Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Hartmann seit 16.4.2018 | Geschäftsführer |
Carola Brigitte Hartmann seit 5.11.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 76.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 24.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.91% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SGL GmbH (vormals: S.G.L. Saaten, Getreide, Landhandel GmbH)ErftstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Bilanz zum 30. Juni 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30.Juni 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023SGL GmbH(vormals: S.G.L. Saaten, Getreide, Landhandel GmbH)Erftstadt-GymnichA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Köln, Nr. HRB 43861 unter der Firma SGL GmbH eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Erftstadt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes unter Berücksichtigung der Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die bislang angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, und soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Zugrundlegung der amtlichen AfA-Tabellen vorgenommen, wobei diese den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern entsprechen. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Berichtsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Für Paletten und Verpackungsmaterial wurde gemäß § 240 Abs. 3 HGB ein Festwert angesetzt. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten aktiviert. Soweit am Abschlussstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert anzusetzen war, wurden in entsprechende Höhe außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie fertige Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit sich am Bilanzstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert ergeben hat, wurde dieser angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalbetrag angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden - soweit erforderlich - vorgenommen. Darüber hinaus wurde eine pauschalierte Wertberichtigung für Ausfallrisiken gebildet. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert ausgewiesen. In den Rückstellungen hat das Unternehmen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern wurden temporären Ergebnisdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz unter Berücksichtigung der betriebsindividuellen Steuersätze ausgewiesen. Soweit sich aktive latente Steuern ergeben, werden diese unter Ausübung des gesetzlichen Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt. C. Stetigkeit der Darstellung Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. D. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 8 dieser Anlage dargestellt (Anlagespiegel). (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten mit TEUR 510 (Vorjahr: TEUR 630) Forderungen gegen Gesellschafter. Die sonstigen Vermögengegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 655 (Vorjahr: TEUR 603) aus dem Finanzverkehr mit der Hauptgesellschafterin. (3) Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen, aus der im Voraus bezahlten Aufwendungen, die erfolgsmäßig den folgenden Geschäftsjahren zuzuordnen sind. (4) Aktive latente Steuern Die Veränderung der latenten Steuersalden im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar: Veränderungen latenter Steuern im Geschäftsjahr 2021/2022 (Beträge in TEUR)
(5) Eigenkapital Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 87 und resultiert aus der Aktivierung latenter Steuern. (6) Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) nach den Vorschriften des § 253 Abs. 2 HGB berechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Hierbei wurde entsprechend den Vorgaben des § 253 Abs. 2 S. 1 HGB der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,80% sowie ein Kostensteigerungsfaktor von 1,5% zu Grunde gelegt. Die Berechnung erfolgte auf das vertragliche Pensionsalter von 65 Jahren. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt zum 30.06.2022 TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 61). Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die voraussichtlichen Zahlungsverpflichtungen. (7) Verbindlichkeiten (a) Übersicht Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern von insgesamt TEUR 1.555. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Darlehensverpflichtungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe TEUR 1.134. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 17). (b) Besicherung Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von Vorratsvermögen, Zession von Forderungen und Pfandnahme von Rechten gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. II. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen Zinsen enthalten Aufwendungen aus Aufzinsung in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 42). E. Sonstige Angaben I. Geschäftsführung und Organbezüge / -kredite Zu Geschäftsführern sind bestellt:
Die Angabe der Organbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Der Geschäftsführung gewährte Kredite entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
Die Verzinsung erfolgte im Berichtsjahr mit 4,50% p.a. bei kurzfristiger Rückforderungsbzw. Tilgungsmöglichkeit. II. Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 i. v. m. § 267 Abs. 5 HGB) Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 21 (Vj: 19) Arbeitnehmer beschäftigt. III. Anteile an verbundenen Unternehmen (§ 285 Nr. 11 HGB) Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr mit 20% oder mehr beteiligt an der S.G.L. Technik, Bau- und Gartenmarkt GmbH i.L. (Beteiligungshöhe 40,91%; analog dem Vorjahr). Die Gesellschaft wurde im laufenden Jahr abgewickelt. IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Am Bilanzstichtag bestehen finanziellen Verpflichtungen aus Immobilienmietverträgen mit Restlaufzeiten von bis zu zwei Jahren in Höhe von TEUR 90 sowie mit unbestimmten Restlaufzeiten in Höhe von TEUR 130 pro Jahr. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Mobilienmiet- bzw. -leasingverträgen mit Restlaufzeiten von bis zu drei Jahren in Höhe von TEUR 159. V. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnungen vorzutragen. VI. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.
