Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 124562
Vorher
Architektengruppe N + M GmbHArchitengruppe N + M GmbH Architekten und IngenieureN + M Architekten und Ingenieure GmbHATP N+M Architekten und Ingenieure GmbHATP N+M Planungs GmbH
Eingetragen
6.8.2004
Branche
Architekturbüros für Orts-, Regional- und LandesplanungArchitekturbüros für HochbauArchitekturbüros für Garten- und Landschaftsgestaltung
Gegenstand
Erbringung von Architektenleistungen aller Art, Gesamtplanungs- und Beratungsleistungen sowie Erstellung von Gutachten auf dem Gebiet des Bauwesens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Bohnstedt
seit 12.1.2026
Prokura
Werner Kahr
seit 12.1.2026
Geschäftsführer
Matthias Albert Koch
seit 12.1.2026
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ATP Planungs- und Beteiligungs-AGAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ATP Planungs- und Beteiligungs-AG
Austria
300.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ATP Frankfurt Planungs GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.098,30 3.245,79
1.098,30 3.245,79
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 146.167,79 133.993,37
146.167,79 133.993,37
147.266,09 137.239,16
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 20.264.304,80 16.249.036,19
2. Geleistete Anzahlungen -19.020.581,24 -15.496.335,93
1.243.723,56 752.700,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.213.912,12 6.446.228,30
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.892.608,90 1.903.757,19
3. Sonstige Vermögensgegenstände 7.493,35 13.157,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
7.114.014,37 8.363.143,16
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 291,22 1.218,41
8.358.029,15 9.117.061,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.734,41 4.306,71
8.549.029,65 9.258.607,70

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage Gewinnrücklagen 4.800.000,00 4.800.000,00
III. Verlustvortrag -4.049.147,58 -3.934.670,04
IV. Jahresfehlbetrag -639.642,62 -114.477,54
411.209,80 1.050.852,42
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 409.935,25 493.611,03
409.935,25 493.611,03
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.511.891,46 2.758.670,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.511.891,46 (Vj: EUR 2.758.670,58)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 984.502,14 679.948,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 984.502,14 (Vj: EUR 679.948,80)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.834.586,91 3.846.402,99
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 4.834.586,91 (Vj: EUR 3.846.402,99)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 396.904,09 429.121,88
davon aus Steuern: EUR 393.554,72 (Vj: EUR 429.121,88)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.349,37 (Vj: EUR 0,00)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 396.904,09 (Vj.: EUR 429.121,88)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
7.727.884,60 7.714.144,25
8.549.029,65 9.258.607,70

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 7.760.583,08 14.370.173,41
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 4.015.268,61 -1.385.862,66
3. Sonstige betriebliche Erträge 298.750,56 394.102,67
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.574.666,44 -2.958.761,69
-3.574.666,44 -2.958.761,69
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.939.837,60 -3.876.174,28
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -986.693,29 -756.775,64
davon für Altersversorgung: EUR -12.991,92 (Vj: EUR -12.378,76)
-5.926.530,89 -4.632.949,92
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -79.354,61 -41.306,23
-79.354,61 -41.306,23
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.895.257,21 -5.792.220,94
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 1,52 (Vj: EUR 121,31)
Ordentliches Betriebsergebnis -401.206,90 -46.825,36
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.094,87 2.269,00
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 15.094,87 (Vj: EUR 0,00)
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -252.414,21 -64.580,27
davon an verbundene Unternehmen: EUR -76.244,32 (Vj: EUR -40.580,27)
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (Vj: EUR 0,00)
Finanzergebnis -237.319,34 -62.311,27
Ergebnis vor Steuern -638.526,24 -109.136,63
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 596,00 0,00
11. Ergebnis nach Steuern -637.930,24 -109.136,63
12. Sonstige Steuern -1.712,38 -5.340,91
13. Jahresfehlbetrag -639.642,62 -114.477,54

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der ATP Frankfurt Planungs GmbH, Frankfurt am Main

ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die ATP Frankfurt Planungs GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt (HRB 124562).

