Beteiligungsgesellschaften
METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH
Gutenbergring 64, 22848 Norderstedt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Brümmer seit 21.3.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Metalock Engineering AB | 71.75% |
METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBHEigenbeteiligung | 28.25% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 28.25% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH ist eine 100%-Tochter der Metalock Engineering AB mit weiteren Landesgesellschaften in UK, Schweden, Frankreich, Saudi Arabien, UAE, Südafrika, Russland und Indien. Die Metalock Engineering AB wiederum gehört zur Induroc AB, welche die industrienahen Serviceaktivitäten der Granitor Gruppe bündelt. Die Granitor Gruppe besteht aus der Cordim Holding AB, dem alleinigen Eigentümer der Induroc AB, und der Granitor Holding AB. Die Granitor Gruppe engagiert sich neben dem Industriebereich im Bau- und Immobilienmarkt, sowie in nachhaltigen neuen Technologien. Die Gruppe hat ihren Sitz und ihre Hauptaktivitäten in Schweden, aber auch Niederlassungen in vielen anderen europäischen Ländern und im Nahen Osten und in Afrika. Die Metalock Engineering Germany GmbH ist ein weltweit agierendes Unternehmen mit ca. 160 Mitarbeitern an fünf Standorten in Deutschland. Unsere Kernkompetenzen liegen in der mobilen mechanischen Bearbeitung, sowie bei Schweiß- und Metalockreparaturen an Bauteilen vor Ort beim Kunden, und bei der mechanischen Überholung von Produktions- und Werkzeugmaschinen, sowie in der Laservermessung. Die Metalock Engineering Germany GmbH arbeitet in allen namhaften Branchen insbesondere in Stahl, Energie, Schifffahrt, Chemie und Automobil. Das Know-how der Mitarbeiter wird laufend ausgebaut und für die Optimierung der vorhandenen, aber auch für die Entwicklung von neuen transportablen Bearbeitungsmaschinen und - verfahren eingesetzt. Selbstverständlich fließen jederzeit neue Marktanforderungen in die Konstruktion ein, so dass die Maschinen noch wirtschaftlicher und sicherer eingesetzt werden können und somit eine für den Kunden nach allen Gesichtspunkten bestmögliche Bearbeitung durchgeführt werden kann. Das ISO 9001-System und das SCC-System sind feste Bestandteile des täglichen Arbeitens in unserem Unternehmen, und sie werden regelmäßig auditiert und zertifiziert. Damit bleibt das Unternehmen den Markterfordernissen entsprechend auch auf den Gebieten der Qualitätssicherung und Arbeitssicherheit auf dem neuesten Stand der Regelwerke. Die Zentrale in Norderstedt bedient überwiegend das Ausland (inkl. Schifffahrt) und wickelt auch Großprojekte im Inland ab. Dadurch ist die Lagerung der mittelgroßen und großen Maschinen in Norderstedt bedingt. Die Zusammenarbeit mit den Betriebsstätten in Oberhausen, Mannheim und Bochum sowie mit der 100%-Tochter Metalock Engineering Halle GmbH in Landsberg ist sehr eng, da das Fachpersonal von den verschiedenen Standorten bei Großaufträgen oder bei lokaler Personalknappheit "gemischt" eingesetzt wird. Über unser Vertriebsbüro nahe München werden unsere Kunden im süddeutschen Raum und in Österreich eng betreut. In 2023 konnte in allen Standorten und Bereichen eine durchgängig gute bis sehr gute Auslastung das ganze Jahr über erreicht werden. Dies rechtfertigte auch die Neueinstellung von fast 20 neuen Fachkräften. Insbesondere der Schifffahrtsbereich profitierte von langlaufenden Aufträgen aus dem Marine-Sektor. Der Industriebereich erfreute sich gleichbleibend guter Nachfrage aus seinen Kernsektoren Stahl und Energie. Das Laser-Cladding-Geschäft lieferte erste Beiträge zum Umsatz und Gewinn. An dieser Stelle soll in 2024 in einen zweiten Roboter investiert werden, der sowohl die Redundanz als auch die Flexibilität erhöht. Das Vermietungsgeschäft von Maschinen brachte demgegenüber keine positiven Beiträge, was im Wesentlichen der verspäteten Lieferung der Maschinen durch unseren amerikanischen Partner geschuldet war. Die bereits vorhandenen Software-Systeme für Lagerverwaltung und Auftragsabwicklung wurden weiter optimiert. Hier soll in 2024 die Auftragsabwicklung um ein Bestellwesen erweitert werden. Für 2024 geht die Geschäftsführung aufgrund des stabilen Auslandsgeschäfts, der jungen und wachsenden Geschäftsfelder Laser-Cladding und Vermietung trotz der schwachen deutschen Wirtschaft von einer stabilen Markt- und Umsatzlage aus. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage I. Vermögenslage
