Servantech GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anette Fey-Busetti seit 5.10.2020 | Prokura |
Michael Ruppert seit 23.9.2019 | Geschäftsführer |
Annabelle Geitmann seit 23.9.2019 | Prokura |
Eric Vanbalinghem seit 23.9.2019 | Geschäftsführer |
Gabriele Dr. Hill seit 23.9.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Physitek Devices société par actions simplifiée | 75.00% |
analyticon instruments gmbhEigenbeteiligung | 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
analyticon instruments gmbhRosbach v. d. HöheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht Geschäftsjahr 2023der analyticon instruments gmbhÜbersicht 1. 1. Geschäftsmodell 2. Analyse des Geschäftsverlaufs Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 3. Darstellung Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Ertragslage Umsatzerlöse Operativer Gewinn Finanzlage 4. 4. Voraussichtliche Entwicklung Chancen und Risiken Risikomanagement Prognose Ausblick 1. Geschäftsmodell Die analyticon instruments gmbh handelt mit naturwissenschaftlich-technischen Geräten und bietet zugehörige Dienstleistungen an. Schwerpunkt sind Vertrieb von und Kundendienst an portablen Geräten zur Metalllegierungs- und Gefahrstoffanalyse sowie zur Drogen-, Sprengstoff- und Chemikalien-Identifikation. Kunden sind insbesondere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, andere staatliche Institutionen, Recycling-Unternehmen und das verarbeitende Gewerbe im deutschsprachigen Raum (DACH). Als Handelsunternehmen befasst sich analyticon naturgemäß nicht mit Forschung und Entwicklung, da dies auf Seiten der Lieferanten erfolgt. Technische Anpassungen und mit Kunden definierte Änderungen werden aber angeboten und durchgeführt. Die Geschäftsführung verwendet zur Steuerung und Überwachung der Geschäftstätigkeit unterschiedliche finanzielle Leistungsindikatoren, von denen die bedeutendsten die Entwicklung der Umsatzerlöse und das operative Ergebnis (EBIT) sind. 2. Analyse des Geschäftsverlaufs 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen der globalen Krisen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Die Erwerbslosenquote, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an der Zahl der Erwerbspersonen, betrug in 2023 2,8% und lag damit auf Vorjahresniveau. Die Arbeitslosenquote stieg in 2023 auf 5,7% nach 5,3% in 2022 (Quelle: Bundesagentur für Arbeit). Damit lag die Arbeitslosenquote in 2023 um 0,7% höher als in 2019 vor der Pandemie. In der zweiten Jahreshälfte hatten die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ihre Investitionen und Ausgaben beschränkt bzw. eingefroren. Grund hierfür war das bevorstehende Urteil des Bundesverfassungsgerichtes im November 2023 zur Übertragung des Sondervermögens anlässlich der Corona-Pandemie auf einen Klimafonds des Bundes. Die Nachfrage durch das verarbeitende Gewerbe war hingegen stabil. Die Preise für verschiedene Metalle sowie Edelmetalle auf dem Weltmarkt hat die Recycling-Branche maßgeblich beflügelt. Die Projekte im Marktsegment Pharma/Chemie waren im Vergleich zum Vorjahr etwas zurückgegangen. 3. Darstellung Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 11.702 auf TEUR 13.341 erhöht. Die Vorräte sind um TEUR 134 auf TEUR 2.876 (Vorjahr: TEUR 3.010) gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 335 auf TEUR 1.605 erhöht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind von TEUR 4.797 im Vorjahr auf TEUR 6.826 angestiegen, insbesondere aufgrund der Erhöhung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 3.353 im Vorjahr auf TEUR 5.052 in 2023. Die liquiden Mittel belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 2.328 im Vergleich zu TEUR 2.535 im Vorjahr. Auf der Passivseite führen insbesondere der um TEUR 1.821 höhere Bilanzgewinn von TEUR 9.159 (Vorjahr: TEUR 7.338) als auch die um TEUR 151 auf TEUR 777 angestiegenen Rechnungsabgrenzungsposten zur Erhöhung der Bilanzsumme sowie die erhaltenen Anzahlungen von TEUR 154 (Vj. TEUR 31). Die Steuerrückstellungen sind von TEUR 713 um TEUR 440 auf TEUR 273 per 31.12.2023 gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von TEUR 2.260 (31.12.2022) um TEUR 316 auf TEUR 1.944 per 31.12.2023 gesunken. Die Vermögenslage des Unternehmens ist gekennzeichnet durch eine hohe Eigenkapital-Quote von 68,8 (Vorjahr: 62,9%) und eine verhältnismäßig geringe Verschuldung. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit uneingeschränkt nachkommen. 1. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft ist als nachhaltig gut zu bezeichnen. Bei den für die Gesellschaft für die Steuerung des Unternehmens wichtigen Leistungsindikatoren Umsatz sowie Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) haben sich auf gutem Niveau stabilisiert. Die Umsatzerlöse reduzierten sich um TEUR 1.107 auf TEUR 17.144 (Vorjahr: TEUR 18.251) und das EBIT um TEUR 279 auf TEUR 2.404 (Vorjahr: TEUR 2.683). Die Umsatzrentabilität als Kennzahl EBIT bezogen auf den Umsatz sank von 14,7 % in 2022 auf 14,0 % in 2023. Der Materialeinsatz betrug in 2023 TEUR 9.711 (Vj.: TEUR 10.632). Die Rohgewinnmarge betrug in 2023 43,4 % (Vj.: 41,8 %). Der Personalaufwand betrug in 2023 TEUR 3.518 (Vj.: TEUR 3.198). 1. Umsatzerlöse Die Umsatzeinbußen bei einzelnen Branchen wurden durch Wachstum in anderen Bereichen zum Teil ausgeglichen. Im Geschäftsjahr erzielte analyticon Umsatzerlöse in Höhe von 17.144 TEUR. Dies entspricht einer Minderung von 6,1 % gegenüber dem Vorjahr. Durch die hohe Vorratshaltung von Neugeräten, Zubehör und Ersatzteilen war zu jeder Zeit eine schnelle Versorgung der Kunden mit Geräten und Reparaturen möglich. Insofern hat sich gezeigt, dass die betriebswirtschaftlich vermeintlich nicht besonders sinnvolle Lagerhaltung der Garant für eine insoweit uneingeschränkte Geschäftstätigkeit war. 1. Operativer Gewinn Auf Grund des leichten Umsatzrückganges sowie allgemeiner Kostensteigerungen ergab sich in 2023 ein reduzierter operativer Gewinn (EBIT) von TEUR 2.404 gegenüber TEUR 2.683 im Vorjahr. 1. Finanzlage Die Finanzlage ist gekennzeichnet durch das Vorhalten ausreichender finanzieller Mittel. Verbindlichkeiten bestehen weitestgehend aus Lieferantenverbindlichkeiten, welche alle kurzfristig bzw. im Rahmen der vereinbarten Zahlungsziele beglichen werden. 4. Voraussichtliche Entwicklung1. Chancen und Risiken Einen direkten Einfluss des Ukraine-Krieges auf unsere Geschäftstätigkeit konnten wir bisher nicht feststellen. Die Nachfrage nach Analysegeräten von analyticon blieb für sicherheitsrelevante Bereiche von Flughäfen und im Polizeidienst unverändert gut. Aufgrund des stetigen Bedarfs an Produkten bzw. Analysegeräten des Unternehmens ist grundsätzlich mit einer positiven Absatzentwicklung zu rechnen. Teilweise werden die vertriebenen Produkte in Fremdwährung eingekauft. Schwankungen in den Wechselkursen stellen ein Risiko dar. Einflüsse der Weltwirtschaft können hier somit größere Auswirkungen haben, obwohl die vertriebliche Geschäftstätigkeit des Unternehmens auf den deutschsprachigen Raum beschränkt ist. Die operative Geschäftsführung der Physitek-Gruppe stimmt sich nach Bedarf hinsichtlich der Beschaffung von Devisen ab. Das Risiko von Zahlungsausfällen ist eher gering, da sehr große Umsätze zumeist nur mit Behörden als Kunden generiert werden. Kunden im privatwirtschaftlichen Bereich haben dagegen typischerweise nur geringere Rechnungsbeträge zu begleichen. Preisänderungsrisiken der Lieferanten sind insofern abzufedern, als diese vertraglich geregelt mit einem festen zeitlichen Vorlauf anzukündigen sind. Preiserhöhungen können so an die Endkunden weitergegeben werden. Hier ist ein Risiko eher dadurch gegeben, dass sich durch solche Preiserhöhungen schlechtere Wettbewerbssituationen ergeben könnten. Der in vielen Branchen zu beobachtende Fachkräftemangel hat sich im Unternehmen bisher nicht negativ ausgewirkt. Alle erforderlichen Stellenbesetzungen konnten durchgeführt werden. 