforschungsergebnissen, - die Produktion von Filmen und Computerspielen, - das Herstellen und Vertreiben von Druckerzeugnissen und digitalen Medien, - die Planung und Errichtung von Bauwerken, - Vermietung und Verpachtung, - Handel mit Produkten und Dienstleistungen aller Art, sowie die Beratung in den vorbenannten Bereichen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Se Young Han
seit 7.4.2026
Geschäftsführer
Byungkwon Jeon
seit 10.9.2024
Geschäftsführer
Sanghoon Lee
seit 7.5.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
HS Ad Inc.KOR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

HS Ad Inc.
South Korea
350.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GIIR Germany GmbH

Eschborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für 2023

I. Makroökonomische Entwicklung und allgemeinerer Überblick

betrug das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Laut Pressekonferenz des Statistischen Bundesamtes geriet die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 in einem weiterhin von zahlreichen Krisen geprägten Umfeld ins Stocken. Zwar sanken die Preise zuletzt, das Preisniveau blieb jedoch über alle Phasen des Konjunkturprozesses hinweg erhöht und bremste damit das Wirtschaftswachstum. Ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen sowie eine gedämpfte Inlands- und Auslandsnachfrage trugen zusätzlich zu diesem Effekt bei. Die deutsche Wirtschaft konnte ihre Erholung nach dem deutlichen Einbruch im Pandemiejahr 2020 daher nicht fortsetzen.

Im Jahr 2023 erreichte die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage einen neuen Höchststand. Rund 45,9 Millionen Menschen waren beschäftigt, was einem Anstieg von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das entspricht 333.000 zusätzlichen Arbeitskräften. Der Dienstleistungssektor war der Haupttreiber dieses Wachstums. Auf sie entfallen 90 % der neuen Arbeitsplätze. Obwohl auch der Bausektor seit 2009, mit Ausnahme des Jahres 2015, ein kontinuierliches Wachstum aufweist , trugen alle anderen Sektoren mit einem gemeinsamen Anstieg von lediglich 25.000 Stellen nur geringfügig dazu bei.

Vorläufige Berechnungen ergaben, dass der deutsche Staat das Jahr mit einem Finanzierungsdefizit (Nettokreditaufnahme) von 87,4 Milliarden Euro abschloss. Dies entspricht einem Rückgang um 9,5 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr (96,9 Milliarden Euro) . Dieser Rückgang ist auf einen stärkeren Anstieg der Einnahmen (+4,4 %) als der Ausgaben (+3,7 %) zurückzuführen. Die Defizitquote, gemessen am nominalen BIP, sank auf 2,1 % und blieb damit unter der 3 %-Grenze des weiterhin ausgesetzten Europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts. Der Bund trug weiterhin am meisten zum Defizit bei und meldete ein Defizit von 79 Milliarden Euro - ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Diese Verbesserung ist auf das Auslaufen der pandemiebedingten und energiekrisenbedingten Unterstützungsmaßnahmen zurückzuführen. Demgegenüber verzeichneten Länder und Kommunen Defizite von 6,4 bzw. 12,1 Milliarden Euro, was teilweise auf reduzierte Bundestransfers und anhaltende Flüchtlingsausgaben zurückzuführen ist. Die Sozialversicherungsfonds verzeichneten einen Finanzüberschuss von 10,0 Milliarden Euro, ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Das Einnahmenwachstum wurde durch einen Anstieg der Sozialbeiträge um 6,6 % aufgrund der hohen Beschäftigungszahlen sowie einen Anstieg der Vermögenseinkommen um 70,4 % unterstützt. Auch die staatlichen Einnahmen stiegen um 10,2 %, was auf die Integration des größten Teils des öffentlichen Personennahverkehrs in den Staatssektor nach der Einführung des Deutschland-Tickets zurückzuführen ist. Auf der Ausgabenseite trugen erhöhte Sozialleistungen - wie Bürgergeld und höhere gesetzliche Renten - sowie ein Anstieg der Zinszahlungen um 36,2 % zu höheren Ausgaben bei. Die Subventionen gingen jedoch nach dem Ende wichtiger krisenbedingter Programme um 5,2 % zurück. Insgesamt markierte der Defizitabbau trotz anhaltender haushaltspolitischer Herausforderungen einen klaren Übergang zu größerer Haushaltsstabilität . Quelle : https://www.destatis.de/EN/Press/2024/02/PE24_067_813.html

