Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 211515
Eingetragen
24.4.2014
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für TragwerksplanungIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen Anlagen
Gegenstand
Erbringung und Vermittlung von Ingenieurdienstleistungen und sonstigen Dienst- und Werkleistungen für Unternehmen im Bereich der Automobilindustrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Holzinger
seit 12.6.2024
Geschäftsführer
Gerhard Schummer
seit 11.12.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
54.40%
G******
8.90%
8.90%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ACONEXT GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ACONEXT Engineering GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ACONEXT Engineering GmbH, München

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der ACONEXT Engineering GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 15. Februar 2022

INTARIA partners GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christian Roller, Wirtschaftsprüfer

Sabrina Rettenmayr, Wirtschaftsprüfer

1. Jahresabschluss

1.1. Bilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 0,00 6.202,50
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.167,60 5.758,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.659,52 1.234,29
6.827,12 6.992,97
6.827,12 13.195,47
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 34.145,82 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.118.051,32 858.792,99
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 687.372,16 297.006,97
3. Sonstige Vermögensgegenstände 92,99 31.173,53
1.805.516,47 1.186.973,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.009,18 567,33
1.840.671,47 1.187.540,82
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.049,00 3.883,50
1.849.547,59 1.204.619,79

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 200.000,00
III. Gewinnvortrag 285.420,63 -80.667,33
IV. Jahresüberschuss 641.776,91 366.087,96
1.227.197,54 585.420,63
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 174.426,72 147.701,84
2. Sonstige Rückstellungen 218.135,69 197.431,07
392.562,41 345.132,91
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.100,07 13.410,89
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 509,02 9.200,63
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.000,00 50.000,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 218.178,55 201.454,73
- davon aus Steuern EUR 218.057,23 (Vj. EUR 196.401,58)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 121,32 (Vj. EUR 5.053,15)
229.787,64 274.066,25
1.849.547,59 1.204.619,79

1.2. Gewinn- und Verlustrechnung für 2021

2021 2020
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 7.306.445,95 6.048.032,91
2. Erhöhung / Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 34.145,82 -3.390,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.243,54 10.412,48
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -41.980,38 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -92.983,93 -370.740,18
-134.964,31 -370.740,18
5. Rohergebnis 7.206.871,00 5.684.315,21
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.665.148,28 -3.800.861,38
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -954.480,67 -749.207,65
- davon für Altersversorgung EUR 4.059,41 (Vj. EUR 7.398,09)
-5.619.628,95 -4.550.069,03
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -12.740,25 -14.366,03
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -616.050,20 -602.485,59
9. Betriebsergebnis 958.451,60 517.394,56
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -2.624,76
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 2.624,76)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -315.778,59 -147.701,84
12. Ergebnis nach Steuern 642.673,01 367.067,96
13. Sonstige Steuern -896,10 -980,00
14. Jahresüberschuss 641.776,91 366.087,96

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

ALLGEMEINE ANGABEN

Die ACONEXT Engineering GmbH hat ihren Sitz in München und ist unter HRB 211515 beim Amtsgericht München registriert.

Der Jahresabschluss der ACONEXT Engineering GmbH für das am 31. Dezember 2021 endende Geschäftsjahr wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unter Anwendung der Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften gemäß § 274a HGB und § 288 HGB finden in diesem Anhang grundsätzlich Anwendung.

Beträge sind in Tausend Euro (TEUR), soweit nicht anders angegeben.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. Soweit Änderungen in der Vorjahrsspalte vorgenommen wurden, werden diese im Anhang entsprechend § 265 Abs. 2 Satz 3 HGB bei den jeweiligen Positionen erläutert.

ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die voraussichtliche Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens ist wie folgt:

Mietereinbauten 5 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 Jahre
EDV-Hardware 3 Jahre

Die Anschaffungskosten für geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von netto EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung vollständig in Abzug gebracht.

