NT - WARE Systemprogrammierungs-GmbH

Niedersachsenstraße 6, 49186 Bad Iburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 110944
Vorher
NT - WARE Technology Holding GmbH
Eingetragen
8.8.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Planung und die Entwicklung von systemnahen Computer - Hard- und Softwareartikeln sowie der Handel und der Vertrieb solcher Waren einschließlich Beratung, sowie die Verwaltung von anderen Firmen sowie die Beteiligung an Unternehmen jeglicher Art. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die unmittelbar oder mittelbar dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Die Gesellschaft kann auch Unternehmen, die sich auf einem dieser Gebiete betätigen, gründen, pachten oder vertreten und sich an solchen Unternehmen auf jede Weise beteiligen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karsten Huster
seit 9.8.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NT - WARE Systemprogrammierungs-GmbH

Bad Iburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Software und Lizenzen 120.569,00 166.120,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.793,00 27.358,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 303.675,18 336.823,18
325.468,18 364.181,18
III. Finanzanlagen
- Anteile an verbundenen Unternehmen 220.316,77 220.316,77
666.353,95 750.617,95
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 304.248,36 334.353,03
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.666.888,15 2.258.255,60
1.971.136,51 2.592.608,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.415.204,95 2.163.352,16
2. Forderungen gegen Gesellschafter 34.231.620,67 26.383.307,49
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 963.591,47 730.601,40
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.519.222,58 3.067.545,80
- davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr: 31.12.2023: € 68.109,87 31.12.2022: € 54.817,11
39.129.639,67 32.344.806,85
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 21.842.586,74 24.595.880,87
62.943.362,92 59.533.296,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 342.840,18 355.778,89
63.952.557,05 60.639.693,19

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Bilanzgewinn 53.580.312,66 46.290.283,64
53.632.312,66 46.342.283,64
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.134.075,60 33.454,14
2. Sonstige Rückstellungen 1.857.685,17 1.917.090,18
2.991.760,77 1.950.544,32
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 665.924,11 387.594,05
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
31.12.2023: € 665.924,11
31.12.2022: € 387.594,05
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 340.963,61 273.426,57
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
31.12.2023: € 340.963,61
31.12.2022: € 273.426,57
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 9.848,00 6.330.837,43
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
31.12.2023: € 9.848,00
31.12.2022: € 6.330.837,43
4. Sonstige Verbindlichkeiten 184.814,51 140.188,40
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
31.12.2023: € 184.814,51
31.12.2022: € 140.188,40
- davon aus Steuern:
31.12.2023: € 86.890,27
31.12.2022: € 85.315,48
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:
31.12.2023: € 37.395,12
31.12.2022: € 36.232,12
1.201.550,23 7.132.046,45
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.126.933,39 5.214.818,78
63.952.557,05 60.639.693,19

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 38.708.207,50 31.908.138,73
2. Erhöhung (Vj.: Verminderung) des Bestands an fertigen Erzeugnissen 32.620,44 -4.443,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.622.380,96 4.404.620,45
- davon aus Währungsumrechnung: 2023: € 711.036,13 2022: € 3.966.018,09
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -4.580.031,84 -4.201.193,55
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.788.681,27 -6.403.357,73
-11.368.713,11 -10.604.551,28
5. Rohergebnis 29.994.495,79 25.703.764,90
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.720.522,81 -9.204.119,22
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.199.623,06 -2.103.498,47
- davon für Altersversorgung: 2023: € -136.832,53 2022: € -137.804,19
-11.920.145,87 -11.307.617,69
7. Abschreibungen -295.525,33 -387.567,78
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.338.162,78 -5.772.378,07
- davon aus Währungsumrechnung: 2023: € -879.216,74 2022: € -2.763.919,45
9. Betriebsergebnis 13.440.661,81 8.236.201,36
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.205.764,11 148.860,86
- davon aus verbundenen Unternehmen: 2023: € 1.116.289,09 2022: € 147.983,90
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -330,00 0,00
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4.400.742,90 -2.473.831,68
13. Ergebnis nach Ertragsteuern 10.245.353,02 5.911.230,54
14. Sonstige Steuern -1.124,49 -2.831,51
15. Jahresüberschuss 10.244.228,53 5.908.399,03
16. Gewinnvortrag 46.290.283,64 45.860.292,79
17. Ergebnisverwendung -2.954.199,51 -5.478.408,18
18. Bilanzgewinn 53.580.312,66 46.290.283,64

