Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 136055
Eingetragen
6.3.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Aufbau und Betrieb von Netzwerken, die hiermit in Verbindung stehenden Beratungsleistungen, sowie Verkauf und Entwicklung von Hard- und Software. Leistungen im handwerklichen Bereich werden an Subunternehmer vergeben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Cler
seit 26.6.2024
Vorstandsmitglied
Karin Schuler
seit 22.4.2024
Vorstandsmitglied
Sebastian von Bomhard
seit 17.10.2001
Vorstandsmitglied

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SpaceNet GmbH
0.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
SpaceNet GmbH
Germany
0.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SpaceNet AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die SpaceNet AG ist ein unabhängiges IT-Dienstleistungsunternehmen mit Firmensitz in München. Die Gesellschaft wurde im Jahr 1993 als GmbH gegründet. Seitdem ist die SpaceNet AG ein professioneller Anbieter von IT-Businesslösungen für Geschäftskunden, mit dem Raum Süddeutschland als Hauptabsatzmarkt.

Als IT-Spezialist bietet die SpaceNet AG insbesondere Hosting-Services als Kerngeschäft an. Ferner zählen IT-Outsourcing, IT-Sicherheit, Cloud-Lösungen und Colocation zum Produktportfolio, ebenso wie ein 24-Stunden-Service. Eine weitere Kernkompetenz von SpaceNet sind für die Kunden maßgeschneiderte IT-Komplettlösungspakete aus einer Hand.

Die angebotenen IT-Dienstleistungen betreibt die SpaceNet in zertifizierten Rechenzentren an mehreren Standorten in Bayern. Die SpaceNet AG unterhält insgesamt drei Rechenzentren im Großraum München.

2. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2021 wurde mit Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Rahmen eines Förderprogramms der Bundesregierung begonnen und im Berichtsjahr fortgeführt. Das Programm läuft voraussichtlich noch bis Anfang 2025.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Berichtsjahr betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,19 Billionen Euro. Nominal ist das BIP gegenüber dem Vorjahr um 5,86 Prozent gestiegen. Bereinigt um Inflationseffekte ist die deutsche Wirtschaft jedoch bereits in 2023 in eine Rezession gerutscht. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 sowie dem darauffolgenden Krieg in der Ukraine stiegen die Energiepreise sowie die Inflation insgesamt auf Rekordniveau. Die erhoffte ökonomische Regeneration fiel folglich aus und führte in 2023 schließlich zu einer Rezession. 1 Das reale bereinigte BIP sank damit gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Die ifo Konjunkturprognose vom Herbst 2024 "Deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest" 2 geht für das Gesamtjahr von einer Stagnation der deutschen Wirtschaft aus und in den kommenden beiden Jahren von einer allmählichen Erholung. Gemäß IWF-Prognose vom Juli 2024 bleibt Deutschland das "Konjunktur-Schlusslicht" bei einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent.3 Im Oktober wurde diese Wachstumsprognose jedoch auf Stagnation revidiert.4 Die Gründe sind vielfältig und auch strukturell und reichen von Wegfall von Absatzmärkten, insbesondere in China, und damit verbunden ein Rückgang der Auftragseingänge in der deutschen Wirtschaft über alle Branchen. Es gibt weitere Risiken für die Weltwirtschaft, die insbesondere Deutschland treffen könnten. Nicht nur der Ukrainekrieg und die Krise im Nahen Osten schüren weiter Unsicherheit, auch neue Inflationsschübe durch protektionistisches Marktverhalten der USA und anderer Marktteilnehmer ist denkbar.

Im Markt Informationstechnik wird von Bitkom für das Jahr 2024 ein Gesamtumsatz von 151,2 Milliarden Euro erwartet. Die entspricht im Vergleich zum Jahr 2023 einem Wachstum von 5,4 Prozent. Der Markt für IT-Services, einem der Leistungsschwerpunkte der SpaceNet AG, wird im Jahr 2024 voraussichtlich um 4,5 % auf 51,6 Milliarden Euro wachsen. Für das Jahr 2025 wird im IT-Gesamtmarkt ein Wachstum von 4,7 % erwartet, für IT-Services liegt die Prognose bei 5,4 % im Vergleich zu 2024.5

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Geschäftsentwicklung der SpaceNet AG im Geschäftsjahr 2023 war insgesamt erwartungsgemäß solide, was jedoch im Wesentlichen auf den Einmaleffekt des Verkaufs der SDC SpaceNet DataCenter GmbH & Co.KG zurückzuführen ist. Operativ wurde das negative Betriebsergebnis von EUR -2,5 Mio. im Wesentlichen durch einen um 28,22 % höheren Materialaufwand - resultierend aus erhöhten Strom- und Materialkosten- sowie durch Kosten aus vertraglichen Verpflichtungen mit dem Verkauf der Anteile an einer wesentlichen Tochtergesellschaft und im Zuge dieser Transaktion angefallene Rechts- und Beratungskosten sowie daneben deutlich höheren Aufwendungen für Lizenzen im Jahr 2023 beeinflusst.

Dies führte schließlich zu einem Jahresüberschuss in Höhe von rund EUR 1,1 Mio.

Der Gesamtumsatz des Geschäftsjahres stieg um 6,87 % von 16,2 Mio. Euro auf 17,4 Mio. Euro, was einem absoluten Umsatzwachstum von 1,1 Mio. Euro entspricht. Die wesentlichen Wachstumsfaktoren waren erfreuliche Hardwaregeschäfte im Rahmen unseres Hosting- und Colocation-Fokus sowie damit verbundene Erlöse aus 7/24 Serviceverträgen. Im Bereich "Management und Wartung" musste jedoch ein Umsatzrückgang von -19,85 % auf TEUR 925,7 verzeichnet werden.

Zuzüglich einer geringfügigen Bestandsveränderung an unfertigen Leistungen konnte für das Geschäftsjahr eine Gesamtleistung von 17,4 Mio. Euro erzielt werden.

