Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 97897
Eingetragen
8.6.1995
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Schiffen und Booten (ohne Freizeitboote) sowie deren Ersatzteilen und ZubehörGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Der Handel mit Containern und deren Zubehör in Deutschland und im Ausland sowie die Durchführung von Leasinggeschäften und verwandten Aktivitäten sowie der Betrieb eines Containerdepots, der Handel, die Lagerung, die Reparatur, der Transport, die Vermietung und der Umschlag von bzw. mit Containern im In- und Ausland, insbesondere in Hamburg.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Henning Schmidt
seit 11.3.2025
Prokura
Geschäftsführer
Tim Fabian Frohwerk
seit 12.7.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Tim Fabian Frohwerk
Hamburg
52.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Unitainer Trading GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

UNITAINER Trading GmbH, Hamburg

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1. Geschäftsmodell

Die Gesellschaft wurde 1990 von Herrn Dirk Hoffmann unter dem Namen UNITAINER Trading GmbH gegründet und blickt somit auf eine über fast 35-Jahre andauernde Unternehmensgeschichte zurück.

Im Rahmen der Unternehmensübernahme hat Herr Tim Frohwerk die Gesellschaft zum 1. Juli 2021 übernommen. Seitdem setzt er auf eine Kombination aus bewährten hanseatischen Traditionen und gezielten Expansionen, um das Unternehmen erfolgreich weiterzuführen.

Wir sind ein im nationalen und internationalen Handel mit Seecontainern tätiges Unternehmen. Unser Hauptsitz befindet sich in Hamburg, mit einer Zweigniederlassung in Weinstadt. Darüber hinaus sind wir auf Leasinggeschäfte und damit verbundene Aktivitäten spezialisiert. Wir betreiben ein Seecontainerdepot, in dem wir Lagerung, Reparatur, Umbau, Vermietung, Transport und Umschlag von Seecontainern anbieten.

1.2. Ziele und Strategien

Wir fördern ein innovatives, faires und transparentes Geschäft, das sich an hanseatischen Werten orientiert. Dabei bauen wir auf langjährige internationale Partnerschaften und Geschäftskontakte sowie auf jahrzehntelange Erfahrung. Unser mittelfristiges Ziel ist es, durch die Erweiterung unserer Geschäftsbeziehungen und unseres Produktportfolios ein stetiges und nachhaltiges Wachstum zu erzielen mit neuem zusätzlichem Fokus auf die Wertschöpfung durch Modifikation von Seecontainern und stärkeres Engagement in internationalen Märkten.

1.3. Steuerungssystem

Die Steuerungssysteme der Unitainer Trading GmbH umfassen folgende Elemente, die eine effektive Planung, Koordination und Überwachung der Geschäftsaktivitäten sicherstellen. Dazu gehören:

Monatlicher Rohertragsreview: Hierbei wird regelmäßig der Rohertrag des Unternehmens überprüft, um die Profitabilität zu analysieren und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Diese Reviews helfen, Trends zu erkennen und strategische Entscheidungen zu treffen.

Wöchentliche Absatzkoordination: Ein wöchentlicher Blick auf die Verkaufszahlen und Absatzstrategien stellt sicher, dass alle Vertriebsteams auf dem gleichen Stand sind und schnell auf Marktveränderungen reagieren können. Diese Koordination fördert eine konsistente und zielgerichtete Vertriebsstrategie.

Wöchentliche Managementsitzungen: Regelmäßige Treffen der Führungskräfte gewährleisten, dass wichtige Unternehmensentscheidungen gemeinsam getroffen werden. Diese Sitzungen ermöglichen es, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren, Fortschritte zu überprüfen und zukünftige Schritte zu planen.

