CPS Vreden GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Lorenz seit 22.5.2025 | Geschäftsführer |
Alois-Johann Nindl seit 5.10.2017 | Prokura |
Reinhild Koggenhorst seit 14.12.2011 | Prokura |
Adalbert Loidl seit 13.10.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Keil-Nindl GmbH | 64.90% |
CPS GmbHEigenbeteiligung | 35.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CPS GmbHRohrdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die CPS GmbH mit Sitz in Rohrdorf (Amtsgericht Traunstein, HRB 19464) ist zum Stichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 bis 256a HGB sowie 264 ff. HGB) sowie des § 42 GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gem. § 288 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, entspricht der des Vorjahres. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen der §§ 252 ff. HGB. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden bis zum Geschäftsjahr 2017/2018 im Zugangsjahr in einem Sammelposten zusammengefasst und mit einem Fünftel Ergebnis mindernd aufgelöst. Ab dem Geschäftsjahr 2018/2019 werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 im Jahr des Zugangs sofort ergebniswirksam abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten entsprechend ihrem Bearbeitungsstand bewertet. Die Bewertung entspricht den Grundsätzen des § 255 Abs. 1, 2 und 4 i. V. m. § 253 Abs. 1 und 4 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert abzüglich etwaiger Wertberichtigungen bilanziert. Als gezeichnetes Kapital wird das Kapital ausgewiesen, auf das die Haftung der Gesellschafter für die Verbindlichkeiten der Kapitalgesellschaft gegenüber den Gläubigern beschränkt ist. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung erfolgt nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge und berücksichtigt alle Risiken. Die übrigen Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Weitere Haftungsverhältnisse sind nicht auszuweisen als diejenigen, die im Jahresabschluss zum Ansatz gelangten. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.
D. Sonstige Angaben 1. Angaben zu den Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten gem. § 285 Nr. 1 und 2 HGB Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch die Eintragung einer Grundschuld an dem Objekt Heisenbergstr. 1, Vreden, zugunsten der Darlehensgeberin sowie durch Bürgschaften und Forderungsabtretung. Den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen die üblichen Eigentumsvorbehalte zugrunde. 2. Finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Die finanziellen Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen betragen rd. T€ 259,3 für das Geschäftsjahr 2024/2025. 3. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gem. § 285 Nr. 7 HGB Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2023/2024 beträgt 63 einschl. Aushilfen. 4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB Die Gesellschaft nimmt die Ausnahmeregelung gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. 5. Angabe zu Mitgliedern der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 10 HGB Geschäftsführer der Berichtsgesellschaft mit Einzelvertretungsberechtigung ist: Herr Adalbert Loidl, Palling. 6. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gem. § 42 Abs. 3 GmbHG Am Abschlussstichtag bestanden Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafter in Höhe von € 60.777,16.
