ISB GmbH
73mVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frederik Studener seit 6.3.2026 | Prokura |
Karin Peuckert-Müller seit 2.1.2018 | Geschäftsführer |
Tobias Müller seit 3.5.2012 | Geschäftsführer |
Alexander Schmidt seit 3.5.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.80% | |
| 5.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Peuckert GmbHEigenbeteiligung | 15.20% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Peuckert GmbHMehringJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Traunstein, HRB Nr. 1631Verzeichnis Titel I Bilanz zum 31. Dezember 2023 (mit Vergleichszahlen des Vorjahres) II Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 (mit Vergleichszahlen des Vorjahres) III Entwicklung des Anlagevermögens in 2023 IV Anhang für das Geschäftsjahr 2023 V Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 VII Wiedergabe des Bestätigungsvermerks VII Feststellung und Ergebnisverwendung Bilanz zum 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Entwicklung des Anlagevermögens in 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Peuckert GmbH, Mehring, (Amtsgericht Traunstein, HR B 1631) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den Vorschriften der §§ 238 bis 339 HGB aufgestellt. Die zusätzlichen Rechnungslegungsvorschriften betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung wurden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Auf die Gesellschaft finden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB geltenden Regelungen Anwendung. Von der ihr eingeräumten Erleichterung bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer grundsätzlich linear und für Anlagenzugänge in 2020 bis 2022 geometrisch degressiv vorgenommen, sofern die degressive Abschreibungen im Zugangsjahr zu einer höheren Abschreibung führt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Zu- und Abgang im Anlagespiegel erfasst. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt auf Vollkostenbasis. Die Herstellungskosten umfassen neben Einzelkosten auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens. Von dem Einbeziehungswahlrecht des § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurde Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert abzüglich gegebenenfalls erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Sämtliche Posten des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, die nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit verpfändeten Wertpapieren sowie Bankguthaben (Deckungsvermögen) saldiert werden, basieren auf einem versicherungsmathematischen Gutachten. Den Berechnungen liegen das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method), die Heubeck-Richttafeln 2018 G und ein Rechnungszinssatz von 1,83 % p.a. zugrunde. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Gehalts- und Rentensteigerungen sowie Fluktuationswahrscheinlichkeiten werden nicht berücksichtigt, da die Verpflichtungen ausschließlich Rentner und vom Betrag her fixe Pensionszusagen betreffen. Die Bewertung der verpfändeten Vermögensgegenstände erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit den beizulegenden Werten, die bei den Wertpapieren den Marktwerten (§ 255 Abs. 4 Satz 1 HGB) und bei den Bankguthaben den fortgeführten Anschaffungskosten (§ 255 Abs. 4 Satz 3 HGB) entsprechen. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel zu ersehen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aktive latente Steuern Vom Aktivierungswahlrecht aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 50.000 DM. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB in Höhe von T€ 7. Dieser Unterschiedsbetrag ist ebenso wie die Differenz zwischen den Marktwerten (T€ 860) und den Anschaffungskosten (T€ 781) der Wertpapiere des Deckungsvermögens zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 79 für die Ausschüttung gesperrt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Pensionsrückstellungen von T€ 978 wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Wertpapieren des Anlagevermögens (T€ 860) sowie Bankguthaben (T€ 19) verrechnet. Der Differenzbetrag von T€ 99 wird als Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Vorsorge für ungewisse Verpflichtungen aus dem Personalbereich einschließlich Tantiemen und für Gewährleistungsverpflichtungen. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben T€ 531 (Vorjahr T€ 367) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, T€ 170 (Vorjahr T€ 247) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und T€ 188 (Vorjahr T€ 26) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen T€ 15 (Vorjahr T€ 15) Gesellschafter. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 525 (Vorjahr T€ 60) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 2. Halbsatz HGB werden die Erträge aus der Wertentwicklung der Wertpapiere des Anlagevermögens (T€ 70, Vorjahr Aufwendungen von T€ 120) sowie die laufenden Erträge aus diesen Wertpapieren (T€ 13, Vorjahr T€ 5) zusammen mit Aufwendungen aus der Abzinsung von rückgedeckten Pensionsverpflichtungen einschließlich Effekten aus Zinssatzänderungen (T€ 18, Vorjahr T€ 19) verrechnet. Der Differenzbetrag von T€ 65 (Vorjahr T€ 134) ist in den sonstige Zinsen und ähnlichen Erträgen (Vorjahr Zinsen und ähnliche Aufwendungen) enthalten. E. Sonstige Angaben Gesellschaftsorgane Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren in 2023 bestellt: Frau Karin Peuckert-Müller, kaufmännischer Bereich/Personal; Herr Tobias Müller, Projektabwicklung/Produktion; Herr Alexander Schmidt, Projektabwicklung/Vertrieb. Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführer für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 sowie der Bezüge zweier ehemaliger Geschäftsführer einschließlich der für sie gebildeten Pensionsrückstellungen wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft hat weder einen Aufsichtsrat noch einen Beirat. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt ohne Geschäftsführer 67 Mitarbeiter beschäftigt, davon 26 Angestellte, 36 gewerbliche Mitarbeiter und 5 geringfügig Beschäftigte. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 und 3a HGB Zur Gewährleistung eines aktuellen technischen Standes der gemieteten Gebäude und Betriebsmittel sowie aufgrund von betriebswirtschaftlichen Überlegungen bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Vorgänge nach dem Abschlussstichtag im Sinne von § 285 Nr. 33 HGB Die Peuckert GmbH hat mit schuldrechtlicher und dinglicher Wirkung zum 1. Januar 2024, 0.00 Uhr, von einem ehemaligen Gesellschafter eigene Anteile erworben. Der Erwerb führt in 2024 zu einer erheblichen Minderung der Guthaben bei Kreditinstituten und des Eigenkapitals. Auswirkungen auf die Ertragslage in 2024 ergeben sich hieraus nicht.
Mehring, den 22. März 2024 Peuckert GmbH Geschäftsführung Karin Peuckert-Müller Tobias Müller Alexander Schmidt Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Peuckert GmbH realisiert seit 1971 individuelle und anspruchsvolle Ausbauprojekte von Gebäuden aller Größenordnungen für gewerbliche und öffentliche Auftraggeber sowie für Generalunternehmer. Mit den Geschäftsbereichen des kompletten Gebäudeausbaus, Revitalisierung, Sonderbauten, Metallbau in eigenen Werkstätten sowie der Eigenproduktion der peCool® - Heiz-/Kühldeckensysteme wird flexibel auf Kundenwünsche eingegangen. Dabei werden Projekte in ganz Deutschland sowie in angrenzenden Regionen im Ausland abgewickelt. Das Verwaltungsgebäude sowie die Produktionsgebäude am Unternehmensstandort in Mehring sind von der Hauptgesellschafterin und deren Familie gemietet. Daneben wird ein Bürostandort in München unterhalten. II. Geschäftsverlauf 2023 1. Entwicklung von Branche und Gesamtleistung Die Entwicklung der Bauwirtschaft im Allgemeinen und des Ausbaugewerbes im Speziellen in 2023 war weiterhin durch hohe Zuwachsraten bei den Preisen und durch Zinserhöhungen für Immobilienkredite geprägt. Nach einer Meldung des Statistischen Bundesamtes ist der nominale Umsatz im Bauhauptgewerbe in Deutschland gegenüber 2022 zwar um 3,5 % gestiegen. Aufgrund der deutlich gestiegenen Preise ist der preisbereinigte Umsatz dagegen um 3,3 % gesunken. Die spezifische Entwicklung der Peuckert GmbH in 2023 ist durch einen Anstieg der Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsänderung der unfertigen Leistungen) um 41,8 % auf 33,7 Mio. € geprägt. Dabei wirkten sich auch Nachholeffekte aus Verzögerungen bei der Projektabwicklung in 2022 positiv aus. Zur Zunahme der Gesamtleistung trug sowohl der Umsatzanstieg um 35,3 % auf 29,1 Mio. € als auch der Effekt aus der Bestandserhöhung der unfertigen Leistungen bei. Bei der Erzielung der Gesamtleistung in 2023 haben Komplettausbauprojekte im Verhältnis zu Systemen zur Raumklimatisierung mittels energieeffizienter Heiz-/Kühldecken verstärkt beigetragen. Unmittelbare Auswirkungen des Ukraine- Kriegs sowie des gestiegenen Zinsniveaus auf die operative Geschäftstätigkeit in 2023 haben sich nicht ergeben. 2. Beschaffung Der Materialeinkauf erfolgt projektbezogen vor allem von Lieferanten in Deutschland, die eine hohe Qualität und verlässliche Lieferzeiten im Rahmen von langjährigen Geschäftsbeziehungen gewährleisten. Die Lieferzeiten von Materialien haben sich in 2023 im Laufe des Jahres wieder normalisiert, während die Preise mit einzelnen Ausnahmen nach den erheblichen Preissteigerungen in der Vorperiode auf dem hohen Niveau verharrten. Bei den Nachunternehmen werden hinsichtlich Qualität und Termintreue hohe Anforderungen gestellt. Dabei wird auch ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der sozialversicherungsrechtlichen und übrigen gesetzlichen Bestimmungen gelegt. Insgesamt ist der Anteil der Materialaufwendungen an der Gesamtleistung nach der Abnahme im Vorjahr in 2023 wieder deutlich gestiegen. Dabei haben die Aufwendungen für bezogene Leistungen bedingt durch die Struktur der abgewickelten Projekte im Verhältnis zur Entwicklung der Gesamtleitung weit überproportional zugenommen. 3. Vertrieb und Auftragsbestand Der Vertrieb erfolgt durch ein Team um die beiden technischen Geschäftsführer herum. Die enge Einbeziehung in die Lösungsfindung des Kunden und die damit einhergehende Kundenbindung sowie ein entsprechendes Empfehlungsmarketing trugen wie in Vorjahren zur Akquisition von Aufträgen in 2023 bei. Die Konzentration auf ein ausgesuchtes Kundenportfolio mit einem spezifischen Leistungsangebot hat sich dabei wieder als erfolgreich erwiesen. Der Auftragsbestand der Peuckert GmbH zum 31. Dezember 2023 liegt stichtagsbedingt in einer Größenordnung von 20 % unter dem hohen Wert des Vorjahres. Die Auftragsreichweite am Abschlussstichtag erstreckt sich aber immer noch bis in das Geschäftsjahr 2025 hinein. 4. Personalbereich Die Peuckert GmbH beschäftigt zur Abwicklung ihrer Projekte Mitarbeiter, die mit ihrem täglichen persönlichen Einsatz und ihrer Leistungsbereitschaft wesentlich zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Um zukünftiges Wachstum zu gewährleisten, wird auf eine langfristige Personalpolitik gesetzt. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung und Auszubildende) in 2023 nahm im Vergleich zum Vorjahr um ca. 10 % zu. Am Jahresende 2023 beschäftigte die Peuckert GmbH ohne Geschäftsführung insgesamt 70 Mitarbeiter. 5. Investitionen Die in 2023 getätigten Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen von 291 T€ betrafen neben dem Fuhrpark kleinere Neu- und Ersatzinvestitionen in verschiedenen Unternehmensbereichen. 6. Produktion Die Fertigung umfasst im Bereich Metallbau die Umsetzung kundenspezifischer Lösungen sowie die Herstellung von Heiz-/Kühldecken. Um den individuellen Anforderungen der unterschiedlichen Projekte gerecht zu werden, werden die Produktionsprozesse kontinuierlich optimiert, um eine hohe Qualität sowie die Flexibilität bei der Projektabwicklung zu gewährleisten. Die Produktionskapazitäten waren im Jahresdurchschnitt 2023 vollständig ausgelastet. Durch die in Vorjahren getätigten Investitionen im Maschinenbereich konnte die Fertigungstiefe bei der Herstellung von Heiz-/Kühldecken erhöht werden. Auftragsspitzen werden unverändert auch durch den Einsatz von Leiharbeitnehmern abgedeckt. III. Lage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 3.861 T€ oder 35,9 % auf 14.628 T€ gestiegen. Dabei haben auf der Aktivseite vor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die flüssigen Mittel zugenommen, während die Vorräte abzüglich erhaltener Anzahlungen deutlich rückläufig waren. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist stichtagsbedingt. Die Zunahme der flüssigen Mittel betrifft ausschließlich kurzfristige Bankguthaben. Die Abnahme des Vorratsvermögens ist bei den Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen auf einen Bestandsabbau nach der Entspannung auf der Beschaffungsseite mit einer Normalisierung der Lieferzeiten für Materialien zurückzuführen. Die erhaltenen Anzahlungen, die mit den Vorräten verrechnet werden, haben stichtags- und projektbedingt deutlich überproportional zu den unfertigen Leistungen zugenommen. Auf der Passivseite beruht der Anstieg des Eigenkapitals auf dem Jahresüberschuss 2023, der deutlich über den im Berichtsjahr vorgenommenen Ausschüttungen liegt. Die Zunahme der sonstigen Rückstellungen ist vor allem auf höhere Verpflichtungen aus dem Personalbereich zurückzuführen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind insbesondere aufgrund stichtagsbedingt höherer noch abzuführender Steuern gestiegen. 2. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weit überwiegend durch Eigenkapital und ohne Finanzverbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote liegt am Abschlussstichtag bei 73,7 % (Vorjahr 78,1 %). Zum Geschäftsjahresende hat die Gesellschaft einen Finanzmittelbestand von 9.178 T€ (Vorjahr 2.915 T€), der nahezu ausschließlich als kurzfristige Guthaben bei Kreditinstituten unterhalten wird. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich in 2023 auf 7.017 T€ (Vorjahr 969 T€). Aus diesem Cashflow konnten die Nettoinvestitionen, die Ausschüttungen an die Gesellschafter sowie der übrige Abfluss aus der Finanzierungstätigkeit vollständig gedeckt werden. Der übersteigende Teil führte zu einem deutlichen Aufbau des Finanzmittelbestands um 6.263 T€. 3. Ertragslage Das Rohergebnis des Geschäftsjahres 2023 von 13.382 T€ liegt aufgrund der Zunahme der Gesamtleistung bei überproportional gestiegenen Materialaufwendungen und höheren sonstigen betrieblichen Erträgen um 2.824 T€ oder 26,7 % unter dem Vorjahreswert. Die Zunahme des Rohergebnisses wird teilweise durch höhere Personalaufwendungen (Tantiemen, gestiegene Mitarbeiterzahl) und sonstige betriebliche Aufwendungen bei rückläufigen Abschreibungen kompensiert, so dass sich ein Anstieg des Betriebsergebnisses (Ergebnis der Betriebstätigkeit laut Gewinn- und Verlustrechnung abzgl. sonstige Steuern) um 1.357 T€ auf 3.862 T€ ergibt. Unter Berücksichtigung eines deutlich verbesserten Finanzergebnisses und höherer Ertragssteueraufwendungen hat der Jahresüberschuss im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 1.216 T€ auf 2.862 T€ zugenommen. 4. Gesamtaussage Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung und die Ertragslage in 2023 sowie die Vermögens- und Finanzlage am Abschlussstichtag als sehr gut einzustufen. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Als operative Ergebnisgröße wird das EBIT verwendet. Als Ergebnis vor dem Finanzergebnis und Ertragsteuern reflektiert das EBIT die operative Ergebnisverantwortung und entspricht dem Betriebsergebnis in der Beschreibung der Entwicklung der Ertragslage. Weitere bedeutende finanzielle Leistungsindikatoren sind die Gesamtleistung sowie der Auftragsbestand. V. Prognose-, Chancen und Risikobericht 1. Prognosebericht Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. prognostizierte Anfang Dezember 2023 für 2024 im Vergleich zu 2023 einen Umsatzrückgang im Bauhauptgewerbe in Deutschland um nominal 5,0 % und eine preisbereinigte Minderung um 3,0 %. Für den Wirtschaftshochbau wird aufgrund der gebremsten Investitionsneigung in Folge der Zins- und Energiepreisentwicklung mit einem Rückgang von nominal 3,0 % bzw. von preisbereinigt 1,0 % gerechnet. Bei der Peuckert GmbH wird für das Geschäftsjahr 2024 auf Basis des gegenwärtigen Auftragsbestands, der gegenüber dem Abschlussstichtag wieder erhöht werden konnte und auf dem Niveau von Ende 2022 liegt, eine deutliche Zunahme der Gesamtleistung im Vergleich zu 2022 erwartet. Trotz des erwarteten Anstiegs bei der Gesamtleistung wird dabei aufgrund der Fertigstellung mehrerer größerer Projekte in 2025 nach dem deutlichen Ergebnisanstieg im Geschäftsjahr 2023 mit einem leichten Rückgang des EBIT gegenüber 2023 gerechnet. Hinsichtlich der Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und des konjunkturellen Branchenumfelds der Bauindustrie in Deutschland wird davon ausgegangen, dass diese wie bisher das operative Geschäft in 2024 nicht wesentlich beeinflussen. 