Die deutsche Werbewirtschaft erreichte im Jahr 2023 ein Marktvolumen von rund 48,8 Milliarden Euro, trug 1,2 % zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei und schuf bundesweit 900.000 Arbeitsplätze. Der Wert von 48,8 Milliarden Euro setzte sich aus medienbasierten Investitionen in Werbung (36,98 Milliarden Euro) und anderen Formen kommerzieller Kommunikation (11,81 Milliarden Euro) zusammen . Trotz der Erwartungen auf eine Rückkehr zur Normalität nach COVID-19 verzögerten geopolitische Ereignisse wie der Ukraine-Konflikt und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen diese Aussicht im Jahr 2022. Die ersten Monate des Jahres 2023 waren weiterhin von einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld geprägt, das von anhaltend hoher Inflation und einem zurückhaltenden Konsumklima geprägt war, was sich negativ auf die Werbeinvestitionen auswirkte. Darüber hinaus belasteten die angekündigten Werbeverbotspläne des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den Werbesektor zusätzlich. Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds ist es bemerkenswert, dass die Größe der deutschen Werbebranche im Jahr 2023 endlich das Niveau vor der Pandemie übertraf und ein Marktvolumen von 48,80 Milliarden Euro erreichte, verglichen mit 48,33 Milliarden Euro vor COVID-19. Quelle:https://zaw.de/werbemarkt-2023-dank-digitaler-erloese-im-leichten-plus/

Die deutsche Werbewirtschaft verzeichnete 2023 ein moderates Wachstum der Netto-Medienumsätze von 0,7 % und erholte sich damit von einem Rückgang von 0,5 % im Vorjahr. Dieser Gesamtanstieg verdeckt jedoch erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Segmenten. Digitale Werbemedien verzeichneten ein jährliches Wachstum von 8,3 % und übertrafen damit das Wachstum des Gesamtmarktes. Der Aufwärtstrend des Sektors wurde durch deutliche Zuwächse bei Such-, In-Stream-Video- und In-Stream-Audioformaten vorangetrieben. Traditionelle Medienkanäle standen hingegen vor Herausforderungen: Die Fernsehwerbeeinnahmen sanken um 4,5 %, die Radiowerbeeinnahmen um 2,5 % und die Printwerbeeinnahmen um 3,5 %. Quelle: https://zaw.de/branchendaten/werbemarkt-nach-medien/

Deutschland behauptete seine Position als zweitgrößter Werbemarkt in Europa und verzeichnete im Jahr 2023 Werbeausgaben von rund 25,5 Milliarden Euro und lag damit hinter Großbritannien. Während sich der globale Trend hin zur digitalen Werbung fortsetzt, stieg Deutschlands digitaler Anzeigenanteil auf 63 %, liegt aber immer noch hinter einigen internationalen Konkurrenten zurück. Der anhaltende Rückgang der klassischen Medien ist auf die zunehmende Nutzung digitaler Plattformen und die Verbreitung intelligenter Geräte in den Haushalten zurückzuführen - 64 % der deutschen Haushalte besitzen mittlerweile Smart-TVs und 33 % besitzen Smart-Lautsprecher. Zu den wichtigsten Werbetreibenden im Jahr 2023 gehörten Procter & Gamble Deutschland, Ferrero Deutschland, Amazon, Lidl und die Deutsche Telekom. Wichtige Werbebranchen blieben der Lebensmitteleinzelhandel, das Verlagswesen, der stationäre Einzelhandel und Online-Dienste. Das Land beherbergt über 42.000 Werbeagenturen, mit hohen Konzentrationen in Städten wie München und Köln. Berlin ist nach wie vor ein Zentrum für Werbetechnologie und beherbergt wichtige Akteure wie Adjust, Awin, Applift, Remerge und CrossEngage, die innovative Marketinglösungen anbieten. Quelle: https://www.gtai.de/en/invest/industries/digital-economy/advertising-industry

