Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 15383
Vorher
Instore Solutions Services GmbH
Eingetragen
23.2.2006
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Service und Dienstleistung für Industrie und Handel, alle in diesem Zusammenhang stehenden Tätigkeiten sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Gesellschaften, das Erbringen von Verwaltungsdienstleistungen für Beteiligungsgesellschaften und Dritte sowie Beratung und Erbringung von sonstigen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sabine Reif
seit 22.1.2025
Prokura
Katja Alter
seit 5.8.2024
Prokura
Alexander Masurenko
seit 5.2.2024
Prokura
Raik Scheffler
seit 6.7.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

67.00% identifiziert33.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Raik SchefflerRS+ Holding GmbH
67.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
33.500 €
67.00%
Germany
16.500 €
33.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

promota.de GmbH

Potsdam

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Kapitalgesellschaft

Wirtschafts- und Branchenentwicklung

Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung auch noch um den Kalendereinfluss, ging das Bruttoinlandsprodukt um 0,1 % zurück (preis- und kalenderbereinigt).

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland geriet im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 nur um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (- 0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich "Information und Kommunikation" mit + 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Die Bereiche "Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit" (+ 1,0 %) und die "Unternehmensdienstleister" (+ 0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich "Handel, Verkehr und Gastgewerbe" (- 1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (- 0,1 %).

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (- 1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (- 6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,7 %).

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+ 3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt - 3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt - 1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Nach einem Anstieg im Juni 2023 auf 6,8 % verringerte sich die Gesamt-Inflationsrate bis Oktober 2023 wieder auf 3,0 %. Dabei sank die Inflationsrate vor allem im September und Oktober besonders stark. Auch im Oktober trugen vor allem Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken sowie im Bereich Freizeit und Kultur zur Inflation bei. Die Entwicklung der Preise für Elektrizität, Gas und andere Brennstoffe lag im Oktober 2023 jedoch erstmals wieder im negativen Bereich, was die Inflation senkte.

Bei Kraft- und Schmierstoffen ist bereits seit März 2023 im Trend ein Rückgang des Preisniveaus zu verzeichnen. Im Supermarkt sehen sich Kunden infolge der Inflation neben Preissteigerungen und geschrumpften Packungsgrößen (Shrinkflation) mittlerweile auch Qualitätsabstrichen (Skimpflation) gegenüber. Im gesamten Jahr 2023 dürfte die Inflationsrate zwischen 5 % und 6 % liegen und damit weiterhin deutlich über dem Zielwert von rund 2 % bleiben. Dies trübt die Konsumstimmung privater Haushalte und limitiert die Umsätze im Einzelhandel. Für das kommende Jahr erwartet IBISWorld einen weiteren Rückgang der Gesamt-Inflationsrate, die sich auf das gesamte Jahr gesehen zwischen 2 % und 3 % bewegen dürfte.

Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe liegen seit November 2022 mit nur einer Ausnahme kontinuierlich unter dem Niveau der jeweiligen Vorjahresmonate. Dank der nachlassenden Materialknappheit konnten noch nicht bearbeitete Aufträge abgearbeitet werden, was sich im Rückgang der Reichweite der Auftragsbestände widerspiegelt. Trotz einer aktuell schlechten konjunkturellen Entwicklung liegt die Reichweite der Auftragsbestände mit sieben Monaten noch auf einem hohen Niveau. Dennoch sind die Auswirkungen der schlechten Konjunktur und der nachlassenden Materialengpässe bemerkbar. So verringert sich die Reichweite der Auftragsbestände im Trend seit April 2022. Der Auftragseingang des für Deutschland wichtigen Maschinenbausektors lag zwischen Januar und September 2023 etwa 12 % unter dem Niveau der entsprechenden Vorjahresmonate. Eine noch deutlich negativere Entwicklung der Auftragseingänge ist unter anderem in der Chemieindustrie (- 15,8 %) sowie dem Sektor der Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus (- 17,3 %) zu beobachten, die beide zu den energieintensiven Industrien zählen.

Trotz der vielen Herausforderungen, denen sich die deutsche Wirtschaft aufgrund des Ukraine-Krieges, der hohen Strompreise und des Inflationsgeschehens stellen muss, ist der Arbeitsmarkt bisher insgesamt stabil geblieben. Die Arbeitslosenquote in Deutschland lag im Oktober 2023 wie im Vormonat bei 5,7 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Quote jedoch um 0,4 Prozentpunkte gestiegen.