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I.1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bad Iburg und ist seit dem 12. Dezember 2006 beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 110944 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt im aktuellen Geschäftsjahr wiederholt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Abschluss wird demzufolge nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 4 HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Von der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB wurde zutreffend Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss wird nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

1.2. Erläuterungen zur Bilanz

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder bei dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Soweit danach Abschreibungen oder Wertberichtigungen erforderlich waren, sind diese einzeln bzw. pauschal ermittelt worden.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur für solche Ausgaben gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind für solche Einnahmen gebildet, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Anlagenspiegel

Der Anlagenspiegel ist als Anlage zu diesem Anhang beigefügt.

Forderungen in Höhe von T€ 68 (Vj. T€ 55) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Alle übrigen Forderungen haben eine kurzfristige Restlaufzeit unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen in Höhe von 26 Mio. € ein Darlehen, das zu 4,352 % p.a. und ein weiteres Darlehen, das in Höhe von 7,5 Mio. € zu 4,375 % p.a. verzinst wird. Die Laufzeiten der Darlehen wurden kurzfristig abgeschlossen und im laufenden Geschäftsjahr mit weiterhin kurzfristiger Laufzeit prolongiert. Die Rückzahlung ist nach derzeitigem Stand vollumfänglich zum 5. April 2024 fällig.

Sonstige Rückstellungen

31.12.2023 31.12.2022
Rückstellung für Bonusbeträge an Mitarbeiter 800.138,48 686.265,17
Rückstellung für offene Rechnungen 240.560,44 126.399,61
Rückstellung für MEAP 240.162,16 336.780,26
Urlaubsrückstellungen 189.743,59 188.476,05
Rückstellung für Marketing-Ausgaben 153.345,05 223.194,15
Rückstellung für sonstige Personalkosten 58.363,65 59.721,80
Rückstellung für Kostenübernahme NT-WARE Japan 34.506,72 101.265,06
Rückstellung für Abschluss-, Buchführungs- und Prüfungskosten 30.000,00 30.000,00
Rückstellung zur Erfüllung der Aufbewahrungsverpflichtungen 29.400,00 29.400,00
Rückstellung für offene Beratungsleistungen 21.604,38 15.736,00
Rückstellung für Lizenzen 18.241,00 70.220,00
Rückstellung für Schwerbehindertenabgabe 17.640,00 18.720,00
Rückstellung für offene Kreditkartenabrechnungen 13.979,70 20.912,08
Rückstellung für Spesen 10.000,00 10.000,00
1.857.685,17 1.917.090,18

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Weiterhin enthalten die sonstigen Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Steuern (Vorjahr: € 85.315,48) 86.890,27
Verbindlichkeiten im Rahmen sozialer Sicherheit (Vorjahr: € 36.232,12) 37.395,12

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen 9.848,00 € (Vj.: 6.330.837,43 €) und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die im Vorjahr bilanzierten Gewinnausschüttungen für die Jahre 2021 und 2022 wurden im Jahr 2023 ausgezahlt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst im Wesentlichen mit Kunden abgeschlossene Wartungs- und Supportverträge.

Angaben zu Fremdwährungsumrechnungen

Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgte nach Maßgabe des § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Bei Vermögensgegenstände des Anlage- und Vorratsvermögens erfolgte die Umrechnung zum Kurs des Anschaffungstages.

