proCommunitas GmbH Fulda

Schloßstraße 1, 36037 Fulda, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 2162
Eingetragen
22.4.2003
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenBeteiligungsgesellschaftenBetrieb von Sportanlagen
Gegenstand
Zweck der Gesellschaft sind Dienstleistungen im Bereich der Aufgaben: - Tourismusförderung in der Stadt Fulda, insbesondere die Entwicklung, Organisation, Vermarktung und Durchführung touristischer Angebote und Dienstleistungen, einschließlich Stadtführungen, kultureller und touristischer Veranstaltungen, Informations- und Serviceleistungen für Besucher sowie Maßnahmen des Stadtmarketings - Förderung der Jugend - bedarfsgerechte und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung in Seniorenund Pflegeeinrichtungen - Förderung von Erziehung und Bildung - Förderung kultureller Zwecke - Förderung des Sportes - Grundstücks-, Grünflächen- und Immobilienbetreuung. Die geschilderten Aufgabenbereiche sowie die sonstigen damit verbundenen zweckdienlichen Einrichtungen in der Stadt Fulda sollen gefördert werden. Die Gesellschaft übernimmt lediglich Aufgaben, die ihr die Gesellschafterin Stadt Fulda erteilt. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens mittelbar oder unmittelbar dienen. Sie kann zu diesem Zweck - auch als persönlich haftende Gesellschafterin - andere Unternehmen gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Herbert
seit 3.7.2025
Geschäftsführer
Bettina Stelzner
seit 7.10.2019
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

proCommunitas GmbH Fulda

Fulda

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

proCommunitas GmbH Fulda

Fulda

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.019,00 11.533,00
Summe Anlagevermögen 8.019,00 11.533,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. sonstige Vermögensgegenstände 10.127,41 6.101,45
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 534.883,96 490.931,26
Summe Umlaufvermögen 545.011,37 497.032,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 9,52
553.030,37 508.575,23

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 374.239,86 363.513,25
III. Jahresüberschuss 9.878,78 10.726,61
Summe Eigenkapital 409.118,64 399.239,86
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 9.700,00 9.100,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 254,55 254,55
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 254,55 (EUR 254,55)
2. sonstige Verbindlichkeiten 133.957,18 99.980,82
- davon aus Steuern EUR 8.851,18 (EUR 9.975,15)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 62.194,21 (EUR 41.257,73)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 133.957,18 (EUR 99.980,82)
134.211,73 100.235,37
553.030,37 508.575,23

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

proCommunitas GmbH Fulda, Fulda

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 1.284.371,75 1.166.514,78
2. Gesamtleistung 1.284.371,75 1.166.514,78
3. sonstige betriebliche Erträge
a) übrige sonstige betriebliche Erträge 1.204,98 0,00
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 946.319,26 813.022,54
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 210.405,91 184.862,98
1.156.725,17 997.885,52
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.859,20 4.289,31
6. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 54.070,25 100.254,00
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 5.395,35 3.927,72
c) Reparaturen und Instandhaltungen 4.771,41 4.686,54
d) Werbe- und Reisekosten 3.211,22 3.656,84
e) verschiedene betriebliche Kosten 37.158,51 34.859,31
f) Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen 2.725,20 0,00
g) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 1.500,00 1.500,00
108.831,94 148.884,41
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.281,64 4.728,93
8. Ergebnis nach Steuern 9.878,78 10.726,61
9. Jahresüberschuss 9.878,78 10.726,61

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

proCommunitas GmbH Fulda

Fulda

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen (§ 264 Abs. 1a HGB)

Die proCommunitas GmbH Fulda hat ihren Sitz in 36037 Fulda, Schlossstraße 1. Sie ist im Amtsgericht Fulda unter HRB 2162 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der proCommunitas GmbH Fulda wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Entsprechend der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) sowie des Gesellschaftsvertrags werden Jahresabschluss und Lagebericht jedoch nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet und planmäßig abgeschrieben.

Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern im Berichtsjahr mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben

Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

1. Anlagenspiegel (§ 284 Abs. 3 HGB)

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage I zum Anhang) dargestellt.

2. Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 10; i. Vj. TEUR 6) sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin i. H. v. EUR 5.397,30 EUR (i. Vj. EUR 3.564,40 EUR) enthalten. Es handelt sich um Gewerbesteueransprüche.

