Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 590130
Vorher
Auto- und Motorradhaus Auer GmbH
Eingetragen
20.6.1985
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Der Handel von Kraftfahrzeugen aller Art einschließlich Zubehör sowie die Reparatur von Kraftfahrzeugen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcel Karlheinz Auer
seit 21.11.2022
Geschäftsführer
Pascal Bleicher
seit 21.11.2022
Geschäftsführer
Joachim Restle
seit 15.9.2016
Prokura
Michael Mink
seit 28.6.2006
Prokura
Karl-Heinz Auer
seit 28.6.2006
Geschäftsführer
Christine Auer
seit 28.6.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.176 €
98.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auer Gruppe GmbH

Stockach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. September 2022 bis 31. August 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Auer Gruppe GmbH betreibt den Handel mit Kraftfahrzeugen (PKW und Motorräder) einschließlich Zubehör und Ersatzteilen. In der Eigenschaft als Markenvertragshändler werden vorwiegend neue und gebrauchte Personenkraftwagen der Marken BMW, Alpina, MINI, Land Rover, Jaguar, Lotus, KTM und Isuzu gehandelt. Schwerpunkte der Marken im Motorradhandel bilden die Marken BMW, Ducati, Honda, Husquarna, Indian und MV Augusta. Weiterhin führt die Gesellschaft auch Service- und Reparaturleistungen an Kraftfahrzeugen aller Art aus. Hierzu gehört auch der Betrieb von zwei großen Kraftfahrzeugwaschanlagen an den Standorten Stockach und Ravensburg.

Die Auer Gruppe GmbH handelt weiterhin mit E-Scootern und E-Bikes sowie Nutzfahrzeugen (Hymach, SANY und Humbaur).

2. Zweigstellen

Die Leistungen werden im Bodenseeraum an den Standorten Stockach, Zizenhausen, Konstanz, Singen und Ravensburg angeboten. Seit März 2020 ist die Auer Gruppe GmbH mit einem Service-Point am Standort Bad Saulgau vertreten. Die Gesellschaft verfügt nicht über eigenes Grundvermögen, sondern betreibt ihren Geschäftsbetrieb ausschließlich in angemieteten Immobilien. Hauptstandort und Sitz der Geschäftsleitung und der Verwaltung ist der Standort Stockach. Der Standort Zizenhausen ist als spezielles Motorrad-Center ausgestaltet.

3. Zielsetzung und Strategie

Zielsetzung des Unternehmens ist es, in dem regionalen Absatzgebiet Bodensee und Hegau die Stellung eines regionalen Marktführers bei den von der Gesellschaft vertretenen Kfz-Marken zu erreichen bzw. zu erhalten. Hierbei werden Anfragen von Kunden aus der Schweiz und der Vertrieb von Kraftfahrzeugen über das Internet als wichtige Absatzschwerpunkte miteinbezogen. Strategisch wird diese Zielsetzung durch eine für den Kunden sehr umfangreiche und attraktive Präsentation von neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugmodellen angestrebt.

Hierbei spielt insbesondere das Angebot für PKW am Hauptstandort Stockach und am Vertriebsstandort Ravensburg eine zentrale Rolle.

Der Standort Zizenhausen ist als reines Motorrad-Center auf das Angebot von neuen und gebrauchten Motorrädern und den zusätzlichen Serviceleistungen spezialisiert. An den Standorten Konstanz und Singen werden in geringerem Umfang zwar ebenfalls Neu- und Gebrauchtfahrzeuge präsentiert und gehandelt, diese Standorte dienen aber vorwiegend als lokale Vertriebsvertretungen und als schnell erreichbare Servicestationen für Wartungs- und Reparaturarbeiten.

Von wachsender strategischer Bedeutung ist für die Gesellschaft deren Produktpräsentation im Internet und die schnelle Reaktion auf Kundenanfragen auf diesem Vertriebsweg. Hier erschließt sich für uns eine überregionale Ausweitung unseres Vertriebsgebietes, die allerdings mit erhöhten EDV- technischen Anforderungen verbunden ist. Die ständige Verbesserung und Ausweitung unserer digitalen Vertriebswerkzeuge stellt daher eine strategische Zielgröße für uns dar.

