Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 107702
Vorher
CommVault Systems
Eingetragen
18.3.2003
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareHerstellung von magnetischen und optischen DatenträgernTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Vertrieb und Service von Storage- und Datenmanagement.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Dehne
seit 6.7.2024
Geschäftsführer
Danielle Abrahamsen
seit 18.10.2022
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Commvault Systems GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Commvault Systems GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Commvault Systems GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Commvault Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 18. Oktober 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schlüter, Wirtschaftsprüfer

Küster, Wirtschaftsprüfer

BILANZ ZUM 31. MÄRZ 2024

COMMVAULT SYSTEMS GMBH, FRANKFURT AM MAIN

AKTIVA

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 13.598.232,92 13.500.000,00
I. Sachanlagen 98.232,92 0,00
II. Finanzanlagen 13.500.000,00 13.500.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 26.663.559,75 23.031.691,30
I. Vorräte 88.443,67 121.914,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.137.769,41 10.701.340,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 16.437.346,67 12.208.436,55
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 32.329,24 42.373,78
40.294.121,91 36.574.065,08

PASSIVA

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.815.211,83 2.829.373,26
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 3.790.211,83 2.804.373,26
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.740.954,84 2.348.181,81
1. Steuerrückstellungen 453.501,15 49.964,53
2. Sonstige Rückstellungen 1.287.453,69 2.298.217,28
C. VERBINDLICHKEITEN 9.175.968,63 7.887.787,69
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.294,34 110,16
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.712.004,54 6.388.494,16
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.436.669,75 1.499.183,37
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 25.561.986,61 23.508.722,32
40.294.121,91 36.574.065,08

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024

2023/2024
EUR
2022/2023
EUR
1. Rohergebnis 10.263.938,56 12.961.959,90
2. Personalaufwand -7.349.716,91 -9.323.224,70
a) Löhne und Gehälter -6.640.594,67 -8.560.724,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -709.122,24 -762.499,85
- davon für Altersversorgung EUR 86.986,84 (Vj. TEUR 45)
3. Abschreibungen -686,94 0,00
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -686,94 0,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.790.686,19 -2.202.160,17
a) Andere sonstige betriebliche Aufwendungen -1.790.686,19 -2.202.160,17
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 137.885,79 (Vj. TEUR 240)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 340.646,41 273.750,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 274.500,00 (Vj. TEUR 274)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -118,81 -11.679,38
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -477.537,55 -321.493,54
8. Ergebnis nach Steuern 985.838,57 1.377.152,11
9. Jahresüberschuss 985.838,57 1.377.152,11
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.804.373,26 1.427.221,15
11. Bilanzgewinn 3.790.211,83 2.804.373,26

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

Commvault Systems GmbH, Frankfurt am Main

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Commvault Systems GmbH, Friedrich-Ebert-Anlage 49, 60308 Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main, HR B 107702), wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHGesetzes zu beachten.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear berechnet. Bei Anschaffungen im Geschäftsjahr werden die Abschreibungen zeitanteilig vorgenommen. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben (§ 6 Abs. 2 EStG).

Innerhalb der Finanzanlagen werden die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die in Arbeit befindlichen Aufträge sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten Fertigungs und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Auf der Passivseite sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Die in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Vorauszahlungen werden über die Laufzeit der zugrundeliegenden Verträge ratierlich aufgelöst.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Unter dem Finanzanlagevermögen wird ein Darlehen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von EUR 13.500.000,00 (Vj. EUR 13.500.000,00) ausgewiesen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

ln den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalrückstellungen (EUR 570.273,31; Vj. EUR 1.291.212,87), Rückstellungen für Rabatte (EUR 431.755,52; Vj. EUR 596.064,95) und Rückstellungen für Reisekosten (EUR 45.546,07; Vj. EUR 22.883,79) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR 7.712.004,54; Vj. EUR 6.388.494,16) resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen mit EUR 1.087.062,22 (Vj. EUR 1.241.592,23) Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern und mit EUR 347.496,54 (Vj. EUR 253.370,57) Verbindlichkeiten aus Lohn und Kirchensteuern sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit. Die Gesellschaft hat keine Sicherheiten für Verbindlichkeiten gestellt.

in TEUR 31.03.2024 31.03.2024 31.03.2024 31.03.2024 31.03.2024
Restlaufzeit Sicherheit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27 0 0 0 27
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.712 0 0 0 7.712
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.437 0 0 0 1.437
- davon aus Steuern 1.397 0 0 0 1.397
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 37 0 0 0 37
9.176 0 0 0 9.176
in TEUR Art der Verbindlichkeit 31.03.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr 31.03.2023 mehr als 1 Jahr 31.03.2023 gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.389 0 6.389
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.499 0 1.499
- davon aus Steuern 1.458 0 1.458
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 37 0 37
7.888 0 7.888

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie auch im Vorjahr bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die erhaltenen Zahlungen für Softwarelizenzen, die künftige Leistungen aus Software-Service-Verträgen beinhalten.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen.