Die Veränderung der Vermögenslage ist 2023 auf verschiedene wesentliche Effekte zurückzuführen. Der Wertansatz des Sachanlagevermögens erhöhte sich um TEUR 54 (entsprechend + 1,18 %) gegenüber dem Vorjahr. Im Wesentlichen ist dies auf wieder aufgenommene Investitionstätigkeit zurückzuführen. Der Wert setzt sich zusammen aus TEUR 571 Zugängen, TEUR 0 Abgängen und TEUR 517 Abschreibungen. Das übrige Anlagevermögen stieg um TEUR 140 aufgrund von Investitionen in Software vor allem für die Auftragsabwicklung. Die liquiden Mittel sind um TEUR 2.355 von TEUR 231 auf TEUR 2.586 gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich um TEUR 129 (-14,7%). Die geringeren Kundenforderungen resultieren aus schnellerer Fakturierung und erhöhten somit auch die liquiden Mittel. Das Eigenkapital erhöhte sich im Berichtjahr um TEUR 2.261 infolge des sehr guten Jahresergebnisses von TEUR 3.513 abzüglich der Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 1.251. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 503 reduziert. Dies ist auf den Verbrauch und die Auflösung von in Vorjahren gebildeten Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten (TEUR 1.120) zurückzuführen. Gegenläufig haben sich höhere Rückstellungen für Personalkosten ausgewirkt. Die Bankverbindlichkeiten konnten vollständig abgebaut werden. II. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens, hat sich auch 2023 weiter stabilisiert, so dass die Investitionstätigkeit weitergeführt werden konnte. Unverändert zum Vorjahr werden lang- oder mittelfristige Darlehen zur Finanzierung nicht genutzt; die Eigenkapitalquote beträgt am Stichtag 72 % (Vorjahr 58 %). Daneben stehen der Gesellschaft nicht befristete Kreditlinien in Höhe von TEUR 3.550 zur Verfügung. Die Kreditlinien wurden wie im Vorjahr unterjährig je nach Bedarf in Anspruch genommen. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2023 stets gegeben. Insgesamt haben sich im Vergleich der Stichtage Zahlungsmittelzuflüsse in Höhe von TEUR 4.730 ergeben. Auf der einen Seite entfallen diese wie in Vorjahren auf die Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 770 (Vorjahr TEUR 646) und auf die Auszahlungen an den Gesellschafter im Bereich der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 1.251 (Vorjahr TEUR 2.510). Für 2023 haben vor allem das positive Ergebnis und der Rückgang der Kundenforderungen zu einem Zufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 6.751 beigetragen. Der Großteil der Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit resultierte aus Investitionen in das Sachanlagevermögen (TEUR 571). Es ist davon auszugehen, dass die Konzernmutter bei Bedarf bei der Finanzierung der laufenden Geschäfte Unterstützung gewährt. III. Ertragslage
Insgesamt wurde ein sehr guter Jahresüberschuss von TEUR 3.513 erzielt, welcher deutlich über den Erwartungen liegt. Dies ist ein Ergebnis der um 14,5% gesteigerten Gesamtleistung, einem effizienten Ressourceneinsatz und von Sonderfaktoren wie unten erläutert. Die Gesamtleistung des Unternehmens ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.130 auf TEUR 24.744 gestiegen und übertrifft damit die Prognose aus dem Vorjahr deutlich, die von einem Anstieg um 6 % ausging. Zum einen ist die krisenbedingte Zurückhaltung der Kunden in den vorherigen Jahren 2023 weitgehend gewichen. Zum anderen konnte Metalock neue zusätzliche Mitarbeiter gewinnen, welche die notwendigen Ressourcen für eine gesteigerte Gesamtleistung zur Verfügung stellten. Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen einmaligen Sonderfaktoren (Auflösung von Rückstellungen) sind um TEUR 1.030 auf TEUR 1.226 gestiegen. Dies ist insbesondere durch die Auflösung einer Rückstellung für ein Gerichtsverfahren aufgrund einer Kundenreklamation aus 2016 zurückzuführen. Hier konnte der gerichtlich bestellte Gutachter keinen direkten kausalen Zusammenhang zwischen den Arbeiten von Metalock und dem Schadensursprung feststellen. Der Personalaufwand ist aufgrund von hoher Beschäftigung, Personalaufbau und Gehaltssteigerungen um TEUR 1.212 gestiegen und macht mit TEUR 12.643 rd. 50% der Umsatzerlöse aus. Aus den obigen Darstellungen resultiert insgesamt ein Anstieg des Betriebsergebnisses um TEUR 2.532. Die Steuerbelastungsquote hat sich normalisiert, da in 2022 die letzten Verlustvorträge verrechnet wurden. Risikobericht Die allgemeinen Risiken des Geschäftsmodells des Unternehmens haben sich nicht wesentlich geändert. Die nach dem METALOCK/MASTERLOCK-Verfahren oder durch Schweißen ausgeführten Reparaturen, aber auch die mobilen Bearbeitungen, bergen immer ein gewisses Risiko. Deshalb wird bei der Reparatur auf höchste fachgerechte Arbeitsausführung geachtet. Dennoch kann ein Restrisiko nicht ausgeschlossen