Konzernabschluss des Mutterunternehmens

Die NT-WARE Systemprogrammierungs-GmbH gehört zum Konzern der Canon Europa N.V., Amstelveen (Niederlande) und wird in deren Konzernabschluss vollkonsolidiert. Der Konzernabschluss der Muttergesellschaft wird bei der niederländischen Industrie- und Handelskammer, Amsterdam ("Kamer van Koophandel") unter der Registernummer 3166721 hinterlegt. Die Canon Europa N.V. wird ihrerseits als Teilkonzern in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft Canon Inc., Tokyo (Japan) einbezogen. Die Canon Inc. Tokyo (Japan) veröffentlicht regelmäßig ihre Konzernabschlüsse auf ihrer Webseite (https://global.canon/en/ir/finance/).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Mit Datum vom 10. Juni 2013 wurde für das Büro- und Lagergebäude in Bad Iburg ein Mietvertrag abgeschlossen. Die Laufzeit des Mietvertrages endet frühestens am 28. Februar 2025, wenn unter Berücksichtigung einer Kündigungsfrist von 6 Monaten im Jahr 2024 eine Kündigung ausgesprochen wird. Der monatliche Mietzins beläuft sich auf € 30.681,09. Demnach besteht - bezogen auf den Stichtag - eine Gesamtverpflichtung von (14 Monatsraten a € 30.681,09) € 429.535,26.

Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag gemäß § 285 Nr. 3a HGB sonstige finanzielle Verpflichtungen aus KFZ-Leasingverträgen mit Restlaufzeiten bis zu vier Jahren in Höhe von € 397.445,67 sowie aus sonstigen Leasingverträgen für Bürogerätschaften und Jobräder mit Restlaufzeiten bis zu drei Jahren in Höhe von € 132.920,15.

Insgesamt beläuft sich der Betrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen auf € 959.901,08.

Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20 % oder mehr besteht

Es besteht eine 100 %-Beteiligung an der NT-WARE USA Inc. mit Sitz in New York, USA. Die Gesellschaft verfügt per 31. Dezember 2022 über ein positives Eigenkapital in Höhe von USD 5.602.930,00. Der letzte vorliegende Jahresabschluss (2022) weist einen Jahresüberschuss in Höhe von USD 197.369,00 aus.

Es besteht eine 100 %-Beteiligung an der NT-WARE ASIA PTE. LTD. mit Sitz in Singapore. Die Gesellschaft verfügt per 31. Dezember 2022 über Eigenkapital in Höhe von SGD 816.588,00. Der letzte vorliegende Jahresabschluss (2022) weist einen Jahresüberschuss in Höhe von SGD 39.309,00 aus.

Es besteht eine 100 %-Beteiligung an der NT-WARE Japan Inc. mit Sitz in Tokio. Das Unternehmen wurde am 11. Dezember 2013 in Japan registriert. Die Berichtsgesellschaft hat zur Gründung der Gesellschaft eine Einlage von TJPY 5.000 (T€ 36) geleistet. Im von der Tochtergesellschaft vorgelegten Abschluss für 2022 wird ein Eigenkapital von JPY 23.518.348,00 und ein negatives Jahresergebnis von JPY 3.219.933,00 ausgewiesen.

Es besteht eine 100 %-Beteiligung an der NT-WARE Enterprise Solutions mit Sitz in Bad Iburg. Das Unternehmen wurde mit Kaufvertrag vom 27. Juni 2019 als Vorratsgesellschaft erworben und mit Eintragung vom 12. Juli 2019 beim Amtsgericht Osnabrück unter der angegebenen Firmierung im Handelsregister eingetragen. Das Stammkapital beläuft sich auf T€ 25. Der von der Tochtergesellschaft vorgelegte, vorläufige Abschluss für 2023 weist ein Eigenkapital in Höhe von T€ 745 und ein positives Jahresergebnis von T€ 147 aus.

II. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer des laufenden Geschäftsjahres war:

Herr Karsten Huster,

Hauptberuflicher Geschäftsführer der NT-WARE Systemprogrammierungs-GmbH, Hamburg.

Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 118 (Vj.: 123) Mitarbeiter.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Als nahestehende Personen wurden die beiden Gesellschafter Herr Karsten Huster und die Canon Europa N.V., Amstelveen, Niederlande sowie sämtliche Kunden der Berichtsgesellschaft definiert. Die Kunden setzen sich vollumfänglich aus Unternehmen aus dem Canonverbund und den 100 %igen Tochtergesellschaften der Berichtsgesellschaft zusammen. Demzufolge werden nahezu sämtliche Umsatzerlöse mit nahestehenden Personen durchgeführt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen im Verbundbereich sowie die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen nach der o.a. Definition gegen nahestehende Personen.

