METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH

Gutenbergring 64, 22848 Norderstedt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 1034 NO
Vorher
METALOCK INDUSTRIE SERVICE Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
30.11.2004
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenReparatur und Instandhaltung von MetallerzeugnissenReparatur und Instandhaltung von Maschinen
Gegenstand
Ausführung von Maschinenreparaturen in Industrie und Schifffahrt und die Durchführung von Montagearbeiten sowie aller damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte. Neben den gängigen Reparaturverfahren kommen insbesondere Reparaturen nach dem METALOCK/MASTER-LOCK-Verfahren (eingetragenes Warenzeichen) zur Anwendung. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Brümmer
seit 21.3.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Metalock Engineering ABSWE
71.75%
28.25%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Metalock Engineering AB
Sweden
574.000 €
71.75%
Germany
226.000 €
28.25%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH

Norderstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH ist eine 100%-Tochter der Metalock Engineering AB mit weiteren Landesgesellschaften in UK, Schweden, Frankreich, Saudi Arabien, UAE, Südafrika, Russland und Indien. Die Metalock Engineering AB wiederum gehört zur Induroc AB, welche die industrienahen Serviceaktivitäten der Granitor Gruppe bündelt. Die Granitor Gruppe besteht aus der Cordim Holding AB, dem alleinigen Eigentümer der Induroc AB, und der Granitor Holding AB. Die Granitor Gruppe engagiert sich neben dem Industriebereich im Bau- und Immobilienmarkt, sowie in nachhaltigen neuen Technologien. Die Gruppe hat ihren Sitz und ihre Hauptaktivitäten in Schweden, aber auch Niederlassungen in vielen anderen europäischen Ländern und im Nahen Osten und in Afrika.

Die Metalock Engineering Germany GmbH ist ein weltweit agierendes Unternehmen mit ca. 160 Mitarbeitern an fünf Standorten in Deutschland.

Unsere Kernkompetenzen liegen in der mobilen mechanischen Bearbeitung, sowie bei Schweiß- und Metalockreparaturen an Bauteilen vor Ort beim Kunden, und bei der mechanischen Überholung von Produktions- und Werkzeugmaschinen, sowie in der Laservermessung.

Die Metalock Engineering Germany GmbH arbeitet in allen namhaften Branchen insbesondere in Stahl, Energie, Schifffahrt, Chemie und Automobil.

Das Know-how der Mitarbeiter wird laufend ausgebaut und für die Optimierung der vorhandenen, aber auch für die Entwicklung von neuen transportablen Bearbeitungsmaschinen und - verfahren eingesetzt. Selbstverständlich fließen jederzeit neue Marktanforderungen in die Konstruktion ein, so dass die Maschinen noch wirtschaftlicher und sicherer eingesetzt werden können und somit eine für den Kunden nach allen Gesichtspunkten bestmögliche Bearbeitung durchgeführt werden kann.

Das ISO 9001-System und das SCC-System sind feste Bestandteile des täglichen Arbeitens in unserem Unternehmen, und sie werden regelmäßig auditiert und zertifiziert. Damit bleibt das Unternehmen den Markterfordernissen entsprechend auch auf den Gebieten der Qualitätssicherung und Arbeitssicherheit auf dem neuesten Stand der Regelwerke.

Die Zentrale in Norderstedt bedient überwiegend das Ausland (inkl. Schifffahrt) und wickelt auch Großprojekte im Inland ab. Dadurch ist die Lagerung der mittelgroßen und großen Maschinen in Norderstedt bedingt. Die Zusammenarbeit mit den Betriebsstätten in Oberhausen, Mannheim und Bochum sowie mit der 100%-Tochter Metalock Engineering Halle GmbH in Landsberg ist sehr eng, da das Fachpersonal von den verschiedenen Standorten bei Großaufträgen oder bei lokaler Personalknappheit "gemischt" eingesetzt wird. Über unser Vertriebsbüro nahe München werden unsere Kunden im süddeutschen Raum und in Österreich eng betreut.