3. Sonstige Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB)

Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 10; i. Vj. TEUR 9) beinhalten die Aufwendungen für laufende Buchführungskosten sowie die Jahresabschlusserstellungs- und prüfungskosten.

4. Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und 2 HGB)

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 134; i. Vj. TEUR 100) sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin i. H. v. EUR 62.911,79 (i. Vj. EUR 48.747,94 EUR) enthalten. Es handelt sich hierbei um Umsatzsteuerverpflichtungen.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB)

Die Umsatzerlöse entfallen auf die folgenden Tätigkeitsbereiche:

Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
Arbeitnehmerüberlassung 576 495
Dienstleistung 708 671
1.284 1.166

VI. Sonstige Angaben

1. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (§ 285 Nr. 10 HGB)

Der Geschäftsführung gehören im Berichtsjahr folgende Personen an:

 

Herr Lothar Happ, Dipl.-Verwaltungswirt, 36148 Kalbach

 

Frau Bettina Stelzner, Dipl.-Verwaltungswirtin, 36041 Fulda

2. Bezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9a HGB)

Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung hat die Gesellschaft von ihrem Wahlrecht gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Mitglieder des Aufsichtsrates (§ 285 Nr. 10 HGB)

Dem Aufsichtsrat gehören im Berichtsjahr folgende Personen an:

 

Herr Dr. Heiko Wingenfeld, Oberbürgermeister (Vorsitzender)

 

Herr Dag Wehner, Bürgermeister (stellvertretender Vorsitzender)

 

Herr Lothar Plappert, Stadtrat

4. Zahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

Die Zahl der 2023 durchschnittlich im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmergruppen beträgt:

Arbeiter: 9
Angestellte: 28
37

5. Angaben gem. § 285 Nr. 17 HGB

Für Abschlussprüfungsleistungen hat der Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr TEUR 3,8 berechnet.

6. Sonstige finanzielle Sicherheiten (§ 285 Nr. 3a HGB)

Für das Geschäftsjahr 2023 bestehen Verpflichtungen aus längerfristigen Miet- und Leasingverträgen i. H. v. TEUR 54.

In den Folgejahren ist mit deutlich geringeren Verpflichtungen zu rechnen, da der Geschäftsbereich "Städtebauförderung" zum 01.01.2024 in eine andere Beteiligung der Stadt Fulda verlagert wurde.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführer schlagen dem Gesellschafter vor, den Jahresüberschuss von EUR 9.878,78 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Fulda, 09. Februar 2024

proCommunitas GmbH Fulda

gez. Lothar Happ, Geschäftsführer

gez. Bettina Stelzner, Geschäftsführerin

ANLAGENSPIEGEL (§ 268 Abs. 2 Satz 1 GmbH) proCommunitas GmbH Fulda, Fulda zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag zum 01.01.2023 Zugänge in 2023 Abgänge in 2023 Endbestand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.301,13 2.345,20 0,00 28.646,33
Summe Sachanlagen 26.301,13 2.345,20 0,00 28.646,33
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
26.301,13 2.345,20 0,00 28.646,33
Abschreibungen
Vortrag zum 01.01.2023 Zugänge in 2023 Abgänge in 2023 Endbestand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.768,13 5.859,20 0,00 20.627,33
Summe Sachanlagen 14.768,13 5.859,20 0,00 20.627,33
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
14.768,13 5.859,20 0,00 20.627,33
Buchwerte Buchwerte
zum 31.12.2023 zum 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.019,00 11.533,00
Summe Sachanlagen 8.019,00 11.533,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
8.019,00 11.533,00

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Darstellung des Geschäftsverlaufes

Die Stadt Fulda hat zum 1. Mai 2003 eine Dienstleistungsgesellschaft gegründet, die unter "proCommunitas GmbH Fulda" firmiert. Die Stadt ist alleinige Gesellschafterin. Zielsetzung war es, flexibel auf die sich veränderten Anforderungen in der Stadt Fulda zu reagieren.

