C. & E. Fein GmbH
Hans-Fein-Straße 81, 73529 Schwäbisch Gmünd, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benedikt Benisch seit 4.11.2025 | Prokura |
Christian Hippler seit 15.10.2025 | Prokura |
Stefan Holl seit 18.2.2025 | Prokura |
Christoph Albrecht Dr. Weiß seit 11.12.2020 | Geschäftsführer |
Bernd Lämmle seit 28.11.2006 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
C. & E. Fein GmbHSchwäbisch GmündJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der C. & E. Fein GmbH, Schwäbisch Gmünd-BargauAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der C. & E. Fein GmbH, Schwäbisch Gmünd-Bargau
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der C. & E. Fein GmbH, Schwäbisch Gmünd-BargauA. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der C. & E. Fein GmbH, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm, HRB 702155), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir Angaben zur Mitzugehörigkeit zuanderen Posten und davon-Vermerke an dieser Stelle gemacht. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 33 Jahren. Geringwertige Anlagegüter in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Werkzeuge wurde ein Festwert gebildet. Geleistete Anzahlungen werden zu Nennwerten ausgewiesen. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgte mit den Anschaffungskosten, in Einzelfällen nach Abzug erforderlicher Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Aufgrund aktuell prognostizierter Entwicklung erfolgte im Berichtsjahr eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 1.000 auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei einem verbundenen Unternehmen sowie Zuschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.173 bei zwei verbundenen Unternehmen. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nennwert angesetzt. Die Beteiligungen sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten - gegebenenfalls einschließlich Anschaffungsnebenkosten - angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die zum Bilanzstichtag nach den Stücklisten und Arbeitsplänen angefallenen Fertigungslöhne und Materialeinzelkosten. Bei zum Bilanzstichtag nicht abgeschlossenen Fertigungsaufträgen werden die Fertigungslöhne und Materialeinzelkosten entsprechend dem Fertigungsgrad je Einzelauftrag berücksichtigt. Weiterhin werden grundsätzlich Zuschläge gemessen an der Normalbeschäftigung für Fertigungs- und Materialgemeinkosten auf Basis des Fertigungslohnes und der Materialeinzelkosten berücksichtigt. Niedrigere Tageswerte wurden berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr (Inland: 3,5 % bzw. Ausland 0,5 %) sowie teilweise für sonstige Vermögensgegenstände mit 2 % gebildet. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,40 % (i. V. 2,40 %) bei den Renten ausgegangen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,83 % (i. V. 1,78 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellung für Pensionen in Höhe von EUR 173.043,00 (Unterschiedsbetrag). Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Rückstellungen enthalten teilweise Schätzunsicherheiten, wobei als Schätzverfahren auf die Erwartungswertmethode zurückgegriffen wurde. Der Ermittlung der Altersteilzeitverpflichtung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und eines Rechnungszinssatzes von 1,04 % (i. V. 0,52 %) zu Grunde. Als zukünftiger Gehaltstrend ist ein Satz in Höhe von 2,0 % (i. V. 2,0 %) angesetzt. Beachtet wurde, dass Arbeitnehmer in einem Altersteilzeitarbeitsverhältnis das tarifliche Zusatzgeld nach dem Tarifvertrag T-Zug 2019 im Juli sowie den Tarifbaustein nach dem Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung im Februar erhalten. Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird versicherungsmathematisch unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck auf der Basis eines Rechnungszinssatzes von 1,75 % (i. V. 1,44 %) ermittelt. Weiterhin wurden Trendannahmen hinsichtlich zukünftiger Anwartschaftsentwicklung und Fluktuation berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil desAnhangs. 2. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 15.003.276,86 (i. V. EUR 11.705.437,84) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von EUR 2.567.641,47 (i. V. EUR 3.688.358,33) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. 3. Eigenkapital Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 173.043,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Die Gewinnrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieverpflichtungen, Rückstellungen für fehlende Eingangsrechnungen, Rückstellungen für Sonderzahlungen, Rückstellungen für Verpflichtungen aus Aufhebungsverträgen, Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen, Rückstellungen für Urlaubs- und Gleitzeitguthaben der Mitarbeiter und Rückstellungen für variable Personalvergütungen. Angaben zur Verrechnung der Altersteilzeitverpflichtungen mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 9,0 Mio. durch Grundpfandrechte gesichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 41.365.627,49 (i. V. EUR 39.531.696,26) gegenüber der Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 122.818,54) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