Die finanziellen Zielsetzungen des Unternehmens sind vorwiegend mittel- und langfristig ausgerichtet. Hierzu gehört die weitere Stärkung unserer Eigenkapitalbasis, welche wir durch Thesaurierung der erwirtschafteten Erträge anstreben. Weiterhin verfolgen wir eine nachhaltige Wachstumsstrategie zur Erhaltung der Marktführerschaft für die von uns vertretenen Marken in unserem regionalen Absatzgebiet für die Region Bodensee und Hegau. Im Geschäftsjahr 2022/23 haben hierfür die von uns getätigten Investitionen als auch der erwirtschaftete Jahresüberschuss einen positiven Beitrag geleistet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der klassische Autohandel muss sich wegen des zunehmenden Online-Vertriebs auf sinkende Umsatzrenditen einstellen. Die Autohäuser müssen daher mit neuen Geschäftsmodellen, effizienteren Prozessen sowie der stärkeren Ausrichtung auf Kundenerlebnis und -bindung gegensteuern. Gemeinsam mit den Herstellern müssen die Autohäuser ihre Rolle, ihre Aufgaben und ihre Vergütung im Verkaufsprozess neu definieren.

Eine entscheidende Rolle werden neue Handelsformate spielen. Investitionsbereite Händler, die diese Entwicklung durch innovative Ideen vorantreiben, werden davon profitieren. Entscheidend werden dabei folgende Punkte sein:

Kundenorientierung: Die Autobranche muss die Zufriedenheit ihrer Kunden steigern. Intensive Datenanalysen ermöglichen eine ausgereifte digitale Betreuungsstrategie, die Autohäuser lokal umsetzen. Sie können den Käufern passgenaue Lösungen anbieten - und so den Umsatz steigern.

Autonomes Fahren: Die Zahl der vollautomatisiert oder autonom fahrenden Autos in Europa nimmt bis 2025 auf niedrigem Niveau zu. Das reduziert Unfälle und Bagatellschäden, aber auch die Auslastung der Werkstätten. Da diese Entwicklung noch einige Jahre dauert, haben die Autohändler Zeit, ihr Geschäftsmodell anzupassen.

Konnektivität/Digitalisierung: Die Autohersteller werden den Onlinevertrieb der Neuwagen weiter forcieren. Studien zufolge werden bis 2025 voraussichtlich mehr als 30 Prozent der Neuwagen in Europa über das Netz verkauft. In Deutschland können sich bereits 42 Prozent der Kunden vorstellen, ihr nächstes Fahrzeug online zu erwerben. Dadurch geht das Neuwagen-Geschäft im Autohaus zurück. Gleichzeitig hilft die Digitalisierung, Kernprozesse effizienter zu gestalten.

Elektrifizierung: Rund 30 Prozent aller verkauften Neuwagen und sechs Prozent des Fahrzeugbestands in Europa werden 2025 laut Studie ganz oder teilweise elektrisch angetrieben. Reine Batterieautos müssen deutlich seltener gewartet werden, darunter leidet das Servicegeschäft der Autohäuser. Viele Standorte und Werkstätten - insbesondere in teuren Innenstadtlagen - sehen die Experten in Gefahr. Eine mögliche Lösung ist, die bestehenden Betriebe zu effizienten Servicefabriken am Stadtrand zusammenzuführen.

Geteilte Mobilität: Vor allem in Ballungsräumen sinkt durch vernetzte Mobilitätsangebote und gemeinsam genutzte Fahrzeuge der Neuwagenbedarf. Gleichzeitig bestellen Großkunden für ihre Flotten mehr Autos direkt beim Hersteller. Für Autohändler gilt es deshalb, ihr Geschäftsmodell frühzeitig zu erweitern. Sie sollten sich beispielsweise auf die Wartung von Carsharing-Flotten spezialisieren und sich für Mobilitätsdienste rüsten.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2022/23

(Finanzielle Leistungsindikatoren)

2.1. Ertragslage

Zur Analyse der Ertragslage erfolgt nachfolgend eine Gegenüberstellung der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres 2022/23 mit derjenigen des Vorjahres 2021/22. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen hierbei die Ergebnisveränderungen zum Vorjahr. Die Wertangaben erfolgen gerundet auf volle tausend Euro (TEUR).

2022/23 % 2021/22 % %
TEUR TEUR
Umsatzerlöse (Gesamtleistung) 126.574 100,0 118.429 100,0 6,9
Materialaufwand -102.132 -80,7 -95.352 -80,5 7,1
Rohertrag 24.441 -19,3 23.077 19,5 5,9
Sonstige betriebliche Erträge 806 0,6 711 0,6 13,4
Personalaufwand -11.409 -9,0 -10.669 -9,0 6,9
Abschreibungen -934 -0,7 -920 -0,8 1,5
Sonstige betriebl. Aufwendungen -8.263 -6,5 -8.092 -6,8 2,1
Sonstige Steuern (nicht vom Ertrag) -77 -0,1 -72 -0,1 6,4
Betriebsergebnis (EBIT) 4.566 3,6 4.035 3,4 13,1
Zinserträge 255 0,2 173 0,1 47,0
Zinsaufwand -1.346 -1,1 -749 -0,6 79,7
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.474 2,7 3.459 2,9 0,4
Steuern vom Ertrag -1.093 -0,9 -940 -0,8 16,3
Jahresergebnis 2.381 1,9 2.519 2,1 -5,5

Die wesentlichen Einflussfaktoren für die Entwicklung der Ertragslage sind Umsatzerlöse, Materialaufwand, Personalaufwand und sonstige Betriebsaufwendungen.

