Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 96932
Vorher
aptus 85. GmbHVICE (Deutschland) GmbH
Eingetragen
11.5.2005
Branche
Verlegen von ZeitschriftenVerlegen von ZeitungenVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Presseerzeugnissen jeglicher Art, insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, des Magazins "VICE" in Deutschland und im Ausland, sowie Onlinevermarktung von Medienerzeugnissen, TV-Produktionen, Agenturleistungen für Werbung und Marketing, Eventmanagement und die Verwaltung eigenen Vermögens.

Historie

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Management

NameRolle
Adam Robert Stotsky
seit 22.12.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
VICE DACH GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

VICE DACH GmbH
Austria
30.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

VICE MEDIA GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die VICE MEDIA GmbH produziert und distribuiert Medieninhalte in unterschiedlichen Formaten und Kanälen (VICE Magazin, Vice.com, Noisey.com, Motherboard.tv, Munchies.tv, i-d.vice.com). Der Fokus liegt auf digitalen Text-, Photo- und Videoinhalten, welche aber auch crossmedial vermarktet werden. Die Monetarisierung erfolgt über Werbe- und Lizenzerlöse. Ein weiteres Standbein der VICE Media GmbH ist die Kreativagentur Virtue, welche Kunden strategisch berät, sowie bei der Konzeption und Produktion von innovativen Werbeformaten unterstützt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,5 Prozent. Dabei trugen alle Wirtschaftsbereiche zur wirtschaftlichen Belebung bei. Erstmals seit fünf Jahren lag dabei die konjunkturelle Dynamik im produzierenden Gewerbe unter der im Dienstleistungsbereich. Der Bereich Information und Kommunikation weist dabei, noch vor dem Baugewerbe, den stärksten Zuwachs auf. Dagegen legte das produzierende Gewerbe, welches ohne das Baugewerbe gut ein Viertel der gesamten Bruttowertschöpfung erwirtschaftet, unterdurchschnittlich zu.

Die in Deutschland getätigten Investitionen in die Werbung erreichten wie im Vorjahr einen Wert von knapp 27 Mrd. Euro. Auch der Anteil am BIP blieb stabil bei knapp 1 Prozent. Die im Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA e. V. (GWA) zusammengeschlossenen Unternehmen verzeichneten ein Umsatzwachstum von gut 0,5 Prozent in 2018. Dieses fällt etwas geringer aus als im Vorjahr, jedoch hat der Anteil der Agenturen zugenommen, die im letzten Jahr ihren Umsatz steigern konnten. Weniger Agenturen als im Jahr zuvor mussten einen Umsatzrückgang verbuchen.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2018 betrug die Gesamtleistung TEUR 17.449 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um ca. 18 Prozent gestiegen. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 723 beendet, welcher im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.469 reduziert wurde. Dennoch ist die Wettbewerbssituation nach wie vor angespannt und verlangt hohe Investitionen in das Neugeschäft. Die angestoßene Entwicklung zu einer DACH-Organisation trägt zur positiven Entwicklung bei, da Personalkosten bei steigendem Umsatz reduziert werden konnten.

Die Geschäftsbereiche entwickelten sich differenziert. Während der Bereich "Digital" trotz sinkender Marktpreise und einem damit einhergehenden Rückgang der Marge, die Reichweite ausweiten und vor allem im Bereich Branded Content mit Produktion wachsen konnte, konnte der Bereich "Virtue" kein Wachstum im Vergleich zum Vorjahr erzielen, dennoch wurde wichtige Aufbauarbeit geleistet, um die Basis für die erfolgreiche Umsetzung des globalen Brand Relaunch und eine Neuausrichtung der Agentur zu schaffen. Der Bereich "TV" konnte das Vorjahr nicht bestätigen.

Die in 2018 begonnene Neuorganisation wird die Grundlage für weiteres Wachstum schaffen. Der Rückgang der Umsätze konnte 2018 gestoppt werden und die Grundlage für Wachstum in 2019 gelegt werden. Die Mitarbeiterzahl konnte aufgrund von Effizienzsteigerungen reduziert werden, wobei gleichzeitig eine strategische Anpassung vorgenommen wurde und Schlüsselstellen neu ausgeschrieben und besetzt wurden. Die gesamte Neuorganisation hat bereits positive Effekte gezeigt, jedoch konnte diese nicht in der geplanten Geschwindigkeit umgesetzt werden, was sich vorübergehend auf die Margen und auf das Jahresergebnis ausgewirkt hat.