6. Latente Steuern Temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen dem handels- und dem steuerbilanziellen Ansatz bestehen im Wesentlichen bei den Pensionsrückstellungen, den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, dem nur steuerlich gebildeten Sonderposten mit Rücklageanteil und sonstigen Rückstellungen. Der für die Bewertung grundsätzlich zu Grunde zu legende Steuersatz beträgt unverändert 29,13 %. Die sich insgesamt ergebenden aktiven latenten Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen entfallen rd. 49 % (i. V. 49 %) auf den Maschinenverkauf und rd. 51 % (i. V. 51 %) auf Ersatzteile, Zubehör und Reparaturen. Der Exportanteil beträgt rd. 61 % (i. V. 62 %), davon entfallen 67 % auf die EU, 20 % auf Nordamerika sowie 13 % auf die restliche Welt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 6.411 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtungen auf Forderungen, Zuschreibungen auf Finanzanlagen, Forschungszulagen, Versicherungsentschädigungen, Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens und die Ausbuchung von nicht verrechneten Gutschriften. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 365.487,40 (i. V. EUR 2.426.738,21) enthalten. Davon entfallen auf unrealisierte Erträge EUR 220.035,36 (i. V. EUR 143.930,53). 3. Personalaufwand Vom Posten Sozialen Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung entfallen EUR 160.734,34 (i. V. EUR 672.268,40) auf Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung. Der Personalaufwand enthält die Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes bei den Pensionsrückstellungen. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 141 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Abgänge von Gegenständen des Anlagevermögens. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 777.243,47 (i. V. EUR 2.009.756,51). Davon entfallen auf unrealisierte Aufwendungen EUR 403.192,38 (i. V. EUR 506.016,06). 5. Beteiligungsergebnis In den Erträgen aus Beteiligungen sind Erträge verbundener Unternehmen in Höhe von EUR 1.556.239,62 (i. V. EUR 2.767.974,54) enthalten. 6. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 162.434,97 (i. V. EUR 185.617,81) und die Zinsen und ähnliche Aufwendungen mit EUR 2.357.190,25 (i. V. EUR 2.164.278,23) verbundene Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 339.109,00 (i. V. EUR 346.111,00) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 0 sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 360 enthalten. C. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB:
1) Vorläufige Werte zum 31.12.2023 bzw. 2023 2) Gehalten von Fein US Holding Co., Wilmington/USA 2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beträgt:
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB betragen:
Die Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt bei dem Bestell-Obligo sowie bei den Miet-, Leasing- und Wartungsverpflichtungen insgesamt TEUR 4.264. In den Jahren 2025 bis 2028 sind TEUR 2.023 fällig. Die Miet-, Leasing und Wartungsverpflichtungen betreffen im Wesentlichen Kfz, Lagerplätze sowie Wartungskosten und Mieten von Hard- und Software. 4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer ist: Dr. Christoph Weiß, Zürich/Schweiz (Gesamtbereich) Die Gesellschaft nimmt § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. 5. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft erstellt auf freiwilliger Basis einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen. Dieser ist Teil des Konzernabschlusses der Fein-Verwaltung GmbH, Schwäbisch Gmünd-Bargau, zum 31. Dezember 2023, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen erstellt. Deren Konzernabschluss wird im Unternehmensregister eingereicht. 6. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Angaben zu dem Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB werden in dem Konzernabschluss der Fein-Verwaltung GmbH, Schwäbisch Gmünd-Bargau, zum 31. Dezember 2023, in welchen das Unternehmen einbezogen wird, angegeben. 7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.
Schwäbisch Gmünd-Bargau, 25. April 2024 C. & E. Fein GmbH Geschäftsführung Dr. Christoph Weiß Entwicklung des Anlagevermögens der C. & E. Fein GmbH, Schwäbisch Gmünd-Bargau, im Geschäftsjahr 2023Anschaffungs- und Herstellungskosten
Kumulierte Abschreibungen
Buchwerte