Die gemeldete Nachfrage nach neuen Arbeitskräften ist gefallen, was insbesondere für Arbeitslose die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz erschwert. Die Bereitschaft der Unternehmen, neue Mitarbeiter einzustellen, ist im Oktober 2023 im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen. Dies zeigt das ifo Beschäftigungsbarometer, das zwischen September und Oktober 2023 von 95,8 auf 96,2 Punkte zulegte. Während das Barometer im Dienstleistungssektor angestiegen ist, hat sich die Einstellungsbereitschaft im Handel, im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe verringert. Nach Angaben des ifo Instituts erwägen derzeit nur die Dienstleistungsunternehmen, neues Personal einzustellen. Aktuell werden insbesondere in den IT-Branchen und im Tourismus viele neue Mitarbeiter gesucht.

Der Euro hat seit Februar 2022 gegenüber dem US-Dollar (USD) an Wert verloren. Dies hängt insbesondere damit zusammen, dass die Volkswirtschaften des Euroraums stark unter dem Krieg in der Ukraine leiden. Die Abwertung des Euro seit Februar 2022 ist vor allem auf die Unsicherheiten bei den Gaslieferungen aus Russland nach Europa, die gegenseitigen Sanktionen der Europäischen Union und Russlands sowie den drastischen Anstieg der Strompreise in den Ländern des Euroraums zurückzuführen. Seit Oktober 2022 hat der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder an Stärke gewonnen. Dies hängt insbesondere mit der Erwartung der Anleger zusammen, dass die US-Notenbank angesichts der sinkenden Inflation bei ihren Zinserhöhungen pausieren könnte. Der chinesische Renminbi hat seit Juli 2022 gegenüber dem Euro an Wert verloren. Insbesondere die Entscheidung der Europäischen Zentralbank im Juli 2022, den Leitzins anzuheben, stärkte den Euro. Die Schwäche des Renminbi ist auch auf die angespannten Handelsbeziehungen zwischen China und den USA und die damit verbundenen Kapitalabflüsse aus China zurückzuführen.

Die Risiken für die vorliegende Prognose sind vielfältig. Vor allem könnten sich die Annahmen über den weiteren Verlauf der Energiepreise und deren Überwälzung durch die Energieversorger an die Verbraucher als falsch herausstellen. Dadurch könnten die Kaufkraftverluste der Haushalte mehr oder weniger groß ausfallen und die Konsumkonjunktur einen anderen Verlauf nehmen. Hierbei spielt auch eine Rolle, in welcher Form der Staat in das Preisgeschehen eingreift. Unklar ist zudem, wie die privaten Haushalte auf die hohen Preisanstiege und die damit einhergehenden Liquiditätsengpässe reagieren.

Schließlich bestehen auch im Hinblick auf die Annahmen bezüglich der Lieferkettenproblematik und dem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie Risiken. So ist es nicht ganz ausgeschlossen, dass sich das Infektionsgeschehen ab dem Winter 2023/2024 wieder beschleunigt und gefährlichere Virusvarianten auftreten, die neuerliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens nach sich ziehen und damit die Konsumkonjunktur zusätzlich belasten. Auch könnten dadurch erneut die globalen Lieferketten und die Produktion in Deutschland gestört werden.

Auch die derzeit belastenden kriegerischen Auseinandersetzungen in verschiedenen Teilen der Welt können die Weltwirtshaft belasten und negativ auf Deutschland abstrahlen.

Absatzentwicklung des Unternehmens

Die promota.de GmbH, Potsdam, erbringt seit dem 01.07.2013 ausschließlich Dienstleistungen für ihre Tochtergesellschaft impuls one GmbH & Co. KG, Stahnsdorf, und bis einschließich 2017 für die nunmehr verschmolzene tempus GmbH & Co. KG und weitere Beteiligungsunternehmen der promota-Unternehmensgruppe. Demzufolge entstehen seitdem die Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen für die operativ tätigen Gesellschaften.