Der Materialaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rund 1,1 Mio. Euro bzw. 28,2 % auf 4,9 Mio. Euro. Wesentliche Faktoren hierbei waren höhere Strom- und Datenleitungskosten sowie auch verteuerte Hardwarekosten.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr annähernd konstant und wird im Berichtsjahr mit 7,8 Mio. Euro (Vorjahr: 7,7 Mio. Euro) ausgewiesen.

Nach Abzug der Abschreibungen in Höhe von TEUR 731,9 (Vorjahr: TEUR 675,8) sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 6,6 Mio. Euro (Vorjahr: 4,8 Mio. Euro) wird ein negatives Betriebsergebnis in Höhe von -2,5 Mio. Euro ausgewiesen, das mit einer Veränderung von -2,2 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahr von TEUR -289,0 liegt. Ursächlich für die negative Entwicklung des Betriebsergebnisses im Berichtsjahr waren insbesondere die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ 1,8 Mio. EUR im Vergleich zu 2022). Die Treiber waren gestiegenen Materialaufwendungen sowie die deutlich höheren Aufwendungen für Lizenzen im Jahr 2023. Daneben war der Haupttreiber des Anstiegs in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen vor allem die Kosten im Zusammenhang mit dem Verkauf der Anteile an einer wesentlichen Tochtergesellschaft.

Das Geschäftsjahr wurde im Wesentlichen beeinflusst durch die in dem Jahr 2023 wirtschaftlich und rechtlich vollzogene Veräußerung der SDC SpaceNet DataCenter GmbH & Co.KG, München (kurz: "SpaceNet Datacenter" oder "SDC KG"). Mit Kaufvertrag vom 29. November 2022 hatte die SpaceNet AG ihren Kommanditanteil an der SDC KG vollständig an die nunmehr firmierende Portus Data Centers Muenchen GmbH veräußert. Der dingliche Vollzug (Closing Date) mit gleichzeitigem Eintritt der aufschiebenden Bedingungen des Kaufvertrags war der 29. Juni 2023. Als Unterschiedsbetrag zwischen vorläufigem Kaufpreis und dem Buchwert der Beteiligung ergab sich im Berichtsjahr ein außerordentlicher Ertrag von EUR 3,54 Mio. Euro, welcher in Erträgen aus Beteiligungen ausgewiesen ist.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Ertragslage

Auf Basis der Beschreibungen unter Punkt 2. Geschäftsverlauf und Lage ergeben sich folgende Veränderungen:

Die Umsatzerlöse liegen im Geschäftsjahr bei 17,4 Mio. Euro (Vorjahr: 16,2 Mio. Euro).

Die Materialaufwendungen sind mit 4,9 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (3,8 Mio. Euro) deutlich gestiegen und nivellieren fast vollständig die erfreuliche Entwicklung der Umsatzerlöse.

Das Rohergebnis beträgt 12,5 Mio. Euro (Vorjahr: 12,4 Mio. Euro).

Die Personalkosten liegen mit 7,8 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau von 7,7 Mio. Euro

Die Abschreibungen bleiben mit rund 0,7 Mio. Euro nahezu unverändert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 6,6 Mio. Euro (Vorjahr: 4,8 Mio. Euro) im Geschäftsjahr deutlich angestiegen.

Das Betriebsergebnis wird mit -2,5 Mio. Euro negativ ausgewiesen (Vorjahr: TEUR -289)

Der Jahresüberschuss beträgt 1,1 Mio. Euro (Vorjahr: TEUR -198).

b) Finanzlage

Die Kassen- und Bankguthaben belaufen sich zum 31.Dezember 2023 auf 8,8 Mio. Euro (Vorjahr: 3,8 Mio. Euro) zuzüglich Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 300. Der Anstieg der liquiden Mittel zzgl. der Wertpapiere des Umlaufvermögens gegenüber dem Vorjahr beträgt somit EUR 5,3 Mio. und ist im Wesentlichen auf die Veräußerung des SpaceNet Datacenters zurückzuführen.

c) Vermögenslage

Bei einer Bilanzsumme von 17,0 Mio. Euro zum 31. Dezember 2023 (Vorjahr: 16,8 Mio. Euro) wird eine Eigenkapitalquote von 72,5 % erreicht (Vorjahr: 68,7 %). Dem Rückgang des Anlagevermögens in Höhe von insgesamt 4,7 Mio. Euro, insbesondere bedingt durch den Verkauf der SDC KG, steht vor allem der o.g. deutliche Anstieg des Kassen- und Bankguthabens gegenüber. Passivisch sind die Verbindlichkeiten im Berichtsjahr um rund 1,4 Mio. EUR gesunken, im Wesentlichen durch die ertragswirksame Vereinnahmung der im Vorjahr erhaltenen Anzahlung aus dem Verkauf der SDC KG. Demgegenüber steht insbesondere ein Anstieg der sonstigen Rückstellungen um rund 0,6 Mio. EUR aufgrund der kaufvertraglichen Freistellungsverpflichtung aus der SDC KG gegenüber der Erwerberin. Das Eigenkapital ist durch den Jahresüberschuss des Berichtsjahres gestiegen, gegenläufig wirkt die im Berichtsjahr vollzogene Ausschüttung für die Aktionäre (insgesamt + 0,8 Mio. EUR).

Zum Stichtag bestanden keine Darlehensverpflichtungen der SpaceNet AG gegenüber Banken.

Für die Angabe zum Bestand eigener Aktien nach §160 Abs. 1 Nr. 2 AktG wird auf den Anhang verwiesen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind Umsatzerlöse sowie Personal- und Materialaufwendungen (siehe III: Prognosebericht).

Für interne Steuerungszwecke ziehen wir weiterhin die Rohgewinnspanne (Rohertrag/Gesamtleistung)6 sowie die Cost Income Ratio (Verwaltungsaufwand/Rohertrag)7 als Leistungsindikatoren heran.

Gesamtleistung: 17,4 Mio Euro (Vorjahr: 16,2 Mio Euro)

- Materialaufwand: 4,9 Mio Euro (Vorjahr: 3,8 Mio Euro)

= Rohertrag: 12,5 Mio Euro (Vorjahr: 12,4 Mio Euro)

Die Rohgewinnspanne hat sich gegenüber dem Vorjahr von 76,4 % auf 71,7 % reduziert, was auf deutlich erhöhte Stromkosten für den Betrieb der Rechenzentren zurückzuführen ist.