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der C . & E . Fein GmbH , Schwäbisch Gmünd - BargauA. Grundlagen des Unternehmens Die C. & E. Fein GmbH entwickelt, produziert und vertreibt qualitativ hochwertige Elektrowerkzeuge und Anwendungslösungen in den Bereichen Metall, Ausbau und Industrieverschraubung. Wesentliche Produktsegmente sind oszillierende Werkzeuge und Kernbohrmaschinen sowie Winkelschleifer, Bohrmaschinen und Schrauber aller Art. Das internationale Vertriebsnetz besteht weltweit aus 30 Vertriebsgesellschaften, Regionalbüros und Vertretungen. Die wesentlichen Absatzmärkte sind Europa, Nordamerika und China. Produktionsanlagen bestehen in Deutschland, den USA und Indien. B. Geschäftsverlauf 1. Konjunktur- und Marktentwicklung Die weltweite Wirtschaft wuchs im Jahr 2023 um 3,0 % (erwartetes Wachstum laut Internationalem Währungsfonds (IWF) gemäß "World economic outlook" Oktober 2023). Das Wachstum fällt damit 0,5 % geringer aus als im Jahr 2022. Die Gründe hierfür sind laut IWF die nur langsame Erholung von der Covid-19 Pandemie, Russlands Invasion in die Ukraine und die zunehmende geoökonomische Fragmentierung der Weltwirtschaft. Die weltweite Inflation wird auf 6,9 % für das Jahr 2023 vorhergesagt. Dies ist ein Rückgang von 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung entwickelter Länder wuchs 2023 um 1,5 %, während die sogenannten "emerging markets" und "developing countries" um jeweils 4,0 % wuchsen. Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 eine Schrumpfung der Wirtschaftsleistung von 0,5 % und ist somit das einzige Land innerhalb der Gruppe der "entwickelten" Länder, welches kein Wachstum verzeichnen konnte (Quelle: Internationaler Währungsfonds - World Economic Outlook/Oktober 2023). Verlässliche Zahlen zur Marktentwicklung bei Elektrowerkzeugen für das Gesamtjahr 2023 liegen derzeit noch nicht vor. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass auch die globale Elektrowerkzeugindustrie vom allgemein schwächeren Wachstum betroffen sein wird. Gemäß des "World Economic Outlook vom Oktober 2023" wird im Jahr 2024 mit einem leicht geringeren Wachstum gerechnet. Der IWF geht von einem weltweiten Wachstum für 2024 von 2,9 % aus. Das prognostizierte Wachstum für 2024 basiert auf einer Reihe von Unsicherheiten. Die globale Inflation wird sich zwar laut IWF auf 5,8 % reduzieren, jedoch könnten klima- und geopolitische Unsicherheiten die Inflation durch höhere Lebensmittel- und Energiepreise wieder befeuern (Quelle: Internationaler Währungsfonds - World Economic Outlook/Oktober 2023). Des Weiteren bestehen Unsicherheiten durch eine mögliche Verschärfung der Immobilienkrise in China sowie durch eine zunehmende geoökonomische Fragmentierung der Weltwirtschaft. 2. Geschäftslage C. & E. Fein GmbH Im Geschäftsjahr 2023 erreichte die C. & E. Fein GmbH einen Umsatz von EUR 134,8 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz um 0,5 % zurück. Die Ursachen für den Umsatzrückgang sind begründet in der Kündigung von Importeursverträgen, der Aufgabe einer ganzen Produktgruppe (Hochfrequenz-Werkzeuge) und dem Beschaffungsverhalten der Handelspartner, deren Überbestände resultierend aus der Lieferketten-Problematik erst allmählich abgeflossen sind. Das um neutrale Effekte in Höhe von EUR 3,8 Mio. (i. V. per Saldo EUR 0,0 Mio.) bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) ist mit EUR -2,3 Mio. negativ (i. V. mit EUR 1,1 Mio. positiv). Neben einer aufgrund von Nachfragerückgängen sowie Preissteigerungen wirtschaftlich schwierigen Gesamtsituation führten die hohen Aufwendungen für Zukunftsprojekte zu einer zusätzlichen Ergebnisbelastung, so dass das um die neutralen Effekte bereinigte EBIT im Vergleich zum Vorjahr und im Gegensatz zur Prognose wesentlich niedriger ausfiel. Der Inlandsumsatz konnte um 2,5 % gesteigert werden, während sich der Auslandsumsatz um 2,4 % verminderte (inkl. Private Label). Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz inkl. Private Label ging dadurch auf 61,1 % (2022: 62,3 %) zurück. Die Entwicklung der Marktsegmente in 2023 war unterschiedlich. Während im Marktsegment Metall ein Wachstum von 5 % erreicht werden konnte, wuchs der Bereich Industrielle Verschraubung um satte 26 %. Das Marktsegment Ausbau ging dagegen um 3 % zurück. Das Metall-Wachstum geht auf die zahlreichen Marktneueinführungen zurück, während der Bereich Industrielle Verschraubung von einem sehr hohen Auftragsbestand aus 2022 profitierte. Der Rückgang im Bereich Ausbau ist wie auch in den letzten Jahren auf den starken Umsatzrückgang der kabelgebundenen Oszillierer zurückzuführen (-9,6 %), während die Akku-Oszillierer nur um 0,9 % zulegen konnten. Stütze des Bereichs Ausbau war weiterhin das Zubehörgeschäft, welches nahezu auf demselben Umsatzniveau wie 2022 abschließen konnte (-0,5 %). Der Auftragsrückstand konnte im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert werden, vor allem im Bereich Industrielle Verschraubung. 