Im geregelten Geschäftsverkehr ist den o.a. Personen bzw. Unternehmen kein Vorteil entstanden, vielmehr wurden die entsprechenden Geschäfte zu marktüblichen Preisen abgerechnet.

Die Gesellschaft hat mit der Mehrheitsgesellschafterin ein unbesichertes Finanzgeschäft zur kurzfristigen Liquiditätsdisposition (per 31.12.: 33,5 Mio. €) und einem Zinssatz zwischen 4,352 % und 4,375 % abgeschlossen. Die Rückzahlung an die Gesellschaft ist für Anfang April 2024 vorgesehen.

 

Bad Iburg, den 5. Februar 2024

Karsten Huster, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Software und Lizenzen 1.514.120,96 32.240,91 0,00 1.546.361,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 55.647,66 0,00 0,00 55.647,66
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.687.703,83 179.361,42 248.461,24 2.618.604,01
2.743.351,49 179.361,42 248.461,24 2.674.251,67
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 220.316,77 0,00 0,00 220.316,77
4.477.789,22 211.602,33 248.461,24 4.440.930,31
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Software und Lizenzen 1.348.000,96 77.791,91 0,00 1.425.792,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.289,66 5.565,00 0,00 33.854,66
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.350.880,65 212.168,42 248.120,24 2.314.928,83
2.379.170,31 217.733,42 248.120,24 2.348.783,49
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.727.171,27 295.525,33 248.120,24 3.774.576,36
Buchwert
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Software und Lizenzen 120.569,00 166.120,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.793,00 27.358,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 303.675,18 336.823,18
325.468,18 364.181,18
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 220.316,77 220.316,77
666.353,95 750.617,95

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die NT-WARE Systemprogrammierungs-GmbH vertreibt ihre Produkte (überwiegend Softwareprodukte) im Rahmen des Konzernverbundes schwerpunktmäßig mit Canon- Europa, aber darüber hinaus auch weltweit. Die am Markt zu platzierenden Softwareprodukte treffen überwiegend im Canon-Verbund auf gewerbliche Abnehmer.

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die NT-WARE Systemprogrammierungs-GmbH, die Migration des traditionellem Lizenzgeschäftes in ein Subscription Modell weiter beschleunigen, so dass das Wachstum der NT-WARE maßgeblich von der Ausweitung des Cloud Geschäftes getrieben war.

Die Expansion des Cloud Geschäftes und des Subskription Modells steht neben der Expansion in neue Märkte im Vordergrund der betrieblichen Entwicklung für die kommenden Jahre.

Darstellung der Lage

Die Vermögenslage ist seit Beginn der Gesellschaft sehr solide. Eine hohe Eigenkapitalquote und die Unabhängigkeit von Bankfinanzierungen sind die Grundlage für freie unternehmerische Entscheidungen und ermöglichen die Finanzierung dynamischen Wachstums.

Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 21,3 % auf rd. 38,7 Mio. €. Der Anteil des Umsatzes mit Softwareverkäufen verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 14,5 %-Punkte auf nunmehr 18,8 %. Der Umsatzanteil im Segment Hardware erhöhte sich dagegen um 8,7 %-Punkte auf 27,5 %. Bei den Dienstleistungen im Bereich der Softwarebetreuung (SA-Points) verminderte sich der Umsatzanteil um 4,0 %-Punkte auf aktuell 27,7 %. Der Bereich UniFlow Online erhöhte sich dagegen um 10,4 %-Punkte auf 25,3 %. Der Umsatzanstieg hängt maßgeblich von einem sich nach der Coronapandemie deutlich erholenden Umsatzgeschäft der Canongruppe ab.

Der Anteil des Materialaufwandes bezogen auf die Gesamtleistung verminderte sich um 3,9 %-Punkte auf 29,3 %. Der verbesserte Wareneinsatz ist im Wesentlichen auf den Umstand zurückzuführen, dass der Anteil des margenstärkeren uniFlow Online-Umsatzes deutlich gestiegen ist, während das margenschwächere Segment der Software-Lizenzen deutlich abgenommen hat.