Die ATP Frankfurt Planungs GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 HGB. Der Jahresabschluss enthält die für mittelgroße Kapitalgesellschaften gesetzlich erforderlichen Aufgliederungen und Angaben. Ausweiswahlrechte wurden überwiegend zugunsten des Anhangs ausgeübt.

Der Jahresabschluss wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden deutschen Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren.

Die Wertansätze aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 wurden für die Eröffnungsbilanz unverändert übernommen.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bewertungsansätze und -methoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

AKTIVA

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibung vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel 3 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten sowie etwaiger Anschaffungsnebenkosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear auf die jeweilige entsprechende Nutzungsdauer vorgenommen. Grundlage für die Ermittlung der Nutzungsdauer bildet die betriebswirtschaftliche Nutzung. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel 3 bis 5 Jahre.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 werden in Übereinstimmung mit § 6 Abs. 2 bzw. 2a EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und sind in der Buchhaltung auf einem gesonderten Konto erfasst.

Aufgrund nur unwesentlicher Abweichung des wirtschaftlichen Ergebnisses zur handelsrechtlichen Vorschrift, wird diese steuerrechtliche Abschreibungsmethode wie in den Vorjahren beibehalten.

Das Vorratsvermögen umfasst die unfertigen Leistungen, die zu Herstellungskosten bewertet werden. Die Herstellungskosten beinhalten Personaleinzelkosten sowie notwendige und angemessene Personalgemeinkosten und sonstige Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht bei den HK einbezogen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Die ATP Frankfurt Planungs GmbH macht von dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB Gebrauch, die Anzahlungen auf Vorräte von dem Posten "Vorräte" auf der Aktivseite offen abzusetzen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem Ausfallrisiko bei den branchenüblichen Forderungen wird durch ausreichend bemessene, individuell ermittelte Wertberichtung Rechnung getragen. Soweit in den Forderungen Fremdwährungsforderungen enthalten sind, sind diese mit dem Stichtagskurs bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß den handelsrechtlichen Vorschriften angesetzt.

PASSIVA

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Sonstige Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden, soweit Anzahlungen auf Vorräte nicht von dem Posten "Vorräte" offen abgesetzt werden, gesondert unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

ERLÄUTERUNG ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert im beigefügten Anlagespiegel erläutert.

Vorräte

Ausgewiesen wird der Betrag für im Geschäftsjahr bzw. in den Vorjahren begonnene, aber noch nicht fertiggestellte Aufträge.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Es bestehen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.892 (Vorjahr TEUR 1.904). Diese entfallen zur Gänze auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte Aufwendungen für das Folgejahr.

Eigenkapital und nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 300.000,00 und ist voll eingezahlt.

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 4.800.000,00

Der Verlustvortrag beläuft sich auf EUR 4.049.147,58 (Vorjahr EUR 3.934.670,04).

Rückstellungen

Die Rückstellungen entwickelten sich wie folgt:

Stand 1.1.2023 Verwendung Auflösung Zuweisung Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 493.611,03 306.867,78 29.712,00 252.904,00 409.935,25

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalrückstellungen für Prämien, Urlaub und Mehrstunden in Höhe von TEUR 227 (Vorjahr: TEUR 181) sowie Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen von TEUR 57 (Vorjahr TEUR 173) und Rückstellung für Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 83 (Vorjahr: TEUR 73) enthalten.

Verbindlichkeiten

Nicht von den Vorräten absetzbare erhaltene Anzahlungen aus Lieferungen und Leistungen liegen in Höhe von TEUR 1.512 (Vorjahr TEUR 2.759) vor. Die Restlaufzeit der erhaltenen Anzahlungen richtet sich grundsätzlich nach der Fertigstellung des jeweiligen Bauprojektes, was abschließend nicht exakt bestimmt werden kann. Die Gesellschaft geht bei der Bilanzerstellung daher, wie im Vorjahr, grundsätzlich von einer Restlaufzeit der erhaltenen Anzahlungen von bis zu einem Jahr aus.

Die Verbindlichkeiten enthalten zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.835 (Vorjahr TEUR 3.846), davon gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 4.535 (Vorjahr TEUR 3.294).