Erftstadt-Gymnich, 18. Dezember 2023 Carola Hartmann, Geschäftsführerin Jörg Hartmann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 SGL GmbH
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023SGL GmbH (vormals: S.G.L. Saaten, Getreide, Landhandel GmbH)Erftstadt-Gymnich1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die SGL GmbH (im Folgenden SGL. oder Gesellschaft genannt) ist ein Agrarhandelsunternehmen von regionaler Reichweite mit überregionalen Verflechtungen. Kerngeschäft ist die Produktion und Vermehrung von Saatgetreide, Pflanzenbauberatung von Landwirtschaftsbetrieben, Vertrieb von innovativen Düngemitteln, sowie der Handel mit Pflanzenschutzmitteln.. Für die Ernteerfassung und Saatgetreideproduktion unterhält die S.G.L. am Standort Gymnich die erforderlichen modernen Produktions-, Umschlags- und Lagerkapazitäten, mit denen eine reibungslose Warenanlieferung, Qualitätsüberprüfung, Aufbereitung, fachgerechte Lagerung und Pflege der Agrarerzeugnisse sichergestellt wird. Die Vermarktung des Saatgetreides erfolgt an Großhandel, Handel und Landwirtschaft in Deutschland und benachbarte EU-Länder. Pflanzenschutzprodukte und Düngemittel werden hauptsächlich an Abnehmer in der regionalen Landwirtschaft vertrieben. Zunehmend werden landwirtschaftliche Kundenim gesamten Gebiet der BRD und Teilen der EU- Nachbarländer mit spezieller Pflanzenbau- und Bodenberatung, sowie Angeboten von Fachwebinaren bedient. Das Wettbewerbsumfeld der Gesellschaft setzt sich aus einer Vielzahl mittelständischer Handelsunternehmen zusammen, die überwiegend lokal bis regional tätig sind, sowie einzelner Großhandelsunternehmen aus D und der EU. 1.2 Steuerungssystem Die Gesellschaft wird von der Geschäftsführung im Wesentlichen anhand der betriebswirtschaftlichen Kennzahlen und monatlichen Auswertungen zu Umsatz, Periodenergebnissen (Rohgewinn, Betriebsergebnis, Finanzergebnis, Geschäftsergebnis) sowie regelmäßiger Soll-Ist-Vergleiche und Prognoserechnungen zum Plan gesteuert. 1.3 Ziele und Strategien Für SGL nimmt die Produktion und Vermarktung von Saatgut eine Schlüsselstellung ein. Dies entsteht in enger Zusammenarbeit mit Landwirten und Züchterhäusern. Eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit diesen Schlüsselpartnern ist daher für uns ein wichtiger Erfolgsfaktor und dient dem strategischen Ziel einer ständigen Verbesserung unserer Markt- und Kundenorientierung. Die ideologisch und politisch beeinflusste Entwicklung in der deutschen und europäischen Agrarbranche führt dazu, dass für den Pflanzenbau wichtige chemischsynthetische Wirkstoffe ihre Zulassung zur Anwendung weiterhin verlieren. Dies erfordert eine zum Teil tiefgreifende Veränderung in der Bewirtschaftungsweise der konventionellen Landwirtschaft. Umsätze im Warenbereich "Pflanzenschutz" sinken und dafür steigen die Umsätze und auch Bruttomargen im Bereich "Düngemittel". In dieser Veränderung sieht die SGL jedoch als beratungsintensives und innovativ denkendes Unternehmen zusätzliche Vermarktungsfelder und befindet sich hier bereits in intensiven vertrieblichen Umsetzungen und erweitert beständig den Produkt- und Kundenkreis in diesem Sektor. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Konjunkturelle Entwicklung: Die weltweit politischen Bedingungen und vor allem der russische Angriffskrieg auf die Ukraine seit dem 24.2.2022 sowie extreme Energiepreiserhöhungen verunsichern weiterhin die globalen Märkte und beeinflussen damit auch die Landwirtschaft. Trotzdem hatte dies gegenüber dem Vorjahr keinen negativen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2022 ist nach Angaben des statistischen Bundesamtes in Deutschland um 1,9% gestiegen. Die verschärften Material- und Lieferengpässe, sowie massiv steigende Preise in fast allen Wirtschaftsbereichen stellen die Wirtschaft weiterhin vor große Herausforderungen. Der deutsche und europäische Agrarbereich ist wie fast alle Wirtschaftsbereiche hiervon direkt und indirekt betroffen. Steigende Inflationsraten( Höchsttand Oktober 2022: 8,8% ), Energiepreise und Lebenshaltungskosten haben spürbare negative Auswirkungen auf Produktions- und Lebenshaltungskosten. Damit verbunden sind ebenfalls steigende Personalkosten in einem Arbeitsmarkt gezeichnet von Fachkräftemangel. Markt- und Branchenumfeld: Laut Erntebericht 2022 des BMEL: Die deutsche Getreideernte 2022 erreichte insgesamt etwa 43,2 Millionen Tonnen und liegt damit ca. 0,2 % über dem Mittel der Jahre 2016-2021. Die Erntemenge von Weizen - Deutschlands wichtigster Getreideart - beläuft sich auf plus 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt betrachtet kam es zur Ernte 2022 im Bereich Getreide zu wiederholt reduzierten Erträgen in fast allen Regionen Deutschlands. Dies ist auf eine wiederholte Trockenheit im Frühjahr und Frühsommerzurückzuführen, sowie Starkregen- und Sturmereignissen, die zum Teil Totalausfälle der zu erntenden Kulturen mit sich brachten. Mit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine am 24.2.2022 wurden bisher gewohnte und funktionierende Warenströme innerhalb Deutschlands und weltweit zum Erliegen gebracht. Dies führte im Agrarbereich innerhalb der Monate Juli - Dezember 2022 zu Preissteigerungen bei Getreide von bis zu 20 % und bei Düngemitteln aufgrund von weiter steigenden Energiepreisen bis zu 100 %. Ab Dezember 2022 bis zum Ende des Berichtszeitraumes Juni 2023 sanken die Preise dann für Weizen um ca. 30%. Dies lag am fehlenden Exportgeschäft von Deutschland, da große Mengen an Weizen aus Russland und später auch der Ukraine zu günstigeren Preisen auf die Weltmärkte gelangten. Gleichzeitig blieb das Preisniveau bei Düngemitteln auf einem hohen Preisniveau und auch die Preise für das Betriebsmittel Pflanzenschutz für den Einsatz im Frühjahr 2023 stiegen um durchschnittlich ca. 15 % gegenüber dem Frühjahr 2022. 2.2 Geschäftsverlauf Im Einzugsgebiet der SGL GmbH im Rheinland führte wiederholt Wassermangel im Frühjahr und hohe Temperaturen im Sommer 2022 unterbrochen durch Starkregenereignisse zu einer quantitativ und teilweise auch qualitativ unterdurchschnittlichen Ernte 2022. Dies hatte auch negative Einflüsse auf die verfügbaren Mengen an Konsumgetreide und Saatgetreide als umsatzstarke Produkte innerhalb der Gesellschaft. Im sechsten Jahr in Folge führte ein wiederholt trockenes Frühjahr zu erheblich weniger Bedarf an Pflanzenschutzmitteln als von uns erhofft. Im Bereich der Warengruppe Düngemittel haben wir speziell im Bereich der "sgl-evolution-Produkte" weiterhin ein deutliches Umsatzwachstum von ca. 45 % erreicht. Zum März 2023 wurde der von uns gemietete Lagerstandort "Zülpich" geschlossen. Dies vor dem Hintergrund als weiterer Schritt in der Fokussierung auf unsere Kernkompetenzen und gleichzeitiger Reduzierung des Geschäftsbereiches "Konsumgetreideerfassung und -Vermarktung". 