ALMIG Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralph Jeschabek seit 12.10.2020 | Prokura |
Ralph Rechert seit 12.10.2020 | Prokura |
Annette Maria Albrecht seit 4.12.2019 | Prokura |
Viktor Weber seit 7.6.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALMIG Kompressoren GmbHKöngenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss der ALMIG Kompressoren GmbH, Köngen, (Amtsgericht Stuttgart HRB 723526) wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten im Anhang gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Herstellungskosten bilanziert. Diese beinhalten ausschließlich Entwicklungskosten und werden planmäßig über einen Zeitraum von 4 Jahren abgeschrieben. Das gesetzliche Wahlrecht, allgemeine Verwaltungskosten in angemessener Höhe zu berücksichtigen, wurde in Anspruch genommen. Fremdkapitalzinsen, die auf den Zeitraum der Anschaffung oder Herstellung von Vermögensgegenständen entfallen, sind nicht angefallen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend der Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauer 3 - 4 Jahren, lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 (Vj. EUR 250,00) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst. Für geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird ein Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mithilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode ("Projected Unit Credit Method") unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,83 % (Vj. 1,79 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 (zul. geändert am 11. März 2016) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt, da es sich um feste Pensionszusagen handelt. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,75 % (Vj. 1,75 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde wie im Vorjahr mit einer Rate von 0 % berücksichtigt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend der gesetzlichen Regelung in § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,83 % (im Vorjahr durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,79 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 8.518 (Vj. EUR 46.609). Die Rückstellung für Jubiläumsleistungen wurde auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarverfahren ("Projected Unit Credit Method") unter Verwendung der "Richttafel 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt und gebildet. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,76 % (Vj. 1,45 %) und entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Durch die Anwendung der neuen Richttafeln ergeben sich bei der Jubiläumsrückstellung keine wesentlichen Unterschiede. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Der Abzinsungssatz für die Altersteilzeitrückstellung beträgt 1,00 % (Vj. 0,42 %) und der angesetzte Gehaltstrend beträgt 0,0 % (Vj. 0,00 %). Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Marktpreis. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Im Berichtsjahr wurden keine Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände unter Inanspruchnahme des Wahlrechts des § 248 Abs. 2 S. 1 HGB aktiviert (Vj. 0 TEUR). Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 282 (Vj. TEUR 310) an. Angaben zum Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beliefen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 9.498 (Vj. TEUR 10.088); darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.374 (Vj. TEUR 6.648). Der Restbetrag in Höhe von TEUR 3.124 (Vj. TEUR 3.440) bezieht sich auf sonstige Forderungen. Latente Steuern Latente Steuern ergeben sich aus Ansatz- und Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanzwerten bei den einzelnen Bilanzposten, die unter Anwendung des lokalen Steuersatzes von 28,78 % bewertet werden. Die temporären Differenzen betreffen im Wesentlichen handels- und steuerrechtlich abweichende Wertansätze bei Rückstellungen und Verlustvorträgen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Auf deren Aktivierung wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Eigenkapital In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierungen bzw. Bewertungsunterschieden aus der Pensionsrückstellung eine Ausschüttungssperre:
Bilanzielle Überschuldung und Going Concern Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bilanziell überschuldet. Nach Auffassung der Geschäftsführung ist die Gesellschaft nicht i. S. d. § 19 InsO überschuldet, weil die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen für überwiegend wahrscheinlich gehalten wird. Daher wurde der Jahresabschluss unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Wir verweisen auf die Ausführungen im Lagebericht unter Pkt. "C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens." Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsansprüche, Sondervergütungen, Altersteilzeit sowie Provisionen gebildet. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten zum Abschlussstichtag gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 69.292 (Vj. TEUR 69.244), TEUR 12.589 (Vj. TEUR 12.597) entfallen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Restbetrag in Höhe von TEUR 56.703 (Vj. TEUR 56.647) bezieht sich auf sonstige Verbindlichkeiten; in diesem Betrag ist ein Darlehen der Worldmark Services LTD, Hongkong, China, in Höhe von TEUR 53.870 (Vj. TEUR 53.870) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
* Großbritannien wird seit 2020 als
Übriges Europa ausgewiesen.