1. Risikomanagement Devisentermingeschäfte waren das Mittel der Wahl, um das Risiko von Kursschwankungen im Einkauf zu reduzieren. Umsatzausfälle durch ausbleibende Kundenzahlungen sind in der Vergangenheit nur extrem selten aufgetreten. Zur Risikominimierung gehört, dass in besonderen Fällen Vorauszahlungen vereinbart wurden. Diese Strategie wird auch in Zukunft beibehalten. Liquiditätsrisiken sind in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Im Bedarfsfalle stellt die Zugehörigkeit von analyticon instruments zur Groupe Physitek eine weitere Absicherung dar. 1. Prognose Nach dem wiederum guten Geschäftsjahr 2023 ist für das kommende Geschäftsjahr auf der Umsatzseite mit einer ähnlichen Größenordnung zu rechnen. Eine wesentliche Steigerung des Umsatzes wird nicht erwartet. Allerdings sollen im Laufe des neuen Geschäftsjahres neue Analysegeräte in das Produktportfolio aufgenommen werden, welche im Bereich der Elementanalyse vertrieben werden. Diese sollen zunehmend das bisherige Portfolie in diesem Marktsegment ersetzen. 1. Ausblick Es hat sich gezeigt, dass die Diversifizierung des Produktportfolios maßgeblich zum Geschäftserfolg beigetragen hat. Diese strategische Ausrichtung soll daher in den nächsten Jahren uneingeschränkt fortgesetzt werden. Die Stärke des Unternehmens ist die hohe Flexibilität mit seinen Mitarbeitern, um auf sich schnell ändernde Rahmenbedingungen professionell zu reagieren. Das Unternehmen ist daher auch für die Zukunft sehr gut aufgestellt.
Rosbach v.d.H., 31.10.2024 gez. Michael Ruppert, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023analyticon instruments gmbh, 61191 Rosbach v. d. H.A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Registerdaten zum Unternehmen, Größenklasse, Gliederung Der Jahresabschluss der analyticon instruments gmbh, Rosbach v. d. H. (Amtsgericht Friedberg, Hessen, HRB 9114) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Gemäß § 267 Abs. 2 HGB ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren), bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens liegen nicht vor. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen 3 bis 10 Jahren) angesetzt. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten bewertet, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Es liegt lediglich eine Rückstellung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 10 vor (Aufbewahrungsrückstellung). Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Ermittlung der Rückstellung für Gewährleistungsverpflichtungen wird pro Produktgruppe separat ermittelt. Die voraussichtlichen zukünftigen Inanspruchnahmen werden pro Produktgruppe in Abhängigkeit der Inanspruchnahmen in den letzten 12 bzw. 24 Monaten ermittelt. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Einkauf von Handelswaren in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs erfasst. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit den Anschaffungskosten am Bilanzstichtag bewertet. B. Weitere Angaben zur Bilanz 1. Entwicklung der Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens kann der Anlage 4 entnommen werden. Zinsen für Fremdkapital wurden bei keinem Posten des Anlagevermögens aktiviert. 2. Vorräte Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Vereinzelt werden ältere Gegenstände des Vorratsvermögens zum niederen beizulegenden Wert bewertet. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten T€ 5.052 (i.V. T€ 3.353) Forderungen gegenüber der Gesellschafterin, bzw. einem verbundenen Unternehmen. Es handelt sich hierbei um Darlehensforderungen. Derivative Finanzinstrumente/Bewertungseinheiten Es wurden keine Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet. Es bestehen sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr von T€ 42 (davon Bankguthaben zur Besicherung einer Mietkaution T€ 40). 4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Hierin sind Aufwendungen für Gewährleistungsverlängerungen für zukünftige Zeiträume in Höhe von T€ 423 (i.V. T€ 478) enthalten. 5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Satzung, sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt. Die Gesellschaft hält eigene Anteile i.H. von T€ 6. Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres i. H. von T€ 7.338 enthalten. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn i. H. von T€ 9.159 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen von T€ 496 (i.V. T€ 510) sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten i.H. von T€ 247 (i.V. T€ 214), ausstehende Rechnungen i.H. von T€ 78 (i.V. T€ 117) sowie Gewährleistungsrückstellungen i.H. von T€ 108 (i.V. T€ 111) enthalten. Zur Absicherung von Währungsrisiken bei Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften mit einem Gesamtvolumen am Abschlussstichtag von rd. T€ 1.262 (i.V. T€ 1.050) eingesetzt. Das Risiko aus den Devisentermingeschäften wird zum Bilanzstichtag aus der Differenz zwischen dem Stichtagskurs und dem vereinbarten Kurs der Devisenterminkontrakte ermittelt. Hierfür wurde zum Abschlussstichtag eine Rückstellung von T€ 25 (i.V. T€ 29) gebildet. 7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
* In Klammern angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Erträge aus Gewährleistungsverlängerungsverträgen, welche Zeiträume nach dem Abschlussstichtag betreffen, liegen in Höhe von T€ 777 (i.V. T€ 626) vor. C. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen Die Erträge aus Währungsumrechnungen belaufen sich auf T€ 101 (i.V. T€ 127), die Aufwendungen aus Währungsumrechnung belaufen sich auf T€ 73 (i.V. T€ 88). 2. Aufwendungen für Altersversorgung Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es keine Aufwendungen für Altersversorgung. 3. Zinsen an/aus verbundenen Unternehmen Die Zinserträge aus verbundenen Unternehmen betragen T€ 200, Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht. D. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 56 (54) Mitarbeiter, ausschließlich Angestellte, beschäftigt. Davon waren 25 (26) weiblich und 31 (28) männlich. 2. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind: Herr Eric Vanbalinghem, Sceaux, Frankreich, Président Physitek Devices SAS Herr Michael Ruppert, Ranstadt, Geschäftsführer Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von dem Unterlassen von Angaben der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Angaben zum Mutterunternehmen Der Jahresabschluss der analyticon instruments gmbh, Rosbach v. d. H., wird in den Konzernabschluss ihres Mutterunternehmens der Groupe Physitek 2, Voisins-le-Bretonneux, Frankreich einbezogen. Der Konzernabschluss der Groupe Physitek, Voisins-le-Bretonneux, Frankreich, wird durch das zuständige Handelsgericht beim Bulletin officiel des annonces civiles et commerciales (BODASCC.fr) hinterlegt. 4. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden über die auf der Passivseite ausgewiesenen Verbindlichkeiten und Rückstellungen hinaus keine weiteren Haftungsverhältnisse. 5. Außerbilanzielle Geschäfte Vereinzelt sind für Bürogeräte Leasingverträge abgeschlossen. Deren restliche Vertragslaufzeiten betragen jeweils unter einem Jahr. Aus den abgeschlossenen Leasingverträgen und einem Wartungsvertrag resultiert in der noch verbleibenden Vertragslaufzeit eine finanzielle Belastung von rd. T€ 5. Weiterhin bestehen Software-Lizenzverträge in gewöhnlichem Umfang hinsichtlich der monatlichen Belastung und den abgeschlossenen Laufzeiten. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus der Anmietung des betrieblich genutzten Bürogebäudes ergibt sich bei einer vertraglichen Restlaufzeit von rd. 5,5 Jahren eine sonstige finanzielle Verpflichtung gemäß § 285 Nr. 3a HGB von rd. T€ 814. 7. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Es fanden keine außergewöhnlichen Ereignisse nach dem Abschlussstichtag statt. Der Geschäftsverlauf setzte sich wie bisher unverändert fort.
Rosbach v. d. H., 31.10.2024 Michael Ruppert Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die analyticon instruments gmbh, Rosbach v. d. Höhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der analyticon instruments gmbh, Rosbach v. d. Höhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der analyticon instruments gmbh, Rosbach v. d. Höhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 31. Oktober 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Marcus Grzanna, Wirtschaftsprüfer Carl Markus Groß, Wirtschaftsprüfer |
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