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt

Gesamtbetrag davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit zw. 1 und 5 Jahre davon Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.511.891,46 1.511.891,46 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 2.758.670,58 2.758.670,58 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 984.502,14 984.502,14 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 679.948,80 679.948,80 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.834.586,91 4.834.586,91 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 3.846.402,99 3.846.402,99 0,00 0,00 0,00
davon aus Lieferungen und Leistungen 78.421,00 78.421,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 109.980,26 109.980,26 0,00 0,00 0,00
davon sonstige 4.756.165,91 4.756.165,91 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 3.736.422,73 3.736.422,73 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 396.904,09 396.904,09 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 429.121,88 429.121,88 0,00 0,00 0,00
davon aus Steuern 393.554,72 393.554,72 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 369.151,81 369.151,81 0,00 0,00 0,00
Summe Verbindlichkeiten 7.727.884,60 7.727.884,60 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 7.714.144,25 7.714.144,25 0,00 0,00 0,00

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB.

ERLÄUTERUNG ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliederten sich im Berichtsjahr folgendermaßen:

2023 2022
Umsatzerlöse non IC Inland € 6.283.630,77 € 10.100.904,75
Umsatzerlöse IC Inland € 477.496,26 € 4.084.817,09
Umsatzerlöse non IC Ausland € 33.369,50 € 71.064,02
Umsatzerlöse IC Ausland € 966.086,55 € 113.387,55
Summe € 7.760.583,08 € 14.370.173,41

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 29 (VJ TEUR 49) sowie Erlöse aus Vorperioden in Höhe von TEUR o (VJ TEUR 46) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023 2022
IT Kosten -762.949,33 € -733.629,83 €
Raumkosten -633.087,34 € -536.759,84 €
Zuführung zu Wertberichtigungen -434.103,53 € -3.520.000,00 €
Kfz und Reisekosten -386.492,78 € -265.158,32 €
Fortbildung und Personal -196.127,27 € -187.396,29 €
Rechts-und Beratungskosten -123.571,42 € -121.399,92 €
Versicherungen und Beiträge -62.235,30 € -89.903,23 €
Büroausstattung -51.707,05 € -52.169,54 €
Internet Telefon Porto -43.191,14 € -42.166,71 €
Werbung -31.838,19 € -27.383,17 €
Schadensfälle -20.000,00 € -50.000,00 €
Repräsentationskosten -4.559,98 € -4.351,75 €
sonstige Kosten -144.820,54 € -161.723,89 €
sonstige aperiodische Aufwendungen -574,86 € -299,76 €
aus der Währungsumrechnung 1,52 € 121,31 €
-2.895.257,21 € -5.792.220,94 €

SONSTIGE ANGABEN

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr 17 HGB unterblieben.

Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2023 waren folgende Geschäftsführer:innen bestellt:

Herr Harald Stieber, Dipl. Ing. (FH), MSc (seit 01.10.2019)

Herr Matthias Koch, Dipl. Ing., Architekt BDA (seit 06.10.2022)

Herr Hywel Hillmann, Dipl. Ing: (von 09.03.2023 bis 15.12.2023)

Nach den Regelungen des Gesellschaftsvertrages wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer:innen gemeinsam vertreten. Ist nur ein:e Geschäftsführer:in bestellt vertritt er/sie die Gesellschaft alleine.

Die Geschäftsführung macht bezüglich der Offenlegung der Geschäftsführergehälter von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB gebrauch.

Zahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 73 (Vorjahr 57) festangestellte Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer, Auszubildende und Praktikanten). Am Bilanzstichtag waren 81 (Vorjahr 61) Festangestellte beschäftigt.

Mutterunternehmen

Die ATP Frankfurt Planungs GmbH wird in den Konzernabschluss der ATP Planungs- und Beteiligungs-AG, Innsbruck/Österreich, einbezogen. Der Konzernabschluss der ATP Planungs- und Beteiligungs-AG wird im Firmenbuch unter der Firmenbuchnummer 186368x offengelegt.

