Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 330659
Eingetragen
23.8.1977
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von bestückten Leiterplatten
Gegenstand
Die industrielle Herstellung und der Vertrieb von gedruckten Schaltungen sowie von elektronischen Anlagen, Geräten und Teilen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Bauer
seit 26.10.2006
Prokura
Margrit Schmalstieg
seit 26.10.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
50.00%
30.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Birkenweg 10, 75389 Neuweiler
25.565 €
50.00%
Rosenstr. 1, 75389 Neuweiler
20.452 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MOS ELECTRONIC GMBH

Neuweiler

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der MOS Electronic GmbH

I. Geschäftstätigkeit

Die MOS Electronic GmbH ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Technologieunternehmen, welches sich auf die Herstellung von hochwertigen sowie modernsten Leiterplatten für die Automobilindustrie und Industrieelektronik spezialisiert hat. Die Gesellschaft hat ihren Firmensitz in Neuweiler bei Calw.

Neben Muster- und Eilproduktionen umfasst das breit gefächerte Spektrum an Produkten auch die Fertigung von Spezialtechnologien sowie die Fertigung von Großserien bei chinesischen Partnern. Dadurch ist es der MOS Electronic GmbH möglich stets kosten- und fertigungsoptimierte Lösungen anzubieten.

Aufgrund der langjährigen Erfahrungen auf dem Leiterplattenmarkt und durch das hohe Maß an Kompetenz im Bereich modernster Spitzentechnologien ist die Gesellschaft ein kompetenter und sehr zuverlässiger Partner bei der Entwicklung und Begleitung von Serienprozessen. Dadurch wird eine erfolgreiche und effektive Zusammenarbeit mit den Geschäftspartnern ermöglicht.

Permanente Investitionen in die neuesten Technologien sowie permanente Fort- bzw. Weiterentwicklungen sichern der MOS Electronic GmbH einen Spitzenplatz am Leiterplattenmarkt und zeichnen die Produkte der Gesellschaft durch höchste Qualität aus.

Durch die Innovationskraft der MOS Electronic GmbH können die Leiterplatten in anspruchsvollen Anwendungen in den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen zum Einsatz kommen.

II. Umfeld

Im Jahr 2023 ließ sich eine Erhöhung des weltweiten Bruttoinlandsprodukts von knapp 3 % verzeichnen. Langjährige durchschnittliche Zuwachsraten konnten damit erneut nicht erreicht werden. Der Rückgang war jedoch geringer als zu Beginn des Jahres 2023 prognostiziert.

Prägend für die gesamte weltweite Wirtschaft im Jahr 2023 war, wie bereits im Vorjahr, der Angriffskrieg durch Russland auf die Ukraine sowie weitere vorhandene weltpolitische Spannungen. Wesentlich von der Corona Pandemie beeinflusst war das Jahr 2023 nicht mehr, was beispielsweise durch die Entspannung der Lieferketten erkennbar wurde.

Ebenfalls war die Inflation im Vergleich zum Jahr 2022 deutlich rückläufig. Der Rückgang hatte Einfluss auf die Zinspolitik der Zentralbanken. Ein hohes Zinsniveau durch hohe Finanzierungskosten für die Unternehmen wirkte negativ auf das Wirtschaftswachstum.

In Indien ließ sich eine dynamische Entwicklung verzeichnen. In China hingegen wurde im Geschäftsjahr 2023 ein stärkeres Wachstum durch Krisen, wie beispielsweise im Bausektor, verhindert. Zudem hat China mit hohen Raten von Jugendarbeitslosigkeit zu kämpfen.

Auf den Rohstoffmärkten war, wie bereits im zweiten Halbjahr 2022, eine Entspannung zu verzeichnen.

Die Entwicklungen im Berichtsjahr auf dem Leiterplattenmarkt als solchen lassen sich wie folgt beschreiben:

Der Markt wird weiterhin durch asiatische Unternehmen beherrscht. Prozentual gesehen beträgt der Anteil an den weltweiten Produktionen durch asiatische Hersteller rund 94 % und liegt damit nahezu analog dem Wert des Vorjahres.

Das weltweite Produktionsvolumen von Leiterplatten ging im Jahr 2023 zurück. Es lässt sich auf dem Leiterplattenmarkt ein Rückgang von rund 8 Prozent verzeichnen.

Der Rückgang resultiert aus dem Bereich der klassischen IT (PC und Serverlandschaften, etc.), dem Bereich der Luftfahrt sowie industriellen Techniken. Im Bereich von Elektrofahrzeugen und Komponenten für den Einsatz von KI-Rechenzentren war hingegen eine steigende Produktion zu verzeichnen.

China hält nach wie vor den größten Anteil an produzierten Leiterplatten.

Auf Europa entfallen lediglich knapp 2 % des gesamten Handelsvolumens der Leiterplattenproduktion. Deutschland ist hier weiterhin das führende Land in Europa.

Nord- und Südamerika liegen mit 4 % der Weltproduktionen über dem Anteil von Europa.

Die externen Daten stammen vom Verband der Elektro- und Digitalindustrie (kurz: ZVEI e.V.). Als ergänzende Auswertungen wurden Lageberichte führender Marktplayer der Branche sowie statistische Auswertungen sonstiger Institutionen herangezogen.

III. Rohstoffe

Die Leiterplattenindustrie ist im Wesentlichen von den Rohstoffen Kupfer, Aluminium, Zinn, Gold, Silber und Rohöl abhängig.

Bei Rohstoffen handelt es sich grundsätzlich um knappe Ressourcen. Die jeweilige wirtschaftlich förderbare Menge ändert sich stetig infolge von Exploration, Erschließung neuer Lagerstätten oder beispielsweise durch effizientere Förderung und Produktionen mit innovativeren Techniken bzw. Verfahren.

Zu diesen angebotsseitig variablen Faktoren kommen Nachfrageverschiebungen durch sich ändernde Bedarfe. Die Rohstoffpreise sind jedoch nicht nur Resultat von Angebot und Nachfrage, sondern sind auch von politischen Entscheidungen sowie vom jeweiligen Interesse der Geldanleger abhängig. Preise für Rohstoffe sind daher permanent volatil und unterliegen teils starken Schwankungen. Preisanstiege bedeuten höhere Beschaffungskosten für die Leiterplattenhersteller.

