Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 6718
Vorher
CSS Computer Software Studio AG
Eingetragen
29.7.2015
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Software, der Handel mit Hardware, EDV-Zubehör und allen artverwandten Produkten sowie Organisationsberatung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Boettiger
seit 28.3.2024
Vorstandsmitglied
Bastian Schwippert
seit 9.11.2023
Prokura
Stevan Lutz
seit 3.4.2023
Vorstandsmitglied
Robert Lindner
seit 23.11.2022
Vorstandsmitglied

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CSS AGEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
CSS AG
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CSS AG

Künzell

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Die CSS AG ist ein 1984 gegründeter, unabhängiger Softwarehersteller und einer der marktführenden Spezialisten für Rechnungs-, Personalwesen- sowie Controlling-Software. Die CSS AG verfügt aktuell über einen Kundenstamm von rund 3.000 Kunden und erreicht über Partner insgesamt mehr als 13.500 Unternehmen im gehobenen Mittelstand sowie Organisationen, öffentliche Einrichtungen und internationale Konzerne. Auch Unternehmen mit komplexen Konzernstrukturen nutzen die hochintegrierte und moderne Software eGECKO. Vor allem die "Software aus einem Guss" verhalf der CSS AG auch im Jahr 2023 wieder zu zahlreichen Neukunden, die von den Vorteilen dieser Softwarekonzeption überzeugt sind und sich für eGECKO entschieden haben.

Zum 01.03.2023 wurde der Vorstand um Stevan Lutz als CFO erweitert. Unterstützt werden die beiden Vorstände Robert Linder und Stevan Lutz auch weiterhin von den Führungskräften der CSS, die alle Aufgaben in den einzelnen Unternehmensbereichen lückenlos und fachkompetent übernehmen und weiterführen.

Die CSS AG hat zum 01.10.2023 die neue Firmenzentrale in der Danziger Straße in Künzell bezogen.

Wirtschaftsbericht

Das Geschäftsjahr 2023 verlief umsatzseitig erneut stärker als das Vorjahr.

Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Geschäftsjahr um 9,2% auf TEUR 35.131. Hierbei konnten Steigerungen in den Erlösgruppen Wartung und Dienstleistungen erreicht werden. Auch im Bereich der Softwarevermietung (Subscriptions) gab es eine wesentliche Steigerung des Umsatzes.

Der Materialaufwand (im Wesentlichen bezogene Leistungen) erhöhte sich um 14,2% auf TEUR 2.634. Bezogen auf die Umsatzerlöse erhöhte sich der Materialaufwand leicht von 7,2% auf 7,5%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr um 5,7% auf TEUR 8.356, der Personalaufwand erhöhte sich um 14,3% auf TEUR 20.657.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragsteuern verminderte sich von TEUR 5.392 im Vorjahr um 13,4% auf TEUR 4.670 im Geschäftsjahr. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung um 44,0% auf TEUR 2.286.

Die Bilanzsumme verringerte sich geringfügig zum Ende des Geschäftsjahres 2023 um 0,78% bzw. um TEUR 78 auf TEUR 9.884. Auf der Aktivseite der Bilanz sind die immateriellen Vermögensgegenstände aufgrund planmäßiger Abschreibungen um TEUR 1.343 auf TEUR 1.292 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich am Abschlussstichtag auf TEUR 3.476. Die liquiden Mittel haben sich zum Bilanzstichtag um 33,3% auf TEUR 2.684 vermindert. Neben den höheren Forderungen sind ein maßgeblicher Grund für die Verringerung der liquiden Mittel die 2023 getätigten Investitionen in den neuen Firmensitz in Künzell.

Innerhalb des Fremdkapitals sanken die Lieferantenverbindlichkeiten insgesamt um TEUR 323. Aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages und weiterer Verpflichtungen sind am Abschlussstichtag Verbindlichkeiten gegenüber der Aktionärin in Höhe von TEUR 4.198 entstanden. Die sonstigen Verbindlichkeiten veränderten sich leicht von TEUR 337 auf TEUR 342.

Die Gesellschaft war auch im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage, ihren entsprechenden finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte am Jahresende 2023 304, im Jahresmittel 295 Vollzeit- und Teilzeitmitarbeiter.