Der Personalaufwand erhöhte sich um T€ 612 auf T€ 11.920. Dies entspricht einem Anstieg von 5,4 %. Dagegen ist der Bestand der jahresdurchschnittlichen Mitarbeiter von 123 Personen im Vorjahr auf aktuell 118 Personen gesunken. Der Grund für den Anstieg der Personalaufwendungen liegt in einem Anstieg des Lohnniveaus der in- und ausländischen Mitarbeiter. Zum einen wurden generelle Lohnerhöhungen umgesetzt. Zum anderen erhöhte sich das Lohn- und Gehaltsniveau fluktuationsbedingt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit T€ 3.420 um rund T€ 600 über dem Vorjahr. Sie beinhalten im Wesentlichen Miet- und Nebenkosten (T€ 682; Vj.: T€ 685), Wartungs- und Instandhaltungskosten (T€ 658; Vj.: T€ 540), KFZ-Kosten (T€ 355; Vj.: T€ 323), Rechts- und Beratungskosten (T€ 223; Vj.: T€ 217), Werbekosten (T€ 120; Vj.: T€ 124), Gebühren und Beiträge (T€ 72; Vj.: T€ 116), Reisekosten (T€ 224; Vj.: T€ 112), Fracht- und Verpackungskosten (T€ 92; Vj.: T€ 61), EDV-Kosten (T€ 124; Vj.: T€ 159) sowie Kosten für Fremdpersonal (T€ 81; Vj.: T€ 99). Die erhöhte Reisetätigkeit resultiert aus den im Jahr 2023 vollständig aufgehobenen Restriktionen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Coronapandemie. Weiterhin ergaben sich auch seit Ausbruch der Pandemie erstmals wieder Aufwendungen im Zusammenhang mit Betriebsfeiern und -ausflügen in Höhe von T€ 370 (Vj.: T€ 0). In dem Zusammenhang erhöhten sich auch die sonstigen betrieblichen Erträge, die im Wesentlichen Sachbezüge (T€ 281; Vj.: T€ 92) enthalten.

Das neutrale Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

2023 2022
T€ T€
Periodenfremde Erträge 1.477 47
Erträge aus Kursdifferenzen 711 3.966
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 32 168
Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen 0 1
Neutrale Erträge 2.220 4.182
Aufwendungen aus Kursdifferenzen -879 -2.764
Periodenfremde Aufwendungen -28 -28
Spenden -10 -16
Aufwand aus der Aufstockung von Wertberichtigungen auf Forderungen -1 -144
Neutrale Aufwendungen -918 -2.952
Neutrales Ergebnis 1.302 1.230

Die Erträge und Aufwendungen aus Kursdifferenzen resultieren größtenteils aus in US-Dollar fakturierten Umsätzen. Die periodenfremden Erträge betreffen überwiegend die Nachbelastungen von Lizenzerträgen für die Jahre 2021 und 2022 an die NT-WARE USA Inc. Die 100%ige Tochtergesellschaft hatte den Erlös im Jahr 2023 nachgemeldet.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.056 auf T€ 1.205 verbessert. Es beinhaltet in Höhe von T€ 1.116 die Zinserträge aus dem an die Canon Europa N.V., Amstelveen (Niederlande) gewährten Darlehen. Zum einen wurde im Jahr 2023 ein weiteres Darlehen an die Muttergesellschaft in Höhe von 7,5 Mio. € gewährt. Zum anderen wurde der Zinssatz von 0,25 % im Vorjahr auf nunmehr über 4 % angehoben.

Insgesamt liegt das Jahresergebnis mit T€ 10.244 aufgrund des erhöhten Umsatzvolumens, dem verbesserten Wareneinsatz und dem positiven Finanzergebnisses um 73,4 % über dem Vorjahresergebnis von T€ 5.908.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen verminderten sich insgesamt um T€ 84 auf T€ 446. Den Investitionen in neue Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 212 stehen planmäßige Abschreibungen von T€ 296 gegenüber. Bei den Investitionen handelt es sich im Wesentlichen um den Erwerb von Hard- und Software.