3. Produktion und Logistik Das Jahr 2023 stand in Produktion und Logistik weiterhin im Zeichen einer hohen Anzahl von Produktneuanläufen und der Umsetzung eines wertstromorientierten Fabriklayouts. Im Zuge der in 2021 gestarteten Innovationsoffensive und der Umstellung der akkugetriebenen Elektrowerkzeuge auf die von Bosch bereitgestellte AMPShare-Plattform wurden mehrere Montagelinien auf neue Produkte umgerüstet. Die Investitionsschwerpunkte betrafen dabei sowohl den Aufbau komplett neuer Montagelinien wie auch die Um- und Nachrüstung von bestehenden Linien. Dabei wurden hohe Beträge für moderne Einlauf- und Programmiersysteme ausgegeben. Größere Investitionen wurden zudem in den Ausbau der EC-Motorenfertigung getätigt. Die zunehmende Umstellung der Elektrowerkzeuge auf bürstenlose Motoren erforderte die Ausweitung der Anlagenkapazität in diesem Bereich. Bereits in 2021 wurde ein Konzept für ein wertstromorientiertes Fabriklayout erarbeitet. Die Umsetzung konnte Anfang 2023 abgeschlossen werden. Neben der Anordnung der Produktionsanlagen entlang der Wertströme wurde auch die Aufbauorganisation in den Produktionsabteilungen entsprechend angepasst. Dadurch konnten die Schnittstellen deutlich reduziert und in der Folge die Abläufe wesentlich effizienter gestaltet werden. Die Produktionsmenge lag im Jahr 2023 auf Höhe des Vorjahresniveaus, wobei sich die Auslastung im Jahresverlauf aufgrund der konjunkturellen Eintrübung verschlechtert hat. Aus diesem Grund wurde die Personalkapazität in der zweiten Jahreshälfte durch den Abbau von Arbeitszeitkonten und den Auslauf von befristeten Arbeitsverhältnissen angepasst. Neben den Investitionen am Standort in Schwäbisch Gmünd investierte FEIN auch in den Ausbau der beiden Produktionsstandorte in den USA und Indien. Am Standort in den USA werden Kernbohrkronen hergestellt. Hier wurden sowohl Ersatzinvestitionen wie auch Erweiterungsinvestitionen für neue Herstellungsprozesse getätigt. Es handelt sich dabei um längerfristige Investitionsvorhaben. Der Produktionsstart ist für die zweite Jahreshälfte 2024 geplant. Am Standort in Indien werden mechanische Bauteile gefertigt und einige Elektrowerkzeuge montiert. Die Investitionsschwerpunkte an diesem Standort lagen im Bau einer weiteren Fabrikhalle und der Beschaffung weiterer Bearbeitungszentren. 4. Strategischer Einkauf Das Jahr 2023 war im Einkauf geprägt von Preisdruck aufgrund hoher Inflation und einer nahezu vollständigen Entspannung der Lieferketten. Die Preise für wichtige Rohstoffe wie Kupfer und Aluminium verhielten sich nach dem deutlichen Rückgang in 2022 weitgehend stabil auf hohem Niveau. Dem gegenüber hatten speziell die europäischen Lieferanten mit hohen Energiekosten und steigenden Lohnkosten zu kämpfen. Das führte auch in 2023 zu Forderungen nach deutlichen Preiserhöhungen. Unabhängig davon ist es bei mehreren Warengruppen gelungen, die hohen Preissteigerungen des Vorjahres zumindest teilweise zu korrigieren. Darüber hinaus konnten Kosteneinsparungen durch Verlagerungen hin zum Produktionswerk in Indien erzielt werden. Hinsichtlich der Materialversorgungslage setzte sich die Trendumkehr des Vorjahres fort. Nach Auslauf der coronabedingten Sonderkonjunktur bei Elektrowerkzeugen und anderen Geräten reduzierten sich die Bedarfs- und Abnahmemengen in allen Warengruppen deutlich. Die Lagerbestände erhöhten sich über alle Fertigungsstufen hinweg. Dies hat die Wiederbeschaffungszeiten und die termingerechte Belieferung deutlich verbessert. Aufgabenschwerpunkte im Einkauf waren einerseits die Vergabe einer Vielzahl von Neuteilen für die Neuprodukte. Im Zuge dessen wurden auch neue Lieferanten qualifiziert. Darüber hinaus stand weiterhin der Ausbau des Lieferantennetzwerkes in Indien im Fokus. Im Zuge der Erweiterung des dortigen Produktionsstandorts ist es erforderlich, lokal leistungsfähige Lieferanten zu finden und an die hohen Qualitätsansprüche von FEIN heranzuführen. In diesem Bereich wurden weitere Fortschritte erzielt. FEIN verfügt nun über ein Portfolio an leistungsfähigen Lieferanten für die Lieferung von Rohteilen für die mechanische Bearbeitung. 5. Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurde bei FEIN die zweite Stufe der Umstellung aller FEIN-Akku-Produkte auf 18 V AMPShare Schnittstelle umgesetzt. Dies umfasste alle Winkelschleifer, Geradschleifer, Kantenfräsen und Blechbearbeitungswerkzeuge. Zudem wurden als Ergänzungsprodukte weitere Akku-Winkelschleifer in anderen Leistungsbereichen sowie eine Kartuschenpresse eingeführt. Ergänzt wurden diese Markteinführungen durch den Launch des ersten FEIN EC-Netz-Winkelschleifers CG15, der sich durch einen deutlich gesteigerten Wirkungsgrad sowie eine doppelte Lebensdauer verglichen mit Marktbegleitern auszeichnet. Auch eine zweite, wichtige Produktgruppe der Metallstrategie wurde mit neuen Produkten ergänzt: Kernbohren. Hier wurde die kompakteste Kernbohrmaschine der Welt, die KBC36 im Januar sowie die KBE36 Magspeed im Oktober gelauncht, ergänzt um beschichtete, neue Kernbohrkronen. Weitere Produktentwicklungen wurden gestartet bzw. weitergeführt. Über das ganze Jahr 2023 hinweg wurden für unterschiedliche OEM-Kunden spezifische Maschinen und Zubehöre, insbesondere oszillierende Werkzeuge, entwickelt und geliefert. 