In 2023 konnte in allen Standorten und Bereichen eine durchgängig gute bis sehr gute Auslastung das ganze Jahr über erreicht werden. Dies rechtfertigte auch die Neueinstellung von fast 20 neuen Fachkräften. Insbesondere der Schifffahrtsbereich profitierte von langlaufenden Aufträgen aus dem Marine-Sektor. Der Industriebereich erfreute sich gleichbleibend guter Nachfrage aus seinen Kernsektoren Stahl und Energie. Das Laser-Cladding-Geschäft lieferte erste Beiträge zum Umsatz und Gewinn. An dieser Stelle soll in 2024 in einen zweiten Roboter investiert werden, der sowohl die Redundanz als auch die Flexibilität erhöht. Das Vermietungsgeschäft von Maschinen brachte demgegenüber keine positiven Beiträge, was im Wesentlichen der verspäteten Lieferung der Maschinen durch unseren amerikanischen Partner geschuldet war. Die bereits vorhandenen Software-Systeme für Lagerverwaltung und Auftragsabwicklung wurden weiter optimiert. Hier soll in 2024 die Auftragsabwicklung um ein Bestellwesen erweitert werden.

Für 2024 geht die Geschäftsführung aufgrund des stabilen Auslandsgeschäfts, der jungen und wachsenden Geschäftsfelder Laser-Cladding und Vermietung trotz der schwachen deutschen Wirtschaft von einer stabilen Markt- und Umsatzlage aus.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

I. Vermögenslage

(in TEUR) 2023 in % 2022 in %
Sachanlagevermögen 4.642 27,1 4.588 26,1
Übriges Anlagevermögen 251 1,5 111 0,6
Liquide Mittel 2.586 15,1 231 1,3
Sonstige Vermögensgegenstände 750 4,4 879 5,0
Forderungen aus LuL 6.749 39,3 9.274 52,8
Vorräte 2.085 12,2 2.464 14,0
Übriges Umlaufvermögen 97 0,6 29 0,2
Bilanzsumme Aktiva 17.160 100,0 17.576 100,0
Eigenkapital 12.411 72,3 10.150 57,7
Pensionsrückstellungen 1.252 7,3 1.377 7,8
Steuerrückstellungen 351 2,0 25 0,1
Sonstige Rückstellungen 1.933 11,3 2.436 13,9
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0,0 2.376 13,5
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1 0,0 30 0,2
übriges kurzfristiges Fremdkapital 1.212 7,1 1.182 6,7
Bilanzsumme Passiva 17.160 100,0 17.576 100,0
(in TEUR) Veränderung in %
Sachanlagevermögen 54 1,2
Übriges Anlagevermögen 140 126,1
Liquide Mittel 2.355 1.019,5
Sonstige Vermögensgegenstände - 129 - 14,7
Forderungen aus LuL - 2.525 - 27,2
Vorräte 379 15,4
Übriges Umlaufvermögen 68 234,5
Bilanzsumme Aktiva - 416 - 2,4
Eigenkapital 2.261 22,3
Pensionsrückstellungen - 125 - 9,1
Steuerrückstellungen 326 1.304,0
Sonstige Rückstellungen - 503 - 20,6
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - 2.376 - 100,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 29 - 96,7
übriges kurzfristiges Fremdkapital 30 2,5
Bilanzsumme Passiva - 416 - 2,4

Die Veränderung der Vermögenslage ist 2023 auf verschiedene wesentliche Effekte zurückzuführen.

Der Wertansatz des Sachanlagevermögens erhöhte sich um TEUR 54 (entsprechend + 1,18 %) gegenüber dem Vorjahr. Im Wesentlichen ist dies auf wieder aufgenommene Investitionstätigkeit zurückzuführen. Der Wert setzt sich zusammen aus TEUR 571 Zugängen, TEUR 0 Abgängen und TEUR 517 Abschreibungen.

Das übrige Anlagevermögen stieg um TEUR 140 aufgrund von Investitionen in Software vor allem für die Auftragsabwicklung.

Die liquiden Mittel sind um TEUR 2.355 von TEUR 231 auf TEUR 2.586 gestiegen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich um TEUR 129 (-14,7%).

Die geringeren Kundenforderungen resultieren aus schnellerer Fakturierung und erhöhten somit auch die liquiden Mittel.

