Beteiligungsgesellschaften
SDV Direct World GmbHLiquidiert
Tharandter Straße 23, 01159 Dresden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Rainer Tremel seit 24.11.2023 | Geschäftsführer |
Jochen Schreib seit 10.11.2017 | Prokura |
Dana Seibel seit 14.12.2004 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.00% | |
| 2.00% |
Ungelöste Beteiligungen (7)
| Name | Anteil |
|---|---|
SDV Medien+Service GmbHEigenbeteiligung | 2.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SDV Direct World GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2021SDV DIRECT WORLD GMBH, DRESDEN1. Darstellung des Geschäftsverlaufs Auch im Geschäftsjahr 2021 wurde die Entwicklung der SDV Direct World GmbH maßgeblich durch die direkten und indirekten Folgen der Corona-Pandemie geprägt. Durch die Verschärfung der Regelungen des Infektionsschutzgesetzes wurde die Geschäftstätigkeit vieler unserer Kunden eingeschränkt, so dass diese abermals ihre Marketingbudgets reduzierten. Kunden aus den Bereichen Automotive, Touristik und Einzelhandel fehlte die Geschäftsgrundlage zum Bewerben. Kunden aus dem Bereich Versandhandel reduzierten ihre Werbeaufwendungen, da sie mit der Bewältigung des gestiegenen Online-Bestellvolumens überdurchschnittlich stark beschäftigt waren. Parallel nutzten manche Kunden der SDV Direct World GmbH aber auch die Chance, durch eine Ausweitung ihrer Marketingaktivitäten ihr Geschäft zu stärken. Durch das breit gefächerte Kundenportfolio konnte die SDV Direct World GmbH deshalb die unterschiedlichen Entwicklungen der Kunden gut kompensieren. Daneben beeinflussten die staatlichen Vorgaben zum Arbeitsschutz (Home-Office-Pflicht, betriebliche Testpflicht u.a.) maßgeblich die Produktions- und Verwaltungsprozesse, sowohl organisatorisch als auch kostenseitig. Zusätzlich erschwerten Preisanstiege und volatile Beschaffungsmärkte das Einkaufsmanagement, verteuerten die Produktion. Insbesondere der Papiermarkt zeichnete sich seit dem Sommer 2021 von einer bislang ungekannten Papierknappheit, unvorhersehbaren Preisentwicklungen, unverbindlichen Lieferterminen und langen Lieferfristen aus. Die Geschäftsführung und Mitarbeiter arbeiteten mit hohem Engagement daran, die damit verbundenen zusätzlichen Herausforderungen, Unsicherheiten und Beschränkungen zu beherrschen, so dass die SDV-Gruppe jederzeit in der Lage war, ihren Verpflichtungen vollumfänglich nachzukommen. In der SDV Direct World GmbH waren im Geschäftsjahr 2021 durchschnittlich 107 Mitarbeiter und 8 Auszubildende beschäftigt. Das Hauptaugenmerk im Bereich Personal lag auf der Vermeidung von Infektionsfällen, der Sicherstellung der Produktionsfähigkeit sowie dem Erhalt der Arbeitsplätze. Im Geschäftsjahr 2021 sind Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 394 vorgenommen worden. Das im Vorjahr begonnene Investitionsvorhaben zur Erweiterung, Optimierung und Rationalisierung der Produktionskapazitäten konnte fristgerecht abgeschlossen werden. Durch den Erwerb einer modernen Schneidanlage wird die SDV Direct World den Anforderungen des Marktes an eine schnelle, flexible und sehr wirtschaftliche Produktion gerecht und sichert sich die aktuelle Marktposition und zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Damit verbunden sind die Sicherung bzw. der Erhalt und Schaffung von zusätzlichen Dauerarbeitsplätzen. Die Finanzierung erfolgte über die Aufnahme von Fremdkapital unter Einbeziehung von Fördermitteln im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" sowie eigenen Mitteln. 