Nachtragsbericht

Mit Wirkung 26.03.24 wurde Herr Dipl. Ing. Stieber als Geschäftsführer abberufen. Ihm wurde durch die Gesellschafterin die Entlastung erteilt. Mit Wirkung 26.03.24 wurde Herr Dipl. Ing. Dirk Bohnstedt zum Geschäftsführer berufen. Er vertritt die Gesellschaft satzungsgemäß.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2032 schließt mit einem Verlust in Höhe von EUR 639.642,62 ab. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Frankfurt am Main, 05.06.2024

ATP Frankfurt Planungs GmbH

Die Geschäftsführung

Matthias Koch

Dirk Bohnstedt

Anlagenspiegel

Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang Umbuchung Abgang Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen 23.588,55 0,00 0,00 0,00 23.588,55
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 332.883,67 89.382,54 0,00 -35.820,04 386.446,17
Summe Anlagenspiegel 356.472,22 89.382,54 0,00 -35.820,04 410.034,72
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang Umbuchung
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen 20.342,76 2.147,49 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 198.890,30 77-207,12 0,00
Summe Anlagenspiegel 219.233,06 79.354,61 0,00
Entwicklung der Abschreibungen
Abgang Zuschreibung Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen 0,00 0,00 22.490,25
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.819,04 0,00 240.278,38
Summe Anlagenspiegel 35.819,04 0,00 262.768,63
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen 3.245,79 1.098,30
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 133.993,37 146.167,79
Summe Anlagenspiegel 137.239,16 147.266,09

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der ATP Frankfurt Planungs GmbH, Frankfurt

1 Aktuelle Lage, wirtschaftliches Umfeld

1.1 Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung

In einem Bericht der europäischen Kommission, Winterprognose (Februar 2024) 1 wird die wirtschaftliche Entwicklung in der EU folgend prognostiziert.

Es wird geschätzt, dass die Wirtschaftstätigkeit 2023 sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet um nur 0,5 % im Vgl. zum Vorjahr zugenommen hat. Die Kommission geht für 2024 nur noch von einem Wachstum von 0,9 % (statt 1,3 %) in der EU und 0,8 % (statt 1,2 %) im Euro-Raum aus. Die EU-HVPI-Inflation beträgt voraussichtlich 6,3 %. Im Euro-Währungsgebiet dürfte sie sich von 5,4 % im Jahr 2023 auf 2,7 % im Jahr 2024 verlangsamen.

Das geringe wirtschaftliche Wachstum in 2023 resultiert vor allem aus der Dynamik der wirtschaftlichen Erholung der Jahre nach der Pandemie. Bereits gegen Ende 2023 ist die wirtschaftliche Erholung abrupt abgebrochen. Seitdem stagniert die Entwicklung. Vor dem Hintergrund sinkender Kaufkraft der privaten Haushalte, sinkender Auslandsnachfrage sowie Hoher Zinsen bleiben die Aussichten auch für 2024 gedämpft.

Dennoch gibt es in Hinblick auf die sinkende Inflation durchaus positive Entwicklungen. Auf den starken Rückgang der Energiepreise folgte eine breit angelegte und schneller als erwartete Abschwächung des Preisdrucks. Da die Energieversorgung die Nachfrage übertrifft, sind die Spot- und Zukunftspreise für Öl und insbesondere Gas jetzt deutlich niedriger als in den letzten Prognosen angenommen. Die Energieeinzelhandelspreise werden daher weiter sinken und der EU helfen, einen Teil der während der Energiekrise verlorenen Wettbewerbsfähigkeit wiederzugewinnen.

Trotz des leichten Aufwärtsdrucks durch höhere Versandkosten infolge der Handelsstörungen am Roten Meer setzt sich die zugrunde liegende Inflation auf einem stetigen Abwärtskurs fort. Die Kreditkonditionen sind nach wie vor eng, aber die Märkte erwarten nun, dass der Lockerungszyklus früher beginnen wird. Bemerkenswert ist, dass sich der EU- Arbeitsmarkt weiterhin stark entwickelt.

Alles in allem scheinen die Bedingungen für eine allmähliche Beschleunigung der Wirtschaftstätigkeit in diesem Jahr noch vorhanden zu sein. Da sich die Inflation verlangsamt, dürften das Reallohnwachstum und die widerstandsfähige Beschäftigung eine Erholung des Konsums unterstützen. Trotz sinkender Gewinnmargen dürften Investitionen von einer allmählichen Lockerung der Kreditbedingungen und dem weiteren Einsatz der Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF) profitieren.

