MAPA GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manuel Cordelair seit 30.1.2023 | Prokura |
Peter Jan Henry Lichterbeck seit 29.1.2019 | Prokura |
Minrek Helge Werner seit 29.1.2019 | Prokura |
Sean Charles Beckstrom seit 21.1.2019 | Geschäftsführer |
Ralf Dr. Holschumacher seit 21.1.2019 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NWL Germany Production GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2022 und Aussichten 2023 Das Jahr 2022 war weltweit geprägt durch die Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine und den folgenden Auswirkungen auf Energiekosten und die Kaufkraft der Konsumenten. Das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum stieg 2022 noch um 3,5%. Für das Jahr 2023 wird momentan weiter eher eine Stagnation erwartet. Global wird für das Jahr 2023 aktuell vom IfW gemäß Prognose März 2023 noch ein Anstieg der weltweiten Geschäftstätigkeit von 2,5% erwartet, nachdem es im Jahr 2022 zu einem Anstieg in Höhe von 3,2% kam. 2. Veränderungen der Branchenstruktur und des Marktes Der NWL Germany Production GmbH Konzern (kurz: NWL, NWL-Konzern oder Konzern), der durch die einzelnen Tochtergesellschaften Waren für den Bürobedarf, Freizeit- und Campingartikel und v. a. Babyartikel produziert und vertreibt, ist - neben der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - auch von branchenspezifischen Einflussgrößen abhängig. So wird der Absatzmarkt von Babyartikeln primär von der Geburtenentwicklung beeinflusst. Im Jahre 2022 litt der Bereich Babyartikel unter verschlechtertem Konsumklima und tendenziell rückläufigen Märkten, verstärkt durch Handelspartner, die auch angesichts gestiegener Zinsen bestrebt sind, die Vorratsdeckung zurückzufahren. Auch der Umsatz mit Haushaltsartikeln war rückläufig im Vergleich zum starken Vorjahreszeitraum. Der HealthCare Markt verbesserte sich wieder mit dem Wegfall von Einschränkungen aufgrund der Coronasituation. Langfristig wird der Absatzmarkt von Babyartikeln von der Geburtenentwicklung beeinflusst. In Deutschland, dort werden ca. ein Drittel der bei der Konzerngesellschaft MAPA GmbH erzeugten Babysauger und die Hälfte der Babyflaschen und Cups abgesetzt, wurden 2021 nach Angaben des statistischen Bundesamtes 795 000 Kinder geboren. Das war ein Anstieg um 2,8% zum Vorjahr. Für das Jahr 2022 zeigte sich ein deutlicher Rückgang von ca. 6% nach Angaben des statistischen Bundesamtes. Neben der Geburtenrate wirkt sich der Konzentrationsprozess des deutschen und europäischen Handels und die im letzten Jahr neu beobachtete Abschwächung des Internethandels auf die Entwicklung des Unternehmens aus und Amazon als führender Anbieter im Internethandel fuhr den Warenbezug erstmalig deutlich zurück. Preisanpassungen aufgrund der gestiegenen Einkaufskosten wurden im Jahr 2022 für weite Teile des Sortimentes durchgeführt, weitere Preiserhöhungen wurden für Anfang 2023 angekündigt. Der Trend zu höheren Rohmaterial- und Transportkosten hat sich im Verlauf des Jahres 2022 deutlich verstärkt, während die gestiegenen Energiekosten sich für die MAPA GmbH erst im Jahr 2023 voll auswirken werden. Der finanzielle Optimismus der Verbraucher in Deutschland war angesichts der weltpolitischen Lage und den zu verkraftenden Preissteigerungen eingetrübt, die Konsum-Aussichten sind auch aktuell im Frühjahr 2023 durch weltpolitische Unsicherheiten und Kostensteigerungen vor allem für Energie eher schwach. Im Jahr 2022 war der Markt in Deutschland bei Babyprodukten noch stabil mit Wertzuwachsen von ca. 10%. Die Babyfachmärkte sind weiter unter Druck. Der Drogeriemarktsektor gewann zuletzt etwas Umsatzanteile bei wieder steigender Frequenz in Innenstädten, während der Anteil des Onlinehandels leicht rückläufig war. Der Markt für Haushaltsartikel war nach starkem Anstieg im Laufe des Jahres 2020 im Jahr 2022 rückläufig, wobei es speziell bei Einmalhandschuhen zu einer Normalisierung kam (Basis GFK). Konzernseitig begründet sich der Anstieg der Umsatzerlöse im Konzern weitgehend mit dem Umsatz bei Waren für Freizeit und Sport, Gasgeräte, der von TEUR 26.522 im Vorjahr auf TEUR 34.300 angestiegen ist. Handelsmarken gewinnen zuletzt wieder stärker an Bedeutung. Für den Erfolg von Markenartikeln wird es entscheidend sein, kontinuierlich in die Markenkommunikation zu investieren und erfolgreich innovative Produkte mit Mehrwert für den Konsumenten einzuführen. 