Aufgrund der vorgegebenen Struktur und der starken Absatzmarktorientierung steht die Entwicklung der Umsatzerlöse als wichtigster Leistungsindikator im Mittelpunkt unseres Interesses.

Die Umsatzerlöse entwickelten sich in den letzten zwei Jahren wie folgt:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
Umsatzerlöse in TEUR 126.574 118.429
Veränderung in TEUR 8.144 -1.011
Veränderung in % 6,9 -1,0

Die Umsatzerlöse der Auer Gruppe GmbH sind im Geschäftsjahr 2022/23 um TEUR 8.144 (6,9 %) gestiegen.

Der Materialaufwand und die Materialaufwandsquote entwickelten sich in den letzten zwei Jahren wie folgt:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
Materialaufwand in TEUR 102.132 95.352
Veränderung in TEUR 6.780 -2.963
Veränderung in % 7,1 -3,0
Materialaufwandsquote in % 80,7 80,5

Die Materialaufwandsquote liegt mit 80,7 % etwa auf dem Niveau des Vorjahres (80,5%).

Der Personalaufwand und die Personalaufwandsquote zeigen folgende Entwicklung in den letzten zwei Jahren:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
Personalaufwand in TEUR 11.409 10.669
Veränderung in TEUR 740 193
Veränderung in % 6,9 1,8
Personalaufwandsquote in % 9,0 9,0

Die Personalaufwendungen zeigen in Bezug auf ihren Anteil an der Gesamtleistung einen Wert von 9,0 % (Vorjahr 9,0 %). In absoluten Werten ergab sich eine Erhöhung um TEUR 740 bzw. 6,9 %. Die durchschnittliche Beschäftigungszahl im Berichtsjahr beträgt 265.

Die sonstigen Betriebsaufwendungen und deren Quote an der Betriebsleistung (= Betriebsaufwandsquote) entwickelten sich in den letzten zwei Jahren wie folgt:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
Sonstiger Betriebsaufwand in TEUR 8.263 8.092
Veränderung in TEUR 170 659
Veränderung in % 2,1 8,9
Betriebsaufwandsquote in % 6,5 6,8

Die Betriebsaufwandsquote zeigt eine nahezu unveränderte Tendenz. In absoluten Werten ergab sich eine Erhöhung um TEUR 170.

Unter Berücksichtigung dieser Veränderungen zeigt sich nachfolgende Entwicklung des Jahresergebnisses und der Umsatzrendite (= Jahresergebnis/Umsatzerlöse) in den letzten zwei Jahren:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
Jahresergebnis in TEUR 2.381 2.519
Veränderung in TEUR -139 921
Veränderung in % -5,5 57,6
Umsatzrendite in % 1,9 2,1

Die Ergebnisentwicklung 2022/23 zeigt ein absteigendes Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahreswert. Vergleicht man das Ergebnis vor Ertragsteuern mit dem Vorjahr ergibt sich nachfolgende Entwicklung:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
Ergebnis vor Ertragsteuern TEUR 3.551 3.459
Veränderung in TEUR 92 1.137
Veränderung in % 2,6 49,0

Nach Zurechnung des Zinsergebnisses zur Ermittlung des EBIT zeigen sich nachfolgende Entwicklungen:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
EBIT in TEUR 4.566 4.035
Veränderung in TEUR 530 1.081
Veränderung in % 13,1 36,6

2.2. Finanzlage

Von zentraler Bedeutung für die Finanzlage ist die Höhe des Eigenkapitals und der Eigenkapitalquote (=Eigenkapital/Bilanzsumme).

Geschäftsjahr 31.08.2023 Vorjahr 31.08.2022
Eigenkapital in TEUR 17.171 14.790
Veränderung in TEUR 2.381 2.369
Veränderung in % 16,1 19,1
Eigenkapitalquote in % 28,6 29,7

Die Eigenkapitalquote hat sich in 2022/23 leicht auf 28,6 % reduziert. Absolut hat sich die Eigenkapitalbasis um TEUR 2.381 verbessert.

