Beteiligungsgesellschaften
PolyComp GmbH
Robert-Koch-Straße 25, 22851 Norderstedt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Tenne seit 4.10.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
K.D. Feddersen Stiftung | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PolyComp GmbHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Unternehmensgegenstand der PolyComp GmbH sind am Produktionsstandort in Norderstedt die Herstellung und der Vertrieb von Verbundkunststoffen. Die produzierten Kunststoffe werden dabei im Wege der Lohnfertigung für die Auftraggeber hergestellt. Die PolyComp GmbH ist innerhalb der Feddersen-Gruppe der Spezialist für die Herstellung in Lizenz und Lohnaufbereitung von Polyolefin-Compounds sowie von biobasierten und/oder biologisch abbaubaren Kunststoff-Compounds. Hinzu kommt die Lohnfertigung von technischen Kunststoffen, welche gezielt ausgebaut wird. Die hierauf speziell ausgerichtete Prozesstechnologie garantiert durch kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen eine gleichbleibend hohe Qualität für die Kundschaft. II. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Entwicklung Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam in demselben Zeitraum im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der zuletzt zu beobachtenden Preisreduzierungen immer noch hohen Notierungen auf allen Wirtschaftsstufen dämpften im Berichtszeitraum die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen, sehr hohe Energiepreise über den gesamten Jahresverlauf und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 jedoch um 0,7 % höher. b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Umsatz der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Deutschland ging in einem wirtschaftlich unruhigen Umfeld im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um fast sechs Prozent zurück und lag bei rund 72,5 Milliarden Euro. Grund hierfür waren einerseits Kostenreduzierungen durch sinkende Rohstoffpreise, aber auch die Konsumausgaben der Verbraucher gingen seit dem ersten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahr zurück. Ursächlich war die Sorge vieler privater Haushalte vor steigenden Energiepreisen. Im Jahresverlauf wurde deutlich, dass sich auch die anziehenden Zinsen dämpfend auf Ausgaben für Konsum und Kredite auswirkten. Anlass zur Sorge bereiteten vielen Kunststoffverarbeitern die teilweise drastisch gestiegenen Kosten, insbesondere für Energie und Löhne. Den meisten Unternehmen gelang es 2023 nur teilweise, die Kosten an ihre Kunden weiterzugeben. Angesichts der beschriebenen Rahmenbedingungen und der bereits geschilderten Unsicherheiten im Industrieland Deutschland, haben viele Kunststoffverarbeiter 2023 ihre Investitionen reduziert. 35 % der Unternehmen investierten weniger als noch im Vorjahr. Auch 2024 sind wenig Impulse bei den Investitionen zu erwarten. Die Umsatzerwartungen bei einem prognostizierten Umsatzrückgang von ca. 8 % für das Jahr 2024 sind verhalten. Das Angebot an Fachkräften und Auszubildenden bleibt knapp und bereitet den Unternehmen Sorgen. Sofern sich bei den Rahmenbedingungen keine Änderungen ergeben, muss mit der Abwanderung von Unternehmen ins Ausland gerechnet werden mit der Folge, dass der Industrie- und Wirtschaftsstandort Deutschland zunehmend an Bedeutung verliert. III. Ertragsentwicklung Die Gesamtleistung ist im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 27.378 (-21,0 Prozentpunkte) gefallen. Die verkaufte Menge reduzierte sich um knapp 2.200 t. Aufgrund einer überproportionalen Reduzierung des Materialaufwands verringerte sich der Rohertrag lediglich um 17,1 Prozentpunkte auf T€ 6.113. Die Rohertragsmarge verbessert sich leicht um 1,1 Prozentpunkte. Der durchschnittliche Personalbestand erhöhte sich von 58 auf 62 Mitarbeitende. Der Personalaufwand hat sich im Berichtszeitraum aufgrund von Gehaltsanpassungen und Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie um insgesamt 3,8 Prozentpunkte erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im beschriebenen Zeitraum um T€ 314, wobei dem Anstieg bei den Holding-Umlagen (+T€ 123), den Fort- und Weiterbildungs- (+T€ 28) und Leasingaufwendungen (+T€ 9) im Wesentlichen Rückgänge bei den Instandhaltungsaufwendungen (-T€ 266), Rechts- und Beratungsaufwendungen (-T€ 57), Versicherungsaufwendungen (-T€ 26) und den Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte (-T€ 66) gegenüberstanden. Die beschriebene Entwicklung hatte zur Folge, dass sich das EBIT (bereinigt um Beteiligungserträge und außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge) im Vergleich zu Vorjahr um T€ 1.140 auf -T€ 196 verschlechtert hat und damit unter der Planung für das Geschäftsjahr 2023 lag. IV. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen wird überwiegend durch das Eigenkapital finanziert. Die für den Geschäftsbetrieb erforderliche Liquidität wird aus Eigenmitteln oder von Banken, überwiegend im Rahmen eines Gesamtengagements für die Unternehmen der Feddersen-Gruppe, zur Verfügung gestellt. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit und dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit wird von dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit getragen. Die Differenz führt zu einem um T€ 258 verbesserten Finanzmittelbestand. V. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmensstrategie begleitend wurden geeignete Kennzahlen als Steuerungsgrößen definiert. Von zentraler Bedeutung ist dabei das EBIT (bereinigt um Beteiligungserträge und außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge). VI. Risiken und Chancen zukünftiger Entwicklungen a) Risikobericht Die PolyComp GmbH erhält von der als Dienstleisterin tätigen K.D. Feddersen Holding GmbH Steuerungsinstrumente zur strategischen Unternehmensplanung. Neben dem monatlichen Berichtswesen ist die Gesellschaft in das Risikomanagement der Firmengruppe eingebunden, um Ausfallrisiken und anderen nicht auszuschließenden wirtschaftlichen Risiken entgegenzuwirken. Kontinuierlich zugenommen hat in den vergangenen Jahren der Einfluss geopolitischer Krisen auf die Geschäftstätigkeit. Die sich verschärfenden Spannungen zwischen China und den USA wirken sich durch Handelsbeschränkungen bereits heute auf die Weltwirtschaft aus. Das wirtschaftliche und politische Umfeld bleibt, nicht zuletzt aufgrund des Fortdauerns des Kriegs in der Ukraine, fragil und beanspruchend. Die hohe Kerninflation und die damit verbundenen höheren Zinsen schmälern die Kauflust in Europa und den USA nachhaltig. Die von den Notenbanken zur Bekämpfung der Inflation vorgenommenen Erhöhungen der Leitzinsen führen wiederum zu einem Anstieg der Finanzierungskosten bei privaten Haushalten und Unternehmen, was bei Letzteren auch die Neubewertung von Investitionsvorhaben zur Folge haben kann. Die europäische Industrie leidet zudem unter sich verschlechternden Rahmenbedingungen. Ein zunehmendes Problem ist der Mangel an ausgebildeten Fachkräften und Auszubildenden, der sich vor dem Hintergrund der anstehenden, demografisch bedingten Ruhestandswelle noch verschärfen dürfte. Die Unternehmensleitung erwartet deshalb für die Zukunft einen weiteren Anstieg des Personalaufwands. b) Chancenbericht Durch die Akquise von Neukunden, deren Produkte zur Anlagentechnik der PolyComp GmbH passen, konnte die Abhängigkeit von einer geringen Anzahl an Kunden weiter reduziert werden. Mit Investitionen in moderne Anlagentechnik wird die vorhandene verbessert und die Produktionskapazität erhöht. Das Risiko von Anlagenausfällen wird nach Einschätzung der Geschäftsführung verringert und die Wettbewerbsfähigkeit erhöht. Damit kann eine gleichbleibend hohe Qualität langfristig gewährleistet werden. Eine nachhaltige Investition in erneuerbare Energie macht das Unternehmen ein stückweit unabhängig von den hohen Marktpreisen. Schlüsselpositionen im Unternehmen wurden mit hochqualifizierten Mitarbeitenden neu besetzt und die Organisation in Teilen neu aufgestellt. Die Altersstruktur des Personals wurde in allen Bereichen verbessert, wodurch sich das Unternehmen langfristig zukunftsorientiert aufgestellt hat. Das Thema Berufsausbildung wird im Unternehmen gezielt weiterverfolgt, um dem allgegenwärtigen Fachkräftemangel entgegenzuwirken. VII. Prognosebericht a) Grundsätzliches Die Geschäftsführung erwartet ein weiterhin schwieriges Marktumfeld, das von geopolitischen Konflikten mit steigenden Frachtkosten, allenfalls zögerlich erfolgenden Zinssenkungen und einer anhaltend gedrückten Konsumstimmung in Europa geprägt wird. Die anhaltend hohen Gas- und Strompreise schätzt die Geschäftsführung als gravierenden Wettbewerbsnachteil für in Deutschland produzierende Unternehmen ein. Dies kann unter Umständen zur temporären oder dauerhaften Stilllegung einzelner Produktionsanlagen in Deutschland führen. Auch kann mittelfristig die Abwanderung energieintensiver Industriezweige in das Ausland nicht ausgeschlossen werden, was wiederum zu einer Verschiebung von Produktionen in Absatzmärkte führen kann, die außerhalb der Marktpräsenz der PolyComp GmbH liegen. b) Zusammenfassung Die Geschäftsführung rechnet für das Geschäftsjahr 2024 vor dem Hintergrund des vorstehend beschriebenen Marktumfelds mit einem Jahresüberschuss von ca. T€ 170. Es wird hierbei von einem (bereinigtem) EBIT von T€ 172 ausgegangen. Sämtlichen Planungen der Geschäftsführung liegt dabei die Annahme zugrunde, dass sich die konjunkturellen Fundamentaldaten nicht grundlegend verändern und die vorstehend beschriebenen Risiken nicht oder nur vereinzelt eintreten.
