M + M Immobilien Bocholt GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Jürgen Katzer seit 26.2.2026 | Prokura |
Willem Bralten seit 5.11.2004 | Geschäftsführer |
René Johannes Gerardus Evers seit 5.11.2004 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Plastic-Partner Bralten & Evers GmbHBocholtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma Plastic-Partner Bralten & Evers GmbH (im Folgenden „Plastic-Partner“ oder „Unternehmen“ genannt) ist ein Handelsunternehmen im Bereich der thermoplastischen Kunststoffe, hierunter fallen: - Commodities (sog. Standardkunststoffe) wie z. B. PP, PE, PS; sie werden hauptsächlich in der Verpackungsindustrie eingesetzt (z. B. Getränkefolien). - Technische Kunststoffe wie z. B. PA6, PA66, PA12, PC, ABS; sie werden hauptsächlich für hochwertige Anwendungen eingesetzt (z. B. Automobilindustrie, Elektronikbranche, Medizintechnik). - Thermoplastische Elastomere wie z. B. TPE, TPU; sie werden hauptsächlich für Membrane und Dichtungen verwendet. - Hochleistungskunststoffe wie z. B. Ionomere, werden für spezielle Anwendungsbereiche eingesetzt, sie sind oft für bestimmte Anwendungen maßgefertigt. Entsprechend den unterschiedlichen Kundenanforderungen konditionieren wir die Waren auch und packen diese in bedarfsgerechte Verpackungen um. Mit unserem Produktportfolio bedienen wir unsere Kunden weltweit. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Handelstätigkeiten ist jedoch zunehmend das Polyethylen-Geschäft im inländischen Markt für unsere Produktionsgesellschaften. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zurzeit 2.500.000 EUR. Das Firmengelände befindet sich im verkehrsgünstig gelegenen Bocholter Industriepark. Seit Dezember 2016 ist unser Betrieb nach EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Zusätzlich dürfen wir uns seit Anfang 2014 als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb bezeichnen. 2. Ziele und Strategien Absolute Kundenzufriedenheit ist primäres Ziel der Gesellschaft. Deshalb überprüfen wir im Rahmen der EN-Norm ISO 9001:2015 regelmäßig unsere betriebsinternen Prozesse und passen diese im Bedarfsfall an. Unsere Reklamationsquote aller Aufträge im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund von fehlerhaft und/oder falsch gelieferter Ware liegt unter 0,1%. Dies bestätigt unsere stetigen Bemühungen, die Qualität zu verbessern. II. Wirtschaftsbericht (zum abgelaufenen Geschäftsjahr) 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen a. Gesamtwirtschaft (global und national) Nach einem kräftigen Jahresauftakt hat die Weltwirtschaft im Sommer 2023 an Schwung verloren. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass sich das globale Wachstum von 3,5% im Jahr 2022 auf 3,1% im Jahr 2023 abgeschwächt hat. Diese Abschwächung wird vor allem auf die nachlassende Erholung nach der Coronavirus-Pandemie, den russischen Krieg gegen die Ukraine sowie die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt. Ein weiterer dämpfender Faktor ist die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung in China, die maßgeblich auf der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor beruht. Infolge der strafferen Geldpolitik und sinkender Rohstoffpreise hat sich der Auftrieb der Verbraucherpreise in den USA und der Eurozone im Berichtsjahr deutlich abgeschwächt. Die Wirtschaftsentwicklung war im Berichtsjahr unterschiedlich. In den USA hat sich die wirtschaftliche Situation besser entwickelt als noch zu Beginn des Jahres zu erwarten war. Sowohl der private Konsum aus auch die Anlageinvestitionen nahmen spürbar zu. Letzteres dürfte auch auf die jüngst eingeführten Subventionen für die Halbleiterindustrie und im Bereich der Transformationstechnologien zurückzuführen sein. In Europa hingegen stagnierte die Konjunktur bei schwacher Tendenz. Insbesondere die Industriebranche litt unter den höheren Zinsen, der schwachen globalen Nachfrage und der durch die Euro-Aufwertung verschlechterten preislichen Wettbewerbsfähigkeit. Infolgedessen