Die Verpflichtung neuer Mitarbeiter erfordert aufgrund des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels insbesondere in der IT-Branche große Anstrengungen. Die CSS AG hat sich auf den Wandel am Arbeitsmarkt durch eine personelle und prozessuale Optimierung des Recruitings eingestellt. Die seit der Pandemie veränderte Lage am Arbeitsmarkt war auch im Jahr 2023 deutlich spürbar. Durch den Einsatz von überregionalen Medien und Personalberatungsunternehmen konnte ausreichend neues, gut qualifiziertes Personal zur weiteren Absicherung und Verfolgung der Wachstumsstrategie der CSS AG rekrutiert werden. Die neuen Mitarbeiter werden in einem Onboarding-Prozess u.a. von erfahrenen Kollegen im bewährten Vorgehen ausgebildet und von Beginn an praxisnah eingesetzt, um eine möglichst rasche und reibungslose Integration in das Unternehmen sicherzustellen. Intern wird die Belegschaft im Rahmen von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen permanent weiter qualifiziert.

Eine offene Kommunikation sowie der jederzeit respektvolle Umgang miteinander sorgen für ein gutes Betriebsklima bei der CSS AG und damit einhergehend für eine geringe Fluktuation. Der Betriebsrat hat im Geschäftsjahr 2023 erneut jederzeit vertrauensvoll mit Belegschaft und Vorstand zusammengearbeitet. Weitere Schlüsselfaktoren dieser engen Bindung der Mitarbeiter zum Unternehmen sind neben dem nachhaltigen Markterfolg der CSS AG mit dem Produkt eGECKO, die permanente inhaltliche und technologische Weiterentwicklung des Unternehmens, die offen kommunizierten Herausforderungen und Chancen der nahen Zukunft und vor allem das gemeinsame Produkt eGECKO, in das alle Mitarbeiter in den letzten Jahren investiert haben. Der regelmäßig stattfindende persönliche Austausch des Vorstandes mit der kompletten Belegschaft wurde auch im Jahr 2023 durch Mitteilungen per E-Mail über eine interne Mitarbeiter-Plattform und durch monatlich durchgeführte hybride Versammlungen mit allen Mitarbeitern fortgesetzt. Aus den vorgenannten Gründen besteht unserer Meinung nach aus dem Bereich Mitarbeiter heraus eine große Chance für eine weitere positive Unternehmensentwicklung der CSS AG.

Risikobericht

Als Komplettanbieter ist die CSS AG seit vielen Jahren mit dem Produkt eGECKO auf einem Wachstumskurs, in dessen Verlauf sich Umsatz und Ertrag kontinuierlich positiv entwickelt haben und die Marktposition gleichzeitig ständig ausgebaut werden konnte.

Der Ausfall von Forderungen kann sowohl betragsmäßig als auch als Klumpenrisiko vernachlässigt werden, da kein Kunde einen Umsatzanteil von 3-4% des Gesamtumsatzes überschreitet. Darüber hinaus sind alle wesentlichen Forderungen bei COFACE gegen Ausfall versichert und werden einem permanenten Monitoring unterzogen.

Risiken bezüglich einer negativen Entwicklung verschiedener Branchen oder Märkte können von der CSS AG durch einen breiten Marktzugang in zahlreiche Branchen sehr geringgehalten werden. Regelmäßig kompensieren aufstrebende Branchen durch erhöhte Nachfrage etwaige Schwächephasen anderer Branchen, sodass das Marktvolumen der CSS AG im Ergebnis ständig weiterwachsen konnte und kann.

Das Produkt eGECKO läuft seit seiner Erstellung und Freigabe für den Vertrieb stabil und ohne erwähnenswerte Fehler und hat sich am Markt fest etabliert. Die Anwendungen laufen performant und werden von unseren Kunden zuverlässig eingesetzt. Die Funktionalität und Bedienerfreundlichkeit der eGECKO Produktpalette wird permanent weiterentwickelt und in all seinen Facetten optimiert. Zusätzlich wird das Produktportfolio durch neue Module ergänzt und ausgebaut. Ein kompetenter Support unterstützt Kunden bei Rückfragen zu der Nutzung der Produkte.

