Quadrart UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseEinzelhandel mit Antiquitäten und antiken Teppichen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silvio Petscheck seit 9.9.2025 | Prokura |
Marc Halten seit 19.7.2019 | Prokura |
Thomas Krükkert seit 18.9.2018 | Geschäftsführer |
Uwe Rücker seit 21.2.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rudolf Flume Technik GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftsverlauf Die wirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 war - wie auch im Vorjahr - stark durch ein zurückhaltendes Verhalten bei Kunden und Lieferanten geprägt. Gründe hierfür lagen in der nach wie vor massiven unsicheren politischen Lage mit all ihren Auswirkungen. Wesentlich waren hier der weiterhin anhaltende Ukraine-Krieg, die steigenden Energiekosten und die Unsicherheiten, die sich im Laufe des Jahres 2023 verschärft haben. Durch die Einführung des neuen Warenwirtschaftssystem JTL und der damit verbundene hohe Umstellungsaufwand 2023 kam es zum Jahresende zu Einschränkungen bei den Auslieferungen. Ab 2024 wird allerdings der Mehrwert des neuen Systems in vollem Umfang zur Geltung kommen. Der Umsatzrückgang im Uhren- und Schmuckersatzteilbereich konnte auch im Geschäftsjahr 2023 teilweise durch den Vertrieb über Marktplätze mit Umsatzsteigerung aufgefangen werden. Durch den Ausbau des Logistikvolumens im Bereich 3Dmensionals konnte dieser durch die Tochtergesellschaft PONTIALIS GmbH & Co. KG auch im Geschäftsjahr 2023 vorangetrieben werden. Der Trend zum Online-Einkauf hält nach wie vor an. Daher wurde der Ausbau des B2C-Online-Angebots über Shops und Marktplätze weiterhin gefördert. Der seit 2021 erfolgreich betriebene Webshop Flume.de wurde weiter kundenfreundlicher gestaltet. Bei der in 2021 gegründete Tochter Selva Technik GmbH erwarten wir 2024 einen positiven Jahresüberschuss. Das Geschäftsjahr 2023 zeigt nach wie vor ein sehr unterschiedliches Kundenverhalten. Durch die Einführung der Gutschein- und Bonussysteme, sichtbare Großkundenrabatte in der Artikelsuche, Preisstaffeln, etc. haben wir eine noch stärkere Kundenbindung erreicht. Ein Teil der Bestandskunden hat aber nach wie vor mit den steigenden Online-Einkäufen ihrer eigenen Kunden zu kämpfen und bietet somit nur noch ein reduziertes Absatzpotential für Flume an. Nach wie vor hat die Branche mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen. Der Uhrmacher und der Goldschmied sind weiterhin keine attraktiven Ausbildungsberufe. Das wirkt sich auch auf unsere Kunden aus, weil sie keine geeigneten Nachfolger finden und schließen müssen. Die Folge ist der Wegfall als Absatzpotential für unser Unternehmen. Insgesamt lässt sich auch 2023 ein zurückhaltendes Verhalten bei den Kunden erkennen. Nach wie vor spielen individuelle Beratung und Preis die entscheidende Rolle bei der Investitionstätigkeit. Da der Markt in Deutschland für den Absatz unserer Produkte begrenzt ist, streben wir auch zukünftig neue und moderne Vertriebskanäle wie Web-Shops und Märkte im Ausland an. Das betrifft sowohl den Verkauf im EU- als auch im Nicht-EU-Ausland. Die Umsatzerlöse haben sich von T€ 20.571 im Vorjahr um 1,7% (T€ 355) auf T€ 20.926 im Geschäftsjahr erhöht. Das Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung an die Gesellschafterin) hat sich von einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 363 in 2022 um T€ 998 auf einen Jahresfehlbetrag von T€ 635 im Geschäftsjahr 2023 deutlich verschlechtert. Den Bereich des 3D Drucks haben wir wie geplant auf den neuen Logistikstandort in Krefeld verlagert. Sowohl im Standort Krefeld als auch in Essen startete die neue EDV-Lösung zur Optimierung unserer Logistikprozesse. Durch diese Verlagerung konnten Kapazitäten in Essen effizienter genutzt werden. Somit wurde Personaleinsatz und Qualitätsmanagement optimiert. Logistikprozesse wurden schneller und die Fehlerquote minderte sich spürbar. II. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich um T€ 355 erhöht und betragen im Berichtsjahr T€ 20.926 (Vj. T€ 20.571). Der Materialaufwand hat sich in dieser Zeit um T€ 1.660 erhöht (Geschäftsjahr: T€ 16.687, Vj. T€ 15.027), so dass der Rohertrag von T€ 5.544 um T€ 1.305 auf T€ 4.239 gesunken ist. Die Rohertragsspanne hat sich von 27,0 %-Punkte im Vorjahr auf 20,3 %-Punkte im Berichtsjahr verschlechtert. Bedingt durch die Anpassung und organisatorische Neuausrichtung des Unternehmens im Personalbereich und die Veränderung der Pensionsrückstellung ist der Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr um T€ 357 auf T€ 3.023 (Vj. T€ 3.380) gesunken. Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 433 gesunken. Grund hierfür sind vor allem die gegenüber dem Vorjahr wesentlich geringeren Kosten für Fremdleistungen und Verkaufsgebühren bei Amazon. Das Betriebsergebnis hat sich um T€ 414 verschlechtert und beträgt jetzt negative T€ 1.137 gegenüber T€ 723 im Vorjahr. Der Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich beträgt nunmehr T€ 635 gegenüber einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung vor in Höhe von T€ 363 im Vorjahr. 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um T€ 1.453 gestiegen und beträgt T€ 18.481 (Vj. 17.028). Dies ist vor allem auf die Zunahme der Forderungen gegen die Muttergesellschaft und die verbundenen Unternehmen auf der Aktivseite sowie den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf der Passivseite zurückzuführen. Die Vorräte haben sich um T€ 381 vermindert und betragen zum Bilanzstichtag T€ 6.515 (Vj. T€ 6.896). Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme beträgt 35,3 % (Vj. 40,5 %). Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von T€ 3.240 (Vj. T€ 2.319), der Saldo aus Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt aufgrund neu abgeschlossener Darlehensverträge im Berichtsjahr T€ -10.433 (Vj. T€ -10.096). Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote ist von 7,1 % auf 6,5 % gesunken. Die Lieferantenverbindlichkeiten haben sich von T€ 1.587 um T€ 129 auf T€ 1.716 erhöht. 3. Finanzlage Die Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von negative T€ 570 (Vj. negative T€ 597) reichten im Berichtsjahr nicht aus, um die Investitionen (T€ 238) zu finanzieren, aber nicht um Vorräte und Lieferschulden zu bedienen. Daher wurden neue Darlehen aus der Wagner Unternehmensgruppe ausgegeben. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt T€ 52 gegenüber T€ 60 im Vorjahr. III. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die in den vergangenen Jahren eingeleitete Umstrukturierung des Unternehmens und die dem Markt angepasste Preisgestaltung halten weiterhin an. Die kundenorientierte, fundierte Fachberatung zahlt sich aus und wird sich auch für die Zukunft auf die Geschäftsergebnisse auswirken. Der Aufbau der Auslandsgeschäfte-Shops und der B2B- und B2C-Shops ermöglicht das Erreichen von Kunden in nahezu allen Ländern der Welt. Wesentliche Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden oder ihre Entwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten, sehen wir in diversen kriegerischen Auseinandersetzungen und seinen Auswirkungen auf den Märkten weltweit. Der Verbraucherkonsum und die allgemeinen Insolvenzrisiken bei Kunden und Lieferanten haben sich 2024 verschärft. Der vorangetriebene Ausbau unseres Online-Verkaufs macht uns leider nur zum Teil unabhängig von diesen Entwicklungen. IV. Prognose Der Ukraine-Krieg und die damit verbundenen hohen Energiepreise, die allgemeine Kaufzurückhaltung und Kostensteigerung werden unser Kerngeschäft weiterhin belasten. Allerdings werden durch die deutlichere Abnahme von Waren durch die PONTIALIS GmbH & Co. KG Umsatzerlöse und Ergebnis im Geschäftsjahr 2024 zum Vorjahr deutlich steigen. Unter der Annahme, dass die politischen Unsicherheiten abnehmen, erwarten wir für das Jahr 2025 eine Verbesserung des Ergebnisses. Eventuell anfallende Verluste werden durch die Muttergesellschaft, Rudolf Flume GmbH & Co. KG, ausgeglichen.