Die Cost Income Ratio in Höhe von 106 Prozent im Geschäftsjahr 2022 verschlechterte sich auf 122 %, was im Wesentlichen auf die gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen ist.

5. Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist unter Berücksichtigung des Sondereffekts des Verkaufs der SDC KG derzeit noch stabil. Es bestehen weiterhin keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Insgesamt und mit Blick auf das Jahresergebnis verlief das Geschäftsjahr 2023 erwartungsgemäß. Getrübt wurde es durch die negative Entwicklung des Betriebsergebnisses.

III. Prognosebericht

Die Prognose der finanziellen Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr 2024 ergibt sich zusammenfassend wie folgt:

Gesamtleistung 17,0 Mio. Euro

- Materialaufwand 4,5 Mio. Euro

= Rohertrag 12,5 Mio. Euro

Die Rohgewinnspanne wird mit 73,5 % in etwa auf Vorjahresniveau von 71,7 % verbleiben.

Ebenso das Cost Income Ratio, das mit 120 % leicht unter dem Vorjahreswert von 122 % erwartet wird. Wesentliche Kostentreiber sind 1. die Personalkosten, die quantitativ und qualitativ dem Geschäftsmodell angepasst werden müssen, sowie auch die Erhöhung der Anzahl der Vorstände; 2. die Miet- und Stromkosten, das heißt die Kosten des Betriebs der Rechenzentren, 3. sowie Infrastrukturkosten und die Investitionen in die Cloud-Technologie

Die bereits im Dezember 2022 eingeleitete Neuausrichtung des Unternehmensfokus wird im laufenden Geschäftsjahr 2024 zum einen durch konkrete Personalentscheidungen auf Vorstandsebene sowie zum anderen operativ durch zusätzliche Investitionen in Technologie und qualifiziertes Personal umgesetzt.

Ab dem Geschäftsjahr 2024 hat sich die SpaceNet AG strategisch als "Managed-Security-Service-und-Hosting-Provider" positioniert. Hierbei werden drei datenschutzkonforme Hochsicherheitszentren im Großraum München betrieben.

Im Zuge der Produkt- bzw. Marktstrategie hat die SpaceNet AG eine der führenden Cloud Technologien erworben und auf dessen Basis die SpaceNet Cloud innerhalb der SpaceNet Umgebung implementiert. Dies ermöglicht der SpaceNet die Erweiterung des Kerngeschäftsfeldes der "privaten Cloud" Umgebung um eine eigene "public Cloud" Umgebung.

Zusätzlich wurde der Security Bereich um elementare Teile erweitert. Die Implementierung zweier SIEM Systeme (Security Information and Event Management) innerhalb des SpaceNet SOC (Security Operations Center) ermöglicht es, diese Dienstleistungen über ein hierfür ausgebildetes Team den künftigen Ansprüchen der Unternehmenskunden gerecht zu werden.

Alle beschriebenen Maßnahmen sollen sich in steigenden Umsatzerlösen auswirken.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts wird im Vergleich zum Vorjahr eine leicht gesunkene Gesamtleistung in Höhe von ca. 17,0 Mio. EUR erwartet. Dies liegt im Wesentlichen an der um sechs Monate zeitverzögerten Bereitstellung der SpaceNet Cloud. Wenngleich sich durch professionalisierte Marketingaktivitäten die Neukundenpipeline deutlich ausgeweitet hat, ist der Saleszyklus sowie dann insgesamt die Umsetzung und die Monetarisierung der einzelnen Projekte zeitlich verzögert. Große Erfolge konnten bisher in der Ausweitung einzelner Bestandskunden erreicht werden, die spezifischen Regulierungsvorgaben unterliegen. Zusätzlich konnten bekannte Unternehmenslogos gewonnen werden, die in Wachstumsfeldern tätig sind. Das Wachstumspotenzial zeigt sich in der Neukundenpipeline an der strategisch gewünschte Zielkunden- und Zielmarktstruktur, die es in den kommenden Monaten zügig zu realisieren gilt. Auf Grund von Projektverzögerungen wird erwartet, dass sich diese Maßnahmen in dem Jahr 2025 in den Umsatzerlösen auswirken werden.

Auch wenn das Angebot an Fachkräften insgesamt in der IT-Branche knapp ist, ist es der SpaceNet erfolgreich gelungen, durch strategische Ausrichtung der operativen Prozessabläufe, ziel- und marktorientiert neue Kolleginnen und Kollegen für die SpaceNet AG in dem Jahr 2024 zu gewinnen. Ein weiterer Aufbau des Personals ist auch weiterhin geplant, neben der Aus- und Weiterbildung des bestehenden Personals.

IV. + V. Chancen- und Risikobericht

IV. Chancenbericht

Die SpaceNet AG hat sich strukturell fokussiert auf die Kernbereiche Cloud-, Security- und Hosting-Lösungen, mithin Bereiche, in denen die SpaceNet AG seit Jahren ein hohes Qualitäts- und Kompetenzniveau nachweisen kann, insbesondere durch langjährige hochqualifizierte Mitarbeiter, aber auch durch SpaceNet als Ausbildungsbetrieb. Im laufenden Geschäftsjahr werden durchschnittlich 16 Auszubildende beschäftigt, die nach der Ausbildung regelmäßig in feste Arbeitsverhältnisse übergehen. Diese Faktoren werden gebündelt und neu auf die Kernstrategie ausgerichtet.