2.3 Lage des Unternehmens 2.3.1. Ertragslage Der Umsatz der Gesellschaft stieg insgesamt um 8,2% auf TEUR 22.676 (Vorjahr TEUR 20.958). Der Materialaufwand stieg im Vergleich um 8,5 %; somit etwas höher als der Anstieg der Umsatzerlöse. Zwar erhöhte sich der Rohertrag um TEUR 174 von TEUR 2.858 auf TEUR 3.032, jedoch nicht so stark wie gedacht. Die Personalkosten sind im Wesentlichen auf Grund der Erweiterung des Fachpersonals und Gehaltssteigerungen um TEUR 141 gestiegen. Insgesamt hat sich das Betriebsergebnis, welches das Jahresergebnis vor Zinsen und Steuern darstellt, um TEUR 52 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 181 verringert. Das Zinsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR -101 (Vorjahr TEUR -160) deutlich verbessert. Im Ergebnis ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 49 im Vergleich zu TEUR 5 im Vorjahr. 2.3.2. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen durch Darlehensaufnahme bei Kreditinstituten sowie durch gewährte Darlehen von Gesellschaftern. Das Eigenkapital ist mit TEUR 2.326 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 49 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 22,6% nach 22,4% im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten wurden fristgerecht und regelmäßig unter Inanspruchnahme von Skonti beglichen. Die Forderungen wurden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt. Kreditverbindlichkeiten wurden innerhalb vereinbarter Fristen zurückgeführt. Der Cash-Flow aus operativer Tätigkeit belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 697) und wurde im Wesentlichen durch die Zunahme der Vorräte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beeinflusst. Ebenso spiegelt sich die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wider. Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 179 und betreffen im Wesentlichen Erweiterungen für die Saatgetreideproduktionsanlage sowie Ersatzinvestitionen in Technische Anlagen und Maschinen. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR -53 (Vorjahr: TEUR - 218). Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 111 (Vorjahr: TEUR -826) umfasst im Wesentlichen die planmäßigen Zins- und Tilgungsleistungen. Der Gesamtbestand an liquiden Mitteln erhöhte sich in der Stichtagsbetrachtung insgesamt auf TEUR 138 (Vorjahr: TEUR 25). 2.3.3. Vermögenslage: Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 10.152 um TEUR 151 auf TEUR 10.303 erhöht. Auf der Aktivseite haben sich insbesondere die Vorräte um TEUR 138 erhöht. Das Finanzanlagevermögen bleibt unverändert. Auf der Passivseite sind die Bankverbindlichkeiten um insgesamt TEUR 193 gestiegen. Planmäßigen Tilgungen steht die Aufstockung des Darlehens bei der Sparkasse um TEUR 410 entgegen. Die geringe Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist mit einer Stichtagsbetrachtung zu begründen. 2.3.4. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Mit der Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr sind wir unter den gegebenen Rahmenbedingungen insgesamt zufrieden. 3. Chancen und Risikobericht Die wirtschaftlichen Aktivitäten der S.G.L. Saaten, Getreide und Landhandel GmbH sind zwangsläufig mit Chancen und Risiken verbunden, deren Management zu den wesentlichen Aufgaben der Unternehmensführung gehört. 3.1 Management der Chancen und Risiken Grundlage hierfür ist das betriebsindividuelle Planungs- und Controllingsystem, das fortlaufend über interne und externe Entwicklungen informiert, die für uns Chancen eröffnen oder Risiken enthalten. Diese Informationen werden bereichsübergreifend mit den führenden Mitarbeitern diskutiert und durch die Geschäftsführung in Strategien und Maßnahmen zur Chancenwahrnehmung und Risikovermeidung umgesetzt. Daneben bietet das interne Kontrollsystem die Gewähr für die Funktionsfähigkeit und Werterhaltung aller Unternehmensbereiche. Basis dieses Systems sind das Vier-Augen-Prinzip, die Funktionstrennung und klare Anweisungen. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir der ständigen internen und externen Abstimmung zur laufenden Kontrolle aller Geschäftsbereiche und innerbetrieblichen Prozesse. Für das laufende Wirtschaftsjahr 2022/2023 sehen wir folgende Chancen und Risiken in den einzelnen Bereichen unseres Unternehmens: Personelle Risiken bei den Mitarbeitern im technischen und kaufmännischen Bereich bestehen in der Abwanderung in das Branchenumfeld sowie in der Gewinnung neuer Mitarbeiter. Durch attraktive Arbeitsplätze und leistungsgerechte Bezahlung fördern wir die hohe Motivation und das Engagement der Beschäftigten und begegnen so diesen Risiken. Jedoch werden uns Personalkostenerhöhungen weiterhin beschäftigen. Beschaffungsrisiken begegnen wir durch sorgfältige Auswahl unserer Lieferanten in hinreichender Anzahl, mit denen wir meist langjährig zusammenarbeiten. Dadurch wird das Risiko von Engpässen minimiert. Daneben wird etwaigen Ausfällen oder Störungen durch eine exakte Bedarfsplanung vorgebeugt. Logistische Engpässe, bedingt durch die Corona-Pandemie und den Krieg in Osteuropa, versuchen wir durch längerfristige Vorbestellzeiten Vorsorge zu tragen. Steigende Logistikkosten sehen wir als unabwendbar. Produktrisiken im Bereich Saatgetreide, Pflanzenschutz und Düngemittel bestehen insbesondere durch Wettereinflüsse sowie durch die zunehmende behördliche Reglementierung in Deutschland und in der Europäischen Union und durch steigende technische, qualitative und ökologische Anforderungen. Die gestiegenen fachlichen Voraussetzungen und Kosten für eine professionelle Saatgutaufbereitung führen zu einer seit Jahren stetigen Zunahme der Schließungen von meist kleineren und älteren Saatgutproduktionsanlagen und dementsprechend zu einer Konzentration auf wenige moderne und größere Anlagen, die dabei in ihren Produktionsauslastungen optimiert werden. Generell gilt für diesen Warenbereich "Saatgutproduktion" die Chance, dass ohne Bereitstellung von Saatgut keine Landwirtschaft möglich ist und sein wird. In diesem Bereich unseres Unternehmens wird eine weitergehende Investition im Bereich der Automatisierung der Saatgutproduktion notwendig, da sich der Fachkräftemangel verschärft. Der Umgang und die Beratung mit Pflanzenschutzmitteln unterliegt aufgrund der meist toxischen und in Gefahrgutklassen eingestuften Produkte dem generellen Risiko zur Verursachung von Schäden für Mensch, Tier, Ökologie und der zu produzierenden Nahrungs- und Futtermittel. Dieses Risiko wird von uns beherrscht durch die Einhaltung sämtlicher behördlichen und herstellerbedingten Auflagen zum Umgang mit diesen Produkten. Alle Mitarbeiter, die in diesem Bereich tätig sind, werden durch regelmäßige interne, externe und behördlich festgelegte Schulungen und Prüfungen in diesem Bereich sensibilisiert und überwacht. Für mögliche Schadenereignisse gibt es klare Handlungsanweisungen in unserem Unternehmen und spezifische Umwelt- und Haftpflichtversicherungen. Die zunehmenden gesellschaftlichen und ökologischen Anforderungen im Bereich Pflanzenschutz führen zu einer Reduzierung der einsetzbaren Produkte und somit zu einem stetigen Umsatzrückgang je Hektar Ackerfläche im Bereich der chemischen Pflanzenschutzprodukte. Diese Entwicklung haben wir als SGL frühzeitig erkannt und dementsprechend unsere Berater im Unternehmen