nahm auch die Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2023 zu. In der Bauwirtschaft haben die deutlich verschlechterten Finanzierungsbedingungen und die stark gestiegenen Baukosten die Nachfrage nach Bauleistungen merklich gedämpft. Auch der private Verbrauch war einer der Schwachpunkte der Konjunktur. b. Branchenentwicklung Das Jahr 2023 war ein wirtschaftlich schwieriges Jahr für die Branche. Russland setzt seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine fort und im Nahen Osten eskaliert die Gewalt. Diese angespannte Situation hat Auswirkungen auf die gesamte Chemie- und Kunststoffbranche. Die Branche hat es mit einer Vielzahl an Herausforderungen zu tun und nur wenige davon können durch die Unternehmen und die Branche selbst beeinflusst werden. Gravierend sind vor allem die weltweiten politischen Konflikte und Kriege, die zu Verunsicherung führen, Investitionen verzögern und initial die Inflation anstoßen. Hinzu kommen die stark gestiegenen Finanzierungskosten, die in einigen Regionen weiterhin hohen Energiepreise und der Fachkräftemangel. Gerade der Industriestandort Zentraleuropa ist davon besonders stark betroffen und verliert zunehmend an Attraktivität. 2. Geschäftsverlauf Das Unternehmen handelt weltweit mit Kunststoffgranulaten als Rohstoff für die kunststoffverarbeitende Industrie. Die Kunden sind über verschiedene Branchen verteilt, so dass sich etwaige saisonale Schwankungen gut untereinander ausgleichen. Das Unternehmen hat im Berichtsjahr ein operatives Ergebnis i. H. v. 1.112 TEUR (Vorjahr: 3.574 TEUR) erwirtschaftet. Die im Jahresverlauf erfolgte Eintrübung der Auftragslage belastete das Unternehmensergebnis und machte es erforderlich, dass teilweise in der Zeit von Juli bis September 2023 Kurzarbeit angeordnet wurde. Erfreulicherweise gab es bei den verbundenen Unternehmen keinen Abwertungsbedarf. 3. Wirtschaftliche Lage a. Ertragslage
Die Umsatzerlöse reduzierten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 64.473 TEUR um 22.402 TEUR auf 42.071 TEUR. Der Umsatz sank demnach um 34,7%. Die Umsätze haben in allen geografischen Märkten abgenommen, am stärksten jedoch im Inland. Kennzahlen zum Auftragseingang werden nicht erfasst, da eingehende Aufträge in der Regel umgehend ausgeführt werden. Sämtliche Warenlieferungen werden nur gegen adäquate Zahlungsvereinbarungen, die die Sicherung der Forderung gewährleisten, ausgeführt. Der Materialaufwand verminderte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 53.402 TEUR um 19.026 TEUR auf 34.376 TEUR. Dies entspricht einem Rückgang um 35,6%. Der rückläufige Materialaufwand ist auf einen geringeren Absatz infolge der allgemeinen wirtschaftlichen Zurückhaltung zurückzuführen. Die Aufwendungen im Personalbereich beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 3.669 TEUR und sind im Vergleich zum Vorjahr um 597 TEUR gesunken. Ursächlich für die gesunkenen Personalkosten ist ein leichter Rückgang des Personalbestandes sowie geringer ausfallende Tantiemen gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis (s. obige Tabelle) beträgt 1.112 TEUR nach 3.574 TEUR in 2022/23. Das operative Ergebnis befindet sich damit in absoluten Zahlen auf dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich von 5.393 TEUR auf 3.786 TEUR. Abgenommen haben im Wesentlichen die Forderungsverluste um 302 TEUR, die Leasingkosten um 292 TEUR und die Ausgangsfrachten um 525 TEUR. Erhöht haben sich dagegen in geringerem Umfang Versicherungsbeiträge um 17 TEUR und die Rechts- und Beratungskosten um 43 TEUR. Die Beteiligungserträge sanken um 140 TEUR auf 337 TEUR. Im Geschäftsjahr 2023/2024 hat sich das Zinsergebnis um 229 TEUR verbessert. Nach einem Aufwandssaldo im Vorjahr von 78 TEUR ergibt sich im Geschäftsjahr 2023/2024 ein Ertragssaldo von 151 TEUR. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 993 TEUR nach 1.490 TEUR im Vorjahr. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 2,3% (VJ: 2,2%). Das Gesamtkapital erreicht unter Berücksichtigung der Fremdkapitalzinsen eine Rendite von 3,6% (VJ: 4,1%). Ursächlich für diesen Rückgang waren unter anderem die schwache Entwicklung in allen wesentlichen Branchen aufgrund gestiegener Unsicherheiten und die vermehrten globalen Konflikte. b. Finanzlage Das Eigenkapital sank um 3.207 TEUR auf 20.508 TEUR. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich dagegen auf 65,6%. Das Eigenkapital beinhaltet neben dem Stammkapital von 2.500 TEUR einen Gewinnvortrag nach Ausschüttungen von 17.010 TEUR. Die Ausstattung mit Eigenkapital ist weiter auf hohem Niveau. Zusätzlich zur sehr guten Eigenkapitalausstattung ist die mittelfristige Unternehmensfinanzierung mit Kontokorrentlinien bei den Hausbanken i. H. v. 14.500 TEUR (z. T. durch Tochtergesellschaften genutzt) sowie einem weiteren Fälligkeitsdarlehen mit einer Gesamtsumme von 2.000 TEUR mittelfristig gesichert. Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten (aus Kontokorrent- und kurzfristigen Darlehensverbindlichkeiten) wurden im Berichtsjahr vollständig getilgt. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben im Berichtsjahr um 46 TEUR aufgrund von geringeren Umsatzsteuerverbindlichkeiten abgenommen. Die Zahlungsfähigkeit war im vergangenen Geschäftsjahr jederzeit gegeben, da die vereinbarten Kreditlinien kaum beansprucht wurden. Das Investitionsvolumen im Berichtsjahr betraf im Wesentlichen die Gewährung von Darlehen an verbundene Unternehmen sowie in den Maschinenfuhrpark. Das Anlagevermögen ist im Berichtsjahr zu 235,6 % (VJ: 276,1%) durch Eigenkapital gedeckt. Ein Teil der getätigten Investitionen wird über Leasing finanziert. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023/24 betrug die finanzielle Belastung durch Leasingverträge 153 TEUR. Davon werden 2 TEUR an Tochtergesellschaften belastet. Die Entwicklung des Finanzmittelfonds gestaltet sich wie folgt:
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist auf 789 TEUR gesunken. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen das geringere Jahresergebnis, der Abbau von Vorratsbeständen sowie der Rückgang von Forderungen bei gegenläufig verringerten Verbindlichkeiten. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit fällt im Vergleich zum Vorjahr negativ aus. Aufgrund von geringeren Zuflüssen aus den Finanzanlagen und leicht gestiegenen Investitionen ins Sachanlagevermögen sind 253 TEUR an Liquidität abgeflossen. Der Gesellschaft stehen ausreichend Kreditlinien bei namhaften Banken zur Verfügung. Die hier von den Banken üblicherweise geforderten Covenants werden von uns eingehalten. c. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden in das immaterielle und Sachanlagevermögen 423 TEUR investiert. Die Abschreibungen auf das immaterielle Anlagevermögen und das Sachanlagevermögen bleiben mit 221 TEUR auf Vorjahresniveau. Bei den Finanzausleihungen wurden 683 TEUR an zwei verbundene Gesellschaften ausgeliehen. Gleichzeitig wurden 700 TEUR an Ausleihungen durch verbundene Unternehmen getilgt. Darüber hinaus wurden bei sonstigen Ausleihungen 69 TEUR getilgt. Der Vorratsbestand verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.762 TEUR auf 8.009 TEUR und entspricht somit einem Anteil von 25,6% (VJ: 24,2%) der Bilanzsumme. Die Bestandshöhe dient der Aufrechterhaltung der Lieferbereitschaft. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 882 TEUR aufgrund rückläufiger Umsätze. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um 142 TEUR. Die flüssigen Mittel sanken von 14.305 TEUR im Vorjahr auf 7.725 TEUR am Bilanzstichtag. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt anhand von Kennzahlen des monatlichen Reportings. Aufgrund eines stabilen Kostenblockes wird daher besonderes Augenmerk auf die Rohertragsmarge gelegt. Die Rohertragsmarge definiert sich aus Verkaufserlösen abzüglich Wareneinsatz und Frachtkosten und wird täglich ermittelt, sodass bei einer negativen Entwicklung entsprechend schnell reagiert werden kann. Sie beträgt im Berichtsjahr 16,1% (VJ: 14,9%).