Die CSS AG hat zur Vermeidung von Sicherheitsrisiken kontinuierlich in die interne Sicherheit investiert. Dies geht von permanenter Fortbildung der verantwortlichen Mitarbeiter über spezielle Sicherheitssoftware bis hin zu Zugangssperren sowie der permanenten Förderung der Tätigkeit des Datenschutzbeauftragten. CSS legt Wert auf höchstmögliche Qualität der Software und unterzieht die Software eGECKO einer regelmäßigen Zertifizierung durch eine renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und die Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung.

Die aktive Marktbeobachtung und Marktbearbeitung ist für uns ein wesentlicher Teil der Produktstrategie, um sicherzustellen, dass für jedes neuentwickelte Produkt vor Fertigstellung bereits ein potenzieller Kundenkreis existiert. Darüber hinaus hat die CSS AG zur weiteren Absicherung von Risiken sowohl eine Produkthaftpflichtversicherung als auch eine D&O-Versicherung für die leitenden Mitarbeiter, die Vorstände und die Mitglieder des Aufsichtsrates abgeschlossen.

Für die kommenden Jahre wird gemäß der mittelfristigen Unternehmensplanung die Transformation des Lizenzmodells auf Subscriptions-Basis weitergeführt. Aus den bereits getätigten Lizenzumsätzen der Vergangenheit werden auch weiterhin jährliche Steigerungen der Wartungserlöse erwartet. Ebenso fungiert der Bereich Dienstleistungen als ein weiterer Wachstumstreiber des Unternehmens. . Hierzu tragen permanent verbesserte Beratungsleistungen und die Unterstützung der Organisation der Prozesse beim Kunden sowie die von der CSS AG getätigten Investitionen in neues, hochqualifiziertes Personal bei.

Darüber hinaus wurde die Unternehmens- und Führungsstruktur der CSS AG im Hinblick auf den Wachstumskurs des Unternehmens regelmäßig überprüft und angepasst. Die Leiter der operativen Bereiche der CSS AG treffen sich regelmäßig mit dem Vorstand zur Besprechung aller wesentlichen Geschäftsvorfälle und zur Abstimmung weiterer aktuell relevanter Themengebiete. Neben einer Priorisierung der erforderlichen Maßnahmen wird hierdurch auch der Informationsfluss über die jeweiligen Bereichsgrenzen hinweg gefördert.

Auswirkungen der aktuellen wirtschaftlichen Krisen im Jahr 2023 auf die CSS AG

Das Geschäftsmodell der CSS AG ist generell als robust zu bewerten, Klumpenrisiken in Bezug auf Kunden oder Branchen bestehen nicht. Dennoch könnte auch ein Unternehmen mit breit gefächertem Umsatzpotential und Risikoprofil von einer schweren Wirtschaftskrise getroffen werden. Die CSS AG konnte bisher unbeeinträchtigt die aktuellen Krisen bewältigen. Jedoch haben die Unsicherheiten auf den Märkten durch den Ukraine-Krieg, die Energie-Krise und die Unterbrechung der Lieferketten im Geschäftsjahr 2023 potenziell Einfluss auf den Geschäftserfolg der CSS, z.B. weil Kunden Investitionsentscheidungen verschieben.

Positiv ist zu registrieren, dass nahezu alle Kunden Beratungs- und Schulungsangebote in Form von Online-Angeboten gut angenommen haben und der Dienstleistungs-Bereich seine ambitionierten Planziele erreichen konnte.

Prognosebericht

Gesamtwirtschaftlich ist die deutsche Wirtschaft nach einem Jahrzehnt stetigen Wachstums durch die Corona-Pandemie seit 2020 in eine Rezession mit stark steigender Inflation und rückläufigem Bruttoinlandsprodukt geraten. Verstärkt durch den Ukraine-Krieg verbunden mit einer Energiekrise und weltweit unterbrochenen Lieferketten hat sich das wirtschaftliche Klima weltweit stark abgekühlt.

Die Corona-Pandemie hat den digitalen Wandel stark beschleunigt. Gerade auch im Bereich der kaufmännischen Softwarelösungen gewinnen abteilungsübergreifende automatisierte digitale Workflows auf einer Datenbasis zunehmend an Bedeutung und eröffnen der CSS AG mit der integrierten Softwarelösung eGECKO neue Einsatzmöglichkeiten und Märkte. CSS trägt der technischen Weiterentwicklung mit verstärktem Fokus auf cloudbasierte Softwarelösungen und Erweiterung der individualisierten Web-Anwendungen Rechnung.