3. Lage des Unternehmens

a. Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2018 war geprägt von einer massiven Reduktion des Verlustes, vor allem durch positive Effekte aus dem Transferpricing. Der Umsatz konnte nach den Rückgängen in den Vorjahren stabilisiert werden bzw weist dieser nach Transferpricing ein moderates Wachstum aus. Durch einen Shift in der Produktpalette stiegen mit dem Umsatz auch die Projektkosten. Die Gemeinkosten vor Management Fee entsprechen in etwa dem Vorjahresniveau. Die Umsatzerlöse haben sich um TEUR 2.607 auf TEUR 17.663 erhöht. Die Gewinnminderung aus der Reduzierung des Bestandes an unfertigen Leistungen zum Bilanzstichtag beläuft sich auf TEUR 225. Die Erträge aus der Aktivierung der Eigenleistungen sind gegenüber dem Vorjahresniveau rückläufig. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge auf TEUR 52 (VJ TEUR 111) ist auf geringere Erträge aus Investitionsrücklagen zurückzuführen. Die Projektkosten haben sich auf TEUR 7.982 (VJ TEUR 5.993) erhöht, davon entfallen jedoch TEUR 1.318 auf das Transferpricing. Die Personalkosten haben sich bei gesunkener Mitarbeiterzahl von TEUR 6.907 im Vorjahr auf TEUR 6.565 im laufenden Jahr vermindert. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 3.234 (VJ TEUR 3.647) ist im Wesentlichen auf eine Reduktion der Management Fees um TEUR 465 auf TEUR 1.598 zurückzuführen. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen entsprechen in etwa dem Vorjahresniveau.

b. Finanzlage

Der Cashflow der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

2018 TEUR Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -2.314 Cashflow aus der Investitionstätigkeit -149 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 10 Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -920 Finanzmittelfonds am Ende der Periode * -3.373

* = Zum Bilanzstichtag 31.12.2018 bestehen Verbindlichkeiten aus konzerninternem Cashpooling in Höhe von TEUR 3.418. Die verfügbaren liquiden Barmittel betragen zum Bilanzstichtag TEUR 45. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

c. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.153 auf TEUR 10.651 gestiegen. Die unfertigen Leistungen haben sich, bedingt durch eine Abnahme an stichtagsübergreifenden Projekten, halbiert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 799 auf TEUR 2.949 angestiegen. Stark angestiegen sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und belaufen sich auf TEUR 6.336. Grund hierfür sind die Forderungen aus dem Transferpricing. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind unverändert bei TEUR 224. Rückläufig waren auch das Anlagevermögen und der Bestand an liquiden Mitteln.

Im Jahr 2018 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 161 vorgenommen, davon TEUR 148 in Sachanlagen und TEUR 12 in immaterielle Vermögensgegenstände. Hierbei handelt es sich überwiegend um selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände, EDV, Büroausstattung und Einbauten.

Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten um TEUR 2.962 auf TEUR 8.796 erhöht. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 262 (VJ TEUR 670), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.758 (VJ TEUR 4.379), erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 183 (VJ TEUR 486) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 554 (VJ TEUR 300). Die Rückstellungen sind stichtagsbedingt im Vergleich zum Vorjahr angestiegen und belaufen sich auf TEUR 1.629.

Die Eigenkapitalquote ist um 8,6 Prozentpunkte auf -2,4 Prozent gesunken. Es besteht zum Bilanzstichtag ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 254.

Die Gesellschafterin, die VICE DACH GmbH, Wien, Österreich hat mit Zahlung vom 3. Juni 2019 eine Zuzahlung zur Kapitalrücklage nach § 272 (2) Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 3.668 geleistet, um den nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag zu beseitigen.

d. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die wirtschaftliche Lage kann als anspruchsvoll bezeichnet werden. Die verschärfte Wettbewerbssituation und der damit einhergehende Kostendruck stellen eine erhebliche Herausforderung für die Zukunft dar. Die DACH Neuorganisation zeigt Potentiale zur Effizienzsteigerung auf, sämtliche Geschäftsfelder und die Personalpolitik werden permanent überwacht und angepasst.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen ist auf Wachstum ausgerichtet, weshalb die Umsatzerlöse weiterhin den wichtigsten Leistungsindikator darstellen. Sie belaufen sich auf TEUR 17.663.

