ad acta Büromanagement GmbH
Selbe AdresseBuchführung ohne Datenverarbeitungsdienste
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Barton seit 3.7.2018 | Prokura |
Simone Rademacher seit 13.3.2015 | Prokura |
Martin Scheld seit 4.6.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Land Berlin | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WISTA.Service GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Dem Lagebericht ist die Entsprechenserklärung nach dem Berliner Corporate Governance Kodex als Anlage beigefügt. I. Darstellung des Geschäftsverlaufes 1. Allgemeine Branchen- und Unternehmensentwicklung Die WISTA.Service GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der WISTA Management GmbH und auf dem Gelände des Wissenschafts- und Technologieparks Berlin Adlershof sowie an weiteren Standorten in Berlin tätig. Leistungsgegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von technischen, kaufmännischen und infrastrukturellen Gebäudemanagementdienstleistungen, vornehmlich für den Gesellschafter WISTA Management GmbH und verbundene Unternehmen. Zusätzlich erbringt die WISTA.Service GmbH Dienstleistungen in den Bereichen IT und Kartografie. Darüber hinaus bietet WISTA.Service GmbH ihre Leistungen auch anderen Unternehmen und Einrichtungen mit Schwerpunkt in Adlershof an. Am Stichtag 31.12.2023 waren 116 Mitarbeitende im Unternehmen beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2023 bildete WISTA.Service GmbH im technischen, im kaufmännischen sowie im IT-Bereich aus. WISTA.Service GmbH betreut wie auch im Vorjahr ca. 100 Gebäude, die insgesamt über eine Nettogrundfläche von ca. 390.000 m 2 verfügen. 2. Entwicklung im Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand entwickelte sich wie folgt:
Bei WISTA.Service GmbH waren am 31. Dezember 2023 116 Mitarbeitende beschäftigt (31. Dezember 2022: 113), davon 12 Auszubildende (31. Dezember 2022: 10). Nach Abschluss der Ausbildung wurden im Geschäftsjahr 2023 2 Auszubildende im kaufmännischen Bereich übernommen und 4 konnten neu eingestellt werden, davon 2 im kaufmännischen Bereich, 1 im technischen Bereich und 1 im Bereich IT. Die Frauenquote im Unternehmen betrug zum Stichtag 31 %. Zum 31. Dezember 2023 hatten 20 % der Mitarbeitenden einen anerkannten Studienabschluss und 23 % zusätzlich zur abgeschlossenen Berufsausbildung eine Weiterbildung mit zertifiziertem Abschluss. Die Organisationsstruktur gliedert sich in
Nachfolgende Stabsstellen sind im Unternehmen besetzt / beauftragt:
II. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft 1. Ertragslage Im Geschäftsjahr wurde ein Umsatzvolumen in Höhe von T€ 22.013 (Vj. T€ 20.657) erreicht. Der Anstieg ist auf das Wachstum bei Leistungen mit WISTA Management GmbH zurückzuführen. Von dem Gesamtbetrag der Umsatzerlöse wurden 91 % (Vj. 89 %) mit der WISTA Management GmbH getätigt. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betragen T€ 14.225 (Vj. T€ 13.070). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr um 2 % auf 65 %. Die Höhe der Betriebsleistung (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) beläuft sich auf T€ 7.788 (Vj. T€ 7.587) und liegt mit T€ 770 (10%) unter der Planvorgabe für das Geschäftsjahr 2023. Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um T€ 491 auf T€ 6.503. Davon betrug allein die Zahlung der steuerfreien Inflationsausgleichsprämie an die Mitarbeiter T€ 317. Weitere ungeplante Personalkosten entstanden durch die Einführung der betrieblichen Übernahme des Deutschlandtickets (bzw. wahlweise Jobrad oder Gesundheitsvorsorge). Nicht besetzte Stellen sowie nicht in Anspruch genommene Lohn- /Gehaltszahlungen auf Grund von Langzeiterkrankungen und auch die Inanspruchnahme von Elternzeit, insbesondere in den technischen Gewerken, führten zu Einsparungen gegenüber der Planung. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) beträgt 30 % (Vj. 29 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf T€ 2.803 (Vj. T€ 1.007). Der Mehraufwand im Vergleich zum Vorjahr resultiert vor allem aus einer Rückstellung in Höhe von T€ 1.775, die für die Rückzahlung zu viel gezahlter Vorauszahlungen für noch nicht abgerechnete Leistungen (insbesondere Wärmeenergie) an die WISTA Management GmbH gebildet wurde. Die voraussichtliche Überzahlung wird umgehend nach erstellter Jahresendabrechnung durch die BTB für das Geschäftsjahr 2023 an die Gesellschafterin ausgezahlt und die Rückstellung aufgelöst. Analog gab es auch einen leichten Anstieg der Nebenkosten für die angemieteten Räume, für eine angestiegene Inanspruchnahme von Beratungsleistungen und aus der Schaltung von Anzeigen zur Gewinnung von Fachkräften. In gleicher Höhe wie die vorgenannte Rückstellung wurde eine Bestandserhöhung für noch nicht abgerechnete Leistungen in Höhe von T€ 1.775 gebucht. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2023 beträgt T€ 87 (Vj. T€ 430). Die Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 6 sind für ein im Jahr 2020 gezahltes Gesellschafterdarlehen der WISTA Management an die WISTA.Service in Höhe von T€ 700 angefallen, welches eine Laufzeit von mehr als 5 Jahren hat. Die für das Geschäftsjahr 2023 zu zahlenden Steuern vom Einkommen und Ertrag wurden in Höhe von T€ 25 (Vj. T€ 130) eingeschätzt. Der Jahresüberschuss des Berichtsjahres beträgt T€ 56 (Vj. T€ 292). Abschließend wird durch die Geschäftsführung beurteilt, dass das Unternehmen aufgrund des erreichten Ergebnisses im Geschäftsjahr 2023 eine positive Entwicklung genommen hat. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Gesellschaft stellt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
Das langfristige Vermögen der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung der vorgenommenen Investitionen und Abschreibungen T€ 842 (Vj. T€ 832). Das kurzfristige Vermögen besteht hauptsächlich aus T€ 1.781 Vorräten, von denen T€ 1.775 noch nicht abgerechnete Leistungen der BTB sind, Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 1.524 (Vj. T€ 3.213), aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 222 (Vj. T€ 396), aus debitorischen Kreditoren in Höhe von T€ 59 (Vj. T€ 17), aus liquiden Mitteln in Höhe von T€ 387 (Vj. T€ 361), von denen T€ 1 höherverzinslich als Termingeld angelegt waren und aus Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 1 (Vj. T€ 1). Das kurzfristige Kapital besteht im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.042 (Vj. T€ 2.687), aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 513 (Vj. T€ 607), aus kurzfristigen sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.403 (Vj. T€ 515) und aus sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 65 (Vj. T€ 63). Die kurzfristigen sonstigen Rückstellungen beinhalten neben den bereits aufgeführten T€ 1.775 für die Rückzahlung zu viel gezahlter Vorauszahlungen für noch nicht abgerechnete Leistungen (insbesondere Wärmeenergie) an die WISTA Management GmbH im Wesentlichen Rückstellungen für variable Vergütung in Höhe von T€ 222 (Vj. T€ 236), für ausstehende Urlaubsansprüche in Höhe von T€ 90 (Vj. T€ 101), für Arbeitszeitguthaben in Höhe von T€ 124 (Vj. T€ 102), für die Zahlung der in 2024 fälligen Inflationsausgleichsprämie in Höhe von T€ 105( (Vj. T€ 0), für eine KFZ-Ersatzleistung in Höhe von T€ 8 )(Vj. T€ 0), für Forderungen der Berufsgenossenschaft in Höhe von T€ 16 (Vj. T€ 10), für die Schwerbehindertenabgabe in Höhe von T€ 3 (Vj. T€ 3), für Betriebskosten der gemieteten