Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 6909
Vorher
CCTY Bearing GmbH
Eingetragen
22.4.2014
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel und logistische Leistungen mit Wälzlagern und mechanischen Komponenten, insbesondere deren Import und Export sowie Vermittlungstätigkeiten auch als Zwischenhändler.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Facagni
seit 25.9.2019
Geschäftsführer
Bo Zhao
seit 11.9.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CCTY CompanyCHN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

CCTY Company
China
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CCTY GmbH (vormals: CCTY Bearing GmbH)

Schwebheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

CCTY Bearing GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Die CCTY Bearing GmbH wurde im Jahr 2014 als Tochtergesellschaft der CCTY Bearing China gegründet und hat ihren Sitz in Schwebheim. Sie ist unter der Geschäftsnummer: HRB 6909 beim Amtsgericht Schweinfurt eingetragen und beschäftigt derzeit 11 Mitarbeiter, darunter den Geschäftsführer, Vertriebsleiter, Techniker sowie Mitarbeiter in den Bereichen Büroverwaltung, Buchhaltung, Logistik, Personal etc.

Der Hauptgeschäftsbereich des Unternehmens ist die Erbringung von Handels- und Logistikdienstleistungen für Lager und mechanische Komponenten, insbesondere der Import und Export derselben, sowie Maklertätigkeiten auch als Vermittler. In Übereinstimmung mit der CCTY-Strategie, dass jede Vertriebsgesellschaft vor Ort zentral sein sollte, hat CCTY Bearing China die CCTY Bearing GmbH in Deutschland gegründet, die für den Vertrieb, die Logistik und die Entwicklung des europäischen Marktes zuständig ist. Sie ist als Unternehmen nahe am Kunden, nimmt die Kundenwünsche auf, versteht die Anforderungen und bietet pünktliche Lieferung und technische Unterstützung, um die Kunden auf dem europäischen Markt besser zu bedienen und neue Geschäftsfelder zu finden.

II. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland in 2023

Insgesamt war das Kalenderjahr 2023 durch viel Gegenwind für die deutsche Wirtschaft gekennzeichnet. Aufgrund der geopolitischen Konflikte, der äußerst hohen Energiepreise, des reduzierten Wachstum der Weltwirtschaft, des Fachkräftemangels sowie der Inflation und Zinserhöhungen, erlebte die deutsche Wirtschaft eine Phase der Stagnation. Obwohl die Bundesregierung umfangreiche Entlastungsmaßnahmen durchgeführt hat, war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr, deutlich unterhalb der Entwicklung in der EU insgesamt (+0,3 %)1. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 habe sich somit nicht fortgesetzt.

Darüber hinaus war die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 in den einzelnen Quartalen unterschiedlich. Wie aus der nachstehenden Grafik ersichtlich ist, war das BIP nur im ersten Quartal 2023 preisbereinigt um 0,1 % höher als im ersten Quartal 2022. Danach blieb das BIP im zweiten und dritten Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal unverändert. Im Vorjahresvergleich war das BIP im 4. Quartal 2023 preisbereinigt 0,4 % niedriger als im 4. Quartal 2022. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Investitionen und privater Konsum deutlich gesunken sind. Die inländische Verwendung insgesamt sank im 4. Quartal 2023 im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 1,1 % und die privaten Konsumausgaben sanken preisbereinigt um 0,6 %. Darüber hinaus ist die Lage des Außenhandels mit dem Ausland nicht günstig. Die Exporte sanken um 4,0 %, da die Ausfuhr von Waren deutlich zurückging (-5,1 %). Die Importe sanken mit -5,6 % noch deutlicher1.

2. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Trotz der Auswirkungen der hohen Inflation und der deutlich steigenden Zinssätze hat der Wälzlagermarkt einen Wachstumstrend beibehalten. Die globale Lagermarktgröße wurde 2018 auf 39,46 Milliarden US-Dollar geschätzt und wird voraussichtlich bis 2026 auf 52,44 Milliarden US-Dollar ansteigen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 3,6 % entspricht2.

