Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 39197
Vorher
Pfannenberg Elektrospezialgerätebau Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
26.1.1988
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
die Entwicklung, die industrielle Herstellung und der Handel von elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen und Zubehör sowie die Vornahme und Durchführung aller diesen Zwecken dienenden und hiermit zusammenhängenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Michael Alozie Oji
seit 30.3.2026
Geschäftsführer
Franz-Faroz Kieninger
seit 25.6.2025
Prokura
Prokura
Anna-Maria Mietke
seit 29.11.2024
Prokura
Jan Dr. Rönspies
seit 19.4.2022
Prokura
Tobias Dr. Merl
seit 17.1.2022
Geschäftsführer
Prokura
Oliver Stühmer
seit 28.10.2015
Prokura
Prokura
Jan Möbius
seit 28.2.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
75.10%
C********************************************************************************************************************************** M***
24.90%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Andreas Pfannenberg
Hamburg
1.877.500 €
75.10%
C********************************************************************************************************************************** M***
622.500 €
24.90%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pfannenberg GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Pfannenberg GmbH, Hamburg

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Pfannenberg-Gruppe

2. Pfannenberg GmbH

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Unternehmensplanung

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht 10

2. Chancenbericht

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Pfannenberg-Gruppe

Die mittelständische Unternehmensgruppe entwickelt, produziert und vertreibt Produkte aus der Elektrotechnik. Das Produktspektrum beinhaltet Standardkomponenten und kundenspezifische Systemlösungen für die Schaltschrank- und Maschinen-Klimatisierung sowie optische und akustische Warn- und Alarmsignale für Industrie und Gebäudetechnik.

Der Vertrieb erfolgt weltweit über eigene Gesellschaften, Niederlassungen oder Betriebstätten an den Standorten in Hamburg (DE), Rotherham (UK), Fidenza (IT), Lancaster (US), Singapur (SG), Suzhou (CN), St. Petersburg (RU), Indaiatuba (BR), Lodz (PL) und Vöcklabruck (AT) oder über selbstständige Partner.

2. Pfannenberg GmbH

a) Geschäftsmodell

Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens bezieht sich auf die Entwicklung, Produktion und Lieferung von elektrotechnischen Komponenten und Serviceleistungen an die Vertriebseinheiten der Pfannenberg-Gruppe. Diese Lieferungen und Leistungen werden auf Basis von Verrechnungspreisen abgewickelt.

b) Ziele, Strategien und Steuerungssystem

Die spezifischen Unternehmensziele leiten sich aus der Strategie 2025 der Pfannenberg-Gruppe ab. Das klar definierte Umsatzwachstumsziel soll durch kundenorientierte Produktinnovationen, schnelle Verfügbarkeit und nachhaltige Prozesse gesichert werden.

Zur Umsetzung werden verschiedene Steuerungssysteme verwendet.

Mit strategischen Projekten werden langfristige Weiterentwicklungen in der Ablauf- und Aufbauorganisation, wie z.B. die Einführung eines neuen ERP-Systems, umgesetzt.

Der mittelfristige Geschäftserfolg wird durch den Einsatz von Objective-Key-Results-(OKR)-Verfahren / agilen Managementmethoden bei der Zielfestlegung, -umsetzung und -erreichung kontinuierlich sichergestellt. Dazu werden unternehmensübergreifende Teams gebildet, um produkt- und marktorientierte Quartals-/Jahresziele zu erreichen.

Die kurzfristige, operative Überprüfung der Wachstums- und Ergebnisziele erfolgt im Wesentlichen durch Kennzahlensysteme.

c) Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen betreibt und unterhält Test- und Prüfeinrichtungen im Bereich Kälte- und Signaltechnik, die für Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten genutzt werden.