2. Das wirtschaftliche Umfeld Die Werbewirtschaft in Deutschland hat nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Nielsen in 2021 einen Bruttoumsatz von 37,96 Mrd. Euro erwirtschaftet, gegenüber dem Vorjahr endete das Jahr mit einem Plus von 6,6 %. Nach dem pandemiebedingten Rückgang im ersten Corona-Jahr liegen damit die Werbeeinnahmen sogar signifikant über dem Vorkrisenjahr 2019. Dabei beschleunigte die Corona-Pandemie den Strukturwandel innerhalb der Medien: neben der digitalen Werbung konnten vor allem das Fernsehen und die Zeitungen deutliche Zuwächse erzielen. Werbesendungen und Kinowerbung litten hingegen unter der weiter wachsenden Online-Nutzung und den daraus resultierenden Budgetshifts in den digitalen Werbemarkt. So erzielte der Bereich Werbesendungen nach Angaben von Nielsen 2021 einen Bruttoumsatz von 2,49 Mrd. Euro und verlor damit gegenüber dem Vorjahr 9,3 % der Umsätze, gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 sogar 18,4 %. Bei der Analyse der Werbesendungen liegen volladressierte Werbesendungen sowohl hinsichtlich Nutzerzahlen als auch hinsichtlich der Gesamtaufwendungen deutlich vor den teil- und nichtadressierten Werbesendungen. Nach Angaben der Deutschen Post verwendet jedes siebte Unternehmen in Deutschland personalisierte und adressierte Werbesendungen (Mailings) bzw. Kataloge, um mit seinen Kunden bzw. möglichen Interessenten in Dialog zu treten oder zu bleiben. Vor allem der Handel nutzte die Vorteile von physischen Mailings. Eng verknüpft mit den Entwicklungen des Werbemarktes ist die Entwicklung der deutschen Druckindustrie, dem Hersteller zahlreicher Werbeträger. Der Umsatz der deutschen Druckindustrie liegt nach Berechnungen des Bundesverbandes für Druck und Medien im Jahr 2021 annähernd auf Vorjahresniveau. Auch wenn die Auflagen vieler gedruckter Produkte sinken, kann sich Print mit seinen Qualitäten, Haptik, Glaubwürdigkeit und Beständigkeit weiterhin behaupten. Laut einer Branchenbefragung des Bundesverbandes Druck und Medien verzeichneten die befragten Unternehmen in den letzten Jahren starke Kostensteigerungen, insbesondere beim grafischen Papier, der Energie sowie den Transportkosten. Aufgrund des anhaltenden Wettbewerbsdrucks konnten viele Unternehmen diese Steigerungen aber nicht vollumfänglich an ihre Kunden weitergeben, so dass der Gewinn der Branche noch deutlicher als der Umsatz zurückging. Für das 1. Halbjahr 2022 erwarten die vom Bundesverband Druck und Medien befragten Unternehmen keine Entspannung der Lage. Auch im Frühjahr 2022 ist die Branche massiv von der Situation auf den Papiermärkten beeinträchtigt. Die eingetrübten Unternehmenserwartungen werden weiterhin von dem zusätzlichen Druck auf die Lieferketten und den steigenden Preisen für Vorleistungsgüter geleitet. Vor dem Hintergrund des Ukrainekriegs kommen Unsicherheiten über die Preislage und Versorgungssicherheit mit Erdgas und Energie hinzu. 3. Darstellung der Lage Ertragslage Die SDV Direct World GmbH hat im Geschäftsjahr 2021 ihre Marktposition gehalten. Die bestehenden Kunden setzten mehrheitlich die Zusammenarbeit fort, darüber hinaus konnten Neukunden akquiriert werden. Die ausgewiesene Umsatzsteigerung in Höhe von TEUR 372 resultiert zum einen aus dem Ausbau der Kundenbeziehungen (TEUR 166) und zum anderen aus dem Bereich Portomanagement (TEUR 206). Die Betriebsleistung hat sich im Jahr 2021 um TEUR 538 bzw. 3,8 % auf TEUR 14.747 erhöht. Da der Materialaufwand jedoch um TEUR 436 bzw. 6,0 % überproportional zur Betriebsleistung gestiegen ist, konnte der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr nur um TEUR 102 bzw. 1,5 % erhöht werden. In der Verschlechterung der Rohertragsquote spiegeln sich der aggressive Preiskampf und die sinkenden Margen wider. Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 285. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Schaffung von neuen Dauerarbeitsplätzen bei gleichzeitiger Reduzierung der Anzahl von Leiharbeitern. Des Weiteren kam es zu einer Erhöhung der Löhne und der Ausbildungsvergütungen. Die Abschreibungen sind um TEUR 248 gestiegen. Dies ist auf die umfangreichen Investitionen aus dem 2. Halbjahr des vergangenen Jahres zurückzuführen, die im Jahr 2021 erstmals vollumfänglich in die Abschreibung einflossen. Die Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne periodenfremde Bestandteile) um TEUR 70 resultiert im Wesentlichen aus der Senkung der Verwaltungsaufwendungen, insbesondere aus der Verwaltungsumlage für die in der Muttergesellschaft tätigen Mitarbeiter des IT-, Vertriebs- und kaufmännischen Bereiches. Gegenläufig entwickelten sich die Betriebsaufwendungen. Hier stiegen insbesondere die Reparaturaufwendungen sowie die Mietnebenkosten. In Folge der beschriebenen Entwicklungen der Einzelposten ist das Betriebsergebnis von TEUR 652 auf TEUR -126 gesunken. Die Verschlechterung des Finanzergebnisses ist auf die Erhöhung des Zinsaufwandes für die neu abgeschlossenen Finanzierungen zurückzuführen. In der Gesamtbetrachtung liegt das Unternehmensergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung bei TEUR -192 (Vj. TEUR 607) und damit deutlich unter dem Vorjahr. Die im Vorjahr für 2021 auf der Grundlage eines steigenden Umsatzes erwartete Steigerung der Umsatzrendite wurde nicht erreicht. Vermögenslage Die Bilanzsumme der SDV Direct World GmbH ist von TEUR 8.797 auf TEUR 7.954 gesunken. Das Anlagevermögen ist aufgrund der planmäßigen Abschreibungen um TEUR 489 rückläufig. Das Umlaufvermögen sank stichtagsbezogen um TEUR 348. Erhöht haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (um 333 TEUR), das Vorratsvermögen (um TEUR 123) und die sonstigen Vermögensgegenstände (um TEUR 104). Gegenläufig entwickelt haben sich die Forderungen im Verbundbereich (um TEUR 271), der Finanzmittelbestand (um TEUR 629) sowie die Forderungen gegen Gesellschafter (um 8 TEUR). Auf der Passivseite führten insbesondere der Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (um TEUR 781), der Verbindlichkeiten im Verbundbereich (um TEUR 62), der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (um TEUR 53) sowie die Auflösung der Sonderposten für Investitionszuschüsse (um TEUR 99) zur Verkürzung der Bilanzsumme. Bilanzerhöhend hat der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten (um TEUR 58) sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (um TEUR 103) gewirkt. Dem Umlaufvermögen von TEUR 3.945 (Vj. TEUR 4.293) steht ein kurzfristiges Fremdkapital von TEUR 2.367 (Vj. TEUR 2.965) gegenüber. Damit ist zum Bilanzstichtag das kurzfristige Fremdkapital vollständig durch das kurzfristig gebundene Vermögen gedeckt. Das Anlagevermögen ist zu 139,6 % (Vj. 130,0 %) durch wirtschaftliches Eigenkapital sowie lang- und mittelfristiges Fremdkapital gedeckt. Durch die gesunkene Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote (unter Berücksichtigung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse und -zulagen abzüglich Ertragsteueranteil) auf 45,0 % (Vj. 41,8 %) gestiegen. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in 2021 TEUR -166 (Vj. TEUR 526). Aus der Investitionstätigkeit resultiert ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR 271 (Vj. TEUR 2.170). Dabei standen den Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 394 Einzahlungen aus der Veräußerung von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 42 gegenüber. Daneben flossen dem Unternehmen Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 81 zu. Im Bereich der Finanzierungstätigkeit erfolgte ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR 195 (Vj. TEUR 1.719). Dieser Mittelabfluss resultiert in Höhe von TEUR 393 aus Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten. Aus der Aufnahme von Finanzkrediten flossen dem Unternehmen TEUR 340 zu. Der Finanzmittelfonds zum Jahresende, der aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten besteht, ist auf TEUR 267 (Vj. TEUR 896) gesunken. Die Liquiditätslage im Berichtszeitraum war stabil. Wesentliche Verbindlichkeiten konnten unter Ausnutzung von Rabatten und Skonti bezahlt werden. 