1 Quelle: Europäische Kommission - Winter 2024 Economic forecast:
https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-forecast-and-surveys/economic-forecasts/winter-2024-economic-forecast-delayed-rebound-growth-amid-faster-easing-inflation_en?prefLang=de&etrans=de

Langwierige geopolitische Spannungen und die Ausweitung des Nahostkonflikts auf das Rote Meer können sich nachteilig auswirken. Zusätzliche Handelsstörungen könnten die Lieferketten erneut belasten, die Produktion behindern und den Preisdruck erhöhen. Klimarisiken und die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse stellen nach wie vor Bedrohungen dar.

1.2 DACH-Raum Baubranche 2

Die Bauwirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz steht vor einem grundlegenden Wandel: Versorgungsengpässe bei Gas, gestiegene Energiepreise, Inflation sowie gestiegene Lohn- und Zinskosten bremsen die Nachfrage aus und setzen insbesondere dem Neubaubereich zu.

Die Krise der deutschen Bauindustrie hält weiterhin an. Externe Schocks, wie die Inflation, steigende Zinsen und geopolitische Konflikte belasten die Branche. In der aktuellen Studie von Roland Berger "Construction Radar" erwarten die Experten für 2023 ein Minus in Höhe von 6,2 Prozent für den deutschen Markt, respektive -2,6 % im preisbereinigten Hochbauvolumen (gem. EY Parthenon).

Für 2024 bleibt die Situation weiter angespannt. Es wird erneut mit einem Rückgang des Wachstums um 6,2 % gerechnet. Bei einem realistischen Szenario ist dann mit einer Erholung ab 2025 zu rechnen (+3%). In Konsequenz bedeutet dieser Ausblick sich kurzfristige gegen Risiken abzusichern, Margen in einem schrumpfenden Markt mit Gegenmaßnahmen verteidigen und gleichzeitig eine Strategie für die anstehende Markterholung entwickeln.

Während im Wohnungsbau eine deutliche Zurückhaltung festzustellen ist, bietet der Industriebau weiterhin Zukunftspotential. Aufgrund des rasanten Wachstums im Online-Handel besteht nach wie vor hohe Nachfrage nach Logistikimmobilien. Dieser Trend wird in den Folgejahren weiter anhalten und bedingt neben klassischem Neubau vor allem die Renovierung alter Einzelhandelsimmobilien. Zusätzlich Potential bietet der Trend zur Gestaltung moderner Bürokonzepte aufgrund des vermehrten Interesses an Coworking-Spaces.

Als Fazit der Prognosen für die Bauwirtschaft 2024 lässt sich sagen: Die Entwicklung der Baubranche wird maßgeblich vom weiteren gesamtwirtschaftlichen Geschehen beeinflusst. Eine Chance auf Erholung ist in unterschiedlicher Ausprägung dennoch möglich.

2 Quelle: Bluebeam: Prognose der Bauwirtschaft: https://blog.bluebeam.com/de/prognosis-construction-industry-in2022
/#:~:text=Kein%20Wachstum%20der%20Bauwirtschaft%202021,bei%20%2D6%2C2%20Prozent. Roland Berger Construction Trend Radar Germany: https://www.rolandberger.com/en/Insights/Publications/Roland-Berger-Construction-Trend-Radar-2023.html

2 Entwicklung der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr

2.1 Ertragslage

Das Jahresergebnis vor Steuern 2023 war mit TEUR -639,64 negativ und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 524 verschlechtert.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden deutlich weniger Projekte schlussgerechnet, weshalb die Umsatzerlöse mit TEUR 7.760,58 um 46,00 Prozent unter dem Vorjahreswert von TEUR 14.370,17 liegen. Im Gegenzug erhöhten sich die Bestandsveränderungen an halbfertigen Leistungen um TEUR 5.401,13 auf TEUR 4.015,27 (Vorjahr TEUR -1.385,86).