Das Eigenkapital erhöhte sich im Berichtjahr um TEUR 2.261 infolge des sehr guten Jahresergebnisses von TEUR 3.513 abzüglich der Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 1.251.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 503 reduziert. Dies ist auf den Verbrauch und die Auflösung von in Vorjahren gebildeten Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten (TEUR 1.120) zurückzuführen. Gegenläufig haben sich höhere Rückstellungen für Personalkosten ausgewirkt.

Die Bankverbindlichkeiten konnten vollständig abgebaut werden.

II. Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens, hat sich auch 2023 weiter stabilisiert, so dass die Investitionstätigkeit weitergeführt werden konnte. Unverändert zum Vorjahr werden lang- oder mittelfristige Darlehen zur Finanzierung nicht genutzt; die Eigenkapitalquote beträgt am Stichtag 72 % (Vorjahr 58 %). Daneben stehen der Gesellschaft nicht befristete Kreditlinien in Höhe von TEUR 3.550 zur Verfügung. Die Kreditlinien wurden wie im Vorjahr unterjährig je nach Bedarf in Anspruch genommen.

Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2023 stets gegeben.

Insgesamt haben sich im Vergleich der Stichtage Zahlungsmittelzuflüsse in Höhe von TEUR 4.730 ergeben. Auf der einen Seite entfallen diese wie in Vorjahren auf die Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 770 (Vorjahr TEUR 646) und auf die Auszahlungen an den Gesellschafter im Bereich der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 1.251 (Vorjahr TEUR 2.510).

Für 2023 haben vor allem das positive Ergebnis und der Rückgang der Kundenforderungen zu einem Zufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 6.751 beigetragen.

Der Großteil der Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit resultierte aus Investitionen in das Sachanlagevermögen (TEUR 571).

Es ist davon auszugehen, dass die Konzernmutter bei Bedarf bei der Finanzierung der laufenden Geschäfte Unterstützung gewährt.

III. Ertragslage

in TEUR 2023 in % 2022 in %
Umsatzerlöse 25.189 100,0 21.166 100,0
Gesamtleistung 24.744 98,2 21.614 102,1
Betriebsergebnis 4.871 19,3 2.339 11,1
Finanzergebnis 291 1,2 359 1,7
Steuern vom Einkommen - 1.649 - 6,5 - 820 - 3,9
Jahresüberschuss 3.513 13,9 1.878 8,9
in TEUR Veränderung in %
Umsatzerlöse 4.023 19,0
Gesamtleistung 3.130 14,5
Betriebsergebnis 2.532 108,3
Finanzergebnis 68 - 18,9
Steuern vom Einkommen - 829 - 101,1
Jahresüberschuss 1.635 87,1

Insgesamt wurde ein sehr guter Jahresüberschuss von TEUR 3.513 erzielt, welcher deutlich über den Erwartungen liegt. Dies ist ein Ergebnis der um 14,5% gesteigerten Gesamtleistung, einem effizienten Ressourceneinsatz und von Sonderfaktoren wie unten erläutert.

Die Gesamtleistung des Unternehmens ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.130 auf TEUR 24.744 gestiegen und übertrifft damit die Prognose aus dem Vorjahr deutlich, die von einem Anstieg um 6 % ausging. Zum einen ist die krisenbedingte Zurückhaltung der Kunden in den vorherigen Jahren 2023 weitgehend gewichen. Zum anderen konnte Metalock neue zusätzliche Mitarbeiter gewinnen, welche die notwendigen Ressourcen für eine gesteigerte Gesamtleistung zur Verfügung stellten.

Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen einmaligen Sonderfaktoren (Auflösung von Rückstellungen) sind um TEUR 1.030 auf TEUR 1.226 gestiegen. Dies ist insbesondere durch die Auflösung einer Rückstellung für ein Gerichtsverfahren aufgrund einer Kundenreklamation aus 2016 zurückzuführen. Hier konnte der gerichtlich bestellte Gutachter keinen direkten kausalen Zusammenhang zwischen den Arbeiten von Metalock und dem Schadensursprung feststellen.