Entwicklung des Rohergebnisses unseres Unternehmens

Das Geschäftsjahr 2023 der promota.de GmbH ist unverändert zu den Vorjahren durch die Erbringung von Dienstleistungen an Gruppengesellschaften geprägt. Die promota.de GmbH konnte dabei ein modifiziertes Rohergebnis, als Rohergebnis nach § 276 Satz 1 HGB vermindert um die Personalaufwendungen, von T-EUR 3.850 (Vj. T-EUR 4.071) erzielen, welches in 2023 um T-EUR 221 geringer als im Vorjahr ausfiel.

Auftragsentwicklung des Unternehmens

Durch die Nachfrage unserer Gruppengesellschaften nach zentralen Diensten ist unsere Auftragslage für die Geschäftsjahre 2024 und folgende ausreichend gesichert.

Investitionen

Die historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anlagevermögens betragen zum 31.12.2023 T-EUR 17.628 und sind durch die Investitionstätigkeit des Geschäftsjahres entsprechend gestiegen.

Die Zugänge 2023 von T-EUR 602 sind durch Investionen in eine neue Homepage, Beteiligungen und Sachinvestitionen geprägt, die dem Ausbau des Vertriebes und der Verwaltung dienen. Dem standen in 2023 T-EUR 780 Abschreibungen sowie Abgänge von T-EUR 17 sowie Zuschreibungen aufgrund Betriebsprüfung von T-EUR 155 gegenüber. Insgesamt wurden in 2023 Buchgewinne und Buchverluste aus dem Verkauf von Sachanlagen in Höhe von T-EUR 46 erzielte.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Im Geschäftsjahr 2023 haben wir mit zwei Hausbanken laufende Geschäftsbeziehungen unterhalten.

Die operativ tätige Tochtergesellschaft impuls one GmbH & Co. KG ist mit uns in einem Cash-Pooling angeschlossen, das der Optimierung der Zahlungsströme dient und von unserer Hausbank gesteuert wird.

Unsere Bestrebungen waren auch in 2023 darauf ausgerichtet, die mit unseren Kunden ausgehandelten kurzfristigeren Zahlungsziele fortzusetzen, um unsere Zahlungsfähigkeit sicherzustellen.

Durch einen hohen Cash-Flow konnten wir unsere Liquiditätsausstattung stabilisieren. Die Aufrechterhaltung unseres finanziellen Gleichgewichts stellt eine Liquiditätsplanung sicher, mit der erreicht wird, dass die Zahlungen unserer Kunden mit der Begleichung der Personalverbindlichkeiten in zeitliche Übereinstimmung gebracht werden.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 66 (Vj. 83) teilzeit- und vollzeitbeschäftigte Angestellte und 11 (Vj. 7) geringfügig Beschäftigte sowie 10 (Vj. 8) Auszubildende bei uns beschäftigt, folglich 87 (Vj. 98) Mitarbeiter.

2. Darstellung der Lage der Kapitalgesellschaft

Vermögenslage

Das Bilanzbild ist auf der Aktivseite durch die anteilige Rückführung des in 2021 ausgereichten Gesellschafterdarlehens um T-EUR 1.720 und zum anderen durch den Aufbau von Forderungen an verbundene Unternehmen, auch im Zusammenhang mit dem Cash-Pooling, geprägt. Auf der Passivseite verminderte sich das Eigenkapital durch die beiden in 2023 durchgeführten Gewinnausschüttungen trotz eines angemessene Jahresüberschusses. Im Gegenzug erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Untenehmen. Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 hat sich um T-EUR 1.033 bzw. um 6,5 % gegenüber dem Vorjahr vermindert.

Im Geschäftsjahr 2023 entfiel auf das Anlagevermögen 52,6 % (Vj. 49,4 %) der Bilanzsumme, wobei das Sachanlagevemögen 86,2 % (Vj. 92,6 %) des gesamten Anlagevermögens ausmacht.

Das ausgereichte Gesellschafterdarlehen von T-EUR 4.000 wurde fast um die Hälfte zurückgeführt. Dagegen wurden die Forderungen an verbundene Unternehmen, auch durch das in 2023 praktizierte erweiterte Cash-Pooling, um T-EUR 1.213 aufgebaut.

Die Flüssigen Mittel verminderten sich zwar um T-EUR 392 auf T-EUR 1.626 zum 31.12.2023, machen aber immer noch 10,9 % der Bilanzsumme aus.

Das Eigenkapital verminderte sich bei einem Jahresüberschuss 2023 von T-EUR 1.716 und zwei vorgenommenen Gewinnausschüttungen in Höhe von insgesamt T-EUR 3.500.