Darüber hinaus werden im Bereich Engineering laufend Produkte aufgrund von neuen Kundenbedürfnissen oder neuer gesetzlicher Regelungen weiterentwickelt. Entsprechend hoch ist der Umsatzanteil der Produkte, die in den letzten fünf Jahren neuentwickelt oder überarbeitet worden sind.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 einem krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Eine Rückkehr auf einen stabilen gesamtwirtschaftlichen Vor-Corona-Wachstumspfad mit offenen globalen Märkten, stabilen Preisen und moderaten Zinsniveau war im Jahr 2023 nicht erkennbar.

Das preisbereinigte BIP verringerte sich in Deutschland nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um -0,3 %.

Auch die Bundesbank (Monatsbericht 02/2024) stellte eine Schrumpfung der deutschen Wirtschaftsleistung im Q4/2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal fest, nachdem sie in den ersten drei Quartalen nahezu stagniert hatte.

Der private Konsum wurde durch gesunkene Inflationsdynamik, dem robusten Arbeitsmarkt und das kräftige Lohnwachstum gestützt. Insgesamt blieben die Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihren Ausgaben aber wohl noch vorsichtig.

Die Industrie litt wieder unter der verhaltenen Auslandsnachfrage. Die gestiegenen Finanzierungskosten bremsten nach wie vor die Investitionen und dadurch die inländische Nachfrage nach Industriegütern und Bauleistungen. Zudem habe die Unsicherheit der Transformations- und Klimapolitik die Investitionen gedämpft.

Der Leistungsbilanzschusses im Verhältnis zum BIP verbesserte sich in 2023 zwar um rd. 1,75 % Punkte auf 6,0 %. Dies ist nach dem deutlichen Rückgang 2022 aber insbesondere durch die zurückgehenden Preise für importierte Rohstoffe (insbesondere Erdgas und andere Energieimporte) begründet.

Die deutsche Elektroindustrie ist stark in die globalen Wertschöpfungsprozesse eingebunden und von ihnen abhängig.

Nach Zuwächsen in den Vorjahren kann nach Angaben des ZVEI für das Jahr 2023 in der Elektro- und Digitalindustrie nur noch eine Stagnation der Produktion ausgewiesen werden. Nach deren Analysen ist die preisbereinigte Produktion der Branche in 2023 lediglich um 0,4 % gewachsen.

Zudem hat der ZVEI bezogen auf die Elektroindustrie ermittelt, dass im Jahr 2023 verglichen mit 2022 die Auftragseingänge insgesamt mit einem Minus von -1,9 Prozent zu Buche stehen.

Zwar konnten die inländischen Auftragseingänge um 3 Prozent zulegen, dagegen nahmen die Auslandsbestellungen aber um -5,9 Prozent ab. Während die Bestellungen von Kunden aus der Eurozone im vergangenen Jahr um -9,3 Prozent sanken, verringerten sich die Bestellungen aus Ländern außerhalb des gemeinsamen Währungsraums um -4,0 Prozent.

Im gesamten Jahr 2023 beliefen sich die aggregierten Branchenumsätze auf einen neuen Rekordwert von 239,4 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Darin sind um 5,8 % branchenweit gestiegene Erzeugerpreise berücksichtigt.

Die Geschäfte mit ausländischen Kunden erhöhten sich auf 124,3 Mrd. Euro (+ 6,1 %) aus, während bei den inländischen Kunden ein leicht höherer Zuwachs (+ 7,3 %) auf 115,1 Mrd. Euro erzielt werden konnte. Die Entwicklung der Umsätze mit Partnern aus dem Euroraum (+ 5,9 % auf 44,1 Mrd. €) verlief ähnlich wie die mit Drittländern-Kunden (+6,1 % auf 80,2 Mrd. €).

2. Geschäftsverlauf

Die Pfannenberg-Produkte werden als elektrotechnische Erzeugnisse insbesondere bei der Schaltschrank- und Maschinenklimatisierung sowie in Anwendungen zur Signalisierung eingesetzt.

Die Geschäftstätigkeit bei Pfannenberg folgte dem allgemeinen Trend in der Elektroindustrie.

