VitraBio GmbHLiquidiert

Tröbach 2, 96523 Steinach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 306317
Eingetragen
28.4.2003
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus GlasHerstellung von Glasfasern und Waren daraus
Gegenstand
die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von porösen Glascarriern für Life Sciences, Medizin (insbes. Dentalanwendungen), Chemie und Materialwissenschaften sowie sämtliche damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

VitraBio GmbH

Steinach

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2008

A K T I V A

31.12.2008 
EUR
31.12.2007 
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 137.534,00 178
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.659,00 3
II. Sachanlagen 134.875,00 175
B. UMLAUFVERMÖGEN 254.909,88 297
I. Vorräte 119.417,00 186
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 122.004,88 91
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 13.488,00 20
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.635,32 8
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 576.180,45 185
974.259,65 668

P A S S I V A

31.12.2008 
EUR
31.12.2007 
TEUR
A. EIGENKAPITAL 0,00 0
I. Gezeichnetes Kapital 70.150,00 70
II. Kapitalrücklage 366.654,65 367
III. Verlustvortrag -621.639,81 -260
IV. Jahresfehlbetrag -391.345,29 -362
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 576.180,45 185
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 7.802,14 9
C. RÜCKSTELLUNGEN 40.400,00 52
D. VERBINDLICHKEITEN 926.057,51 607
974.259,65 668

NHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008 DER VITRABIO GMBH, STEINACH

A

I. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

1. Angabe der auf die Posten der Bilanz angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde ausgehend von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Zur Abwendung einer möglichen bilanziellen Überschuldung haben die Gesellschafter Frau Monika Hermann, Sonneberg und die ALBES GmbH, Lübeck Rangrücktrittserklärungen abgegeben.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Sie wurden gemäß ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear pro rata temporis abgeschrieben.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibung der Vermögensgegenstände erfolgte linear über die Zeit der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Bis zum 31. Dezember 2007 zugegangene geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 wurden im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die seit dem 1. Januar 2008 zugegangenen geringwertigen Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten erfasst, der standardisiert über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Anschaffungskosten beinhalten neben dem Einstandspreis auch Bezugsnebenkosten. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Materialeinzel- und Fertigungseinzelkosten, Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und die Abschreibung des der Herstellung dienenden Anlagevermögens.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Gleiches gilt für den Bargeldbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben des Berichtsjahrs, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital wurde mit seinem Nennbetrag bilanziert.

Die Bewertung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse erfolgte in Höhe der anteilig bezuschussten Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände. Die Auflösung erfolgt analog der Abschreibung der bezuschussten Vermögensgegenstände.

Die gebildeten Rückstellungen wurden in Höhe ihrer wahrscheinlichen Inanspruchnahme gebildet und decken alle erkennbaren Risiken zum Bilanzstichtag ab.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt worden.

2. Angabe der Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten

Vermögensgegenstände in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Gewinne und Verluste aus Kursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag realisiert wurden, sind berücksichtigt.

Die Einhaltung des strengen Niederstwertprinzips ist dergestalt gewährleistet, dass Verluste aus Wechselkursänderungen, die zum Bilanzstichtag absehbar, jedoch noch nicht realisiert waren, durch die Bewertung der Vermögensgegenstände mit dem Wechselkurs am Bilanzstichtag berücksichtigt wurden.

II. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Forderungen

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

2. Rechnungsabgrenzungsposten

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von EUR 5.559,32 enthalten.

3. Sonderposten für Investitionszuschüsse

Die Bildung erfolgte gemäß § 273 HGB i.V.m. § 247 Abs. 3 HGB.

Der Sonderposten betrifft den FUTOUR-Zuschuss des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, Berlin und eine einzelbetriebliche Technologieförderung der Thüringer Aufbaubank, Erfurt soweit diese auf die projektbezogenen Investitionen entfallen.

4. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2008:

Verbindlichkeiten



Gesamt


EUR
unter 1 Jahr
EUR
davon Restlaufzeiten
1 - 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
davon gesichert
EUR
926.057,51 697.969,14 42.907,51 185.180,86 56.205,94
Vorjahr 607.358,63 127.579,46 279.506,51 200.272,66 63.626,78

Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Sicherungsübereignung von Vermögensgegenständen, durch Abtretung von Ansprüchen aus einer Lebensversicherung sowie durch Globalzession von Forderungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 854 (Vorjahr: TEUR 427) und stellen in voller Höhe auch sonstige Verbindlichkeiten dar. Des Weiteren sind darin Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 675.056,22 enthalten.

5. Aufschiebend bedingte Verbindlichkeiten

Mit Datum vom 12. Dezember 2006 sowie 6. November 2006 haben die tbg Technologie-Beteiligungs-Gesellschaft mbH, Bonn und die bm-t beteiligungsmanagement thüringen gmbh, Erfurt auf Forderungen aus Genussscheinen sowie stillen Beteiligungen verzichtet. Der Verzicht wurde jeweils unter Einräumung einer Besserungsabrede vereinbart, die im Falle künftiger Gewinnausschüttungen eine Vorabbefriedigung aus der Gewinnmasse in Höhe von insgesamt 29,56 % vorsieht.

III. Sonstige Pflichtangaben

Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane

Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2008 Frau Monika Hermann, Sonneberg.

Steinach, den 6. April 2009

VitraBio GmbH

Die Geschäftsführerin

gez. Monika Hermann

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