Die Eigenkapitalquote verminderte sich dadurch auf 79,8 % (Vj. 85,8 %) der Bilanzsumme. Diese fällt besser aus als die übliche Eigenkapitalausstattung ähnlich gelagerter Unternehmen und der Vorgaben seitens der Kreditinstitute.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um T-EUR 751 gegenüber dem Vorjahr, wobei die Verbindlichkeiten gegenüber der impuls one GmbH & Co. KG um T-EUR 1.028 ausgebaut wurden.

Finanzlage

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 wieder ein positives Finanzergebnis erzielt (T-EUR + 83; Vj. T-EUR + 98), was bedingt durch einen hohen Cash-Flow und eine stabile Liquiditätslage ist, verbunden mit den Zinserträgen aus der Darlehensausreichung an den Gesellschafter. Die Liquiditätslage kann als gut eingestuft werden, da die Gruppenunternehmen immer fristgerecht zahlen.

Zur Sicherstellung der Finanzierung des stetigen Wachstums hatten wir bereits in den Vorjahren unsere Hausbankensituation neu strukturiert. Derzeit haben wir zu zwei Kreditinstituten laufende Geschäftsbeziehungen und könnten auf ausreichende Kreditlinien zurückgreifen.

Zudem halten wir einen hohen Bestand an flüssigen Mitteln vor, um jederzeit die monatlichen Lohn- und Gehaltsabrechnungen, sowohl in der promota.de GmbH als auch in den operativ tätigen Tochtergesellschaften, zahlen zu können.

Der dynamische Verschuldungsgrad beträgt ca. 1,3 Jahre, was bedeutet, dass sämtliche Schulden der Gesellschaft in ca. einem Jahr aus einem jährlich unveränderten Cash-Flow vollständig getilgt werden könnten. Voraussetzung wäre dabei eine alleinige Verwendung des Cash-Flows zur Schuldentilgung.

Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 konnten wir mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T-EUR 1.716 (Vj. T-EUR 3.067) abschließen. Darin haben sich Beteiligungserträge von T-EUR 2.093 (Vj. T-EUR 3.129) niedergeschlagen.

Trotz der stetigen Geschäftsentwicklung erzielte die Gesellschaft in 2023 nur ein Betriebsergebnis in Höhe von T-EUR - 39 zu T-EUR + 393 in 2022, nachdem die sonstigen betrieblichen Aufwendungen deutlich aufgrund der Übernahme und Vorfinanzierung weiterer Dienstleistungen gestiegen sind.

3. Voraussichtliche Entwicklung der Kapitalgesellschaft mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken

Ausblick, Perspektiven und Chancen

Auch für das Geschäftsjahr 2024 planen wir, in unserem Unternehmensverbund unter anderem mit der impuls one GmbH & Co. KG an die gute Umsatz- und Ertragsentwicklung der Vorjahre anzuknüpfen. Unser Fokus ist dabei auf den Ausbau unserer Ertragslage gerichtet, um mittelfristig unsere Finanzausstattung beibehalten zu können.

Auch werden wieder angemessene Gewinnausschüttungen von Tochtergesellschaften zur Aufrechterhaltung der guten Ertragslage beitragen.

Wir streben sowohl die Erhaltung bzw. Erweiterung unseres Kundenstammes als auch unserer Dienstleistungspalette an. Dabei werden wir auf ausreichende Ertragspotentiale bei den einzelnen Projekten achten. Wachstum wollen wir aus unserem bestehenden Kundenstamm generieren sowie mit Neukunden.

Neben unseren guten Chancen sehen wir aber auch folgende zukünftige Risiken, die unserer guten Geschäftsentwicklung entgegenstehen könnten:

• Der Mangel an Arbeitskräften schlägt sich in allen Branchen nieder. Wir sehen diese Tatsache als Hauptrisiko für die zukünftige Geschäftsentwicklung, wobei sich diese Situation in allen Wirtschaftsunternehmen in der Bundesrepublik niederschlägt.

• Die Gewinnung von Personal in den relevanten Beschaffungsmärkten wird sich in den nächsten Jahren erschweren. Es wird versucht, darauf im Wesentlichen durch ein Ausweichen auf weitere EU-Staaten zu reagieren. Die Kosten der Personalgewinnung steigen mittlerweile in nennenswerte Höhen.