Die produktbezogenen Auftragseingänge waren im ersten Quartal auf dem erwarteten Niveau, fielen dann aber im Laufe des Jahres zurück. Im Gesamtjahr unterschritt der Auftragseingang den erwarteten ambitionierten Planwert um rd. 18 %. Der Auftragsbestand am Jahresende sichert die Auslastung der Produktionskapazität in 2024 für rd. 2 Monate.

Die Erlöse aus Lieferungen überstiegen im ersten Quartal den Planwert. Im zweiten Quartal und im Rest des Jahres gingen die Erlöse dann spürbar zurück. Aufs Gesamtjahr bezogen reduzierten sich die produktbezogenen Erlöse gegenüber dem Vorjahr um rd. 2 % und gegenüber dem Planwert um 5 %.

Die Abnahme dieser Erlöse gegenüber dem Vorjahr begründen sich insbesondere durch geringere Lieferungen an die deutsche Vertriebsgesellschaft (./. 3,5 %). Auch die Umsätze mit Amerika gingen mit ./. 3,1% leicht zurück, während die Lieferungen ans übrige Europa und Asia leicht anstiegen.

Bei unveränderten Erlösen haben sich auch die operativen Kosten kaum verändert.

Die Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende) betrug zum Stichtag 168 (Vj. 175) und hat damit im Jahresverlauf abgenommen. Maßgeblich ist diese Entwicklung durch die Anpassung von Kapazitäten im Herstellungsprozess zurückzuführen.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse (inkl. gruppeninternen Weiterberechnungen von Share Service-Leistungen u.ä.) nahmen leicht (./. 0,9 %) ab, blieben aber in etwa Vorjahrniveau.

Hauptumsatzträger ist weiter der Bereich Thermal Management mit Filterlüftern und Kühlgeräten. Die Erlöse gingen in diesem Geschäftsbereich insgesamt rd. 4,1 % zurück, während im Bereich Signaling die Erlöse um rd. 3,4 % gesteigert werden konnten.

Die Margen blieben in allen Produktkategorien im Rahmen der Erwartungen und in etwa auf Vorjahresniveau.

Insgesamt folgten die Herstellungskosten mit ./. rd. 1,0 % der Entwicklung bei den Erlösen.

Das Bruttoergebnis (nach Umsatzkostenverfahren) erhöhte sich um rd. TEUR 149 bzw. 10,2 %.

Die Verwaltungskosten, die auch die Kosten der Entwicklungsabteilung enthalten, waren in 2023 im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert (+ 28 TEUR). Staatliche Unterstützungsmaßnahmen wie die Kurzarbeitergeld-Regelungen o.ä. wurden nicht in Anspruch genommen

Die sonstigen betrieblichen Erträge verbesserten sich insbesondere durch die Auflösung von Rückstellungen um rd. 163 TEUR.

Insgesamt konnte ein Betriebsergebnis von rd. TEUR 1.603 erwirtschaftet werden. Bezogen aufs Eigenkapital zum Geschäftsjahresbeginn entspricht dies einer Verzinsung von rd. 13 %.

b) Finanzlage

Der operative Cash-flow betrug im Jahr rd. TEUR 1.929.

Dabei lag der Brutto-Cash-Flow lag mit TEUR 1.603 etwas niedriger. Die Veränderung des Working Capitals betraf insbesondere Vorräte (TEUR ./. 2.156) und Lieferforderungen (TEUR ./. 1.644). Im Gegenzug bauten sich Forderungen aus Cash-Pool-Konten auf.

Die Investitionen von TEUR 1.410 sind vollständig aus dem operativen Cash-flow finanziert worden.

Bankkredite wurden nicht in Anspruch genommen.

Der Finanzmittelbestand betrug zum Stichtag TEUR 1.924 (Vj. TEUR 1.303). Außerdem bestehen nicht-ausgeschöpfte Linien bei Kreditinstituten.

Zu berücksichtigen ist, dass das Unternehmen Mitglied im Cash-Pool-System der Pfannenberg-Gruppe ist und dort weitere Mittel zur Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft zur Verfügung stehen.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme nahm stichtagsbezogen spürbar von EUR 22,7 Mio um rd. 8,8 % auf rd. EUR 20,7 Mio ab. Die Reduktion begründet sich insbesondere durch Abnahme der Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Das Anlagevermögen ist am Stichtag vollständig durch langfristig zur Verfügung stehende Eigen- und Fremdmittel gedeckt.

