Sonnleitner Immobilien Germany GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Sonnleitner seit 17.12.2018 | Geschäftsführer |
Maximilian Sonnleitner seit 17.12.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sonnleitner Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sonnleitner Germany GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23SONNLEITNER GERMANY GMBH, NÜRNBERGGrundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell Die Gesellschaft vertreibt Neuwägen der Marken Renault, Dacia, Nissan, Alpine und Ahorn sowie Gebrauchtwagen direkt an den Endkunden und Partnerhändler. Es bestehen mittlerweile sechs Standorte im Nürnberger Raum sowie ein Standort in Regensburg und ein Standort in Weiden in der Oberpfalz an denen auch KFZ-Werkstätten betrieben werden. Als reiner Dienstleistungsbetrieb im KFZ-Bereich sehen wir uns mit keiner Forschungsnotwendigkeit konfrontiert. Die Gesellschaft wurde Ende 2018 gegründet. Mit Wirkung Anfang Juli 2019 wuchs der Geschäftsbetrieb der Autohaus Bronner GmbH & Co. KG im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge an. Anfang 2020 erfolgte die Übernahme des Geschäftsbetriebs der "Die Wagners Autohaus B. Wagner Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)", welche mit Wirkung zum 01.09.2021 auf die Sonnleitner Germany GmbH verschmolzen wurde. Am 01.09.2020 wurde der Betrieb in der Filiale in Happurg aufgenommen. Seit 01.01.2022 wird eine zusätzliche Filiale im Nürnberger Norden betrieben. Gleichzeitig wurden die Anteile an der Automobile Kraus GmbH an einem neuen Standort in Regensburg übernommen. Die Verschmelzung der Automobile Kraus GmbH auf die Sonnleitner Germany GmbH ist mit Wirkung zum 01.09.2022 erfolgt. Per 01.07.2023 wurde ein weiterer Standort im Rahmen eines Asset-Deals in Weiden in der Oberpfalz übernommen. Wirtschaftsbericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisebereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 laut Statistischem Bundesamt im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % gesunken. Hohe Preise in allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Steigende Zinsen führten zu ungünstigen Finanzierungsbedingungen und einer geringeren Nachfrage. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich ausweiten. Während der Groß- und Einzelhandel deutlich nachgaben, legte der Kraftfahrzeughandel zu. Der bis August 2023 geltende Umweltbonus für Elektroautos trug zu einem Anstieg der gewerblichen PKW-Neuzulassungen bei. Im Jahr 2023 gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Erwerbstätigen um 0,7 %, was zugleich den höchsten jemals in Deutschland ermittelten Beschäftigungsstand bedeutet. Im Gesamtjahr 2023 wurden in Deutschland 2,8 Mio. PKW neu zugelassen, dies entspricht sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Während die Neuzulassungen in Europa und USA noch weit unter Vorkrisenniveau sind legten die Verkäufe in Mexiko, Japan, Indien und Brasilien deutlich zu. In China konnte sogar ein Rekordjahr erzielt werden. Auf dem europäischen PKW-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 knapp 12,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, rund 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 wurden 19 Prozent weniger zugelassen. Geschäftsverlauf Generell ist unsere Umsatzentwicklung sehr stark mit dem heimischen Automobilmarkt verknüpft. Da der Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen, bedingt durch den hohen Preis, den Löwenanteil des Umsatzes ausmacht, ist der mit der Branchenentwicklung nicht so stark korrelierende Werkstättenbereich für die Ermittlung von Umsatzkennzahlen nur von untergeordneter Bedeutung. Unsere Ergebnisse werden stark von der Auszahlung von Verkaufsunterstützungen durch die Hersteller beeinflusst. Das abgelaufene Wirtschaftsjahr war teilweise noch durch die Auswirkungen des Ukrainekrieges beeinträchtigt. Die allgemeine Verunsicherung sowie die steigenden Energie- und Lebenshaltungskosten sorgten für eine allgemeine Kaufzurückhaltung und hatte negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft. Die Eröffnung des zusätzlichen Standorts im Juli 2023 hat Anlaufkosten verursacht und noch nicht zu den erwarteten Umsätzen geführt, insbesondere aufgrund des Ausscheidens der bisher an diesem Standort wesentlichen Marke Volvo. Mit dem Wegfall der Marke haben auch mehrere