• Immer höhere Krankheitsquoten bei Mitarbeitern in deutschen Unternehmen führen zu hohen Personalkostenquoten.

• Weitere Mindestlohnerhöhungen werden zu erheblichen Kostensteigerungen führen, die Unternehmensentwicklung wird wesentlich davon abhängen, ob es gelingt, diese Kostensteigerungen an unsere Kunden weiterzugeben.

• Wir streben weiter an, das Auftragsrisiko auf mehrere Kunden zu verteilen. Damit verringern sich die Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden.

• Bei einem Umsatzrückgang können Kostenremanenzen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entstehen, d. h. die Kosten lassen sich nur mit zeitlichen Verzögerungen an die neue Gesamtleistung anpassen.

• Es können uns durch neue Wirtschaftskrisen Ertrags- und Liquiditätsrisiken treffen.

Unsere Vision ist es, für unsere Kunden neue Ressourcen zu erschließen und dabei Rechtssicherheit zu bieten. Dabei können diese ihre Verkaufs- und Marketingziele mit uns als ihrem Outsourcing-Partner effektiver und schneller erreichen und nachhaltig sichern.

4. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet. Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität.

Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklungen keine direkte Auswirkung auf unsere Geschäftslage haben werden, weil zum einen unsere Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter nicht direkt betroffen sind. Zum anderen führt der Arbeitskräftemangel in Deutschland dazu, dass unsere Konzepte und Dienstleistungen eine hohe Nachfrage erfahren. Sie werden aber durch ihre gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen unsere Geschäftslage indirekt in den kommenden Jahren beeinflussen (Nachtragsbericht).

Derivative Finanzinstrumente kamen in unserem Unternehmen nicht zum Einsatz. Neben eigenen liquiden Mitteln stellen ausreichende Kreditlinien bei beiden Großbanken unsere Liquiditätsausstattung sicher.

Aus branchenspezifischen Gründen ist über Forschung und Entwicklung nichts zu berichten. Die Gesellschaft unterhielt in 2023 keine Zweigniederlassungen.

 

Potsdam, 24.04.2024

gez. Sabine Reif, Geschäftsführerin

gez. Raik Scheffler, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.805.043,48 7.844.959,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.619,00 15.435,00
1. Homepage 16.570,00 8.136,00
2. Entgeltlich erworbene EDV-Software 49,00 7.299,00
II. Sachanlagen 6.730.095,25 7.263.744,25
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 5.680.101,25 5.970.321,25
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.049.994,00 1.293.423,00
III. Finanzanlagen 1.058.329,23 565.780,50
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.058.329,23 523.681,88
2. Beteiligungen 0,00 42.098,62
B. Umlaufvermögen 6.806.076,67 7.844.812,36
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.179.975,22 5.827.219,46
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.670.477,10 218.971,19
davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.328.093,65
davon Forderungen gegen Gesellschafter 2.280.000,00 4.102.112,50
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.626.101,45 2.017.592,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 225.468,74 179.867,47
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.836.588,89 15.869.639,58

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.833.791,51 13.618.197,33
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 806.064,59 806.064,59
III. Gewinnrücklagen 180.000,00 180.000,00
IV. Bilanzgewinn 10.797.726,92 12.582.132,74
1. Gewinnvortrag 12.582.132,74 9.515.582,19
2. Gewinnausschüttungen -3.500.000,00 0,00
3. Jahresüberschuss 1.715.594,18 3.066.550,55
B. Rückstellungen 440.673,26 766.773,62
C. Verbindlichkeiten 2.562.124,12 1.484.668,63
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 62.500,00 187.500,00
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.958.974,43 942.427,99
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 29.750,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.836.588,89 15.869.639,58

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023 - 31.12.2023
EUR
01.01.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.652.472,36 8.168.405,71
2. Personalaufwand 3.801.946,33 4.097.180,31
a) Löhne und Gehälter 3.232.650,93 3.474.574,42
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 569.295,40 622.605,89
3. Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 780.234,10 861.227,60
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.110.793,07 2.817.051,96
5. Erträge aus Beteiligungen 2.092.932,47 3.129.129,35
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 88.083,06 104.844,45
davon von verbundenen Unternehmen 87.958,10 79.992,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.385,56 6.602,64
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.135.128,83 3.620.317,16
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -406.519,81 -540.271,56
10. Ergebnis nach Steuern 1.728.609,02 3.080.045,44
11. Sonstige Steuern -13.014,84 -13.494,89
12. Jahresüberschuss 1.715.594,18 3.066.550,55

Anhang

1. Gesetzliche Grundlagen

Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen der §§ 242 bis 256 und §§ 264 bis 288 HGB unter Anwendung der Vorschriften des BilRUG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt unverändert die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Potsdam unter HRB Nr. 15383 P eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 HGB) sind im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften, ausgeübt.