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten realisierte und unrealisierte Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 71). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten des Weiteren periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 55 (Vj. TEUR 409). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Auflösung von Rückstellungen und den Eingang von bereits wertberichtigten oder ausgebuchten Forderungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten realisierte und unrealisierte Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 19 (Vj. TEUR 29). Es sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 45 (Vj. TEUR 7) enthalten. Diese beinhalten im Wesentlichen Nachzahlungen aus Versicherungsbeiträgen. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse In Höhe von TEUR 437 (Vj. TEUR 555) besteht eine Gesamtschuldnerschaft aus Verbindlichkeiten der ALMIG Grundstücksgesellschaft mbH, Köngen (verbundenes Unternehmen). Nach Überzeugung der Geschäftsführung ist es auf Grund der stabilen Lage der ALMIG Grundstücksgesellschaft mbH, Köngen, unwahrscheinlich, dass aus dieser Gesamtschuldnerschaft ein erhebliches Risiko der Inanspruchnahme resultiert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 6.050 sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 1.820). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen April 2024 und Februar 2029. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Es wurden folgende wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen durchgeführt. Diese wurden zu marktüblichen Konditionen durchgeführt. Waren und Dienstleistungen (in TEUR)
Erhaltene Finanzierungen (in TEUR)
Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: Herr Viktor Weber, Geschäftsführer, Kenzingen Der Geschäftsführer ist bei der Fusheng International Investments GmbH & Co. KG, Köngen, beschäftigt und erhält keine Bezüge von der ALMIG Kompressoren GmbH. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter ohne Geschäftsführer beträgt 180 (Vj. 176) davon:
Konzernzugehörigkeit Die ALMIG Kompressoren GmbH wird in mehrere Konzernabschlüsse einbezogen. Den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis an Unternehmen stellt die Fusheng International Investments GmbH & Co. KG mit Sitz in Köngen auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. Den Konzernabschluss für den größten Kreis an Unternehmen stellt die Valiant APO Holdings Ltd. mit Sitz auf den Cayman Islands/Vereinigtes Königreich auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Prüfungs- und Beratungsgebühren Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird verzichtet, da diese Angaben im Konzernabschluss der Fusheng International Investments GmbH & Co. KG mit Sitz in Köngen gemacht werden. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber dem mittelbaren Gesellschafter Fusheng International Investments GmbH & Co. KG, Köngen, bestehen die nachfolgenden Forderungen bzw. Verbindlichkeiten:
Gegenüber der Gesellschafterin ALMIG Verwaltungs-GmbH, Köngen, bestehen die nachfolgenden Forderungen bzw. Verbindlichkeiten:
Der Ausweis der Forderungen erfolgt unter dem Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Der Ausweis der Verbindlichkeiten und Darlehen erfolgt unter dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Nachtragsbericht Weitere Vorgänge von wesentlicher Bedeutung, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.
Köngen, 18. Oktober 2024 gez. Viktor Weber, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Geschäftsmodell Als bedeutender Systemanbieter steht ALMIG neben Qualität und Innovation auch für das Bestreben nach einem kundenfreundlichen Umgang. Das Produktportfolio umfasst neben der Entwicklung auch die Herstellung von Kolben-, Schrauben- und Turbokompressoren. Der Handel mit Aufbereitungselementen wie Kälte- /Adsorptionstrocknern, vielfältigem Druckluftzubehör und den dazugehörigen Dienstleistungen rundet die Produktpalette ab. Eine hohe Flexibilität ermöglicht ALMIG, schnell auf individuelle Kundenwünsche zu reagieren und den Kunden als kompetenter Partner mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Um den Qualitätsansprüchen zu genügen, setzen wir neben hohen Produktionsstandards in Köngen auf die bewährte Qualität unserer Zulieferer. Der Vertrieb der Produkte erfolgt im Inland sowohl über eigene Außendienstmitarbeiter als auch über Druckluftfachhändler. Im Ausland erfolgt der Vertrieb über Schwestergesellschaften oder Vertriebspartner mit Exklusivrechten. Der Bereich "Kundendienst" wird durch eigene Kundendienstmonteure und Servicepartner sowohl im In- als auch Ausland bedient. Seit dem Gesellschafterwechsel Ende des Jahres 2012 ist die ALMIG-Gruppe ein Schwesterkonzern zur taiwanesischen Unternehmensgruppe unter der Führung der Fusheng Industrial Co. Ltd., Taipeh/Taiwan. Die Fusheng-Gruppe ist ebenfalls Produzent von Kompressoren und einer