3. Umsatzentwicklung Der Konzern erreichte im Jahre 2022 einen Umsatz von TEUR 248.968 und lag leicht über dem Umsatz des Vorjahres (TEUR 244.172). Das Konzernunternehmen MAPA GmbH realisierte einen Umsatz von EUR 155,4 Mio., blieb damit um 3,2% unter den im Vorjahr ausgewiesenen Umsatz (EUR 160,5 Mio.) und erreichte somit nicht die Vorjahresprognose beim Umsatztrend ("über Vorjahresniveau"). Dieser Umsatzrückgang ist auf den Baby- und Homecare Bereich zurückzuführen, während der Bereich Healthcare um 10% zulegen konnte. Das Healthcaregeschäft konnte im Jahr 2022 von einer Erholung des Marktumfeldes profitieren. Mit EUR 11,4 Mio. Umsatz lag dieser Bereich um 10,7% über dem Vorjahr. Grundsätzlich herrscht in diesem Markt weiterhin Konkurrenzdruck und bei einem stagnierenden Inlandsmarkt sind nennenswerte Umsatzsteigerungen nur beschränkt möglich. Das Homecaregeschäft lag hingegen um insgesamt 6,4 % unter dem des Vorjahres. Ein weiteres wesentliches Geschäftsfeld des Konzerns ist der Vertrieb von Waren für Freizeit und Sport sowie Gasgeräten. Speziell der Absatz des Gasgrillsortiments konnte die gute Entwicklung im Vorjahr bestätigen. Der Umsatz im Camping-Sortiment stieg aufgrund starker Nachfrage nach Kochern und Gaskartuschen um 29,3 % von TEUR 26.522 im Vorjahr auf TEUR 34.300 im Geschäftsjahr 2022. 4. Produktion und Investitionen Die Produktionsmengen von Babyartikeln lagen 2022 knapp unter dem Vorjahr. Die Sachanlageninvestitionen betrugen im Geschäftsjahr 2022 TEUR 5.637 (Vj.: TEUR 5.946), bewegen sich leicht unter dem Vorjahresniveau und entfallen weitestgehend auf die MAPA GmbH. Neben technischen Anlagen und Maschinen wurde im Jahr 2022 in weitere Automatisierung, Maßnahmen zur Energieeinsparung und in neue Formen und Werkzeuge investiert. Ein Teil der Investitionen wird erst im Jahr 2023 abgeschlossen. 5. Personal und Soziales Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter des Konzerns betrug im Jahr 2022 766 Personen (Vj.: 766). 6. Wichtige rechtliche Vorgänge des Geschäftsjahres Die Beachtung der geltenden Gesetze hat für den NWL-Konzern stets hohe Bedeutung. Dies gilt sowohl für die Einhaltung der produktbezogenen Regeln und Gesetze als auch für die auf die Geschäfte anwendbaren Verhaltensregeln und -gebote. Dem hohen Qualitätsanspruch der Konzerngesellschaften an ihre Produkte entspricht, dass es im Jahr 2022 zu keinen Qualitätsproblemen oder Rückrufen kam. Den gleichen hohen Anspruch wenden die Geschäftsbereiche auch bei der Prüfung und Gestaltung von Verpackungstexten und Produktauslobungen an, so dass hier keine Produkte zurückgenommen oder wegen des Verstoßes gegen das Lauterkeitsrecht geändert werden mussten. Im Umgang mit den Lieferanten und Kunden achten die Konzerngesellschaften stets auf die Einhaltung der anwendbaren Regeln und Gebote und schulen ihre Arbeitnehmer in Bezug auf relevante Compliance-Themen. In den Geschäftsbeziehungen steht ein partnerschaftlicher, transparenter und fairer Umgang mit gewerblichen wie privaten Kunden und ihren Lieferanten und Dienstleistern im Fokus. Den Erfolg der Marken und Produkte der NWL-Gruppe sichern die gewerblichen Schutzrechte. Hierzu gehört ein internationales Marken- und Produktportfolio, das die NWL-Gruppe auch im Jahr 2022 weiter gestärkt hat. In einer patentrechtlichen Auseinandersetzung mit einem Wettbewerber aus dem Homecare-Segment wird die Angelegenheit noch im Instanzenweg weiter verfolgt. Während des Jahres 2021 wurden die Regelungen zum Datenschutz, insbesondere bei dem Konzernunternehmen MAPA GmbH umfassend überarbeitet und im Hinblick auf die europäische Datenschutzgrundverordnung aktualisiert. Insbesondere der Schutz sensibler Informationen von Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern steht hierbei im Mittelpunkt. 7. Beteiligungen In den Konzernabschluss der NWL Germany Production GmbH sind die Firmen NWL Germany Office Products GmbH, NWL Germany Hamburg Services GmbH, Rubbermaid Portugal Lda. und Summit Holding GmbH mit ihren direkten und indirekten Tochterfirmen eingeschlossen. Die Firma NWL Germany Office Products GmbH handelt mit Schreibwaren und Artikel für Künstler- und Bürobedarf. Die NWL Germany Hamburg Services GmbH erbringt Beratungsleistungen und andere Dienstleistungen, u. A. in den Bereichen Finanzen, Personal und Kundenservice, innerhalb und außerhalb des Konzerns. Rubbermaid Portugal Lda. ist mit Vertrieb von Produkten von verbundenen Unternehmen beschäftigt. Folgende Tochtergesellschaft aus dem Konsolidierungskreis gehört der Summit Holding GmbH: Die Camping Gaz (Deutschland) GmbH stellt Waren für Freizeit und Sport sowie Gasgeräte her und handelt mit diesen. Im Jahr 2022 konnten insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 41.111 (Vj.: TEUR 33.950) erzielt werden. Diese Umsatzerlöse wurden in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Luxemburg erzielt und zwar in den Sparten: Artikel zu Camping- und Freizeitzwecken, Geräte für den Haushalt und die Freizeitgestaltung, Sportgeräte sowie Gasgeräte für Heizungs- und Beleuchtungszwecke. Die Aufwendungen für bezogene Waren liegen mit TEUR 17.353 leicht über dem Vorjahresniveau (TEUR 16.044). Die Zinsaufwendungen betrugen TEUR 16 (Vj.: TEUR 61) im Jahr 2022. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung beläuft sich auf TEUR 18.419 gegenüber TEUR 16.279 im Vorjahr. Folgende Tochtergesellschaften aus dem Konsolidierungskreis gehören der Camping Gaz (Deutschland) GmbH: Die Coleman EMEA GmbH übernimmt seit 2015 einige Vertriebs- und Verwaltungsaufgaben. Die MAPA GmbH erreichte im Jahre 2022 einen Umsatz von EUR 155,4 Mio. und lag damit um 3,2% unter dem im Vorjahr ausgewiesenen Umsatz (EUR 160,5 Mio.). Dieser Umsatzrückgang ist auf den Baby- und Homecare Bereich zurückzuführen, während der Bereich Healthcare um 10% zulegen konnte. Die Inlandsumsätze (- 4,0 %) verzeichneten niedrigere Umsätze vor allem im Bereich Babycare (- 3,5 %), bei einem Rückgang im Bereich Homecare/ Professional (-7,6%). Der Exportbereich war auch durch vorbereitete Änderungen der Vertriebspartner in zwei Märkten geprägt. Die NUK Babycare Umsätze entwickelten sich 2022 leicht rückläufig und lagen mit EUR 96,4 Mio. um 3,5 % unter dem Vorjahr. Durch Neueinführungen erwarten wir den Marktanteil in unseren Kernbereichen zu stärken und die Marktführerschaft im Inland zu verteidigen. Der Export lag insgesamt um 3,6 % unter 2021. Das Healthcaregeschäft war in 2022 vom einem erholten Marktumfeld beeinflusst. Mit EUR 11,4 Mio. Umsatz lag dieser Bereich um 10,7 % über dem Vorjahr. Die Marktanteile erreichten wieder das vorherige Niveau. Grundsätzlich herrscht in diesem Markt weiter Konkurrenzdruck und bei einem stagnierenden Inlandsmarkt sind höhere Umsatzsteigerungen nur beschränkt möglich. Das Homecaregeschäft lag um insgesamt 6,4 % unter dem des Vorjahres. Folgende Tochtergesellschaften aus dem Konsolidierungskreis gehören der MAPA GmbH: Für die Belieferung einiger Kunden mit Handelsmarken wurde die Firma viskovita GmbH gegründet, die über einen Geschäftsbesorgungsvertrag aktiv ist. Die 1994 gegründete Tochterfirma Mapa Babycare Company Ltd. ("MBC") in Hongkong agiert für den Vertrieb unserer Produkte im asiatischen Raum. Seit einigen Jahren wird auch ein Eigengeschäft mit lokal hergestellten Produkten betrieben, wenn diese in entsprechender Qualität günstiger direkt an den Kunden geliefert werden können. MBC beschäftigte per 31. Dezember 2022 63 Mitarbeiter (Vorjahr 65 Mitarbeiter). Der Nettoumsatz von Mapa Babycare Co. Ltd. (MBC) belief sich 2022 auf HKD 49,7 Mio. und reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr (HKD 54,0 Mio.) um 8,0 %. Hierfür war neben den Auswirkungen der Coronakrise insbesondere die unsichere politische Situation verantwortlich, die durch Streiks und Demonstrationen das Konsumverhalten stark beeinflusste. Im Jahre 2022 betrug das Ergebnis einen Verlust von HKD 9,7 Mio. (Umrechnungskurs zum 31. Dezember 2022: 8,3163 HKD/EUR). Das Eigenkapital reduzierte sich auf HKD 20,2 Mio. Die Anteile der Gesellschaft wurden im Februar des Jahres 2023 an eine andere Gesellschaft von Newell Brands für einen Wert von USD 1,8 Mio. übertragen. Im Jahre 2006 wurde die Firma Mapa Spontex Trading Shanghai (= MSTS), eine Tochterfirma der Mapa Babycare Company Ltd., gegründet. Diese Firma unterstützt das Babycare und Homecare Geschäft in China. Das Hauptgeschäft bezieht sich auf Babycare-Umsätze. Der Gesamtumsatz aller Geschäftsbereiche lag im Jahr 2022 bei RMB 71,2 Mio. (Vorjahr RMB 68,4 Mio.). Für 2022 lag das Jahresergebnis nach Steuern bei RMB - 26,8 Mio. (Umrechnungskurs zum 31. Dezember 2021: 7,3582 RMB/EUR). 8. Ertragslage Der Konzernjahresüberschuss hat sich im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 18.021 (Vj.: TEUR 8.400) erhöht, insbesondere aufgrund der - wie im Vorjahr prognostiziert - gestiegenen Umsatzerlöse. Das Ergebnis nach Steuern für das Geschäftsjahr 2022 betrug TEUR 18.121 (Vj. TEUR 8.460). Das Zinsergebnis belief sich in 2022 auf TEUR -1.446 (Vj.: TEUR -1.642) und resultiert überwiegend aus Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsverpflichtungen. 9. Vermögenslage Die Konzernbilanzsumme ist um TEUR 6.808 (-3,0 %) von TEUR 227.727 auf TEUR 220.919 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Im Wesentlichen haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen deutlich um TEUR 14.140 reduziert. Hinzu kam ein Reduzierung des Vorratsvermögens um TEUR 2.101. Ein weiterer Effekt ergibt sich aus der planmäßigen Abschreibung von Markenrechten in Höhe von TEUR 8.806, die zu einem bedeutenden Teil die Reduktion des Anlagevermögens begründen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 4.423 von TEUR 20.045 auf TEUR 24.468 erhöht und die flüssigen Mittel sind um TEUR 12.941 gestiegen. Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 10.960 von TEUR 22.955 im Vorjahr auf TEUR 12.264 gesunken. Weiter reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Rahmen von Kontokorrenten um TEUR 7.111 auf TEUR 11.130 (Vj.: TEUR 18.241). Zum 31.12.2022 erhöht sich das Konzern-Eigenkapital um 20,6 % auf TEUR 106.292 (Vj.: TEUR 88.148). Die Konzern-Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 48,1 % (Vj. 38,7 %). 10. Finanzlage Das Mutterunternehmen des NWL-Konzerns ist mit seinen Gesellschaften ein Teilkonzern der Newell Brands Inc., Sandy Springs/Atlanta, USA. Seit der Einbindung der Camping Gaz (Deutschland)-Gruppe Ende 2017 in den NWL-Konzern ist die Finanzlage der Camping Gaz und die ihrer Tochtergesellschaften deutlich gestärkt. Die Liquidität war das gesamte Jahr 2022 gesichert. Eine Quelle der Finanzierung ist die Einbindung in einen Cash-Pool der Gruppe. 11. Chancen -und Risikobericht Durch die Bildung einer Rangordnung werden die Risiken und Chancen des Konzern entsprechend ihrer relativen Bedeutung dargestellt. Die Bedeutung ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Erreichung der Prognosen bzw. der angestrebten Ziele. Die jeweilige Geschäftsführung hat die folgenden wesentlichen Risiken und Chancen identifiziert, welche gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert sind. Zusammenfassend erwarten wir, dass sich die Wirtschaftsentwicklung in der Welt aufgrund der erwarteten teilweisen Überwindung der Corona Krise in der näheren Zukunft wieder neutral auf die Umsätze des Konzern auswirkt, sofern der Krieg in der Ukraine nicht zu einer weiteren Eskalation führt. Durch neue und innovative Produkte sowie teilweise neuer Vertriebswege geht die jeweilige Geschäftsführung dennoch von einer insgesamt moderat positiven Gesamtentwicklung für Umsatz und Ertrag des Konzerns in der näheren Zukunft aus. Nachfolgend werden die Risiken und Chancen beschrieben. 11.1 Risiken der künftigen Entwicklung Nachdem Auswirkungen der Corona Krise bei jetzt meist milderen Verläufen weitgehend überwunden schienen, bleiben die Aussichten angesichts der Lage um Russlands Militäreinsätze in der Ukraine und anhaltend stark gestiegener Kosten für viele Rohmaterialien und Energie eher eingetrübt. Aktuell schätzt das IfW im Konjunkturbericht Nr. 99 vom 15. März 2023 die Wachstumschancen der Weltwirtschaft für das Jahr 2023 daher weiter unsicherer ein. Für den Euroraum wird ein reales Wachstum von 1,1 % erwartet. Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA zeigte sich wieder schwächer, wobei die zukünftigen Auswirkungen einer erhöhten Beschäftigungsrate und stark steigender Preise auf das Konsumverhalten schwer einzuschätzen sind. Brasilien befindet sich noch immer in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Zurzeit wird aber nach der leichten Erholung in den Jahren 2021 und 2022 für das Jahr 2023 ein Wachstum von 1,2% erwartet. Die Konzentration von Abnehmergruppen wird in unseren wichtigsten Märkten wie in den Vorjahren weiter zunehmen. Dadurch wird auch der Margendruck zunehmen, welchem man nur durch neue innovative Produkte, entsprechenden Werbeaktivitäten und durch ein starkes Kostenmanagement begegnen kann. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als mittel eingeschätzt. Die Auswirkungen wären mäßig. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten werden wie folgt definiert:
Die Auswirkungen auf das Eigenkapital und die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens werden wie folgt definiert:
Zusammenfassend sind als weitere Risikofaktoren nach der Rangfolge für den Konzern folgende Entwicklungen zu betrachten: • Die Konzentration von Abnehmergruppen wird in unseren wichtigsten Märkten wie in den Vorjahren weiter zunehmen. Dadurch wird auch der Margendruck zunehmen, welchem man nur durch neue innovative Produkte, entsprechenden Werbeaktivitäten und durch ein starkes Kostenmanagement begegnen kann. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als mittel eingeschätzt. Die Auswirkungen wären mäßig. • Auch bedingt durch die Energiesituation und die aktuelle weltpolitische Situation kann es zu Produktionsausfällen und Lieferschwierigkeiten, z.T. bedingt durch Verfügbarkeit von kritischen Rohstoffen und Frachtkapazitäten kommen. Die Geschäftsleitung stuft die Eintrittswahrscheinlichkeit als hoch ein. Die Auswirkungen wären mäßig. Während des Jahres 2022 war der Produktions- und Lieferbereich der MAPA GmbH in Zeven nicht eingeschränkt. • Tendenziell wieder zunehmender Anteil der Handelsmarken wird das Markengeschäft erschweren. Hier können nur innovative und preiswürdige Produkte einen Umsatzrückgang verhindern. Die Geschäftsleitung stuft die Eintrittswahrscheinlichkeit als mittel ein. Die Auswirkungen wären mäßig. • Die leicht abnehmenden Geburtenraten in vielen Ländern von Europa reduzieren das