Operationsreview: Eine kontinuierliche Überprüfung der betrieblichen Abläufe stellt sicher, dass das Unternehmen effizient und effektiv arbeitet. Durch die Analyse und Optimierung von Prozessen kann die Produktivität gesteigert und Kosten gesenkt werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im internationalen Vergleich blieb die Wirtschaft in Deutschland im Jahr 2023 voraussichtlich deutlich hinter den anderen großen EU-Mitgliedstaaten oder den großen Volkswirtschaften wie den USA oder China zurück. Deutschland ist das einzige große europäische Land, das einen Rückgang des preisbereinigten BIP zu verzeichnen hat. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie, wuchs die Wirtschaftsleistung in Deutschland von allen großen EU-Ländern am schwächsten. 1

Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % gesunken. Kalenderbereinigt sank das BIP um 0,1 %. Damit hat sich die Erholung der deutschen Wirtschaft von dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht fortgesetzt. Zwar war das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019, allerdings stagnierte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in einem immer noch von der Krise geprägten Umfeld. 2

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren und Verbraucher. Der Welthandel verlor an Schwung, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine stark angestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten vor allem die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die seit Jahren günstigen Finanzierungsbedingungen. Insgesamt dämpften die Preise, die trotz der jüngsten Rückgänge auf allen Ebenen der Wirtschaft hoch blieben, die Konjunktur. Infolgedessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 in die roten Zahlen. 3

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/statement-bip.pdf?__blob=publicationFile

2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/statement-bip.pdf?__blob=publicationFile

3 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/statement-bip.pdf?__blob=publicationFile

Für das Jahr 2024 prognostiziert der IWF für Deutschland nicht länger einen leichten Anstieg, sondern Stagnation. 4

Die wirtschaftliche Lage in der Containerbranche im Jahr 2023 ist von verschiedenen Faktoren geprägt. Nach den Herausforderungen der COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen Störungen in den globalen Lieferketten hat sich die Branche allmählich erholt. Es gibt jedoch weiterhin einige Unsicherheiten, die die Entwicklung beeinflussen.

Ein wichtiger Aspekt ist die Nachfrage nach Containerschiffen und -transporten, die in vielen Regionen stabil geblieben ist, während andere Märkte eine gewisse Abkühlung erfahren haben. Die Preise für Containertransporte haben sich im Vergleich zu den Spitzenwerten während der Pandemie normalisiert, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Unternehmen in der Branche mit sich bringt.

Zudem spielt die Nachhaltigkeit eine zunehmend wichtige Rolle. Viele Unternehmen investieren in umweltfreundlichere Technologien und versuchen, ihre CO 2 -Emissionen zu reduzieren, was zusätzliche Kosten, aber auch neue Geschäftsmöglichkeiten mit sich bringt.

Im Jahr 2023 erlebte die Branche der Containerhändler eine gemischte Entwicklung. Nach den extremen Preisspitzen und Engpässen während der COVID-19-Pandemie stabilisierte sich der Markt allmählich. Die Nachfrage nach gebrauchten und neuen Containern blieb relativ stark, da Unternehmen weiterhin ihre Lagerbestände aufstocken und ihre Lieferketten optimieren wollten.

Allerdings gab es auch Herausforderungen. Die Preise für Container, die während der Pandemie stark angestiegen waren, normalisierten sich, was für einige Händler zu einem Rückgang der Gewinnmargen führte. Zudem beeinflussten geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten die Handelsströme und damit auch die Nachfrage nach Containern.

Ein weiterer wichtiger Trend war der Fokus auf Nachhaltigkeit. Viele Containerhändler begannen, umweltfreundlichere Optionen anzubieten und in Technologien zu investieren, die den ökologischen Fußabdruck der Branche reduzieren. Dies könnte langfristig neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen.

Insgesamt war die Entwicklung der Containerhändler im Jahr 2023 von einer gewissen Stabilität geprägt, jedoch mit Herausforderungen, die es zu bewältigen galt. Die Branche bleibt dynamisch und anpassungsfähig, um auf die sich ändernden Marktbedingungen zu reagieren.

Seecontainer haben sich in den letzten Jahren zunehmend als multifunktionale Güter etabliert, die in verschiedenen Varianten umgebaut werden können. Diese Anpassungsfähigkeit macht sie zu einer beliebten Wahl für zahlreiche Anwendungen. Hier sind einige der häufigsten Umbauten und Varianten:

4 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38043/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-ausgewaehlten-laendern/

1.

Eventcontainer: Modifizierter Seecontainer, die speziell für Veranstaltungen wie Messen, Festivals, Pop-Up-Stores oder ähnliche Events umgebaut wurden. Diese Container bieten eine flexible und mobile Lösung, um temporäre Räumlichkeiten zu schaffen, die an verschiedene Orte transportiert und aufgebaut werden können

2.