werden. Die geringe Anzahl an Nacharbeiten und Gewährleistungsfällen zeigt, dass das Unternehmen seine Prozesse im Griff hat und damit das Risiko minimiert. Da wir unsere Geschäfte bislang nahezu ausschließlich in Euro abwickeln, bestehen keine grundsätzlichen Risiken aus Währungsdifferenzen. Die größte Gefahr für die Finanzlage unseres Hauses besteht darin, dass Kunden zahlungsunfähig werden oder ihren Verpflichtungen nicht oder stark verzögert nachkommen. Dieses Risiko wird grundsätzlich zunehmen. Insbesondere in der Automobilbranche mehren sich die Anzeichen von Zahlungsschwierigkeiten. Metalock wirkt dem u.a. mit einer Zahlungsausfallversicherung, die eine Bonitätsprüfung der Kunden vor Auftragsannahme einschließt, entgegen. Die geographische und branchenweite Diversifikation unseres Geschäftsmodells reduziert das wirtschaftliche Risiko erheblich. Pandemien, Währungskrisen, Unruhen, Protektionismus oder sonstige Krisen in unseren Absatzmärkten können trotzdem unerwartet zu erheblichen Umsatzeinbrüchen führen. Das spezielle Risiko aus 2017 in der Form eines Rechtsstreits mit einem Kunden bleibt vorerst bestehen. Allerdings konnte der gerichtlich bestellte Gutachter keinen direkten kausalen Zusammenhang zwischen den Arbeiten von Metalock und dem Schadensursprung feststellen, was sich positiv auf eine mögliche anschließende gerichtliche Phase auswirken wird, womit sich dieses Risiko zusammen mit Deckungszusagen der Versicherungen sehr reduziert hat. Die für dieses Risiko gebildete Rückstellung wurde im Geschäftsjahr 2023 aufgelöst. Größere Risiken aus neuen Rechtsstreiten sehen wir nicht. Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges auf unser Geschäft schätzen wir weiterhin als spürbar, aber nicht erheblich ein. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken ab. Prognosebericht Die Diversifikation des Unternehmens mit unterschiedlichen technischen Dienstleistungen, in mehreren unabhängigen Branchen und Industrien im Zusammenspiel mit einer globalen Tätigkeit bleibt die bewährte Basis für unseren Unternehmenserfolg. Alle für unser Unternehmen notwendigen Zertifikate sind vorhanden oder werden bei Bedarf eingeführt. Unsere technischen Dienstleistungen und unsere globale Präsenz werden wir weiter ausbauen, um unsere Marktposition zu festigen. Wir investieren ständig, um in unseren betrieblichen Abläufen und bei unserer Ausrüstung effizient und innovativ zu sein. In 2024 werden wir uns auf die Fortsetzung der im Vorjahr begonnen Projekte konzentrieren. Es sollen wieder mehr als 20 Fachkräfte eingestellt werden. Dies bleibt die Voraussetzung für eine weitere Umsatzsteigerung bei erwarteter gleichbleibender Marktlage. Das Laser-Cladding-Geschäft soll einen nennenswerten Beitrag von ca. TEUR 500 Umsatz bringen. In einer Kooperation mit einer amerikanischen Firma soll ein eigenständiges Vermietungsgeschäft von Maschinen aufgebaut werden, nachdem die Maschinen leider verzögert erst im 2. Quartal erwartet werden. Die bereits vorhandenen Software-Systeme für Lagerverwaltung und Auftragsabwicklung sollen durch ein Bestellwesen erweitert werden. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung, dass die Gesamtleistung 2024 etwa um 3 % gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 25.500 gesteigert werden kann. Dafür ist neben einer stabilen Marktlage insbesondere die Gewinnung von zusätzlichen Fachkräften entscheidend. Die finanzielle Robustheit des Unternehmens und damit einhergehend auch seine Rentabilität hat sich durch die Restrukturierungsmaßnahmen in 2020 auf einem guten Niveau gefestigt, wie das positive Ergebnisse in 2023 einmal mehr gezeigt hat. Die Geschäftsführung erwartet, dass der geplante Umsatzanstieg die Erhöhungen bei den Sach- und Personalkosten abdecken wird. Der angestrebte Personalaufbau bei den Fachkräften wird jedoch zunächst die Kosten erhöhen und erst mit zeitlichem Versatz auch eine Umsatzsteigerung ermöglichen. Vor diesem Hintergrund und ohne positiv wirkende Sonderfaktoren wie in 2023 rechnet die Geschäftsführung für das Jahr 2024 mit einem um rd. 30 % geringeren Ergebnis als im Berichtsjahr. Nennenswerte Veränderungen in Vermögens- und Kapitalstruktur werden nicht erwartet. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit wird auch künftig durch die ausreichend vorhandenen Kreditlinien sichergestellt. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das wirtschaftliche Umfeld im Jahr 2024 stabil bleibt und in den Folgejahren weiter angemessene positive Ergebnisse als auch weiterhin eine stabile Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft erreicht werden.