III. Chancen- und Risikobericht

Grundsätzlich ist das Geschäftsmodell trotz einer Zunahme an Wettbewerbern weiterhin als sehr positiv zu bewerten. Die drei Geschäftsfelder Digital, Virtue und TV verfolgen mit Beginn 2019 unterschiedliche Ziele. Während Digital eine Optimierungsstrategie verfolgt, stehen die Geschäftsfelder Virtue und TV weiterhin auf Wachstum. Dies folgt einer konzernweiten Neuausrichtung der Strategie.

Maßnahmen gegen Verluste aus Währungsgeschäften wurden nicht getroffen, da nach Einschätzung der Geschäftsführung das Fremdwährungsrisiko als gering einzuschätzen ist.

Die Gesellschaft überwacht vorhandene Risiken durch das interne Berichtswesen. Es werden Monats- und Quartalsabschlüsse erstellt und analysiert, so dass die Geschäftsführung davon überzeugt ist, dass Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, erkannt werden.

Unsere Auftraggeber sind sowohl hinsichtlich der Anzahl als auch des jeweiligen Auftragsvolumens breit gefächert, so dass sich hieraus kein erhöhtes Risiko von Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden ableiten lässt. Bezüglich des Angebotsportfolios sind keine wesentlichen Änderungen geplant.

Andererseits erfordern die Geschäftsfelder aufgrund der spontaneren Markterfordernisse eine hohe Reaktionsfähigkeit im Rahmen der Auftragsbearbeitung. Die dauerhafte Gestellung von Personal zur Bewältigung dieser Aufgaben hat sich bis heute nicht als Risikofaktor dargestellt.

Der Personalstamm weist weiterhin eine hohe Stabilität auf. Vor allem im Bereich der Führungs- und Schlüsselpositionen gibt es eine sehr geringe Fluktuation. Diese Stabilität ist auf eine nachhaltige Personalpolitik zurückzuführen.

Per Ende 2018 hat die Gesellschafterin, die VICE DACH GmbH, Wien, Österreich (vormals VICE CEE GmbH) ihre grundsätzliche Bereitschaft zu einer Kapitalerhöhung erklärt, die das Commitment des Konzerns und die strategische Wichtigkeit des Standorts Deutschlands für Vice bestärkt. Durch diese Kapitalerhöhung in 2019 über TEUR 3.668 wurde die Verbindlichkeit aus dem Cashpool deutlich gesenkt und auch die Eigenkapitalquote auf ein solides Niveau gehoben. Der Zufluss der Zahlung wurde in 2019 realisiert.

Aufgrund der mit Liquiditätsabflüssen verbundenen Verluste befindet sich die Gesellschaft in einer angespannten Liquiditätssituation. Aufgrund der gegenwärtig laufenden Implementierung der neuen Strategie in der DACH Region wird kurzfristig weiterhin mit Jahresfehlbeträgen geplant. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt seit Mai 2017 über eine Cashpoolvereinbarung mit der mittelbaren Gesellschafterin VICE Europe Holding Limited, Saint Helier, Jersey, Großbritannien. Darüber hinaus hat die oberste Muttergesellschaft VICE Group Holding Inc., Brooklyn, New York, USA, mit Datum vom 24. April 2018 eine Patronatserklärung sowie Rangrücktrittsvereinbarung gegenüber der VICE MEDIA GmbH in Höhe von EUR 4.000.000 abgegeben. Ziel ist es, die Gesellschaft jederzeit in die Lage zu versetzen, ihre Verbindlichkeiten fristgerecht zu erfüllen. Die Gesellschafterin die VICE DACH GmbH, Wien, Österreich hat darüber hinaus am 3. Juni 2019 eine Zahlung in Höhe von TEUR 3.668 in die Kapitalrücklage nach § 272 (2) Nr. 4 HGB geleistet.

Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit im Prognosezeitraum und damit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist die VICE MEDIA GmbH daher während der Reorganisationsphase der Strukturen von der Aufrechterhaltung der Cashpoolvereinbarung mit der mittelbaren Gesellschafterin VICE Europe Holding Limited, Saint Helier, Jersey, Großbritannien und der finanziellen Unterstützung der obersten Muttergesellschaft der VICE Group Holding Inc., Brooklyn, New York, USA, abhängig.