Bürocontainer: Container können als mobile Büros genutzt werden. Sie bieten eine kostengünstige und flexible Lösung für Unternehmen, die temporäre Büroflächen benötigen, beispielsweise auf Baustellen oder bei Veranstaltungen.

3.

Lagercontainer: Viele Unternehmen nutzen Seecontainer als sichere Lagerlösungen. Sie sind robust, wetterfest und bieten ausreichend Platz für die Lagerung von Materialien und Ausrüstungen.

4.

Sanitärcontainer: Diese Container sind mit Toiletten und Duschen ausgestattet und werden oft auf Baustellen oder bei Veranstaltungen eingesetzt, wo temporäre sanitäre Einrichtungen benötigt werden.

5.

Notunterkünfte: In Krisensituationen können Container schnell in Notunterkünfte umgewandelt werden, um Menschen in Not eine sichere Unterkunft zu bieten.

Die Vielseitigkeit von Seecontainern ermöglicht es, sie an die spezifischen Bedürfnisse verschiedener Branchen und Anwendungen anzupassen. Dies macht sie zu einer nachhaltigen und kosteneffizienten Lösung in vielen Bereichen.

2.2. Geschäftsverlauf

Aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtlage im Jahr 2023 haben sich unsere Umsätze um insgesamt TEUR 3.196 reduziert. Dieser Umsatzrückgang ist eine direkte Folge der konsolidierenden Marktentwicklung nach sehr dynamischen durch die Pandemie getriebenen Jahren und des daraus resultierenden Drucks auf den Containerhandel. Auch wenn der Rohertrag aufgrund des Umsatzrückgangs um TEUR 652 gesunken ist, so konnten wir die Marge durch gezielte Maßnahmen zur Fokussierung auf Wertschöpfung durch zusätzlichen Einstieg in die Modifikation von Containern sowie die Zusammenarbeit mit Reedern in Bezug auf Kurzfristvermietungen von circa 22 % aufrechterhalten und damit den Preisverfall kompensieren.

Wir haben in die Zukunft investiert, und uns personell wie auch systemtechnisch vorbereitet, um das angestrebte Wachstum realisieren zu können. Die daraus resultieren Kostensteigerungen in Personal um TEUR 531, IT-Systembetreuung um TEUR 87 sowie Werbe- und Repräsentationsaufwendungen um TEUR 88 haben das Ergebnis im Jahr 2023 belastet, werden aber durch daraus induziertes Wachstum in den Folgejahren überkompensiert werden. Diese Ausgaben sind essenziell, um unsere Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft langfristig zu sichern.

Der Kostendruck der Finanzierung ist deutlich gestiegen. So mussten wir erhöhte Zinsbelastungen um TEUR 104 und Verluste aus Währungen um TEUR 179 verzeichnen. Diese finanziellen Belastungen haben einen direkten Einfluss auf unseren Gewinn, sind aber getrieben durch fiskale Markentwicklungen und sind damit nur schwer abwendbar.

Fazit

Trotz der Herausforderungen durch die rückläufige Wirtschaftslage und den damit verbundenen finanziellen Belastungen konnten wir durch gezielte Investitionen und Effizienzmaßnahmen unsere Marge verbessern und unser Unternehmen zukunftssicher aufstellen.

2.3. Geschäftslage

2.3.1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr ist der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr um 9 % auf TEUR 6.846 gesunken. Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 1.494 und liegt somit TEUR 1.644 unter dem Vorjahreswert. Dieser ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 2.059 auf TEUR 2.394 (davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung TEUR 550) sowie gestiegenen Personalaufwendungen von TEUR 2.033 auf TEUR 2.563 zurückzuführen. Ferner ist das um die Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 385 bereinigte Rohergebnis um 6 % auf TEUR 6.461 gesunken.

Insgesamt wird die Ertragslage, insbesondere unter Berücksichtigung der schwierigen Marktlage, durch die Geschäftsführung als zufriedenstellend beurteilt.

2.3.2. Finanzlage

Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Eigenkapitalquote 41 %, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 6 % Punkte, bei fast identischer Bilanzsumme +TEUR 372. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Eigenkapital um TEUR 1.013 erhöht. Bemerkenswert ist, dass die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 3.027 gesunken sind, im Vergleich zu TEUR 5.424 im Vorjahr.

Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgte im Geschäftsjahr hauptsächlich durch eigene Mittel sowie durch kurzfristige Rahmen- und Kontokorrentkreditlinien bei Banken. Insgesamt wurden Kreditlinien in Höhe von TEUR 6.750 zum 31. Dezember 2023 zugesagt, von denen TEUR 4.300, teilweise in Fremdwährung, in Anspruch genommen wurden (Vorjahr: TEUR 3.300).

Zum Jahresende betrugen die liquiden Mittel TEUR 371, und verzeichnen mit dem Stand einen Rückgang von TEUR 2.298 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 2.670). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf den Aufbau der Vorräte zurückzuführen. Der operative Cashflow im Geschäftsjahr betrug -TEUR 2.039. Während des gesamten Geschäftsjahres waren wir jederzeit in der Lage, unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

2.3.3. Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 hat sich das Anlagevermögen gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres um TEUR 129 auf TEUR 1.165 erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen von insgesamt TEUR 361 in das Anlagevermögen getätigt. Die Investitionen erfolgten im Wesentlichen in Pkw sowie sonstige Transportmittel. Für das folgende Geschäftsjahr sind keine wesentlichen Investitionen geplant.

Die Vorräte haben sich um TEUR 1.272 auf TEUR 8.670 erhöht. Dies ist auf eine weiterhin hohe Auftragslage zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 413 auf TEUR 4.560 erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem gestiegenen Geschäftsvolumen.

Die sonstigen Vermögensgestände sind von TEUR 1.319 auf TEUR 1.803 angestiegen. Dies resultiert aus der Steuerrückforderungen in Höhe von TEUR 214.

Insgesamt ist die Geschäftsführung mit der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage zufrieden und sieht sich für die Zukunft gut aufgestellt.

2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen der Umsatz, Rohertrag sowie das Ergebnis vor Steuern nach einschlägiger Ermittlung.

2.5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren dienen die Kunden- als auch die Mitarbeiterzufriedenheit. Hierzu stehen wir mit den Kunden und Mitarbeitern im stetigen Austausch. Die geringe Fluktuation als auch das erhaltene Feedback geben uns Anzeichen, dass wir unsere Ziele hinsichtlich der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren erreichen konnten.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Risikobericht

Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem deckt sich mit unserem in Teilabschnitt 1.3 angegebenen Steuerungssystem.

Risiken der Gesellschaft

In diesem Abschnitt sind die Risiken der Gesellschaft nach ihrer Bedeutung für das Unternehmen aufgelistet, beginnend mit dem größten Risiko.

Beschaffungsrisiko

Schwierigkeiten bei der Beschaffung von benötigten Rohstoffen und Produktionsfaktoren betreffen uns vor allem im chinesischen Markt, da dort hauptsächlich Seefrachtcontainer produziert werden. Die langen Vorlaufzeiten zwischen Bestellung und Lieferung in für uns relevante Märkte erfordern frühzeitige Entscheidungen. Das Beschaffungsrisiko wird als vergleichsweise hoch eingeschätzt, da Verzögerungen und Preisentwicklungen kaum von uns beeinflusst werden können. Allerdings haben wir durch gute Eigenkapitalrücklagen und eine zunehmende Vorratsreserve das resultierende Geschäftsrisiko finanziell und operativ gut abgesichert.

Wechselkursrisiko

Durch die Unsicherheit über zukünftige Wechselkursentwicklungen können sich Transaktionskosten erhöhen und zu unplanmäßigen Mehrkosten führen, da ein sehr hoher Anteil des Einkaufsvolumens in US Doller abgewickelt wird - mit einer potenziell negativen Auswirkung auf unsere Rohmarge. Da der US-Dollar für unser Geschäft entscheidend ist, überwachen wir den US-Dollar-Euro-Wechselkurs täglich. Aufgrund der starken Volatilität des Euros bewerten wir das Risiko als mittel. Operativ arbeiten wir monatlich mit festen Kurssätzen, die einen Risikofaktor enthalten und somit die unterjährige finanzielle Ausweisung der Verbindlichkeiten konservativ darstellen. Die Geschäftsleitung sichert jedoch keine Währungsreserven ab.

Absatzrisiko

Aufgrund eines sehr stabilen Kundenstamms mit häufig wiederkehrenden Käufen und einer großen Streuung auf verschiedene Absatzbranchen wird das Absatzrisiko, also die Gefahr einer negativen Abweichung des tatsächlichen Absatzvolumens oder des Rohergebnisses gegenüber dem Unternehmensplan gering eingestuft. Das unternehmensseitige Handeln ist im Chancenbericht beschrieben.