Auf der Vermögensseite reduzierte sich der Anteil von kurzfristigem Umlaufvermögen (73,6 %, Vj. 78,5 %) zu langfristigem Anlagevermögen (25,3 %; Vj. 20,5 %).

Die Eigenkapital stieg durch den ausgewiesenen Gewinn an deutlich an. Die Eigenkapitalquote nahm auf rd. 65,3 % (Vj. 54,1 %) zu und bleibt auf hohem Niveau.

Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals sank mit der Abnahme von Lieferantenverbindlichkeiten und Rückstellungen spürbar von 39,8 % auf 28,3 %.

4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die für das Unternehmen relevanten finanziellen / nicht-finanziellen Messgrößen setzen sich aus einem für die Unternehmensgruppe festgelegten Kennzahlensystem und den agilen Zielen aus der OKR-Methodik und Linien- und Funktionsprojekten zusammen.

Für das Kennzahlensystem werden monatliche Werte wie EBIT, Kostenstruktur, Auftragseingang pro Tag und Tagesumsätze, sowie ein Budgetabgleich zur Kontrolle der Soll/Ist-Erträge bzw. -Kosten genutzt.

Bei Erlösen und Materialeinsatz wird die Margenstruktur in Hinblick auf Vertriebsregionen, Kunden- und Produktgruppen permanent analysiert.

Der laufende Budgetabgleich der Fixkosten in allen Funktionsbereichen ermöglicht eine aktive Steuerung des disponiblen Aufwands an die aktuelle Auftragslage. Eine Restrukturierung zur nachhaltigen Kostenoptimierung der Organisation an neue Zielvorgaben benötigt dagegen mehr Zeit und ist mit höherem Aufwand verbunden.

Darüber hinaus werden laufend Maßnahmen zur Verbesserung der Produktqualität und zur Sicherung der Deckungsbeiträge durch Optimierung der Herstellungskosten kontinuierlich durch gemeinsame Projekte der Entwicklungs-, Einkaufs- und Produktionsabteilungen durchgeführt.

Konkurrenzfähige Produktionskosten bei unverändert hoher Qualität werden durch verstärkte Investitionen in Automatisierungslösungen sichergestellt.

Bei der Realisierung von Produkt-Neuentwicklungen wird die Zielerreichung der festgelegten Meilensteine mit branchenüblichen, anerkannten Methoden gemessen.

Insgesamt sind für den Bereich Forschungs- und Entwicklung im Berichtsjahr Ausgaben in Höhe von 8,6 % des produktbezogenen Umsatzes entstanden.

Neben den ertragsrelevanten Indikatoren werden auch die unternehmensinternen Prozesse kontinuierlich durch das Management, oft in Zusammenarbeit mit externen Beratern und Hochschulen, optimiert.

Pfannenberg plant auch in Zukunft partnerschaftlich und erfolgreich das Wissen seiner Mitarbeiter für die effektive Entwicklung, die Fertigung und dem Vertrieb von innovativen Produkten für seine Kunden einzusetzen. Dafür werden laufend Schulungen und andere Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber bzw. zur Erhöhung der Mitarbeiterloyalität durchgeführt.

III. Prognosebericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Einschätzung der Bundesbank (Monatsbericht 02/2024) bleiben zunächst in 2024 einige Belastungsfaktoren bestehen, die einer spürbar positiven gesamtwirtschaftliche Entwicklung entgegenstehen.

Die industrielle Auslandsnachfrage war im ersten Quartal in der Tendenz weiterhin rückläufig. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind eher zurückhaltend bei ihren Ausgaben. Die gestiegenen Finanzierungskosten dürften die Investitionen weiterhin dämpfen. Streiks, unter anderem im Bereich Schienen- und Luftverkehr, könnten die Produktion beeinträchtigen. Dadurch könnte die Wirtschaftsleistung in 2024 erneut zurückgehen.