Zweigniederlassungsbericht

Der Hauptsitz der CSS AG befindet sich in Künzell bei Fulda, seit dem Umzug zum 01.10.2023 in einem modernen Neubau in der Danziger Straße. Daneben bestanden im Jahr 2023 Geschäftsstellen in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Lampertheim, Villingen-Schwenningen, Landsberg und München (bis 31.08.2023).

Wir versichern, dass im Lagebericht nach bestem Wissen der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt wird, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken beschrieben sind.

 

Künzell, 16. Februar 2024

CSS Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Robert Lindner, Vorstandsvorsitzender

Stevan Lutz

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

CSS AG, KÜNZELL

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.936.246,22 2.979.066,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.292.857,00 2.635.834,00
II. Sachanlagen 1.643.389,22 343.232,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 6.627.729,20 6.731.794,26
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.943.072,08 2.705.428,87
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.684.657,12 4.026.365,39
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 320.052,56 251.770,46
9.884.027,98 9.962.630,72

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL 1.075.000,30 1.075.000,30
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 800.000,30 800.000,30
III. Gewinnrücklagen 25.000,00 25.000,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.748.976,00 3.674.396,13
C. VERBINDLICHKEITEN 5.710.013,45 5.066.105,72
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 2.451,30)
- davon aus Steuern: EUR 292.031,61 (Vorjahr: EUR 307.959,97)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 350.038,23 147.128,57
9.884.027,98 9.962.630,72

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 34.244.703,00 30.493.067,49
2. Personalaufwand -20.657.459,65 -18.078.826,54
a) Löhne und Gehälter -17.141.446,18 -15.145.222,37
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.516.013,47 -2.933.604,17
3. Abschreibungen -1.927.643,54 -1.572.740,35
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.927.643,54 -1.572.740,35
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.520.542,91 -7.904.055,51
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.555,43 389,31
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -38,00 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -859.654,31 -1.311.260,23
8. Ergebnis nach Steuern 2.308.920,02 1.626.574,17
9. Sonstige Steuern -22.745,31 -38.533,81
10. Aufgrund von Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne -2.286.174,71 -1.588.040,36
11. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die CSS AG mit Sitz in Künzell (Danziger Straße 4, 36093 Künzell, Amtsgericht Fulda, HRB 6718) ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss der CSS AG wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes (AktG) zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung linearer Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt 3 bis 8 Jahre.

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- - oder Herstellungskosten abzüglich linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und betragen für Mietereinbauten 20 Jahre, für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis EUR 800 werden entsprechend den steuerlichen Regelungen im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zum beizulegenden Wert angesetzt. Auf Forderungen, die durch bestimmte Risiken gefährdet sind, werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Guthaben bei Kreditinstituten sowie der Kassenbestand sind zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden über die Laufzeit der zu Grunde liegenden Verträge linear aufgelöst.

Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die in den Jahren 2012 bis 2020 entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Lizenzen werden planmäßig über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 und 8 Jahren abgeschrieben, welche sich an dem Zeitraum orientiert, in dem die mit den erworbenen und verschmolzenen Gesellschaften übernommenen Kunden sukzessive auf eigene Produkte umgestellt werden.

Zur Entwicklung des Anlagevermögens vergleiche die Darstellung auf der folgenden Seite.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich (TEUR: 1.919,2, Vorjahr TEUR: 1.252,2) und für Gewährleistungen (TEUR: 528,0, Vorjahr TEUR: 327,0).