Leasingverträge

Es besteht ein Leasingvertrag über ein Fahrzeug mit einer Restleasingverbindlichkeit von TEUR 5. Der Leasingvertrag endet am 31. August 2024.

Mietverträge

Es bestehen die folgenden wesentlichen Mietverträge:

Miete p.a.
TEUR
Friedrich-Ebert-Anlage 49, Frankfurt am Main, Büroräume inklusive Büroausstattung(Laufzeit bis 30. Juni 2024) 63
Friedrich-Ebert-Anlage 49, Frankfurt am Main, Büroräume inklusive Büroausstattung(Laufzeit ab 01. Juli 2024) 12

Aktienoptionen

Die Gesellschaft ist verpflichtet, der Konzernmuttergesellschaft Commvault Systems lnc., Tinton Falls, USA, Aufwendungen aus Zusagen für Aktienoptionen für ihre Mitarbeiter zu erstatten. Die Höhe der Aufwendungen aus Zusagen für Aktienoptionen für ihre Mitarbeiter des aktuellen Geschäftsjahres belaufen sich auf 669 TEUR (Vj. 850 TEUR). Die Höhe der Aufwendungen für die nächsten Jahre ist von vielen Faktoren abhängig und kann nicht zuverlässig geschätzt werden.

IV. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Danielle Abrahamsen, Point Pleasant, USA, Chief Accounting Officer (seit 20. September 2022)

Frank Dehne, Nienstädt, Deutschland, Area Vice President (seit 30. Juni 2024)

Peter Kayi, Rödermark, Frankfurt am Main, Deutschland, Area Vice President (bis 30. Juni 2024)

Elke Steinegger, Frankfurt am Main, Deutschland, Area Vice President (bis 22. Mai 2023)

James Whalen, Fair Haven, NJ, USA, Chief Accounting Officer (bis 23. August 2023)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB wird verzichtet, da Elke Steinegger und Peter Kayi im Geschäftsjahr 2023/2024 als einzige Geschäftsführer Gehalt von der Gesellschaft beziehen.

Im Jahresdurchschnitt sind 41 Arbeitnehmer beschäftigt worden.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Commvault Systems lnc., Tinton Falls, USA, einbezogen, der bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC hinterlegt und auf deren Internetseiten veröffentlicht wird. Hierbei handelt es sich um den Konzernabschluss für den kleinsten und gleichzeitig größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023/2024 keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen zu marktunüblichen Bedingungen abgeschlossen.

Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") erlassen haben. Die Mindeststeuergesetze werden zum 1. Januar 2024 wirksam. Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen wesentlichen Auswirkungen.

V. Ergebnisverwendungsvorschlag/-beschluss

Mit Gesellschafterbeschluss vom 28. Mai 2024 wurde eine teilweise Vorabausschüttung des Ergebnisses des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 900.000,00 beschlossen.

VI. Nachtragsbericht

Im Hinblick auf das zu erwartende Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024/2025 wurde eine Vorabausschüttung in Höhe von EUR 795.627,00 beschlossen. Darüber hinaus wurden aus dem Bilanzgewinn EUR 2.804.373,00 an die Gesellschafterin vorab ausgeschüttet.

Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben.

 

Frankfurt am Main, 1. August 2024

gez.

Danielle Abrahamsen

Frank Dehne

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Apr. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Mär. 2024
EUR
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 116.755,00 98.919,86 0,00 215.674,86
116.755,00 98.919,86 0,00 215.674,86
FINANZANLAGEN
Ausleihungen an Gesellschafter 13.500.000,00 0,00 0,00 13.500.000,00
13.500.000,00 0,00 0,00 13.500.000,00
13.616.755,00 98.919,86 0,00 13.715.674,86
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Apr. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Mär. 2024
EUR
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 116.755,00 686,94 0,00 117.441,94
116.755,00 686,94 0,00 117.441,94
FINANZANLAGEN
Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
116.755,00 686,94 0,00 117.441,94
RESTBUCHWERTE
31. Mär. 2024
EUR
31. Mär. 2023
EUR
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 98.232,92 0,00
98.232,92 0,00
FINANZANLAGEN
Ausleihungen an Gesellschafter 13.500.000,00 13.500.000,00
13.500.000,00 13.500.000,00
13.598.232,92 13.500.000,00

Der Jahresabschluss wurde am 18. Oktober 2024 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

Commvault Systems GmbH, Frankfurt am Main

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Commvault Systems GmbH ist eine Tochter der Commvault Systems B.V. mit Sitz in Utrecht, Niederlande. Sie gehört zum Konzern der Commvault Systems lnc. mit Sitz in Tinton Falls, USA, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen.

Commvault entwickelt, vermarktet und verkauft eine einheitliche Suite von Daten und InformationsmanagementSoftwareanwendungen. Hierbei wird auf einer einzigen Plattform und einer einheitlichen Codebasis für integriertes Daten und Informationsmanagement aufgebaut. Diese Plattform enthält lizenzierbare Module, die nahtlos zusammenarbeiten und einen einzigen Code und eine gemeinsame Funktionalität nutzen, um Data Protection, Archive, Replication, eDiscovery und Analytic in physischen, virtuellen und CloudUmgebungen zu liefern. Mit einem einzigen PlattformAnsatz, ist Commvault Software speziell dazu entwickelt, um Datenschutz, Datenverwaltung und Datenzugriff zu bieten.

Unser Unternehmen bedient vor allem den deutschen Markt, liefert aber auch in andere europäische Länder.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Lage

Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2023 weiterhin mit großen Herausforderungen konfrontiert. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Gemäß den Veröffentlichungen der OECD und der Europäischen Union verzeichnete die Weltwirtschaft einen Rückgang der Wirtschaftsleistung gegenüber dem Jahr 2022 von 3,4 % auf 3,1 % im Jahr 2023. Nachdem das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Jahresende 2023 zurückgegangen war, startete die deutsche Wirtschaft mit einem positiven Vorzeichen ins Jahr 2024: So ist im 1. Quartal 2024 das BIP gegenüber dem 4. Quartal 2023 um 0,2 % gestiegen.

Ertragslage

Commvault verzeichnete einen Rückgang der Gesamtumsätze gegenüber dem Vorjahr um 4 %. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 haben sich die Umsätze hierbei von TEUR 37.328 auf TEUR 35.714 reduziert.

Die Aufwendungen für die bezogenen Leistungen sind dabei um TEUR 582 gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Da der Umsatz gegenüber der Erhöhung der bezogenen sonstigen Leistungen nicht proportional gesteigert wurde, sank das Rohergebnis auf TEUR 10.264 gegenüber TEUR 12.962 im Vorjahr.

Die Personalkosten sind um 21 % oder TEUR 1.973 auf TEUR 7.350 gesunken. Grund hierfür ist der Rückgang der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 47 im Vorjahr auf 41 Personen.

Der sonstige betriebliche Aufwand ist um 19 % gesunken. Dies beruht im Wesentlichen auf dem Rückgang an Aufwendungen aus Zusagen für Aktienoptionen für ihre Mitarbeiter, dem geringeren Aufwand für Marketing und den Währungskursverlusten.

Der Jahresüberschuss ist mit TEUR 986 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 391 gesunken.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 36.574 auf TEUR 40.294 erhöht. Der Anstieg der Bilanzsumme ist auf gestiegene passive Rechnungsabgrenzung und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie einen höheren Bestand an liquiden Mitteln zurückzuführen.

Finanzlage

Die liquiden Mittel sind mit TEUR 16.437 insbesondere aufgrund des positiven operativen Cashflows aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr gestiegen (Vj.: TEUR 12.209). Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Abschlussstichtag TEUR 27. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Summe um TEUR 1.324 gestiegen.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Zwar lag der Geschäftsverlauf mit dem oben beschriebenen Umsatz- und Gewinnanstieg unter der im letzten Lagebericht dargestellten Ergebnisprognose, die einen Umsatz und ein Ergebnis auf Vorjahresniveau prognostiziert hat. Aufgrund der Verkaufsart und damit einhergehend der periodengerechten Umsatzrealisierung gab es zwar einen Rückgang des Umsatzes um 1,5 Millionen, aber auch einen Anstieg der passiven Rechnungsabgrenzungsposten um 2 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt war damit der Geschäftsverlauf des Jahres 2023/2024 trotzdem zufriedenstellend. Auch zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts befindet sich die Gesellschaft in einer befriedigenden Vermögens, Finanz und Ertragslage.