Die globalen Trends zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs und zur weiteren Automatisierung des Fahrzeuges haben sich auch im Jahr 2023 weiter fortgesetzt. Aufgrund der Transformation hin zu neuen Antriebsstrang- und Fahrwerkstechnologien in den kommenden Jahren wird der Bedarf an Elektromobilität weiterhin deutlich ansteigen. Der Bedarf nach verbrennerbasierten Technologien wird sich hingegen zukünftig rückläufig entwickeln3. Die steigende Nachfrage aus dem Automobilsektor wird das Wachstum der Wälzlagerindustrie antreiben. Lager werden in verschiedenen Anwendungen wie Getrieben, Rädern, Lenkungen, Elektromotoren und Pumpen eingesetzt.

3. Entwicklung der CCTY Bearing GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr

Im Jahr 2023 stieg der Umsatz der CCTY Bearing GmbH um 4,47 %, der budgetierte Umsatz wurde leicht untertroffen. Aber der Bruttogewinn im Jahr 2023 ist leicht zurückgegangen um (-3,65 %). Die Gründe hierfür liegen an dem Rückgang der Bruttogewinnmarge im Jahr 2023 um etwa 1,48 % im Vergleich zu 2022, entspricht aber den Erwartungen. Im Jahr 2023 konnte die CCTY Bearing GmbH mehr als 10 neue Kunden und Hunderte von neuen P/N gewinnen und so kontinuierlich neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Das CCTY-Geschäft ist nicht nur in der EU, im Jahr 2023 erweitern wir auch den Markt in der Türkei. Darüber hinaus ist Großbritannien für uns auch ein wichtiger Umsatzmarkt. Das CCTY-Geschäft konzentriert sich auf Standardkomponenten für die Bewegungssteuerung und Teile für komplette Baugruppen mit großem Erfolg bei Gabelstaplern und LKW-Herstellung. Die führenden europäischen Gabelstapler- und LKW-Hersteller sind unsere Kunden.

Obwohl das Unternehmen unter dem Einfluss des Ukraine-Krieges und der hohen Inflationsrate stand, stieg der Umsatz. Obwohl es nicht das zu Jahresbeginn prognostizierte Niveau erreichte, überstieg nochmals über 20 Millionen Euro. Mit dem Rückgang der Bruttogewinnmarge im Jahr 2023 aufgrund von Faktoren wie steigenden Rohstoffpreisen stieg der Bruttogewinn des Unternehmens im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 leicht ab. In einem Umfeld, in dem sich die wirtschaftliche Aktivität gegenüber dem Vorjahr insgesamt erheblich verlangsamt hat, ist das Geschäftsergebnis des Unternehmens stärker als das Ergebnis der Branche, und es profitiert auch von der Wettbewerbsfähigkeit der Produkte des Unternehmens auf dem Markt und einer guten Kostenkontrolle.

Das Unternehmen hat keine neue Finanzierung im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossen. Das Darlehen über 5 Jahre aus dem Vorjahr wurde im Jahr 2023 vollständig zurückgezahlt. Beim abgeschlossenen Factoring aus dem Jahr 2019 gibt es keine Veränderungen.

III. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€ %
Aktiva
Anlagevermögen 1.125 1.144 -18 -1,66
Umlaufvermögen 11.087 11.942 -855 -7,17
- Fertige Erzeugnisse und Waren 5.818 6.443 -625 -9,71
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.688 3.830 -143 -3,73
Passiva
Verbindlichkeiten Kreditinstitut 2.362 2.672 -310 -11,60
Bank LFA Darlehen 0 66,7 -66,7 -100,00
Verbindl. aus L+L gg. verbundenen UN 3.011 4.383 -1.372 -31,30
Verbindl. mit mehr als 1 Jahr Restlaufzeit gg. verbundenen UN 1.450 1.450 0 0
Eigenkapital 3.856 2.787 1.069 38,35