Die proCommunitas GmbH ist ein Unternehmen, das gemeinsam mit der Stadt Fulda Dienstleistungen in den Bereichen Jugend- und Sportförderung, Kultur, Seniorenbetreuung, Erziehung, Volks- und Berufsbildung sowie Grundstücks-, Grünflächen und Immobilienbetreuung erbringt.

Am 22. April 2003 wurde die Gesellschaft beim Amtsgericht Fulda ins Handelsregister (HRB 2162) eingetragen. Die Gesellschaft wird von den Geschäftsführern Lothar Happ (Hauptamt) und Bettina Stelzner (Personalamt) vertreten. Die Geschäftsführer übernehmen diese Funktion zusätzlich zu ihrem bisherigen Aufgabengebiet.

Die Gesellschaft beschäftigt derzeit 37 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - überwiegend in den Bereichen: Städtebauförderung, Organisationshilfen und manuelle Dienste.

Zum 01. Mai 2011 ist die Gesellschaft der iGZ (Interessengemeinschaft Zeitarbeitsunternehmen) beigetreten und wendet den entsprechenden Tarif an.

Durch Änderungen der branchenspezifischen Rahmenbedingungen seit dem Jahr 2011 sind Einsatzmöglichkeiten und Umfang von Zeitarbeit deutlich stärker reglementiert worden. Damit einhergehend ist ein Rückgang in der Zeitarbeit zu verzeichnen, was gleichzeitig zur Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Bedingungen führte. Die Markstellung an sich bewerten wir derzeit als stabil. Weitere gesetzliche Neuerungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes traten zum 01.04.2017 in Kraft. Insbesondere die Regelungen zu Equal Pay und zur Höchstüberlassungsdauer werden zu einem weiteren leichten Rückgang der Beschäftigtenzahlen im Geschäftsjahr 2024 führen.

Darüber hinaus wurde das Tätigkeitsfeld "Städtebauförderung" an eine weitere städtische Beteiligung zum 01.01.2024 übertragen. Damit verringert sich der Personalbestand um 6 Mitarbeitende. Gleichzeitig reduziert sich der Personalaufwand um rd. EUR 400.000.

2. Ziele und Strategien

Ein vorrangiges Ziel der Gesellschaft ist es, qualifiziertes Personal zu marktüblichen Konditionen zu gewinnen und damit die entsprechenden Dienstleistungsverträge zu erfüllen.

3. Darstellung des Steuerungssystems

Als ein Unternehmen, dessen Betrieb sehr personalintensiv ist, messen wir neben den Umsatzerlösen, der Personalaufwandsquote besondere Bedeutung bei. Die Personalaufwandsquote bezieht sich auf die Umsatzerlöse der proCommunitas GmbH Fulda.

Der Unternehmenswert wird neben finanziellen auch von nichtfinanziellen Einflussfaktoren bestimmt. Sie betreffen im Wesentlichen die Beziehungen des Unternehmens zu den Mitarbeitern.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich 2023 vom Corona-bedingten Einbruch des Vorjahres erholt, wenngleich weniger deutlich als ursprünglich erwartet. Darüber hinaus wurde die gesamtwirtschaftliche Lage durch den anhaltenden Ukraine Krieg belastet.

Das hat auch mit Lieferengpässen zu tun, unter denen nach Auskunft des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) viele Betriebe in der Automobilindustrie, der Elektroindustrie oder im Maschinenbau leiden.

2. Geschäftsverlauf proCommunitas GmbH Fulda

Die Gesellschaft blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Die im Lagebericht 2022 beschriebenen Prognosen für den Berichtszeitraum 2023 konnten überwiegend eingehalten werden.

3. Darstellung der Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Die proCommunitas GmbH Fulda erreicht im Geschäftsjahr 2023 einen monatlichen durchschnittlichen Brutto-Umsatz von TEUR 107 (i. Vj. TEUR 97). Die Personalaufwendungen (TEUR 1.157) haben sich im Vorjahresvergleich (TEUR 998) um TEUR 159 erhöht. Die für die Gesellschaft wichtige Personalaufwandsquote veränderte sich um +4,6%-Punkte auf 90,1% (i. Vj. 85,5%) im Verhältnis zu den erzielten Umsatzerlösen.