Der Personalaufwand ist aufgrund von hoher Beschäftigung, Personalaufbau und Gehaltssteigerungen um TEUR 1.212 gestiegen und macht mit TEUR 12.643 rd. 50% der Umsatzerlöse aus.

Aus den obigen Darstellungen resultiert insgesamt ein Anstieg des Betriebsergebnisses um TEUR 2.532.

Die Steuerbelastungsquote hat sich normalisiert, da in 2022 die letzten Verlustvorträge verrechnet wurden.

Risikobericht

Die allgemeinen Risiken des Geschäftsmodells des Unternehmens haben sich nicht wesentlich geändert.

Die nach dem METALOCK/MASTERLOCK-Verfahren oder durch Schweißen ausgeführten Reparaturen, aber auch die mobilen Bearbeitungen, bergen immer ein gewisses Risiko. Deshalb wird bei der Reparatur auf höchste fachgerechte Arbeitsausführung geachtet. Dennoch kann ein Restrisiko nicht ausgeschlossen werden. Die geringe Anzahl an Nacharbeiten und Gewährleistungsfällen zeigt, dass das Unternehmen seine Prozesse im Griff hat und damit das Risiko minimiert.

Da wir unsere Geschäfte bislang nahezu ausschließlich in Euro abwickeln, bestehen keine grundsätzlichen Risiken aus Währungsdifferenzen. Die größte Gefahr für die Finanzlage unseres Hauses besteht darin, dass Kunden zahlungsunfähig werden oder ihren Verpflichtungen nicht oder stark verzögert nachkommen. Dieses Risiko wird grundsätzlich zunehmen. Insbesondere in der Automobilbranche mehren sich die Anzeichen von Zahlungsschwierigkeiten. Metalock wirkt dem u.a. mit einer Zahlungsausfallversicherung, die eine Bonitätsprüfung der Kunden vor Auftragsannahme einschließt, entgegen.

Die geographische und branchenweite Diversifikation unseres Geschäftsmodells reduziert das wirtschaftliche Risiko erheblich. Pandemien, Währungskrisen, Unruhen, Protektionismus oder sonstige Krisen in unseren Absatzmärkten können trotzdem unerwartet zu erheblichen Umsatzeinbrüchen führen.

Das spezielle Risiko aus 2017 in der Form eines Rechtsstreits mit einem Kunden bleibt vorerst bestehen. Allerdings konnte der gerichtlich bestellte Gutachter keinen direkten kausalen Zusammenhang zwischen den Arbeiten von Metalock und dem Schadensursprung feststellen, was sich positiv auf eine mögliche anschließende gerichtliche Phase auswirken wird, womit sich dieses Risiko zusammen mit Deckungszusagen der Versicherungen sehr reduziert hat. Die für dieses Risiko gebildete Rückstellung wurde im Geschäftsjahr 2023 aufgelöst.

Größere Risiken aus neuen Rechtsstreiten sehen wir nicht.

Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges auf unser Geschäft schätzen wir weiterhin als spürbar, aber nicht erheblich ein.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken ab.

Prognosebericht

Die Diversifikation des Unternehmens mit unterschiedlichen technischen Dienstleistungen, in mehreren unabhängigen Branchen und Industrien im Zusammenspiel mit einer globalen Tätigkeit bleibt die bewährte Basis für unseren Unternehmenserfolg.

Alle für unser Unternehmen notwendigen Zertifikate sind vorhanden oder werden bei Bedarf eingeführt.

Unsere technischen Dienstleistungen und unsere globale Präsenz werden wir weiter ausbauen, um unsere Marktposition zu festigen. Wir investieren ständig, um in unseren betrieblichen Abläufen und bei unserer Ausrüstung effizient und innovativ zu sein.

In 2024 werden wir uns auf die Fortsetzung der im Vorjahr begonnen Projekte konzentrieren. Es sollen wieder mehr als 20 Fachkräfte eingestellt werden. Dies bleibt die Voraussetzung für eine weitere Umsatzsteigerung bei erwarteter gleichbleibender Marktlage. Das Laser-Cladding-Geschäft soll einen nennenswerten Beitrag von ca. TEUR 500 Umsatz bringen. In einer Kooperation mit einer amerikanischen Firma soll ein eigenständiges Vermietungsgeschäft von Maschinen aufgebaut werden, nachdem die Maschinen leider verzögert erst im 2. Quartal erwartet werden. Die bereits vorhandenen Software-Systeme für Lagerverwaltung und Auftragsabwicklung sollen durch ein Bestellwesen erweitert werden.