Das Eigenkapital hat sich gegenüber 2022 um TEUR 1.069 erhöht, da das Unternehmen im Jahr 2023 insgesamt Gewinne erzielt hat. Die Eigenkapitalquote beträgt 31,58 % zum 31. Dezember 2023. Der Rückgang des Anlagevermögens im Vergleich zu 2022 ist hauptsächlich auf die Abschreibungen zurückzuführen. Der Hauptgrund für den Abstieg der Vorräte war unsere höhere Lagerumschlagsraten und ein besseres Bestandsmanagement, um Lagerüberbestände zu vermeiden. Ein anderer Grund ist die Verschrottung des Warens aufgrund der Veränderung der Bedürfnisse unserer Kunden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren um 3,73 % gesunken, was hauptsächlich auf die verbesserte Kontrolle der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Jahr 2023 zurückzuführen ist, da die Kunden zeitnäher zahlen. Bei den kurzfristigen Bankverbindlichkeiten handelt es sich um Verbindlichkeiten aus dem Factoring mit der Deutschen Factoring Bank, die eng mit den Forderungen des Unternehmens verbunden sind. Bei den langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde im Jahr 2023 vollständig zurückgezahlt, das im Jahr 2019 bei der Flessabank aufgenommen wurde. Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus dem Kauf von Produkten und Dienstleistungen, die im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 die deutliche Veränderung von 31,30 % hat und um rund TEUR 1.372 gesunken sind. Bei den Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gibt es im Jahr 2023 keine Veränderung, was hauptsächlich darauf zurückzuführen ist, dass einen ausreichenden Cashflow sicherzustellen, sodass hierdurch Zinsaufwendungen reduziert werden können und die Gesellschaft zu jeder Zeit in der Lage ist ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die CCTY Bearing GmbH wird voraussichtlich im Jahr 2024 mit der Rückzahlung des Darlehens von verbundenen Unternehmen beginnen.

2. Finanzlage

Die Finanzlage ist als gut zu bewerten. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss plus Abschreibungen) betrug im Berichtsjahr TEUR 1.317. Der Cashflow ist ausreichend, um die täglichen Betriebskosten zu decken.

Es erfolgten im Berichtsjahr keine Investitionen. Es bestehen zum Abschlussstichtag keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen.

CCTY Bearing GmbH war jederzeit in der Lage, den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

3. Ertragslage

Ergebnisquelle Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€ %
Rohgewinn 3.837 3.982 -145 -3.65
EBIT 1.698 2.005 -307 -15.32
Jahresüberschuss 1.069 1.307 -239 -18,25

Obwohl der Umsatz des Unternehmens im Vergleich zu 2022 immer noch steigt, hat der Rückgang der Rohertragsmarge zu einem leichten Rückgang des Rohgewinns geführt. Der Nettogewinn des Unternehmens (Jahresüberschuss) ist im Vergleich zu 2022 um TEUR 239 niedriger, das EBIT ist um TEUR 307 gefallen und die EBIT-Marge ist von 9,63 % auf 7,81 % gesunken.

Hierfür waren folgende Gründe maßgebend:

- Höhere Geschäftsergebnisse im Jahr 2022

- Die Inflation führt zu einem Anstieg der Kosten der Warenabgabe und anderen Betriebskosten

- Die Zinserhöhungen führt zu einem Anstieg der Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Diese Kennzahlen der Analyse lagen unter dem Vorjahr, entspricht aber den Erwartungen und annähert sich dem fortschrittlichen Niveau in der Branche.