Im Herstellungsprozess von Leiterplatten hat Kupfer eine große Bedeutung, weil mit Kupfer die Verbindungen zwischen den einzelnen Bauteilen geschaffen werden.

Der Beschaffungspreis für Kupfer hat sich in den letzten Jahren tendenziell gesteigert. Mitte des Geschäftsjahres 2022 kam es jedoch zu einem Einbruch beim Kupferpreis. Ende des Geschäftsjahres 2022 verharrten die Preise in etwas wieder auf dem Vorjahresniveau. In 2023 gab es ebenfalls keine deutliche Veränderung des Preisniveaus.

Die Lieferzeiten können im Jahr 2023 als normal beschrieben werden.

Größter Kupferproduzent ist nach wie vor Chile, gefolgt von Peru. Die beiden Länder haben einen Weltmarktanteil von zusammen rund 40 %.

Die größten Einsatzgebiete von Kupfer sind weiterhin die Bereiche Elektronik und Elektrotechnik. Der Kupferverbrauch ist mittlerweile ein wichtiger Indikator für die konjunkturelle Entwicklung, da Kupfer in sehr vielen Bereichen zum Einsatz kommt.

Für das Jahr 2024 wird aktuell einte leichte Preiserhöhung prognostiziert.

Tendenziell wird zur Herstellung von Leiterplatten, insbesondere durch die Elektroautomobiltechnik, mehr Kupfer benötigt als vor einigen Jahren. Es ist daher davon auszugehen, dass es auch künftig auf den jeweiligen Märkten zu einer Kupferknappheit auf der Angebotsseite kommen wird.

Diese externen Daten stammen ebenfalls aus den unter II. angegebenen Quellen.

IV. Branchen

Den Gesamtmarkt in Europa führt, wie im Vorjahr, die Industrieelektronik an. Den zweitgrößten Anteil hält der Automotive Sektor, welchem der Markt "Kommunikationselektronik" folgt.

Die MOS Electronic GmbH liefert zu etwa 50 % an die Automobilindustrie, jeweils rund die Hälfte in den Bereich R&D (meist Eigenproduktionen) und in den Bereich Serie (überwiegend Handel). Die Innovationen in der globalen Automobilindustrie werden überwiegend von deutschen und europäischen OEMs vorangetrieben.

V. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft zeigt im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr 2022 folgende Entwicklung:

TEUR 2023
TEUR
2022
TEUR
Veränderung
%
Rohergebnis 9.191 9.425 -234 -2,55
Betriebskosten 8.530 8.467 +63 +0,74
Betriebsergebnis + 661 958 -297
Finanzergebnis -214 -182 -32
Geschäftsergebnis 447 776 -329
Steueraufwand 0 229 -229
Jahresüberschuss 447 547 -100

Im Geschäftsjahr 2023 wurde von der MOS Electronic GmbH ein Umsatz in Höhe von 17,1 Mio. EUR erzielt. Der Vorjahresumsatz belief sich auf 19,3 Mio. EUR. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 2,2 Mio. EUR in 2023 bezogen auf das Geschäftsjahr des Vorjahres.

Die Betriebskosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 63 TEUR gestiegen. Nach Abzug der Betriebskosten vom Rohergebnis ergibt sich ein Betriebsergebnis von 0,661 Mio. EUR (Vorjahr: 0,958 Mio. EUR).

Der Steueraufwand des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf TEUR 0.

Insgesamt konnte von der Gesellschaft im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von 447 TEUR erzielt werden. Im Vorjahr belief sich der Jahresüberschuss auf 547 TEUR.

VI. Finanz- und Vermögenslage

Im Berichtsjahr haben sich die liquiden Mittel von 895 TEUR auf 1.191 TEUR erhöht.

Die Vorräte sind zum Ende des Geschäftsjahres 2023 mit einem Wert von 3.156 TEUR zu bilanzieren (Vorjahr: 4.216 TEUR).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2023 belaufen sich auf 1.493 TEUR. Zum Ende des Jahres 2022 wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.972 TEUR bilanziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich demnach um 479 TEUR im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 reduziert.

Im Jahr 2023 wurden 1.501 TEUR (Vorjahr: 1.141 TEUR) in neue Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens investiert.

Bei den betragsmäßig wesentlichen Investitionen handelt es sich um sog. Mietkäufe von Produktionsmaschinen, die als direkte Darlehen mit der Anschaffung finanziert wurden.

Weitere Anschaffungen erfolgten mit einem Gesamtwert in Höhe von rund 751 TEUR durch den Abschluss neuer Leasingverträge.

Neue Darlehen in Höhe von rund 1.101 TEUR wurden zur Finanzierung der oben erwähnten Anlagenzugänge aufgenommen.

Die Zinssätze für die längerfristigen Finanzierungen liegen für das Unternehmen im Durchschnitt bei rund 3 %.

Die Finanzierungsstruktur stellt sich wie folgt dar:

Dem Anlagevermögen in Höhe von 3.256 TEUR (Vorjahr: 2.407 TEUR) steht langfristiges Kapital in Höhe von 7.181 TEUR (Vorjahr: 6.585 TEUR) gegenüber. Hiervon sind 3.191 TEUR Eigenkapital (Vorjahr: 2.744 TEUR) und 3.990 TEUR langfristiges Fremdkapital (Vorjahr: 3.841 TEUR).

Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 447 TEUR erhöht. Das Eigenkapital der MOS Electronic GmbH bezogen auf das Gesamtkapital (Eigenkapitalquote) beträgt zum Ende des Berichtsjahres 34,17 % (Vorjahr: 27,92 %).

Die Bilanzsumme beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 auf 9.338 TEUR und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (9.828 TEUR) um 490 TEUR reduziert.

Auf der Passivseite der Bilanz ist die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum Ende des Geschäftsjahres mit 728 TEUR zu passivieren. Die Bewertung des Vorjahres beläuft sich auf 780 TEUR.

Rückstellungen für Steuern waren im Geschäftsjahr 2022 in Höhe von 93 TEUR zu passivieren. Für 2022 belief sich der zu passivierende Betrag auf 234 TEUR.

Die Verbindlichkeiten per 31.12.2023 belaufen sich auf 5.227 TEUR (Vorjahr: 5.799 TEUR).

VII. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft optimiert regelmäßig die laufenden Entwicklungs- bzw. Produktionsprozesse und entwickelt diese regelmäßig weiter.