Gemäß aktueller McKinsey Studie 8 werden bis 2040 nur 18 Schlüsselindustrien mehr als ein Drittel des Wirtschaftswachstums auf sich vereinen. Als Industrie von heute, die auch noch 2040 wichtig ist, nennt die Studie "Cloud-Services". Unternehmen, die Cloud-Services und Plattformen zur Verfügung stellen werden mit 12-17 Prozent jährlich wachsen. Der Industrie "Cybersecurity" wird mit einer jährlichen Wachstumsrate von 8-12 Prozent großes Wachstumspotenzial zugeschrieben. Angesichts bedrohlich zunehmender Cyberangriffe nicht nur auf Unternehmen, sondern auch auf kritische Infrastrukturen, ist professioneller Datenschutz und Datensicherheit existentiell. Seit Jahren bereits bietet die SpaceNet AG Dienstleistungen mit den höchsten Sicherheitsstandards an, was sie nunmehr als eigene Bereiche und damit auch Produkte den Unternehmenskunden zur Verfügung stellen wird und damit die Chance sieht, an diesen Wachstumsbereichen teilzunehmen.

Durch diese strategische Ausrichtung ist es der SpaceNet möglich, in zertifizierungssensible Märkte, wie beispielsweise Bafin-regulierte Märkte einzutreten und somit neue Kundensegmente zu erreichen. Dies erfordert hohe Goto-Market- und Beratungskosten, aber auch interne Kosten des "Change".

Der "Change" wurde bereits in 2023 durch bereichs- und themenübergreifende Fokusgruppen eingeleitet, deren Ergebnisse in 2024 und im Folgejahr abgearbeitet werden. Es geht hierbei neben den Themen der internen IT-Infrastruktur um viele Themen aus dem Bereich Human Resources. So ist es im laufenden Geschäftsjahr bereits erfolgreich gelungen, im Bereich der Mitarbeiterentwicklung und -orientierung Transparenz und Perspektiven innerhalb eines Prozesses einzuführen. Enge interne Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil der Vertrauensbildung, aber auch eine für beide Parteien vernünftige Lösung von Arbeitszeit und Arbeitsort ist unumgänglich für eine stabile und fokussierte Organisation.

Außerdem nimmt die SpaceNet weiterhin an dem Forschungsprojekt TELLUS im Rahmen der europäischen Cloud-Initiative GAIA-X teil. Wir sehen darin die Chance, die Entwicklung technischer Prozessabläufe und Innovationen voranzutreiben und von der Vernetzung mit den teilnehmenden Projektpartnern zu profitieren. Wir erwarten uns verbesserte und effizientere Lösungen, die im Kundengeschäft stark nachgefragt werden. Zudem werden Knowhow und fachliche Kompetenz der am Projekt teilnehmenden Mitarbeiter weiter ausgebaut.

V. Risikobericht

1. Risikomanagementsystem

Die SpaceNet AG verfügt über Risikomanagementsysteme, mithilfe derer Risiken früh erkannt werden können, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten und die schnelle Reaktion auf solche Ereignisse ermöglichen. Der Vorstand wird von den damit befassten Gremien laufend einbezogen. Die personellen Ressourcen in diesem Bereich wurden im Berichtsjahr noch weiter ausgebaut, um gestiegenen Kundenanforderungen gerecht zu werden.

Die Abteilung Govenance Risk Compliance (GRC) besteht aus drei Mitarbeitenden, die disziplinarisch dem CEO zugeordnet sind. Dem Vorstand wird regelmäßig berichtet.

2. Branchenrisiken

Die Unternehmen der deutschen ITK-Branche geben sich gemäß Bitkom-Prognose 2024 krisenfest, bei einem Wachstum von 4,4 Prozent. Die Branche wächst somit stärker als die deutsche Wirtschaft.

Gleichwohl bleiben die Branchenrisiken seit Jahren unverändert:

Cybersicherheitsrisiken / Produktrisiken

Mit der zunehmenden Digitalisierung steigt auch das Risiko von Cyberangriffen. Sicherheitsvorfälle können erhebliche finanzielle aber auch Reputationsschäden verursachen und das Vertrauen der Kunden mindern.

Schneller technologischer Wandel

Dies wird insbesondere an unserer SpaceNet Cloud deutlich, bei der im Selfservicesystem Produkte der Datensicherheit und des Datenschutzes hinzugebucht werden können (Beispielsweise: Ransomware Protection). Zusätzlich hat auch das Thema künstliche Intelligenz strategisch hohen Stellenwert bei der SpaceNet. Trotz der bereits umgesetzten Maßnahmen, besteht immer das Risiko, das ein Markteintritt neuer Dienstleistungen oder Produkte zum falschen Zeitpunkt erfolgt.

Globaler Wettbewerbsdruck

Die Konkurrenz durch nationale und internationale Anbieter erhöht den Wettbewerbsdruck. Viele Unternehmen müssen sich gegen finanzstarke Player behaupten. Durch verstärkte Konkurrentenanalysen sowie damit verbunden Markt- und Produktanalysen, wird versucht, das Risiko zu minimieren

Energieabhängigkeit und -kosten

Die Branche ist auf eine stabile und bezahlbare Energieversorgung angewiesen, insbesondere durch den Betrieb von Rechenzentren und Servern. Steigende Energiepreise und Unsicherheiten in der Energieversorgung können die Betriebskosten erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen.

Abhängigkeit von Lieferketten

Auch wir sind in manchen Bereichen abgängig von globalen Lieferketten (Lieferfähigkeit sowie Preisstabilität), was wir durch vorausschauende Planung bislang erfolgreich durchsetzen konnten.

Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel in der IT-Branche erschwert es Unternehmen, qualifiziertes Personal zu finden und zu halten.

3. Betriebliche Risiken

Die SpaceNet AG ist als Rechenzentrumsbetreiber potenziell von den stetig zunehmenden Cyberangriffen in besonderem Maße betroffen. Diesem Risiko wirken wir mit umfassenden Sicherheitsvorkehrungen entgegen. Zum einen sind dies u.a. die aktuellen Updates und Patches, Firewalls und umfassende Redundanz, ebenso die regelmäßige Datensicherung. Zum anderen kann die SpaceNet AG auf die Erkenntnisse ihrer eigenen Sicherheitsabteilung zugreifen. Ein eigenes Security Operations Center (SOC) wird seit 2023 betrieben und verstärkt den Schutz weiter. Unsere IT-Systeme sind darüber hinaus redundant und durch unterbrechungsfreie Stromversorgungssysteme und Notstromanlagen sowie permanente Überwachung gesichert. Dennoch verbleibt ein Restrisiko.