Räume in Höhe von T€ 20 (Vj. T€ 24), für Jahresabschlusskosten in Höhe von T€ 15 (Vj. T€ 15) und für ausstehende Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 25 (Vj. T€ 24). Die Gesellschaft erwirtschaftete im Berichtsjahr einen positiven operativen Cashflow in Höhe von T€ 359 (Vj. T€ 444). Der Investitions-Cashflow war wie im Vorjahr negativ und betrug T€ -259 (Vj. T€ -225). Das umgesetzte Volumen betrifft hauptsächlich Investitionen in die EDV- Hard- und Software (insbesondere Erweiterungen des CAFM- sowie Dokumentenmanagementsystems), in ein weiteres Elektrofahrzeug, in Werkzeugausrüstungen und in die Büro- und Geschäftsausstattung. Der Finanzierungs-Cashflow in Höhe von T€ -74 (Vj. T€ -74) resultiert wie bereits im vergangenen Jahr aus der Rückzahlung des im Jahr 2020 gewährten Gesellschafterdarlehens in Höhe von T€ 68 (Vj. T€ 68) zzgl. Zinsen . Die Geschäftstätigkeit der WISTA.Service GmbH erfolgte 2023 ohne sonstige Inanspruchnahme von Krediten und Darlehen gegenüber Dritten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die tatsächlich im Berichtsjahr erzielten Umsatzerlöse liegen um T€ 8.065 (-26,8%) unter der Vorjahresprognose. Der Materialaufwand ist um T€ 7.294 (-33,9%) niedriger als geplant ausgefallen. Die Betriebsleistung in Höhe von T€ 7.788 liegt mit T€ 770 (-9,0%) unter der Vorjahresprognose. Der Planwert für den Jahresüberschuss ist um T€ 8 höher als geplant ausgefallen. Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 wird insgesamt als positiv beurteilt. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren können nicht genannt werden, da es keine wesentlichen Schlüsselkennzahlen gibt, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufes, des Geschäftsergebnisses oder der Lage der Gesellschaft von Bedeutung sind. III. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Der Standort Adlershof hat sich, ähnlich wie in den vergangenen Jahren, kontinuierlich entwickelt. Diese positive Entwicklung wirkt sich auch weiterhin positiv auf die WISTA.Service GmbH aus. Der bestehende Vertrag über Systemdienstleistungen im Gebäudemanagement wurde von der Gesellschafterin zum 31.12.2024 beendet. Diese Beendigung zielt jedoch nicht darauf ab, die Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zu beenden. Vielmehr wird angestrebt, einen neuen Vertrag zu gestalten, der diese Zusammenarbeit weiter optimiert und für die Zukunft eine noch größere Transparenz zwischen den Vertragsparteien gewährleistet. Mit der Beendigung des Vertrages bestehen weder Risiken noch Chancen für die WISTA.Service GmbH. Das Unternehmen investiert in die kontinuierliche Weiterbildung und Entwicklung aller Mitarbeiter. Wir sind anhaltend bestrebt, das Ausbildungspotenzial zu erweitern, die Ausbildung attraktiv zu gestalten und die selbst ausgebildeten Nachwuchskräfte zu übernehmen. Es bestehen keine erkennbaren bestandsgefährdenden Risiken. Aufgrund regelmäßiger Analysen und Quartalsberichte werden Risiken durch die Geschäftsführung kontinuierlich überwacht. IV. Ausblick Für das Geschäftsjahr 2024 hat die Geschäftsführung folgende Ergebnisprognosen aufgestellt:
Für das Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen in Höhe von T€ 510 geplant, davon entfallen T€ 135 auf die Anschaffung weiterer Fahrzeuge und E-Bikes, T€ 103 auf Investitionen für Werkzeuge sowie Büro- und Geschäftsausstattung sowie T€ 262 auf die Anschaffung von EDV-Hard- und -Software.
Berlin, den 31. Mai 2024 WISTA.Service GmbH Martin Scheld Entsprechenserklärung der Geschäftsführung der WISTA.Service GmbH, Berlin
Wir erklären, dass dem vom Senat von Berlin beschlossenen Empfehlungen des Berliner Corporate Governance Kodex mit folgenden Ausnahmen im Jahr 2023 entsprochen wurde.