Das Unternehmen hat ein Größenwachstum im Wesentlichen gemäß dem ursprünglichen Plan erzielt und das ideale Umsatzrentabilitätsniveau innerhalb der geplanten Zeit erreicht, was auf eine gesunde und positive Entwicklung des Unternehmens hindeutet.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen verwendet die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren für die interne Unternehmenssteuerung:

- Rohgewinn

- EBIT

- Jahresüberschuss

Wie oben dargestellt, haben alle drei wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren der CCTY Bearing GmbH im Jahr 2023 eine kleine Abnahme zu verzeichnen. Angesichts der hohen Basis der finanziellen Leistungsindikatoren im Jahr 2022 und der gesamtwirtschaftlichen Stagnation in der EU bleibt die finanziellen Leistungsindikatoren der CCTY Bearing GmbH im Jahr 2023 immer noch auf einem befriedigenden Niveau. Das zeigt, dass das Unternehmen über ausgezeichnete Geschäftsergebnisse und eine starke Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt verfügt.

IV. Voraussichtliche Entwicklung

1. Chancen

Unsere Stärken: schnelle Reaktion, maßgeschneiderte Lösungen für die Kunden, technische Unterstützung vor Ort, Verfügbarkeit von Lagerbeständen in Europa und basierend auf unserer aktuellen Geschäftsentwicklung glauben wir, dass wir in Zukunft unseren Marktanteil weiter ausbauen werden. Natürlich ist die Zukunft aufgrund der aktuellen Marktsituation ungewiss, aber CCTY ist immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten mit bestehenden und neuen Kunden. Das Unternehmen hat in seiner Entwicklung im Jahr 2023 eine starke Vitalität und Entwicklungsfähigkeit gezeigt und damit bewiesen, dass es Vorteile auf dem Markt hat. Auch das Jahr 2024 wird ein erfolgreiches Jahr werden.

2. Risiken

Aufgrund der strengen Bestands- und Forderungskontrolle der CCTY Bearing GmbH wurden keine relevanten Risiken identifiziert. Das Hauptrisiko des Unternehmens besteht darin, dass das Unternehmen von der wirtschaftlichen Rezession, den steigenden Rohstoffpreisen und internationalen Logistikkosten, der Personalfluktuation und den Handelsbarrieren betroffen sein könnte. Derzeit hat sich die Branche dank der Anpassung an die hohe Inflationsrate erholt. Es besteht jedoch immer noch eine große nicht abzusehende Unsicherheit aufgrund des vergleichbaren niedrigen Niveaus der weltweiten industriellen Produktion und der weltweiten wirtschaftlichen Rezession, die durch die Kriege in der Ukraine und in Nahost und Handelskonflikte verursacht wurde. Somit besteht für die CCTY Bearing GmbH das Risiko, dass das geplante Umsatzbudget nicht realisiert werden kann. Gleichzeitig besteht auch das Risiko von Preisänderungen. Steigende Produktionskosten wie z.B. Stahl- und Logistikkosten werden zu höheren Einkaufspreisen führen, was sich auf unsere Verkaufspreise auswirken wird.

Das Ziel des Risikomanagements in unserem Unternehmen ist es, potenzielle Probleme zu erkennen bevor sie auftreten, und einen entsprechenden Plan zu erstellen, um den Schaden so gering wie möglich zu halten und den Unternehmenswert zu maximieren.

1. Die meisten der aktuellen Bestände des Unternehmens werden voraussichtlich von den Kunden bestellt werden, sodass es kein nennenswertes Risiko dazu gibt. Die Finanzabteilung analysiert und identifiziert jeden Monat die langsam drehenden Vorratsbestände. Die Vertriebsabteilung prüft dann, ob man die langsam drehenden Vorratsbestände so schnell wie möglich verkaufen kann. Die Wahrscheinlichkeit des Eintritts kann somit minimiert werden.

2. Unser Unternehmen hat ein detailliertes Kontrollsystem für die Forderungen entwickelt. Bevor die Zahlungsbedingungen der Kunden bestätigt werden, prüft das Unternehmen die Kreditwürdigkeit der Kunden zur Identifizierung von Risiken, deren Beurteilung und Eingruppierung, zum Beispiel durch GBI-Genios usw. Bei überfälligen Rechnungen schickt die Finanzabteilung rechtzeitig Zahlungserinnerungen an die Kunden und eine Kopie an den zuständigen Verkaufsmanager, um sicherzustellen, dass die Probleme schnell erkannt und gelöst werden. Bislang gibt es keine uneinbringlichen Forderungen.