Bezieht man die Einlagen der stillen Gesellschafter (mit Rangrücktritt gegenüber allen anderen Gläubigern) in Höhe von TEUR 3.000 in eine erweiterte Eigenkapital-betrachtung mit ein, so ergibt sich folgende Entwicklung:

Geschäftsjahr Vorjahr 31.08.2022
31.08.2023
Erweitertes Eigenkapital 20.171 17.790
Veränderung in TEUR 2.381 2.369
Veränderung in % 13,4 15,4
Erweit. Eigenkapitalquote in % 33,5 35,7

Es verbleibt eine absolute Erhöhung des erweiterten Eigenkapitals um TEUR 2.381. Die erweiterte Eigenkapitalquote in 2022/23 beträgt 33,5 %.

Das gesamte Fremdkapital und die Fremdkapitalquote (Fremdkapital/Bilanzsumme) zeigt entsprechend die nachfolgende Entwicklung. Dabei wurden die Einlagen der stillen Gesellschafter dem Fremdkapital zugeordnet.

Geschäftsjahr 31.08.2023 Vorjahr 31.08.2022
Fremdkapital 42.947 35.017
Veränderung in TEUR 7.930 3.110
Veränderung in % 22,6 9,8
Fremdkapitalquote in % 71,4 70,3

2.3. Vermögenslage

Neben der bereits oben dargestellten Entwicklung des Eigenkapitals stellt die Liquiditätslage einen wichtigen Faktor für die Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens dar. Die Liquidität und deren Anteil bezogen auf die Bilanzsumme (Liquiditätsquote) entwickelten sich in den letzten zwei Jahren wie folgt:

Geschäftsjahr 31.08.2023 Vorjahr 31.08.2022
Flüssige Mittel in TEUR 5.819 4.870
Veränderung in TEUR 949 -651
Veränderung in % 19,5 -11,8
Liquiditätsquote in % 9,7 9,8

Die Liquiditätslage erhöht sich um 19,5 Prozentpunkte. Nominal erfolgte eine Erhöhung um TEUR 949. Die Zahlungsbereitschaft der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022/23 jederzeit gewährleistet.

Weitere Kennzahlen der Vermögenslage entwickelten sich wie folgt:

Geschäftsjahr 31.08.2023 Vorjahr
31.08.2022
Anlagenintensität (= Anlagevermögen/Gesamtvermögen) in % 8,3 10,8
Anlagendeckung (= Eigenkapital/Anlagevermögen) in % 345,1 274,7
Vorratsintensität (= Durchschnittliches Vorratsvermögen/Bilanzsumme) in % 55,0 53,7
Umschlaghäufigkeit Vorräte (= Umsatzerlöse/Durchschnittlicher Vorratsbestand) 3,8 4,4
Umschlaghäufigkeit Kundenforderungen (= Umsatzerlöse/Durchschnittlicher Kundenforderungsbestand) 22,3 24,6

III. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

1. Markenpräsentation

Als nicht finanzieller Leistungsindikator sind für uns das Erscheinungsbild und die Präsentation der Herstellermarken (BMW, MINI, LANDROVER usw.) in unseren Geschäftsräumen von besonderer Bedeutung. Hierbei sind insbesondere die von den Herstellermarken festgelegten Qualitäts-Anforderungen der Corporate Identity zu beachten. Diese werden in jährlichen Standard-Audits durch die Hersteller geprüft. Deren Ergebnis hat auch Einfluss auf unsere Einkaufsbonifikation beim Hersteller. Im Geschäftsjahr 2022/23 haben wir diese Standard-Audits erfolgreich bestanden und darüber hinaus durch die bereits in 2013/14 erfolgte Neugestaltung unserer Geschäftsräume in Konstanz, Ravensburg und Singen die Basis für die zukünftige Einhaltung dieser Qualitätsanforderungen nachhaltig gesichert. Eine deutliche Verbesserung der Attraktivität für die Marken Jaguar und Land Rover wird durch die neue Ausstellungshalle in der Bodenseeallee in Stockach erreicht werden. Die Einhaltung der Vertragsstandards ist dadurch für die nächsten Jahre gesichert.

2. Angaben zu Umweltbelangen

Arbeitsschutz- und Umweltbelange sind wesentlicher Bestandteil unserer Geschäftspolitik. Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sowie der Anforderungen unseres Qualitätssicherungssystems im Umweltbereich werden regelmäßig durch externe Prüfer der DEKRA überwacht.

3. Angaben zu Arbeitnehmerbelangen

Unser Ziel ist es, die bestehenden Arbeitsplätze zu erhalten und langfristig zu sichern. Einsparungen im Personalbereich sind derzeit nicht geplant.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2022/2023 konnten wir unseren Umsatz steigern. Für 2023/24 haben wir ursprünglich mit einer Gesamtleistung von TEUR 125.661 und einem Betriebsergebnis vor Steuern von TEUR 1.240 geplant.