der großen Anbieter auf dem chinesischen bzw. asiatischen Markt. ALMIG im Kontext des weltwirtschaftlichen Umfelds Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Quelle: VDMA, Abteilung Volkswirtschaft und Statistik Geschäftsbericht 2023 B. Darstellung des Geschäftsverlaufs Für ALMIG stand das Jahr 2023 im Zeichen des 100 - jährigen Jubiläums. Firmengründer Adolf Ehmann hatte im Jahr 1923 die Grundlage für unser heutiges Unternehmen in Köngen gelegt. Dem Ort in dem wir uns auch heute noch weiterhin befinden. Im Rahmen mehrerer Veranstaltungen für Mitarbeiter und Kunden aus aller Welt konnte das Portfolio in großem Rahmen vorgestellt werden und die wesentlichen Merkmale wie Qualität und Energieeffizienz unserer Produkte einem großen Kreis präsentiert werden. Angesichts der weltwirtschaftlichen Vorzeichen standen grundsätzliche Themen wie Energieeffizienz nach wie vor an oberster Stelle. Mit unseren Kompressoren bieten wir hier umfangreiche Antworten auf energieintensive Anwendungen. ALMIG konnte über weite Teile des Jahres insbesondere mit unserer F-Drive Baureihe, den besonders energieeffizienten zweistufig verdichtenden G-Drive T und V-Drive T, aber auch unseren ölfrei verdichtenden, wassereingespritzten Schraubenkompressoren der LENTO-Baureihe entgegen den Trends profitieren. Fördermöglichkeiten durch die BAFA, von denen unsere Produkte im lokalen Markt profitierten, änderten sich im Laufe des Jahres, bzw. wurden zum Jahresende hin im Rahmen der verhängten Haushaltssperre in Deutschland ausgesetzt. Neben den bestehenden Kundenkreisen konnten auch weitere Großkunden überzeugt werden, deren Einkaufsvolumen auf ALMIG zu übertragen. Durch unsere Flexibilität in der Anpassung der Anlagen auf Kundenbedürfnisse können wir uns dadurch von Marktbegleitern abgrenzen. Das vierte Quartal war geprägt von der Einführung eines neuen ERP-Systems. Der erfolgreiche Trend der ersten drei Quartale wurde durch erhöhten Arbeitsaufwand im Zuge dieser Einführung etwas gebremst. Jedoch werden dadurch in Zukunft viele Prozesse modernen Gegebenheiten angepasst und ein Wachstum weiterhin unterstützt. Durch die Nutzung desselben Warenwirtschaftssystems nach dieser Einführung innerhalb der Fusheng - Gruppe ergeben sich auch weitere Synergien. Unsere strategische Ausrichtung auf energieeffiziente und innovative Produkte hat sich erneut als Schlüssel zum Erfolg erwiesen. Die erweiterte F-Drive Baureihe, unsere energieeffizienten zweistufig verdichtenden G-Drive T und V-Drive T sowie die ölfreien, wassereingespritzten Schraubenkompressoren der LENTO-Baureihe trafen auf eine starke Nachfrage im Markt. Besonders erfreulich war die Entwicklung in den Drittländern mit einem Umsatzwachstum von 32 % , gefolgt von Europa mit 9 % und Deutschland mit 8 %. Insgesamt konnten wir den Umsatz um 11 % gegenüber dem Vorjahr steigern, was unsere Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität unseres Produktportfolios unterstreicht. Die erfolgreiche Einführung eines neuen ERP-Systems im vierten Quartal 2023 stellt einen wichtigen Meilenstein in der Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse dar. Obwohl die Umstellung kurzfristig zu einer Verlangsamung des Wachstums führte, sind wir überzeugt, dass diese Investition in die Zukunft unsere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit langfristig stärken wird. Der Auftragsbestand zum Jahresende 2023 erreichte mit EUR 16,5 Mio. einen neuen Höchststand, was uns zuversichtlich für das kommende Geschäftsjahr stimmt. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten sehen wir uns gut positioniert, um auch in Zukunft nachhaltig zu wachsen und unsere Marktposition weiter auszubauen. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf: Das Geschäftsjahr 2023 stand im Zeichen unseres 100-jährigen Jubiläums und war trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein erfolgreiches Jahr für ALMIG. Trotz der weltweit gedämpften Konjunktur konnten wir unsere Marktposition stärken und ein solides Wachstum erzielen. C. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens Leistungsindikatoren Zur Steuerung, Messung und Überwachung des Unternehmens werden in erster Linie die finanziellen Leistungsindikatoren wie Umsatz und Ergebnis herangezogen. Wir verweisen insbesondere auf den Absatz Ertragslage. Die Liquidität wird durch wöchentliche Cash Forecasts und Working-Capital Faktoren wie Debitorenlaufzeit, Kreditorenlaufzeit und Lagerdauer überwacht. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren konzentrieren wir uns auf unsere Kernwerte Qualität, Innovation und Kundenorientierung. Wir unterstützen jeden Mitarbeiter, damit er sein Potenzial bei ALMIG voll entfalten kann. Wir denken und agieren umweltfreundlich, um Ressourcen zu schonen. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme betrug EUR 76,9 Mio. und bewegt sich auf dem Vorjahresniveau (Vj. EUR 77,0 Mio.). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme ist leicht um EUR 0,2 Mio. gesunken und liegt bei 2,8 % (Vj. 3,0 %). Teilweise sind Immobilien und Fahrzeuge angemietet bzw. geleast und werden nicht im Anlagevermögen ausgewiesen. Das Darlehen der österreichischen Gesellschaft Airko GmbH wurde um weitere EUR 50.000 getilgt und ist somit komplett ausgeglichen. Das in 2022 an die russische Gesellschaft ausgegebene Darlehen in Höhe von 40.000 EUR wurde ebenfalls im Berichtsjahr vollständig zurückbezahlt. Das Vorratsvermögen belief sich zum Stichtag auf TEUR 15.068 (Vj. TEUR 17.902). Die durch die Coronapandemie bedingten Lieferengpässe aus den Vorjahren haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr entspannt. Dadurch war es wieder möglich, Bestellungen planbarer zu platzieren und das Vorratsvermögen zu reduzieren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.953 (Vj. TEUR 1.293) zum Jahresende angestiegen. Die Erhöhung der Forderungen resultiert im Wesentlichen aus dem sehr guten Umsatzwachstum. Für überfällige und zweifelhafte Forderungen wurden Wertberichtigungen gebildet. Die Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 111 (Vj. TEUR 264) sind durch Verbrauch für zwei größere endgültig ausgefallene Kundenforderungen aus den Vorjahren gesunken. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind stark um TEUR 447 (Vj. TEUR 23) auf TEUR 269 gesunken. Die größte Position ist der Vorsteuerüberhang aus Dezember. Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 39.409 (Vj. TEUR 40.019) aus und ist dadurch bilanziell überschuldet. Von der Fusheng International Investments GmbH & Co. KG, Köngen, wurde eine Patronatserklärung mit Rangrücktritt über insgesamt TEUR 25.000 abgegeben. Zum Stichtag wurden insgesamt Mittel über TEUR 18.400 abgerufen. Der letzte Abruf erfolgte im Geschäftsjahr 2019. Seitdem wurden aus der noch verfügbaren Linie von TEUR 6.600 keine weiteren Mittel in Anspruch genommen. Die Patronats- und Rangrücktrittserklärung gilt bis zur Beendigung der Krise. Eine Kündigung, die eine neue Krise auslösen kann, ist ausgeschlossen. Der Fusheng International Investments GmbH & Co. KG, Köngen, ihrerseits wurde von der Fusheng Industrial Co. Ltd., Taipeh/Taiwan, eine Patronatserklärung mit Rangrücktritt in Höhe von TEUR 25.000 ausgesprochen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen durch die Fusheng-Gruppe in Taipeh/Taiwan in Form von Intercompany-Darlehen der Worldmark Services Ltd., Hongkong/China. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 betragen die Verbindlichkeiten gegenüber Worldmark Services Ltd., Hong Kong/China, unverändert TEUR 53.870. Die Worldmark Services hat den Rangrücktritt über die von ihr ausgereichten Darlehen sowie Aussetzung der Zins- und Tilgungsleistungen bis zum 31. Dezember 2025 ausgesprochen. Die sonstigen Rückstellungen betragen rund 3,9 % (Vj. 2,9 %) der Bilanzsumme. Die wesentlichen Bestandteile der sonstigen Rückstellungen bestehen für Gewährleistungen, Sondervergütungen sowie Provisionen. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 3,6 % (Vj. 5,2 %) der Bilanzsumme und reduzierten sich durch das gesunkene Einkaufsvolumen und den reduzierten Vorratsbestand. Die Verbindlichkeiten an Lieferanten werden meistens unter Ausnutzung von Skonto grundsätzlich innerhalb des vereinbarten Zahlungsziels beglichen. Aufgrund der vorliegenden Unterlagen und Daten hat das Management eine positive Fortbestehensprognose für den Zeitraum bis 2025 erstellt. Der vereinfachte Cashflow, definiert als Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen und zzgl. der Veränderung der Pensionsrückstellung, beträgt TEUR 861 (Vj. TEUR 927) und ist leicht gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der positive Cashflow trägt zur jederzeit gesicherten Liquiditätslage bei. Investitionen Bei der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2023 rund TEUR 170 (Vj. TEUR 102) in Sachanlagen und immaterielle Wirtschaftsgüter investiert. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen im Berichtsjahr TEUR 303 (Vj. TEUR 321). Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr um TEUR 4.900 (Vj. TEUR 4.161) gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Davon haben sich die Erlöse mit Schwestergesellschaften moderat um 2,8 % erhöht. Die Erlöse gegenüber Dritten wurden um 12,5 % gesteigert. Die größten Umsatzsteigerungen in Höhe von 32 % konnten wir in Drittländern verzeichnen. In den europäischen Ländern verzeichneten wir Steigerungen von 9 %. In Deutschland konnte der Umsatz ebenfalls um 8 % gesteigert werden. Die Umsatzerhöhung beträgt insgesamt 11 % gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragsbestand ist noch einmal deutlich gestiegen und beläuft sich Ende 2023 auf TEUR 16.536 (Vj. TEUR 15.267). Der Materialaufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren beträgt TEUR 29.868 (Vj. TEUR 26.500) und ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.368 (Vj. TEUR 1.658) höher. Die Steigerung zu den Umsatzerlösen ist leicht überproportional, wodurch sich die %-tuale Marge leicht verschlechtert hat. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 1.091 (Vj. TEUR 1.592) und sind gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die größte Position betrifft im Wesentlichen Weiterbelastungen von Personalaufwendungen. Der Personalaufwand hat sich um TEUR 876 (Vj. TEUR 990) erhöht. Auch in 2023 wurde der Trafobaustein, T-Zug A+B, sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld in voller Höhe bezahlt. Die Tariferhöhung von 5,2 % ab Juni 2023 führte zu der Erhöhung des Personalaufwands. Zusätzlich wurde die Inflationsausgleichprämie an die Mitarbeiter bezahlt. Die planmäßigen Abschreibungen liegen mit TEUR 303 leicht unter dem Vorjahresniveau (Vj. TEUR 321). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 932 angestiegen und betragen TEUR 5.546 (Vj. TEUR 4.614). Hier kam es zu einem deutlichen Anstieg der Energiekosten. Durch die Einführung von SAP im Oktober 2023 sind die Kosten im Bereich Beratung und IT-Consulting deutlich höher als im Vorjahr. Auch bei den Reisekosten wurde ein deutlicher Anstieg verzeichnet. Trotz deutlicher Umsatzsteigerung blieben die Sachkosten in den anderen Bereichen konstant. Das Beteiligungs- und Finanzergebnis liegt auf Vorjahresniveau mit TEUR -254 (Vj. TEUR - 255). Die Zinsen resultieren aus der Intercompany-Finanzierung. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beliefen sich auf TEUR 0 (Vj. TEUR 0). Vergleich mit Prognosen der Vorperiode Für das Geschäftsjahr 2023 wurde der budgetierte Umsatz über TEUR 52.210 (Vj. TEUR 48.800) durch die Umsätze mit Tochtergesellschaften um 1,8 % unterschritten. Das budgetierte Ergebnis konnte nicht komplett erreicht werden. D. Forschungs- und Entwicklungsbericht Das in Zusammenarbeit mit einem Mobilfunkunternehmen entstandene IOT Modul bindet unsere Anlagen noch enger in ein Dienstleistungsportfolio rund um COMPASS (Compressed Air Service Solution) mit ein, in dem die Speicherung, Visualisierung und Analyse von Daten nur den Anfang darstellt. Der Integrationsprozess dieses Moduls in unsere Anlagen und Steuerungen wurde abgeschlossen und seit der Jahresmitte 2023 in unseren hocheffizienten Anlagenbaureihen im Standard verbaut. Mit einem bewusst niedrigschwelligen Einstiegsszenario wollen wir unserem Kundenkreis auch zukünftige Optimierungen und Effizienzsteigerungen von Anlagen und kompletten Stationen ermöglichen. Darüber hinaus werden unsere Schraubenkompressoren noch weiter optimiert. Durch die Einführung von eigenen, aus dem Konzernverbund stammenden, Verdichterstufen konnten wir bei unseren wassereingespritzten Schraubenkompressoren LENTO der Baugröße 15 - 55KW sowohl die Effizienz wie auch die Einsatzmöglichkeiten durch einen höheren maximalen Betriebsdruck steigern. Die Nachfrage nach Wärmerückgewinnung wächst angesichts hoher Gas- und Ölpreise weiterhin stark an und bewegt sich auch in Richtung kleinerer kW-Klassen. Hier wurde in der F-Drive Baureihe nun ein externes Modul als Option vorgesehen, dass nun auch der kleinsten Anlagenbaugröße die Rückgewinnung der sonst als Verlust- oder Abwärme entstehenden Energie ermöglicht. Dies verbessert die Gesamtenergiebilanz der Anlage maßgeblich. Die Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 31 (Vj. TEUR 40). E. Chancen- und Risikobericht Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem soll im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess gewährleisten, dass unternehmerische Sachverhalte bilanziell richtig erfasst, aufbereitet, gewürdigt und so in die externe Rechnungslegung übernommen werden. Die Ausgestaltung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems ergibt sich aus der Organisation unseres Rechnungslegungs- und Finanzberichterstattungsprozesses. Hinsichtlich der operativen Entwicklung erarbeiten wir einmal im Jahr eine Planung für das jeweils bevorstehende Geschäftsjahr und stimmen diese mit dem Gesellschafter ab. Des Weiteren werden monatliche Auswertungen erstellt, um den Gesellschaftern ein genaues Bild der Situation zu ermöglichen. Für laufende Geschäftsjahre erfolgen regelmäßig Vergleiche der Ist-Zahlen mit der Ergebnis-, Finanz- und Investitionsplanung. Die Geschäftsleitung unterrichtet den Gesellschafter mit monatlichen Berichten über den Geschäftsgang und etwaige Planabweichungen. Das für die Gesellschaft wesentliche Kredit- und Ausfallrisiko ist das Risiko, dass ein Geschäftspartner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt und dies zu einem finanziellen Verlust auf Seiten des Gläubigers führt. Dieses Risiko ergibt sich im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese bestehen gegenüber einer Vielzahl von Kunden aus unterschiedlichen Branchen und Regionen, somit ist eine hohe Diversifikation gegeben. Zur Minimierung des Risikos werden vor Geschäftsabschluss in Abhängigkeit vom Auftragsvolumen Bonitätsauskünfte über den (potenziellen) Geschäftspartner eingeholt. In Abhängigkeit von diesen Auskünften werden entsprechende Zahlungskonditionen und Limite mit dem Kunden vereinbart. Die Werthaltigkeit der Forderungen werden durch das Debitorenmanagement regelmäßig überprüft. Soweit nach Geschäftsabschluss Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Branchenspezifische Risiken Als global agierendes Unternehmen ist ALMIG Kompressoren verschiedenen branchenspezifischen Risiken ausgesetzt, die wir sorgfältig beobachten und aktiv managen. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere der Konflikt in der Ukraine und die Situation im Nahen Osten, stellen weiterhin Herausforderungen für die globale Wirtschaft dar. Diese Konflikte können zu Verwerfungen in den Lieferketten, Preisschwankungen bei Rohstoffen und Energie sowie zu Unsicherheiten in wichtigen Absatzmärkten führen. Die konjunkturelle Entwicklung in unseren Kernmärkten bleibt ein zentraler Risikofaktor. Eine abschwächende Wirtschaftsleistung kann die Investitionsbereitschaft unserer Kunden beeinträchtigen und somit direkte Auswirkungen auf die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen haben. Besonders aufmerksam beobachten wir die Entwicklung in Deutschland, wo Kunden aus wichtigen Industriezweigen, die zu unseren Hauptabnehmern zählen, vor strukturellen Herausforderungen stehen. Die handelspolitischen Entwicklungen, insbesondere in den USA, bleiben ein Unsicherheitsfaktor für unser internationales Geschäft. Potenzielle Veränderungen in der Handelspolitik könnten zu neuen Barrieren führen und unsere Wettbewerbsposition in wichtigen Märkten beeinflussen. Um diesen Risiken zu begegnen, verfolgen wir eine Strategie der Diversifizierung sowohl in Bezug auf unsere Absatzmärkte als auch auf unser Produktportfolio. Wir konzentrieren uns verstärkt auf Märkte und Regionen mit stabilen wirtschaftlichen Aussichten und bauen gleichzeitig langfristige Partnerschaften mit unseren Kunden aus. Durch kontinuierliche Innovation und die Weiterentwicklung unserer energieeffizienten Lösungen stärken wir unsere Wettbewerbsposition auch in herausfordernden Marktphasen. Darüber hinaus haben wir unsere internen Prozesse weiter optimiert, um flexibel auf Marktschwankungen reagieren zu können. Die Einführung des neuen ERP-Systems wird uns dabei unterstützen, Risiken frühzeitig zu erkennen und effektiv zu steuern. Trotz der genannten Herausforderungen sehen wir uns gut gerüstet, um auch in einem volatilen Umfeld erfolgreich zu agieren und die sich bietenden Chancen zu nutzen. Produktseitige Risiken ergeben sich vor allem aus der Marktakzeptanz sowie nicht bestimmungsgemäßen Einsatz. Wir arbeiten im Rahmen unseres kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und anhand von Kundenrückmeldungen an der permanenten Weiterentwicklung unserer Produkte sowie an Neuentwicklungen. Unsere neuesten Produktgenerationen und einhergehend unsere Qualitätsstandards werden in Anlagenschulungen, an Veranstaltungen und Messen sowie sonstige Werbeaktionen durch Kunden bekannt gemacht und durch steigende Nachfrage bestätigt. Hinsichtlich eines möglichen Liquiditätsrisikos lässt sich feststellen, dass im Geschäftsjahr 2023 analog zu den Vorjahren keine weiteren Mittel aus den im Rahmen der Patronatserklärung durch den Mutterkonzern zugesagten und zur Verfügung stehenden Mittel abgerufen wurden. Die Zahlungsfähigkeit aller anfallenden Verbindlichkeiten konnte jederzeit sichergestellt werden. Die Liquiditätsplanung sieht keine zusätzlichen Mittelabrufe aus der Patronatserklärung vor. Da die Gesellschaft einen wesentlichen Teil der gesamten Umsätze in Euro fakturiert, bestehen grundsätzlich keine signifikanten Währungsrisiken im Debitorenbereich. Umsätze mit den Fusheng-Gesellschaften in den USA bilden hier eine Ausnahme, die nicht wesentlich sind. Auf der Lieferantenseite stammen fast alle wichtigen Zulieferer aus dem Euro-Bereich. Die einzige nennenswerte Ausnahme bildet hier der Komponentenzukauf auf Basis eines Kooperationsvertrages mit einer Firma aus Japan mit Rechnungsstellung in Yen sowie kleinere Zukäufe aus den USA. Im Berichtszeitraum sind bei Zahlungsflüssen sowie bei der Stichtagsbewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in GBP, USD, PLN und Yen realisierte und unrealisierte Kursgewinne in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 71) und Kursverluste in Höhe von TEUR 19 (Vj. TEUR 29) entstanden. Die Gesellschaft hat keine Sicherungsgeschäfte für Fremdwährungen abgeschlossen. Abhängigkeitsrisiken Lieferantenseitig bestehen teilweise Abhängigkeiten. Wesentliche Veränderungen haben sich bei der Lieferantenstruktur nicht ergeben. Wir greifen weiterhin auf die uns seit Jahren bekannten Lieferanten zurück, die uns in bewährter Qualität beliefern. Mit strategisch wichtigen Lieferanten werden mit Beteiligung des