Die Risiken aus der erfolgten Neufokussierung und Strukturierung werden in einem nicht erfolgreichen Change gesehen. Die diesbezüglichen Themenkomplexe reichen von "interner Kommunikation" bis zu "Führung 360 Grad". Ein Changemanager aus der Organisation wurde mit dieser für den Erfolg des Unternehmens sehr wichtigen Aufgabe betraut. In regelmäßigen Town-Halls "Sync" kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich zusammen, um über alle aktuellen Ereignisse und auch für sie persönlich wichtigen Themen informiert zu werden. Es finden vielfältigste Veranstaltungen zum Austausch und zur Team-Pflege statt. Der Vorstand kommt in wöchentlichen Sitzungen zusammen, sowie auch zu gemeinsamen Sitzungen des Strategieaustauschs.

Die steigenden Personalkosten und die Einstellung neuer Mitarbeiter stellen bei gleichzeitigen Verschiebungen bei der Umsatzrealisierung unverändert betriebliche Risiken der SpaceNet AG dar.

4. Finanzielle Risiken

Die eigenen Investitionen kann die SpaceNet AG unverändert aus den frei verfügbaren liquiden Mitteln finanzieren.

Teilweise werden zur Finanzierung insbesondere von Hardwarebeschaffungen für Kunden im Zusammenhang mit Hosting-Verträgen Leasingprodukte in Anspruch genommen. Kredite bei Banken bestehen nicht.

Die vorhandene Liquidität ist für den eingeleiteten Strategieprozess zum aktuellen Zeitpunkt ausreichend.

5. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund der erläuterten strategischen Fokussierung der SpaceNet AG und der damit einhergehenden Investitionen in die SpaceNet Cloud sowie in den Bereich der Cybersicherheit, ist das Geschäftsjahr 2024 als Transformationsjahr zu bewerten. Aufgrund des dadurch bedingten Change-Prozesses werden die Personalaufwendungen zunehmen, was bei der im laufenden Geschäftsjahr hinterherbleibenden Umsatzentwicklung zu einem unverändert negativen Betriebsergebnis führen wird.

Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die SpaceNet AG aus den begonnenen Projekten einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse, wobei die eingeleiteten Maßnahmen voraussichtlich zur Jahresmitte greifen werden. Wir erwarten durch die Erweiterung unseres Leistungsportfolios in den Bereichen IT-Security, Cloud- und Hosting-Lösungen zusammen mit den strategischen Partnern aufgrund einzelner Verzögerungen im Markteintritt neuer Produkte ab dem Geschäftsjahr 2025 spürbare Impulse im Neukundengeschäft.

Aufgrund des ausreichenden Liquiditätsbestands und bestehender Anpassungsstrategien sind nach unserer Beurteilung die Going-Concern-Prämisse sowie der Fortbestand des Unternehmens gewährleistet. Es sind keine bestandsgefährdenden Risiken für das Geschäftsjahr 2024 und das Geschäftsjahr 2025 erkennbar.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den von der SpaceNet AG verwendeten Finanzinstrumenten zählen maßgeblich Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Zusätzlich wurde ein Leasing-Rahmenvertrag im Zusammenhang mit höheren Hardwareumsätzen abgeschlossen, bei dem die Leasinggesellschaft das Ausfallrisiko bei Zahlungsunfähigkeit des Endkunden trägt. Diese Art der Refinanzierung von Leasinggeschäften mit Kunden soll aufgrund von Kundennachfragen weiter ausgebaut werden.

Ein erhöhtes Risiko von Forderungsausfällen im laufenden Jahr sehen wir trotz der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklung nicht. Die aktuelle Forderungsausfallquote ist wie bisher auf niedrigem Niveau und das Ausfallrisiko durch die breite Streuung des Kundenstammes gering. Die Bonität der Kunden wird regelmäßig mithilfe von Kreditratingagenturen überwacht. Der Großteil unserer Kunden weist dabei unverändert ein geringes Risiko auf. Zusätzlich ist ein Teil der Forderungen über eine Forderungsausfallversicherung abgesichert.

Darüber hinaus bestehen keine Finanzinstrumente.

VII Nachtragsberichterstattung:

Für die Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag verweisen wir auf den Anhang

 

München, den 17. Dezember 2024

gez. Sebastian von Bomhard, Vorstand

gez. Karin Schuler, Vorständin

gez. Ingo Lalla, Vorstand

gez. Sebastian Cler, Vorstand

1 Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/, veröffentlicht im September 2024, abgerufen am 10. Oktober 2024.

2 Quelle: https://www.ifo.de/publikationen/2024/aufsatz-zeitschrift/ifo-konjunkturprognose-herbst-2024-deutsche-wirtschaft , abgerufen am 12. November 2024.

3 Quelle: https://de.statista.com/infografik/23188/iwf-prognose-zur-veraenderung-des-realen-bip/ abgerufen am 12. November 2024

4 Quelle: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/weltwirtschaft-iwf-prognose-sieht-deutschland-weiter-als-wachstumsschlusslicht/100079427.html abgerufen am 12. November 2024

5 Quelle: bitkom-itk-marktzahlen-juni-2024.pdf

6 Rohertrag = Umsatzerlöse + Bestandsveränderung - Materialaufwand

7 Verwaltungsaufwand = Personalaufwand + Abschreibungen + sonstige betriebliche Aufwendungen

8 Quelle: https://www.mckinsey.com/de/news/presse/mckinsey-global-institute-the-next-big-arenas-of-competition abgerufen am 12. November 2024

Jahresabschluss

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.877.818,58 8.597.316,36
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.966,00 62.402,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 6,00 6,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 27.960,00 62.396,00
II. Sachanlagen 1.525.029,48 962.847,51
1. technische Anlagen und Maschinen 1.248.409,36 780.657,36
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 169.620,15 182.190,15
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 106.999,97
III. Finanzanlagen 2.324.823,10 7.572.066,85
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.038.020,09 7.551.893,84
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 18.673,01 18.673,01
3. Sonstige Finanzanlagen 268.130,00 1.500,00
B. Umlaufvermögen 12.146.151,30 7.497.434,65
I. Vorräte 258.371,70 238.689,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.746.035,42 3.380.555,26
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 26.095,18 26.020,61
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.719.940,24 3.354.534,65
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 38.188,64 24.577,20
III. Wertpapiere 300.000,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.841.744,18 3.878.189,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 860.129,92 729.668,78
D. Aktive latente Steuern 95.339,74
Summe Aktiva 16.979.439,54 16.824.419,79