Derzeit ist nicht absehbar, wie sich die Herausforderungen aufgrund der politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen auf die künftige Entwicklung auswirken werden.

Zudem wird der Wettbewerbsdruck im Fahrzeugmarkt nicht leichter und die Auswirkungen von veränderten Preissystemen der Hersteller auf die Einkaufskonditionen können nicht genau kalkuliert werden.

2. Chancen- und Risikobericht

Trotz der Herausforderungen hat die Umsatz- und Ertragsentwicklung im Geschäftsjahr 2022/23 gezeigt, dass mit den Investitionen der Vorjahre in neue Standorte die richtige Entscheidung für die Zukunft getroffen wurde. Die Investitionen in Zizenhausen und Stockach sollen die positive Entwicklung der Auer Gruppe GmbH in den nächsten Jahren stabilisieren und weiter stärken.

Das Geschäftsfeld "Waschanlagen" hat sich stabilisiert, ist aber noch ausbaufähig und wird sich durch wachsenden Bekanntheitsgrad und durch die Ansiedlung von neuen Unternehmen im Gewerbegebiet Erlen in Ravensburg weiter verbessern.

Das durch die durchgeführten und noch anstehenden Investitionen erhöhte Kapitalbindungsrisiko kann und soll durch die Realisierung von höheren Umsatzpotentialen abgedeckt werden.

Im Bereich der Fahrzeugbestände sehen wir aktuell kein erhöhtes Risiko, da die Umschlaghäufigkeit der Bestände und die Standtage durch unsere Bereichsleiter ständig überwacht und das Angebot jeweils aktuell und marktgerecht ausgepreist wird. Bezüglich der aktuellen Zinspolitik ergeben sich erhöhte Risiken. Zudem sollte sich unser Rating bei den Gläubigern aufgrund der verbesserten Eigenkapitalsituation mittelfristig verbessern. Der After-Sales-Bereich läuft weiterhin sehr stabil und ist aufgrund seiner Struktur erfahrungsgemäß weniger konjunkturanfällig als der Fahrzeugverkauf.

Mit unseren Systemen zur Unternehmenssteuerung und Kundenloyalisierung, die permanent weiterentwickelt und den Marktanforderungen angepasst werden, können wir vorausschauend und schnell auf Veränderungen reagieren. Einem konjunkturell bedingten Nachfragerückgang können wir uns zwar nicht entziehen, damit verbundene Ertragsrisiken halten wir jedoch für beherrschbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Fremdkapitalstruktur der Auer Gruppe GmbH ist zu einem hohen Anteil durch Bankkredite in Höhe von Mio. EUR 29,8 (=81,2 %) geprägt, wobei die kurzfristigen Finanzierungsmittel der Kreditinstitute in Höhe von Mio. EUR 28,5 (= 95,7 %) zur Finanzierung des ebenfalls kurzfristigen Vorratsvermögens mit Mio. EUR 37,4 dienen. Diese Kapitalbindung verursacht grundsätzlich ein Zinsänderungsrisiko.

Bei genauer Analyse zeigt sich, dass von den gesamten Bankverbindlichkeiten rd. Mio. EUR 24,5 (= 82,2 %) kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber den Hersteller-Banken (z. B. BMW-Bank) sind, für die die Finanzierungskonditionen auf den Fahrzeugvertrieb abgestimmt sind. Die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen Mio. EUR 1,2 (= 4,1 %) und sind Darlehen und Terminkredite von normalen Geschäftsbanken mit festen Zinssätzen.

Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind kurzfristig in Höhe von Mio. EUR 4,0 (= 13,5 %). Für die beiden kurzfristigen Bereiche beinhaltet der Zinssatz einen individuellen Risikoaufschlag, der sich nach dem aktuellen Rating der Auer Gruppe GmbH bei der jeweiligen Gläubigerbank richtet. Aufgrund der verbesserten Eigenkapitalstruktur und der positiven Gewinnerwartungen rechnen wir zukünftig mit einem leicht verbesserten Rating und somit einem geringeren Risikoaufschlag. Das derzeit steigende Zinsniveau stellt für die Auer Gruppe GmbH ein Risiko dar, das in unseren Planrechnungen berücksichtigt wird. Die Auer Gruppe GmbH sieht für das Geschäftsjahr 2023/24 kein erhöhtes Zinsänderungsrisiko.

Die Finanzierungsmittel aus den stillen Beteiligungen stehen mittel- und langfristig zur Verfügung und verstärken somit neben der Eigenkapitalausstattung die langfristige Finanzierungsbasis.