Die Umsatzentwicklung erstreckt sich über die folgenden Segmente:

2023
TEUR
Arbeitnehmerüberlassung 576
Dienstleistung 708
1.284

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 40 auf TEUR 109 verringert. Unter Berücksichtigung des Steueraufwands (TEUR 4; i. Vj. TEUR 5) weist die proCommunitas GmbH Fulda für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 10 (i. Vj. TEUR 11) aus.

b) Finanzlage

Durch die weiterhin positive Entwicklung der Gesellschaft konnte der Bestand an liquiden Mitteln erhöht werden.

Der Stand zum Ende des Geschäftsjahres 2023 an flüssigen Mitteln betrug TEUR 534 (i. Vj.TEUR 490).

Die benötigte Liquidität ist durch den Finanzmittelbestand und das Eigenkapital in ausreichendem Maße vorhanden. Die Liquidität war in 2023 zu jeder Zeit gesichert.

c) Vermögenslage

Unser Gesamtvermögen zeigt sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 44 auf TEUR 553 erhöht. Hierfür zeichnet insbesondere der Anstieg der flüssigen Mittel (+TEUR 44) verantwortlich.

Unsere Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 74,0 % (i. Vj. 78,5 %). Unsere Vermögens- und Finanzlage kann damit als geordnet bezeichnet werden.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wichtigsten Steuerungskennzahlen des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2023 (Umsatzerlöse und Personalaufwandsquote) entwickelten sich im Vorjahresvergleich wie folgt:

Veränderung
2023 2022 absolut %
Umsatzerlöse (TEUR) 1.284 1.166 +118 +10,1
Personalaufwandsquote (%) 90,1 85,5 +4,6%-Pkt. n/a

5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Unsere Strategien und Ziele lassen sich nur dann erreichen, wenn die proCommunitas GmbH Fulda als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an sich binden kann. Deshalb werden die Fähigkeiten und das Know-how unserer Mitarbeiter weiterentwickelt und zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten angeboten.

C. Prognosebericht

1. Konjunkturaussichten

Ökonomen des Münchner ifo-Instituts erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2024 um 0,2% fallen wird. Anhaltende Lieferengpässe sowie der Ukraine Krieg bremsen die deutsche Wirtschaft spürbar aus. Die zunächst erwartete kräftige Erholung für 2024 verschiebt sich weiter nach hinten.

2. Branchenaussichten

In einem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld, das von Inflation und einer Rezession in Deutschland geprägt ist, belastet vor allem der Alterungsprozess unserer Gesellschaft und der damit sich verstärkende Arbeits- und Fachkräftemangel.

3. Erwartete Entwicklung für die Gesellschaft

Die Gesellschaft erwartet für 2024, den vielfältigen wirtschaftlichen und konjunkturellen Verunsicherungen sowie der Überleitung der Städtebauförderung zu einer anderen städtischen Beteiligung zum 01.01.2024 geschuldet, einen Umsatzrückgang von rd. 35% und eine Personalaufwandsquote, die sich in einer Marge zwischen 85,0% und 90,0% einpendeln dürfte.

Wir gehen davon aus, jederzeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können und haben derzeit keinen Zweifel an der Fortbestehungsprognose des Unternehmens.

D. Chancen- und Risikobericht

Mit dem Einsatz und Ausbau moderner Portalsoftware mit technikunterstützter Personaleinsatzplanung wurde die Personaladministration weiter optimiert. Somit halten wir die Bewirtschaftungskosten auf niedrigem Niveau und können auch weiterhin kostengünstige Dienstleistungen anbieten.

Risiken, die den Bestand der Gesellschaft in den nächsten 12 bis 24 Monaten gefährden könnten, sind nicht ersichtlich. Des Weiteren wurde in dem Dienstleistungsvertrag mit dem Magistrat der Stadt Fulda vereinbart, dass grundsätzlich alle anfallenden Personal- und Personalnebenkosten abgerechnet werden können.

 

Fulda, 09. Februar 2024

proCommunitas GmbH Fulda

gez. Lothar Happ, Geschäftsführer

gez. Bettina Stelzner, Geschäftsführerin

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die proCommunitas GmbH Fulda:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der proCommunitas GmbH Fulda - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der proCommunitas GmbH Fulda für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fulda, 9. Februar 2024

GFP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hanna Reitz, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung erfolgte am 26.02.2024.

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