Mitarbeiter:innen das Unternehmen verlassen, wodurch eine kurzfristige Lücke entstanden ist, welche geschlossen werden musste. Es wurde mit den Vorbereitungen für die Einführung der Kernmarken (Renault, Dacia, Nissan) des Unternehmens begonnen. Es benötigt etwas Zeit, um sich als Standort der Marken Renault, Dacia und Nissan zu etablieren und die erforderlichen Umsätze und Erträge für das Gesamtergebnis beizusteuern. Die langfristig angelegte Modernisierung und Professionalisierung unserer EDV-Systeme hat sich in diesem Wirtschaftsjahr durch die Weiterentwicklung unseres Warenwirtschaftssystems (ASK) fortgesetzt. Ertragslage Entscheidend für die Entwicklung der Ertragslage der Gesellschaft sind die Rabatte und Sonderaktionen der Hersteller. Aufgrund der Umsatzausweitung und einer Stabilisierung der Fixkosten konnte die Ertragssituation deutlich verbessert werden, obwohl die Hersteller die Margen teilweise reduziert haben. Die Umsatzerlöse betragen TEUR 88.171 (VJ TEUR 48.031) und entfallen im Wesentlichen mit ca. 78 % (VJ 70 %) auf den Verkauf von Neuwägen, mit ca. 7 % (VJ 9 %) auf Erlöse aus Reparaturen und mit ca. 10 % (VJ 14 %) auf den Verkauf von Gebrauchtwagen. Die Umsatzerlöse werden in voller Höhe im regionalen Markt erzielt. Die Umsatzrentabilität beträgt 0,1 % (VJ -3,9 %). Die Umsatzerlöse entfallen dabei - entsprechend der internen Kostenrechnung - auf die Haupt- und die Zweigniederlassungen wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 581 (VJ TEUR 880). Im Geschäftsjahr sind Erträge aus Förderungen Elektrofahrzeuge in Höhe von TEUR 217 (VJ TEUR 717) enthalten. In Höhe von TEUR 10.012 (VJ TEUR 6.137) mindern Rabatte und Sonderaktionen der Hersteller die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Die Materialaufwandsquote beträgt somit 88,8 % (VJ 89,5 %). Die Personalaufwandsquote ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken und beträgt 5,9 % (VJ 8,0 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um rd. 50 % erhöht, was neben den neuen Standorten und damit im Zusammenhang stehenden Aufwendungen (Mieten, Instandhaltungen, Werbemaßnahmen) und auch in einer Umlage von der Muttergesellschaft begründet ist. Das Betriebsergebnis liegt bei TEUR 862 (VJ TEUR -2.006). Nach Zinsen sowie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 25 (VJ Ertrag TEUR 255) sowie nach Abzug der sonstigen Steuern ergibt sich somit ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 21 (VJ Jahresfehlbetrag TEUR -1.852). Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme beträgt zum 31. August 2023 TEUR 39.422 (VJ TEUR 19.237). Neben dem Anlagevermögen in Höhe von TEUR 3.832 (VJ TEUR 3.687) bilden die Vorräte in Höhe von TEUR 24.711 (VJ TEUR 10.190), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.934 (VJ TEUR 1.967), die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 3.534 (VJ TEUR 2.294) sowie die liquiden Mittel in Höhe von TEUR 742 (VJ TEUR 909) die wesentlichen Positionen der Aktivseite. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen die Rabatte und Sonderaktionen hinsichtlich Verkaufsförderung der Hersteller. Daneben sind hier Steuererstattungsansprüche ausgewiesen. In den Vorräten werden die neu angeschafften Vorführwägen mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 5.601 ausgewiesen, da diese in der Regel innerhalb eines Geschäftsjahres wieder veräußert werden und nicht dauernd dem eigenen Geschäftsbetrieb dienen. Per 31. August 2023 liegt das Eigenkapital bei TEUR 3.088 (VJ TEUR 3.067), in der Folge ergibt sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von 7,8 % (VJ 15,9 %). Das Eigenkapital deckt im Wesentlichen das langfristig gebundene Vermögen ohne die Finanzanlagen. Die sonstigen Rückstellungen betragen zum Stichtag TEUR 919 (VJ TEUR 590) und betreffen mit TEUR 548 (VJ TEUR 387) die aus Leasingverhältnissen resultierenden Rücknahmeverpflichtungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten mit TEUR 0 (VJ TEUR 0) und sonstige Verbindlichkeiten mit TEUR 10.020 (VJ TEUR 4.997). Diese betreffen in Höhe von TEUR 10.020 (VJ TEUR 4.877) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Investitionen und Finanzierung Als Zugänge sind hier die Anschaffungskosten der Firmenwerte der Automobile Kraus GmbH (TEUR 541), der Autohaus am Forst GmbH (TEUR 200) sowie der Geuss Automobil GmbH (TEUR 50), die Software (TEUR 16), die Betriebs- und Geschäftsausstattung aus der Verschmelzung der Automobile Kraus GmbH (TEUR 21), die Betriebs- und Geschäftsausstattung für den neuen Betrieb in Weiden (TEUR 120), die Investitionen in die Gebäude (TEUR 187) sowie die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 153). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 23.851 (VJ TEUR 9.028) und resultieren im Wesentlichen aus den durch die PKW-Hersteller gegebenen Finanzierungsmöglichkeiten, stehen also mithin bis auf Weiteres zur Verfügung. Der vereinfachte Cashflow (Jahresfehlbetrag/-überschuss zzgl. Abschreibungen) beträgt im Berichtszeitraum TEUR 586 (VJ TEUR -1.422). Die weitere Unternehmensfinanzierung ist aufgrund des Eigenkapitals bzw. der vorhanden finanziellen Mittel auch durch den Unternehmensverbund gewährleistet. Gesamtaussage zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die Erhöhung der Listenpreise, die Reduktion der Herstelleraktionen für die Kunden sowie die Reduktion der Händlermargen haben sich negativ auf die VFE-Lage ausgewirkt. Die Neueröffnung des Standorts in Weiden ab Juli 2023 hat sich aufgrund von Anlaufverlusten ebenfalls negativ ausgewirkt. Der Konsolidierungsprozess zeigt bereits Wirkung und wird weiter fortgeführt. Der Fokus liegt auf der Schaffung geeigneter Strukturen und damit wurde der Grundstein für eine fundierte Organisation für den Geschäftsbetrieb mit mehreren Filialen gelegt. Die positive Auswirkung dieser strategischen Entscheidung ist bereits erkennbar, wird jedoch sehr stark von der zukünftigen Entwicklung des Marktumfeldes, im Wesentlichen der Entwicklung der Inflation, der Zinslandschaft und generell der Preispolitik der Hersteller abhängig sein. Als Gegenmaßnahme haben wir bereits mit der Analyse der Personalsituation begonnen und Optimierungsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Die im Vorjahr getroffene Prognose hinsichtlich des Umsatzes wurde erreicht. Das Ziel, trotz schwieriger Rahmenbedingungen, ein deutlich verbessertes Ergebnis zu erzielen ist gelungen. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose Der deutsche PKW-Markt ist weiter unter Vorkrisenniveau. Die Neuzulassungen liegen weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenjahr 2019. In Deutschland wurden im Februar 2024 5 % mehr PKW neu zugelassen als noch im Vergleichsmonat des Vorjahres. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres stehen somit 431.000 Neufahrzeuge (+12 %) in den Büchern. Aufgrund des abrupten Endes der Förderung von Elektrofahrzeugen privater Halter im Dezember vergangenen Jahres steht der deutsche Markt für Elektro-PKW deutlich unter Druck. Die Elektro-Neuzulassungen waren im Februar um fünf Prozent rückläufig. Die Auftragseingänge aus dem Inland aller Antriebsarten bei den deutschen Herstellern stiegen im Februar 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20 Prozent. Der Importeur, die Renault Deutschland AG (RDAG) hat im Herbst 2022 sämtliche Händler- und Serviceverträge der Marken Renault und Dacia mit dem Händlernetz per 31. Dezember 2022, mit dem Ziel im Jahr 2024 neue Verträge basierend auf dem europäischen Rahmenvertrag einzuführen, gekündigt. Das Vertragshändlersystem bleibt bei Renault zweistufig und bei Dacia wird es zukünftig einstufig werden. Jenen Händler mit denen die RDAG auch zukünftig zusammenarbeiten möchte, wurde im Zuge der Kündigung eine Option eingeräumt. Wir haben die Option erhalten und angenommen. Rund 200 kleineren Partner wurden keine Verträge mehr angeboten, sodass mit einer Verschiebung der Marktverhältnisse zu rechnen ist. Auch wir haben auf Aufforderung des Importeurs unseren Sekundärpartnern gekündigt. Derzeit finden Verhandlungen mit potenziellen neuen Sekundärpartnern sowie eine Neuorganisation des gesamten Händlernetzes statt. Von dieser Neuordnung werden größere Händler, wie wir es sind, profitieren und unsere Stellung am Markt positiv beeinflussen. Die Renault Group verzeichnet aktuell Rekordergebnisse und verweist auf die Erfolge der Renaulution Strategie. Die Renault Group kündigt in deren Ausblick für 2024 eine Produktoffensive mit der Einführung von zehn neuen Modellen (davon sieben der Marke Renault) an und rechnet mit einem stabilen europäischen Automobilmarkt. Wir werden unsere Position im Markt weiter stärken. Ziel ist es, in den nächsten Jahren durch