4. Zukünftige Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet die SDV Direct World GmbH ein weiterhin angespanntes Marktumfeld, das von Materialknappheit und hohen Energie- und Papierpreisen bestimmt wird. Auch wenn die Preisanstiege für Druckprodukte an die Kunden weitergegeben werden können, führt dies möglicherweise mittel- und langfristig zu einer Reduktion im Auftragsvolumen oder einer Abwanderung von Aufträgen. Hinzu kommen die Unwägbarkeiten des Ukraine-Krieges. Der mittelfristigen wirtschaftlichen Entwicklung der SDV Direct World GmbH blickt die Geschäftsführung dennoch optimistisch entgegen: durch die kontinuierliche und offene Kommunikation sowie die flexible Zusammenarbeit mit den Kunden und Lieferanten wurden die Geschäftsbeziehungen gefestigt. Kombiniert mit der führenden Marktstellung, dem modernen Maschinenpark, dem vorhandenen technischen Know-how sowie dem erfahrenen Management erwartet die SDV Direct World GmbH eine Verbesserung der Umsatz- und Ergebnissituation. Daneben erarbeitet die SDV-Gruppe seit Sommer 2021 ein umfassendes Konzept zur digitalen Transformation. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Erweiterung des Produktportfolios um innovative digitale Produkte und Services. Für die kommenden Jahre erwartet die Unternehmensführung eine positive Geschäftsentwicklung. Die Geschäftsleitung geht davon aus, in den Geschäftsjahren 2022 bis 2024 Umsatzrenditen von 1 - 3 % zu erwirtschaften, denen ein steigender Umsatz zugrunde liegt. Dabei basieren diese Planungsannahmen auf den zahlreichen strategischen, personellen und organisatorischen Maßnahmen, die in den letzten Monaten erarbeitet wurden. Durch die erfolgreiche Verteidigung der ISO 27001-Zertifizierung hebt sich die SDV weiterhin vom Wettbewerb ab und sichert sich die Zusammenarbeit mit den Bestandskunden und ermöglicht den Zugang zu Neukunden, deren bisherige Druckpartner den Anforderungen des Datenschutzes teilweise nicht vollumfänglich gerecht werden können. Durch die aus dem Management-Informations-System gewonnenen Informationen ist die Geschäftsleitung jederzeit in der Lage, ihr Kunden- und Produktportfolio unter Wirtschaftlichkeitspunkten zu betrachten und anzupassen sowie die internen Produktionsabläufe zu optimieren. Zur Realisierung der Wachstumspläne beabsichtigt die SDV Direct World GmbH in den kommenden Jahren weitere Investitionen vorzunehmen. Für das Geschäftsjahr 2022 werden Investitionen in die Erweiterung der Personalisierungs- und Weiterverarbeitungskapazitäten in Höhe von TEUR 225 geplant. 5. Chancen- und Risikobericht Die unternehmerischen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens oder das Erreichen strategisch wichtiger Ziele existentiell gefährden könnten, unterliegen der regelmäßigen Kontrolle der Geschäftsführung. Den branchenbedingten Risiken begegnet die SDV Direct World GmbH durch entsprechende vertragliche Gestaltungen mit den Kunden und Lieferanten. Nach Analyse der bestehenden Risiken ist der Fortbestand der Gesellschaft aus heutiger Sicht nicht gefährdet. In allen Risikobereichen haben sich keine grundlegenden Veränderungen gegenüber der in den Vorjahren gegebenen Situation ergeben. Risiken in der zukünftigen Entwicklung könnten sich unter anderem aus der Verschärfung der Lieferengpässe, dem erheblichen Wettbewerbsdruck, möglichen behördlich angeordneten Einschränkungen des wirtschaftlichen Lebens sowie der Folgen des Ukraine-Krieges ergeben. Um rechtzeitig auf Marktveränderungen reagieren zu können, beobachtet die SDV Direct World GmbH intensiv den Markt. Bei einer Verschärfung des Wettbewerbes durch neue Konkurrenzprodukte oder sich wandelnde Kundenbedürfnisse wird die eigene Produkt- und Preisstrategie angepasst. Durch Fokussierung auf die Stärken der Gesellschaft, wie umfangreiche technologische Erfahrungen sowie hochmotivierte und engagierte Fach- und Führungskräfte mit ihren umfassenden Kenntnissen und Erfahrungen, sollen die bestehenden Marktpotentiale und die damit verbundenen Chancen für die Gesellschaft effektiv genutzt werden. Um frühzeitig drohenden Umsatzrückgängen oder einer Verschlechterung der Ertragssituation entgegenwirken zu können, stimmt die Geschäftsführung monatlich die erzielten Umsätze und Ergebnisse mit den aufgestellten Planzahlen ab. Bei Abweichungen vom Plankorridor wird die SDV Direct World GmbH unverzüglich reagieren und je nach Ursache (Verschärfung der Konkurrenzsituation, steigende Einkaufspreise, Qualitätsprobleme, mangelnde Außendienstaktivitäten usw.) die eigene Strategie anpassen.