Zusätzlich gilt das EBITDA als wesentliche Kennzahl. Das EBITDA entwickelt sich wie folgt:
Weiterhin gilt der Cash Flow als wesentliche Kennzahl für die Steuerung der Gesellschaft (siehe hierzu auch unter Finanzlage). Die Fluktuation innerhalb der Gesellschaft ist niedrig und beruht im Berichtsjahr im Wesentlichen auf altersbedingten Renteneintritten. Der Großteil der Mitarbeiter ist bereits seit vielen Jahren bei der Gesellschaft beschäftigt. Die in Anspruch genommenen Mitarbeiter-Weiterbildungsmaßnahmen sind auf hohem Niveau. Das Knowhow unserer Mitarbeiter ist eine wichtige Größe für den Erfolg unseres Unternehmens. Wir bemühen uns auch weiterhin, mit Hilfe gezielter Personalentwicklungsmaßnahmen die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter zu erhalten und weiter auszubauen. Ziel des Unternehmens ist es auch, den steigenden Anforderungen in Fragen des Umweltmanagements zu entsprechen, wenn dies ökonomisch vertretbar ist. Gesetzliche Vorschriften werden vollständig beachtet. Produkt- und Umweltrisiken begegnen wir durch entsprechende Maßnahmen im Rahmen der Qualitätssicherung. Durch aktives Management wurde eine ständige Anpassung an gestiegene Umweltstandards erreicht. Verordnungen wie REACh (EG Nr. 1904/2006) und RoHS (2011/65/EU) werden durch uns eingehalten. 5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens im Berichtsjahr Insgesamt ist das vergangene Jahr mit einer Umsatzrendite von rund 2,3% positiv verlaufen. Trotz eines weiterhin rückläufigen Absatzes kann die Marge auf einem ausreichend höherem Niveau gehalten werden, sodass diese im Vergleich zum Vorjahr in Relation gestiegen ist. Unserer Einschätzung nach bestehen keine wesentlichen Einzelrisiken, die den Fortbestand von Plastic-Partner gefährden, da die Ertragslage und Liquiditätslage wiederholt hervorragend sind. III. Nachtragsbericht/Wirtschaftsbericht (zum abgelaufenen Geschäftsjahr) Nach Abschluss des Berichtsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt geworden, die Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf oder die Lage der Gesellschaft haben. Risiken, welche die weitere Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen könnten, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht mit Gesamtaussage Die Herausforderungen des vergangenen Geschäftsjahres nehmen im Geschäftsjahr 2024/25 im Vergleich zum Vorjahr zu. Zusätzlich zu den bisher bekannten globalen und nationalen wirtschaftlichen Untersicherheiten des letzten Jahres kommt der kriegerische Konflikt zwischen Israel und Palästina, welcher droht sich zu einem Flächenbrand im gesamten Nahen Osten auszubreiten. Auch die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA mit ungewissem Ausgang versprechen nichts Gutes. Und ganz aktuell weitet die Volksrepublik China ihre militärischen Maßnahmen im Zusammenhang mit ihrem Autoritätsanspruch über die Republik China (Taiwan) aus und provoziert damit vorrangig die USA und weitere westliche Unterstützerstaaten Taiwans. Die Krisen nehmen demnach mehr zu, als dass sie sich legen. Neben diesen internationalen Risiken dämpfen die eingestellten nationalen Förderungen von Elektrofahrzeugen deren weltweiten Absatz. Infolgedessen rücken immer mehr Automobilhersteller von einem vorzeitigen Verbrennerstopp zurück und riskieren damit die Einhaltung der Klimaziele. Die aktuelle Zinsenwicklung verteuert darüber hinaus Baustoffe und sorgt damit gleich zweifach für einen Rückgang in der Baubranche. Alles in allem zeichnet sich über eine Vielzahl an Branchen eine Stagnation bis zu einem Rückgang der Auftragslage ab, was den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweisen) wie auch die Regierung dazu veranlasst, ihre Prognosen zur