Im Jahr 2023 verzeichneten die Agenturen des GWA (Deutschlands führende Agenturen) einen Anstieg ihres Jahresumsatzes um 3,3 % und verbesserten damit die entsprechenden Zahlen von 2022 (1,2 %) deutlich. Der Umsatz übertraf damit den Durchschnitt der sechs Vorjahre. Während der Umsatz aller GWA-Mitglieder stieg, schwankte er auf Unternehmensebene stark. Während im Jahr 2023 62 % der GWA-Agenturen ihren Umsatz steigerten, verzeichneten 35 % Rückgänge und 3 % hielten ihr Ertragsniveau aus 2022. Als Hauptfaktoren, die das Wachstum der deutschen Werbebranche bremsen, identifizierte der GWA die ungünstige Wirtschaftslage und den Fachkräftemangel. Letzterer hat sich im Jahr 2023 im Vergleich zu den Vorjahren jedoch abgeschwächt. Obwohl sich die Lage verbessert hat, bremste der Mangel an qualifiziertem Personal das Wachstumstempo von 63 % der GWA-Agenturen im Jahr 2023. Was den Arbeitsmarkt betrifft, lassen sich auch branchenweit Veränderungen bei den angebotenen Beschäftigungsarten beobachten. Aktuell beschäftigt die Hälfte der Agenturen mehr Festangestellte als im Vorjahr, die Zahl der Freelancer ist zurückgegangen. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Stellenausschreibungen in der deutschen Werbebranche im Vergleich zu 2022 um 39 %.

Die GWA-Agenturen identifizieren weitere einflussreiche Trends und erkennen den Trend hin zu künstlicher Intelligenz (KI). Wie berichtet, haben 19 % der Unternehmen bereits speziell zu diesem Zweck neue Mitarbeiter an Bord geholt. KI-Tools wie ChatGPT und Midjourney wurden 2023 hauptsächlich in den Kreativabteilungen eingesetzt, sollten aber auch künftig andere Arbeitsabläufe verbessern. Zu den möglichen Risiken der KI-Einführung zählen der Preisdruck der Kunden (erwartete zukünftige Auswirkungen auf die Umsätze) und rechtliche Unsicherheiten. Trotz der veränderten Situation ist die GWA zuversichtlich, dass Agenturen KI nutzen und in ihren Betrieben monetarisieren können. Quellen:https://www.gwa.de/presse-meldungen/ueberdurchschnittliches-wachstum-der-agenturbranche-2023 .

Die vom ZAW durchgeführte Analyse zeigt unterschiedliche Aussichten für die Wirtschafts- und Werbeaussichten im ersten Halbjahr 2024 und deutet auf eine hohe Unsicherheit in der Branche hin. Laut der Studie erwarten 42 % der ZAW-Mitglieder für das Geschäftsjahr 2024 ein ausgeglichenes Ergebnis, 39 % sehen Chancen und eine Verbesserung gegenüber dem Ergebnis von 2023, während 18 % nicht optimistisch bleiben und mit negativen Entwicklungen rechnen. Zu Beginn des Jahres 2024 blieb die Stimmung in der deutschen Werbebranche stabil bei 3,1 und lag damit nahe am Indexwert von 3,2 aus dem Frühjahr 2023 (auf einer Skala von 1 bis 8, wobei 1 eine bedrohliche und 8 eine ausgezeichnete Aussicht bedeutet).

Die Lage des Arbeitsmarktes bleibt für fast alle ZAW-Mitglieder ein großes Problem. In Übereinstimmung mit den zuvor dargelegten Ergebnissen des GWA betonen die Mitglieder den anhaltend gravierenden Fachkräftemangel. Anfang 2024 schätzten über 90 % die Auswirkungen als „mittel“, „groß“ oder „sehr groß“ ein. Diese Situation könnte durch das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgeschlagene Verbot von Lebensmittelwerbung in Deutschland noch weiter verschärft werden. Sollte die Maßnahme umgesetzt werden, glauben 75 % der ZAW-Mitglieder, dass dies Arbeitsplätze in der Branche gefährden würde. Zudem erwarten 46 % der ZAW-Mitglieder erhebliche Auswirkungen auf ihre zukünftige Geschäftsentwicklung. Obwohl sich die Stimmung im Vergleich zu 2022 leicht verbessert hat, wird das Konsumklima weiterhin negativ bewertet: Nur 3 % der Mitglieder bewerteten es positiv, während 41 % es als mittelmäßig und 56 % als schlecht bezeichneten. Darüber hinaus äußerten Anfang 2024 47 % der ZAW-Mitglieder Bedenken hinsichtlich einer möglichen Insolvenz (gegenüber 33 % im Jahr 2023), und 57 % erwarteten zukünftige Fusionen innerhalb der Branche. Quelle: https://zaw.de/werbemarkt-auch-2023-im-leichten-plus-wirtschaftliche-aussichten-fuer-2024-aber-unsicher-politische-vertretung-der-branche-geforderter-denn-je/#