2.1 Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungszeit der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen und steuerlichen Vorschriften linear und in Ausnahmefällen degressiv vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr 2023 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. In den Vorjahren wurde von der Sammelposten-Methode Gebrauch gemacht.

Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

2.2 Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

2.3 Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

2.4 Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen sind nach dem notwendigen Maß vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

2.5 Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

3. Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte das Unternehmen 66 (Vj. 83) teilzeit- und vollzeitbeschäftigte Angestellte und 11 (Vj. 7) geringfügig Beschäftigte sowie 10 (Vj. 8) Auszubildende, folglich 87 (Vj. 98) Mitarbeiter.

4. Informationen zum Jahresabschluss

4.1 Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB für Anteile an verbundenen Unternehmen sind in Anwendung des § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB unterblieben, da sie geeignet sind, der Kapitalgesellschaft oder den anderen Unternehmen einen erheblichen Nachteil zuzufügen.

4.2 Beteiligungen

Die beiden Beteiligungsunternehmen scs supply chain solutions gmbh, Bamberg, und omega logistik GmbH, Potsdam, (nunmehr omega homecare GmbH) wurden durch eine weitere Anteilsübernahme am 09.01.2023 zu verbundenen Unternehmen.

Es waren folglich zum 31.12.2023 keine Beteiligungen mehr auszuweisen.

4.3 Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Unter dem Posten sind Forderungen in Höhe von T-EUR 603 ausgewiesen, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen.

4.4 Forderungen gegen Gesellschafter

Unter dem Posten sind Forderungen gegen einen Gesellschafter in Höhe von T-EUR 2.280 ausgewiesen, von denen ein Betrag in Höhe von T-EUR 2.280 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweist. Die Verzinsung erfolgt mit 2,0 % p.a., die Tilgung erfolgt planmäßig.

4.5 Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Mitarbeiter (Mitarbeiterdarlehen und Vorschüsse) und Dritte in Höhe von T-EUR 10 ausgewiesen.

4.6 Verbindlichkeiten (in T-EUR)

Von den bilanzierten Verbindlichkeiten hat ein Gesamtbetrag in Höhe von T-EUR 2.491 (Vj. T-EUR 1.422) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und ein Gesamtbetrag in Höhe von T-EUR 0 (Vj. T-EUR 0) eine solche von mehr als fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden sowie durch teilweise Mithaftung der impuls one GmbH & Co. KG, Stahnsdorf, gesichert.

4.7 Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat eine harte Patronatserklärung über einen Betrag von T-EUR 250 für das verbundene Unternehmen omega logistik GmbH, Potsdam, abgegeben mit der Verpflichtung, das Beteiligungsunternehmen über diesen Betrag mit Liquidität zu versorgen. Es ist gegenwärtige und zukünftige Geschäftspolitik, die Bonität der omega logistik GmbH (ab 16.01.2023 omega homecare GmbH) aufrechtzuerhalten und diese finanziell so auszustatten, dass sie alle gegenwärtigen Verbindlichkeiten erfüllen kann. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als gering angesehen.

Die Gesellschaft hat eine harte Patronatserklärung über einen Betrag von T-EUR 400 zur Überschuldungsvermeidung des verbundenen Unternehmens Weco Service GmbH, Potsdam, abgegeben. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als sehr gering angesehen.

Die Gesellschaft hat eine weitere harte Patronatserklärung über einen Betrag von T-EUR 200 zur Überschuldungsvermeidung des verbundenen Unternehmens careso gmbh, Potsdam, abgegeben, das zum 31.12.2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 107.145,12 ausweist, nachdem es im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 172.202,02 erzielt hat. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als sehr gering angesehen.