ALMIG-Managements Entwicklungspotenziale erarbeitet. Gleichzeitig verstärken wir unsere Bemühungen für die Identifikation und Kooperation mit neuen Zulieferern, die uns bei ausgesuchten Komponenten mit unserem Qualitätsstandard entsprechenden Produkten beliefern können. Im gegenwärtig gegebenen dynamischen Umfeld ist eine persistente Kontrolle der Einkaufspreise und Verkaufspreise essentiell. So werden Preiserhöhungen u.a. auch zum Jahresende 2023 entsprechend über Preisanpassungen an den Markt weitergegeben. Eine verstärkte Lagerhaltung unterstützt, eventuelle Überlappungseffekte abzufedern. IT-Risiken Im digitalen Zeitalter sieht sich die IT-Infrastruktur einer Unternehmensgruppe ständig potenziellen Gefahren wie Cyberkriminalität und Hacker-Angriffen ausgesetzt. Die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten sind ein kostbares Gut, dessen Schutz eine zunehmende Anzahl an präventiven und korrektiven Maßnahmen erfordert. Der Ausfall von IT-Systemen und Softwarelösungen kann zu spürbaren Prozessverzögerungen führen. Wir haben in 2023 die bereits in 2022 gestartete Kampagne "Cybersicherheit" weitergeführt, in der alle Mitarbeiter regelmäßig zu diesem Thema geschult und sensibilisiert werden. Die ALMIG Kompressoren GmbH steuert mit einer angepassten IT-Infrastruktur den genannten Gefahren risikominimierend entgegen. Daten, die für die produktiven Abläufe wesentlich sind, werden doppelt gespeichert bzw. es werden redundante Systeme genutzt. Durch das Einrichten von zusätzlichen Backup-Systemen oder Überbrückungslösungen wird potenziellen Risiken bei konkreten Projekten oder Prozessen vorgebeugt. Der Zugriff von Mitarbeitern auf vertrauliche Daten wird mithilfe von skalierbaren Zugangsrechten gesteuert. Zum Schutz vor unberechtigten externen Zugriffen kommen aktuelle Sicherheitssoftware-Lösungen zum Einsatz. Die unternehmerische Geschäftsaktivität gibt uns aber ebenso die Möglichkeit, Chancen zu ergreifen, die zur Sicherung unserer Marktposition und deren Ausbau genutzt werden können. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften der Fusheng-Gruppe ergaben sich im Geschäftsjahr 2023 weitere Synergieeffekte in den Bereichen Materialbeschaffung, Forschung und Entwicklung. Die Zusammenarbeit auf Konzernebene in diesen Bereichen wird auch in Zukunft weiterhin stattfinden. Durch die Digitalisierung der Produktionsprozesse und Betriebsabläufe entstehen weitere Optimierungen. Im Oktober 2023 erfolgte ein Systemwechsel von Infor auf SAP. Die Gesellschaft hat ausreichend liquide Mittel, um auch kurzfristig auftretende und nicht geplante Liquiditätsengpässe zu überbrücken. F. Prognosebericht Konjunkturelle Aussichten 2024 Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024 Deutsche Konjunktur Nach Ansicht der Bundesregierung nimmt die Wirtschaftsleistung mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,2 Prozent im Jahr 2024 nur geringfügig zu. Geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten die erwartete Erholung. Mit einer von der Bundesregierung erwarteten Inflationsrate von 2,8 Prozent für 2024 liegt das Preisniveau weiterhin über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 Prozent der EZB. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte dürften im gleichen Zeitraum jedoch um 3,8 Prozent zulegen. In Folge geringerer Inflationsraten steigen dadurch die Reallöhne, wovon im Verein mit einer robusten Arbeitsmarktentwicklung im Jahresverlauf die Konjunktur profitieren und eine zaghafte binnenwirtschaftliche Erholung eingeleitet werden kann. Auch die Exporte dürften wieder mit 0,6 Prozent leicht zulegen. Insgesamt bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland aber weiter unter Druck. Dieser aktuellen Schwächephase will die Bundesregierung mit umfassenden und zielgerichteten Maßnahmen begegnen. Das Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort zu stärken, etwa durch das Wachstumschancengesetz, das Entlastungen für die deutsche Wirtschaft in Aussicht stellt. Durch die Entlastungen soll die Investitionsdynamik verstärkt und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert werden. Um Innovationsanreize zu setzen, soll die Forschungszulage erhöht werden. Überbordende Bürokratie - beispielsweise bei der Fachkräftegewinnung aus dem Ausland - soll reduziert werden. Quelle: Bundesregierung (Jahreswirtschaftsbericht) Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das ifo-Geschäftsklima verrät. Insbesondere die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Allein für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine Bodenbildung bei Teilen der Auslandsnachfrage keinesfalls als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen. Quelle: VDMA (Originaltext) Prognose der Geschäftsentwicklung Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld, sehen uns jedoch gut positioniert, um diese Herausforderungen zu meistern und unsere Marktposition weiter zu