VIII. Zukünftige Entwicklung sowie Chancen des Unternehmens

Stetige Weiterentwicklungen von vorhandenen Technologien und Produkten bringen Chancen für Unternehmen mit sich. Chancen ergeben sich jedoch wesentlich auch durch die Einführung neuer Technologien.

Für die MOS Electronic GmbH ergeben sich, insbesondere auf den Wachstumsmärkten Mobilität und Energieeffizienz, große Wachstumspotentiale, da die Gesellschaft ein sehr gutes Systemverständnis, große Flexibilität, eine ausgeprägte Innovationskraft und hochwertige Produkte bietet.

Seit Jahren beliefert die MOS Electronic GmbH unter anderem die Automotive Industrie mit hochtechnischen und sicherheitsrelevanten Produkten. Hierdurch ist die MOS Electronic GmbH ein zuverlässiger und innovativer Technologiepartner für die jeweiligen Geschäftspartner und die einzelnen Kunden.

Auch im Berichtsjahr setzte sich die Dynamik auf den einzelnen Märkten weiter fort.

Die Vielzahl, der sich aus dieser Dynamik ergebenden Chancen auf den Wachstumsmärkten werden von den langjährigen und sehr qualifizierten Mitarbeitern der MOS Electronic GmbH als Unternehmensvorteile erkannt und können durch die ständige Entwicklung von neuen Produkten entsprechend umgesetzt werden.

IX. Risiken der Gesellschaft

Unternehmen sind heutzutage einer Vielzahl verschiedenster Risiken ausgesetzt. Die Chancen aus der Einführung neuer Technologien und die damit verbundenen Chancen zur Realisierung von Wachstumspotential sind stets mit einhergehenden Risiken abzuwägen.

Die strukturierte Analyse und die transparente Beurteilung von Chancen sowie Risiken ist ein wesentlicher und sehr wichtiger Baustein für die Geschäftstätigkeit und für den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens.

Die Schwierigkeit eines Unternehmens besteht darin, Chancen zu erkennen und zu eigenen Gunsten zu realisieren, andererseits jedoch Risiken mittels entsprechender Gegenmaßnahmen aktiv zu reduzieren.

Risiken, die den Fortbestand eines Unternehmens gefährden könnten, sind dabei zwingend zu vermeiden.

Für die MOS Electronic GmbH, als Hersteller und Lieferant von sicherheitsrelevanten und technologisch herausragenden Produkten, ist die permanente und transparente Einschätzung von Risiken unerlässlich.

Eine zentrale Aufgabe der Unternehmensleitung ist dabei die strukturierte Überwachung und das Management von Risiken. Das Risikomanagement ist eng mit der Unternehmensplanung und der Umsetzung von Unternehmensstrategien verbunden. Die Risikostrategie der Gesellschaft ist dahingehend ausgerichtet, die sich auf dem Leiterplattenmarkt ergebenden Risiken mittels geeigneter Gegenmaßnahmen zu reduzieren und insbesondere bestandsgefährdende Risiken zu vermeiden. Hierfür ist eine Früherkennung möglicher Risiken nötig. Eine erfolgreiche Risikopolitik basiert auf unterschiedlichen aufeinander abgestimmten Bausteinen im Unternehmen.

Mittels verschiedener Kontrollsysteme erkennt das Risiko-Management-System frühzeitig sich ergebende Risiken und ermöglicht es der Geschäftsleitung der MOS Electronic GmbH rechtzeitig geeignete Maßnahmen einleiten zu können. Die Einschätzung der gesamten Risikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller Einzelrisiken.

Die wesentlichsten Einzelrisiken der MOS Electronic GmbH sind nachfolgend aufgeführt und entsprechend beschrieben:

Marktrisiken

Die wesentlichen Faktoren für die weitere globale wirtschaftliche Entwicklung sind die Inflationsraten sowie die Zinspolitik. Zudem bergen Störungen der Lieferketten oder Mangel, wie beispielweise ein Chipmangel, erhebliche Marktrisiken. Ebenfalls hat die weitere Entwicklung der gesamtweltpolitischen Lage Auswirkungen auf die weitere Entwicklung.

Für das Jahr 2024 fallen die Wachstumsprognosen ab dem 2. Halbjahr 2024 nach derzeitigem Stand steigend aus.

Möglichkeiten zur Anwendung von Leiterplatten werden auch künftig weiter ansteigen. Neue Produkte sowie zusätzliche Absatzmärkte treiben die Nachfrage nach oben. Das Umsatzvolumen wächst dementsprechend.

Durch komplexere Strukturen, verbesserte bzw. weiterentwickelte Technologien, Mehrfachschaltungen und kleinere Bauteile reduziert sich jedoch der durchschnittliche Bedarf.

Auf den einzelnen Herstellern lastet ein erheblicher Preisdruck.

Die Wettbewerbssituation im Automobilbereich stellt ein weiteres Risiko dar. Insbesondere asiatische Hersteller versuchen, mittelfristig von den Wachstumschancen zu profitieren und ihr Kundenportfolio zu diversifizieren. Die europäischen Leiterplattenhersteller sind nur durch einen sog. Verdrängungswettbewerb in der Lage weiterhin am Markt in Europa Wachstum zu erzielen.

Währungsverschiebungen können zudem einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben.

Der Geschäftsbereich der Leiterplattenhersteller ist des Weiteren von einem sehr hohen Investitionsbedarf zur Erreichung und Sicherung der Position am Markt sowie einem außerordentlich schnellen technologischen Wandel geprägt. Ständige Investitionen sind dabei unerlässlich.

Weitere Risiken birgt der "Hochsteuerstandort" Deutschland. In Asien, Osteuropa und den USA sind beispielsweise deutlich geringere Steuersätze festgelegt.

Durch die technologische Kompetenz der Gesellschaft und der kontinuierlichen Weiterentwicklung des innovativen Produktportfolios sowie durch die hohe Innovationskraft und das sehr ausgeprägte Systemverständnis, hat die MOS Electronic GmbH die Basis für weiteres Wachstum oberhalb der Referenzmärkte geschaffen. Sie reduziert damit die beschriebenen Risiken auf dem allgemeinen Leiterplattenmarkt und kann dadurch zudem eine Differenzierung vom Wettbewerb schaffen.