IV. Prognosebericht

Die ambitionierten Jahresziele für 2018 konnten nicht erreicht werden. Der wichtigste Leistungsindikator "Umsatzerlöse" konnte gegenüber dem Vorjahr allerdings stabilisiert werden und ein moderates Wachstum erzielt werden, dies wurde im Vorjahr auch so prognostiziert. Dem gegenüber stehen gestiegene Projektkosten durch eine Produktverschiebung bei gleichbleibenden Verwaltungskosten. Im Vergleich zur Prognose konnte das Ergebnis nicht gehalten werden, allerding wie antizipiert eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. Um beiden Entwicklungen entgegenzuwirken, wird im Jahr 2019 die Umstrukturierung konsequent weitergeführt werden. Wir erwarten für 2019 einen leichten Rückgang bei den Umsätzen verglichen mit 2018 und in diesem Zusammenhang ein leicht schwächeres Ergebnis als in 2018.

VICE Deutschland, Österreich und Schweiz treten seit Frühjahr 2018 als eine Gesamt-DACH-Organisation auf. Diese Organisation wird unter der Leitung einer Holdinggesellschaft betrieben. Sie wird geleitet von Stefan Häckel (CEO), Karin Brandstätter (CFO), Karin Helfer (COO) und Benjamin Ruth (CSO). Ziel der Reorganisation ist es, die derzeit bestehenden strukturellen Barrieren in der Zusammenarbeit dahingehend abzubauen, dass die Reaktionsfähigkeit am Markt weiter gesteigert wird um Umsatzsteigerungen zu erreichen und die Verwaltungskosten deutlich zu reduzieren.

In 2019 wird dieser Weg durch eine Neuausrichtung der Strategie des Konzerns konsequent weiterverfolgt. Die Neuausrichtung beinhaltet eine stärkere Fokussierung auf die Geschäftsfelder, was eine weitere Reduktion der Verwaltungskosten und eine gezieltere Marktbearbeitung und somit höhere Umsatzpotenziale generieren soll. Die Geschäftsfelder Digital und TV werden von Benjamin Ruth und das Geschäftsfeld Virtue von Stefan Häckel geführt. Beide Personen werden auch stark in die Weiterentwicklung der Geschäftsfelder auf internationaler Ebene eingebunden, wodurch weitere Synergien für den Standort Deutschland erwartet werden.

Aufgrund der weiteren Zusammenarbeit mit Bestandskunden, dem in 2018 erfolgten organisatorischen Zusammenschluss zur DACH-Region und der bestehenden Cashpoolvereinbarung mit der mittelbaren Gesellschafterin VICE Europe Holding Limited sowie der von der indirekten Gesellschafterin ausgestellten Patronatserklärung in Höhe von TEUR 4.000 haben wir den Jahresabschluss unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.

 

Berlin, 28. August 2019

gez. Benjamin Ruth

gez. Matthew Elek

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 633.900,95 926.971,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 54.351,00 226.368,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 53.616,00 223.827,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 735,00 2.541,00
II. Sachanlagen 579.549,95 700.603,50
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 513.983,50 700.603,50
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 65.566,45 0,00
B. Umlaufvermögen 9.699.956,08 6.514.286,97
I. Vorräte 145.909,14 371.519,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.508.778,88 6.095.637,16
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.948.620,28 2.149.252,03
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.336.578,22 3.722.791,54
3. sonstige Vermögensgegenstände 223.580,38 223.593,59
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 176.139,91 177.592,42
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 45.268,06 47.130,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.482,68 57.236,98
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 253.679,85 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.651.019,56 7.498.495,45

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 0,00 469.290,42
I. gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Bilanzverlust 283.679,85 -439.290,42
III. nicht gedeckter Fehlbetrag 253.679,85 0,00
B. Rückstellungen 1.628.512,20 1.187.899,00
C. Verbindlichkeiten 8.796.410,48 5.834.173,03
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 39.000,00 0,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 183.040,66 485.563,20
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 262.392,99 670.191,30
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.758.169,79 4.378.820,79
5. sonstige Verbindlichkeiten 553.807,04 299.597,74
D. Rechnungsabgrenzungsposten 226.096,88 7.133,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.651.019,56 7.498.495,45