Weitere Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Angegeben ist der Jahresbetrag der Verpflichtungen (in T-EUR):

2024
Kosten für Lizenzen und Mieten für Einrichtungen, Wartungskosten sowie Leasingaufwendungen für PKW und andere Gegenstände 450

6. Sonstige Angaben

Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet. Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität. Ob sich dadurch mögliche Auswirkungen für das Unternehmen in der Zukunft ergeben können, muss offen bleiben.

Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklungen keine direkte Auswirkung auf unsere Geschäftslage haben werden, weil zum einen unsere Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter nicht direkt betroffen sind. Zum anderen führt der Arbeitskräftemangel in Deutschland dazu, dass unsere Konzepte und Dienstleistungen eine hohe Nachfrage erfahren. Die Risiken werden aber durch ihre gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen unsere Geschäftslage indirekt in den kommenden Jahren beeinflussen.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von EUR 10.797.726,92 (Jahresüberschuss von EUR 1.715.594,18 und Gewinnvortrag von EUR 11.082.132,74 (nach einer am 24.01.2023 durchgeführten Gewinnausschüttung über EUR 1.500.000,00) gekürzt um eine am 20.12.2023 vorgenommene Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 2.000.000,00) auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführungsorgan

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind unverändert

Frau Sabine Reif, Dipl. - Betriebswirtin (FH), Potsdam

Herr Raik Scheffler, Kaufmann, Stahnsdorf

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde von der Angabe der Geschäftsführerbezüge für das Geschäftsjahr 2023 abgesehen.

 

Potsdam, 24.04.2024

gez. Sabine Reif, Geschäftsführerin

gez Raik Scheffler, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
in EUR
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Homepage 17.345,00 21.690,00 0,00 6.500,00 32.535,00
2. EDV-Software 1.781.422,53 0,00 0,00 1.790,56 1.779.631,97
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.798.767,53 21.690,00 0,00 8.290,56 1.812.166,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 11.368.407,33 0,00 0,00 1.946,22 11.366.461,11
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.309.894,58 87.976,10 0,00 99.859,12 3.298.011,56
Summe Sachanlagen 14.678.301,91 87.976,10 0,00 101.805,34 14.664.472,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 617.181,88 492.548,73 42.098,62 0,00 1.151.829,23
2. Beteiligungen 42.098,62 0,00 -42.098,62 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 659.280,50 492.548,73 0,00 0,00 1.151.829,23
Gesamtsumme Anlagevermögen 17.136.349,94 602.214,83 0,00 110.095,90 17.628.468,87
kumulierte Abschreibungen
in EUR
01.01.2023 Zugänge Zuschreibungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Homepage 9.209,00 13.255,00 0,00 6.499,00 15.965,00
2. EDV-Software 1.774.123,53 7.247,00 0,00 1.787,56 1.779.582,97
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.783.332,53 20.502,00 0,00 8.286,56 1.795.547,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 5.398.086,08 443.679,00 155.405,22 0,00 5.686.359,86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.016.471,58 316.053,10 0,00 84.507,12 2.248.017,56
Summe Sachanlagen 7.414.557,66 759.732,10 155.405,22 84.507,12 7.934.377,42
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 93.500,00 0,00 0,00 0,00 93.500,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 93.500,00 0,00 0,00 0,00 93.500,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 9.291.390,19 780.234,10 155.405,22 92.793,68 9.823.425,39
Buchwerte
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Homepage 16.570,00 8.136,00
2. EDV-Software 49,00 7.299,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 16.619,00 15.435,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 5.680.101,25 5.970.321,25
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.049.994,00 1.293.423,00
Summe Sachanlagen 6.730.095,25 7.263.744,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.058.329,23 523.681,88
2. Beteiligungen 0,00 42.098,62
Summe Finanzanlagen 1.059.329,23 565.780,50
Gesamtsumme Anlagevermögen 7.805.043,48 7.844.959,75

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht (ohne Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften) haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die promota.de GmbH, Potsdam

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der promota.de GmbH, Potsdam, - bestehend aus Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der promota.de GmbH, Potsdam, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der promota.de GmbH, Potsdam, zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GOA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.

Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GOA) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Irrtümern oder dolosen Handlungen resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter und unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch.

• Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u. a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hirschaid, 10.05.2024

gez. Klaus Sgonina, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 10.05.2024 mit der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Ergebnisverwendung von der Gesellschafterversammlung gebilligt und festgestellt.

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