Parkstätten, Energie und Wasser Fulda
Selbe AdresseBetrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Herbert seit 3.7.2025 | Geschäftsführer |
Bettina Stelzner seit 7.10.2019 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
proCommunitas GmbH FuldaFuldaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023proCommunitas GmbH FuldaFuldaAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023proCommunitas GmbH Fulda, Fulda
Anhang für das Geschäftsjahr 2023proCommunitas GmbH FuldaFuldaI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen (§ 264 Abs. 1a HGB) Die proCommunitas GmbH Fulda hat ihren Sitz in 36037 Fulda, Schlossstraße 1. Sie ist im Amtsgericht Fulda unter HRB 2162 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der proCommunitas GmbH Fulda wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Entsprechend der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) sowie des Gesellschaftsvertrags werden Jahresabschluss und Lagebericht jedoch nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet und planmäßig abgeschrieben. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern im Berichtsjahr mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz 1. Anlagenspiegel (§ 284 Abs. 3 HGB) Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage I zum Anhang) dargestellt. 2. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 10; i. Vj. TEUR 6) sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin i. H. v. EUR 5.397,30 EUR (i. Vj. EUR 3.564,40 EUR) enthalten. Es handelt sich um Gewerbesteueransprüche. 3. Sonstige Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB) Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 10; i. Vj. TEUR 9) beinhalten die Aufwendungen für laufende Buchführungskosten sowie die Jahresabschlusserstellungs- und prüfungskosten. 4. Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und 2 HGB) Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 134; i. Vj. TEUR 100) sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin i. H. v. EUR 62.911,79 (i. Vj. EUR 48.747,94 EUR) enthalten. Es handelt sich hierbei um Umsatzsteuerverpflichtungen. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB) Die Umsatzerlöse entfallen auf die folgenden Tätigkeitsbereiche:
VI. Sonstige Angaben 1. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (§ 285 Nr. 10 HGB) Der Geschäftsführung gehören im Berichtsjahr folgende Personen an:
2. Bezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9a HGB) Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung hat die Gesellschaft von ihrem Wahlrecht gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Mitglieder des Aufsichtsrates (§ 285 Nr. 10 HGB) Dem Aufsichtsrat gehören im Berichtsjahr folgende Personen an:
4. Zahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Die Zahl der 2023 durchschnittlich im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmergruppen beträgt:
5. Angaben gem. § 285 Nr. 17 HGB Für Abschlussprüfungsleistungen hat der Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr TEUR 3,8 berechnet. 6. Sonstige finanzielle Sicherheiten (§ 285 Nr. 3a HGB) Für das Geschäftsjahr 2023 bestehen Verpflichtungen aus längerfristigen Miet- und Leasingverträgen i. H. v. TEUR 54. In den Folgejahren ist mit deutlich geringeren Verpflichtungen zu rechnen, da der Geschäftsbereich "Städtebauförderung" zum 01.01.2024 in eine andere Beteiligung der Stadt Fulda verlagert wurde. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführer schlagen dem Gesellschafter vor, den Jahresüberschuss von EUR 9.878,78 auf neue Rechnung vorzutragen.