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die GIIR Germany GmbH bietet der LG Group weiterhin umfassende Werbedienstleistungen. Als europäischer Hauptsitz deckt sie über Deutschland hinaus die gesamte Europäische Union ab. Das Unternehmen setzt die Transformation seines Geschäftsbereichs vom traditionellen Marketing zum digitalen Marketing fort. Durch die Bereitstellung vielfältigerer digitaler Marketingdienstleistungen als zuvor festigt sich digitales Marketing als primärer Geschäftskanal des Unternehmens

Jahr 2023 verzeichnete das Unternehmen sowohl im Bereich Retail-Marketing als auch im digitalen Marketing ein Wachstum. Da die COVID-19-Beschränkungen vollständig aufgehoben wurden und die Gesellschaft in die neue Normalität übergegangen ist, konnten wieder mehr Menschen physische Geschäfte besuchen. Dies führte zu einer erhöhten Nachfrage nach Ladenrenovierungen und Marketingaktivitäten, die während der Pandemie eingeschränkt waren. Trotz des allgemeinen Abschwungs in der Retail- und Ausstellungsmarketingbranche stieg unser Umsatz im Bereich Retail-Marketing im Jahr 2023.

Darüber hinaus erweitern wir aktiv unsere Media-Marketing-Dienstleistungen im digitalen Marketingbereich. Wir betrachten diesen Bereich als einen zentralen Wachstumstreiber für die Zukunft und tätigen gezielte Investitionen, um unsere Kompetenzen weiter auszubauen.

ErErtragslage

2023
TEUR
2022
TEUR
Umsatzerlöse 23.285 20.553
Sonstige betriebliche Erträge 45 116
Ausgaben für Einkäufe und Dienstleistungen -14.760 -13.342
Bruttogewinn 8.570 7.327
in % vom Umsatz 37 % 36 %
Personalaufwand -6.443 -5.208
Abschreibung -52 - 39
Sonstige Betriebsausgaben -1.470 - 1.320
Ergebnis vor Zinsen und Steuern 604 759

1. Umsatzsteigerung: Von 2022 bis 2023 stiegen die Umsatzerlöse deutlich - von 20.553 TEUR auf 23.285 TEUR - und unterstreichen damit die positive Entwicklung der Umsatzerlöse.

2. Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge: Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken von 116 TEUR im Jahr 2022 auf 45 TEUR im Jahr 2023, was auf geringere Beiträge aus nicht zum Kerngeschäft gehörenden Quellen hindeutet.

3. Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen: Die Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen stiegen von -13.342 TEUR im Jahr 2022 auf -14.760 TEUR im Jahr 2023, was auf gestiegene Kosten im Zusammenhang mit ausgelagerten Dienstleistungen oder externen Inputs zurückzuführen ist.

4. Erholung des Wachstums der Rohertragsmarge: Die Rohertragsmarge konnte trotz gestiegener Aufwendungen für bezogene Leistungen leicht von 36 % im Jahr 2022 auf 37 % im Jahr 2023 gesteigert werden. Diese Verbesserung ist auf das starke Umsatzwachstum im Jahr 2023 zurückzuführen.

5. Anstieg der Personalkosten: Die Personalkosten stiegen von -5.208 TEUR im Jahr 2022 auf -6.443 TEUR im Jahr 2023, was auf einen Anstieg der mitarbeiterbezogenen Kosten wie Gehälter und Sozialleistungen hindeutet.

6. Anstieg der Abschreibungen: Die Abschreibungskosten stiegen von 39 TEUR im Jahr 2022 auf -52 TEUR im Jahr 2023, was auf Neuinvestitionen zurückzuführen ist.