Entwicklung des deutschen Bruttoinlandproduktes (BIP) bis 2025 herabzustufen. Hiernach befindet sich Deutschland zwei Jahre in Folge in einer Rezession. Es bedarf nunmehr verstärkter politischer Gegenmaßnahmen um Deutschland vor einem weiteren Kapitalabfluss durch strategische Geschäftsverlagerung ins profitablere Ausland zu bewahren. Der Ausgang der in 2025 anstehenden Bundestagswahl wird insofern von wesentlicher Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands sein. Unabhängig hiervon erwartet die Geschäftsleitung für das kommende Geschäftsjahr in absoluten Zahlen eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse und des Rohertrags nach Abzug der Frachtkosten und weiterhin ein positives Jahresergebnis. Relativ betrachtet müssen wir aber leichte Einbußen bei der Nettomarge verkraften, da wir gestiegene Kosten nicht vollständig an den Markt weitergeben werden können. Abschließend ist festzuhalten, dass trotz der anhaltenden globalen und nationalen Herausforderungen ein positives Geschäftsergebnis erwartet wird. Die starke Kapitalbasis und die gute Liquiditätsposition des Unternehmens tragen dazu bei, dass die Fortführung des Geschäftsbetriebs in den nächsten Jahren als gesichert angesehen wird. Aufgrund der schwierigen Marktlage verursacht durch die zunehmenden geopolitischen Spannungen und generell sinkende Produktionsvolumina/Konsum, ist eine Prognose des Jahresergebnisses bei den verbundenen Folienproduzenten weiterhin nur schwer möglich. Trotz all der Ungewissheiten verzeichnen die Produktionsunternehmen zum Beginn der zweiten Jahreshälfte des Wirtschaftsjahres 2024/2025 teilweise einen verbesserten Auftragseingang und somit auch eine verbesserte Auslastung der Produktionskapazitäten. Hierbei ist jedoch zu erwähnen das durch den erhöhten Wettbewerbsdruck die Margen stetig sinken. 2. Risikobericht Konjunkturschwankungen zeichnen sich in der Geschäftsentwicklung als Lieferant industrieller Rohstoffe der Kunststoffbranche in der Regel früh ab. Durch die große Anwenderbreite der Kunststoffe und Branchenvielfalt auf der Kundenseite wird dieser Effekt jedoch abgefedert. Der wirtschaftliche Erfolg eines Handelsunternehmens in der Kunststoffindustrie wird nachhaltig durch die Vielfalt und Breite des angebotenen Produktsortiments bestimmt. Daher besteht immer das Risiko, dass bestimmte von unseren Kunden gewünschte Waren zeitweise nicht lieferbar sind. Wir haben mit den wichtigsten Herstellern von Kunststoffen deshalb nach Möglichkeit längerfristige Kontrakte geschlossen, die den Einkauf der für unseren Markt wesentlichen Produkte sicherstellen. In Folge wesentlicher Strukturveränderungen der Markt- und Wettbewerbsverhältnisse seitens der Polymerhersteller besteht grundsätzlich das Risiko, dass sich die Bedingungen der Zusammenarbeit verändern. Durch ein professionelles Lieferantenmanagement und durch die Pflege bestehender Lieferantenverbindungen sowie den Zugewinn neuer Lieferanten hat das Unternehmen von den Entwicklungen in der chemischen Industrie profitiert. Zudem wirkt das Unternehmen über die kontinuierliche Beobachtung der Märkte, durch eine sorgfältige Lieferantenauswahl und durch die Schaffung effizienter Rahmenbedingungen den Marktrisiken entgegen. So gelingt es, die Verfügbarkeit und die Qualität der Rohstoffe und Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen für die Kunden zu sichern. Steigende Rohstoffpreise und ein erhöhter Kostendruck können dazu führen, dass sich Kunden verstärkt um alternative Lieferquellen bemühen. Dies führt zu einer steigenden Wettbewerbsintensität. Ein erhöhter Preiswettbewerb birgt das Risiko sinkender Margen. Diesem Risiko wirkt das Unternehmen durch die kontinuierliche Erweiterung der Produktpalette entgegen. Kostenseitig besteht für das Unternehmen das wesentliche Risiko in Preiserhöhungen für unsere gehandelten Produkte. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass diese Preiserhöhungen nicht immer vollständig an den Absatzmarkt weitergegeben werden können. Jedes unternehmerische Handeln birgt das Risiko, etwaigen Rechtsstreitigkeiten zu unterliegen. Für unser Unternehmen erwarten wir aus laufenden Rechtsstreitigkeiten keine Beeinträchtigungen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussen. IT-Risiken betreffen in heutigen Zeiten wohl jedes Unternehmen. Um keinen Schaden hieraus zu erleiden, wird die IT im eigenen Haus verwaltet und unter Begleitung von externen Dienstleistern ständig verbessert. Zur Optimierung der betriebsinternen Prozesse und zur Verschlankung unseres Verwaltungsaufwand haben wir vor einigen Jahren auf ein neues ERP-System umgestellt. Die Implementierungsphase konnte erfolgreich abgeschlossen werden und wird im Geschäftsalltag je nach Erfordernis durch eigenes Fachpersonal optimiert und justiert. Mittelfristig sind für die kommenden zwei Jahre keine weiteren Risiken erkennbar, die zu einer dauerhaften und wesentlichen negativen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens führen könnten, und damit als existenz- oder bestandsgefährdend einzustufen wären. Aufgrund der Kapitalausstattung und der zur Verfügung stehenden Finanzmittel ist die Fortführung des Unternehmens in den nächsten Jahren gesichert. 3. Chancenbericht Trotz der unstetigen Entwicklung in den letzten Jahren sehen wir uns am Markt gut positioniert. Durch die Unterstützung diverser regionaler Tochtergesellschaften erschließen wir uns regelmäßig einen weiteren Absatzmarkt. Weiterhin verstärken wir unsere Verkaufsaktivitäten im Großraum Europa. Auch durch die ständige Erweiterung und Optimierung unseres Produktportfolios entsprechend den gestiegenen Kundenanforderungen behaupten wir unsere Marktstellung. Durch die Investition in neue Produktionsanlagen bei den Folienproduzenten wurde das Produktsortiment erweitert und damit neue Absatzchancen für Plastic-Partner erschlossen. Durch die Erweiterung des Angebotes und die Modernisierung des Maschinenparks erhöhen wir damit die positiven Entwicklungschancen. 4. Risikobericht über Finanzinstrumente Die Finanzkrise der vergangenen Jahre hat allgemein dazu geführt, dass Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken zunehmen. Diese Gefahr wurde durch die sehr guten Geschäftsbeziehungen mit unseren Hausbanken und dem Abschluss von entsprechenden Kreditlinien gebannt. Hieran geknüpfte Covenants erfordern eine Mindesteigenkapitaldecke, welche deutlich erfüllt wird. Es besteht grundsätzlich immer die Gefahr, dass Kundenforderungen ausfallen. Diesem Risiko begegnen wir mit einem Forderungsmanagement bestehend aus engmaschigen Kontrollen der Außenstände und des Zahlverhaltens unserer Kunden. Darüber hinaus sind sämtliche Forderungen gegenüber konzernfremden Kunden durch eine Warenkreditversicherung gegen Ausfall abgesichert. Durch unsere weltweiten Handelsaktivitäten sind wir gleichfalls einem Wechselkursrisiko ausgesetzt. Die Reduzierung dieses Risikos erreichen wir durch möglichst kongruenten Einsatz von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten. Die Investition in Einzelaktien birgt immer das Risiko, dass diese aus unterschiedlichen wirtschaftlichen und geopolitischen Gründen negativen Kursschwankungen unterliegen. Dieses Risiko begegnen wir damit, dass wir branchenübergreifend in unterschiedlichste Märkte investieren und die Entwicklung dieser Märkte regelmäßig beobachten, um bei etwaigen negativen Trends zeitnah entgegen wirken zu können.