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Umsatzerlöse 17.663.220,29 15.055.916,98
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -225.297,46 -375.005,33
3. andere aktivierte Eigenleistungen 11.313,00 45.573,54
4. sonstige betriebliche Erträge 80.270,03 111.389,47
5. Materialaufwand 7.981.729,44 5.993.226,56
6. Personalaufwand 6.564.506,57 6.907.025,62
a) Löhne und Gehälter 5.505.224,33 5.822.786,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.059.282,24 1.084.238,77
davon für Altersversorgung 50.838,14 62.118,40
7. Abschreibungen 403.958,76 474.846,50
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 403.958,76 474.846,50
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.262.475,78 3.647.181,36
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 31.674,07 25.410,09
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.048,53 177,71
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 40.853,82 8.370,14
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,29 0,00
12. Ergebnis nach Steuern -722.970,27 -2.192.597,81
13. Jahresfehlbetrag 722.970,27 2.192.597,81

Ergebnisverwendung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
13. Jahresfehlbetrag 722.970,27 2.192.597,81
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 439.290,42 2.631.888,23
15. Bilanzverlust 283.679,85 -439.290,42

Anhang

Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist unter der Firma VICE MEDIA GmbH mit Sitz in Berlin im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 96932 B eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten an dieser Stelle gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Im Hinblick auf bestandsgefährdende Risiken wird auf die Ausführungen im Lagebericht in Abschnitt "III. Chancen- und Risikobericht" verwiesen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern vorhanden, mit einem Zinsfuß von 5,5 % abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Die passiven latenten Steuern resultieren aus Bilanzdifferenzen bei selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen. Im Berichtsjahr erfolgte eine Saldierung mit steuerlichen Verlustvorträgen. Der sich ergebende Aktivüberhang wurde entsprechend § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden in Höhe von TEUR 12 aktiviert. Hierbei handelt es sich um Filmprojekte, die zur Erzielung von Lizenzerlösen produziert wurden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 6.227 aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und in Höhe von TEUR 109 aus dem Cash-Pooling.

Gegen die Gesellschafterin sind darin TEUR 425 enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Lieferantenrechnungen, Urlaubsansprüche, Sondervergütungen sowie Beiträge und Abgaben gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 3.863 aus dem Liefer- und Leistungsverkehr, in Höhe von TEUR 3.527 aus dem Cash-Pooling und in Höhe von TEUR 368 aus sonstigen Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten aus verbundenen Unternehmen enthalten keine gegenüber der Gesellschafterin.

in TEUR 31.12.2018
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 Jahre über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 39 0 39
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 183 0 0 183
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 262 0 0 262
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.758 0 0 7.758
5. Sonstige Verbindlichkeiten 554 0 0 554
31.12.2017
in TEUR Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis 1 Jahr gesamt
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 486 486
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 670 670
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.379 4.379
5. Sonstige Verbindlichkeiten 300 300

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Die passiven latenten Steuern resultieren aus Bilanzdifferenzen der Immateriellen Vermögensgegenstände. Diese sind mit aktiven latenten Steuern aus der Berücksichtigung der zu erwartenden steuerlichen Verlustvorträge nach § 274 Abs. 1 S. 4 HGB saldiert.

Entwicklung der latenten Steuern

Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

Aktive latente Steuern
TEUR
Passive latente Steuern
TEUR
Saldo
TEUR
31.12.2017 31.12.2018 67 16 67 16 0 0
Veränderung 51 51 0

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Sachbezügen in Höhe von TEUR 27 (Vj. TEUR 46) und Erträge aus der Herabsetzung von verjährten Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 39 (Vj. TEUR 0). Erträge aus Währungsumrechnungen sind in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 6) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Management Fee in Höhe von TEUR 1.598 (Vj. TEUR 2.063), Werbe und Reisekosten in Höhe von TEUR 459 (Vj. TEUR 467), Raumkosten in Höhe von TEUR 508 (Vj. TEUR 467), Kosten für Rechts- und Beratungsleistungen in Höhe von TEUR 275 (Vj. TEUR 245), Forderungsverluste in Höhe von TEUR 115 (Vj. TEUR 94). Den Forderungsverlusten gegenüber stehen Erträge aus Wertberichtigungen auf Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 81 (VJ. TEUR 26). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 32 (Vj. TEUR 25). Als periodenfremde Aufwendung über TEUR 28 wurde die Passivierung einer Verbindlichkeit erfasst.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 632 (Vj. TEUR 908) Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Die Mietverträge- und Leasingverträge enden zwischen 2019 und 2022.