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.422.548,03 0,00 0,00 0,00 5.422.548,03
2. Firmenwerte 6.929.019,93 0,00 0,00 0,00 6.929.019,93
12.351.567,96 0,00 0,00 0,00 12.351.567,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 92.378,58 261.956,15 92.378,58 0,00 261.956,15
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 855.937,07 1.764.488,61 352.875,42 0,00 2.267.550,26
948.315,65 2.026.444,76 445.254,00 0,00 2.529.506,41
Gesamtsumme 13.299.883,61 2.026.444,76 445.254,00 0,00 14.881.074,37
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.161.680,03 624.304,00 0,00 4.785.984,03
2. Firmenwerte 5.554.053,93 718.673,00 0,00 6.272.726,93
9.715.733,96 1.342.977,00 0,00 11.058.710,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 52.602,58 9.665,93 59.649,58 2.618,93
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 552.481,07 575.000,61 243.983,42 883.498,26
605.083,65 584.666,54 303.633,00 886.117,19
Gesamtsumme 10.320.817,61 1.927.643,54 303.633,00 11.944.828,15
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 636.564,00 1.260.868,00
2. Firmenwerte 656.293,00 1.374.966,00
1.292.857,00 2.635.834,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 259.337,22 39.776,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.384.052,00 303.456,00
1.643.389,22 343.232,00
Gesamtsumme 2.936.246,22 2.979.066,00

Verbindlichkeitenspiegel

mit einer Restlaufzeit von
Bilanzposition der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr 2 bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren
TEuro TEuro TEuro TEuro
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.169,6 1.169,6 0,0 0,0
(Vorjahr) (1.492,9) (1.492,9) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären 4.198,4 4.198,4 0,0 0,0
(Vorjahr) (3.236,0) (3.236,0) (0,0) (0,0)
Sonstige Verbindlichkeiten 342,0 342,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (337,2) (337,2) (0,0) (0,0)
- davon aus Steuern TEuro 292,0 (Vorjahr TEuro 308,0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEuro 0,0 (Vorjahr TEuro 2,5)
5.710,0 5.710,0 0,00 0,00
(5.066,1) (5.066,1) (0,00) (0,00)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 16,8 (Vorjahr: TEUR 0,0).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären von TEUR 4.198,4 stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie sonstige Verbindlichkeiten dar.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

TEUR
Verpflichtung aus Leasingverträgen 1.039,4
(hiervon innerhalb eines Jahres fällig) (556,9)
Verpflichtungen aus Gebäudemieten 18.029,6
(hiervon innerhalb eines Jahres fällig) (1.088,0)

Aufwendungen und Erträge von außerordentlicher Bedeutung nach § 285 Nr. 31 HGB

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Sachbezüge von TEUR 528,1, Erträge aus der Weiterberechnung von Dienstleistungen von TEUR 365,0 sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 801,3.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 797,6.

Beschäftigte Arbeitnehmer

Die Arbeitnehmer gliedern sich im Jahresdurchschnitt wie folgt auf:

2023 2022
Angestellte 294 274
davon Vollzeit Beschäftigte 221 200
davon Teilzeit Beschäftigte 73 74
Summe 294 274

Der Beschäftigungsstand zum 31. Dezember 2023 beträgt 304 Arbeitnehmer (Vorjahr: 293 Arbeitnehmer).

Mitglieder des Vorstandes:

 

Robert Lindner Betriebswirt (FH)

 

- Vorstandsvorsitzender

 

Stevan Lutz Master of Science (MSc) in General Management

 

- ab 20.03.2023

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wird mit Hinweis auf § 286 Nr. 4 HGB verzichtet.

Mitglieder des Aufsichtsrates:

ausgeübter Beruf:
Michael Friemel, Aufsichtsratvorsitzender Maschinenbautechniker (FH)
Oliver Koethe Principal
Christoph Gadermair Vice President

Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Die CSS AG wird in den Konzernabschluss der CSS HoldCo GmbH mit Sitz in Künzell einbezogen.

Die CSS AG (Organgesellschaft) hat am 30. März 2022 mit der CSS BidCo GmbH als Organträger einen Ergebnisabführungsvertrag mit wirtschaftlicher Wirkung ab Beginn des Geschäftsjahres 2022 abgeschlossen.

Der Vertrag ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Er kann schriftlich mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Geschäftsjahres gekündigt werden, erstmals jedoch mit Wirkung zum Ablauf desjenigen Geschäftsjahres, an dessen Ende seit dem Inkrafttreten des Vertrages mindestens fünf Zeitjahre verstrichen sind. Wird der Vertrag nicht gekündigt, so verlängert er sich bei gleicher Kündigungsfrist jeweils um ein Geschäftsjahr.

Angaben nach dem Aktienrecht

Eigenkapital

Das voll eingezahlte gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 EUR 250.000,00.