stärken. Basierend auf unserem hohen Auftragsbestand von EUR 16,5 Mio. zum Jahresende 2023 gehen wir mit Zuversicht in das neue Geschäftsjahr. Wir erwarten, dass die Nachfrage nach unseren energieeffizienten Lösungen, insbesondere der F-Drive Baureihe, den G-Drive T und V-Drive T sowie der LENTO-Baureihe, weiterhin stark bleiben wird. Die anhaltende Fokussierung auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in vielen Industrien unterstützt unsere Wachstumsstrategie. Trotz der positiven Aussichten für das erste Halbjahr 2024 rechnen wir in der zweiten Jahreshälfte mit einer möglichen Abschwächung der Nachfrage, bedingt durch die prognostizierte allgemeine Konjunkturabkühlung. Um dieser Entwicklung zu begegnen, werden wir unsere Anstrengungen in Innovation und Kundenservice weiter verstärken. Für das Gesamtjahr 2024 streben wir ein moderates Umsatzwachstum von 3-5% an. Dieses Ziel berücksichtigt sowohl unseren starken Auftragsbestand als auch die erwartete Konjunkturabschwächung im Jahresverlauf. Wir erwarten, dass unser Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird, wobei wir durch Effizienzsteigerungen und Kostenkontrolle eine stabile Marge anstreben. Unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in die Digitalisierung unserer Prozesse werden wir auf hohem Niveau fortsetzen. Diese Investitionen sind entscheidend, um unsere Innovationskraft zu stärken und unsere Wettbewerbsposition langfristig zu sichern. Die erfolgreiche Implementierung unseres neuen ERP-Systems wird uns dabei unterstützen, unsere internen Prozesse weiter zu optimieren und unsere Reaktionsfähigkeit auf Marktveränderungen zu verbessern. Wir sind uns bewusst, dass geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten weiterhin Risiken für unsere Geschäftsentwicklung darstellen. Durch unsere diversifizierte Marktpräsenz und unser breites Produktportfolio sehen wir uns jedoch gut aufgestellt, um flexibel auf Veränderungen im Marktumfeld reagieren zu können. Gesamtaussage der Geschäftsführung Als Geschäftsführung der ALMIG Kompressoren GmbH blicken wir mit vorsichtigem Optimismus auf das Geschäftsjahr 2024. Trotz der prognostizierten Herausforderungen im globalen Wirtschaftsumfeld sind wir zuversichtlich, dass unsere strategische Ausrichtung, unser innovatives Produktportfolio und unsere starke Marktposition uns in die Lage versetzen werden, diese Phase erfolgreich zu meistern. Unser Fokus auf energieeffiziente und nachhaltige Druckluftsysteme entspricht den aktuellen Marktanforderungen und wird auch zukünftig ein wesentlicher Treiber unseres Geschäfts sein. Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte, insbesondere im Bereich der IoT-Integration und der prädiktiven Wartung, wird unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken. Die Einführung des neuen ERP-Systems im Jahr 2023 war ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung und Optimierung unserer Geschäftsprozesse. Wir erwarten, dass sich die Vorteile dieser Investition im Laufe des Jahres 2024 zunehmend positiv auf unsere Effizienz und Flexibilität auswirken werden. Unsere solide finanzielle Basis, der hohe Auftragsbestand zu Jahresbeginn und unsere diversifizierte geografische Präsenz geben uns die nötige Stabilität, um auch in einem volatilen Marktumfeld erfolgreich zu agieren. Gleichzeitig werden wir unsere Kostenkontrolle weiter verschärfen und unsere Ressourcen gezielt einsetzen, um unsere Profitabilität zu sichern. Wir sind uns der Herausforderungen bewusst, die das Jahr 2024 mit sich bringen wird, sehen aber auch die Chancen, die sich durch den anhaltenden Trend zur Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in der Industrie ergeben. Mit unserer erfahrenen Belegschaft, unserem starken Partnernetzwerk und unserem Engagement für Innovation sind wir gut gerüstet, um diese Chancen zu nutzen und unseren Wachstumskurs fortzusetzen. Abschließend möchte ich im Namen der Geschäftsführung unseren Mitarbeitern für ihr außerordentliches Engagement und unseren Kunden und Partnern für ihr anhaltendes Vertrauen danken. Gemeinsam werden wir die vor uns liegenden Herausforderungen meistern und ALMIG Kompressoren weiterhin erfolgreich in die Zukunft führen.
Köngen, 18. Oktober 2024 gez. Viktor Weber, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ALMIG Kompressoren GmbH, Köngen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALMIG Kompressoren GmbH, Köngen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALMIG Kompressoren GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 18. Oktober 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Helge Schäfer, Wirtschaftsprüfer gez. Maximilian Stocker, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28. Oktober 2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
8 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Architekturbüros für Hochbau
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen