Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 189092
Eingetragen
30.11.2010
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit BekleidungGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
An- und Verkauf von Nahrungsmitteln und Verbrauchsartikeln, wie z.B. Textilien und Haushaltswaren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fatima Zehra Soylak
seit 19.1.2026
Geschäftsführer
Mehmet Mesut Soylak
seit 9.2.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Akar Group GmbH
Germany
80.00%
M***** M**** S*****
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Akar GmbH

Langenbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AKAR GMBH, LANGENBACH

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Akar GmbH ist ein international operierendes Vertriebsunternehmen im Bereich Lebensmittel mit Hauptsitz in Langenbach. Seit 1992 verantwortet Akar den europaweiten Vertrieb der ÜLKER Unternehmensgruppe sowie weitere Marken aus der Türkei.

Die Produktpalette umfasst ca. 1.000 Artikel in den Bereichen Süßwaren, Trockenprodukte und Getränke sowie TK-Ware. Zu den Kunden zählen nationale und internationale Einzelhandelsketten sowie Großhändler in Europa.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Kalenderjahr 2023 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % gesunken. Für die Länder der Eurozone wurde für 2023 ein Anstieg des preisbereinigten BIP um durchschnittlich 0,4 % verzeichnet.

Für den Lebensmittelsektor war die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2023 aufgrund der Inflation und der einhergehenden höheren Preisempfindlichkeit der Kunden insgesamt eher durchwachsen. So sanken im inländischen Lebensmitteleinzelhandel die Umsätze 2023 gegenüber dem Vorjahr inflationsbereinigt um rund 4,7 %.

Auf dem Beschaffungsmarkt der Akar GmbH sind Schwankungen im Bereich der Währungsumrechnung aufgetreten. Hingegen ist der Absatzmarkt der Akar GmbH, der durch die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Belgien und Schweden umrissen werden kann, in der Nachfrage nach den von der Akar GmbH vertriebenen Produkten weiterhin äußerst stabil. Durch den Zustrom von Flüchtlingen aus den Ländern des Nahen Ostens nach Europa verstärkt sich eine grundsätzlich relevante neue Kundengruppe mit entsprechender Nachfrage.

2. Geschäftsverlauf

Wir können auf ein erfolgreiches und zufriedenstellendes Jahr 2023 zurückblicken.

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Akar GmbH um 0,7 % geringere Umsatzerlöse von insgesamt TEUR 80.289, nach TEUR 80.864 im Vorjahr, in dem die Umsatzerlöse um 15,7 % gestiegen waren.

Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8,2 % von TEUR 7.164 auf TEUR 6.575 verringert. Dies liegt unter anderem an einer Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 15,6 % bzw. TEUR 671 sowie an höheren Personalkosten (+10,2 % bzw. TEUR +360). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten etwa die Kosten für Miete sowie die entsprechenden Nebenkosten.

Die Mitarbeiteranzahl ist insgesamt unverändert. Im monatlichen Jahresdurchschnitt wurden 61 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 61).

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut.

a) Ertragslage

Die rund 1.000 Produkte der Akar GmbH verteilen sich auf über 50 Produktkategorien. Unsere Sortimente tragen weitgehend gleichmäßig zu dem Jahresergebnis bei.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr gingen zwar die Umsätze stichtagsbedingt leicht um 0,7 % auf TEUR 80.289 zurück. Dabei konnte die Akar GmbH jedoch aufgrund günstigerer Bezugspreise die Wareneinsatzquote verbessern. Unsere Kosten für den Wareneinsatz haben sich entsprechend im Vorjahresvergleich um 1,6 % verringert.

Der Personalaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 insbesondere aufgrund der gestiegen Zahl an Mitarbeitern um 10,2 %.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Mit Zugängen von rund TEUR 560 an Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen bei Abschreibungen von TEUR 478 auf einen Buchwert von TEUR 2.509 in 2023 sowie durch langfristige Ausleihungen über rund EUR 6,4 Mio. (Vorjahr: EUR 7,3 Mio.) weist die Akar GmbH zum Bilanzstichtag einen signifikanten Bestand an Anlagevermögen von TEUR 8.949 (Vorjahr: TEUR 9.755) aus.

Der Bestand an Vorräten hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.805 bzw. 9,0 % auf TEUR 21.897 erhöht, wobei auch die bevorrateten Mengen angesichts der leicht verbesserten Bezugspreise gestiegen sind.

Im Geschäftsjahr 2023 sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 18.833 auf TEUR 17.538 um rund 7 % gesunken.

Die liquiden Mittel sind um TEUR 1.864 auf TEUR 5.011 gestiegen, insbesondere aufgrund des guten Ergebnisses des abgelaufenen Geschäftsjahres.

Unser Eigenkapital hat sich insgesamt weiter verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat das operative Ergebnis, da keine Ausschüttung des Ergebnisses erfolgt. Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr 2023 um TEUR 4.748 auf TEUR 42.237 erhöht. Die Eigenkapitalquote von 64,2 % im Vorjahr verbesserte sich dabei trotz der Steigerung der Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2023 deutlich auf 68,5 %.

c) Vermögenslage

Aufgrund der um TEUR 1.864 höheren liquiden Mittel und des Anstiegs um TEUR 1.805 bei den Vorräten stieg die Bilanzsumme der Gesellschaft insgesamt um TEUR 3.278 bzw. 5,6 % auf TEUR 61.652, wobei sich das Eigenkapital um TEUR 4.748 weiter verbessert hat.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung den Umsatz als Kennzahl heran.

Den im Jahr 2023 mit einer leichten Verringerung um 0,7 % auf TEUR 80.289 soliden Umsatz, nach einer starken Steigerung im Vorjahr um 15,7 %, sehen wir als Zeichen der stabilen und positiven Entwicklung unserer Gesellschaft.

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 liegt damit im Wesentlichen aufgrund höherer Absatzmengen um 36,1 % über dem des Geschäftsjahres 2019.

III. Prognosebericht

Unseren prognostizierten Annahmen liegen Prämissen zugrunde, die sich auf den uns aktuell verfügbaren Kenntnisstand stützen lassen. Dabei wurden sowohl die Umstände zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses als auch die als realistisch unterstellte zukünftige Entwicklung des globalen und branchenbezogenen Umfelds berücksichtigt.

Nach der deutlichen Verschlechterung der konjunkturellen Rahmenbedingungen in Folge der militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine seit Ende Februar 2022 ist die konjunkturelle Entwicklung auch im Jahr 2024 weiterhin belastet. Das Konsumklima war im Jahr 2023 noch besonders ungünstig, insbesondere aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen. Seit Mitte 2024 zeigt sich jedoch laut GfK-Konsumklima-Index eine Erholung bei der Konsumstimmung, hervorgerufen etwa durch eine deutlich bessere Einkommenserwartung der Konsumenten und einer positiveren Konjunkturerwartung.

In den Vorjahren hatten sich im Lebensmittelsektor eher Verschiebungen zwischen Produktgruppen gezeigt. So werden haltbare Produkte durch unsere Kunden weiterhin tendenziell stärker nachgefragt. Insgesamt zeigt sich eine stabile Nachfrage bezüglich der von uns angebotenen Produkte. Mit Lieferengpässen ist unseres Erachtens auch weiterhin nicht zu rechnen.

Durch die Erweiterung des Produktportfolios mit weiteren umsatzstarken Produkten erhoffen wir uns für die Akar GmbH die Erschließung neuer Kundengruppen und somit weiter steigende Umsätze.

Der Umzug der Verwaltung und des Betriebes sowie der Lagerkapazitäten an den neuen Standort und Firmensitz in Langenbach vor fünf Jahren hat eine Bündelung unserer Prozesse und Vertriebsaktivitäten ermöglicht. Dadurch sind wir in der Lage, unseren Kunden auch im laufenden Geschäftsjahr einen ausgezeichneten Service anzubieten.

In unseren Planungen gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem Vorjahr von einer Steigerung der Umsatzerlöse im mittleren einstelligen Prozentbereich aus.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Das Unternehmen fußt auf einem stabilen Geschäftsmodell. Die oben erläuterten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind jedoch grundsätzlich auch für die Lebensmittelbranche von hohen Risiken, hauptsächlich durch mögliche Konjunkturschwankungen sowie Inflation, insbesondere soweit sie sich etwa kaufkraftbedingt auf die Nachfrage auswirken, gekennzeichnet. Diese Risiken können sich neben den Absatz- auch auf den Beschaffungsmärkten auswirken. Außerdem sind für die Branche negative Folgen aus größeren Währungsschwankungen möglich.

Insbesondere die Volatilität auf den Beschaffungsmärkten, die durch - neue sowie immer noch aktuelle - politische Instabilität in gewissen Regionen verstärkt wird, führt zu volatilen Rohstoffpreisen und somit zu Risiken bei den Herstellern auch im Lebensmittelsektor.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Ein politisches und vor allem wirtschaftliches Zusammenwachsen der Türkei mit der Europäischen Union birgt für die Akar GmbH große Chancen, da ein teilweiser oder kompletter Wegfall der Zölle erhebliche finanzielle Vorteile mit sich bringen würde.

Als Chance betrachten wir die in Europa ankommenden Flüchtlinge aus den Ländern des Nahen Ostens sowie die Tatsache, dass diese neue Kundengruppe die Nachfrage nach Halal-Produkten ankurbeln könnte. Diese Kundengruppe ist häufig mit Ülker-Produkten aus ihren Herkunftsländern vertraut und wird weiterhin zu einer Umsatzsteigerung für unser Unternehmen führen.