Fulda, 09. Februar 2024 proCommunitas GmbH Fulda gez. Lothar Happ, Geschäftsführer gez. Bettina Stelzner, Geschäftsführerin ANLAGENSPIEGEL (§ 268 Abs. 2 Satz 1 GmbH) proCommunitas GmbH Fulda, Fulda zum 31. Dezember 2023
Lagebericht zum 31. Dezember 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Darstellung des Geschäftsverlaufes Die Stadt Fulda hat zum 1. Mai 2003 eine Dienstleistungsgesellschaft gegründet, die unter "proCommunitas GmbH Fulda" firmiert. Die Stadt ist alleinige Gesellschafterin. Zielsetzung war es, flexibel auf die sich veränderten Anforderungen in der Stadt Fulda zu reagieren. Die proCommunitas GmbH ist ein Unternehmen, das gemeinsam mit der Stadt Fulda Dienstleistungen in den Bereichen Jugend- und Sportförderung, Kultur, Seniorenbetreuung, Erziehung, Volks- und Berufsbildung sowie Grundstücks-, Grünflächen und Immobilienbetreuung erbringt. Am 22. April 2003 wurde die Gesellschaft beim Amtsgericht Fulda ins Handelsregister (HRB 2162) eingetragen. Die Gesellschaft wird von den Geschäftsführern Lothar Happ (Hauptamt) und Bettina Stelzner (Personalamt) vertreten. Die Geschäftsführer übernehmen diese Funktion zusätzlich zu ihrem bisherigen Aufgabengebiet. Die Gesellschaft beschäftigt derzeit 37 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - überwiegend in den Bereichen: Städtebauförderung, Organisationshilfen und manuelle Dienste. Zum 01. Mai 2011 ist die Gesellschaft der iGZ (Interessengemeinschaft Zeitarbeitsunternehmen) beigetreten und wendet den entsprechenden Tarif an. Durch Änderungen der branchenspezifischen Rahmenbedingungen seit dem Jahr 2011 sind Einsatzmöglichkeiten und Umfang von Zeitarbeit deutlich stärker reglementiert worden. Damit einhergehend ist ein Rückgang in der Zeitarbeit zu verzeichnen, was gleichzeitig zur Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Bedingungen führte. Die Markstellung an sich bewerten wir derzeit als stabil. Weitere gesetzliche Neuerungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes traten zum 01.04.2017 in Kraft. Insbesondere die Regelungen zu Equal Pay und zur Höchstüberlassungsdauer werden zu einem weiteren leichten Rückgang der Beschäftigtenzahlen im Geschäftsjahr 2024 führen. Darüber hinaus wurde das Tätigkeitsfeld "Städtebauförderung" an eine weitere städtische Beteiligung zum 01.01.2024 übertragen. Damit verringert sich der Personalbestand um 6 Mitarbeitende. Gleichzeitig reduziert sich der Personalaufwand um rd. EUR 400.000. 2. Ziele und Strategien Ein vorrangiges Ziel der Gesellschaft ist es, qualifiziertes Personal zu marktüblichen Konditionen zu gewinnen und damit die entsprechenden Dienstleistungsverträge zu erfüllen. 3. Darstellung des Steuerungssystems Als ein Unternehmen, dessen Betrieb sehr personalintensiv ist, messen wir neben den Umsatzerlösen, der Personalaufwandsquote besondere Bedeutung bei. Die Personalaufwandsquote bezieht sich auf die Umsatzerlöse der proCommunitas GmbH Fulda. Der Unternehmenswert wird neben finanziellen auch von nichtfinanziellen Einflussfaktoren bestimmt. Sie betreffen im Wesentlichen die Beziehungen des Unternehmens zu den Mitarbeitern. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hat sich 2023 vom Corona-bedingten Einbruch des Vorjahres erholt, wenngleich weniger deutlich als ursprünglich erwartet. Darüber hinaus wurde die gesamtwirtschaftliche Lage durch den anhaltenden Ukraine Krieg belastet. Das hat auch mit Lieferengpässen zu tun, unter denen nach Auskunft des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) viele Betriebe in der Automobilindustrie, der Elektroindustrie oder im Maschinenbau leiden. 2. Geschäftsverlauf proCommunitas GmbH Fulda Die Gesellschaft blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Die im Lagebericht 2022 beschriebenen Prognosen für den Berichtszeitraum 2023 konnten überwiegend eingehalten werden. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Die proCommunitas GmbH Fulda erreicht im Geschäftsjahr 2023 einen monatlichen durchschnittlichen Brutto-Umsatz von TEUR 107 (i. Vj. TEUR 97). Die Personalaufwendungen (TEUR 1.157) haben sich im Vorjahresvergleich (TEUR 998) um TEUR 159 erhöht. Die für die Gesellschaft wichtige Personalaufwandsquote veränderte sich um +4,6%-Punkte auf 90,1% (i. Vj. 85,5%) im Verhältnis zu den erzielten Umsatzerlösen. Die Umsatzentwicklung erstreckt sich über die folgenden Segmente:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 40 auf TEUR 109 verringert. Unter Berücksichtigung des Steueraufwands (TEUR 4; i. Vj. TEUR 5) weist die proCommunitas GmbH Fulda für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 10 (i. Vj. TEUR 11) aus. b) Finanzlage Durch die weiterhin positive Entwicklung der Gesellschaft konnte der Bestand an liquiden Mitteln erhöht werden. Der Stand zum Ende des Geschäftsjahres 2023 an flüssigen Mitteln betrug TEUR 534 (i. Vj.TEUR 490). Die benötigte Liquidität ist durch den Finanzmittelbestand und das Eigenkapital in ausreichendem Maße vorhanden. Die Liquidität war in 2023 zu jeder Zeit gesichert. c) Vermögenslage Unser Gesamtvermögen zeigt sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 44 auf TEUR 553 erhöht. Hierfür zeichnet insbesondere der Anstieg der flüssigen Mittel (+TEUR 44) verantwortlich. Unsere Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 74,0 % (i. Vj. 78,5 %). Unsere Vermögens- und Finanzlage kann damit als geordnet bezeichnet werden. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigsten Steuerungskennzahlen des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2023 (Umsatzerlöse und Personalaufwandsquote) entwickelten sich im Vorjahresvergleich wie folgt:
5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unsere Strategien und Ziele lassen sich nur dann erreichen, wenn die proCommunitas GmbH Fulda als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an sich binden kann. Deshalb werden die Fähigkeiten und das Know-how unserer Mitarbeiter weiterentwickelt und zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten angeboten. C. Prognosebericht 1. Konjunkturaussichten Ökonomen des Münchner ifo-Instituts erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2024 um 0,2% fallen wird. Anhaltende Lieferengpässe sowie der Ukraine Krieg bremsen die deutsche Wirtschaft spürbar aus. Die zunächst erwartete kräftige Erholung für 2024 verschiebt sich weiter nach hinten. 2. Branchenaussichten In einem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld, das von Inflation und einer Rezession in Deutschland geprägt ist, belastet vor allem der Alterungsprozess unserer Gesellschaft und der damit sich verstärkende Arbeits- und Fachkräftemangel. 3. Erwartete Entwicklung für die Gesellschaft Die Gesellschaft erwartet für 2024, den vielfältigen wirtschaftlichen und konjunkturellen Verunsicherungen sowie der Überleitung der Städtebauförderung zu einer anderen städtischen Beteiligung zum 01.01.2024 geschuldet, einen Umsatzrückgang von rd. 35% und eine Personalaufwandsquote, die sich in einer Marge zwischen 85,0% und 90,0% einpendeln dürfte. Wir gehen davon aus, jederzeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können und haben derzeit keinen Zweifel an der Fortbestehungsprognose des Unternehmens. D. Chancen- und Risikobericht Mit dem Einsatz und Ausbau moderner Portalsoftware mit technikunterstützter Personaleinsatzplanung wurde die Personaladministration weiter optimiert. Somit halten wir die Bewirtschaftungskosten auf niedrigem Niveau und können auch weiterhin kostengünstige Dienstleistungen anbieten. Risiken, die den Bestand der Gesellschaft in den nächsten 12 bis 24 Monaten gefährden könnten, sind nicht ersichtlich. Des Weiteren wurde in dem Dienstleistungsvertrag mit dem Magistrat der Stadt Fulda vereinbart, dass grundsätzlich alle anfallenden Personal- und Personalnebenkosten abgerechnet werden können.
Fulda, 09. Februar 2024 proCommunitas GmbH Fulda gez. Lothar Happ, Geschäftsführer gez. Bettina Stelzner, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die proCommunitas GmbH Fulda: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der proCommunitas GmbH Fulda - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der proCommunitas GmbH Fulda für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, 9. Februar 2024 GFP
GmbH
Hanna Reitz, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung erfolgte am 26.02.2024. |
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