und die Unternehmensstrategie auf die stetig wachsende Entwicklung alternativer Pflanzenschutzmethoden umgestellt. Durch die Intensivierung dieser alternativen Pflanzenschutzmethoden und Vertrieb entsprechender innovativer Produktekönnen wir stetig Neukunden für unser Unternehmen gewinnen und Umsätze steigern. Sich stetig verändernde Düngerverordnungen auf Europa-, Bundes- und Länderebene, die zum Teil tiefgreifende Einschnitte in den bisher üblichen Düngeraufwand je Hektar Ackerfläche vorschreiben und damit auch die Handelsmengen reduzieren, erhöhen unser Absatz- und Produktrisiko. Über unsere Fachkräfte im Unternehmen, Versuchsanstellungen, Fortbildungen, Mitgliedschaften und Mitgestaltung in Agrarhandelsverbänden versuchen wir frühzeitig diese Veränderungen wahrzunehmen und vertriebliche sowie produktspezifische Lösungsansätze unseren Kunden darzustellen. Finanzwirtschaftliche Risiken: Die Finanzierung der Gesellschaft ist derzeit sowohl durch Eigen- wie auch Fremdmittel gesichert. Durch eine konservative Bilanzpolitik werden Kontrahenten-, Kredit-, Finanz- und Liquiditätsrisiken klein gehalten. 3.2 Gesamtrisikosituation: Die von der Unternehmensleitung fortlaufend analysierte Risikosituation ist beherrschbar. 4. Prognosebericht Die deutsche Getreideernte 2023 bei Weizen, als Hauptkultur, lag nach bisher vorliegenden Daten um ca. 3,4 % unter dem Vorjahr 2022. Extreme Frühsommertrockenheiten und andauernder Regen während der Erntezeiten, führten in der deutschen Landwirtschaft zu erheblichen Ertrags- und Qualitätseinbußen. Zum Beispiel hat der Anbau von Sommerungenkulturen sehr stark unter der Trockenheit im Frühjahr 2023 gelitten und später zur Ernte kam es in den meisten Regionen zu dauerhaften Niederschlägen, welche die Beerntung so lange verzögerten, dass die Qualität und Quantität negativ beeinflusst wurden. Bedingt durch die höhere Inflation und den anhaltenden Krieg in der Ukraine stehen Landwirtschaft und Handel vor wesentlich höheren Beschaffungskosten im Bereich von Dünger, Energieprodukte und Futtermittel. Der Kapitalbedarf steigt durch diese höheren Produktkosten und die Volatilität an den Märkten ist weiterhin hoch. Politisch steht die deutsche Agrarwirtschaft zudem in einem Transformationsprozess der Ökologisierung, die zusätzlich Unsicherheit in Bezug auf Planungssicherheiten mit sich bringt. Im laufenden Geschäftsjahr wird sich der Absatz von Saatgetreide gegenüber dem Vorjahr nicht erhöhen, da diese Produktionen ebenfalls durch anhaltenden Regen während der Erntephase in Mitleidenschaft gezogen wurden.. Der Umsatz im Bereich der "SGL - Dünger" wird sich um geschätzte 10% erhöhen bei gleichbleibender Bruttomarge. Die Einflüsse der gestiegenen Inflation und laufenden Kriegshandlungen in der Ukraine auf den Bezug- und die Vermarktung von Agrarrohstoffen bleibt in unserem Beobachtungsfokus und lässt uns mit zusätzlicher Sorgfalt handeln. Wir rechnen für das nächste Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss auf dem Niveau des aktuellen Geschäftsjahres.
Erftstadt, den 18.12.2023 Jörg Hartmann Carola Hartmann BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SGL GmbH, Erftstadt-Gymnich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SGL GmbH, Erftstadt-Gymnich - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SGL GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bornheim, den 10. Januar 2024 dhpg
Audit GmbH
Marco Halfmann, Wirtschaftsprüfer Daniel Ziech, Wirtschaftsprüfer |
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