Der Vorratsbestand verringerte sich mengenmäßig um T€ 622 auf T€ 1.971. Zur Vermeidung von Lieferengpässen und vorbeugend für etwaig eintretende Störungen in den Lieferketten, wurde der Lagerbestand zum Vorjahresstichtag deutlich aufgestockt. Nach dem Ende der Coronapandemie und einer Stabilisierung der Lieferketten wurde der Bestand zum laufenden Stichtag wieder heruntergefahren.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen die NT-WARE USA (T€ 449; Vj.: T€ 345), die NT-WARE Enterprise Solutions GmbH (T€ 381; Vj.: T€ 202) sowie die NT-WARE Japan (T€ 134; Vj.: T€ 184) und betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen gegen die Canon Europe. Der Gesellschafterin wurden Darlehen in Höhe von insgesamt 33,5 Mio. € (Vj.: € 26,0 Mio. €) gewährt. Diese Darlehen werden zwischen 4,352 % und 4,375 % p.a. verzinst und sind bis Anfang April 2024 insgesamt zur Rückzahlung fällig. Daneben bestehen kurzfristig fällige Zinsforderungen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten in Höhe von T€ 1.219 (Vj.: T€ 2.822) Steuererstattungsansprüche für das Jahr 2022. Nach der steuerlichen Veranlagung für das Jahr 2021 verminderten sich die Forderungen gegenüber dem vorherigen Bilanzstichtag.

Das Eigenkapital erhöhte sich insgesamt um T€ 7.290 auf T€ 53.632. Das Eigenkapital erhöhte sich analog dem aktuellen Jahresergebnis von T€ 10.244. Demgegenüber vermindert sich das Eigenkapital um die im Jahr 2023 beschlossenen Ausschüttungen an die Gesellschafter in Höhe von insgesamt T€ 2.954. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich dabei, trotz deutlich gestiegener Bilanzsumme, um 7,5 %-Punkte auf 83,9 %.

Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der 100 %igen Tochtergesellschaften NT-WARE Asia.

Die Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern betrifft zum aktuellen Stichtag ebenfalls Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Canon Europa N.V. Im Vorjahr betraf der Bilanzausweis noch ausstehende Auszahlungsverpflichtung an die Canon Europa N.V. im Zusammenhang mit beschlossenen Gewinnausschüttungen für vorangegangene Jahre. Diese wurden im Jahr 2023 vollumfänglich ausgezahlt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für vereinnahmte Wartungs- und Supporterlöse mit einer Laufzeit über das Geschäftsjahr 2023 hinaus gebildet. Eine Auflösung des Abgrenzungspostens erfolgt analog zu der jeweiligen Vertragslaufzeit. Auch im laufenden Geschäftsjahr erhöhte sich die Anzahl der abgeschlossenen Verträge.

Die Gesellschaft ist ausreichend mit Liquidität ausgestattet und war jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf T€ 13.029 (Vj.: T€ 3.972). Der erhöhte Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit ist insbesondere auf das hohe Jahresergebnis und den im Jahr 2023 vorgenommenen Lagerbestandsabbau zurückzuführen. Insgesamt entspricht der Finanzmittelfonds zum Stichtag 34,2 % der Bilanzsumme und hat sich nach vorgenommenen Ausschüttungen an die Gesellschafter (T€ -9.275), den Investitionsmaßnahmen ins Anlagevermögen (T€ -212), der Auszahlung eines weiteren Darlehens an die Muttergesellschaft (T€ -7.500) abzgl. erhaltener Zinszahlungen (T€ +1.205) um T€ 2.753 auf T€ 21.843 vermindert.

Die Gesellschaft wird auch weiterhin in der Lage sein, ihre finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist kurz- und mittelfristig als sehr stabil einzustufen.

Die wirtschaftliche Lage bei den Hauptabnehmern (Canon Verbundgesellschaften) ist ebenfalls als stabil einzuschätzen und auch bei stagnierender Weltmarktsituation nicht gefährdet. Insoweit sind Risiken bzgl. der Auftragslage zurzeit nicht zu erkennen.