Rohrdorf, 26. Juni 2024 gez. Adalbert Loidl LageberichtGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht 1. Entwicklung IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen VII. Sonstiges I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind in der Kunststoffverarbeitenden Industrie für die Herstellung von Kunststofffolien, in erster Linie für den Ski- und Snowboardmarkt tätig und unterhalten im Bundesgebiet zwei Produktionsstandorte (Rohrdorf in Bayern sowie Vreden in Nordrhein-Westfalen) sowie einen Produktionsstandort in China (Shaoxing). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Saison 2023/2024 war für Wintersportler - ausgehend von den Schneeverhältnissen - ein durchschnittlicher Winter. Die Saison-Bilanz 2023/2024 zeigte sich leicht positiver als das Vorjahr. Gemäß Aussage des Alpen-Plus Verbundes seien die Besucherzahlen besser als im eher durchwachsenen Vorwinter. Die Energiepreise sind von den im Vorjahr zu verzeichnenden Höchstständen wieder etwas heruntergekommen, jedoch weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Generelle Geopolitische Gründe haben die Besucherzahlen in den Skigebieten speziell in Europa und den USA auch negativ beeinflusst. Da die Skiindustrie zu den großen Energieverbrauchern zählt, treffen sie die immer noch hohen Energiekosten hart, und dies führt auch zu einem verstärkten Augenmerk wo Kosten gespart werden können. 2. Geschäftsverlauf Das Ende der Corona-Pandemie ist natürlich vom Grunde her positiv zu bewerten, jedoch haben die im Vorjahr erwähnten "Panikkäufe" dazu geführt, dass die Läger der Kunden der CPS überfüllt sind. Auch generell bei den Endverbrauchern gibt es in einigen Sparten des Wintersports eine Übersättigung, speziell bei den Sparten, welche während der Corona-Pandemie extrem gut gelaufen sind. In diesen Sparten wird davon ausgegangen, dass wir diesen Einfluss noch ca. 2 -3 Jahre spüren werden. Die CPS GmbH hat für den Berichtszeitraum ihre Ziele im Großen und Ganzen erreicht, und so konnten wir das Geschäftsjahr 2023-2024 relativ erfolgreich abschließen. Das Nachfrageverhalten unserer Kunden ist gegenüber dem des Vorjahres 2022-2023 deutlich zurückgegangen. Die Gesamtleistung ist im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um T€ 7.251,7 ca. 30,2 % gesunken, was hauptsächlich dem Einbruch der Umsatzerlöse zuzuschreiben ist. Der Rohertrag I hat sich gegenüber dem Vorjahr um absolut T€ 2.945,5 auf T€ 8.117,2 (VJ T€ 11.062,7) verringert. Von der Möglichkeit der Kurzarbeit in den Standorten Rohrdorf und Vreden mussten wir im Geschäftsjahr 2023-2024 ab Spätherbst Gebrauch machen. Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sanken um T€ 195,5. Im Wesentlichen resultiert die Abnahme aus weniger Aufwand für Verpackungskosten und Ausgangsfrachten (- T€ 113), Aufwendungen im Bereich Personalleasing (- T€ 114) und Reinigung (- T€ 10,6), wo hingegen die Aufwendungen für Versicherungen angestiegen sind (+ T€ 43,4). 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. a) Ertragslage Das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.604,7 deutlich niedriger aber dennoch deutlich im positiven Bereich. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Liquidität und Zahlungsfähigkeit waren jederzeit gegeben und Forderungen wurden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Unsere Kapitalstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Eigenkapitalquote stieg um 10,5 %-Prozentpunkte auf 84,8 % bei einer um ca. T€ 1.465,2, bzw. 9,2 % gesunkenen Bilanzsumme. Dieses basiert auf dem Jahresüberschuss sowie der Dividendenauszahlung. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Stichtag nicht. Die Reduzierung dieser Verbindlichkeiten gegenüber Vorjahr um rund T€ 64 resultiert im Wesentlichen aus der Tilgung von Darlehen. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen ca. 4,5 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr konstant. Die Struktur unseres kurzfristig und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Unternehmenssteuerung und Überwachung sowie zur Analyse und Dokumentation von Unternehmensrisiken und Chancen setzen wir bestimmte Kontrollsysteme und -verfahren ein. Aus diesen Kontrollbereichen verwenden wir verschiedene interne und externe Leistungsindikationen wie Auftragseingang, Umsatzerlöse, Margenbeiträge, EBIT, EBITDA und Free Cashflow. Mit Hilfe dieser Kennzahlen wird das Ziel verfolgt, profitables Umsatzwachstum mit Kosten und Vermögenseffizienz zu verbinden, um so eine nachhaltige Wertsteigerung zu erzielen. Die Umsatzrendite hat sich im Vergleich zum Vorjahr (ca. 13,4 %) deutlich reduziert und beträgt im Geschäftsjahr ca. 7,2 %. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ 2.990,0 und ist damit um T€ 615,1 niedriger als im Vorjahr. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht 1. Entwicklung Die gesamt- und branchenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfordern nach wie vor eine vorausschauende, risikobewusste und flexible Unternehmensführung. Es ist weiterhin davon auszugehen, dass die Winter in der Zukunft milder ausfallen werden und der Bereich Wintersport somit eine Herausforderung darstellen wird. Dies ist auch bedingt durch die aktuelle geopolitische Situation, welche für uns eine Herausforderung in den Bereichen Energiekosten und Rohmaterial Verfügbarkeit sein wird. Wir gehen von einem deutlichen Umsatzrückgang für das kommende Geschäftsjahr aus. Die Neuschneesummen lagen im Winter 2023/24 in den meisten Regionen um ungefähr 15 bis 75 Prozent unter dem vieljährigen Durchschnitt. Die Saison-Bilanz 2023/2024 verzeichnete bessere Besucherzahlen als im durchwachsenen Vorwinter, jedoch führte dies nicht zu einem signifikanten Abbau der Läger unserer Kunden. Die Ursache dafür sind die bereits im Vorjahr erwähnten "Panikkäufe" bedingt durch die Rohstoffverknappung, was dazu führt, dass die Läger unserer Kunden noch voll sind. Daher ist die Umsatz- und Kostenplanung für das kommende Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der Unsicherheiten aufgestellt worden. Die aktuellen Entwicklungen werden zeitnah analysiert und bewertet. Die Umsatzerlöse 2023-2024 betragen T€ 17.011,6, der Jahresüberschuss 2023-2024 beträgt T€ 1.228,1. In unserer Planung für das Geschäftsjahr 2024-2025 gehen wir von einem Umsatz in der Größenordnung von ca. T€ 15.116 aus. Diese Annahme basierte auf Aussagen und vorliegenden Forecasts unserer Kunden. Angesichts der Auftragseingänge in den ersten Monaten zu Beginn des neuen Geschäftsjahres scheint sich diese Annahme nicht zu bestätigen. Nach den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres verzeichnen wir einen Rückgang der Umsatzhöhe gegenüber unserer Planung (ca. - 8 %). IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Wie in den vergangenen Jahren ist als langfristiges Risiko der Klimawandel vorrangig zu erwähnen. Dieser zeigt bei der Temperatur neben den kurzfristigen Schwankungen auch einen sehr deutlichen, langfristigen Trend: Es wird wärmer - und damit unsere Winter immer schneeärmer. Die natürlichen Schneefallgrenzen steigen. Das wiederum bewirkt, dass viele Skigebiete mit künstlichen Beschneiungsanlagen agieren müssen. Die normalen Beschneiungsanlagen funktionieren auch nur bei Frost, welcher aufgrund des Klimawandels ebenfalls immer mehr zur Mangelware wird.Bei mehreren schneearmen Wintern in Folge mit schlechten Schneebedingungen sowie einer deutlichen Verteuerung der Skipasspreise aufgrund der hohen Energiekosten sowie eine erhöhte Anzahl von Krisen in Europa, würde eine deutliche Mehrheit der Ski-/Schneeurlauber das Skifahren stark reduzieren oder sogar ganz einstellen. Schon heute verzeichnen wir eine geringere Anzahl der Ski-/Snowboardinteressierten der jüngeren Generation. Ertragsorientierte Risiken: Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund von Überkapazitäten und Preisdruck in der Branche stark zugenommen. Diese Risiken sowie die Konjunkturentwicklungen und -erwartungen werden von uns sowohl gesamtwirtschaftlich und politisch, als auch mit Blick auf die Kunden aufmerksam beobachtet und fortlaufend analysiert. Vor allem die deutlich gestiegenen Preise für die Energieversorgung, speziell auf dem deutschen Markt, stellen ein Risiko dar, da unsere Fertigungsprozesse auch relativ energieintensiv sind. Die angespannte geopolitische Situation erschwert die Situation zusätzlich. Weiterhin stellt der mittlerweile immer stärker werdende