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Erträge und Bestandsveränderung) lag im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 12.074,6, dies ist im Vergleich zum Vorjahr eine Reduzierung von 9,75 Prozent.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich im Jahr 2023 um 20,8 Prozent auf TEUR 3.575 erhöht (Vorjahr TEUR 2.959), da insbesondere in der Objektüberwachung auf Fremdleister zurückgegriffen werden musste. Der Personalaufwand lag 2023 bei TEUR 5.926,53, dies entspricht einer absoluten Steigerung der Personalkosten von 27,93 Prozent und einer relativen Steigerung von 10,29% pro Vollzeitäquivalent.

Die sonstigen betrieblichen Aufwände sind um 50,1% auf TEUR 2.895,26 gesunken dies resultiert im Wesentlichen aus den höheren Wertberichtigungen im Vorjahr.

Die kumulierten Vollzeitäquivalente (inkl. Geschäftsführer, Auszubildende und Praktikanten) haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 10,27 VZÄ auf 75,35 VZÄ erhöht und entsprechen dem geplanten Personalaufbau.

2.2 Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft besteht hauptsächlich aus kurzfristig gebundenem Vermögen, im Wesentlichen teilfertige Leistungen und Kundenforderungen.

Das Anlagevermögen liegt zum Stichtag 31.12.2023 mit TEUR 147.27 leicht über dem Vorjahreswert von TEUR 137,24, größere Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht getätigt.

Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -759 auf TEUR 8.358 gesunken. (Vorjahr TEUR 9.117). Einhergehend mit nicht realisierten Umsatzerlösen aufgrund von Bauzeitenverlängerungen in großen Planungsprojekten, haben sich die Vorräte um TEUR 491,02 auf TEUR 1.243,72 erhöht (Vorjahr TEUR 752,70). Im Jahr 2023 wurde eine Forderung in Höhe von TEUR 489 aus einem laufenden Rechtsstreit auf die aktuelle Klagesumme reduziert, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen daher mit TEUR 7.114 deutlich unter dem Vorjahreswert von TEUR 8.363,14.

Das Gesamtvermögen reduzierte sich somit insgesamt um TEUR -709 auf TEUR 8.549.

2.3 Finanzlage

ATP Frankfurt war und ist einbezogen in den Cash-Pool der ATP-Gruppe, die Finanzlage ist gesichert.

Bei unverändertem Stammkapital sowie Kapitalrücklagen ist das Eigenkapital um den im Jahr 2023 realisierten Bilanzverlust von TEUR -639,64 auf TEUR 411,21 gesunken (Vorjahr TEUR 1.050,85).

Die Rückstellungen haben sich im Berichtszeitraum um TEUR -83,68 auf TEUR 409,94 reduziert (Vorjahr TEUR 493,61).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich einhergehend mit einer Erhöhung des Fremdleistungsanteils von TEUR 679,95 im Jahr 2022 auf TEUR 984,50 im Jahr 2023 erhöht. Insgesamt haben sich die Verbindlichkeiten nur unwesentlich von TEUR 7.727 auf TEUR 7.714 verringert.

Zum Stichtag 31.12.2023 ergeben sich folgende, bilanziellen Kennzahlen:

2.4 Cashflow/liquide Mittel zum 31.12.2023

Jahresüberschuss -639.642,62
+ Abschreibung 79.354,61
- Gewinne/+Verluste aus Verkauf von Anlagevermögen 35.819,04
Cashflow aus dem Ergebnis -524.468,97
-Erhöhung/+ Senkung von Vorräten, geleisteter Anzahlungen, ARA -530.451,00
+Erhöhung/-Senkung von erhaltenen Anzahlungen -1.246.779,12
-Erhöhung/+Senkung von Forderungen aus L&L, Forderungen gg Verbundene Unternehmen und sonstigen Forderungen 1.249.129,09
+Erhöhung/-Senkung von Verbindlichkeiten aus L&L, verbundenen Unternehmen und sonstigen Verbindlichkeiten 240.776,29
+Erhöhung/-Senkung kurzfristiger Rückstellungen -83.675,78
+/- sonstige Veränderungen 0,7
ÖVFA-Cashflow (aus dem operativen Bereich) -895.468,79
-Investitionen in das Anlagevermögen -89.382,54
+Abgänge aus dem Anlagevermögen -35.819,04
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -125.201,58
+/-Veränderung der Konzernverbindlichkeiten (Cashpool, Finanzierung) 1.019.743,18
+Einzahlung/-Auszahlung für die Aufnahme/Tilgung von Finanzkrediten 0,00
Cashflow aus Finanzierungsaktivitäten 1.019.743,18
Veränderung der liquiden Mittel (Kasse) -927,19
Anfangsbestand liquide Mittel 1.218,41
Endbestand liquide Mittel lt. Bilanz 291,22