Norderstedt, im April 2024 PolyComp GmbH Marc Tenne Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023(Amtsgericht Kiel, HRB 3392 NO)A. Anwendung des Handelsgesetzbuches Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs-, Bewertungs- und sonstigen Angabevorschriften gemäß §§ 242 - 288 HGB sowie der ergänzend zu berücksichtigenden Vorschriften zur Bilanz gemäß § 42 GmbHG erstellt. Die Gliederung der Bilanz zum 31. Dezember 2023 erfolgt gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und die Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. B. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen und gehen von einer Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren aus. Das Sachanlagevermögen wird mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- / Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Vermögensgegenstände bis € 800,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die Anlagengegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über Nutzungsdauern von drei bis 13 Jahren linear abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen werden mit dem Deckungskapital bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Dem Risiko geminderter Verwendbarkeit wird durch entsprechende Wertabschläge Rechnung getragen. Der Ansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe entspricht dem gleitenden Durchschnitt aus Anschaffungskosten oder den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten. Die Fertigerzeugnisse werden zu Herstellungskosten bilanziert. Die verlustfreie Bewertung wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Soweit erforderlich, werden auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und auf sonstige Forderungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus wird für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,3% (Vorjahr: 1,3%) auf alle nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen, wurden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 1,0% bei den Renten ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,83% (Vorjahr: 1,78%). Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurde das bestehende Deckungsvermögen in Höhe von € 1.292.000,00 mit der korrespondierenden Pensionsrückstellung verrechnet. Durch die Änderung der handelsrechtlichen Vorschriften zur Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen besteht ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB n.F. in Höhe von € 131.202,00. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherung) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 S. 3 HGB und besteht aus dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. C. Bilanzerläuterungen Entwicklung des Anlagevermögens
(Alle Angaben in €) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Pensionsrückstellungen Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB:
Der aus dem Deckungsvermögen resultierende Zinsertrag wurde in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 2) mit dem Zinsaufwand der Pensionsrückstellungen saldiert. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Periodenfremde Erträge liegen in Höhe von T€ 18 (Vorjahr: T€ 3) vor. Die Erträge aus Währungsumrechnung betragen T€ 18 (Vorjahr: 27). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 24 (Vorjahr: T€ 29). Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung belaufen sich auf T€ 6 (Vorjahr: T€ 23). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Zinsanteil des Aktivwertes des Rückdeckungsvermögens beträgt T€ 8 (Vorjahr: T€ 13). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Zinsanteil der Pensionsrückstellung ist in Höhe von T€ 157 (Vorjahr: T€ 163) enthalten. Der Zinsanteil aus der Aufzinsung sonstiger Rückstellungen beläuft sich auf T€ 1 (Vorjahr: T€ -8). E. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB sind der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen. Sie bestehen gegenüber Dritten für die Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den Eventualverbindlichkeiten schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Hauptschuldner als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB sind der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:
Derivative Finanzinstrumente Am Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzinstrumente:
Der Zeitwert entspricht der Einschätzung des Marktwertes durch die Banken, die eigene Wertberechnungen aufgrund der ihnen vorliegenden Marktfaktoren unter Anwendung anerkannter mathematischer Verfahren vorgenommen haben. Die Währungssicherungsgeschäfte wurden in Bewertungseinheiten einbezogen. Bewertungseinheiten Im Geschäftsjahr 2023 wurde folgende Bewertungseinheit gebildet:
Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird die "Critical-Terms-Match-Methode" verwendet. Die gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich für das Währungsrisiko bis zum Ende des ersten Quartals 2024 (Sicherungszeitraum) voraussichtlich aus. Außerbilanzielle Geschäfte Sale-and-lease-back / Leasing Die Leasinggeschäfte dienen der Verbesserung der Eigenkapitalquote und der Erhöhung der Liquidität. Die frei gewordene Liquidität eröffnet der Gesellschaft die Chance zum weiteren strategischen Unternehmenswachstum. Risiken bestehen in der Vertragsbindung, da ein möglicherweise eintretender wesentlicher technischer Fortschritt nicht durch Neuanschaffungen kompensiert werden kann. Aufgliederung der Beschäftigtenzahlen Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres Beschäftigten - getrennt nach Gruppen - beträgt:
Honorare Abschlussprüfer
Organe der Gesellschaft Geschäftsführer Herr Marc Tenne, Niederzissen, Ingenieur Aufsichtsrat
Gewährte Gesamtbezüge der tätigen Organmitglieder Gemäß § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung. Die für 2023 gewährten Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betragen T€ 10. Konzernzugehörigkeit Die PolyComp GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der K.D. Feddersen Holding GmbH, Hamburg, und wird in deren Konzernabschluss, der in elektronischer Form beim Betreiber des Bundesanzeigers unter HRB 35316, Amtsgericht Hamburg, offengelegt wird, einbezogen.
Norderstedt, den 3. April 2024 PolyComp GmbH Geschäftsführung Marc Tenne Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde am 3. Mai 2024 festgestellt. Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PolyComp GmbH, Norderstedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PolyComp GmbH, Norderstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PolyComp GmbH, Norderstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 3. April 2024 TREUHANSA
GmbH Doctores Völschau
Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer Rolf Rosenkranz, Wirtschaftsprüfer |
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