Die genannten Risiken stellen branchen- und marktübliche Herausforderungen dar, die im Rahmen des laufenden Controlling-Prozesses überwacht und von der Geschäftsführung individuell beurteilt werden. Insgesamt bewertet die Geschäftsführung das Risiko als gering.

3.2 Chancenbericht

Diversifizierung durch neue Absatzkanäle

Eine bedeutende Chance für unser Unternehmen liegt in der Diversifizierung unserer Absatzkanäle. Durch die Modifikation von Seecontainern können wir neue Märkte erschließen und zusätzliche Einnahmequellen generieren. Die Anpassung und Umgestaltung von Containern zu spezialisierten Einsatzbereichen, wie z.B. mobile Büros oder Lagerlösungen oder Event Container bietet uns die Möglichkeit, unsere Produktpalette zu erweitern und zusätzliche Zielgruppen anzusprechen.

Kooperation mit Partnern

Eine weitere vielversprechende Chance ergibt sich durch die Kooperation mit strategischen Partnern. Durch Partnerschaften bei der Beschaffung und der Vermarktung werden wir unsere Reichweite erhöhen und unsere Ressourcen optimieren. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Unternehmen, die komplementäre Produkte oder Dienstleistungen anbieten, wird zu einer Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit und Marktpräsenz führen.

Investition in die vertikale Integration

Die Investition in die vertikale Integration stellt eine bedeutende strategische Gelegenheit dar. Durch die Übernahme und Integration von Teilprodukten und Komponenten, sowie die Zusammenarbeit mit Partnern über und unterhalb unserer Wertschöpfungskette können wir Kosten senken, die Qualität unserer Produkte verbessern und Marktsegmente neu erschließen. Darüber hinaus ermöglicht uns die vertikale Integration eine stärkere Kontrolle über den Produktionsprozess und eine verbesserte Reaktionsfähigkeit auf Marktveränderungen.

Skaleneffekte bei der Beschaffung

Ein bedeutendes Potenzial für unser Unternehmen liegt in der Nutzung von Skaleneffekten bei der Beschaffung. Durch den Einkauf größerer Mengen können wir günstigere Preise verhandeln und so unsere Kosten senken. Diese Kosteneinsparungen ermöglichen es uns, wettbewerbsfähigere Preise anzubieten und unsere Margen zu erhöhen. Darüber hinaus können wir durch die Bündelung unserer Beschaffungsaktivitäten unsere Verhandlungsposition stärken und bessere Konditionen mit unseren Lieferanten erzielen.

Weitere Digitalisierung von operativen Prozessen

Eine weitere vielversprechende Chance ergibt sich aus der fortschreitenden Digitalisierung unserer operativen Prozesse. Durch den Einsatz modernerer Technologien können wir unsere Effizienz und Produktivität steigern. Die Automatisierung von Routineaufgaben und die Einführung digitaler Werkzeuge ermöglichen es uns, schneller und präziser zu arbeiten. Zudem können wir durch die Digitalisierung unsere Datenanalyse verbessern, um fundierte Entscheidungen zu treffen und schneller auf Marktveränderungen zu reagieren.

3.3 Prognosebericht

Auf Grundlage der zuvor geschilderten Risiken und Chancen prognostizieren wir trotz der geopolitischen Einflüsse und stagnierenden Wachstumsprognosen der deutschen Wirtschaft und herrschenden Wechselkurs- und Beschaffungsrisiken eine positive Geschäftsentwicklung. Wir prognostizieren im Geschäftsjahr 2024 auf Grundlage der Investitionen und der für uns vergleichsweise schnell zu realisierenden beschriebenen Möglichkeiten einen Umsatzzuwachs von ca. 40 % (+ EUR 13,5 Mio.). Darauf aufbauend prognostizieren eine deutlich positive Entwicklung in der Gewinnerreichung (+ EUR 1,5 Mio.) getrieben durch Volumenzuwachs, Skaleneffekte und Effizienzsteigerungen. Wir erwarten einen positiven Einfluss auf die Marge und planen eine Verbesserung um >200 Basispunkte.