Anfang 2024 setzte sich damit die Nachfrageschwäche aus der 2. Jahreshälfte 2023 fort. Der im langfristigen Vergleich immer noch hohe Auftragsbestand in der Industrie federt die sich anhaltend abschwächende Nachfrage nach ab.

Obwohl die Elektroindustrie mit ihren Produkten selbst Lösungsanbieter im Rahmen der erforderlichen Elektrifizierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist, könnten die anhaltenden Konflikte eingetretene Verteuerung von Rohstoffen und Energie und die daraus resultierende dauerhafte Verschlechterung der Standortbedingungen in Deutschland negative Folgen für die Elektroindustrie haben.

Für 2024 insgesamt geht der ZVEI derzeit von einer Stagnation des 2023er-Produktionsniveaus aus. Im vergangenen Jahr erzielte der preisbereinigte Branchenoutput lediglich einen Zuwachs von 0,4 Prozent. Die branchenweite Kapazitätsauslastung hat sich zu Beginn dieses Jahres weiter reduziert.

Die Industrie ist mit einem hohen Bestellrückgang bei den Auftragseingängen in das Jahr 2024 gestartet. So verfehlten die Auftragseingänge ihren entsprechenden Vorjahreswert im Januar insgesamt um -10,8 Prozent, so der ZVEI.

Während der Wert der Inlandsaufträge im Januar 2024 um -7,1 Prozent nachgab, gingen die Aufträge von ausländischen Kunden mit -13,6 Prozent fast doppelt so stark zurück. Der aggregierte nominale Umsatz der Unternehmen kam im Januar 2024 auf 17,7 Mrd. Euro und fiel damit um 5,4 Prozent geringer aus als vor einem Jahr.

Mit Blick auf die nächsten sechs Monate gehen 15% der Branchenunternehmen von anziehenden Geschäften aus. 58% rechnen mit gleichbleibenden und 27% mit rückläufigen Aktivitäten. Die Exporterwartungen konnten im Januar zulegen und erstmals seit einem halben Jahr wieder ganz leicht ins Plus drehen. Dies setzte sich auch im Februar fort.

2. Unternehmensplanung

Die gute Positionierung von Pfannenberg in den relevanten Regionen und Marktsegmenten wird mittelfristig zu weiterem Wachstum führen.

Zur Geschäftsausweitung im Industriegeschäft mit Bestandskunden und auf vergleichsweise reifen Märkten in Europa werden neue Produktentwicklungen und neue Lösungen, die auf den eigenen Produkten der Schaltschrank- und Maschinenklimatisierung, Rückkühlung und Signaltechnologie beruhen, beitragen. Vom geschätzten relevanten Marktvolumen entfällt auf die Pfannenberg Gruppe aktuell nur ein kleiner Anteil.

Insbesondere durch effiziente Strategien in den Vertriebseinheiten und aus neuen Produkten planen wir für 2024 eine Steigerung der produktbezogenen Erlöse von rd. 5,4 %. In diesen Planungen ist die Fertigung einer Geräteserie für einen Kunden in USA, von dem ein Rahmenauftrag von rd. EUR 1,8 Mio vorliegt, enthalten.

Das operative Ergebnis für 2024 wird in etwa Vorjahresergebnis erwartet.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Ertragsorientierte Risiken

Ertragsrelevante Risiken können sich aus spürbaren Erlösrückgängen oder Kostensteigerungen ergeben.

Erlösrückgänge können sich aus einer andauernden gesamtwirtschaftlichen Rezession ergeben, die sich auch in der Branche niederschlagen würden.

Weitere globale Erlösrisiken bestehen in dem möglichen Aufbau von internationalen Handelsschranken durch Zölle / Quoten, mit denen der Marktzutritt auf wichtigen Absatzmärkten behindert werden kann, oder durch gesetzliche Maßnahmen wie Sanktionen u.ä., die den Handel mit Ländern einschränken oder untersagen.