Drohenden Forderungsausfällen in den Kundenforderungen tragen wir organisatorisch durch unser Mahnwesen und die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung. Die vorhandenen liquiden Zahlungsmittel und Bankguthaben sichern eine jederzeitige Zahlungsbereitschaft unserer Gesellschaft.

 

Stockach, den 28. Februar 2024

Karl-Heinz Auer, Geschäftsführer

Marcel Auer, Geschäftsführer

Pascal Bleicher, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. August 2023

Auer Gruppe GmbH, Stockach

AKTIVA

31.08.2023 31.08.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.303,00 80.165,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 55.305,00 2,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.800.010,00 5.302.526,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 119.383,86 4.919.393,86 0,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.000,00 1.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 29.900,00 28.750,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 37.207.606,54 28.343.500,43
3. Geleistete Anzahlungen 178.849,59 37.416.356,13 356.042,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.988.930,12 5.340.937,14
2. Forderungen gegen Gesellschafter 253.811,67 203.458,39
3. Sonstige Vermögensgegenstände 5.398.720,81 11.641.462,60 5.012.192,44
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.819.331,80 4.870.223,11
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 264.881,00 268.239,00
60.117.730,39 49.807.036,40

PASSIVA

31.08.2023 31.08.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 51.200,00 51.200,00
II. Kapitalrücklage 250.000,00 250.000,00
III. Gewinnvortrag 14.488.841,70 11.969.715,17
IV. Jahresüberschuss 2.380.619,42 17.170.661,12 2.519.126,53
B. EINLAGEN STILLER GESELLSCHAFTER 3.000.000,00 3.000.000,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 318.837,00 331.718,00
2. Steuerrückstellungen 437.915,68 1.389.513,12
3. Sonstige Rückstellungen 2.439.388,00 3.196.140,68 2.237.727,00
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 29.801.375,79 22.650.859,93
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.080.117,44 748.422,72
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.749.610,39 1.525.783,04
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 336.567,80 1.101.267,54
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.342.433,98 527.780,01
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.428.123,19 36.738.228,59 1.503.923,34
(davon aus Steuern EUR 119.521,38 (i. Vj.: EUR 112.632,62)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 12.700,00 0,00
60.117.730,39 49.807.036,40

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. September 2022 bis 31. August 2023

2022/23 2021/22
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 126.573.526,82 118.429.323,22
2. Sonstige betriebliche Erträge 806.398,54 711.179,05
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 101.163.965,56 94.375.932,08
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 968.140,79 102.132.106,35 975.857,71
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.411.495,66 8.885.543,17
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.997.229,36 11.408.723,02 1.783.359,63
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 934.067,43 919.811,06
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.262.586,32 8.092.397,59
davon aus Währungsumrechnungen EUR 3,25 (Vj.: EUR 1.021,21)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 254.764,70 173.326,44
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj.: EUR 49.811,66)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.346.213,69 749.166,28
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.093.471,83 940.353,71
10. Ergebnis nach Steuern 2.457.521,42 2.591.407,48
11. Sonstige Steuern 76.902,00 72.280,95
12. Jahresüberschuss 2.380.619,42 2.519.126,53

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis 31. August 2023

Auer Gruppe GmbH, Stockach

Registergericht Freiburg i.Br., HRB 590130

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel von Kraftfahrzeugen aller Art einschließlich Zubehör sowie die Reparatur von Kraftfahrzeugen aller Art.

Die Gesellschaft hat ein abweichendes Geschäftsjahr. Das Geschäftsjahr 2022/23 hat am 1. September 2022 begonnen und endete am 31. August 2023.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorschriften des Dritten Buches des HGB.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB aufgestellt.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde vollständig über die Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt.

3. Finanzanlagen

Die Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

4. Vorräte

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253 Abs. 4 HGB angesetzt.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Wegen der allgemeinen Zins- und Mahnaufwendungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestandes gebildet.

6. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die in dieser Position enthaltenen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach den "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wird das modifizierte Teilwertverfahren angewendet. Der Berechnung liegt ein Rechnungszinsfuß von 1,81 % gem. § 253 Abs. 2 HGB zugrunde. Der Rententrend beträgt 0 % p.a.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt und tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme Rechnung.

8. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

9. Währungsumrechnung

Währungsforderungen und -verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungstellung oder dem niedrigeren (Forderungen) oder höheren (Verbindlichkeiten) Devisenkassamittelkurs oder Sicherungskurs zum Bilanzstichtag bewertet. Zum Bilanzstichtag 31. August 2023 bestanden keine Währungsforderungen oder -verbindlichkeiten.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter haben Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 112.500,00.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 45.703,46.