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.312.879,02 11.551.903,22
I. ausgegebenes Kapital 782.955,38 782.955,38
1. Gezeichnetes Kapital 785.000,00 785.000,00
2. eigene Anteile -2.044,62 -2.044,62
II. Kapitalrücklage 40.647,70 40.647,70
III. Gewinnrücklagen 415.920,15 415.920,15
IV. Bilanzgewinn 11.073.355,79 10.312.379,99
davon Gewinnvortrag 9.960.050,99 10.510.745,85
B. Rückstellungen 1.846.415,63 999.690,35
C. Verbindlichkeiten 2.218.954,19 3.587.133,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 6.128,79
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 6.128,79
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 23.209,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 23.209,40
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.218.954,19 3.557.795,49
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.218.954,19 3.557.795,49
D. Rechnungsabgrenzungsposten 601.190,70 358.208,99
E. Passive latente Steuern 0,00 327.483,55
Summe Passiva 16.979.439,54 16.824.419,79

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.609.659,08 12.859.224,36
2. Personalaufwand 7.826.934,74 7.685.573,35
a) Löhne und Gehälter 6.404.827,26 6.330.498,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.422.107,48 1.355.074,86
davon für Altersversorgung 115.497,89 167.550,82
3. Abschreibungen 731.871,09 675.790,70
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 731.871,09 675.790,70
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.575.620,52 4.786.841,13
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.354,68
5. Erträge aus Beteiligungen 3.728.626,25 301.284,97
davon aus verbundenen Unternehmen 188.626,25 301.284,97
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 87.816,15 1.754,28
davon Erträge aus Abzinsung 2.276,43 678,82
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 11.000,00 23.327,99
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 11.000,00 23.327,99
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.133,29 16.046,84
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 44.431,00 15.388,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 120.738,04 172.482,46
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 422.823,29
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 172.483,55
10. Ergebnis nach Steuern 1.113.803,80 -197.798,86
11. sonstige Steuern 499,00 567,00
12. Jahresüberschuss 1.113.304,80 -198.365,86
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.960.050,99 10.510.745,85
14. Bilanzgewinn 11.073.355,79 10.312.379,99

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die SpaceNet AG (nachfolgend auch "Gesellschaft") hat ihren Sitz in München. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 136055 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (§ 150 ff. AktG) aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung nach § 288 II HGB werden in Anspruch genommen. Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts macht die SpaceNet AG von den Erleichterungen der §§ 327, 288 II und 276 1 HGB Gebrauch.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind, mit Ausnahme des Deckungsvermögens und der entsprechenden Aufwendungen und Erträge gem. § 246 II 2 HGB, nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände und Vermögenswerte aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es wurde vorsichtig bewertet, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag bekannt waren, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne wurden nur berücksichtigt, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres wurden unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen bilanziert (§§ 253, 255 I, II HGB). Grundlage der planmäßigen Abschreibungen war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 150 wurden analog § 6 II 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis Euro 800 wurden überwiegend im Erwerbsjahr sofort aufwandswirksam erfasst (entspr. § 6 II EStG).

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet, wenn die Wertminderung voraussichtlich von Dauer war (§ 253 III 5 HGB). Bei Wegfall des Grundes der Wertminderung wird eine Wertaufholung bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen (§ 253 V 1 HGB).

Deckungskapital gem. 246 II S.2 HGB (Rückdeckungsversicherungen) wurde gem. § 253 I 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und gemäß § 246 II 2 HGB mit den gedeckten Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet (PASSIVA B. 1.).

Vorräte

Die Waren und die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. gleitenden Durchschnittspreisen angesetzt, soweit nicht wegen technischem Fortschritt oder Gebrauch ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV 2 HGB). Es wurde ein Festwert i.H.v. T€ 30 gebildet.

Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden mit den angefallenen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Fertigungslohn- und Materialeinzelkosten und Fertigungsgemeinkosten, den zurechenbaren Wertverzehr des Anlagevermögens sowie Teile der Verwaltungskosten und der Kosten für die betriebliche Altersversorgung (§ 255 II HGB).

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden gesondert erfasst. Einzelwertberichtigungen wurden im erforderlichen Umfang vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung i.H. von 1,0 % der Nettoforderungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten stellen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag dar, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind (§ 250 I HGB).

Rückstellungen

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen "projected unit credit method" gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

a) durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %)

b) durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde

c) Gehalts- bzw. Anwartschaftstrend von 0 % (Vorjahr: 0 %)

d) Rententrend von 0 % (Vorjahr: 0 %)

e) Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G".

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 12 (Vorjahr: 52 T€). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgegeben wurde, abgezinst (§ 253 II 1 HGB) und erwartete Preis- und Kostensteigerungen angemessen berücksichtigt.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Nominalwert angesetzt und auf der Passivseite (netto) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Passive Posten der Rechnungsabgrenzung

Dabei handelt es sich um Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen (§ 250 II HGB).

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in den kommenden Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird in der Bilanz als aktive latente Steuer angesetzt. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 I 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die aktive Steuerlatenz zum 31. Dezember 2023 resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf der Beteiligung an der SDC SpaceNet DataCenter GmbH & Co.KG, München, im Berichtsjahr sowie der Pensionsrückstellung i.V.m dem bilanzierten Deckungsvermögen. Der zu Berechnung herangezogene Steuersatz beträgt 32,98 % bzw. 15,82% für die Anteile an Personengesellschaften.

I V. Erläuterungen zur Bilanz

Die Gliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 284 III HGB).