III. Prognose, Chancen und Risikobericht

Risikobericht

Rechtliche und wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Aus der Risikoanalyse ergaben sich keine Anhaltspunkte darüber, dass die Fortführung der Unternehmenstätigkeit gefährdet sein könnte. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Anhängige Gerichts oder Aufsichtsverfahren gegen die Gesellschaft, die zu Ansprüchen führen könnten oder die wahrscheinlich nicht erfüllbar sind, sind im Jahresabschluss entsprechend berücksichtigt. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

Ausfallrisiken

Die Gefahr, dass ein Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommt und dadurch finanzielle Verluste für die Gesellschaft verursacht werden, wird durch ein zentrales KreditManagement sowie durch ein Monitoring durch eine namhafte Wirtschaftsauskunftei abgewendet. Bezüglich der Ausleihung an die Muttergesellschaft ist aufgrund deren Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ebenfalls nicht mit einem Ausfall zu rechnen.

Liquiditätsrisiken

Das Risiko, benötigte Finanzmittel nicht oder nicht rechtzeitig zur Begleichung fälliger Verpflichtungen vorhalten bzw. beschaffen zu können, besteht nicht. Auf Grund einer soliden Finanzstruktur, dem Bestand an liquiden Mitteln und dem positiven Cashflow ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu jeder Zeit sichergestellt.

Geschäftsrisiken

Der Bedarf an Storage Software ist weiter steigend. Zudem ist mit der Entwicklung der Digitaltechnik und der weltweiten Vernetzung durch das Internet die Bedeutung des Datenschutzes stetig gestiegen. Marktbegleiter wollen das Potential nutzen und versuchen, sich in der Branche zu etablieren. Auch gilt es, Abwanderungen von Mitarbeitern zum Wettbewerb zu vermeiden und das Risiko an Datenschutzverletzungen zu minimieren.

Geopolitische Situation

Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland einen Krieg mit der Ukraine. Als Folge der von Russland ausgehenden Angriffe haben viele Staaten und Organisationen einschließlich Deutschland und die Europäische Union Sanktionen gegen Russland, russische Unternehmen und Personen in und aus Russland verhängt. Die Sanktionen haben zu einer zunehmenden Volatilität an den Finanzmärkten und einem Anstieg der Preise von bestimmten Produkten und Rohstoffen wie z.B. Öl und Gas geführt. Allerdings hat sich seit der zweiten Jahreshälfte 2023 die Situation bei den Energiepreisen entspannt. Zudem ist in der zweiten Jahreshälfte 2023 die Inflationsrate wieder deutlich zurückgegangen. International stellt aber die geopolitische Unsicherheit nach wie vor ein Risiko für die Konjunktur dar. Der andauernde Krieg in der Ukraine und eine Ausweitung des Nahostkonflikts könnten insbesondere die Energiepreise erneut ansteigen lassen.

Commvault ist nicht unmittelbar von den Konflikten betroffen, da es weder Geschäfte mit oder in einem der Konfliktstaaten betreibt. Die Auswirkungen der Auseinandersetzung betreffen aber auch die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Da die Gesellschaft Fremdleistungen von Gruppengesellschaften im Ausland und hier überwiegend aus den USA bezieht, lautet die Vertragswährung häufig auf USD. Durch den Anstieg des USDollarkurses haben sich die Einkaufspreise für die Gesellschaft bereits erhöht. Auch die anhaltende schwache gesamtwirtschaftliche Nachfrage und die weiterhin erhöhte Inflation haben den Absatz verringert.

Allerdings registriert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik täglich eine Vielzahl von neuen Schadsoftware-Varianten. Risiken von CyberAngriffen bei Unternehmern steigern das Bewusstsein für eine umfassendere Datensicherheit, sodass sich für die Gesellschaft hier auch Chancen ergeben könnten. So ist die Infizierung mit Schadsoftware und der daraus resultierende wirtschaftliche Schaden einer der größten Bedrohungen für Unternehmen in der deutschen Wirtschaft.