Vorräte

Die Bewertung der unfertigen Leistungen basiert auf Stundenaufzeichnungen je Mitarbeiter für angearbeitete Projekte. Die entsprechenden Stunden werden anhand eines durchschnittlichen Herstellungskostensatzes pro geleisteter Ingenieurstunde bewertet, der sich im Wesentlichen aus den Personalkosten, Abschreibungen, direkt zurechenbaren Sachkosten sowie aus den Verwaltungskosten ergibt. Soweit Materialeinzelkosten, Fremdleistungen, Material- und Fertigungsgemeinkosten angefallen sind, werden diese aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bzw. ihrem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bilanziert. In Einzelfällen werden risikobehaftete Posten durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen angepasst. Sämtliche Forderungen und andere Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Liquide Mittel

Der Kassenbestand ist zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen beinhalten unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme. Diese sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus dem Cash-Pooling-Vertrag.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag belaufen sich auf TEUR 1; diese umfassen lediglich Kassenbestände, da die Gesellschaft mit ihrer Muttergesellschaft einen Cash-Pooling-Vertrag abgeschlossen hat.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital ist in Höhe von EUR 100.000 voll einbezahlt.

Die Kapitalrücklage beinhaltet die über das Nennkapital hinaus einbezahlten Beträge.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 137, Rückstellungen für nachlaufende Projektkosten in Höhe von TEUR 9 sowie übrige Rückstellungen wie Berufsgenossenschaften und Jahresabschlusskosten. Die Verpflichtungen haben eine Restlaufzeit kleiner einem Jahr, auf eine Abzinsung wurde daher verzichtet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen solche aus Lieferungen und Leistungen. In Höhe von TEUR 2 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 218 (Vj.: TEUR 196).

Für die Verbindlichkeiten bestehen keine Sicherheiten.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft schließt mit ihren Kunden in der Regel Dienstverträge ab, hierbei erfolgt die Umsatzrealisierung zeitanteilig. Im Falle von Werkverträgen erfolgt die Umsatzrealisierung im Zeitpunkt der Abnahme des Werkes durch den Kunden. Sind Projekte bereits voll abgerechnet, wurden die zugrundeliegenden Leistungen aber noch nicht vollständig erbracht, bildet die Gesellschaft für den Differenzbetrag eine Rückstellung für nicht erbrachte Leistungen. Die Rückstellung erfolgt in Höhe des noch nicht erbrachten Anteils am Umsatz. Zum Ende des Geschäftsjahrs beträgt die Rückstellung TEUR 9 (Vj.: TEUR 32). Die Zuführung zur Rückstellung sowie deren Verbrauch wird über den Personalaufwand dargestellt.

Der im Gesamtumsatz von TEUR 7.306 enthaltene Umsatz mit Endkunden betrug in 2021 TEUR 7.026. Der restliche Umsatz wurde mit verbundenen Unternehmen getätigt.

Materialaufwendungen

Aufgrund der Geschäftstätigkeit (Werkleistungen, Arbeitnehmerüberlassungen) bestehen lediglich Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 135, davon TEUR 41 mit verbundenen Unternehmen.

Personalangaben

Während des Jahres beschäftigte das Unternehmen im Durchschnitt 86 Mitarbeiter.

Der gesamte Personalaufwand betrug TEUR 5.620.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Konzernumlagekosten (TEUR 219) sowie Miet- und Leasingaufwendungen (TEUR 151). Des Weiteren werden hierunter KFZ-Kosten, Reise- und Fahrtkosten, Werbung sowie Kommunikations- und sonstiger Büroaufwand gegliedert.

SONSTIGE ANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende Verpflichtungen gegenüber Dritten aus Miet- und Leasingverträgen:

2022: TEUR 149
2023-2025: TEUR 287
TEUR 436

Die Miet- und Leasingverträge sind als Operating Leasing ausgestaltet und daher außerbilanzielle Geschäfte nach § 285 Nr. 3 HGB. Die Vorteile liegen in der Finanzierung sowie der Kalkulierbarkeit der Kosten, Nachteile ergeben sich aus der längeren Bindung an einen Vertragspartner. Für Immobilienmietverhältnisse bestehen Bürgschaften in Höhe von TEUR 35.

Geschäftsführung

Geschäftsführer während des abgelaufenen Geschäftsjahres war

 

Herr Gerhard Schummer (Dipl. Ingenieur), Winnenden

 

München, den 9. Februar 2022

Die Geschäftsführung

gez. Gerhard Schummer

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