3. Einlagen stiller Gesellschafter

Die Einlagen stiller Gesellschafter haben folgende Restlaufzeiten:

31.08.2023 31.08.2022
TEUR TEUR
bis zu einem Jahr 133.000,00 133.000,00
zwischen einem und fünf Jahren 1.532.000,00 1.532.000,00
mehr als fünf Jahre 1.335.000,00 1.335.000,00
3.000.000,00 3.000.000,00

4. Rückstellungen

Eine Verrechnung von Planvermögen gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit der Rückstellung für Pensionen erfolgte im Geschäftsjahr nicht, da das Planvermögen ausbezahlt wurde. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 6.175,00.

Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme Rechnung.

Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen:

Zusammensetzung: 31.8.2023 31.8.2022
EUR EUR
Rückerstattung Bonizahlungen 1.281.658,00 1.152.322,00
Rückstellung Drohverluste aus Leasingverträgen 512.741,00 558.214,00
Rückstellungen Urlaubsanspruch 243.280,00 223.489,00
Sonstige Rückstellungen 202.035,00 122.188,00
Rückstellungen für Garantie- u. Kulanzarbeiten S-Konten 4940 bis 4959 144.826,00 124.060,00
Rückstellungen Jahresabschluss-Prüfung 36.000,00 36.000,00
Rückstellungen für Anschlussgarantie Motorrad 18.848,00 21.454,00
2.439.388,00 2.237.727,00

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Stand 31.08.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 29.801.375,79 28.575.910,02 955.567,33 269.898,44
(22.650.859,93) (21.615.475,26) (724.570,24) (310.814,43)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.080.117,44 1.080.117,44 0,00 0,00
(748.422,72) (748.422,72) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.749.610,39 2.749.610,39 0,00 0,00
(1.525.783,04) (1.525.783,04) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 336.567,80 336.567,80 0,00 0,00
(1.101.267,54) (1.101.267,54) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.342.433,98 1.342.433,98 0,00 0,00
(527.780,01) (527.780,01) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.428.123,19 1.428.123,19 0,00 0,00
(1.503.923,34) (1.503.923,34) (0,00) (0,00)
36.738.228,59 35.512.762,82 955.567,33 269.898,44
(28.058.036,58) (27.022.651,91) (724.570,24) (310.814,43)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 26.393.813,47 sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen von Vorräten sowie Sicherheitsabtretungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesichert.

D. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE GEM. § 251 HGB

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB:

Eventualverbindlichkeiten aus: 31.08.2023 31.08.2022
TEUR TEUR
Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 3.107,6 3.559,3
Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,0 45,0
3.107,6 3.604,3

Die Eventualverbindlichkeiten bestehen zugunsten einem nahe stehenden Unternehmen, das über eine ausreichende Eigenkapitalausstattung zur Erfüllung seiner Verbindlichkeiten verfügt. Wir bewerten das Risiko einer Inanspruchnahme daher als wenig wahrscheinlich.

E. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB vorgenommen.

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

Zusammensetzung: 2022/23 2021/22
EUR EUR
Erlöse Neu- und Vorführfahrzeuge 60.921.422,31 54.406.845,36
Erlöse Gebrauchtfahrzeuge 42.737.971,99 43.254.026,76
Erlöse Fahrzeugteile, Reifen, Zubehör 12.126.583,49 11.039.458,92
Werkstatt- und Serviceleistungen 7.595.929,13 6.685.751,64
Provisionserträge 868.379,51 845.570,55
Erlöse Kraft- und Schmierstoffe 965.090,01 967.177,40
Erlöse Waschanlage 625.075,19 602.002,92
Einspeisung Photovoltaikanlage 270.845,00 320.594,15
Übrige Erlöse Fahrzeughandel 241.063,80 148.854,33
Mieterträge 59.162,52 39.637,52
Erlöse aus Fahrzeugvermietung 91.916,72 71.547,57
Sonstige Erlöse 70.087,15 47.856,10
126.573.526,82 118.429.323,22

2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Position beinhaltet folgende verrechnete Aufwendungen und Erträge:

2022/23 2021/22
TEUR TEUR
Zinsaufwand (Zuführung) zu den Rückstellungen für Pensionen 5.668,00 6.511,00

F. AUSSCHÜTTUNGSSPERRE

Rückstellungen für Pensionen

Aus dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren und aus dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 6.175,00. Dieser Betrag ist in vollem Umfang ausschüttungsgesperrt.