7. Anstieg der sonstigen Betriebsausgaben: Die sonstigen Betriebsausgaben stiegen von -1.320 TEUR im Jahr 2022 auf -1.470 TEUR im Jahr 2023 überwiegend wegen Erhöhung der Rechts- und Beratungskosten von 198 TEUR.

8. Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT): Trotz des starken Umsatzwachstums sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern von TEUR 759 im Jahr 2022 auf TEUR 604 im Jahr aufgrund gestiegener Beratungsaufwendungen.

Im Jahr 2023 entstand ein Umsatzwachstum, was trotz steigender Betriebskosten zu einer leichten Verbesserung der Rohertragsmarge führte. Erhöhte Kosten für ausgelagerte Dienstleistungen, Personal und andere Betriebsabläufe belasteten jedoch die Rentabilität. Infolgedessen sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, was die Herausforderungen des Kostenmanagements in einem inflationären Umfeld widerspiegelt. Dies unterstreicht die Bedeutung verstärkter Kostenkontrollmaßnahmen zur Sicherung zukünftiger Margen.

2023
TEUR
2022
TEUR
BTL 176 355
Digital 12.835 11.165
Einzelhandel 10.168 8.660
Andere 106 159
Gesamte Umsatzerlöse: 23.285 20.553

------------ ------------------fortgesetzt werden ------------------------------

Jahresergebnis:

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 486 und ist gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 618 gesunken.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren:

Das Unternehmen lässt sich nicht anhand nicht-finanzieller Leistungsindikatoren leiten.

II. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 11.334 auf TEUR 16.735. Dies entspricht einem Anstieg um 47,6 % gegenüber 2022.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht (GJ 202 3: 1.471 Tsd. Euro; Vorjahr: 676 Tsd. Euro).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen beliefen sich auf TEUR 11.668 (Vorjahr: TEUR 8.040 TEUR), was einer Steigerung von TEUR 3.628 gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 448, Vj. TEUR 285) beinhalten im Wesentlichen Forderungen auf Provisionserträge.

III. Investitionen

Bei der GIIR Germany GmbH handelt es sich um ein im Werbegeschäft tätiges Unternehmen, in das im Jahr 2023 keine nennenswerten Investitionen getätigt wurden.

IV. Finanzlage

Im Jahr 2023 expandierte das Unternehmen aktiv in den Bereich digitales Marketing. Der Cashflow stieg, was zu einer höheren Nachfrage nach kurzfristigen Krediten führte. Da digitales Marketing jedoch höhere Provisionsmargen als traditionelles Marketing bietet, ist dieser strategische Schritt für die Verbesserung der Unternehmensrentabilität unerlässlich . Auch die Finanzlage des Unternehmens bleibt solide und von dieser Umstellung unberührt.

Der vereinfachte Cashflow (Jahresergebnis + Abschreibungen) beträgt TEUR 539 (Vorjahr: TEUR 658).

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung bewertet das Management die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens und hält diese insgesamt für solide. Die umfassende Analyse zeigt eine positive Entwicklung der finanziellen und operativen Leistung des Unternehmens. Diese Bewertung umfasst eine gründliche Prüfung verschiedener Aspekte, darunter Vermögensbewertung, Finanzkennzahlen und Ertragsindikatoren. Das Ergebnis unterstreicht die solide Position des Unternehmens in diesen wichtigen Bereichen und bestätigt damit seine Stabilität und Stärke im aktuellen Geschäftsumfeld.

Als abschließendes Fazit kann festgehalten werden, dass das GIIR Deutschland insgesamt solide ist.

V. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

GIIR Deutschland GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der HS AD Inc. HS AD Inc. ist eines der Hauptmitglieder der LG Corp. und für das Marketing der LG-Gruppe verantwortlich.

Die Werbebranche reagiert im Vergleich zu anderen Branchen flexibler auf Konjunkturschwankungen. In Zeiten des Wirtschaftswachstums erhöhen Unternehmen typischerweise ihre Marketingbudgets, was zu einem entsprechenden Wachstum der Werbebranche führt. Umgekehrt gehören Marketingausgaben in Zeiten des Konjunkturabschwungs oft zu den ersten, die gekürzt werden, was zu einem Rückgang der Branche führt.