Berlin, den 31. Mai 2024 Martin Scheld, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Amtsgericht Charlottenburg, HRB 50160 BAnhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht werden entsprechend des Gesellschaftsvertrags nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen des 3. Buches des HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Das Anlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen jeweils nach den Vorgaben der amtlichen AFA-Tabelle. 2023 wurden Zugänge mit Anschaffungskosten zwischen 250 € bis 1000 € in einen Sammelposten, der bis 5 Jahre abgeschrieben wird, eingestellt. Vermögensgegenstände bis zu 250 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet, niedrigere Tagespreise am Abschlussstichtag wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennbetrag bewertet. Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um künftig zu erwartende Ausgaben zu decken. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Die WISTA.Service GmbH ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Muttergesellschaft einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden auf Ebene des Organträgers ermittelt und bei Passivüberhang - nach Saldierung - auch dort bilanziert. Es besteht ein Beherrschungsvertrag vom 06. April 2001 mit der WISTA Management GmbH. Der Eintrag im Handelsregister erfolgte am 23. September 2004. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang gesondert dargestellt. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin von T€ 1.524 (Vj. T€ 3.213) resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen, aus der Umsatzsteuerverrechnung im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft und aus Vorsteuerforderungen (T€ 107), die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Die Vorräte von T€ 1.782 (Vj. T€ 0) resultieren im Wesentlichkeiten aus noch nicht abgerechneten Leistungen der BTB in Höhe von T€ 1.775. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Gesellschafterin WISTA Management GmbH mit Sitz in Berlin, hält 100 % der Anteile. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten die nachfolgenden Positionen:
Steuerrückstellungen wurden nicht gebildet, da die an das Finanzamt gezahlten Vorauszahlungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag (Körperschaft- und Gewerbesteuern) für das Geschäftsjahr 2023 bereits höher als der errechnete Betrag war. Aus diesem Grund wurde eine Forderung gegenüber dem Finanzamt aktiviert. Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, mit Ausnahme des durch die WISTA Management GmbH zum Ende des Geschäftsjahres 2020 gewährten Gesellschafterdarlehens von T€ 700 (davon Rückzahlung in 2024 in Höhe von T€ 69 (Vj. 68)), T€ 69 (Vj. T€ 68) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, T€ 283 (Vj. T€ 280) haben eine Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren, T€ 146 (Vj. T€ 217) haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber die Gesellschafterin bestehen in Höhe von TEUR 513. Zum Stichtag lagen keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, vor. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse aus den Gebäudemanagementleistungen in Höhe von T€ 22.013 (Vj. T€ 20.657) wurden zu 91 % (Vj. 89%) mit der Gesellschafterin WISTA Management GmbH und zu 9% (Vj. 11%) mit Drittkunden erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 82 (Vj. T€ 116) sind Erträge aus Auflösung von Rückstellungen mit T€ 76 (Vj. T€ 109) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von T€ 203 (Vj. T€ 37) resultieren aus Gebäudemanagementleistungen für die Gesellschafterin WISTA Management GmbH. V. Sonstige Angaben A. Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres Beschäftigten (ohne Geschäftsführer) beträgt 117 Personen (Vj. 112), davon 57 Angestellte (Vj. 51), 49 gewerbliche Mitarbeiter (Vj. 52) und 11 Auszubildende (Vj. 9). B. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 war:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 285 Nr. 9a HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Kredite oder Vorschüsse wurden den Mitgliedern der Geschäftsführung im Geschäftsjahr nicht gewährt. C. Ergebnisverwendung Aufgrund des ab 01.01.2021 beendeten Ergebnisabführungsvertrages mit der WISTA Management GmbH verbleibt das Jahresergebnis des Berichtsjahres in Höhe von T€ 56 (Vj. T€ 292) vollständig bei der Gesellschaft und führt zur Erhöhung des Eigenkapitals. Das Ergebnis soll vorgetragen werden, um in den folgenden Jahren das Gesellschafterdarlehen möglichst schneller zurückzuzahlen. D. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich auf T€ 6 (Vj. T€ 5). E. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat zum Abschlussstichtag keine Verpflichtungen aus Haftungsverhältnissen. F. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber der WISTA Management GmbH bestehen aus dem Mietvertrag für die Geschäftsräume (inkl. Stellplätze und Archiv). Das Mietverhältnis verlängert sich jeweils um ein Jahr. Die finanziellen Verpflichtungen aus den Mietverträgen für das Geschäftsjahr 2024 belaufen sich aktuell auf T€ 346. G. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Berichtsjahr wurden keine Geschäfte, die zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt. H. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Berlin, den 31. Mai 2024 WISTA.Service GmbH Martin Scheld, Geschäftsführer WISTA.Service GmbH ANLAGENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WISTA.Service GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WISTA.Service GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WISTA.Service GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Lagebericht der Gesellschaft enthaltene Entsprechenserklärung der Geschäftsführung der WISTA.Service GmbH, Berlin, zum Berliner Corporate Governance Kodex haben wir im Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Der gesetzliche Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Abschnitt "Prüfungsurteile" genannten, nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 31. Mai 2024 dhpg
Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Steuerberater
GmbH & Co. KG
Volkmer, Wirtschaftsprüferin Müller, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 12. Juli 2024 festgestellt. |
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