Des Weiteren wird den Risiken auf dem Leiterplattenmarkt durch eine stets persönliche und engmaschige Marktbeobachtung durch die Geschäftsleitung entgegengewirkt.

Liquiditätsrisiken

Hersteller von Leiterplatten unterliegen einem sehr hohen Investitionsbedarf in neue Technologien und Produktionsmaschinen. Dieser hohe Investitionsbedarf ist geprägt durch außerordentlich schnelle technologische Entwicklungen auf dem Leiterplattenmarkt. Hieraus ergeben sich Liquiditätsrisiken.

Zudem ergeben sich aus sämtlichen laufenden Zahlungsverpflichtungen und Zahlungsforderungen des operativen Geschäfts Risiken im Liquiditätsbereich der Gesellschaft. Eine unerwartete Bonitätsverschlechterung eines Kunden kann beispielsweise zu wesentlichen Forderungsausfällen führen. Außerdem bergen die am Markt üblichen meist nicht beinflussbaren langen Zahlungsziele der Kunden Liquiditätsrisiken.

Die Liquidität im operativen Geschäftsbereich hängt vom Gesamtgeschäftsverlauf ab. Es besteht das Risiko, dass Fixkosten, welche liquiditätsrelevant sind, nicht fristgerecht von Geldeingängen gedeckt werden können.

Zur Sicherstellung einer stets ausreichenden Liquidität, hat die MOS Electronic GmbH ein umfassendes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem entwickelt. Teil dieses Systems ist die ständige Analyse sowie die kurz- und mittelfristige Finanzplanung durch die Gesellschaft. Ebenfalls ist Teil dieses Systems eine angemessene Investitionsstrategie und eine regelmäßige Liquiditätsvorschau durch die Geschäftsleitung. Dadurch können potentielle Engpässe frühzeitig analysiert und diesen rechtzeitig mit geeigneten Maßnahmen gegengesteuert werden.

Um möglichen Liquiditätsrisiken entgegenzuwirken, wird zudem seit Jahren im Unternehmen eine restriktive Ausschüttungspolitik gelebt.

Währungsrisiken

Die MOS Electronic GmbH unterliegt aufgrund der vorhandenen internationalen Verflechtungen Wechselkursrisiken.

Die Wechselkurse unterlagen in den vergangenen Jahren immer wieder größeren Schwankungen. Die wichtigsten Rohstoffmärkte notieren auf Basis des USD. Schwankungen können demnach einen negativen Einfluss auf die Einkaufspreise haben.

Aufwertungen des USD hätten eine Verteuerung der Einkaufspreise für Rohstoffe, wie beispielsweise Kupferfolie, zur Folge.

Die Überwachung und das Management dieses Risikobereichs ist daher ebenfalls Teilbaustein des von der Gesellschaft entwickelten internen Kontroll- und Risikomanagementsystems.

Da die MOS Electronic GmbH lediglich USD-Wechselkursrisiken ausgesetzt ist, sind die Währungsrisiken überschaubar und lassen sich gut überwachen. Zudem erfolgt auch in diesem Bereich eine engmaschige Marktbeobachtung durch die Geschäftsleitung.

Beschaffungsrisiken / Risiken der Preisentwicklung

Zur Herstellung der qualitativ und technologisch sehr hochwertigen Produkte werden in vielen Geschäftsprozessen der Gesellschaft große Mengen Rohstoffe und Energie benötigt. Diese müssen zugekauft werden. Die Einkaufspreise dieser Stoffe können je nach Marktsituation erheblich schwanken. Dadurch kann die Kostenstruktur der MOS Electronic GmbH negativ beeinflusst werden. Der Anstieg der Energiepreise spiegelt beispielsweise ein derartiges Risiko wider.

Zudem werden von der Berichtsgesellschaft teilweise Leiterplatten aus Asien beschafft. Schwankungen der Einkaufspreise für diese Platten stellen weitere Beschaffungsrisiken bzw. Risiken in der Preisentwicklung dar.

In den vergangenen Jahren kam es auf den Märkten zudem bereits regelmäßig zu Lieferengpässen von einzelnen Rohstoffen. Durch ansteigende Wachstumsraten auf den Märkten können benötigte Rohstoffe knapp werden. Folgen hieraus sind Lieferengpässe. Zudem hat eine Rohstoffverknappung immer auch einen Anstieg der Einkaufspreise zur Folge.

Jedoch nicht nur Preiserhöhungen bergen Risiken, auch Verzögerungen im Lieferprozess als solche können unter Umständen einschneidende Folgen für ein Unternehmen haben.

Die Gesellschaft wirkt den Beschaffungsrisiken durch eine Anpassung der Verkaufspreise entgegen. Ebenfalls wird versucht, durch alternative Beschaffungsquellen diese Risiken so gering wie möglich zu halten und sich weniger von einzelnen Lieferanten abhängig zu machen. Des Weiteren können durch hochprofessionelle Verhandlungsstrategien der Geschäftsleitung und durch die Abnahme von großen Mengen optimale Beschaffungspreise ausgehandelt werden.

Zudem werden die vorhandenen Bestände laufend überprüft und ein entsprechendes Bestandsmanagement durchgeführt.

Risiken im Kundenbereich

Die Gesellschaft legt stets großen Wert auf die regelmäßige Pflege der vorhandenen und teilweise sehr langjährigen Kundenbeziehungen. Darüber hinaus ist die Gewinnung von neuen Kunden, insbesondere auch im mittelständischen Bereich, für die Gesellschaft von großer Bedeutung.

Risiken können sich jedoch auch aus diesem Bereich ergeben.

Aus diesem Grund ist in dem internen Kontroll- und Risikomanagementsystem der Gesellschaft ein Management der Forderungsausfallrisiken integriert. Laufend wird die Bonität der Kunden auf Basis von internen Erkenntnissen, von Änderungen des Zahlungsverhaltens und auf Basis von Pressemeldungen, etc. überprüft.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm mit meist langjähriger guter Zusammenarbeit, sodass sich dieser Risikobereich gut überwachen lässt und dadurch gut eingestuft werden kann.

Risiken im Personalbereich

Qualifizierte, fachlich gut ausgebildete, erfahrene und motivierte Mitarbeiter tragen entscheidend zu einem langfristigen Unternehmenserfolg bei.

Unternehmen sind dem Risiko des Verlustes von Mitarbeitern und damit verbunden dem Verlust von Knowhow und fachlichen Ressourcen ausgesetzt.