3 Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risken

3.1 Risikobericht

Der ATP-Risikomanagementprozess sieht die Identifizierung und Bewertung von unterschiedlichen Risikoarten vor. Bewertet wird dabei das Kundenrisiko, das Vertragsrisiko, das Leistungsfehlerrisiko, das wirtschaftliche Projektrisiko, das Kontinuitätsrisiko, das Wissensrisiko, das Compliancerisiko und das IT-Risiko. Die Risken werden zweimal jährlich evaluiert und entsprechende Maßnahmen abgeleitet.

Das Kundenrisiko wird beherrscht, indem Auskünfte über Creditreform eingeholt werden, Informationen über die Presse und persönliche Kontakte recherchiert werden. Darüber hinaus gibt es jährliche Kundenbewertungen.

Das Vertragsrisiko wird kontrolliert, indem eine kompetente Vertragsgestaltung durch die Geschäftsführung erwirkt wird. Bei Bedarf wird juristische Unterstützung hinzugezogen. Es werden nach Möglichkeit ATP-Eigenverträge verwendet.

Um das Leistungsfehlerrisiko zu beherrschen werden Qualitätsprüfungen und Freigaben an kritischen Prozessschritten durchgeführt. Um die Qualität zu beurteilen, werden regelmäßige Audits zu kritischen Prozessen durchgeführt, es werden die Zahl der Versicherungsfälle, Kundenbeschwerden und Mängelrügen monitort. Eine Berufshaftpflichtversicherung für den ATP-Konzern besteht für alle Projekte der Gruppe mit einer Deckungssumme von EUR 10.000.000 für Personen- und Sachschäden. Dies bietet einerseits den Kunden ausreichende Sicherheiten und andererseits wird das Risiko aus Schadensfällen für die Gesellschaft vermindert.

Das wirtschaftliche Projektrisiko wird über ein umfangreiches ERP-Programm, welches ein umfassendes Projektcontrolling beinhaltet, kontrolliert. Um die Datenqualität sicher zu stellen, gibt es organisatorische Vorkehrungen wie Schulungen.

Um das Kontinuitätsrisiko beherrschbar zu machen, verfügt jedes Projekt über eine Ausplanung der Auslastung, die wiederum von den Führungskräften monitort wird. Durch die Durchsetzung von ATP-Standard Vertragsklauseln wird auch auf die Vergütung von Unterberechnungskosten hingewirkt.

Um das Wissensrisiko zu minimieren, gibt es weitreichende Initiativen zur Attraktivierung von ATP als Arbeitgeber.

Das Compliancerisiko wir durch ATP Compliance Regeln gesteuert. Dazu dienen Projektreviews, 4-Augenprinzip bei Angeboten und Verträgen und regelmäßige Sensibilisierungen vor allem bei den Mitarbeitern der Bauüberwachung und der Ausschreibung.

Um das IT-Risiko zu beherrschen, werden bei ATP umfangreiche Sensibilisierungsprogramme initiiert.

Alle wesentlichsten Risken werden in den Geschäftsführungssitzungen besprochen und die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen dokumentiert. Der ATP-eigene integrale Planungsprozess ist nach ISO 9001 und 14001 zertifiziert.

3.2 Chancenbericht

Aufgrund der zunehmend positiven Präsenz auf dem Markt erfolgen vermehrt Direktanfragen von Global Playern aus der Pharmaindustrie und Hochtechnologie. Durch die Zusammensetzung der Bauherren aus unterschiedlichen Branchen und der öffentlichen Hand sowie die Laufzeiten der aktuellen Großprojekte kann das Risiko von Schwankungen einzelner Branchen reduziert werden.