Marktvolumen. Auch in Deutschland werden die Geburten nach den hohen Zuwächsen in den Jahren nach 2015 jetzt und in Folgejahren allenfalls stagnieren. Die Geschäftsleitung stuft die Eintrittswahrscheinlichkeit als mittel ein. Die Auswirkungen wären mäßig. • In den Jahresabschlüssen der Konzerngesellschaften wurde den identifizierbaren Ausfallrisiken im Forderungsbereich durch Wertberichtigungen in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Das Ausfallrisiko wird durch ein der Forderungsentwicklung entsprechendes und regelmäßig verifiziertes Forderungsmanagement vermindert. Zurzeit sehen wir bei unseren wichtigsten Kundengruppen und innerhalb des Newell Verbundes keine erhöhten Gefahren. Die Geschäftsleitung stuft die Eintrittswahrscheinlichkeit als mittel ein. Die Auswirkungen wären mäßig. • IT-Risiken können durch die immer größere Vernetzung durch, z. B. Netzwerke, die ausfallen, oder Externe, die in unsere Systeme unrechtmäßig eingreifen, entstehen. Die wesentlichen Konzernunternehmen setzen diverse Sicherungsmaßnahmen zum Backup bei Ausfällen ein. Vor Ort werden Maßnahmen wie der Einsatz von Virenscannern, verschlüsselte E-Mails und Zugriffskontrollen erstellt. Regelmäßig werden alle Mitarbeiter im richtigen Umgang mit z. B. Phishing E-Mails geschult. Die Geschäftsleitungen stufen die Eintrittswahrscheinlichkeit daher als gering ein. Die Auswirkung wäre mäßig. • Die wirtschaftlichen und protektionistischen Entwicklungen in einigen Abnehmerländern, ebenso wie die wieder geschwächte Wirtschaft in vielen Ländern, u.a. in Südeuropa, können zu Umsatzrückgängen führen. Die Geschäftsleitung stuft die Eintrittswahrscheinlichkeit als mittel ein. Die Auswirkungen wären mäßig. Die MAPA GmbH sowie die Camping Gaz (Deutschland) GmbH verfügen als die bedeutendsten Konzerngesellschaften seit vielen Jahren über ein Risikomanagementsystem (RMS). Das RMS stellt sicher, dass bestehende Risiken erfasst, analysiert und bewertet sowie an die Entscheidungsträger der Unternehmen weitergeleitet werden. Die Risikoerfassung, -analyse und -bewertung wird permanent vorgenommen, ggf. aktualisiert und ergänzt. Halbjährlich bestätigen alle an diesem Prozess beteiligten Entscheidungsträger, dass die in dem jeweiligen Bereich erkennbare Risiken erfasst und bewertet sind. Alle zum 31. Dezember 2022 und bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses erkennbaren Risiken sind, soweit erforderlich, durch entsprechende Wertanpassungen oder Rückstellungen berücksichtigt. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. 11.2 Chancen der zukünftigen Entwicklung Nach einer im Jahr 2021 positiveren Wirtschaftsentwicklung für Deutschland, kam es laut IfW, Kiel, im Jahr 2022 zu einem Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Tätigkeit von noch 1,9%. Für 2023 wird ein Wachstum von nur noch 0,7% erwartet und auch innerhalb der Europäischen Union geht man für 2023 von einer ähnlichen Veränderung aus. ie Konzernleitung wertet die Entwicklungen bei allen Unwägbarkeiten dennoch als Indikatoren für ein verhaltenes Wachstum für den Babycare Bereich der Konzerngesellschaften. Als Unwägbarkeiten bleiben insbesondere die Auswirkungen des anhaltenden Ukraine-Krieges sowie die stark gestiegenen Energiepreise und dessen Auswirkungen auf die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. DDie Chancen der zukünftigen Entwicklung lassen sich unter Berücksichtigung der zuvor skizzierten Rahmenbedingungen in der Rangfolge wie folgt zusammenfassen: • Für die Erhaltung der Profitabilität wird die Umsetzung von Preiserhöhungen zur Kompensation der gestiegenen Eingangskosten entscheidend sein. • Wichtige Neuprodukte werden im Jahr 2023 eingeführt, was zu steigenden Umsätzen führen sollte • Auch bei abnehmenden Geburtenraten in einigen Teilen Europas, werden wir durch neue Produkte, teilweise in neuen Produktbereichen oder in anderen Altersgruppen, zusätzliche Umsätze generieren. Hierbei werden wir auch vermehrt mit anderen Firmen der Newell Brands Gruppe im Vertrieb kooperieren. Stark gestiegene Energiepreise haben im Geschäftsjahr 2022 einen negativen Einfluss auf die Kostensituation und die Auswirkungen der allgemeinen Kostenentwicklung werden den Konsum, insbesondere auf dem wichtigen deutschen Markt, in der nächsten Zeit eher bremsen. 