Durch die anhaltend gute Beschäftigungssituation in Süddeutschland, wird es zudem immer mehr zur Herausforderung gute Mitarbeiter zu gewinnen sowie fachlich gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter auch langfristig im Unternehmen zu halten.

Die Berichtsgesellschaft stellt durch Wettbewerbsklauseln und Geheimhaltungserklärungen sicher, dass im Unternehmen erworbenes Knowhow nicht unmittelbar dem Wettbewerb zufließen kann. Des Weiteren wird sichergestellt, dass entsprechendes Knowhow für die einzelnen Bereiche immer durch mehrere Mitarbeiter zur Verfügung gestellt wird, um somit das Abhängigkeitsverhältnis von einzelnen Mitarbeitern auszuschließen.

Datenverlustrisiko

Der Verlust von Produktionsdaten und sonstigen unternehmensinternen Daten stellt für jeden Produktionsbetrieb ein weiteres erhebliches Risiko dar.

Um dieses mögliche Risiko zu minimieren, sind mehrere räumlich voneinander getrennte Datensicherungsserver in den Räumlichkeiten der MOS Electronic GmbH vorhanden. Zudem wurde zusätzlich ein gesonderter Backup Server eingerichtet. Die interne Sicherung der Daten erfolgt täglich.

Sollte einer der vorhandenen internen Datensicherungsserver ausfallen, sichern alle anderen internen Server automatisch die Daten für den ausgefallenen Server mit. Dadurch ist sichergestellt, dass sämtliche Daten der MOS Electronic GmbH gesichert werden und nicht nur Daten von bestimmten Teilbereichen.

Um das Datenverlustrisiko weiter zu minimieren, wird zusätzlich zur umfangreichen internen Datensicherung eine externe Datensicherung durchgeführt. Die Daten werden täglich an eine spezielle externe Datensicherungsfirma gesendet und dort zusätzlich gesichert und aufbewahrt. Zudem wird regelmäßig überprüft, ob tatsächlich sämtliche Daten bei dieser externen Datensicherungsfirma angekommen sind und keine Fehler bei der Datenübertragung stattgefunden haben.

Ein Datenverlust kann sich jedoch nicht nur im Unternehmen intern ergeben. Es kann beispielsweise auch durch den Verlust eines Laptops auf einer Geschäftsreise zu Datenverlusten mit erheblichen negativen Auswirkungen kommen.

Da lokal auf den Laptops keinerlei Daten gespeichert werden, sondern sich die Mitarbeiter auf Geschäftsreisen über mehrere Passwörter in das Firmennetz einwählen müssen, sind auf einem Laptop für einen fremden Dritten keinerlei Daten abrufbar. Aus sicherheitstechnischen Gründen erfolgt des Weiteren regelmäßig eine Änderung der einzelnen Mitarbeiterpasswörter.

In Unternehmen kommt es vermehrt zu sog. Hackerangriffen. Diese Situation birgt heutzutage ein weiteres erhebliches Risiko für Unternehmen mit schwerwiegenden Folgen.

Zusätzlich zu den Datensicherungsmaßnahmen ist die MOS Electronic GmbH deshalb mit ausreichend Virenschutzprogrammen ausgestattet. Die Programme werden regelmäßig überprüft bzw. überwacht, um dadurch mögliche Viren sofort feststellen und abwehren zu können.

Dieser Risikobereich lässt sich durch die vorhandenen Maßnahmen daher, nach wie vor, als gering einstufen.

Allgemeine Sicherheitsrisiken im Unternehmen

Seit einigen Jahren häufen sich Meldungen über Einbrüche. Tendenziell sind vorwiegend Wohngebäude von Einbrüchen betroffen, Firmen fallen jedoch ebenfalls immer wieder Einbrechern zum Opfer. Durch einen Einbruch entstehen für ein Unternehmen meist sowohl hohe Sachschäden als auch hohe immaterielle Schäden.

Die MOS Electronic GmbH ist daher auf dem Gelände mit ausreichend Überwachungskameras ausgestattet. Zudem wird diesem Risiko mit der Beschäftigung eines externen Sicherheitsdienstes entgegengewirkt.

Ein weiteres allgemeines Risiko, welches erhebliche Schäden zur Folge haben könnte, wäre ein möglicher Brand im Unternehmen. Die Gesellschaft hat daher eine spezielle Brandmeldeanlage installieren lassen.

Die Anlage ist in den verschiedensten Bereichen im Unternehmen aktiv. Sollte die Anlage Alarm schlagen, werden mehrere zuvor definierte Personen - mit Hilfe einer speziellen App auf dem Handy - umgehend über den Alarm informiert, um sofort entsprechende Maßnahmen einleiten zu können.

Die Anlage ist besonders wichtig an Tagen, an denen sich nur wenige, oder keine Personen im Unternehmen befinden. Nur so kann ein möglicher Brandherd rechtzeitig festgestellt und die entsprechenden Maßnahmen frühzeitig eingeleitet werden.

Diese beiden allgemeinen Sicherheitsrisiken minimieren sich durch die getroffenen Maßnahmen und werden daher ebenfalls als gering eingestuft.

Abschließend ist hervorzuheben, dass die Geschäftsleitung der MOS Electronic GmbH sämtliche integrierte Sicherungsmaßnahmen als effektiv einschätzt und die bestehenden Risiken daher als beherrschbar eingestuft werden können. Der bestehenden Risikolage durch die unterschiedlichsten Risiken im Unternehmen kann durch die durchgeführten Maßnahmen erfolgreich begegnet werden.

Risiken, die den Fortbestand der MOS Electronic GmbH unmittelbar gefährden könnten, liegen nach Einschätzung der Geschäftsleitung nicht vor.

Zudem ist aufzuführen, dass sich das Verhältnis zwischen Chancen und Risiken im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr nicht wesentlich verändert hat.

X. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 fallen die Wachstumsprognosen ab dem 2. Halbjahr 2024 nach derzeitigem Stand steigend aus.

Hohe Unsicherheiten bleiben jedoch trotzdem bestehen. Die Wachstumsprognosen für die Entwicklung der Weltwirtschaft hängen stark von den weiteren Entwicklungen des Ukrainekriegs, des Konflikts zwischen China und Taiwan sowie den Spannungen in Nahost ab. Zudem haben Inflationsraten und die Zinspolitik Auswirkungen auf das weltweite Wachstum.