Insgesamt erwartet die Geschäftsführung, dass die Gesamtleistung 2024 etwa um 3 % gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 25.500 gesteigert werden kann. Dafür ist neben einer stabilen Marktlage insbesondere die Gewinnung von zusätzlichen Fachkräften entscheidend.

Die finanzielle Robustheit des Unternehmens und damit einhergehend auch seine Rentabilität hat sich durch die Restrukturierungsmaßnahmen in 2020 auf einem guten Niveau gefestigt, wie das positive Ergebnisse in 2023 einmal mehr gezeigt hat. Die Geschäftsführung erwartet, dass der geplante Umsatzanstieg die Erhöhungen bei den Sach- und Personalkosten abdecken wird. Der angestrebte Personalaufbau bei den Fachkräften wird jedoch zunächst die Kosten erhöhen und erst mit zeitlichem Versatz auch eine Umsatzsteigerung ermöglichen. Vor diesem Hintergrund und ohne positiv wirkende Sonderfaktoren wie in 2023 rechnet die Geschäftsführung für das Jahr 2024 mit einem um rd. 30 % geringeren Ergebnis als im Berichtsjahr.

Nennenswerte Veränderungen in Vermögens- und Kapitalstruktur werden nicht erwartet. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit wird auch künftig durch die ausreichend vorhandenen Kreditlinien sichergestellt.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das wirtschaftliche Umfeld im Jahr 2024 stabil bleibt und in den Folgejahren weiter angemessene positive Ergebnisse als auch weiterhin eine stabile Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft erreicht werden.

 

Norderstedt, den 8. August 2024

METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH

Thomas Großgarten, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 220.093,00 49.564,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.031.582,15 3.126.713,15
2. technische Anlagen und Maschinen 1.341.588,82 762.148,82
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 195.580,00 242.288,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 72.971,66 456.887,33
4.641.722,63 4.588.037,30
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 31.089,07 61.089,07
4.892.904,70 4.698.690,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 875.545,02 832.835,27
2. in Arbeit befindliche Aufträge 1.185.673,19 1.630.241,24
3. geleistete Anzahlungen 23.377,91 1.199,65
2.084.596,12 2.464.276,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.968.841,68 7.301.945,62
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.780.376,64 1.971.700,98
davon gegen Gesellschafter EUR 30.619,32 (Vorjahr EUR 43.626,78)
3. sonstige Vermögensgegenstände 749.561,14 878.670,91
7.498.779,46 10.152.317,51
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.585.875,49 231.524,59
12.169.251,07 12.848.118,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 97.326,98 29.122,78
17.159.482,75 17.575.931,41

PASSIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
Ia. Gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
I.b. Nennbetrag eigener Anteile -226.000,00 -226.000,00
I. Ausgegebenes Kapital 574.000,00 574.000,00
III. Gewinnvortrag 8.324.413,41 7.697.954,13
IV. Jahresüberschuss 3.512.679,47 1.877.792,28
12.411.092,88 10.149.746,41
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.252.042,00 1.376.834,00
2. Steuerrückstellungen 350.910,66 25.498,54
3. sonstige Rückstellungen 1.932.873,34 2.435.988,84
3.535.826,00 3.838.321,38
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 2.376.152,03
2. erhaltene Anzahlungen 65.105,00 112.300,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 319.826,30 499.038,57
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 980,00 30.304,39
davon gegenüber Gesellschaftern EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00)
5. sonstige Verbindlichkeiten 826.652,57 570.068,63
davon aus Steuern EUR 642.767,97 (Vorjahr EUR 531.090,17)
1.212.563,87 3.587.863,62
17.159.482,75 17.575.931,41