Norderstedt, den 8. August 2024 METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH Thomas Großgarten, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH hat ihren Sitz in Norderstedt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kiel (HRB 1034 NO). Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum 1. Januar 2023 aus der Bilanz des Vorjahres übernommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurden unverändert übernommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zu einzelnen Posten Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr wird auf den auf Seite 3 beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Die Anfangsbestände im Anlagenspiegel sind zu ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angegeben. Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden bei immateriellen Vermögensgegenständen linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren, bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren und beim beweglichen Anlagevermögen bis einschließlich 2010 überwiegend degressiv, seit 2011 ausschließlich linear vorgenommen; die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 3 bis 20 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 sind voll abgeschrieben und im Anlageverzeichnis als Abgang behandelt worden. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an folgenden Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient:
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Werten, sofern diese geboten sind, angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu den Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.780 (Vorjahr TEUR 1.972) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.112 (Vorjahr TEUR 323) enthalten. Entwicklung des Anlagevermögens
Bei der Pensionsrückstellung wurde im Jahr 2010 die Umstellung auf das BilMoG vorgenommen. Die Ermittlung der Verpflichtung erfolgt nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck. Die Berechnungen basieren auf einem Zinssatz von 1,83 % p.a., einem künftigen Einkommenstrend von 0,0 % p.a., einem Rententrend von 2,5 % p.a. und einer Fluktuation von 0,0 % p.a. Die Erfassung des aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG resultierenden Erhöhungsbetrages in Höhe von TEUR 384 erfolgt gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB verteilt über 15 Jahre mit TEUR 25,6 pro Jahr. Der noch nicht passivierte Teil der Pensionsverpflichtungen beträgt per 31. Dezember 2023 TEUR 26 (Vorjahr TEUR 51). Aufgrund der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Geschäftsjahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB in Höhe von EUR 7.388. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Der Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde (Gehaltssteigerung 2 %, Zinssatz 1,00 %). Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Risiken aus Gewährleistungsverpflichtungen und Rechtsstreitigkeiten, zu etwa zwei Drittel Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Zeitkonten, Überstunden, Resturlaub, Bonuszahlungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Altersteilzeit) und daneben vor allem Beträge für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind nicht besichert. Auf fremde Währung lautende Geschäftsvorfälle werden mit dem Kurs bei der Erstverbuchung erfasst.
Am Abschlussstichtag bestanden wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse. Mit der Tochtergesellschaft METALOCK ENGINEERING HALLE GMBH besteht seit dem 12. November 2002 ein Ergebnisabführungsvertrag, in dem neben der Gewinnabführung auch eine Übernahme von bei der Tochtergesellschaft entstehenden Verlusten vereinbart wurde. Im Berichtsjahr sind bei der Tochtergesellschaft keine Verluste entstanden. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst und gliedern sich wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen in Höhe von TEUR 25,6 Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 HGB (Aufstockung der Pensionsrückstellung). Außergewöhnliche Erträge Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.226 aufgelöst werden. Im Wesentlichen ist dies auf abgewendete Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten sowie zurückzuführen. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. III. Sonstige Angaben Mitglieder der Geschäftsführung Herr Thomas Großgarten, Dipl. Ing. Maschinenbau, Hamburg Mitglieder des Beirats sind:
Die Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende und Geschäftsführer) beträgt im Jahresdurchschnitt:
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den von der Metalock Engineering Sweden AB, Göteborg, Schweden, aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss ist erhältlich beim Bolagsverket in S - 851 81 Sundsvall. Die Metalock Engineering AB stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf und wird wiederum in den Konzernabschluss der Cordim Holding AB, Stockholm, Schweden, einbezogen. Die Cordim Holding AB stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss ist ebenfalls erhältlich beim Bolagsverket in S - 851 81 Sundsvall. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Norderstedt, den 8. August 2024 METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH Thomas Großgarten Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 10.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH, Norderstedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH, Norderstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH, Norderstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 8. August 2024 Grant
Thornton AG
gez. Thorsten Preisegger, Wirtschaftsprüfer gez. Wolfgang Völker, Wirtschaftsprüfer |
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