Inwieweit sich der anhaltende Russland-Ukraine-Konflikt in 2023 und die zukünftigen Geschäftsjahre auswirken wird, kann zum Zeitpunkt des Bilanzaufstellungszeitpunkt nicht abschließend beurteilt werden. Weitere Verschärfungen bei den Sanktionen werden die Geschäftsbeziehungen zu russischen Kunden bzw. Zwischenhändler mit Russlandgeschäft beeinträchtigen und sich auf die Ertragslage negativ auswirken.

Von den produktbezogenen Erlösen 2023 betrafen rd. 1,5 % das Direktgeschäft mit Russland. Die damit zusammenhängenden ausstehenden Forderungen betrugen am Jahresende 2023 nach Wertberichtigungen rd. 28 TEUR. Ein Wegfall der Erlöse und ein Ausfall der Forderungen werden zwar zu einer Ergebnisbeeinträchtigung in 2024 führen, aber nicht den Bestand des Unternehmens gefährden. Zum Zeitpunkt des Bilanzaufstellungszeitpunktes werden Lieferungen / Leistungen an russischen Kunden unter Beachtung der beschlossenen EU-Sanktionen in einem geringen Umfang fortgeführt.

Generell könnten sich noch Ertragsrisiken aus Umsatzeinbrüchen bei stagnierenden Marktvolumina durch Marktanteilsverschiebungen hin zu den Wettbewerbern ergeben. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die produktrelevanten Marktsegmente vergleichsweise reif sind. Feste Kundenbeziehungen haben sich über Jahre gebildet und grundlegende Innovationen durch Wettbewerber sind nicht erkennbar.

Währungsbedingt hat sich die Wettbewerbsfähigkeit des EURO-Raums im letzten Jahr vor allem gegenüber dem USD kaum verändert.

Kostenseitig würde die Ertragslage 2024 insbesondere durch spürbar steigende Personalkosten und andere inflationsbedingte Preissteigerungen bei Dienstleistungen belastet werden.

Dazu bestehen weiter Kostenrisiken durch globale Nachfrageüberhänge, die sich in Form von Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten auswirken, verursacht z.B. durch eine infolge gestiegener Energiekosten versachte Kapazitätsanpassung bei Vorprodukten.

b) Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Chancen bestehen in einer verbesserten Geschäftsentwicklung gegenüber den Planungen, z.B. durch eine weitere Konjunkturbelebung auf den Hauptmärkten in Europa.

Sollten sich positive Trends abzeichnen, so ist das Unternehmen durch die fortschreitende Beseitigung von Lieferengpässen zunehmend in der Lage, die verstärkte Nachfrage zu bedienen.

Mittelfristig könnte die erfolgreiche Umsetzung von effektiven Strategien in den Vertriebsregionen und bei den Marktsegmenten zu einer deutlich positiveren Entwicklung des Unternehmens beitragen. An der Verbesserung einer vorwärts gerichteten Produktionsplanung über kundenbasierte Absatzplanungen wird kontinuierlich gearbeitet.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen gegen Unternehmen aus der Pfannenberg-Gruppe, Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus vorhandenen liquiden Mitteln, mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden für wesentliche Handelsgeschäfte Liquiditätspläne erstellt, die einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Eigene Zweigniederlassungen oder Beteiligungen werden von der Gesellschaft nicht gehalten.

 

Hamburg, 29. April 2024

Dr. Tobias Merl, Geschäftsführer

Jan Möbius, Geschäftsführer

AKTIVA

2023 2022
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21,04 16
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.608.810,01 1.606
2. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 400.824,35 365
3. geleistete Anzahlungen Anlagen in Bau 647.642,31 0
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 2.555.570,61 2.656
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.878.598,44 9.035
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.596.536,64 7.692
davon mit einer Resttaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 245.179,80 (Vorjahr EUR 235.785,01)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.923.748,03 1.303
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.679,00 22
20.650.430,43 22.695