Einsatz unserer eigenen Warenwirtschaft und Anpassung von Abläufen das unproduktive Personal noch weiter zu senken. Aus jetziger Sicht gehen wir von keinem absoluten Umsatzrückgang aus, da wir im Juli 2023 einen weiteren Standort in Weiden in der Oberpfalz eröffnet und damit die geplanten Standortentwicklungen abgeschlossen haben. Der Umsatz bis Februar 2024 liegt ca. 10 % unter dem Vorjahr, in dem die Auslieferungen der Lieferverzögerungen zu Sondereffekten geführt hat. Weiter haben die Kündigungen im Sekundärnetz zu Umsatzrückgängen bei den Sekundärpartnern geführt. Wir gehen davon aus, dass sich die Kaufzurückhaltung entspannt und der Umsatz im Geschäftsjahr 2023/24 in etwa bei den Werten des Vorjahres liegen wird. Trotz der dynamischen und unsicheren Situation in der gesamten Branche rechnen wir damit, dass das Geschäftsjahr positiv abgeschlossenen werden kann. Die Personalkosten der eingeführten Managementebene stehen nun wesentlich höheren Umsätzen entgegen und entwickeln sich somit in Relation zum Umsatz in die richtige Richtung. Die Erreichung von Zielvorgaben der Hersteller gestalten sich immer schwieriger, sodass dies zu niedrigeren Bonifikationen führt. Dieser Umstand gepaart mit Reduktionen von Händlermargen wirken sich nachteilig auf die Deckungen und somit die Ertragslage aus. Wir gehen jedoch von einer deutlichen Verbesserung des Jahresergebnisses im Vergleich zum Vorjahr aus. Unsere Erwartungshaltung wird dabei insbesondere vom dem Konsolidierungsprozess des Standorts Weiden sowie der im aktuellen Berichtsjahr angestoßenen Analyse der Personalsituation und damit verbundener Optimierungsmaßnahmen getragen. Die Erhöhung der Listenpreise der Fahrzeuge bei gleichzeitiger Reduktion der Nachlässe an die Kunden tragen zu einer Verunsicherung bei. Aufgrund der vorherrschenden Volatilität warten viele potenzielle Käufer ab, bis sich die Lage etwas stabilisiert hat. Zusätzlich wirken sich die Zinserhöhungen negativ auf den Automobilhandel aus, da höhere Kaufpreise und höhere Finanzierungskosten die monatliche Belastung, im Vergleich zur vorangegangenen Finanzierung, teilweise um ein Vielfaches übersteigen. Der zusätzliche Unsicherheitsfaktor aufgrund des Konflikts in der Ukraine, der Steigerung der Lebenshaltungskosten (Energie, Lebensmittel, etc.) beeinflusst auch das Kaufverhalten der Konsumenten. Für nicht zwingend notwendige bzw. teurere Anschaffung steht weniger Geld zur Verfügung, sodass diese Investitionen genau hinterfragt und hinausgezögert werden. Es ist erkennbar, dass die Nutzungsdauer der Fahrzeuge zunimmt und dadurch mehr in Service- und Reparaturarbeiten investiert wird. Chancen Ein Großteil unserer Anstrengungen wird im Bereich EDV stattfinden. Eine perfekt angepasste EDV ist ein großer Wettbewerbsvorteil in der Zukunft. Auch im Bereich Online-Vertrieb haben wir im Vorjahr Fuß gefasst. Es wurde eine eigene Abteilung gegründet und mit der Umsetzung begonnen. Wir werden diesen Bereich im nächsten Wirtschaftsjahr weiter vorantreiben. Mit der Einführung des Kundenportals wurde gestartet. Die Entwicklung und Integration einer Kundenapp wurde im Frühjahr 2024 abgeschlossen und ausgerollt die Weiterentwicklung und Einführung eines virtuellen Schauraums sind Ziele für das nächste Wirtschaftsjahr. Risiken Den allgemeinen Marktrisiken wird durch ständige Beobachtung der Märkte und umgehende Reaktion auf die veränderte Marktlandschaft begegnet. Sonstige akute Risiken im Bereich Personal, Technologie oder EDV sind nicht vorhanden. Diesen wird durch ständige Modernisierung und Anpassung der Betriebsumgebung vorgebeugt. Der Ausbildungsschwerpunkt der Mitarbeiter konzentrierte sich auf Schulungen durch die Hersteller der von uns vertriebenen Fahrzeugmarken und wird vorwiegend durch externe Experten durchgeführt. Der anhaltende Engpass an neuen Fachkräften stellt zunehmend ein Problem für die Zukunft dar. Wir begegnen dieser Entwicklung mit einem internen Ausbildungsprogramm und einer zentralen Lehrlingsaufnahmemethode. Einem möglichen Risiko aus der Rücknahmeverpflichtung von Leasingfahrzeugen wirken wir mit einer konservativen Festlegung der Restwerte und der Umschichtung von risikobehafteten Modellen auf Kreditfinanzierung entgegen. Die Verknappung der Ware am Gebrauchtwagensektor hat sich entspannt und aufgrund der allgemeinen Kaufzurückhaltung zu einem Lageraufbau