In 2023 hielt die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 % an folgenden Unternehmen, die als verbundene Unternehmen (§ 271 II HGB) zu qualifizieren sind:

Anteilsbesitz Höhe am Kapital
in %
Eigenkapital 31.12.2023
in T€
Ergebnis 2023
in T€
SDCA SpaceNet DataCenter Administration GmbH, München 100,00 28 0
SpaceHaus GmbH & Co.KG, München 77,92 1.720 223
SpaceHaus Verwaltung GmbH 77,92 27 1
Brück IT GmbH, Neufahrn 75,00 477 41
SpaceKomm Gesellschaft für innovative Telekommunikation GmbH, München 100,00 -33 -3
ADARIUS GmbH, München 100,00 -34 -8
SOFTIQ Deutschland GmbH, München 50,00 21 -4

Mit Kaufvertrag vom 29. November 2022 hatte die Gesellschaft unter aufschiebender Bedingung 100% der Anteile an der SDC SpaceNet DataCenter GmbH & Co.KG, München, veräußert. Übergangsstichtag ("Closing") mit gleichzeitigem Eintritt der aufschiebenden Bedingung war der 29. Juni 2023. Einen Teilbetrag des Kaufpreises (T€ 1.600) hatte die Gesellschaft vertragsgemäß bereits im Geschäftsjahr 2022 auf einem eigens eingerichteten und verpfändeten Bankkonto vereinnahmt. Mit Closing ist die Beteiligung an der SDC SpaceNet DataCenter GmbH & Co. KG im Berichtsjahr mit einem handelsrechtlichen Buchwert von EUR 5,7 Mio. abgegangen.

Die in Arbeit befindlichen Aufträgen betreffen Hosting- und WEB-Projekte und wurden mit Herstellungskosten (§ 255 II HGB) bewertet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung nach § 253 IV S. 2 HGB wurde berücksichtigt.

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 38 haben eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: T€ 25).

Das gezeichnete Kapital setzt sich zusammen aus 706.500 Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1,11 € je Aktie. Die Aktien lauten auf den Namen. Seit 2016 werden von der SpaceNet AG 1.842 Aktien (= 0,26 % der Gesamtaktien) mit einem Nennwert von T€ 2 als eigene Aktien gehalten.

Die Pensionsrückstellungen wurden gemäß § 246 II 2 HGB mit dem Deckungskapital verrechnet. Entsprechend wurde mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung gem. § 253 I bis VI HGB und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der Zeitwert der verrechneten Vermögengegenstände (Rückdeckungsversicherungen) beträgt T€ 680 (Vorjahr T€ 631), der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen T€ 928 (Vorjahr T€ 883).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten (§ 249 I HGB) und Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtung (§ 249 I S.2 Nr. 2 HGB) gebildet.

Sie enthalten folgende wesentlichen Posten:

Personal T€ 565 (Vj T€ 296)
Vertragliche Verpflichtungen T€ 482 (Vj T€ 0)
Ausstehende Rechnungen T€ 211 (Vj T€ 135)
Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtung T€ 87 (Vj T€ 82)

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§§ 268 V 1 HGB, 285 1. und 2. HGB) ergeben sich wie folgt:

Restlaufzeit Summe davon besichert Art und Form der Sicherheit
Verbindlichkeiten bis 1 Jahr
T€
1 - 5 Jahre
T€
> 5 Jahre
T€
T€ T€
aus Lieferungen und Leistungen 1.774 0 0 1.774 0 0
erhaltene Anzahlungen 191 0 0 191 0 0
Sonstige 254 0 0 254 0 0
Summe 2.219 0 0 2.219

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB:

Haftungsverhältnisse TEUR Sicherheiten durch Verpfändung von Guthaben
T€
Avalbeitritt 43 0
Gesamtschuldnerische Mithaftung für Bankschulden 1.170 0

Der Avalbeitritt resultiert aus einem unbefristeten Gewährleistungsaval mit einem Teilbetrag von T€ 43 (Vorjahr T€ 43) im Zusammenhang mit einem Großprojekt.

SpaceNet AG verbürgt sich unentgeltlich für Bankkredite aus der gesamtschuldnerischen Mithaftung eines Beteiligungsunternehmens. Es besteht ein Haftungsverhältnis in Höhe von T€ 1.170 (Vorjahr T€ 1.274). Dabei handelt es sich um eine Gewerbeimmobilienfinanzierung (eigenes Verwaltungsgebäude).

Für die Projektfinanzierung eines Beteiligungsunternehmens hatte SpaceNet AG eine Patronatserklärung gegenüber der finanzierenden Bank abgegeben (Vorjahr T€ 20.324). Im Zuge der Veräußerung des Beteiligungsunternehmens im Berichtsjahr wurde die Gesellschaft aus der Haftung aufgrund der Patronatserklärungen vollumfänglich entlassen.

Zum 31.12.23 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

sonstige finanzielle Verpflichtungen Laufzeit bis 1 Jahr
in T€
Laufzeit 1 bis 5 Jahre
in T€
1. Mietverträge Immobilien * 1.991 6.597
(Vj. 1.945) (Vj. 6.834)
* davon gegenüber Beteiligungsunternehmen 419 1.658
(Vj. 1.140) (Vj. 4.727)
2. Leasingverträge: 143 61
(Vj. 235) (Vj. 220)
Gesamt: 2.134 6.658

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Als Unterschiedsbetrag zwischen vorläufigem Kaufpreis aus der Veräußerung der Anteile an der SDC SpaceNet DataCenter GmbH & Co. KG und dem Buchwert dieser Beteiligung ergab sich im Berichtsjahr ein außerordentlicher Ertrag von EUR 3,54 Mio., welcher unter den Erträgen aus Beteiligungen ausgewiesen ist.

Gemäß § 246 II 2 HGB wurden im Rahmen der Verrechnung des Deckungskapitals mit der Pensionsverpflichtung Aufwendungen für Altersversorgung i.H. von T€ 29 und Zinsen zur Aufstockung der Rückstellung i.H. von T€ 16 mit Erträgen aus der Aufstockung der Rückdeckungsversicherungen i.H. von T€ 46 und Zinsertrag von T€ 2 verrechnet.