Wesentlichen Einfluss werden künftig ebenfalls die globalen Lieferketten haben. Eine Verringerung von der vollen asiatischen Abhängigkeit insbesondere von China wird angestrebt.

Die weiteren Entwicklungen in diesen Zusammenhängen im Laufe des Geschäftsjahres 2024 könnten sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MOS Electronic GmbH auswirken. Bis zum Erstellungsdatum ergaben sich jedoch keine wesentlichen Auswirkungen. Die Auswirkungen können zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht eingeschätzt werden.

Die im Vorjahr von der Geschäftsleitung getätigten Prognosen für das Geschäftsjahr 2023 konnten aufgrund der hohen Unsicherheiten sowie Volatilitäten auf den relevanten Märkten nicht eingehalten werden. Diese liegen jedoch in der Prognosebandbreite von +/- 25 %.

Die Geschäftsleitung blickt optimistisch in die Zukunft - insbesondere aufgrund der gesunden wirtschaftlichen Gesamtlage der Gesellschaft sowie der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern, Kunden und Kapitalgebern.

Zukunftsprognosen durch die Geschäftsleitung der MOS Electronic GmbH sind plausibel möglich, da die Geschäftsleitung langjährige Erfahrungen und sehr gute sowie sehr ausgeprägte Branchenkenntnisse hat. Die Geschäftsleitung der Gesellschaft kennt die Chancen und Risiken des Unternehmens sowie des Leiterplattenmarktes und kann dadurch Chancenpotentiale auf dem Markt optimal nutzen.

Der Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2024 basiert auf der im Dezember 2023 durch die Geschäftsführung aufgestellten Planung für das folgende Geschäftsjahr.

Ausgangsbasis für die Planung waren neben einer Vielzahl interner Analysen die Vorhersagen externer Institute, die sich unter anderem mit der Entwicklung der Leiterplattenmärkte und der allgemeinen wirtschaftlichen Gesamtlage beschäftigen.

Der Prozentsatz nicht eintreffender Prognosen beläuft sich grundsätzlich auf +/- 25 %, abgesehen von extremen Szenarien.

Für das Jahr 2024 rechnet die Geschäftsleitung der MOS Electronic GmbH mit einem Umsatz, der mit 1 bis 2 % leicht über dem Vorjahreswert prognostiziert wird. Das Ergebnis der Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr 2024 ebenfalls leicht höher erwartet.

Aufgrund der durchgeführten Soll / Ist Vergleiche aus dem Vorjahr geht die Geschäftsleitung davon aus, dass die gesetzten Umsatz- und Ertragsziele für 2024 erreicht werden können.

 

Neuweiler, den 29. März 2024

Margrit Schmalstieg, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.256.008,46 2.407.468,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 514.988,38 2.275,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 514.988,38 2.275,00
II. Sachanlagen 2.734.016,77 2.395.068,80
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.919,00 41.521,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.388.482,77 1.915.959,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 316.615,00 315.463,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 122.125,80
III. Finanzanlagen 7.003,31 10.125,00
1. Beteiligungen 0,00 3.125,00
2. Sonstige Ausleihungen 7.003,31 7.000,00
B. Umlaufvermögen 6.296.622,10 7.355.138,51
I. Vorräte 3.155.886,61 4.216.285,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.949.483,36 2.243.744,72
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.949.483,36 2.243.744,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.191.252,13 895.107,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.056,96 65.592,94
Summe Aktiva 9.593.687,52 9.828.200,25

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.191.263,07 2.744.016,64
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 2.692.887,45 2.146.128,14
III. Jahresüberschuss 447.246,43 546.759,31
B. Rückstellungen 919.157,29 1.285.310,60
C. Verbindlichkeiten 5.483.267,16 5.798.873,01
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.902.510,01 3.479.809,16
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.543.694,11 3.897.784,97
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.261.325,91 3.061.833,35
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.580.757,15 2.319.063,85
davon aus Steuern 147.037,45 130.575,42
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 982,54 488,54
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.580.757,15 2.319.063,85
Summe Passiva 9.593.687,52 9.828.200,25

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.190.611,08 9.424.837,82
2. Personalaufwand -4.321.634,77 -4.347.723,73
a) Löhne und Gehälter -3.588.282,72 -3.651.642,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -733.352,05 -696.081,44
davon für Altersversorgung 99.722,14 33.602,58
3. Abschreibungen -649.808,65 -435.494,94
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -649.808,65 -435.494,94
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.558.267,95 -3.674.664,24
5. Erträge aus Beteiligungen 205,50 211,50
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.212,70 106,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -216.747,84 -182.055,63
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9.307,84 -228.666,52
9. Ergebnis nach Steuern 455.877,91 556.550,26
10. sonstige Steuern -8.631,48 -9.790,95
Jahresüberschuss 447.246,43 546.759,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die MOS Electronic GmbH hat ihren Sitz in Neuweiler und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 330659.

Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages.

Die MOS Electronic GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB. Die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriftendes Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB, insbesondere §§ 264 ff. HGB) wurden beachtet.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang.

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden.

Die in § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die in § 275 Abs. 1 und Abs. 2 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Aufgrund der Änderung des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB wurde bei der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren zu Grunde gelegt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

II. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen und Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristigen fälligen Verpflichtungen dienen, werden mit diesen Schulden verrechnet. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechneten Vermögen verfahren.

Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

1. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein (§ 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB).

2. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

3. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB).

4. Es wird vorsichtig bewertet, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB).

5. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB).

6. Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB).

7. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB).

Angewandte Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden

Bestandsnachweise

Das Inventar ist nach den Vorschriften des § 240 Abs. 1 HGB aufgestellt worden.

a) Das Anlagevermögen wird in einem Anlagenverzeichnis geführt. Der Bestand zum Bilanzstichtag ist von der Auftraggeberin überprüft worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

b) Die Forderungen sind in Saldenlisten nachgewiesen.

c) Die Geldbestände sind aus dem Kassenbuch ersichtlich sowie durch Bestätigungen der Banken nachgewiesen.

d) Die sonstigen Vermögensgegenstände sind einzeln und vollständig aufgezeichnet.

e) Die Schulden sind in Saldenlisten sowie Bestätigungen der Banken nachgewiesen.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EURO

Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Aufgrund der Restlaufzeit von weniger als einem Jahr erfolgt die Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten gem. § 256a S. 2 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Es werden diejenigen Wechselkurse berücksichtigt, welche von der Europäischen Zentralbank (kurz: EZB) veröffentlicht werden.

Angaben zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Als Nutzungsdauer werden bei Software drei bis fünf Jahre unterstellt.

Sachanlagenvermögen

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, ggf. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Es sind Genossenschaftsanteile mit einem Gesamtwert in Höhe von rund EUR 7.000,00 (Vorjahr EUR 7.000,00) vorhanden.

Vorratsvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Allgemeine Verwaltungskosten sowie Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung werden ebenfalls nicht einbezogen.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe abgeschrieben. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
EUR
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
EUR
Vorjahr
EUR
davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
EUR
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.693.675,04 0,00 2.243.744,72 0,00

Kassenbestand / Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts ausgewiesen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital ist mit dem Nennwert angesetzt und beläuft sich unverändert auf EUR 51.129,19.

Pensionsrückstellung

Der Barwert / Teilwert der Pensionsrückstellung ist nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der PUC-Methode auf der Basis eines Zinsfußes von 1,82 % (10-Jahresdurchschnittzinssatz) unter Berechnung eines Renten- und Gehaltstrends sowie eines Karrieretrends von 2 % errechnet. Grundlagen des Gutachtens sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Unter Anwendung der Bewertungsvorschriften des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB sowie unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 beträgt der Erfüllungsbetrag zum 31.12.2023 EUR 2.424.088,00.

Die Berechnung des Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021 bildet die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft nichtzutreffend ab. Die Neuberechnung ist wirtschaftlich aus Sicht der Gesellschaft nicht realistisch. Der Unterschiedsbetrag wird daher aus Stetigkeitsgründen in analoger Anwendung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB verteilt.

Der nach § 253 Abs. 6 HGB ermittelte Unterschiedsbetrag in Form der Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinsatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinsatz beläuft sich per 31.12.2023 auf EUR 6.169,00.

Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zzgl. eines Gewinnvortrags und abzgl. eines Verlustvortrags mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen - unter Beachtung von passiven latenten Steuern (§ 268 Abs. 8 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Das Wahlrecht des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB wurde nicht in Anspruch genommen.

Darstellung Bewertung Pensionsrückstellung zum 31.12.2023:

Pensionsrückstellung zum 01.01.2023 EUR 2.341.723,87
Verminderung des Sollbetrags 31.12.2023 EUR - 91.886,13
Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 EUR 2.249.837,74

Saldierung mit Deckungsvermögen gem. § 246 Abs. 2 HGB LV zum Zeitwert - der Zeitwert entspricht der Höhe nach dem Aktivwert für die Steuerbilanz. Der im Zeitwert enthaltene Ertrag aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen beträgt EUR 42.166,00.

EUR 1.521.406,00

Pensionsrückstellung gem. § 246 Abs. 2 HGB EUR 728.431,74

Die betreffenden Aufwendungen und Erträge aus der Auf- und Abzinsung der Pensionsverpflichtungen sowie aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen wurden wie folgt verrechnet und im Finanzergebnis ausgewiesen:

Verminderung Rückdeckungsversicherung EUR 40.716,00
Zinsen und ähnliche Aufwendungen EUR 58.524,00
Ausweis unter Zinsaufwand Pensionsverpflichtung EUR 99.240,00

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Aufwendungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, Aufwendungen für die Erstellung der Steuererklärungen, Aufwendungen für die Archivierung der Geschäftsunterlagen, Aufwendungen für Resturlaubsanspruch sowie sonstige Aufwendungen, für die Rückstellungen zu passivieren sind.

Diese sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags passiviert.

Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Fristigkeiten wie folgt:

Bilanzwert 31.12.2023 (Vorjahr)
EUR
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr (Vorjahr)
EUR
davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr ** (Vorjahr)
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.902.510 641.184 3.261.326
(3.479.809) (417.976) (3.061.833)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 817.761 817.761 0
(1.688.813) (1.688.813) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 507.187 507.187 0
(630.251) (630.251) (0)
Gesamt 5.227.459 1.966.133 3.261.326
(5.798.873) (2.737.040) (3.061.833)

* bei Inanspruchnahme dinglich sowie durch Guthabenverrechnung besichert Sicherheiten bei Volksbank Stuttgart eG bzw. VR Bank Enz plus eG:

1.) Grundschuld Hermann-Löns-Str. 40

2.) Sicherungsübereignung Warenlager

** Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren sind nicht vorhanden.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen werden ausschließlich zu marktüblichen Konditionen ausgeführt.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten

Angabe pflichtige Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten bestehen zum 31.12.2023 nicht. Bürgschaften oder Haftungen für fremde Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag 31.12.2023 nicht gegeben.

Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen per 31.12.2023 Leasingverträge mit einem Gesamtvolumen von rund TEUR 4.700 bei einer Restlaufzeit von bis zu 60 Monaten. Die Verpflichtungen bis zu 1 Jahr betragen rund TEUR 1.000.

Sonstige Angaben zur Bilanz

Es gab keine außergewöhnlichen Geschäfte im Sinne von § 285 Nr. 31 HGB.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt TEUR 3.558 und umfassen im Wesentlichen folgende Positionen:

Mietaufwendungen EUR 592.378,93
Reparaturen und Instandhaltungen EUR 538.527,43
Leasinggebühren EUR 595.570,57

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Ertragssteuern sind auf der Grundlage des Jahresergebnisses 2023 der Steuerbilanz ermittelt. Es ergeben sich folgende Aufwendungen:

Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag EUR 0,00
Gewerbesteuer EUR 1.047,00

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Im Geschäftsjahr 2023 sind periodenfremde Aufwendungen und periodenfremde Erträge im Sinne von § 285 Nr. 32 HGB in unwesentlichem Umfang vorhanden.

Latente Steuern

Es ergaben sich bei einer Nettobetrachtung keine latenten Steuern (vgl. § 285 Nr. 30 HGB).

Währungsumrechnung

Es ergaben sich keine wesentlichen Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung im Sinne von § 277 Abs. 5 HGB.

III. Sonstige Angaben

Geschäftsführerin im Berichtsjahr war:

- Frau Margrit Schmalstieg, Kauffrau, 75389 Neuweiler

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a) und b) erforderlichen Angaben.

Durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren im Jahresdurchschnitt beschäftigt:

2023 2022
Kaufmännische und technische Beschäftigte 29 28
Gewerbliche Beschäftigte (ohne Auszubildende) 63 71
Gesamt 92 99

Gewinnvortrag

Der Gewinnvortrag zum 31.12.2023 beträgt EUR 3.140.133,88.

2023
EUR
2022
EUR
Gewinnvortrag vor Verwendung 2.692.887,45 2.146.128,14
Jahresüberschuss 447.246,43 546.759,31

IV. Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung EUR 0,00
Vortrag auf neue Rechnung EUR 3.140.133,88
Bilanzgewinn EUR 3.140.133,88

V. Anlagenspiegel

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften vorgenommen.

Die Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände des Anlagevermögens wurde anhand der steuerlichen AfA-Tabellen bzw. der betrieblichen Erfahrungen geschätzt.

Die einzelnen Wirtschaftsgüter sind in einer Anlagenkartei nachgewiesen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend im Anlagenspiegel dargestellt:

Anschaffungskosten/ Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 166.201,51 4.195,00 538.269,87 708.666,38
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 166.201,51 4.195,00 538.269,87 708.666,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 144.867,10 144.867,10
2. technische Anlagen und Maschinen 6.565.818,05 951.431,02 27.000,00 7.544.249,07
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.774.414,79 102.699,91 1.877.114,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 122.125,80 443.144,07 -565.269,87 0,00
Summe Sachanlagen 8.607.225,74 1.497.275,00 -538.269,87 9.566.230,87
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 3.125,00 3.125,00 0,00
2. übrige Finanzanlagen 7.000,00 3,31 7.003,31
Summe Finanzanlagen 10.125,00 3,31 3.125,00 7.003,31
Gesamtsumme Anlagevermögen 8.783.552,25 1.501.473,31 3.125,00 10.281.900,56
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 163.926,51 29.751,49 193.678,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 163.926,51 29.751,49 193.678,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 103.346,10 12.602,00 115.948,10
2. technische Anlagen und Maschinen 4.649.859,05 505.907,25 5.155.766,30
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.458.951,79 101.547,91 1.560.499,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.212.156,94 620.057,16 6.832.214,10
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00
2. übrige Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 6.376.083,45 649.808,65 7.025.892,10
Buchwerte
Zuschreibung Wirtschaftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 514.988,38 2.275,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 514.988,38 2.275,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.919,00 41.521,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.388.482,77 1.915.959,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 316.615,00 315.463,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 122.125,80
Summe Sachanlagen 2.734.016,77 2.395.068,80
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 3.125,00
2. übrige Finanzanlagen 7.003,31 7.000,00
Summe Finanzanlagen 7.003,31 10.125,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 3.256.008,46 2.407.468,80

VI. Nachtragsbericht

Der Mangel an Fachkräften und die Knappheit von Ressourcen stellen Unternehmen vor Herausforderungen. Zudem hält auch nach Schluss des Berichtszeitraums der Krieg in der Ukraine weiterhin an. Darüber hinaus lässt sich die Entwicklung der gesamtweltpolitischen Lage nicht vorhersehen.

Die weiteren Entwicklungen könnten sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MOS Electronic GmbH auswirken. Die Auswirkungen können zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht eingeschätzt werden, da diese von den weiteren Entwicklungen und nicht vorhersehbaren Ereignissen abhängig sind.

Bis zum Erstellungsdatum ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen.

VII. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, der allgemeinen handelsrechtlichen und der besonderen steuerlichen Vorschriften von Gesetz und Satzung. Alle Vermögensgegenstände, Schuldposten und Risiken sind erfasst, der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens.

 

Neuweiler, den 29. März 2024

Margrit Schmalstieg, Geschäftsführerin

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MOS Electronic GmbH, Neuweiler

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MOS Electronic GmbH, Neuweiler - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MOS Electronic GmbH, Neuweiler für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Viechtach, den 18.06.2024

BFMT Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Martin Trost, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Differenzen zum Endstand Vorperiode
Anlagevermögen 3.256.008,46 10.281.900,56 8.783.552,25 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 514.988,38 708.666,38 166.201,51 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 514.988,38 708.666,38 166.201,51 0,00
Sachanlagen 2.734.016,77 9.566.230,87 8.607.225,74 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.919,00 144.867,10 144.867,10 0,00
technische Anlagen und Maschinen 2.388.482,77 7.544.249,07 6.565.818,05 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 316.615,00 1.877.114,70 1.774.414,79 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 122.125,80 0,00
Finanzanlagen 7.003,31 7.003,31 10.125,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 3.125,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 7.003,31 7.003,31 7.000,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 1.501.473,31 0,00 3.125,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.195,00 0,00 0,00 538.269,87
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.195,00 0,00 0,00 538.269,87
Sachanlagen 1.497.275,00 0,00 0,00 -538.269,87
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 951.431,02 0,00 0,00 27.000,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 102.699,91 0,00 0,00 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 443.144,07 0,00 0,00 -565.269,87
Finanzanlagen 3,31 0,00 3.125,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 3.125,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 3,31 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 7.025.892,10 6.376.083,45 649.808,65 563.877,80
Immaterielle Vermögensgegenstände 193.678,00 163.926,51 29.751,49 12.119,87
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 193.678,00 163.926,51 29.751,49 12.119,87
Sachanlagen 6.832.214,10 6.212.156,94 620.057,16 551.757,93
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 115.948,10 103.346,10 12.602,00 12.602,00
technische Anlagen und Maschinen 5.155.766,30 4.649.859,05 505.907,25 437.608,02
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.560.499,70 1.458.951,79 101.547,91 101.547,91
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
außerplanmäßige Abschreibung Sonderabschreibung Herabsetzungsbetrag nach § 7g Abs. 2 EStG AfA nicht zuordenbar
Anlagevermögen 85.930,85 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 17.631,62 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.631,62 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 68.299,23 0,00 0,00 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 68.299,23 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anlagenspiegel (brutto)
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode Buchwert zum Ende der Vorperiode
Kumulierte Abschreibungen Zuschreibungen
Erfolgsneutrale Zugänge Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 2.407.468,80
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 2.275,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 2.275,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 2.395.068,80
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 41.521,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.915.959,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00 315.463,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 122.125,80
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 10.125,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 3.125,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 7.000,00

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 2.7.2024.

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