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 25.188.704,16 21.165.697,81
2. Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Arbeiten - 444.568,05 448.031,72
3. sonstige betriebliche Erträge 1.373.946,70 537.946,48
davon aus der Währungsumrechnung EUR 676,65 (Vorjahr EUR 419,83)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe - 1.418.405,82 - 1.359.933,87
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 3.634.753,85 - 3.487.449,79
- 5.053.159,67
5. Rohergebnis 21.064.923,14 17.304.292,35
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 10.685.165,05 - 9.480.097,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 1.957.653,29 - 1.950.370,08
davon für Altersversorgung EUR 52.507,16 (Vorjahr EUR 125.399,84) - 12.642.818,34
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 549.042,45 - 547.409,96
8. sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.986.541,75 - 2.969.657,19
davon aus der Währungsumrechnung EUR 2.460,59 (Vorjahr EUR 2.228,50)
- 16.178.402,54 - 14.947.534,74
9. Ergebnis der gewöhnlichen betrieblichen Tätigkeit 4.886.520,60 2.356.757,61
10. Ertrag aus Ergebnisabführungsvertrag 320.466,36 397.459,31
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 320.466,36 (Vorjahr EUR 397.459,31)
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.228,92 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 32.487,92 - 38.629,31
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 24.312,00 (Vorjahr EUR 25.318,00)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 1.648.644,37 - 819.641,00
14. Ergebnis nach Steuern 3.529.083,59 1.895.946,61
15. sonstige Steuern - 16.404,12 - 18.154,33
16. Jahresüberschuss 3.512.679,47 1.877.792,28

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH hat ihren Sitz in Norderstedt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kiel (HRB 1034 NO).

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum 1. Januar 2023 aus der Bilanz des Vorjahres übernommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurden unverändert übernommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zu einzelnen Posten

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr wird auf den auf Seite 3 beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Die Anfangsbestände im Anlagenspiegel sind zu ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angegeben.

Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden bei immateriellen Vermögensgegenständen linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren, bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren und beim beweglichen Anlagevermögen bis einschließlich 2010 überwiegend degressiv, seit 2011 ausschließlich linear vorgenommen; die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 3 bis 20 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 sind voll abgeschrieben und im Anlageverzeichnis als Abgang behandelt worden.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an folgenden Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient:

Gesellschaft Eigenkapital Kapitalanteil Ergebnis
EUR % EUR
METALOCK ENGINEERING HALLE GMBH, Landsberg (Stand 31.12.2023) 30.000,00 100,00 0,00
RUB RUB
METALOCK ENGINEERING RUS LLC (Stand 31.12.2020) 72.000,00 1,00 17.793.000,00

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Werten, sofern diese geboten sind, angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten einbezogen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu den Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.780 (Vorjahr TEUR 1.972) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.112 (Vorjahr TEUR 323) enthalten.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 523.609,33 201.846,25 0,00 0,00 725.455,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.761.128,17 11.180,62 -7.140,91 0,00 8.765.167,88
2. technische Anlagen und Maschinen 15.544.052,55 430.492,44 -1.566,22 401.583,75 16.374.562,52
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.383.850,03 50.893,90 0,00 0,00 2.434.743,93
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 456.887,33 17.668,08 0,00 -401.583,75 72.971,66
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 61.175,49 -61.175,49 0,00 0,00
27.145.918,08 571.410,53 -69.882,62 0,00 27.647.445,99
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 61.089,07 0,00 -30.000,00 0,00 31.089,07
27.730.616,48 773.256,78 -99.882,62 0,00 28.403.990,64
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Abschreibungen Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 474.045,33 31.317,25 0,00 505.362,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.634.415,02 106.311,62 -7.140,91 5.733.585,73
2. technische Anlagen und Maschinen 14.781.903,73 252.636,19 -1.566,22 15.032.973,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.141.562,03 97.601,90 0,00 2.239.163,93
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 61.175,49 -61.175,49 0,00
22.557.880,78 517.725,20 -69.882,62 23.005.723,36
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
23.031.926,11 549.042,45 -69.882,62 23.511.085,94
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 220.093,00 49.564,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.031.582,15 3.126.713,15
2. technische Anlagen und Maschinen 1.341.588,82 762.148,82
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 195.580,00 242.288,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 72.971,66 456.887,33
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
4.641.722,63 4.588.037,30
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 31.089,07 61.089,07
4.892.904,70 4.698.690,37