Durch eine stärkere Fokussierung auf die Zusammenarbeit mit großen nationalen und internationalen Handelsketten ist eine weitere Umsatzsteigerung zu erreichen, was ebenfalls eine Chance für uns darstellt. Auf diesen Bereich wird sich die Akar GmbH in Zukunft vermehrt ausrichten.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir im Wesentlichen in politischen Instabilitäten und volatilen Beschaffungsmärkten sowie in Währungsschwankungen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken sehr gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft in absehbarer Zeit gefährden könnten, sind derzeit nicht ersichtlich.

 

Langenbach, 8. August 2024

Akar GmbH

Mehmet Mesut Soylak, Geschäftsführer

Mehmed Celik, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKAR GMBH, LANGENBACH

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 8.949.456,67 9.754.589,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 92.940,00 48.689,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 92.940,00 48.689,00
II. Sachanlagen 2.416.331,20 2.407.374,21
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 42.343,00 35.106,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.020.311,87 1.987.112,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 344.857,00 385.156,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.819,33 0,00
III. Finanzanlagen 6.440.185,47 7.298.526,24
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 170.990,78 0,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 6.269.194,69 6.738.708,86
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 559.817,38
B. UMLAUFVERMÖGEN 51.148.737,48 48.594.029,84
I. Vorräte 21.896.997,30 20.091.758,71
1. Waren 13.511.192,22 11.231.012,44
2. Unterwegs befindliche Ware 8.385.805,08 8.824.811,07
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 35.935,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 24.240.875,77 25.355.257,68
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.978.951,61 24.719.641,45
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.394.996,27 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 866.927,89 635.616,23
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.010.864,41 3.147.013,45
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.553.412,95 24.339,37
61.651.607,10 58.372.958,66

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 42.237.265,44 37.489.073,15
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 36.989.073,15 31.807.969,93
III. Jahresüberschuss 4.748.192,29 5.181.103,22
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.081.091,45 1.119.491,76
1. Steuerrückstellungen 719.247,58 696.580,75
2. Sonstige Rückstellungen 361.843,87 422.911,01
C. VERBINDLICHKEITEN 18.333.250,21 19.764.393,75
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 653.767,39 891.753,26
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.538.218,62 18.833.288,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 68.383,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 72.881,20 39.352,04
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 30.342,88 (Vorjahr: EUR 26.696,64)
61.651.607,10 58.372.958,66

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 80.288.843,03 80.864.100,91
2. Sonstige betriebliche Erträge 294.842,27 84.026,75
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 561,13 (Vorjahr: EUR 0,00)
3. Materialaufwand -64.791.992,06 -65.688.236,41
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -63.325.732,51 -64.383.855,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.466.259,55 -1.304.380,81
4. Personalaufwand -3.886.936,70 -3.527.123,41
a) Löhne und Gehälter -2.737.146,29 -2.439.538,95
b) Soziale Abgaben -1.149.790,41 -1.087.584,46
5. Abschreibungen -478.221,10 -395.327,99
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -478.221,10 -395.327,99
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.963.124,23 -4.291.847,42
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 172,36 (Vorjahr: EUR 5.714,41)
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 138.509,75 142.791,55
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 817,69 863,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -27.898,39 -25.171,79
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.824.721,97 -1.979.970,97
11. Ergebnis nach Steuern 4.750.118,29 5.184.104,22
12. Sonstige Steuern -1.926,00 -3.001,00
13. Jahresüberschuss 4.748.192,29 5.181.103,22

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AKAR GMBH, LANGENBACH

A. Allgemeine Angaben

Die Akar GmbH mit Sitz in Langenbach ist im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 189092 eingetragen. Die am 17. Juni 2019 beschlossene Änderung des Sitzes, der bislang in Moosinning war, wurde am 2. Juli 2019 im Handelsregister eingetragen.

Bei der Bilanzierung und Bewertung wurden die Vorschriften des HGB sowie des GmbHG beachtet.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB).

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbHG.

Das immaterielle Vermögen und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode berechnet.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Die Bewertung erfolgte unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB umgerechnet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 558 (Vorjahr: TEUR 636) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 309 (Vorjahr: TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 568 (Vorjahr: TEUR 460) gegen Gesellschafter. Seit Ende des Jahres 2023 handelt es sich bei dem Gesellschafter um ein verbundenes Unternehmen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen einschließlich der Forderungen gegen Gesellschafter stammen - wie im Vorjahr - aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Akar GmbH ist zum Nennbetrag ausgewiesen.

Das zum Bilanzstichtag im Handelsregister eingetragene Stammkapital lautet auf TEUR 500.