3. Nach der derzeitigen Entwicklungssituation des geopolitischen Konflikts im Jahr 2024 und dem Rückgang der Inflation werden die Risiken als gering eingeschätzt, sofern keine unvorhergesehenen Umstände eintreten.

4. Bei den möglichen Preisrisiken besteht die Möglichkeit, dass die Kunden neue Lieferanten suchen. Aber wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu unseren Kunden. Auch die Preise werden in einer freundschaftlichen Verhandlung festgelegt. Daher wird dieses Risiko als überschaubar angesehen.

5. Unser Unternehmen hat stets für eine gute Arbeitsatmosphäre, gute Anreizmechanismen und ein wettbewerbsfähiges Gehaltssystem gesorgt, damit unsere Mitarbeiter zufrieden sind und die Fluktuation verringert wird. Außerdem werben wir über verschiedene Kanäle aktiv neue Teammitglieder an, um Talent Personalpool zu vergrößern. Daher ist auch das Personalrisiko gut einschätzbar.

Die oben aufgeführten Risiken werden von der Unternehmensleitung als beherrschbar angesehen, sodass sie keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf das Wachstum des Unternehmens haben. Das Unternehmen verfügt über ein gutes Wachstumspotenzial und zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten. Obwohl die Zukunft aufgrund der Auswirkungen von geopolitischem Konflikt, der steigenden Rohstoffpreise, der internationalen Logistikkosten und möglicher Handelshemmnisse unsicher ist, sind wir ein gutes, stabil wachsendes Unternehmen mit einem guten Gewinnpotenzial. Wir sind zuversichtlich, dass wir alle Schwierigkeiten überwinden können.

3. Zukünftige Entwicklung

Seit der Gründung der CCTY Bearing GmbH im Jahr 2014 haben wir den europäischen Markt kontinuierlich erkundet und den Marktanteil ausgebaut. Derzeit erhalten wir immer mehr Bestellungen von Neukunden und der Gesamtumsatz steigt immer.

Trotz der Auswirkungen der langfristigen Folgen der weltweiten aktuellen Krisen ist das Unternehmen immer noch profitabel und hat im Jahr 2023 große Fortschritte gemacht. Auf Basis des geplanten moderaten Umsatzwachstums und einer in etwa gleichbleibenden Ertragsstruktur in den Jahren 2021 bis 2024 ist die Eigenkapitalrendite für den von uns unterstellten 10-Jahres-Zeitraum deutlich positiv. Im neuen Jahr 2024 könnte der Umsatz ca. 22 Mio. erreichen und der Jahresüberschuss wird ca. 1 Mio. betragen. Ein ähnliches Ergebnis wie 2024 wird für 2025 erwartet.

Darüber hinaus ist zu beachten, dass CCTY Bearing GmbH ab dem 1. Juli 2024 in CCTY GmbH umbenennen werden. Die Geschäftsbeziehung ändert sich nicht und ursprünglich unter "CCTY BEARING GmbH" abgeschlossene Verträge behalten ihre Gültigkeit. Bei diesem Schritt handelt es sich um die Anpassung an unser permanent weiterentwickeltes Produktportfolio.