VI. Ausblick auf die zukünftige Entwicklung

Die Zukunft sieht grundsätzlich optimistisch aus, doch unerwartete weltweite Ereignisse können die makroökonomische Entwicklung schnell verändern. Diese Ereignisse können Unsicherheiten hervorrufen und kurzfristig zu Geschäftsrückgängen führen. Während große disruptive Ereignisse wie COVID-19 weiterhin schwer vorherzusagen sind, geben einige neue Trends wie der rasante Aufstieg der künstlichen Intelligenz (KI) klarere Hinweise darauf, wohin sich die Branche entwickelt. GIIR verfügt über die Erfahrung und die Fähigkeiten, sich an diese schnellen Marktveränderungen anzupassen. Zu Beginn der Pandemie gelang es dem Unternehmen, sein Geschäftsmodell anzupassen und so ein konstantes Wachstum aufrechtzuerhalten. Das Management ist heute zuversichtlich, auch in Zukunft schnell reagieren zu können.

VII. Niederlassungen und Repräsentanzen

GIIR Deutschland hat Niederlassungen in Frankreich, Italien und Polen sowie eine Repräsentanz in Ungarn, um Marketingaktivitäten in ganz Europa zu unterstützen.

 

Eschborn, 13.08.2025

GIIR Germany GmbH

Lim, Jaehyun

Jeon, Byungkwon

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 120.863,87 121.628,00
I. Sachanlagen 120.863,87 121.628,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 120.863,87 121.628,00
B. Umlaufvermögen 16.527.777,24 11.136.039,72
I. Vorräte 2.940.196,14 2.134.795,28
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.471.315,11 2.073.573,76
2. geleistete Anzahlungen 1.468.881,03 61.221,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.116.054,53 8.325.206,75
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 134.339,96 34.796,68
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.533.522,32 8.005.334,67
3. sonstige Vermögensgegenstände 448.192,25 285.075,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.050,00 7.050,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.471.526,57 676.037,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 86.809,29 76.154,47
Aktiva 16.735.450,40 11.333.822,19

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.935.960,25 2.449.518,13
I. Gezeichnetes Kapital 350.000,00 350.000,00
II. Gewinnvortrag 2.099.518,13 1.481.015,45
III. Jahresüberschuss 486.442,12 618.502,68
B. Rückstellungen 873.582,66 848.418,83
1. Steuerrückstellungen 177.447,05 226.928,42
2. sonstige Rückstellungen 696.135,61 621.490,41
C. Verbindlichkeiten 12.925.907,49 8.035.885,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.976.644,57 2.254.035,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.976.644,57 2.254.035,73
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.416.151,89 2.112.091,81
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.416.151,89 2.112.091,81
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.364.379,17 2.303.903,50
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.364.379,17 2.303.903,50
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 200.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 200.000,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 199.828,54 285.177,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 199.828,54 285.177,11
6. sonstige Verbindlichkeiten 968.903,32 880.677,08
davon aus Steuern 968.903,32 880.677,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 968.903,32 880.677,08
Passiva 16.735.450,40 11.333.822,19

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 23.284.805,79 20.553.755,33
2. sonstige betriebliche Erträge 44.926,84 115.658,57
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 27.227,55 35.360,26
3. Materialaufwand 14.759.710,88 13.341.902,93
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.759.710,88 13.341.902,93
4. Personalaufwand 6.443.021,57 5.208.448,03
a) Löhne und Gehälter 5.328.965,25 4.334.402,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.114.056,32 874.045,24
5. Abschreibungen 52.373,49 39.931,14
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 52.373,49 39.931,14
davon außerplanmäßige Abschreibungen 1.046,00
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.470.497,26 1.319.735,75
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 12.106,69 67.459,95
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.864,24 0,06
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.118,93 5.389,63
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 102.432,62 135.503,80
10. Ergebnis nach Steuern 486.442,12 618.502,68
11. Jahresüberschuss 486.442,12 618.502,68

Anhang

Erklärungen zur Bilanz

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Berücksichtigung der zusätzlich für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt.