Der Ergebnisvortrag hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:

31.12.2023
EUR
Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2022 31.807.969,93
Jahresüberschuss 2022 5.181.103,22
Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2023 36.989.073,15

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Von den Rückstellungen entfallen TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 85) auf Urlaubs- und Tantiemeansprüche sowie TEUR 162 (Vorjahr: TEUR 128) auf Jahresabschlusskosten und Steuerberatungsleistungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Mietkaufverträge und weisen in Höhe TEUR 385 (Vorjahr: TEUR 452) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und zu TEUR 269 (Vorjahr: TEUR 440) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren auf.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen aus Lieferungen und Leistungen und haben ebenfalls eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsätze aus dem Verkauf von Lebensmitteln erfolgen ausschließlich in Europa. Sie wurden zu TEUR 50.223 (im Vorjahr: TEUR 51.410) im Inland und zu TEUR 30.066 (Vorjahr: TEUR 29.454) im Ausland erzielt.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Es fielen - wie im Vorjahr - keine relevanten periodenfremden Erträge und Aufwendungen an.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Posten betrifft die Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 780 (Vorjahr: TEUR 844) und die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 1.045 (Vorjahr: TEUR 1.136).

E. Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren 47 Vollzeitkräfte (Vorjahr: 40) und 15 (Vorjahr: 21) Teilzeitkräfte beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen, belaufen sich am Bilanzstichtag auf TEUR 19.485 (Vorjahr: TEUR 16.351) und entfallen auf Pacht- und Mietverpflichtungen in den kommenden neun Jahren sowie zu einem geringen Teil auf Leasingverpflichtungen.

Abschlussprüferhonorare

Im Geschäftsjahr 2023 wurden für den Abschlussprüfer Honorare in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 26) als Aufwand für Abschlussprüfungsleistungen erfasst. Die Steuerberatungsleistungen belaufen sich auf TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 16) und die anderen Bestätigungsleistungen auf TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 3).

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Konditionen liegen nicht vor.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023:

Herr Mehmet Mesut Soylak (gesamtverantwortlicher Geschäftsführer)

und

Herr Mehmed Celik (gesamtverantwortlicher Geschäftsführer)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den einschränkenden Bestimmungen des § 181 BGB befreit. Zur Vermeidung eines Rückschlusses auf das individuelle Einkommen der Geschäftsführer wird auf die Angabe der Bezüge der Organe gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Ereignisse des Jahres 2024 mit Auswirkungen auf den vorliegenden Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 liegen nicht vor.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 4.748.192,29 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Langenbach, 8. August 2024

Die Geschäftsführung der Akar GmbH

Mehmet Mesut Soylak

Mehmed Celik

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 142.029,23 76.197,96 0,00 0,00 218.227,19
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 51.071,80 14.220,81 0,00 0,00 65.292,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.790.638,79 349.693,26 0,00 0,00 3.140.332,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 729.425,34 110.892,73 28.395,00 0,00 811.923,07
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 8.819,33 0,00 0,00 8.819,33
3.571.135,93 483.626,13 28.395,00 0,00 4.026.367,06
III. FINANZANLAGEN
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 170.990,78 170.990,78
2. Ausleihungen an Gesellschafter 6.738.708,86 0,00 469.514,17 0,00 6.269.194,69
3. Sonstige Ausleihungen 559.817,38 0,00 388.826,60 -170.990,78 0,00
7.298.526,24 0,00 858.340,77 0,00 6.440.185,47
11.011.691,40 559.824,09 886.735,77 0,00 10.684.779,72
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 93.340,23 31.946,96 0,00 125.287,19
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.965,80 6.983,81 0,00 22.949,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 803.526,58 316.493,60 0,00 1.120.020,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 344.269,34 122.796,73 0,00 467.066,07
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.163.761,72 446.274,14 0,00 1.610.035,86
III. FINANZANLAGEN
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.257.101,95 478.221,10 0,00 1.735.323,05
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 92.940,00 48.689,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 42.343,00 35.106,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.020.311,87 1.987.112,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 344.857,00 385.156,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.819,33 0,00
2.416.331,20 2.407.374,21
III. FINANZANLAGEN
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 170.990,78 0,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 6.269.194,69 6.738.708,86
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 559.817,38
6.440.185,47 7.298.526,24
8.949.456,67 9.754.589,45

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Akar GmbH, Langenbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Akar GmbH, Langenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Akar GmbH, Langenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 8. August 2024

DR. KLEEBERG & PARTNER GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

ppa. Plankensteiner, Wirtschaftsprüfer

Dr. Petersen, Wirtschaftsprüfer

Feststellung Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 14. Oktober 2024 festgestellt.

Die am 14. Oktober 2024 beschlossene Ergebnisverwendung entspricht dem Ergebnisverwendungsvorschlag.

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