Beim ganzheitlichen Planungsprozess aller Fachbereiche nutzt ATP BIM (Building Information Modeling). Durch das große ATP-Netzwerk können bei Kapazitätsengpässen oder -Überhängen Projekte standortunabhängig bearbeitet werden und sichern damit die Durchführung von Projekten. Wegen der wirtschaftlichen Einschränkungen durch die Krisen der vergangenen Jahre wird mit einem wenig stabilen Verlauf im Jahr 2024 gerechnet.

Neu akquirierte Projekte sind jedoch mit auskömmlichen Honoraren beauftragt, die Auftraggeber sind große und werthaltige Unternehmen. Der Auftragsbestand sichert Auslastung für zumindest das aktuelle Geschäftsjahr. Die Marke ATP hat im Frankfurter Raum an Bekanntheit gewonnen, wodurch die Personalansprache wie auch die Kundenansprache erfolgreicher wird. Durch Annäherung der Standortstruktur an die ATP-Idealstruktur wird es besser möglich die Qualitätsziele zu erreichen.

3.3 Prognosebericht

Der Auftragsbestand lag zum 31.12.2023 mit TEUR 6.859,1 rund 22% über dem Vorjahreswert (TEUR 5.620,3) Der Auftragseingang im 1. Quartal 2024 liegt mit TEUR 5.075,1 bereits 26,33% über dem Vorjahreswert von TEUR 4.017,1, ein weiterer Stufenabruf wird in Kürze erwartet. Somit kann das Jahr 2024 hinsichtlich des Auftragsbestandes positiv prognostiziert werden.

4 Finanzinstrumente

Die Gesellschaft setzt Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen als originäre Finanzinstrumente ein. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

5 Mitarbeiter:innen

Die Zahl der Mitarbeiter:innen lag im abgelaufenen Geschäftsjahr im Jahresdurchschnitt bei 65 FTE. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 waren 75 FTE Mitarbeiter:innen (Vorjahr 65 FTE) beschäftigt, davon 33 Mitarbeiter:innen im Architekturbereich, 35 Mitarbeiter:innen im Ingenieurbereich und 7 Mitarbeiter:innen in der Verwaltung. Auch für 2024 wird mit einer weiter steigenden Mitarbeiterzahl gerechnet.

 

Frankfurt, 05.Juni 2024

ATP Frankfurt Planungs GmbH

die Geschäftsführung zum 31.12.2023

Matthias Koch

Dirk Bohnstedt

BESTÄTIGUNGSVERMERK DER UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERIN

An die ATP Frankfurt Planungs GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ATP Frankfurt Planungs GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ATP Frankfurt Planungs GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 05.06.2024

3D GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Corinna Ahrendt, Wirtschaftsprüferin

Niederschrift über einen Gesellschafterbeschluss

Die Gesellschafterin der Firma

ATP Frankfurt Planungs GmbH

mit dem Sitz in Frankfurt a. M.,

(eingetragen im Handelsregister von Frankfurt a. M. unter HRB 124562)

Anschrift: 60327 Frankfurt a. M., Rotfeder-Ring 3

fasst hiermit unter Verzicht auf Einhaltung aller nicht zwingenden Frist- und Formvorschriften einstimmig folgende

Gesellschafterbeschlüsse:

1. Genehmigung des Jahresabschlusses

Der vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2023 wird genehmigt.

2. Entlastung der Geschäftsführer

Den Geschäftsführern wird die Entlastung erteilt.

3. Gewinn-/Verlustverwendung

Der Jahresfehlbetrag in der Höhe von Euro -639.642,62 wird zum Verlustvortrag in der Höhe von Euro -4.049.147,58 hinzugerechnet. Der daraus resultierende Bilanzverlust in der Höhe von Euro -4.688.790,20 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Ort: Frankfurt am Main

ATP Planungs- und Beteiligungs-Aktiengesellschaft

mit dem Sitz in Innsbruck

vertreten durch Dipl. Ing. Christoph Achammer und Dipl. Ing. Robert Kelca als deren Vorstandsmitglieder

Dipl. Ing. Christoph Achammer

Dipl. Ing. Robert Kelca

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