2. Risiko-und Chancenbericht Die Berichterstattung von Chancen und Risiken im Lagebericht bezieht sich grundsätzlich auf ein Jahr ab dem letzten Abschlussstichtag. 2.1 Risiken Die Peuckert GmbH ist als Unternehmen für individuelle und anspruchsvolle Ausbauprojekte von Gebäuden diversen Risiken ausgesetzt. Risiken aus einer ineffizienten Projektabwicklung sowie der nicht termingerechten Fertigstellung von Projekten wird durch ein enges Projektcontrolling sowie eine flexible Projektsteuerung entgegengewirkt. Grundsätzlich ist mit einer Verschärfung der Wettbewerbssituation und mit einem entsprechenden Preisdruck zu rechnen, der sich auch aus möglichen verzögerten Auswirkungen der Entwicklung beim Wirtschaftshochbau in Deutschland auf das Ausbaugewerbe ergeben kann. Möglichen Zahlungsausfällen auf Kundenseite wird durch die Vereinbarung von entsprechenden Zahlungsmodalitäten sowie einer gezielten Projektauswahl begegnet. Dem Abhängigkeitsrisiko auf der Beschaffungsseite wird durch Dual- und Multiple Sourcing sowie der langfristigen Zusammenarbeit mit Lieferanten und Nachunternehmern entgegengewirkt. Dem Risiko aus dem akuten Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt bei der Besetzung vakanter Stellen begegnet die Gesellschaft mit der gezielten Förderung von Nachwuchskräften. Zinsänderungsrisiken bzw. Fremdwährungsrisiken bestehen derzeit wegen fehlender Finanzkredite bzw. der nahezu ausschließlichen Tätigkeit im Eurowährungsraum nicht. 2.2. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Wirtschaftliche oder rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sind nicht erkennbar. Die beschriebenen Risiken werden nach der gegenwärtigen Beurteilung die Prognose für 2024 zur Entwicklung der Gesamtleistung und des EBIT nicht wesentlich beeinflussen. Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Entwicklung resultieren aber aus den konjunkturellen Rahmenbedingungen für den Hochbau in Deutschland und dem gestiegenen Zinsniveau, deren Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit der Kunden sich gegenwärtig nur schwer abschätzen lassen. 2.3 Chancen Durch die steigenden Anforderungen an die Reduzierung des Energieverbrauchs in Gebäuden (Energieeffizienz) ist das Unternehmen mit seinem Schwerpunkt Heiz-/Kühldeckensysteme in einem Wachstumsmarkt tätig. Durch die Realisierung kundenspezifischer Sonderlösungen mit integrierten Planungsleistungen sowie durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der angebotenen Produkte und Dienstleistungen stärkt das Unternehmen seine Marktposition gegenüber den Mitbewerbern. Aus diesen Gründen werden gute Chancen gesehen, das Wachstum auch mittelfristig fortzuführen.
Mehring, den 22. März 2024 Peuckert GmbH Geschäftsführung Karin Peuckert-Müller Tobias Müller Alexander Schmidt Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Peuckert GmbH, Mehring Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Peuckert GmbH, Mehring, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Peuckert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Fürstenzell, den 26. März 2024 Dipl.-Kfm. Univ. Anton Staudt, Wirtschaftsprüfer" Feststellung und Ergebnisverwendung Der vom Wirtschaftsprüfer Anton Staudt geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss der Peuckert GmbH, Mehring, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 6. Mai 2024 festgestellt. In der gleichen Gesellschafterversammlung wurde beschlossen, vom Bilanzgewinn 2023 in Höhe von € 7.881.005,82, der sich aus dem Gewinnvortrag, der Minderung durch den Erwerb eigener Geschäftsanteile und dem Jahresüberschuss 2023 ergibt, € 835.125,00 an die Gesellschafter auszuschütten und € 7.045.880,82 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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