Essen, 25. November 2024 gez. Thomas Krükkert, Geschäftsführer gez. Uwe Rücker, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang einschließlich Anlagenspiegel und Verbindlichkeitenspiegel. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB um folgende Posten erweitert: - Forderungen gegen Gesellschafter B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden / Erläuterungen zur Bilanz und GuV I. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in dem "Anlagenspiegel zum 31.12.2023" dargestellt (Anlage I/4). Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen und beziehen sich auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die planmäßigen Abschreibungen auf die Anlagenzugänge im Geschäftsjahr erfolgten pro rata temporis. Finanzanlagen Die Beteiligungen sind zu ihren Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an der Friederichs II B.V. mit Sitz in Heemstede, Niederlande. Die Anteile sollen dauerhaft gehalten werden.
*) Bilanzstichtag 31.12.2023, Jahresabschluss ungeprüft Die Gesellschaft besitzt sämtliche Aktien an der "Fournitures et outils d'horlogerie Furka S.A." mit Sitz in Marly, Schweiz. Die Anteile sollen dauerhaft gehalten werden.
*) Bilanzstichtag 31.12.2023, Jahresabschluss ungeprüft Die Gesellschaft besitzt sämtliche Anteile an der PONTIALIS GmbH & Co. KG mit Sitz in Köln. Die Anteile sollen dauerhaft gehalten werden.
*) Bilanzstichtag 31.12.2023, Jahresabschluss ungeprüft Ebenfalls werden alle Anteile an der Komplementärin der PONTIALIS GmbH & Co. KG, der UK Verwaltungs GmbH mit Sitz in Köln, gehalten. Die Anteile sollen dauerhaft gehalten werden.
*) Bilanzstichtag 31.12.2023, Jahresabschluss ungeprüft Mit Vertrag vom 26.08.2021 wurde die Selva Technik GmbH mit Sitz in Essen gegründet. Sie ist 100%ige Tochtergesellschaft der Berichtsgesellschaft. Die Anteile werden dauerhaft gehalten.