Zu den ausgegebenen Aktien werden folgende zusätzliche Erläuterungen gegeben (gemäß § 152 Abs. 1 S. 2 AktG):

Zahl Gattung Nennwert
Nennbetragslose Stückaktien EUR
250.000 je EUR 1,00 250.000,00

Die Aktien sind auf den Namen der Aktionäre ausgestellt und werden in einem elektronischen Aktienverzeichnis geführt.

Angaben zur Kapitalrücklage gemäß § 152 Abs. 2 AktG

Vortrag 1. Januar 2023 800.000,30 EUR
+ Zugänge 0,00 EUR
- Abgänge 0,00 EUR
Kapitalrücklage per 31. Dezember 2023 800.000,30 EUR

Angaben zur Gewinnrücklage (gesetzliche Rücklage) gemäß § 152 Abs. 3 AktG

Vortrag 1. Januar 2023 25.000,00 EUR
+ Zugänge 0,00 EUR
- Abgänge 0,00 EUR
Gewinnrücklage per 31. Dezember 2023 25.000,00 EUR

Hauptversammlung

Der Aufsichtsrat hat mit Beschluss vom 21. März 2023 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 in der von der Hanseatische Mittelstands Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, testierten Fassung gebilligt. Dadurch gilt der Jahresabschluss gemäß § 172 AktG in Verbindung mit § 20 Abs. 4 der Satzung der CSS AG als festgestellt.

Die ordentliche Hauptversammlung vom 21. März 2023 hat den für das Geschäftsjahr 2022 festgestellten Jahresabschluss zur Kenntnis genommen und dem Vorstand sowie Mitgliedern des Aufsichtsrates Entlastung erteilt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Künzell, 16. Februar 2024

CSS Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Robert Lindner, Vorstandsvorsitzender

Stevan Lutz

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechung sowie Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss (und dem Lagebericht) haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CSS AG, Künzell

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CSS AG, Künzell, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CSS AG, Künzell, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Die Abschlussprüfung ist gleichwohl ihrem Wesen nach keine Unterschlagungsprüfung, d.h. sie ist nicht primär darauf ausgerichtet, Untreuehandlungen, Unterschlagungen oder ähnliche Sachverhalte aufzudecken. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 8. März 2024

Hanseatische Mittelstands Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. H.-W. Kortmann, Wirtschaftsprüfer

gez. S. Fischer, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung

Geschäftsjahr 2023

Der Aufsichtsrat der CSS AG erstattet der Hauptversammlung folgenden Bericht gemäß § 171 AktG betreffend das Geschäftsjahr 2023.

1. Aufsichtsratsmitglieder

Im Geschäftsjahr 2023 bestand der Aufsichtsrat aus Herrn Michael Friemel, Herrn Oliver Koethe und Herr Christoph Gadermair, wobei Herrn Michael Friemel Vorsitzender des Aufsichtsrates und Herr Oliver Koethe sein Stellvertreter war.

2. Sitzungen und Ausschüsse

Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2023 zu drei Sitzungen zusammengekommen.

Die Sitzungen wurden abgehalten

am 21. März 2023 in Künzell, Bilanzaufsichtsratssitzung,

am 19. Juli 2023 in Künzell,

am 21. Dezember 2023 virtuell, Budgetmeeting.

Auf die Bildung von Ausschüssen hat der Aufsichtsrat aufgrund der Größe des Gremiums verzichtet.

3. Rechenschaftsbericht des Aufsichtsrates über seine Tätigkeit

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben ordnungsgemäß wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens fortlaufend überwacht und beratend begleitet. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig zeitnah und umfassend informiert und relevante wirtschaftliche Kennzahlen aufbereitet.

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte und die aktuelle Lage unterrichtet.

Einzelne Mitglieder des Aufsichtsrats wurden entsprechend ihrer jeweiligen besonderen Beratungsexpertise für CSS AG auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen informiert und standen dem Vorstand beratend zur Seite.

Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2023 durch Gespräche mit dem Vorstand und mit dem Abschlussprüfer von der Rechtsmäßigkeit der Unternehmensführung bei der CSS AG überzeugt. Daraus hat der Aufsichtsrat geschlossen, dass der Vorstand seinerseits die korrekte Handlungsweise der Mitarbeiter der CSS AG wirkungsvoll überwacht.

Im Geschäftsjahr 2023 bestand für den Aufsichtsrat keine Veranlassung, von seinem Einsichtsrecht nach § 111 Abs. 2 AktG Gebrauch zu machen, wonach der Aufsichtsrat die Bücher und Schriften der Gesellschaft sowie die Vermögensgegenstände, namentlich Bankkonten und Waren, einsehen und prüfen darf.

Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind und über die die Hauptversammlung zu informieren wäre, sind auch im Berichtsjahr 2023 nicht aufgetreten.

4. Vorstandsfragen

Im gesamten Geschäftsjahr 2023 war Herr Robert Lindner einzelvertretungsberechtigter Vorstand der Gesellschaft. Durch Beschluss vom 21. März 2023 mit Wirkung zum 21. März 2023 hat der Aufsichtsrat Herrn Stevan Lutz zum weiteren, einzelvertretungsberechtigten Vorstand der Gesellschaft bestellt. Herr Lutz ist im Rahmen des § 112 AktG von den Beschränkungen des Mehrfachvertretungsverbotes des § 181 2. Alt. BGB befreit.

5. Ergebnis der eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Prüfungsberichts des Abschlussprüfers

Der Jahresabschluss der CSS AG auf den 31. Dezember 2023 nebst Lagebericht wurde nach den Grundsätzen des Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt.

Der Aufsichtsrat hat entsprechend der Wahl der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 21. März 2023 für das Berichtsjahr die Hanseatische Mittelstands Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, mit der Jahresabschlussprüfung der CSS AG beauftragt. Besondere Vereinbarungen über zusätzliche Prüfungsschwerpunkte oder Berichtspflichten wurden nicht getroffen.

Der Abschlussprüfer hat festgestellt, dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten worden sind und hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Rechtzeitig vor der Bilanzaufsichtsratssitzung am 26. März 2024 lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrates der Jahresabschluss nebst Lagebericht und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 vor.

In der Bilanzaufsichtsratssitzung am 26. März 2024 hat sich der Aufsichtsrat die Unterlagen im Detail vom Vorstand und vom Abschlussprüfer erläutern lassen. Der Abschlussprüfer berichtete über den Verlauf und die Ergebnisse der Prüfungen. Der Aufsichtsrat hat bei seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses nebst Lagebericht zum 31. Dezember 2023 keinen Verstoß gegen allgemeine gesetzliche Regeln für den Jahresabschluss und den Lagebericht festgestellt. Die vom Gesetz verlangten Angaben und Unterlagen sind nach der Prüfung des Aufsichtsrates übersichtlich und vollständig dargestellt.

Der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers entspricht den gesetzlichen Anforderungen. Dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer stimmt der Aufsichtsrat aufgrund seiner eigenen Prüfung zu.

Im Lagebericht stimmen die vom Vorstand für CSS AG getroffenen Einschätzungen mit den unterjährigen Berichten an den Aufsichtsrat überein. Auf Basis einer eigenen Beurteilung der Lage der CSS AG und einer eigenen Prognose für die zukünftige Entwicklung der CSS AG kommt der Aufsichtsrat zu den gleichen Einschätzungen. Aus Sicht des Aufsichtsrats zeichnet der Lagebericht ein realistisches Bild der Lage der CSS AG und ihrer Perspektiven.

6. Gewinnabführung aufgrund Gewinnabführungsvertrages

Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zwischen der Gesellschaft als beherrschtem Unternehmen und der CSS BidCo GmbH als herrschendem Unternehmen vom 30. März 2022 ist kein Beschluss über eine Ergebnisverwendung zu fassen.

7. Schlusserklärung

Nach den abschließenden Ergebnissen unserer Prüfung haben wir keine Einwendungen zu erheben. Der Jahresabschluss der CSS AG zum 31. Dezember 2023 nebst Lagebericht in der vom Vorstand aufgestellten und von der Hanseatischen Mittelstands Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüften und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Fassung, wurde gemäß § 171 Abs. 1, 172 AktG vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 26. März 2024 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

 

Künzell, 26. März 2024

Michael Friemel, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Der Jahresabschluss wurde auf der Hauptversammlung am 26. März 2024 festgestellt.

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