geführt. Aufgrund der steigenden Zinsen und einem Überangebot ist mit niedrigeren zu erzielenden Verkaufspreise zurechnen sodass mit niedrigeren Deckungen zu rechnen ist. Gesamtrisikosituation Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken. Trotz des hohen Wettbewerbs und Preisdrucks sowie der großen Herausforderung bei der Servicequalität, hat sich die Gesamtrisikosituation gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend verändert. Lediglich die Auswirkungen aufgrund der Unsicherheit, der hohen Zinsen sowie Inflation und der damit verbundenen Kaufzurückhaltung beeinflussen die Gesamtrisikosituation. Ungeachtet dessen ist aus heutiger Sicht der Bestand des Unternehmens nicht gefährdet.
Nürnberg, den 27. März 2024 gez. die Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. AUGUST 2023SONNLEITNER GERMANY GMBH, NÜRNBERGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23SONNLEITNER GERMANY GMBH, NÜRNBERGA. ALLGEMEINE ANGABEN Dem Jahresabschluss zum 31. August 2023 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zugrunde. Das Prinzip der sachlichen Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. Im Interesse der Übersichtlichkeit werden die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzugeben sind, in der Regel in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. August 2023 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-277 HGB, erstellt. Die Bilanzierungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt. Gliederung Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. Die Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt. B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel (Anlage 6.1.4) dargestellt. Der Anlagenspiegel ist Teil des Anhangs. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt, wobei sich die Anschaffungskosten zeitanteilig auf die gesamte Nutzungsdauer verteilen (pro rata temporis). Die Nutzungsdauer beträgt überwiegend 10 Jahre. Die entstandenen Firmenwerte werden aufgrund der damit verbundenen, wertbegründenden Vermögensgegenstände über eine geschätzte betriebliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, soweit deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Bei Gebäuden bemisst sich die lineare Abschreibung für Abnutzung nach typisierten Vomhundertsätzen gemäß § 7 Abs. 4 S. 1 EStG. (Mieter-) Einbauten werden monatsgenau linear abgeschrieben (pro rata temporis). Den Abschreibungen auf technische Anlagen und Maschinen liegt eine durchschnittliche Nutzungsdauer zwischen 4 und 10 Jahren, den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen im Wesentlichen Nutzungsdauern zwischen 2,5 und 10 Jahren zugrunde. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung als Sofortaufwand erfasst. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu durchschnittlichen Einstandspreisen angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken auf niedrigere beizulegende Werte, die sich aus der Lagerdauer und der Verwertbarkeit ergeben, wurden angemessen und ausreichend vorgenommen. In den Vorräten werden Vorführwägen mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 5.601 ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 73 (VJ TEUR 75) vorgenommen worden. Bei den verbleibenden Forderungen ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 50 (VJ TEUR 15) abgesetzt worden, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 3 (VJ TEUR 156) und sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Es handelt sich dabei in voller Höhe um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten abzgl. notwendiger Wertberichtigungen angesetzt. In dem Posten sind im Wesentlichen Bonusforderungen in Höhe von TEUR 1.515 (VJ TEUR 1.085), Steuererstattungsansprüche mit TEUR 1.370 (VJ TEUR 845) und Kautionen mit TEUR 410 (VJ TEUR 319) enthalten. Restlaufzeiten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 408 (VJ TEUR 255) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN sonstige enthalten abgegrenzte Beiträge für Versicherungen. EIGENKAPITAL Das Eigenkapital setzt sich aus den Positionen gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage, Verlust-/Gewinnvortrag und Jahresfehlbetrag/-überschuss zusammen. RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen Für den Veranlagungszeitraum 2023 ergeben sich aufgrund der bereits geleisteten Vorauszahlungen Erstattungsansprüche, welche in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden sowie die Nachbuchungen, die sich aufgrund der BP AH Bronner mit Rechtsnachfolgerin der Sonnleitner Germany GmbH ergeben. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Im Einzelnen wurden im Wesentlichen Personalrückstellungen TEUR 195 (VJ TEUR 85), Rückstellungen für Rücknahmeverpflichtungen mit TEUR 548 (VJ TEUR 387), Abschluss- und Beratungskosten mit TEUR 66 (VJ TEUR 54) und Archivierungsrückstellungen mit TEUR 60 (VJ TEUR 21) passiviert. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten mit TEUR 0 (VJ TEUR 0) und sonstige Verbindlichkeiten mit TEUR 10.020 (VJ TEUR 4.997). Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 10.020 (VJ TEUR 4.877) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern mit TEUR 486 (VJ TEUR 541), kreditorische Debitoren mit TEUR 343 (VJ TEUR 309) und Verbindlichkeiten aus Verrechnungskonten der ehemaligen Gesellschafter der mittlerweile verschmolzenen Autohaus Wagner UG mit TEUR 0 (VJ TEUR 83). Restlaufzeiten Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. LATENTE STEUERN Die Bewertung erfolgt nach der sog. Verbindlichkeitsmethode (liability method). Zum 31. August 2023 ergab sich ein Aktivüberhang, welcher aufgrund des Aktivierungswahlrechts gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt wurde. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus Förderungen Elektrofahrzeuge in Höhe von TEUR 217 (VJ TEUR 717) enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 193 (VJ TEUR 147), Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 655 (VJ TEUR 560), Miet- und Pachtaufwendungen in Höhe von TEUR 1.384 (VJ TEUR 861), Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 108 (VJ TEUR 361), Aufwendungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 500 (VJ TEUR 320), Aufwendungen für Betriebskosten in Höhe von TEUR 414 (VJ TEUR 284), Transportaufwendungen in Höhe von TEUR 145 (VJ TEUR 125) und Versicherungen in Höhe von TEUR 93 (VJ TEUR 53). Wesentlicher Posten in den Verwaltungsaufwendungen sind die Werbeaufwendungen in Höhe von TEUR 457 (VJ TEUR 436). Zudem sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 24 (VJ TEUR 32) aus der Zuführung zu Wertberichtigungen enthalten. D. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (in TEUR) 5.188 Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, wobei sich die Verpflichtungen im Wesentlichen wie folgt darstellen:
Daneben bestehen vier (VJ drei) Mietverträge mit der Sonnleitner Immobilien Germany GmbH. Die monatliche Miete hierfür beträgt TEUR 51 (VJ TEUR 30). Die Mietverträge sind auf unbestimmte Zeit geschlossen. 2. Beschäftigtenzahl
3. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft sind im Berichtsjahr Herr Maximilian Sonnleitner (verantwortet hauptsächlich den technischen Bereich, Vertrieb sowie das Personal), Linz (Österreich), Herr Wolfgang Sonnleitner (verantwortet hauptsächlich den kaufmännischen Bereich, Finanzen, Marketing und EDV), Linz (Österreich), Herr Kurt Schiffner (verantwortet das operative Tagesgeschäft), Nürnberg. Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 21 reduziert den vorhandenen Verlustvortrag. Es ergibt sich ein Verlustvortrag in Höhe von TEUR 437. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022/2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind. 6. Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen Im Berichtsjahr gab es keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind und zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. 7. Unternehmensverbund Die Sonnleitner Germany GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Sonnleitner Holding GmbH mit Sitz in Linz, Österreich.
Nürnberg, den 27. März 2024 Maximilian Sonnleitner, Geschäftsführer Wolfgang Sonnleitner, Geschäftsführer Kurt Schiffner, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sonnleitner Germany GmbH, NürnbergPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sonnleitner Germany GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sonnleitner Germany GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 27. März 2024 Rödl
& Partner GmbH
gez. Prof. Dr. Keller, Wirtschaftsprüfer gez. Appel, Wirtschaftsprüfer (An dieser Stelle endet die Wiedergabe des Bestätigungsvermerks.)" |
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