*) Bilanzstichtag 31.12.2023, Jahresabschluss ungeprüft Vorräte Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Soweit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253 Abs. 3 HGB erforderlich waren, sind diese vorgenommen worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Einzelrisiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind kreditorische Debitoren in Höhe von T€ 95 (Vj. T€ 116) enthalten. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre in Höhe von T€ 14,1 enthalten. Die Restlaufzeiten der restlichen Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände betragen nicht mehr als ein Jahr. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Entsprechend § 246 Abs. 2 HGB wurde der Aktivwert aus der Rückdeckungsversicherung mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erforderlich gewordene Neubewertung der Pensionsrückstellung zum 1. Januar 2010 hat zu einem zusätzlichen Rückstellungsaufwand von insgesamt € 400.549,00 geführt. Die Gesellschaft macht von Ihrem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch und verteilt diesen Betrag über 15 Jahre. Der unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesene Betrag in Höhe von € 26.703,00 stellt damit die ratierliche Zuführung des Unterschiedsbetrages ab 1. Januar 2010 zur Pensionsrückstellung aufgrund der Neubewertung der Pensionsverpflichtung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz dar. Der noch verbleibende, nicht passivierte Rückstellungsbetrag beträgt zum 31.12.2023 € 26.707,00. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte mittels der sog. PUC-Methode (Projected-Unit-Credit). Der Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln von Klaus Heubeck 2018 G verwendet. Durch eine Gesetzesänderung sind Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abzuzinsen. Der Bewertung wurden folgende weitere Annahmen zugrunde gelegt: Rechnungszinssatz p.a. 1,82 % und Rententrend p.a. 2,20 %. Die Rückstellung für Pensionen wurde zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung des versicherungsmathematischen Gutachtens wie folgt ermittelt und passiviert:
Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren (1,82 %) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren (1,74 %). Der Unterschiedsbetrag zum 31.12.2023 beträgt € 8.213,00. Die Gesellschaft hat zur Finanzierung der Pensionszusage Kapitallebensversicherungen bei der Provinzial Nord Lebensversicherung AG abgeschlossen. Die Ansprüche aus den Lebensversicherungen wurden sicherungshalber abgetreten. Nach § 246 Abs. 2 HGB sind zum 31.12.2023 die zum Zeitwert bewerteten Aktivwerte mit der Pensionsrückstellung verrechnet worden. Danach ergibt sich folgender passiver Unterschiedsbetrag:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen erfassen die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge für ungewisse Verbindlichkeiten. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie gliedern sich wie folgt auf:
Verbindlichkeiten Die nach §§ 268 Abs. 5 und 285 Nr. 1 a und b HGB erforderlichen Angaben ergeben sich aus dem "Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023" (Anlage I/5). Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 109 (Vj. T€ 76) enthalten. Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag lagen folgende vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB vor:
Die Sicherheit für fremde Verbindlichkeit besteht als Grundschuld (Betriebsgrundstück in Essen) und wurde gegenüber der National-Bank Aktiengesellschaft abgegeben. Währungsumrechnung Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die entsprechend § 256a HGB in Euro umgerechnet wurden. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem aktuellen Kassamittelkurs eingebucht. Soweit sich wegen sinkender oder steigender Wechselkurse Bewertungserfordernisse ergaben, wurden die Verluste bzw. Gewinne im Jahresabschluss erfasst. II. Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine periodenfremde Erträge und keine Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Wechselkursdifferenzen in Höhe von T€ 192 (Vj. T€ 59). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine periodenfremden Aufwendungen und keine Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Verluste aus Wechselkursdifferenzen in Höhe von T€ 206 (Vj. T€ 68). C. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen in Höhe von insgesamt T€ 139. Die Verträge haben eine Laufzeit bis 2025. 2. Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. 3. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 53 Arbeitnehmer (Vorjahr: 49) - ohne Geschäftsleitung (2) - beschäftigt. 4. Gesamtbezüge Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Konzernzugehörigkeit Die Rudolf Flume Technik GmbH wird in den Konzernabschluss der IPM Industrie Participation Management M.A. Wagner GmbH mit Sitz in Oberhausen einbezogen. Der Konzernabschluss wird offengelegt. 6. Organe Zu Geschäftsführern sind bestellt: Herr Uwe Rücker, Kaufmann, Mühlheim an der Ruhr Herr Thomas Krükkert, Kaufmann, Wietmarschen 7. Ergebnisverwendung Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wurde der Jahresfehlbetrag 2023 an die Muttergesellschaft Rudolf Flume GmbH & Co. KG abgeführt, so dass ein Jahresergebnis von € 0,00 ausgewiesen wird.
Essen, 25. November 2024 Rudolf Flume Technik GmbH gez. Thomas Krükkert, Geschäftsführer gez. Uwe Rücker, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileVerbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rudolf Flume Technik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rudolf Flume Technik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rudolf Flume Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 28. November 2024 KWP
GmbH & Co. KG
gez. Michael Kleber, Wirtschaftsprüfer gez. Rigobert Walzer, vereidigter Buchprüfer |
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