Bocholt, 18. Dezember 2024 gez. René Johannes Gerhardus Evers gez. Willem Bralten BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Plastic-Partner Bralten & Evers GmbH hat ihren Sitz in Bocholt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Coesfeld unter HRB 8092. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde anhand der Buchführung nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Dabei wurden die Vorschriften des Gesellschaftsvertrages berücksichtigt. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Angaben zur Bilanz 2.1. Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Das unbewegliche sowie das bewegliche Sachanlagevermögen werden ebenfalls zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind auf Basis der Anschaffungskosten bzw. grundsätzlich zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bezüglich der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. 2.2. Umlaufvermögen 2.2.1. Vorräte Die Waren werden mit den Anschaffungskosten, Herstellkosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Die verlustfreie Bewertung erfolgt teilweise retrograd ausgehend vom Verkaufspreis unter Abzug von Skonto sowie Vertriebs- und Verwaltungsaufwand. Wertabschläge werden wegen niedrigerer Marktpreise, überdurchschnittlicher Lagerdauer oder qualitativer Mängel vorgenommen. Wie im Vorjahr wurde die Abwertung der fremdbezogenen Handelswaren im Berichtsjahr auf Einzelpostenbasis vorgenommen. 2.2.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Beachtung evtl. niedrigerer beizulegender Werte angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Dem in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegenden Ausfallrisiko wird durch eine Einzel- und Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 2.2.3. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks Fremdwährungskonten sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 2.2.4. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten entfällt in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) auf Disagien. 2.3. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von EUR 17.009.894,89 enthalten. 2.4. Rückstellungen Für die Pensionsverpflichtung wird als Berechnungsmethode die Projected Unit Credit Method angewendet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszinssatz von 1,83 % (10-Jahres-Durchschnitt) bzw. 1,80 % (7-Jahres-Durchschnitt) verwendet. Aufgrund der Regelung in § 253 Abs. 1 HGB (Ansatz von Rückstellungen zum Erfüllungsbetrag) werden bei der versicherungsmathematischen Berechnung der Pensionsrückstellungen zukünftig erwartete Rentensteigerungen berücksichtigt. Die Rentendynamik wurde mit 2,0 %, Gehaltssteigerungen und eine mögliche Fluktuation wurden mit 0 % angesetzt. Eine Rückdeckungsversicherung zur Finanzierung der Pensionsrückstellungen ist zum 31.03.2024 ausgelaufen. Es besteht somit abweichend zum Vorjahr kein Vermögen, das dem Vermögen, das dem Zugriff aller Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dient. Eine entsprechende Verrechnung mit den Pensionsverpflichtungen findet daher nicht statt. Die weiteren Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, angesetzt und tragen sämtlichen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für ausstehenden Urlaub, Garantieverpflichtungen, Rechts- und Beratungskosten, Aufbewahrungskosten sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Beiträge zur Berufsgenossenschaft. 2.5. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeiten Spiegel zusammengefasst dargestellt:
Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 366.972,32 (Vorjahr: EUR 963.047,46). In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 64.914,69 (Vorjahr: EUR 95.266,86) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 11.832,43 (Vorjahr EUR 24.161,20), enthalten. Die Verbindlichkeiten sind durch handelsüblichen Eigentumsvorbehalt besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 2.000.000,00 sind durch Negativ- und Gleichbehandlungserklärungen und durch die Verpflichtung zur Einhaltung von Finanzkennzahlen besichert. 2.6. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Sachverhalten: - Bilanzierungsunterschiede aus der Bewertung des Finanzanlagevermögens, der Wertpapiere des Umlaufvermögens und der Pensionsrückstellungen (aktive latente Steuer). Für die Körperschaftsteuer wird dabei ein Steuersatz von 15%, für den darauf entfallenden Solidaritätszuschlag ein Steuersatz von 5,5% und für die Gewerbesteuer ein Steuersatz von 16,03% (3,5% Gewerbesteuermesszahl multipliert mit dem Gewerbesteuerhebesatz von 458%) zugrunde gelegt. Vom Wahlrecht, eine sich insgesamt hieraus ergebende Steuerentlastung zu aktivieren, wurde kein Gebrauch gemacht. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden zu rund 35,4% auf ausländischen Märkten (Europa, Asien, Amerika) und zu rund 64,6 % im gesamten Bundesgebiet realisiert. Im Aufwand für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 58.868,12 (Vorjahr: EUR 109.536,45) enthalten. Die Erträge aus Beteiligungen resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus Ausschüttungen von verbundenen Unternehmen. Die Zinserträge aus der Ausleihung des Finanzanlagevermögens an verbundene Unternehmen betragen im Berichtsjahr EUR 65.042,81 (Vorjahr: EUR 74.893,20). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 16.571,97 (Vorjahr: EUR 24.592,39) und Aufwendungen aus der Auf-/Abzinsung in Höhe von EUR 39.023,00 (Vorjahr: EUR 36.824,00). 4. Sonstige Angaben 4.1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft haftet gegenüber verschiedenen Kreditinstituten für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen aus der Inanspruchnahme von gemeinsamen Kreditlinien in Höhe von TEUR 1.500. Es bestehen Bürgschaften für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen in Höhe von TEUR 11.056. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird als gering eingeschätzt, da die verbundenen Unternehmen bisher stets den vertraglichen Verpflichtungen aus der Kreditgewährung nachgekommen sind und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Infolge der am 31. März 2024 bestehenden nicht kündbaren Leasingverträge ergeben sich die folgenden finanziellen Verpflichtungen:
Darüber hinaus bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über Büroräume und Lagerhallen mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten in Höhe von derzeit TEUR 110 monatlich. 4.2. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden keine derivativen Finanzinstrumente. 4.3. Organe / Geschäftsführung Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Kaufleute Herr René Johannes Gerhardus Evers und Herr Willem Bralten. 4.4. Gesamtbezüge für Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans erhalten jeweils den gleichen Anteil an den Gesamtbezügen. Aufgrund der gegebenen Voraussetzungen zur Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Absatz 4 HGB wird von der Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB abgesehen. 4.5. Anzahl der Arbeitnehmer Durchschnittlich waren während des Geschäftsjahres 57 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 50 Angestellte und Arbeiter sowie 7 Aushilfen. 4.6. Angaben zu Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz besteht Die Gesellschaft hält folgende Anteile an anderen Unternehmen:
Die Angaben zum Eigenkapital und zum Jahresergebnis beziehen sich jeweils auf das Geschäftsjahr 01.04.2023 bis 31.03.2024. Die Umrechnung der Angaben zu Plastic-Partner Hong Kong, Volksrepublik China, erfolgte zu einem Stichtagskurs von 1 EUR= 8,459400 HKD. Die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB zu weiteren Unternehmen unterbleiben unter Bezugnahme auf § 286 Absatz 3 Nr. 2 HGB. 4.7. Angaben zum Mutterunternehmen Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen und stellt als dieses auf den 31. März 2024 einen Konzernabschluss auf. 4.8. Angaben zu § 285 Nr. 17 HGB Die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der Gesellschaft. 4.9. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Bocholt, 18. Dezember 2024 Die Geschäftsführung gez. Willem Bralten gez. René Johannes Gerhardus Evers
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Plastic-Partner Bralten & Evers GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Plastic-Partner Bralten & Evers GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Plastic-Partner Bralten & Evers GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bocholt, 18. Dezember 2024 bswp Büdding ter Steege Weiß PartGmbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Felix Büdding, Wirtschaftsprüfer Frank ter Steege, Wirtschaftsprüfer |
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