Dresden, den 1. August 2022 gez. Markus Schmid, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021SDV DIRECT WORLD GMBH, DRESDENA K T I V A
P A S S I V A
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2021
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2021SDV DIRECT WORLD GMBH, DRESDENVorbemerkung Von den Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB wurde Gebrauch gemacht. I. ALLGEMEINES Der Sitz der SDV Direct World GmbH ist Dresden. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 15260 im Handelsregister B des Amtsgerichtes Dresden eingetragen. Die SDV Direct World GmbH, Dresden, hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie dem Gesetz für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Es wurden die handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauer bei der entgeltlich erworbenen Software wird mit 3 Jahren angesetzt. Im Bereich der technischen Anlagen und Maschinen werden Nutzungsdauern zwischen 5 und 14 Jahren sowie bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen zwischen 3 und 14 Jahren berücksichtigt. Bei angeschafften gebrauchten Wirtschaftsgütern wird die Nutzungsdauer entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Restnutzungsdauer geschätzt. Die im Geschäftsjahr neu angeschafften Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG sofort in voller Höhe als Aufwand behandelt, wenn die Voraussetzungen des § 6 Abs. 2 EStG erfüllt sind. 2. Umlaufvermögen Die Bewertung der Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwertbarkeit ergeben, sind berücksichtigt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt unter Beachtung des beizulegenden Wertes mit den Einzel- und Gemeinkosten des Material- und Fertigungsbereiches. Verwaltungsgemeinkosten und der Werteverzehr des entsprechenden Anlagevermögens werden in die Wertansätze einbezogen. Die verlustfreie Bewertung wurde beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand (ohne Umsatzsteuer) in Höhe von ca. 1 % vorgenommen. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen sind Ausgaben, die erst für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag Aufwand darstellen. 4. Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen Unter den Sonderposten sind erhaltene Investitionszuschüsse und -zulagen für Anlagegegenstände ausgewiesen. Die Auflösung der Sonderposten erfolgt über die Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Bildung der Rückstellungen erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahmen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ A. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 21; Vj. TEUR 293). Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Forderungen aus Darlehen in Höhe von TEUR 1.719 (Vj. TEUR 1.464), Forderungen aus Umsatzsteuer (TEUR 0, Vj. TEUR 268) und antizipative Beträge aus noch nicht abzugsfähiger Vorsteuer in Höhe von TEUR 30 (Vj. TEUR 25). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignung der finanzierten Vermögensgegenstände besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultierten in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 22 (Vj. TEUR 17) und Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 98 (Vj. TEUR 0). IV. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN 1. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch mit einem verbundenen Unternehmen für eine an beide Gesellschaften insgesamt gewährte Betriebsmittelrahmenlinie von TEUR 1.000. Zum Stichtag besteht keine Inanspruchnahme der Rahmenkreditlinie. Darüber hinaus haftet die Gesellschaft gemeinsam mit dem verbundenen Unternehmen wechselseitig für alle bestehenden und zukünftigen Forderungen aus der Rückzahlung von Investitionsdarlehen und aus Leasingverträgen durch Übertragung von Sicherheitseigentum zugunsten der finanzierenden Bank bzw. des Leasinggebers in Höhe von insgesamt TEUR 204. Ferner hat die Gesellschaft mit dem verbundenen Unternehmen eine gegenseitige gesamtschuldnerische Mithaftungserklärung, im Rahmen der von beiden Gesellschaften vereinbarten Factoringfinanzierungen, abgegeben. Die Haftung betrifft, dass die zum Kauf an den Factor angedienten Forderungen rechtlichen Bestand haben, abtretbar und nicht mit Einreden oder Einwendungen behaftet sind. Maximal können an den Factor für beide Unternehmen gemeinsam jeweils Forderungen in Höhe von TEUR 4.000 abgetreten werden. Die Gesellschaft geht davon aus, dass das verbundene Unternehmen in der Lage ist, seinen finanziellen Verpflichtungen aus den genannten Verträgen, insbesondere aus Darlehensrückzahlungen und Leasingverpflichtungen, mit eigenen Mitteln nachkommen zu können. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus einem Mietvertrag bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.691 (Vj. TEUR 2.020). Weiterhin bestehen aus Leasingverträgen sowie langfristigen Verträgen zur Maschinenwartung finanzielle Verpflichtungen bis Laufzeitende von insgesamt TEUR 832 (Vj. TEUR 1.083). Darüber hinaus bestehen gegenüber dem Gesellschafter sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 1.164. V. SONSTIGE ANGABEN 1. Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2021 betrug die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (ohne Auszubildende und Geschäftsführung):
2. Geschäftsführung Als Geschäftsführer sind bestellt:
gleichzeitig Geschäftsführer der SDV Medien+Service GmbH, Dresden, und der SDV Winter GmbH, Weidenberg
gleichzeitig Geschäftsführer der SDV Medien+Service GmbH, Dresden, und der SDV Winter GmbH, Weidenberg Unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a erforderliche Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung. 3. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den freiwilligen Konzernabschluss der SDV Medien+Service GmbH, Dresden, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen erstellt, der gleichzeitig dem größten Kreis entspricht. Dieser wird nicht im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 4. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2017 mit ihrer Alleingesellschafterin, der SDV Medien+Service GmbH, Dresden, mit Wirkung zum 1. Januar 2017 einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. 5. Nachtragsbericht Der Ukraine-Krieg stellt ein wesentliches Ereignis nach dem Abschlussstichtag dar. Dadurch bedingt können ökonomische Auswirkungen in bedeutsamen Ausmaß in vielen Bereichen der Gesellschaft entstehen. Die finanziellen Auswirkungen für die Gesellschaft sind derzeit nicht abschließend beurteilbar. Ein bestandsgefährdendes Risiko sieht die Geschäftsführung unter Berücksichtigung der bestehenden Auftragslage und der finanziellen Ausstattung der Gesellschaft zum derzeitigen Zeitpunkt nicht. Es haben sich keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.
Dresden, den 1. August 2022 gez. Markus Schmid, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SDV Direct World GmbH, Dresden: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SDV Direct World GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SDV Direct World GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 1. August 2022 Rödl
& Partner GmbH
gez.
Fischl
gez.
Hofmann
Beschlüsse zur Gesellschafterversammlung vom 19. September 2022: Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 mit einem Jahresüberschuss von EUR 0 und einer Bilanzsumme von EUR 7.953.555,05 wird festgestellt. |
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