Erklärungen zur Identifizierung der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: GIIR Germany GmbH
Sitz der Gesellschaft laut Registergericht: Eschborn
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Frankfurt am Main
Registernummer: HRB 108476

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit es der Abnutzung unterliegt, vermindert um planmäßige Abschreibungen aktiviert.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände.

Soweit erforderlich, wurde der niedrigere Wert am Bilanzstichtag herangezogen.

Die Vorräte stellen ausschließlich unfertige Leistungen dar und wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bewertung der Forderungen erfolgte unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken.

Die Steuerrückstellungen umfassen noch nicht veranlagte Steuern des Geschäftsjahres. Sonstige Rückstellungen wurden für alle sonstigen ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum Vorjahr

Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen im vorliegenden Jahresabschluss übernommen.

Erläuterungen zur Bilanz

Investitionsrechnung für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres werden grundsätzlich aus der Entwicklung des Anlagevermögens in der Bilanz herausgerechnet.

Sofortabschreibungen auf geringwertige Wirtschaftsgüter werden als Zugänge und Abgänge ausgewiesen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres enthalten diese Beträge daher nicht.

Die Abschreibungen im Zusammenhang mit Zu- und Abgängen sowie Umbuchungen während des Geschäftsjahres sollen beigefügte Informationen liefern.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einzahlungen führen, jedoch aufgrund der Periodenabgrenzung bereits zum Bilanzstichtag als Ertrag erfasst wurden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die gesamten Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr mit Ausnahme von sonstigen Vermögensgegenständen von 7.050,00 Euro (Vorjahr: 7.050,00 Euro), welche eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 11.533.522,32 Euro (Vorjahr: 8.005.334,67 Euro) und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Höhe der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von > 5 Jahren und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Gesamtbetrag der ausgewiesenen Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert sind, beträgt EUR 0,00.

Restlaufzeit Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben mit 12.925.907,49 Euro (Vorjahr: 8.035.885,23 Euro) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Darin sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 199.828,54 Euro (Vorjahr: 285.177,11 Euro) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 0,00 Euro (Vorjahr: 200.000,00 Euro) enthalten.

Sonstige Erklärungen

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 53,25.

Währungsverluste und Währungsgewinne

Fremdwährungen

Erträge aus der Währungsumrechnung von 27.227,55 Euro (Vorjahr: 35.360,26 Euro) standen Aufwendungen aus Währungsumrechnungen von 12.106,69 Euro (Vorjahr: 67.459,95 Euro) gegenüber.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen im Geschäftsjahr 464.834,45 Euro und resultieren aus Miet- und Leasingaufwendungen, welche in einem Jahr anfallen.

Sonstiges

Die Geschäfte der Gesellschaft wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr von folgenden Personen geführt: Jaehyun Lim und Byungkwon Joen, beide von Beruf Kaufmann

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HS AD Inc. Seoul/Korea einbezogen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 486.442,12 EUR zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 2.099.518,13 EUR als Bilanzgewinn in Höhe von 2.585.960,25 EUR auf neue Rechnung vorzutragen

 

Eschborn, 13.08.2025

signed Lim, Jaehyun

signed Jeon, Byungkwon

Anlagespiegel als Anlage zum Anhang

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.342,50 0,00 0,00 30.342,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 30.342,50 0,00 0,00 30.342,50
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 248.560,68 51.609,36 0,00 179.306,17
Summe Sachanlagen 248.560,68 51.609,36 0,00 179.306,17
Summe Anlagevermögen 278.903,18 51.609,36 0,00 209.648,67
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.373,49 120.863,87 121.628,00
Summe Sachanlagen 52.373,49 120.863,87 121.628,00
Summe Anlagevermögen 52.373,49 120.863,87 121.628,00

Bericht des Aufsichtsrats

Ein Bericht des Aufsichtsrats ist nicht zu erstellen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Eschborn, den 14.08.2025

gez. Jaehyun Lim

gez. Byungkwon Joen

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.08.2025 festgestellt.

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GIIR Germany GmbH, Eschborn

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der GIIR Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der GIIR Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach Meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der Meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben Ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.“

Schlussbemerkung

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Die Verwendung des vorstehenden Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt meine vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert meine erneute Stellungnahme, soweit dabei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird. Ich weise diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Oberursel (Taunus), den 14.08.2025

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