PASSIVA

2023 2022
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.500
II. Gewinnrücklagen 1.298.888,65 1.299
III. Gewinnvortrag 8.483.290,53 7.496
IV. Jahresüberschuss 1.190.117,68 987
B. Rückstellungen 6.060.769,00 7.314
C. Verbindlichkeiten 1.117.364,57 3.099
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.117.364,57 (Vorjahr EUR 3.099.088,94)
20.650.430,43 22.695

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Pfannenberg GmbH, Hamburg

2023 2024
EUR TEUR
1. Rohergebnis 9.656.719,84 9.533
2. Vertriebskosten 40.799,86 94
3. allgemeine Verwaltungskosten 8.012.704,02 7.985
davon aus Währungsumrechnung EUR 62.363,44 (Vj. TEUR 282)
4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 147.402,75 58
5. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.212,00 25
davon aus Abzinsung EUR 24.212,00 (Vj. TEUR 25)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 533.468,71 497
8. Ergebnis nach Steuern 1.192.938,00 990
9. sonstige Steuern 2.820,32 3
10. Jahresüberschuss 1.190.117,68 987

Anhang zum 31. Dezember 2023

Pfannenberg GmbH, Hamburg

Die Pfannenberg GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg unter HRB 39197 eingetragen.

A. Erläuterungsbericht

I. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

a) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 bis 256) und der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff.) sowie unter Beachtung des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

2. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

3. Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände der technischen Anlagen und Maschinen sowie die anderen Anlagen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung werden nach ihren voraussichtlichen Nutzungsdauern degressiv oder linear abgeschrieben.

4. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Notwendige Abwertungen aus Währungsverlusten werden berücksichtigt.

5. Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten bzw. Verwaltungsgemeinkosten.

Auf Rohstoffe, Handelswaren und fertige Erzeugnisse werden Abwertungen vorgenommen, soweit die Vorräte nicht mehr marktgängig sind.

6. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Posten werden zu Nominalwerten abzüglich einer Einzelwertberichtigung angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währungen lauteten, wurden zum Devisenkassakurs am Stichtag gemäß § 256 a II HGB bewertet.

7. sonstige Vermögensgegenstände

Die Posten sind zu Nominalwerten, zum Barwert bzw. zum Rückkaufswert angesetzt.

8. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Fremdwährungsbestände werden zum Stichtagskurs umgerechnet.

9. Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Wert der künftigen Aufwendungen bewertet.

10. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method i.S.d. IAS 19.64) gebildet. Der Rechnungszins beträgt 1,82% unter Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren nach Bekanntgabe der Deutschen Bundesbank. Lohn- und Gehaltssteigerungen müssen keine berücksichtigt werden. Die Berechnung erfolgte auf Basis der Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G". Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 12.480,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

11. Sonstige Rückstellungen

Zur Abdeckung ungewisser Verbindlichkeiten werden im angemessenen Umfang Rückstellungen gebildet; sie werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu den voraussichtlichen Inanspruchnahmen angesetzt.

12. Verbindlichkeiten

Die Ansätze erfolgen zu den Erfüllungsbeträgen.

b) Währungsumrechnung

Ursprünglich in fremder Währung fakturierte Wareneinkäufe und -verkäufe sowie Aufwendungen und Erträge werden zum jeweiligen Tageskurs in Euro umgerechnet. Kursgewinne oder Kursverluste, die zum Zeitpunkt der Zahlung auftreten, sind in der Gewinn- und Verlustrechnung als gesonderte Positionen enthalten. Soweit ein gesunkener bzw. gestiegener Wechselkurs zum Abschlussstichtag eine Ab- oder Höherbewertung erforderlich macht, werden bei den Forderungen sowie bei den Verbindlichkeiten Umbewertungen vorgenommen.

c) Bewertungsmaßnahmen

Im Geschäftsjahr sind - bis auf Abwertungen bei den Vorräten und Anpassungen von Einzelwertberichtigungen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - keine außerplanmäßigen Zu- oder Abschreibungen vorgenommen worden.

II. Angaben über die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung der Posten erfolgt gemäß §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB zugrunde gelegt.