12. Aussichten für 2023 Nach einem eher verhaltenen Beginn mit stagnierendem Umsatz im ersten Quartal, bleiben die Aussichten für den weiteren Verlauf des Jahres von den Annahmen bezüglich der Auswirkungen und Dauer der Kaufzurückhaltung und der allgemeinen politischen Lage, hier ist vor allem der Krieg in der Ukraine zu nennen, geprägt. Aus heutiger Sicht wächst der Exportumsatz zumindest leicht und auch das Inlandsgeschäft sollte wertmäßig noch leicht über Vorjahresniveau abschließen. Neue Becher, Flaschen- und Saugerprodukte auch bei anhaltender Marketingunterstützung lassen eine Stabilisierung der Marktanteile erwarten. Die Umsetzung von nötigen Preiserhöhungen ist allerdings im aktuellen Umfeld notwendig, um die allgemeine Profitabilität zu erhalten. Im Bereich Kondome werden insgesamt weiter leicht steigende Umsätze im Inland erwartet, ebenso wieder bei Homecare Produkten, dort aufgrund einer Erholung der Nachfrage im Bereich Professional, während der Bereich Haushaltsartikel eher stabile Umsätze erwarten lässt. Insgesamt gehen wir für 2023 für den Hauptbereich Babycare von leicht steigendem Umsatz und gleichbleibendem Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Investitionen werden im Jahr 2023 etwa auf dem Niveau von 2022 liegen.
Hamburg, den 15. November 2023 NWL Germany Production GmbH Geschäftsleitung Bradford Ryan Turner KonzernbilanzAKTIVA
Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernanhangAllgemeine Hinweise Die Muttergesellschaft ist unter der NWL Germany Production GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 69538 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft sowie sieben inländische und drei ausländische Tochterunternehmen. Eine Gesellschaft ohne Geschäftstätigkeit wurde gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Zudem wird eine unwesentliche ausländische Tochtergesellschaft nicht konsolidiert. Es wird auf die Angaben zum Anteilsbesitz verwiesen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen verringert. Die Markenrechte werden auf der Grundlage einer Nutzungsdauer von 15 Jahren planmäßig abgeschrieben. Anhand einer Neubewertung der Markenrechte wurde deren Wert durch eine außerplanmäßige Abschreibung im Geschäftsjahr 2019 vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert, soweit abnutzbar. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, niedrigeren beizulegenden Werten bzw. Nennwerten angesetzt. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen, welche mit dem Wert des Deckungskapitals der Versicherungen einschließlich realisierbarer Rückkaufwerte aus Zusatzversicherungen und vorhandenen Überschussanteilen bewertet sind, wird mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen verrechnet, da dieser dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie unfertige Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten entsprechend dem Grad der Fertigung bewertet, wobei die Herstellungskosten neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Fremdkapitalzinsen werden nicht angesetzt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch pauschale Abschläge Rechnung getragen. Spezifizierbare Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen bestehen nicht. Liquide Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für die vor dem Bilanzstichtag entstandenen Ausgaben gebildet, die zu einem bestimmten Zeitpunkt nach dem Bilanzstichtag Aufwand darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,79 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 2,75 % (Vj. 2,25 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,25 % (Vj. 1,75 %) berücksichtigt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB n.F. i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F. werden Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) in den Jahresabschlüssen seit dem Geschäftsjahr 2018 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bewertet worden. Als Rechnungszinssätze wurden für die Rückstellungsermittlung im Berichtsjahr ein Wert von 1,78 % (Vj. 1,87 %) p.a. (zehnjährige Durchschnittsbildung) und für die zur Bestimmung des ausschüttungsgesperrten Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB erforderliche zusätzliche Bewertung ein Wert von 1,44 % (Vj. 1,35 %) p.a. (siebenjährige Durchschnittsbildung) verwendet. Es handelt sich hier um die von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten Marktzinssätze für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag in den Bilanzen der betroffenen Tochterunternehmen zu den beiden ermittelten Zinssätzen beträgt T€ 2.370 (Vj. T€ 3.545). Die Ausschüttungssperre ist gemäß dem BMF-Schreiben vom 23. Dezember 2016 nicht analog auf die Abführungssperre bei Gewinnabführungsverträgen anzuwenden. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 i. V. m. § 298 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt T€ 326 (Vj. T€ 489). Zu der Verrechnung von Ansprüchen aus der Rückdeckungsversicherung verweisen wir auf die oben genannten Ausführungen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (z.B. gezeichnetes Kapital, Rücklagen), mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung" ausgewiesen. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender aktivischer Unterschiedsbetrag wird auf die stillen Reserven der Grundstücke und Bauten als auch auf die selbsterstellte Marke unter Berücksichtigung von passiven latenten Steuern verteilt. Der verbleibende aktivische Unterschiedsbetrag wurde zum 01.01.2018 als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Ein nach der Verrechnung verbleibender passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 6.358 wird in der Kapitalrücklage ausgewiesen, weil dieser aus Gewinnvorträgen der asiatischen Tochterunternehmen vor dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung resultiert und daher Eigenkapital darstellt. Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen erstmalig einbezogen worden ist. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Von den im Konzernanlagenspiegel ausgewiesenen kumulierten Abschreibungen betreffen T€ 69.034 den Zeitraum vor der Erstkonsolidierung. Die Erstkonsolidierung führte zu einem als Geschäfts- oder Firmenwert aktivierten Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 65.430. Weil die Werthaltigkeit des Goodwills nicht gegeben ist, ist dieser in 2018 vollständig abgeschrieben worden. Die Bestimmung des Zeitwertes am 01.01.2018 der aktivierten Markenrechte in Höhe von T€ 317.706 erfolgte auf Grundlage eines Gutachtens für die Konzernobergesellschaft Newell Brands Inc., Hoboken New Jersey, USA. Es wird eine Abschreibungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Im Rahmen einer Neubewertung wurden die Werte der Markenrechte im Jahr 2019 um T€ 170.151 durch eine außerplanmäßige Abschreibung reduziert. Die Abschreibungsdauer bleibt unverändert. Die bei der Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven im Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 5.913 wurden bei Veräußerung der Grundstücke und Gebäude an eine Newell-Gesellschaft außerhalb des NWL Germany Production GmbH-Konzerns im Geschäftsjahr 2018 realisiert. Angaben zum Anteilsbesitz Konsolidierungskreis
1 Die mit N gekennzeichneten Gesellschaften werden wegen untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in die Konsolidierung einbezogen. Bei allen Gesellschaften verfügt das Mutterunternehmen über die Mehrheit der Stimmrechte. Die Camping Gaz (Deutschland) GmbH, Hattersheim am Main, und deren Tochterunternehmen wurden zum 01.01.2018 erstmalig in den Konzernabschluss der NWL Germany Production GmbH, Hamburg, einbezogen. Das Unternehmen Camping Gaz (Deutschland) GmbH, Hattersheim am Main, stand vom 12.12.2017 bis 24.09.2018 im 100 %igen Anteilsbesitz der NWL Germany Production GmbH, Hamburg, in deren Konzernabschluss ihr Jahresabschluss einbezogen wird (kleinster Konsolidierungskreis). Seit dem 25.09.2018 ist die Summit Holding GmbH, Penzberg, eine Tochtergesellschaft der NWL Germany Production GmbH und hält 100 % der Anteile der Camping Gaz (Deutschland) GmbH. Im Jahr 2019 wurde die Gesellschaft Mapa Babycare (Taiwan) Company Limited, Taiwan, an eine außerhalb des Konsolidierungskreises stehende Gesellschaft verkauft und ist aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Im Geschäftsjahr 2020 wurde die Gesellschaft Shanghai Spontex Trading Company Limited, Shanghai, liquidiert. Der Verkaufserlös floss im Jahr 2021 an die Mapa Spontex Trading (Shanghai) Company Limited, China. Die Gesellschaft ist aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Über die alleinige Gesellschafterin der Summit Holding GmbH, Penzberg, die NWL Germany Production GmbH, Hamburg, ist die Gesellschaft Tochterunternehmen der Newell Brands Inc., Sandy Springs/Atlanta, USA. Die Newell Brands Inc. ist am 15. April 2016 im Zuge einer Verschmelzung der Jarden Corporation Inc., New York, USA und der Newell Rubbermaid, Sandy Springs/Atlanta, USA, entstanden. Der Konzernabschluss 2022 der Newell Brands Inc. (größter Konsolidierungskreis) ist unter www.newellbrands.com/investor-relations abrufbar. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von T€ 50 entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Das Eigenkapital enthält auch Beträge aus der Verrechnung sonstiger Konsolidierungsmaßnahmen. Der Bilanzgewinn des Konzerns entspricht daher nicht dem der Muttergesellschaft. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus den Unterschiedsbeträgen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Bereich der Pensionsrückstellungen. Bei der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,06 % (Vj. 30,06 %) zugrunde gelegt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Boni und andere Vergütungen an Kunden in Höhe von T€ 12.811 (Vj. T€ 11.093), Personalrückstellungen in Höhe von T€ 3.325 (Vj. T€ 4.954), Gewährleistungsansprüche, ähnliche Haftungsrisiken und Prozessrisiken in Höhe von T€ 1.581 (Vj. T€ 3.393) sowie sonstige ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 944 (Vj. T€ 1.052). Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 1.295 (Vj. T€ 1.636) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 30 (Vj. T€ 453). Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im branchenüblichen Umfang Eigentumsvorbehalte. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen und Produktgruppen wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde bzw. neutrale Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.354 (Vj. T€ 667) und sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 765 (Vj. T€ 526). Sie beinhalten außerdem Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 414 (Vj. T€ 307). Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 56.607 (Vj. T€ 60.530) haben T€ 472 (Vj. T€ 528) einen periodenfremden Charakter. Sie beinhalten zudem Aufwendungen aus der Währungskursumrechnung in Höhe von T€ 703 (Vj. T€ 180). Personalaufwand Die Personalaufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Altersversorgung in Höhe von T€ 1.344 (Vj. T€ 1.252). Abschreibungen Die Abschreibungen beinhalten auch die planmäßigen Abschreibungen auf Markenrechte. Zinserträge Die Zinserträge beinhalten Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 67 (Vj. T€ 43). Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.075 (Vj. T€ 1.231) und Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen von T€ 49 (Vj. T€ 36). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Erträge aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern in Höhe von T€ 828 (Vj. T€ 883). Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Die Aufstellung der Kapitalflussrechnung erfolgte nach der indirekten Methode. Ertragsteuern wurden in Höhe von T€ 112 (Vj. T€ -5) gezahlt. Zinsen wurden in Höhe von T€ 76 (Vj. T€ 35) zahlungswirksam vereinnahmt. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den in der Konzernbilanz ausgewiesenen liquiden Mitteln und den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (kurzfristige Darlehen ausgenommen) zusammen. Der Finanzmittelfonds beinhaltet zum 31.12.2022 T€ 35.646 (Vj. T€ 22.704) liquide Mittel und T€ 11.130 (Vj. T€ 18.241) Kontokorrentverbindlichkeiten. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von T€ 11.694 (Vj. T€ 15.351) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2025. Geschäftsführung Bradford Ryan Turner, Atlanta, Georgia, USA, Geschäftsführer Gesamtbezüge der Geschäftsführung Bezüglich der Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung der Muttergesellschaft wird im Anhang gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden im Konzern durchschnittlich 766 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 444 Angestellte sowie 322 gewerbliche Arbeitnehmer. Zusätzlich wurden 24 Auszubildende beschäftigt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen wurden nicht durchgeführt. Prüfungs- und Beratungshonorare Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt T€ 19 für Abschlussprüferleistungen. Offenlegungserleichterungen Der von der NWL Germany Production GmbH, Hamburg, aufgestellte Konzernabschluss hat im Sinne von § 264 Abs. 3 HGB befreiende Wirkung für die NWL Germany Office Products GmbH, Hamburg, die NWL Hamburg Services, Hamburg, die Summit Holding GmbH, Penzberg, die Camping Gaz (Deutschland) GmbH, Hattersheim am Main, die MAPA GmbH, Zeven, und die Coleman EMEA GmbH, Hattersheim am Main. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung der Muttergesellschaft schlägt vor, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens in Höhe von T€ 14.380 (Vj. Jahresfehlbetrag T€ 11.381) auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernverhältnisse Der Konzernabschluss wird in den Konzernabschluss 2022 der Newell Brands Inc., Atlanta, Georgia, USA [SEC: 0000814453 und NASDAQ: NWL] als größter Konsolidierungskreis einbezogen. Der Abschluss ist unter www.newellbrands.com erhältlich. Nachtragsbericht Am 27. Februar 2023 wurde die Beteiligung an der MAPA Babycare Company Limited, Hong Kong, Beteiligungswert TEUR 33, an die Newell Rubbermaid Asia Pacific Limited, Hong Kong, für TUSD 1.843 veräußert.
Hamburg, 15. November 2023 NWL Germany Production GmbH Geschäftsleitung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NWL Germany Production GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der NWL Germany Production GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der NWL Germany Production GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wildeshausen, 15. November 2023 schuette
Revision GmbH
Lösing, Wirtschaftsprüfer Eylers, Wirtschaftsprüfer Konzernanlagenspiegel
Konzern - Kapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
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