Insgesamt ist die wirtschaftliche Situation aber ein Risikofaktor, gerade in der anhaltenden Pandemie-Phase und Situation der globalen Lieferketten, der sich negativ auf das weitere Umsatzwachstum der NT-WARE auswirken kann. Auch im Geschäftsjahr 2024 kommt der Weiterentwicklung der Produktpalette der NT-WARE besondere Bedeutung zu, insbesondere der uniFLOW Online Cloud Platform.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich bedingt durch das positive Jahresergebnis trotz gestiegener Bilanzsumme von 76,4 % auf 83,9 %. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 13.029 und ist damit deutlich positiv. Die Umsatzerlöse erhöhten sich ebenfalls gegenüber dem Vorjahr um 21,3 % und belaufen sich auf rd. 38,7 Mio. €. Obwohl die Gesellschaft die Planumsätze im einstelligen Prozentbereich verfehlte, konnte sich jedoch der Jahresüberschuss und der Bruttocashflow um ca. 25% gegenüber dem Budget 2023 verbessern. Daher stellt sich die EK-Quote um ca. 3% besser als geplant dar.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen ist für NT-WARE selbstverständlich. Wir übernehmen Verantwortung für Mensch und Umwelt. Durch verschiedene Prozessoptimierungen konnten in den vergangenen Jahren der Papier- und Wasserverbrauch sowie die Abfallmenge deutlich verringert werden.

NT-WARE beschäftigt im Jahresdurchschnitt 2023 ca. 118 Mitarbeiter. Um den ständig wachsenden Mitarbeiterbedarf zu decken, ergreifen wir folgende Rekrutierungsmaßnahmen:

Schaltung von Stellenanzeigen in Onlinestellenbörsen, kostenlos oder auch kostenpflichtig,

Schaltung von Stellenanzeigen in Tageszeitungen und Wochenblättern.

Daneben bildet das Unternehmen aktiv den eigenen Fachkräftenachwuchs aus. NT-WARE wurde in der Vergangenheit als einer der besten Arbeitgeber in der IT-Branche in Niedersachsen ausgezeichnet. NT-WARE fördert das Zusammenspiel von Familie und Beruf. Hierfür wurde eine eigene KITA eingerichtet und es werden verschiedene flexible Arbeitszeitmodelle angeboten. Zudem wurden die Home-Office Möglichkeiten weiter ausgebaut.

Das Unternehmen übernimmt neben den Rollen als Unternehmer, Arbeitgeber, Geschäftspartner und Netzwerkpartner auch im sozialen und gesellschaftlichen Bereich Verantwortung. Deshalb unterstützt NT-WARE regelmäßig soziale Projekte. Im Jahr 2023 waren das:

Tafel Osnabrück e.V.

Ärzte der Welt

Prognosebericht

Insgesamt konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 insbesondere aufgrund des starken Wachstums im Subskription Bereich die Erwartungen erfüllen.

Die Gesellschaft forciert für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin den Übergang zu einem Abo-Modell, um schrittweise das jetzige Lizenzmodell abzulösen und um neue Marktsegmente zu erschließen. Durch die beschleunigte Migration zum Abo-Modell und uni- FLOW Online wird allerdings nur mit einem moderaten Umsatzwachstum gerechnet. Bei dem geplanten Umsatzwachstum ergibt sich auch ein leicht steigendes Eigenkapital sowie eine entsprechende Verbesserung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

a) Verwendung von Finanzinstrumenten

Auf die Anwendung von Finanzinstrumenten kann die Gesellschaft zur Sicherstellung der Zahlungsbereitschaft verzichten. Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ergeben sich diesbezüglich nicht. Preisänderungsrisiken und Ausfallrisiken sind durch die weitgehende Einbindung in die Vertriebsstrukturen des Canon- Konzerns beherrschbar.

b) Forschung und Entwicklung

Auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung ist die Gesellschaft im Wesentlichen bei der Fortentwicklung bestehender Softwareprodukte und deren Anpassung an die wechselnden Anforderungen des Marktes tätig.

c) Bestehende Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hatte in 2023 keine Zweigniederlassungen.

 

Bad Iburg, den 5. Februar 2024

Karsten Huster, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die NT-WARE Systemprogrammierungs-GmbH, Bad Iburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NT-WARE Systemprogrammierungs-GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NT-WARE Systemprogrammierungs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dortmund, den 16. Februar 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Düsseldorf)

Stefan Berning, Wirtschaftsprüfer

Birgit Düsterloh, Wirtschaftsprüferin

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