III. Spezielle Angaben und Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Bilanz

1. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Gewährleistungen und Garantien 1.286
Entsorgungskosten 2.197
Personalkosten 512
sonstige Posten 535

2. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen zum Abschlussstichtag nicht.

b) Gewinn- und Verlustrechnung

1. Materialaufwand

Die Materialaufwendungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 22.416 (Vorjahr TEUR 22.304). Davon entfallen auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren TEUR 22.291 (Vorjahr TEUR 22.188) und auf bezogene Leistungen TEUR 125 (Vorjahr TEUR 116).

2. Personalaufwand

Die Personalaufwendungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 11.160 (Vorjahr TEUR 11.200). Davon entfallen auf Löhne und Gehälter TEUR 9.293 (Vorjahr TEUR 9.311) und auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung TEUR 1.867 (Vorjahr TEUR 1.889). Der Anteil an Aufwendungen für Altersversorgung beträgt TEUR 13 (Vorjahr TEUR 68).

B. Ergänzungsbericht

I. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen rd. TEUR 1.269 für das Geschäftsjahr 2024.

Neben den branchenüblichen Warenlieferungen unter Eigentumsvorbehalt bestehen an den Vermögensgegenständen der Gesellschaft keine Sicherheiten.

II. Beziehungen zu Unternehmensorganen

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Geschäftsführer geleitet:

Dr. Tobias Merl - alleinvertretungsberechtigt
Jan Möbius - alleinvertretungsberechtigt

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 285 Nr. 9 a) HGB wird unter Anwendung § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

III. sonstige Angaben

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

leitende Angestellte 3
Angestellte/ gewerbliche Mitarbeiter 172
Auszubildende 17
insgesamt Beschäftigte 192

IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, sind uns außerhalb der im Lagebericht genannten Vorgänge nicht bekannt.

V. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.190 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, 29. März 2024

gez. Dr. Tobias Merl, Geschäftsführer

gez. Jan Möbius, Geschäftsführer

Auf Vorschlag der Geschäftsführung wurde einstimmig der Beschluss gefasst, den im Jahresabschluss der Pfannenberg GmbH zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.190.117,68 wie folgt zu verwenden:

Der Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe von Euro 1.190.117,68 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hamburg, 29. März 2024

gez. Dr. Tobias Merl, Geschäftsführer

gez. Jan Möbius, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Pfannenberg GmbH, Hamburg Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge des Geschäftsjahres Umbuchungen Abgänge des Geschäftsjahres Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 816.351,46 0,00 0 0,00 816.351,46
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 7.498.559,42 550.477,73 0 41.020,80 8.008.016,35
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.158.607,06 211.708,18 0 16.376,22 2.353.939,02
3. geleistete Anzahlungen Anlagen in Bau 0,00 647.642,31 0 0,00 647.642,31
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 2.655.570,61 0,00 0 100.000,00 2.555.570,61
Summe Anlagevermögen 13.129.088,55 1.409.828,22 0,00 157.397,02 14.381.519,75
Pfannenberg GmbH, Hamburg Abschreibungen kumuliert 01.01.2023 Zugänge Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Abschreibungen des Geschäftsjahres Abschreibungen kumuliert 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 800.330,92 15.999,50 0,00 816.330,42
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 5.892.103,21 548.084,43 40.981,30 6.399.206,34
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.794.067,53 175.423,36 16.376,22 1.953.114,67
3. geleistete Anzahlungen Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0 0,00
Summe Anlagevermögen 8.486.501,66 739.507,29 57.357,52 9.168.651,43
Pfannenberg GmbH, Hamburg Buchwert zum 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21,04
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.608.810,01
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 400.824,35
3. geleistete Anzahlungen Anlagen in Bau 647.642,31
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 2.555.570,61
Summe Anlagevermögen 5.212.868,32

An die Pfannenberg GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pfannenberg GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pfannenberg GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

 

Hamburg, 28. Juni 2024

Ausborn & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dirk Stresska, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

8 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.