Außerbilanzielle Geschäfte

Außerbilanzielle Geschäfte wurden nicht getätigt.

Ausschüttungssperre

In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierungen eine Gewinnausschüttungssperre:

aus der Aktivierung TEUR
selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände 54

Geschäftsführung

Die Geschäfte wurden im Berichtsjahr von Herrn Benjamin Ruth, Herrn Matthew Elek und Herrn Richard John Waterlow geführt.

Herr Richard John Waterlow trat mit Wirkung zum 7. März 2018 von seinem Amt als Geschäftsführer zurück.

Die Angaben nach § 285 Nr. 9a, b HGB unterbleiben unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Angestellte 120
Leitende Angestellte 2
Auszubildende 5
  127

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der VICE Europe Holding Limited, Saint Helier, Jersey, Channel Islands, Großbritannien, einbezogen.

Der Konzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der VICE Group Holding Inc., Brooklyn, New York, USA, als höchster Konzernspitze einbezogen, welcher ebenfalls in Brooklyn, New York, erhältlich ist.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von EUR 722.970,27 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag am 3. Juni 2019 erfolgte eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 3.668.000,00 nach § 272 (2) Nr. 4 HGB durch die Gesellschafterin VICE DACH GmbH, Wien, Österreich (vormals VICE CEE GmbH).

 

Berlin, 28. August 2019

Geschäftsführung

gez. Benjamin Ruth

gez. Matthew Elek

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 879.678,86 12.427,47 0,00 892.106,33
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 233.397,19 0,00 11.506,45 221.890,74
  1.113.076,05 12.427,47 11.506,45 1.113.997,07
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.805.988,99 82.516,29 201.381,41 1.687.123,87
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 65.566,45 0,00 65.566,45
  1.805.988,99 148.082,74 201.381,41 1.752.690,32
  2.919.065,04 160.510,21 212.887,86 2.866.687,39
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 655.851,86 182.638,47 0,00 838.490,33
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 230.856,19 1.800,00 11.500,45 221.155,74
  886.708,05 184.438,47 11.500,45 1.059.646,07
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.105.385,49 219.520,29 151.765,41 1.173.140,37
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.105.385,49 219.520,29 151.765,41 1.173.140,37
  1.992.093,54 403.958,76 163.265,86 2.232.786,44
Buchwerte
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 53.616,00 223.827,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 735,00 2.541,00
  54.351,00 226.368,00
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 513.983,50 700.603,50
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 65.566,45 0,00
  579.549,95 700.603,50
  633.900,95 926.971,50

sonstige Berichtsbestandteile

 

Wien, 11. September 2019

gez. VICE DACH GmbH

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.09.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VICE MEDIA GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VICE MEDIA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben im Anhang in Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" und im Lagebericht in Abschnitt "III. Chancen- und Risikobericht", in denen die gesetzlichen Vertreter darlegen, dass sich die Gesellschaft aufgrund der mit Liquiditätsabflüssen verbundenen Verluste in einer angespannten Liquiditätssituation befindet. Aufgrund der gegenwärtig laufenden Implementierung der neuen Strategie in der DACH Region wird kurzfristig weiterhin mit Jahresfehlbeträgen geplant. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt seit Mai 2017 über eine Cashpoolvereinbarung mit der mittelbaren Gesellschafterin VICE Europe Holding Limited, Saint Helier, Jersey, Großbritannien. Darüber hinaus hat die oberste Muttergesellschaft VICE Group Holding Inc., Brooklyn, New York, USA, mit Datum vom 24. April 2018 eine Patronatserklärung sowie Rangrücktrittsvereinbarung gegenüber der VICE MEDIA GmbH in Höhe von EUR 4.000.000 abgegeben. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit im Prognosezeitraum und damit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist die VICE MEDIA GmbH daher während der Reorganisationsphase der Strukturen von der Aufrechterhaltung der Cashpoolvereinbarung mit der mittelbaren Gesellschafterin VICE Europe Holding Limited, Saint Helier, Jersey, Großbritannien und der finanziellen Unterstützung der obersten Muttergesellschaft der VICE Group Holding Inc., Brooklyn, New York, USA, abhängig. Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen

 

Berlin, 28. August 2019

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