Das zukünftige Geschäftsmodell erfordert eine steigende Flexibilität und Geschwindigkeit in der Beschaffung um uns in den neuen Märkten als stetiger Partner auszuzeichnen. Wir sehen die Struktur der Unternehmung in Verbindung mit einer 100%igen Lieferfähigkeit und einer breiten Produktpalette einen guten Wettbewerbsvorteil, den es zu nutzen gilt.

Eingrenzend müssen wir aber die nahezu unplanbaren Auswirkungen der geopolitischen Lage in Betracht ziehen, in der große Marktteilnehmer wie die USA und China zunehmend skeptisch miteinander verkehren sowie Zinsentwicklungen, die die Finanzierung des Geschäftsmodell beeinträchtigen könnten. Auf das Handelsgeschäft des europäischen Marktes werden auch die Auswirkungen des Ukraine-Konfliktes einen deutlichen Einfluss haben.

 

Hamburg, 14. November 2024

UNITAINER Trading GmbH

Tim Fabian Frohwerk

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10,00 10,00
10,00 10,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 612.711,00 737.233,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.514,00 6.610,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.313,00 256.123,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.541,37 15.541,37
1.144.079,37 1.015.507,37
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 21.250,00 21.250,00
21.250,00 21.250,00
1.165.339,37 1.036.767,37
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 8.399.942,33 7.397.883,79
2. Geleistete Anzahlungen 269.783,22 0,00
8.669.725,55 7.397.883,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.599.653,31 4.186.767,29
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.763,56 21.540,62
3. Forderungen gegen Gesellschafter 419.800,36 51.990,78
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.803.471,43 1.318.870,00
6.836.688,66 5.579.168,69
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
1. Kassenbestand 13.656,16 2.809,05
2. Guthaben bei Kreditinstituten 357.494,91 2.666.839,84
371.151,07 2.669.648,89
15.877.565,28 15.646.701,37
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 59.620,88 47.433,08
17.102.525,53 16.730.901,82

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Kapitalrücklage 385.000,00 385.000,00
III. Gewinnrücklagen 148.870,81 148.870,81
IV. Gewinnvortrag 5.338.073,56 3.199.848,75
V. Jahresüberschuss 1.013.486,37 2.138.224,81
6.937.430,74 5.923.944,37
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 0,00 1.487.254,52
2. Sonstige Rückstellungen 293.497,77 291.082,27
293.497,77 1.778.336,79
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.529.860,50 3.316.387,26
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.780,00 10.710,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.027.065,77 5.423.524,71
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.554,51 20.686,24
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.303.336,24 257.312,45
- davon aus Steuern EUR 1.921.015,21 (Vorjahr: EUR 48.914,38)
9.871.597,02 9.028.620,66
17.102.525,53 16.730.901,82

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 31.814.198,48 35.009.906,92
2. Sonstige betriebliche Erträge 521.021,87 758.229,69
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -25.430.778,45 -28.077.511,67
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -58.436,34 -192.984,05
-25.489.214,79 -28.270.495,72
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.144.870,53 -1.720.181,06
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -418.326,19 -312.427,97
-2.563.196,72 -2.032.609,03
5. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -232.384,68 -203.591,77
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.394.415,24 -2.059.458,21
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.443,51 10.023,88
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -178.607,72 -74.395,13
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -472.880,79 -991.909,92
10. Ergebnis nach Steuern 1.020.963,92 2.145.700,71
11. Sonstige Steuern -7.477,55 -7.475,90
12. Jahresüberschuss 1.013.486,37 2.138.224,81

ANHANG FÜR DAS GESCHAFTSJAHR 2023

UNITAINER Trading GmbH, Hamburg

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der UNITAINER Trading GmbH, Schluisgrove 1, 21107 Hamburg (Amtsgericht Hamburg, HRB 97897) wurde unter Anwendung der Vorschriften des HGB (§§ 238 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ist bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen worden.

Im Jahresabschluss sind die Bilanzierungsmethoden der §§ 246 bis 251 HGB beachtet worden. Es sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen saldiert. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren in ihrer Höhe relevanten Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert wurden.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden mit der Anschaffung in den Aufwand gebucht. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 800,00 und bis EUR 1.000,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs in einen Sammelposten eingestellt, der im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel der Anschaffungskosten abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgt mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Sobald die Gründe für den niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen, wird maximal bis zu den Anschaffungskosten zugeschrieben.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte auf Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).

Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. III. Angaben zur Bilanz

Die Bilanz ist gem. § 266 Abs. 1 HGB in Kontoform aufgestellt, wobei die entsprechenden Gliederungsvorschriften beachtet wurden.

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 13.763,56 (Vorjahr: EUR 21.540,62) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von EUR 419.150,32 (Vorjahr: EUR 51.990,78) aus Darlehen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von EUR 8.554,51 (Vorjahr: EUR 20.686,24) aus noch nicht erstatteten Auslagen.

Aktiva

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang in Form eines Anlagenspiegels dargestellt.

Passiva

Die Rückstellungen betragen TEUR 293 (Vorjahr: TEUR 1.778) und setzten sich aus Steuerrückstellungen in Höhe von EUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.487) und sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 293 (Vorjahr: TEUR 291) zusammen. Die sonstigen Rückstellungen bestehen fast ausschließlich aus Personalrückstellungen.

Die Restlaufzeiten sind dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag Davon Beträge mit einer Restlaufzeit von
Bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Gegenüber Kreditinstituten 4.530 4.530 0 0
(Vj. 3.316) (Vj. 3.316) (Vj. 0) (Vj. 0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3 3 0 0
(Vj. 11) (Vj. 11) (Vj. 0) (Vj. 0)
Aus Lieferungen und Leistungen und sonstige 5.330 5.330 0 0
(Vj. 5.681) (Vj. 5.681) (Vj. 0) (Vj. 0)
Gegenüber Gesellschaftern 9 9 0 0
(Vj. 21) (Vj. 21) (Vj. 0) (Vj. 0)

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 1 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 521 (Vorjahr: TEUR 758) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 385 (Vorjahr: TEUR 646).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.394 (Vorjahr: TEUR 2.059) enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 550 (Vorjahr: TEUR 371).

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der im Berichtsjahre 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 30 (Vorjahr: 30). Die Mitarbeiterzahl setzt sich aus 3 leitenden Angestellten (Vorjahr: 3), 19 Vollzeit Beschäftigungen (Vorjahr: 24); 4 Teilzeit Beschäftigten (Vorjahr: 3) und 4 Aushilfen (Vorjahr: 0) zusammen.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erfolgte im Berichtsjahr durch Herrn Tim Fabian Frohwerk, hauptberuflich Geschäftsführer der UNITAINER Trading GmbH, Hamburg.

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Angabe der Bezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB Abstand genommen.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gem. § 285 Nr. 11 HGB wird über nahestehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshohe Jahresergebnis EUR Eigenkapital EUR
UNITAINER Leasing GmbH 85,00% 90.457,88 25.000

Haftung und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten bestehen am Abschlussstichtag nicht.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 370 (Vorjahr: TEUR 411) sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 1.013.486,37 auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Hamburg, den 16. Dezember 2024

Tim Fabian Frohwerk, Geschäftsführer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.505,19 0,00 0,00 48.505,19
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 954.537,94 0,00 0,00 954.537,94
Technische Anlagen und Maschinen 12.114,85 0,00 0,00 12.114,85
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 815.919,56 360.956,68 0,00 1.176.876,24
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.541,37 0,00 0,00 15.541,37
1.798.113,72 360.956,68 0,00 2.159.070,40
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 21.250,00 0,00 0,00 21.250,00
1.867.868,91 360.956,68 0,00 2.228.825,59
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.495,19 0,00 0,00 48.495,19
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 217.304,94 124.522,00 0,00 341.826,94
Technische Anlagen und Maschinen 5.504,85 1.096,00 0,00 6.600,85
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 559.796,56 106.766,68 0,00 666.563,24
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
782.606,35 232.384,68 0,00 1.014.991,03
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
831.101,54 232.384,68 0,00 1.063.486,22
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10,00 10,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 612.711,00 737.233,00
Technische Anlagen und Maschinen 5.514,00 6.610,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.313,00 256.123,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.541,37 15.541,37
1.144.079,37 1.015.507,37
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 21.250,00 21.250,00
1.165.339,37 1.036.767,37

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die UNITAINER Trading GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der UNITAINER Trading GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UNITAINER Trading GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 03. Februar 2025

Dürkop Möller und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Carsten Matthäus, Wirtschaftsprüfer

Stephan Harzer, Wirtschaftsprüfer

"Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 03. Februar 2025."

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