Chancenbericht

Die treibende Kraft hinter dem Wachstum der Softwarebranche für Daten und Informationsmanagement ist das rasante Wachstum der Daten, verbunden mit der Notwendigkeit, diese Daten zuverlässig zu schützen und schnell auf sie zuzugreifen, ohne dabei die Möglichkeit zu verlieren, die sich abzeichnenden Vorschriften in Bezug auf Compliance und EDiscovery effektiv zu verwalten. Die Gewährleistung der Sicherheit, Verfügbarkeit und Integrität der Daten ist zu einer entscheidenden Aufgabe geworden, da die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und die Ziele der Unternehmensführung, die viele Unternehmen betreffen, die Erstellung mehrerer Datenkopien mit längeren und komplexeren Aufbewahrungsanforderungen vorschreiben. Regierungsverordnungen, wie z. B. die im Rahmen der Allgemeinen Datenschutzverordnung ("GDPR") erlassenen Vorschriften, sowie Unternehmensrichtlinien, die Datenzugriff, schutz und aufbewahrung vorschreiben, erhöhen den Anteil der Daten, die archiviert und für die zukünftige Nutzung leicht zugänglich sein müssen.

Zusätzlich zum raschen Datenwachstum hat sich die Datenspeicherung von einer Serveranbindung zu einer weitreichenden Verbreitung über lokale und globale vernetzte Speichersysteme entwickelt und zu einer Fragmentierung der Massendaten geführt. Daten, die zuvor auf primären Platten gespeichert und auf Band gesichert wurden, werden zunehmend auf einer breiteren Palette von Speicherebenen gesichert, verwaltet und gespeichert, die von teuren, hochleistungsfähigen Plattensystemen über preiswertere Plattensysteme der mittleren und unteren Preisklasse bis hin zu Bandbibliotheken und öffentlichen und privaten CloudSpeicherdiensten reicht. Dieser Übergang wurde durch das Datenwachstum, die allgegenwärtige Nutzung verteilter kritischer UnternehmenssoftwareAnwendungen, die Senkung der Plattenkosten und die Nachfrage nach einer 24/7Betriebskontinuität vorangetrieben.

Die Innovationen im Bereich der Speicher und Netzwerktechnologien in Verbindung mit dem raschen Datenwachstum haben die Verantwortlichen für Informationstechnologie veranlasst, ihre Daten und Speicherinfrastrukturen neu zu gestalten, um eine höhere Effizienz zu erreichen, den Zugang zu Daten zu erweitern und die Kosten zu senken. Das Ergebnis war die breite Einführung virtualisierter Umgebungen mit größeren und komplexeren vernetzten Daten und Speicherlösungen. Wir glauben auch, dass die Cloud die Art und Weise, wie Anwendungen bereitgestellt, Daten gespeichert und Informationen abgerufen werden, weiterhin erheblich beeinflussen wird. Das rasche Datenwachstum und die Notwendigkeit, diese Daten sicher zu schützen, zu verwalten und auf sie zuzugreifen, eröffnet Managed Service Providern ("MSPs") beträchtliche Möglichkeiten, Unternehmen bei der Bereitstellung und Verwaltung von Lösungen zu unterstützen, die Datenverwaltungsfunktionen bereitstellen. Das Ergebnis sind reduzierte langfristige Verwaltungskosten mit einem erhöhten Angebot für Kunden, was unserer Meinung nach einen langfristigen Branchentrend in der Art und Weise darstellt, wie Dienstleistungen angeboten werden.

Wir glauben, dass diese Trends die Nachfrage nach SoftwareAnwendungen und Dienstleistungen steigern, die das Daten und Informationsmanagement vereinfachen, einen sicheren und zuverlässigen Zugriff auf alle Daten über ein breites Spektrum von gestaffelten Speicher und Computersystemen bieten und nahtlos skalierbar sind, um mit dem Wachstum Schritt zu halten und gleichzeitig die Gesamtbetriebskosten für den Kunden zu senken. So hat der globale Softwaremarkt in den letzten Jahren ein stabiles Wachstum erfahren und wird diesen Trend voraussichtlich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Dies bekräftigt auch die Prognose von Gartner bzgl. dem Anstieg der weltweiten IT-Ausgaben im Jahr 2024 um 6,8 %.

Prognosebericht

Für 2024 und 2025 rechnet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für Deutschland mit einer weiteren Erholung des Wirtschaftswachstums und des realen Bruttoinlandsprodukts im Vergleich mit dem Vorjahr. Die steigenden Arbeitskosten und das geringe Produktivitätswachstum verlangsamen aber weiterhin den weiteren Rückgang der Inflation (Pressemitteilung Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vom 15.05.2024).

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 prognostiziert die Geschäftsführung eine stabile Entwicklung sowohl der Umsatz- als auch der Ertragslage. Es wird ein Jahresüberschuss erwartet, der in etwa dem des Vorjahres 2023/2024 entspricht.

 

Frankfurt am Main, 1. August 2024

Commvault Systems GmbH

Danielle Abrahamsen

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