6. Qualitätsmanagement Die Rezertifizierung des Managementsystems gemäß EN ISO 9001 ist im Juni 2023 erfolgreich durchgeführt worden. Im Zuge des Audits sind keine Normabweichungen festgestellt worden. Die Abteilung Technical Compliance arbeitet erfolgreich. Inhaltlich werden hier die Schadstoffe in den Produkten sowie Normenänderungen überwacht, die Zulassung neuer und bestehender Geräte sichergestellt und internationale Gesetzes- und Normenrecherche betrieben. Die Vereinnahmung fehlerhafter Teile wird inzwischen sehr stark unterbunden. Festgestellte Spezifikationsabweichungen werden, sofern tolerabel, über einen Bauabweichungsantrag durch Entwicklung, Produktion und Qualität frei gegeben. Ansonsten erfolgt eine Reklamation zu Lasten des Lieferanten. Die Gesamt-Reklamationsquote ist gegenüber dem Vorjahr leicht zurück gegangen, wobei sich die Anzahl reklamierter Geräte ebenfalls leicht reduzierte. Für das Thema Nachhaltigkeit konnte in 2023 eine Nachhaltigkeitsmanagerin gewonnen und eingestellt werden. Es wurde eine Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt und daraus eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, um den Anforderungen der CSRD gerecht zu werden. Zudem besteht ein regelmäßiger Austausch mit anderen mittelständischen Unternehmen in Bezug auf die Herausforderungen und Herangehensweisen bezüglich der Thematik Nachhaltigkeit über den Zusammenschluss "Sustainet". Im Bereich Technischer Support werden die eingehenden Reklamationsfälle im CRM-System dokumentiert, Maßnahmen eingeleitet und nachverfolgt. Insbesondere das Neuheitencontrolling konnte weiter ausgebaut werden, um effizienter und schneller auf Fehlerhäufungen reagieren zu können. 7. Investitionen Die Gesamtinvestitionen, ohne Ausgaben für Forschung und Produktentwicklung, beliefen sich 2023 auf EUR 16,4 Mio. und lagen damit deutlich über den Abschreibungen. Die Investitionen verteilten sich auf immaterielle Vermögensgegenstände (EUR 3,3 Mio.), Sachanlagen (EUR 4,8 Mio.) sowie Finanzanlagen (EUR 8,3 Mio.). Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände beinhalten vor allem die Anzahlungen im Zusammenhang mit der laufenden Umstellung von SAP ECC auf SAP S/4 HANA (EUR 2,7 Mio.) sowie Werbefilme (EUR 0,3 Mio.). Investitionen in Sachanlagen erfolgten im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Ausbau der Produktion (EUR 1,2 Mio.), der Entwicklung (EUR 2,1 Mio.), der Gebäudeeinrichtung/Außenanlagen (EUR 0,8 Mio.) sowie weiterer Investitionen im Bereich der IT-Infrastruktur (EUR 0,1 Mio.). Die Investitionen in Finanzanlagen erfolgten durch den Erwerb von 100 % der Anteile an einer niederländischen Gesellschaft (EUR 7,8 Mio.) sowie einem Darlehen an Jandia, Indien (EUR 0,5 Mio.). Die geplanten Investitionen für das Jahr 2024 können alle im Rahmen der Innenfinanzierung bzw. durch die eingeräumten und gesicherten Linien dargestellt werden. 8. Personal Im Jahr 2023 lag der Fokus auf der Neuordnung des Personalbereichs selbst. Zum 1. Juli wurde durch die Neubesetzung der Stelle "Leiter Human Resources" gleichermaßen das Ende des Interrimsmanagements von HR und der Neustart in die langfristig orientierte Personalarbeit umgesetzt. Die wesentliche Herausforderung im abgelaufenen Jahr lag auf der erfolgreichen Orchestrierung der neuen Dienstleister für die Zeitwirtschaft sowie den beiden Abrechnungsdienstleistern für aktive Beschäftigte einerseits und für den umfangreichen Bestand an Betriebsrentnern andererseits. Daneben war der Know-how Aufbau zur professionellen Abwicklung des Tagesgeschäfts und zur Strukturierung der HR-Prozesswelt sowie das Aufsetzen eines funktionierenden Reportings mit entsprechenden Kennzahlen essentiell. Vor dem Hintergrund des allgemeinen Fachkräftemangels und dem zusätzlich engen Arbeitsmarkt "Ostalb" wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr ca. 70 offene Stellen, davon 5 Führungskräfte, erfolgreich besetzt. Die C. & E. Fein GmbH beschäftigte im Jahr 2023 vier weibliche Führungskräfte, was einer Quote von ca. 10 % entspricht. C. Darstellung der Lage 1. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Gesamtleistung der C. & E. Fein GmbH lag 2023 mit EUR 135,9 Mio. um 2,3 % leicht unter dem Vorjahr (EUR 139,1 Mio.). Hierbei stieg der Umsatz im Inland um 2,5 % und ging im Ausland um 2,4 % zurück. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten neben Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 2,6 Mio. (i. V. EUR 0,8 Mio.), Erträge aus der Zuschreibung auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1,2 Mio. (i. V. EUR 0,00), Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1,1 Mio. (i. V. EUR 1,4 Mio.) sowie Forschungszulagen in Höhe von EUR 0,9 Mio. (i. V. EUR 0,00). Die Materialaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung, lag mit 52,1 % um 1,3 %-Punkte wieder deutlich unter dem Vorjahresniveau (2022: 53,4 %). Diese verbesserte Materialeinsatzquote ergab sich im Berichtsjahr vor allem aus der durchgesetzten Preiserhöhung der Produkte und den im Vergleich zu den Vorjahren nur moderat gestiegenen Beschaffungspreisen. Der Trend hin zu Akkumaschinen und der sich dadurch veränderte Produktmix verhinderte eine weitere Absenkung der Materialaufwandsquote. Der Personalaufwand in 2023 lag mit EUR 37,7 Mio. um 2,9 % über dem Vorjahr. Diese Steigerung wurde trotz durchschnittlich leicht niedrigerer Anzahl von Mitarbeitern vor allem durch die Tarifsteigerungen sowie eine durch Sonderprojekte erhöhte Rückstellung für Urlaub bei gleichzeitigem deutlichem Rückgang bei den Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen begründet. Die Abschreibungen stiegen in 2023 weiter deutlich um 9,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf nunmehr EUR 5,1 Mio. Ursächlich hierfür sind die hohen Investitionen zum Ausbau der Werks- und Vertriebsstruktur sowie der Investitionen in die IT-Systeme. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Berichtsjahr stiegen nur leicht um 1,6 % und verharrten auf einem ähnlich hohen Niveau. Vor allem gestiegene Mietaufwendungen sowie Aufwendungen für die Personalsuche und den Einsatz von Mitarbeitern auf Zeit im Zusammenhang mit der bevorstehenden Einführung von SAP S/4 HANA im Jahr 2024 waren hierfür verantwortlich. Hierbei macht sich insgesamt auch wieder das nahezu über alle Bereiche stark erhöhte Preisniveau bemerkbar. Darüber hinaus sind in den betrieblichen Aufwendungen Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1,8 Mio. enthalten. Im Bereich der Vertriebsaufwendungen fielen dabei aber auch vor allem die Frachtgebühren im Vergleich zum Vorjahr wieder wesentlich niedriger aus. Der Saldo der in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesenen Kursgewinne bzw. -verluste beträgt im Berichtsjahr EUR -0,4 Mio. (i. V. EUR +0,4 Mio.). Das Betriebsergebnis der C. & E. Fein GmbH betrug EUR 1,5 Mio. und liegt damit leicht über dem Vorjahr (EUR 1,1 Mio.). Allerdings ist zu beachten, dass das Betriebsergebnis im Berichtsjahr neutrale Effekte in Höhe von EUR 3,8 Mio. beinhaltet. Das Beteiligungsergebnis ist aufgrund von geringeren Ausschüttungen der Tochtergesellschaften von EUR 2,8 Mio. auf EUR 1,6 Mio. gesunken, trägt aber weiterhin zur Unterstützung der Finanzkraft im Mutterunternehmen für zukünftige Projekte bei. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von EUR 1,0 Mio. (i. V. EUR 0,3 Mio.) beinhalten Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen. Das Finanzergebnis in Höhe von EUR -2,8 Mio. (i. V. EUR -2,4 Mio.) belastete das Ergebnis um 15,7 % stärker als im Vorjahr, was an den gestiegenen Zinsaufwendungen zur Finanzierung der geplanten Wachstumsstrategie lag. Die Steuerbelastung betrug in 2023 EUR 0,4 Mio. und betrifft im Wesentlichen Steuern für Vorjahre. Insgesamt beendete die C. & E. Fein GmbH das Jahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 1,1 Mio. (i. V. Jahresüberschuss EUR 1,0 Mio.). Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 lag mit EUR 119,2 Mio. um EUR 2,2 Mio. über der des Vorjahres. Innerhalb der Aktiva erhöhte sich das Anlagevermögen (EUR 11,4 Mio.). Neben dem Anstieg der immateriellen Vermögensgegenstände aufgrund der Investitionen in SAP S/4 HANA sind insbesondere die Finanzanlagen aufgrund des Kaufs einer Tochtergesellschaft in den Niederlanden sowie der Gewährung eines Darlehens an die produzierende Tochtergesellschaft in Indien gestiegen. Der weiterhin wichtigen Versorgungslage mit Rohstoffen und Teilen sowie auch der Ausweitung des Sortiments bei den fertigen Erzeugnissen geschuldet, wurden die Vorräte temporär weiter aufgebaut (EUR 3,8 Mio.). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (EUR -3,7 Mio.) konnten v. a. bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten, aber auch durch die Rückzahlung der Erstattungsansprüche aus Steuern, verringert werden. Gegenläufig haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entwickelt, die per Saldo um EUR 1,3 Mio. angestiegen sind. Die liquiden Mittel sanken im Berichtszeitraum um EUR 9,1 Mio., was vor allem auf die oben beschriebenen aktivischen Veränderungen und die anhaltend hohen Einmalaufwendungen für die Einführung von SAP S/4 HANA zurückzuführen ist. Auf der Passivseite ist das Eigenkapital ergebnis- und ausschüttungsbedingt um EUR 2,6 Mio. gesunken. Die Rückstellungen für Pensionen verminderten sich um EUR 1,3 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf geringere Pensionsanwartschaften und dem Rückgang der Verpflichtungen aus laufenden Pensionszahlungen zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen sind um EUR 2,3 Mio. unter den Wert des Vorjahres gesunken, was im Wesentlichen auf rückläufige Personalrückstellungen sowie Garantieleistungen zurückzuführen ist. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist im Wesentlichen in der Aufnahme eines Förderdarlehens zur Finanzierung der umfangreichen Investitionen in Märkte und die IT-Landschaft über EUR 10 Mio. begründet. Gleichzeitig wurde ein restliches KfW-Darlehen sowie ein bestehendes Darlehen planmäßig getilgt. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist im Wesentlichen auf einen Aufbau der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (EUR +1,8 Mio.) zurückzuführen. Die sonstigen Verbindlichkeiten konnten um EUR 0,5 Mio. vermindert werden. Hintergrund hierfür sind die gegenüber dem Vorjahr reduzierten kreditorischen Debitoren und die verminderten Verbindlichkeiten aus Entgelten. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnte im Berichtsjahr 2023 auf EUR +0,4 Mio. nach EUR -12,1 Mio. im Vorjahr deutlich gesteigert werden. Der nunmehr leicht positive Saldo in 2023 ergibt sich aus dem Jahresergebnis (EUR -1,1 Mio.) zuzüglich Abschreibungen (EUR 5,1 Mio.) und gegenläufig aus den Aufwendungen für den weiteren Aufbau von Vorräten (EUR 6,0 Mio.) und der Reduzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (EUR 1,5 Mio.), der Abnahme der Rückstellungen (EUR 1,3 Mio.) und den weiteren saldierten aktivischen und passivischen Veränderungen. Nach Abzug des Cashflows aus der wiederum hohen Investitionstätigkeit in Höhe von EUR 14,6 Mio. sowie des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von EUR +5,1 Mio. (Auszahlungen an die FEIN Holding GmbH & Co. KG und Auszahlung zur Tilgung von bestehenden Darlehen sowie der Aufnahme eines neuen Darlehens) verminderten sich die liquiden Mittel zum Ende des Jahres 2023 um EUR 9,1 Mio. auf EUR 2,5 Mio. D. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht) Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit ist die C. & E. Fein GmbH zahlreichen Risiken ausgesetzt. Zur Messung, Überwachung und Steuerung der Risiken wird eine Vielzahl von Management- und Kontrollsystemen genutzt. Dazu gehört u. a. ein bereichsübergreifender Strategie- und Planungsprozess. Mit einer integrierten Ergebnis-, Finanz- und Bilanzplanungssoftware werden der Planungsprozess und der monatliche Soll-/Ist-Abgleich in Form von Abweichungsanalysen, welche wesentliche Bestandteile des monatlichen Reportings an die Geschäftsleitung sind, unterstützt. Diese Prozesse werden regelmäßig für alle operativen Gesellschaften der FEIN-Gruppe durchgeführt. Der Grad der Erreichung der operativen und strategischen Ziele sowie die Umsetzung der Projekte wird überwacht. Handgeführte Elektrowerkzeuge beinhalten ein hohes Produkthaftungsrisiko. Soweit wirtschaftlich sinnvoll und möglich, werden finanzielle Risiken für das Unternehmen durch entsprechende Versicherungen minimiert. Für die beiden Produkthaftungsfälle bei den Kernbohrmaschinen wurden in den Vorperioden Rückstellungen gebildet, die sich an den voraussichtlichen geschätzten Rücklaufquoten orientieren. Aufgrund der bestehenden Schätzunsicherheiten bestehen hier sowohl Chancen als auch Risiken, falls die tatsächlichen Rücklaufquoten wesentlich von den geschätzten abweichen sollten. Mit einem weiter verhaltenen Verbrauch in 2023 sowie einer zusätzlichen Teil-Auflösung der Rückstellung wurde ein guter Weg gefunden, diese Produkthaftungsfälle zügig und konsequent wie geplant abzuarbeiten und auf ein Minimum des Ausgangsniveaus reduzieren zu können. Die permanente Weiterentwicklung des Qualitätssystems trägt dazu bei, den Qualitätsanspruch von FEIN zu halten und weiter zu verbessern. Eine ständige Herausforderung ist die patentrechtliche Absicherung des Know-hows und die Entwicklung kreativer Marketingstrategien. Im Zuge der Umsetzung der strategischen Ziele, wie der Konzentration auf Kernkompetenzen, erfolgte in den letzten Jahren die Verringerung der Wertschöpfungstiefe, wodurch sich die Abhängigkeit von Lieferanten erhöhte. Um diesem Risiko einer möglichen Abhängigkeit von Lieferanten Rechnung zu tragen, wird angestrebt, mit A-Lieferanten jeweils einen Rahmenliefervertrag abzuschließen und konsequent nach einer Second Source zu suchen. Preisänderungsrisiken ergeben sich für die Gesellschaft im Wesentlichen durch das Risiko steigender Rohstoffpreise, denen, sofern wirtschaftlich sinnvoll, durch längerfristige Lieferverträge und/oder Marktbeobachtung begegnet wird. Um die volatile Preis- und Angebotssituation bei einigen Einkaufsteilen besser beherrschen zu können, wurden Eskalationsteams aus Einkauf, Disposition und Entwicklung gebildet. Die Strategie der Internationalisierung der C. & E. Fein GmbH bedingt einen hohen Umsatzanteil außerhalb Deutschlands mit den damit verbundenen Forderungsausfall- und Währungsrisiken. Dem wird durch ein konsequentes Forderungsmanagement Rechnung getragen. Das Währungsrisiko für die C. & E. Fein GmbH wird durch die - mit Ausnahme der Lieferungen an die Gesellschaften in den USA, Großbritannien und Rumänien - ausschließliche Fakturierung in Euro sowie durch Währungsabsicherungsmaßnahmen bei größeren Beteiligungsgesellschaften reduziert. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen treffen FEIN im üblichen Rahmen. Nachdem die Risikoprävention im Bereich "Cyber Security" bereits in der Vergangenheit sehr ernst genommen wurde, wurden im Jahr 2023 weitere Maßnahmen ergriffen, um das Risiko eines Cyberangriffs zu verringern. Ganz wird es dennoch nie ausgeschlossen werden können. Das Risiko, durch kriminelle Handlungen im Bereich der IT zu Schaden zu kommen, wird aktuell als das bedeutendste Risiko für FEIN erachtet, weshalb besonderer Wert auf entsprechende Schutzmechanismen, einschließlich einer Cyberversicherung, gelegt wird. Aus Sicht der Gesellschaft werden Maßnahmen ergriffen, die wesentliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von FEIN sinnvoll begrenzen. Die derzeitige Ausstattung mit Finanzmitteln ermöglicht es FEIN, Zahlungsverpflichtungen, wenn möglich immer unter Inanspruchnahme von Skonto, zu erfüllen. Die anhaltenden weltweiten Krisen und insbesondere der Krieg in der Ukraine können weiterhin Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung bei FEIN haben. Die Störung von Liefer- bzw. Logistikketten sowie steigende Energie- und sonstige Kosten und die weltwirtschaftliche Entwicklung könnten weiter dazu führen, dass auch die Ertragslage von FEIN in 2024 negativ beeinträchtigt wird. Aufgrund der weiterhin unsicheren allgemeinen wirtschaftlichen Lage und den möglichen anhaltenden Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine ist eine abschließende Risikoeinschätzung und Gesamtaussage derzeit nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich. In Anbetracht des kontinuierlich weiter steigenden Wohlstandes weltweit sehen wir die globale Entwicklung für FEIN als Hersteller qualitativ hochwertiger Elektrowerkzeuge äußerst positiv. Chancen sehen wir ferner in der Schärfung des Profils der Marke FEIN als Spezialist für anspruchsvolle Aufgaben im metallverarbeitenden Handwerk und in der Industrie. "FEIN: Made for Metal" steht klar im Fokus der Unternehmenskommunikation. Zudem verfolgen wir mit dem Aufbau des sog. Pull-Marketings das Ziel, die Abhängigkeit von der Beratungskompetenz des Handels zu verringern und selbst als Marke für entsprechende Primärnachfrage zu sorgen. Mit dem ERP-Softwarewechsel von SAP ECC auf S/4 HANA verfolgen wir das Ziel alle wesentlichen Abwicklungsprozesse zu standardisieren und zu digitalisieren, um dadurch erhebliche Effizienzgewinne in der Zukunft zu erzielen. E. Ausblick (Prognosebericht) Auch das Jahr 2024 steht erneut im Zeichen zahlreicher Markteinführungen neuer, innovativer Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen, die dazu beitragen sollen, die Marktanteile von FEIN in allen bearbeiteten Märkten deutlich zu erhöhen. Zwei zentrale Schwerpunkte werden das Jahr 2024 für FEIN prägen: die Einführung des neuen ERP Systems S/4 HANA und der Aufbau einer zielgerichteten Endkunden-Kommunikation im Sinne eines Pull-Marketings. Die Entwicklung im Jahr 2024 wird davon abhängen, dass es gelingt, die neuen Produkte im Handel entsprechend zu platzieren und die Endkunden der Zielbranchen durch gezielte Marketing-Maßnahmen zum Kauf zu bewegen. Hierbei spielt die weitere wirtschaftliche Entwicklung auf den Märkten der Endabnehmer auch weiterhin eine große Rolle. Hier reicht das Spektrum von der Krise in der Bauindustrie in Europa bis zur Vollauslastung in der Automobilindustrie in China, weshalb eine Prognose im Hinblick auf die Auswirkungen auf FEIN äußerst schwierig bleibt. In jedem Fall belastend wirken die hohen Zinsen in allen großen Volkswirtschaften als Folge der Bekämpfung hoher Inflationsraten. Auch die anstehenden Wahlen in den USA im November 2024 werden im zweitwichtigsten Markt für FEIN für Unsicherheit sorgen. Unter diesen Voraussetzungen wird insgesamt für das Geschäftsjahr 2024 von einem positiven Geschäftsverlauf, sowohl bei leicht höherem Umsatz als auch leicht verbesserten EBIT-Ergebnis, im Vergleich zu 2023 ausgegangen. Die tatsächliche Entwicklung kann darüber hinaus ebenso von den im Risikobericht dargestellten Risiken beeinflusst werden.
Schwäbisch Gmünd-Bargau, 25. April 2024 C. & E. Fein GmbH Geschäftsführung Dr. Christoph Weiß Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die C. & E. Fein GmbH, Schwäbisch Gmünd-Bargau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der C. & E. Fein GmbH, Schwäbisch Gmünd- Bargau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der C. & E. Fein GmbH, Schwäbisch Gmünd-Bargau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 25. April 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Karsten Bender, Wirtschaftsprüfer Marco Bahmüller, Wirtschaftsprüfer Feststellungsbeschluss der C. & E. Fein GmbH, Schwäbisch Gmünd- Bargau Der Jahresabschluss der C. & E. Fein GmbH, Schwäbisch Gmünd-Bargau, wurde für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 am 15. Juli 2024 festgestellt. |
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