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html

2 https://www.fortunebusinessinsights.com/de/industrie-berichte/lagermarkt-101608

3 https://auto-institut.de/automotiveinnovations/emobility/absatztrends-der-e-mobilitaet-2023-im-internationalen-vergleich-status-quo-und-prognose/

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.125.400,00 1.143.590,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 113,00 452,00
II. Sachanlagen 1.125.287,00 1.143.138,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.077.111,00 1.113.451,00
2. technische Anlagen und Maschinen 27.353,00 512,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.823,00 29.175,00
B. Umlaufvermögen 11.086.544,18 11.942.287,17
I. Vorräte 5.817.926,81 6.443.226,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.187.974,07 4.460.600,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.080.643,30 1.038.460,40
Summe Aktiva 12.211.944,18 13.085.877,17

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.856.147,84 2.786.811,16
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 550.000,00 550.000,00
III. Gewinnvortrag 2.186.811,16 879.983,45
IV. Jahresüberschuss 1.069.336,68 1.306.827,71
B. Rückstellungen 744.646,79 782.397,14
C. Verbindlichkeiten 7.611.149,55 9.516.668,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.361.929,69 2.738.983,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.361.929,69 2.672.312,66
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 66.671,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.461.112,07 5.833.252,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.011.112,07 4.383.252,89
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.450.000,00 1.450.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 788.107,79 944.432,32
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 788.107,79 944.432,32
Summe Passiva 12.211.944,18 13.085.877,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.836.958,26 3.982.286,56
2. Personalaufwand 1.294.176,92 1.373.664,89
a) Löhne und Gehälter 1.047.539,13 1.215.972,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 246.637,79 157.692,77
davon für Altersversorgung 175,17 700,68
3. Abschreibungen 247.238,79 42.460,43
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 44.716,60 42.460,43
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 202.522,19
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 597.378,31 561.934,87
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 4.622,68 261,64
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 710,66 2.808,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 187.421,57 160.062,64
davon an verbundene Unternehmen 70.728,96 108.913,63
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 439.612,71 537.623,08
8. Ergebnis nach Steuern 1.071.840,62 1.309.348,65
9. sonstige Steuern 2.503,94 2.520,94
10. Jahresüberschuss 1.069.336,68 1.306.827,71

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der CCTY BEARING GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen gemäß §§ 267, 276, 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: CCTY Bearing GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Schwebheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Schweinfurt
Register-Nr.: 6909

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben.

Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Wert zwischen 250,00 Euro und 1.000,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und als Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Bei Deckung durch Termingeschäfte war darüber hinaus der Terminkurs maßgebend.

Folgende Sicherungsmaßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden getroffen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf:

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 0 EUR.

Davon entfallen 0 EUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
EUR
2022
EUR
Verbindlichkeiten 4.461.112,07 5.833.252,89

Sonstige Vermögensgegenstände

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 1.450.000,00 EUR (Vorjahr: 1.450.000,00 EUR).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 6.161.149,55 EUR (Vorjahr: 7.999.997,87 EUR).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 0 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen:

Gesonderter Ausweis zusätzlicher Posten

Die nachfolgenden Angaben vervollständigen die in der Form der kleinen Kapitalgesellschaft erstellte Bilanz.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0 EUR vorgenommen.

Erläuterung der außerordentlichen Erträge

Beim ausgewiesenen Betrag der außerordentlichen Erträge handelte es sich im Einzelnen um:

Erläuterung der außerordentlichen Aufwendungen

Beim ausgewiesenen Betrag der außerordentlichen Aufwendungen handelte es sich im Einzelnen um:

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 10088,43 EUR enthalten.

Die Erträge wurden im Posten sonstige Erträge periodefremd erfasst.

Im Einzelnen ergaben sich folgende Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 3.948,22 EUR enthalten.

Die Aufwendungen wurden im Posten Periodenfremde Aufwendung erfasst.

Im Einzelnen ergaben sich folgende Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres

Im vorliegenden Geschäftsjahr betrug die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer 10.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Geschäftsführer : Bo Zhao ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Geschäftsführer : Marco Facagni ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Herr Zhao und Herr Facagni sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Unterschrift der Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die CCTY GmbH (vormals CCTY Bearing GmbH)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CCTY GmbH (vormals CCTY Bearing GmbH) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CCTY GmbH (vormals CCTY Bearing GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Flensburg, 12 Dezember 2024

burgenta GmbH

gez. Kevin Dietz, Wirtschaftsprüfer

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