Bei der Pensionsrückstellung wurde im Jahr 2010 die Umstellung auf das BilMoG vorgenommen. Die Ermittlung der Verpflichtung erfolgt nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck. Die Berechnungen basieren auf einem Zinssatz von 1,83 % p.a., einem künftigen Einkommenstrend von 0,0 % p.a., einem Rententrend von 2,5 % p.a. und einer Fluktuation von 0,0 % p.a. Die Erfassung des aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG resultierenden Erhöhungsbetrages in Höhe von TEUR 384 erfolgt gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB verteilt über 15 Jahre mit TEUR 25,6 pro Jahr. Der noch nicht passivierte Teil der Pensionsverpflichtungen beträgt per 31. Dezember 2023 TEUR 26 (Vorjahr TEUR 51). Aufgrund der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Geschäftsjahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB in Höhe von EUR 7.388.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Der Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde (Gehaltssteigerung 2 %, Zinssatz 1,00 %).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Risiken aus Gewährleistungsverpflichtungen und Rechtsstreitigkeiten, zu etwa zwei Drittel Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Zeitkonten, Überstunden, Resturlaub, Bonuszahlungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Altersteilzeit) und daneben vor allem Beträge für ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind nicht besichert.

Auf fremde Währung lautende Geschäftsvorfälle werden mit dem Kurs bei der Erstverbuchung erfasst.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen: 2023 2022
EUR EUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
- fällig im Folgejahr 265.697,63 353.185,14
- fällig in den Folgejahren 2 bis 5 91.244,90 253.430,98
- fällig ab dem 6. Folgejahr 0,00 5.300,24
356.942,53 611.916,36

Am Abschlussstichtag bestanden wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse.

Mit der Tochtergesellschaft METALOCK ENGINEERING HALLE GMBH besteht seit dem 12. November 2002 ein Ergebnisabführungsvertrag, in dem neben der Gewinnabführung auch eine Übernahme von bei der Tochtergesellschaft entstehenden Verlusten vereinbart wurde. Im Berichtsjahr sind bei der Tochtergesellschaft keine Verluste entstanden.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst und gliedern sich wie folgt:

Umsatzerlöse EUR
- aus der Geschäftstätigkeit 25.018.553,55
- aus Umlage bzw. Weiterbelastungen 150.000,00
- Schrotterlöse 20.150,61
25.188.704,16

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen in Höhe von TEUR 25,6 Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 HGB (Aufstockung der Pensionsrückstellung).

Außergewöhnliche Erträge

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.226 aufgelöst werden. Im Wesentlichen ist dies auf abgewendete Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten sowie zurückzuführen. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

III. Sonstige Angaben

Mitglieder der Geschäftsführung

Herr Thomas Großgarten, Dipl. Ing. Maschinenbau, Hamburg

Mitglieder des Beirats sind:

 

Herr Martyn Green, Großbritannien (Vorsitzender)

 

Frau Tanja Dahlström, Schweden

 

Herr Christer Wikström, Schweden

 

Herr Thomas Großgarten, Deutschland

Die Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende und Geschäftsführer) beträgt im Jahresdurchschnitt:

Anzahl
2023 2022
gewerbliche Mitarbeiter 99,00 97,00
kaufmännische Mitarbeiter 43,00 44,00
142,00 141,00

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den von der Metalock Engineering Sweden AB, Göteborg, Schweden, aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss ist erhältlich beim Bolagsverket in S - 851 81 Sundsvall.

Die Metalock Engineering AB stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf und wird wiederum in den Konzernabschluss der Cordim Holding AB, Stockholm, Schweden, einbezogen. Die Cordim Holding AB stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss ist ebenfalls erhältlich beim Bolagsverket in S - 851 81 Sundsvall.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Norderstedt, den 8. August 2024

METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH

Thomas Großgarten

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 10.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH, Norderstedt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH, Norderstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der METALOCK ENGINEERING GERMANY GMBH, Norderstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 8. August 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Thorsten Preisegger, Wirtschaftsprüfer

gez. Wolfgang Völker, Wirtschaftsprüfer

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