G. SONSTIGE ANGABEN

1. Anzahl der Beschäftigten

Im Geschäftsjahr gliedert sich die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten wie folgt:

Gruppen Mitarbeiterzahl
Arbeiter / Angestellte 185
Geringfügig Beschäftigte 35
Auszubildende 45
Summe 265

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Zwecke der Absatzförderung bedient sich die Auer Gruppe GmbH auch des Verkaufs und der Vermittlung von Leasingfahrzeugen und -verträgen. Aufgrund von Rahmenvertragsvereinbarungen mit den Leasinggesellschaften bestehen aus diesen Geschäften für die Auer Gruppe GmbH Rückkaufsverpflichtungen zum Erwerb von vom Endkunden zurückgegebenen Leasingfahrzeugen. Der vereinbarte Rückkaufspreis für diese Fahrzeuge entspricht maximal dem geschätzten Netto-Händlereinkaufswert des Kraftfahrzeuges gemäß Vollgutachten DEKRA oder TÜV zzgl. 5 % zum Zeitpunkt der Rückgabe (Ende des Leasingvertrages). Da diese geschätzten Rückkaufspreise von den anschließend tatsächlich erzielten Endkundenverkaufspreisen dieser Fahrzeuge abweichen können, resultiert aus diesen Rücknahmeverträgen sowohl eine potentielle Gewinnchance als auch ein Verlustrisiko. Quantitative Angaben zur Höhe dieser Gewinnchancen oder der Verlustrisiken sind im Voraus nicht zuverlässig einzuschätzen, da diese von der zukünftigen Gebrauchtwagenpreisentwicklung für Endkunden zum Rückgabezeitpunkt abhängen. Aus Sicht zum Zeitpunkt des Bilanzstichtages 31.08.2023 schätzen wir die Gebrauchtwagenpreisentwicklung überwiegend positiv ein, so dass insgesamt mit einer potentiellen Gewinnchance aus diesen Geschäften gerechnet wird.

Aus der Nutzung von fremden Gegenständen aufgrund von Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen, die dem Sachanlagevermögen zuzuordnen wären, bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.139 p.a. (Vorjahr: TEUR 2.148). Die Angabe beinhaltet die voraussichtlich jährlich zu zahlenden Beträge aus den genannten Verpflichtungen.

3. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind

Karl-Heinz Auer, Kfz-Meister und Kfz-Betriebswirt, Stockach;

Marcel Karlheinz Auer, Stockach (seit 14.11.2022);

Pascal Bleicher, Stockach (seit 14.11.2022).

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Prokura

Einzelprokura war im Berichtszeitraum erteilt an

Christine Auer, Stockach;

Marcel Karlheinz Auer, Stockach;

Michael Mink, Hilzingen;

Joachim Restle, Stockach.

5. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der Karl Auer Grundbesitz GmbH & Co. KG, Stockach. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Karl Auer Grundbesitz GmbH & Co. KG, Stockach, einbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im Bundesanzeiger.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Bis zur Erstellung des Anhangs sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022/2023 zu verzeichnen, die wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft haben können.

7. Ergebnisverwendung

Bis zur Erstellung des Anhangs wurde kein Beschluss über die Ergebnisverwendung des Geschäftsjahres gefasst.

 

Stockach, den 28. Februar 2024

Karl-Heinz Auer, Geschäftsführer

Marcel Auer, Geschäftsführer

Pascal Bleicher, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Auer Gruppe GmbH, Stockach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auer Gruppe GmbH, Stockach - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auer Gruppe GmbH, Stockach, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Konstanz, den 11. März 2024

bmi auditax GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

D. Moraschi, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel zum 31. August 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.09.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.08.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 900.355,51 1.570,18 0,00 901.925,69
2. Geschäfts- oder Firmenwert 272.518,57 0,00 0,00 272.518,57
1.172.874,08 1.570,18 0,00 1.174.444,26
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.348.730,90 1.031.693,17 922.413,88 13.458.010,19
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 119.383,86 0,00 119.383,86
13.348.730,90 1.151.077,03 922.413,88 13.577.394,05
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.000,00 0,00 0,00 1.000,00
1.000,00 0,00 0,00 1.000,00
14.522.604,98 1.152.647,21 922.413,88 14.752.838,31
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.09.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.08.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 820.190,51 26.432,18 0,00 846.622,69
2. Geschäfts- oder Firmenwert 272.516,57 0,00 0,00 272.516,57
1.092.707,08 26.432,18 0,00 1.119.139,26
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.046.204,90 907.635,25 295.839,96 8.658.000,19
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.046.204,90 907.635,25 295.839,96 8.658.000,19
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
9.138.911,98 934.067,43 295.839,96 9.777.139,45
Buchwert Buchwert
31.08.2023 31.08.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.303,00 80.165,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 2,00
55.305,00 80.167,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.800.010,00 5.302.526,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 119.383,86 0,00
4.919.393,86 5.302.526,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.000,00 1.000,00
1.000,00 1.000,00
4.975.698,86 5.383.693,00

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 10. Juli 2024.

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