Facharbeitermangel eine große Herausforderung dar, hier müssen wir mittel und langfristig auf eine weitergehende Automatisation unserer Fertigungsprozesse setzten. Der überwiegende Teil des Beschaffungsvolumens für das kommende Geschäftsjahr lag preislich in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres auf gleichem Niveau wie zu Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres, jedoch verzeichnen wir derzeit eine leicht ansteigende Tendenz aufgrund der erneut gestiegenen CO 2 -Preise. Die Rohstoffpreise sind gegenüber dem Vorkrisen Niveau immer noch deutlich erhöht, es sind hier zwar zwischenzeitliche Schwankungen festzustellen aber der langfristige Trend zeigt auch hier deutlich nach oben. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sind nicht vorhanden. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Das Risiko des Klimawandels und die damit einhergehenden ungünstigen Schneebedingungen bieten die Chance auf neue Herausforderungen. Die gesamte Wintersport-Industrie setzt auf mehr Zusammenarbeit. Auch ist ein Ausbau von Skigebieten außerhalb Europas zu beobachten. Damit wir für diese potentiell steigende Nachfragesituation gerüstet sind, haben wir sowohl am Standort in Rohrdorf wie auch in Vreden in neue Produktionsanlagen investiert.Für mehr Unabhängigkeit bei der Stromversorgung wurde am Standort in Vreden eine entsprechende Photovoltaik-Anlage installiert. Die zuvor erwähnte geopolitische Situation bietet, so tragisch das Ganze auch ist, doch auch Chancen, um in andere Geschäftsfelder einzusteigen, welche sich im (Wieder-) Aufbau befinden. Die Firma CPS wird sich strategisch auch auf neue Geschäftsfelder konzentrieren, da hier teilweise sehr gute Wachstumsaussichten bestehen, natürlich ohne den Fokus auf das aktuelle Kerngeschäft im Wintersport zu verlieren. 3. Gesamtaussage Die Risikosituation ist im Vergleich zu den Vorjahren weitgehend unverändert. Nach heutiger Einschätzung sind Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, nicht erkennbar. Wir verfügen über ein ausgewogenes, zukunftsgerechtes Risiko-Chancen-Profil. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Forderungsausfallrisiken auf der Kundenseite begegnen wir mit einem konsequenten Forderungsmanagement, welches die Überwachung des Zahlungsverhaltens umfasst. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine wesentlichen negativen Einflüsse aus dem Zahlungsverhalten unserer Kunden verspürt. Für das kommende Geschäftsjahr werden mögliche Ergebniseffekte aus Forderungsausfällen aus heutiger Sicht ebenfalls als niedrig eingeschätzt. Zudem sind Forderungen über Kreditversicherungen abgedeckt. Um eine bedarfsgerechte und fristenkongruente Bereitstellung liquider Mittel zu erreichen, werden entsprechende Liquiditäts- und Finanzpläne aufgestellt. Wir halten den Eintritt von Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken aufgrund der zur Verfügung stehenden liquiden Mittel und Kreditlinien für unwahrscheinlich. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in Rohrdorf eine Niederlassung in Vreden. VII. Sonstiges Die chinesische Tochtergesellschaft (CPS China Ltd. / Shaoxing), wird als Tochtergesellschaft der deutschen CPS GmbH (Rohrdorf) geführt.
Rohrdorf, den 26. Juni 2024 CPS GmbH gez. Adalbert Loidl, Geschäftsführer BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss zum 28. Februar 2024 und Lagebericht 2023/2024 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CPS GmbH, Rohrdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CPS GmbH, Rohrdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 29.2.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.3.2023 bis zum 29.2.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CPS GmbH, Rohrdorf, für das Geschäftsjahr vom 1.3.2023 bis zum 29.2.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 29.2.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.3.2023 bis zum 29.2.2024 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, 1. Juli 2024 Dr.
Merschmeier + Partner GmbH
Jäger, Wirtschaftsprüfer Scheiper, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 28.2.2024 wurde am 22. Oktober 2024 festgestellt. |
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