Entwicklung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr: T€

Bilanzgewinn 2022: 10.312 Gewinnausschüttung für 2022 in 2023: 352 (verbleibender) Gewinnvortrag aus 2022: 9.960

VI. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 102 (Vorjahr: 103) Arbeitnehmer beschäftigt. Zusätzlich befanden sich durchschnittlich 16 Auszubildende (Vorjahr: 16) in der Berufsausbildung für technische und kaufmännische Berufe. Von den Mitarbeitern waren 50 (Vorjahr: 68) vorwiegend im technischen Bereich tätig und 52 (Vorjahr: 37) in Vertrieb und Verwaltung tätig.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der SpaceNet AG geführt durch den Vorstand der Gesellschaft,

Herrn Sebastian v. Bomhard, Vorstand für Strategie, Marketing und Recht (CEO), Krailling

Herrn Michael Emmer, Vorstand operatives Geschäft (COO), Pliening - ausgeschieden zum 31. März 2024

Die Vorstände sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten in 2023 an:

Herr Alexander Grundner-Culemann, Rechtsanwalt, Dachau (Vorsitzender)

Herr Dr. Wolfgang Händel, selbständiger Unternehmensberater, München (stv. Vorsitzender)

Herr Martin Twickler, Privatier, München.

Der gesamte Aufsichtsrat erhielt für 2023 eine Vergütung von T€ 72 (Vorjahr T€ 48).

VII. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss 2023 (Vorjahr Jahresfehlbetrag) beträgt: € 1.113.356,95 verbleibender Gewinnvortrag aus dem Vorjahr (2022): € 9.960.050,99 Dividendenzahlung 2023 € 176.164,50 Gemäß § 253 VI HGB sind ausschüttungsgesperrt: € 11.786,00 Gemäß § 268 VIII HGB sind aus der Aktivierung von latenten Steuern ausschüttungsgesperrt: € 11.786,00

Der Vorstand schlägt aus dem Bilanzgewinn von € 11.073.407,94 eine Ausschüttung (Dividende) in Höhe von € 176.164,50 vor. Der hiernach verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von € 10.897.243,44 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

VIII. Besondere Vorgänge nach dem Bilanzstichtag

Der Vorstand der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2024 erweitert. Nach dem Ausscheiden von Herrn Michael Emmer (COO) zum 31. März 2024 wurde dieser von Herrn Sebastian Cler, München, mit Wirkung zum 1. Mai 2024 als COO ersetzt. Daneben sind dem Vorstand der Gesellschaft Herr Ingo Lalla, Eutin, als Chief Sales and Marketing Officer (CSMO) mit Wirkung zum 1. Februar 2024 sowie Frau Karin Schuler, Münsing, als neue Chief Financial Officer (CFO) mit Wirkung zum 1. März 2024 beigetreten.

 

München, den 17. Dezember 2024

gez. Sebastian von Bomhard, Vorstand

gez. Karin Schuler, Vorständin

gez. Ingo Lalla, Vorstand

gez. Sebastian Cler, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats an die Aktionäre zur

35. Hauptversammlung der SpaceNet AG

am 17. Dezember 2024

Gz.: #fa12 17. Dezember 2024

Sehr verehrte Aktionäre, der Aufsichtsrat der SpaceNet AG, München, hat sich auch im Jahr 2023 intensiv mit der Lage und den Perspektiven des Unternehmens befaßt. Der Vorstand hat uns regelmäßig, zeitig und umfassend unterrichtet. Bei der Vorbereitung von Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung waren wir beteiligt. Wir haben den Vorstand beraten und die Geschäftsführung überwacht.

In den neun Sitzungen des Geschäftsjahres 2023 wurden wir über Strategie und Planung des Unternehmens, über die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung und über wichtige Geschäftsereignisse informiert. Zwischen den Sitzungen berichtete der Vorstand über wesentliche Vorgänge. Darüber hinaus wurde der Vorsitzende vom Vorstand laufend über wichtige Entwicklungen und anstehende Entscheidungen unterrichtet.

Der Wirtschaftsprüfer Tobias Kempa, PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH, hat den Jahresabschluß der SpaceNet AG zum 31. Dezember 2023 geprüft und mit dem uneingeschränkten Prüfungsvermerk versehen.

Der Aufsichtsrat hat sich intensiv mit diesen Unterlagen beschäftigt. Wir haben sie auch selbst geprüft. Der Prüfungsbericht des Herrn Kempa lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurde in der heutigen Bilanzsitzung des Aufsichtsrats in Gegenwart des Abschlußprüfers, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, umfassend behandelt. In dieser Sitzung hat der Vorstand den Abschluß der SpaceNet AG erläutert und detailliert über Umfang, Schwerpunkte und Kosten der Abschlußprüfung berichtet.

Wir stimmen dem Ergebnis der Abschlußprüfung zu. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Abschluß gebilligt; dieser ist somit festgestellt.

Dem Vorschlag des Vorstands, aus dem Bilanzgewinn von 11.073.407,94 € am Freitag, dem 20. Dezember 2024, 176.164,50 € als Dividenden auszuschütten, stimmen wir zu. Der hiernach verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von 10.897.243,44 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Aufsichtsrat nimmt die Gelegenheit wahr, allen Mitarbeitern des Unternehmens seinen Dank für ihre Leistungen im letzten Jahr auszusprechen.

Für den Aufsichtsrat:

 

Alexander Grundner-Culemann

Einladung / TO Hauptversammlung

Hauptversammlung der SpaceNet AG, München:

Der Jahresabschluss 2023 wurde am 17. Dezember 2024 festgestellt.

Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Geschäftsjahr 2023:

Für 2023 wird eine Dividende i. H.v. 176.164,50€ am Freitag, dem 20. Dezember 2024 ausgeschüttet.

Hiernach verbleibt ein Bilanzgewinn in Höhe von 10.897.243,33 €. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SpaceNet AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SpaceNet AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SpaceNet AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und der Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 17. Dezember 2024

PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Kempa, Wirtschaftsprüfer

gez. Schäfer, Wirtschaftsprüfer

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