Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 207697
Eingetragen
11.2.2019
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenHerstellung von Frischbeton, TransportbetonVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Die Erbringung von Logistikleistungen aller Art insbesondere die Planung, Durchführung und Überwachung von Beton-, Schüttgut- und Zementtransporten sowie die Erbringung von Kontraktlogistik in den Bereichen Beton- und Zementherstellung..

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Reemer
seit 11.2.2019
Geschäftsführer
John Henrik Landwehr
seit 11.2.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BetonNet GmbH

Sulingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I Grundlagen der Gesellschaft

Die BetonNet GmbH hat Anfang 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Zunächst als 100-prozentige Tochter der SiloNet Logistik GmbH aus Beckum. Die SiloNet ist ein Joint Venture der Holcim (Deutschland) GmbH und der Gerdes + Landwehr Unternehmensgruppe. Zum Ende des Jahres 2021 wird die BetonNet GmbH von den Gesellschaftern, Holcim (Deutschland) GmbH und der Gerdes + Landwehr Unternehmensgruppe übernommen und ist nicht mehr Tochtergesellschaft der SiloNet Logistik GmbH. Die Geschäftsfelder der BetonNet GmbH sind breit gefächert und umfassen die Bereiche Transport von staubförmigen Gütern mit Silofahrzeugen, Transport von Frischbeton mit 4-Achs-Betonmischern, Abbau und Transport von Kalkmergel als Grundrohstoff für die Zementherstellung in Beckum, Betrieb einer Zementklinkerhalle am Standort Lägerdorf sowie Transport von Sand, Kies und Zementklinker mit Muldenkippern. Die genannten Geschäftsfelder werden fast ausschließlich von der Holcim (Deutschland) GmbH, zum Teil mit langfristigen Verträgen, beauftragt.

Das operative Geschäft der Gesellschaft, das Fuhrparkmanagement sowie die sonstigen administrativen Tätigkeiten werden am Sitz der Gesellschaft in Sulingen abgebildet. Die Disposition erfolgt je nach Geschäftsfeld durch die Auftraggeber der BetonNet GmbH und speziell für den Bereich der staubförmigen Güter in Silofahrzeugen durch die SiloNet Logistik GmbH im Auftrag der Holcim (Deutschland) GmbH.

Die Synergien zwischen den beiden Gesellschaftern und deren fortschrittliches Denken in Themen wie Digitalisierung, Personalmanagement und Personalentwicklung, sowie branchenfremde Ansätze, bieten ein enormes Potenzial für die Gesellschaft, sich als eines der führenden Unternehmen am Markt zu etablieren und Benchmarks in der Branche zu setzen. Voraussetzung dafür ist, dass die Joint-Venture-Partner Wissen und Ressourcen bündeln und durch Schnittstellen transparente und agile Informationsflüsse schaffen.

II Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen

Auch im Jahr 2023 stand die BetonNet GmbH vor großen Herausforderungen. Dazu zählen insbesondere die Störung der Lieferketten durch die Corona-Pandemie, der sich weiter verschärfende Fachkräftemangel sowie die zunehmenden Unsicherheiten im Baustoffsektor durch den russischen Angriffskrieg und seine wirtschaftspolitischen Folgen. Nicht zuletzt ist die Reduzierung der CO 2 -Emissionen als Treiber der Transformation eine zentrale Aufgabe für den gesamten Verkehrssektor. Diese Einflüsse wirken sich unmittelbar auf die Arbeit der Gesellschaft aus.

Ein zunächst guter Jahresbeginn zeigt, dass BetonNet die direkten Einflüsse der Pandemie zunächst hinter sich gelassen hat und der spezifische Markt der Baustofflogistik, insbesondere Zement, einen zufriedenstellenden Start in das Geschäftsjahr ermöglicht. Zur Jahresmitte war jedoch branchenübergreifend ein deutlicher Einbruch zu verzeichnen. Grund für die eingetrübte Konsumentenstimmung ist vor allem die schwache Baukonjunktur aufgrund stark gestiegener Zinsen und Baukosten.

In der gesamten Logistikbranche sinkt die Verkehrsleistung um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und um 1,9 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2022.

Die Mauterhöhung zum 01.12.2023 um gut 54% konnte das Unternehmen durch Vertragsklauseln und Frachtanpassungen weitgehend kompensieren.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2022 betrug 1,8% und im Jahr 2023 -0,3% und ist damit nach einem Rückgang in der vorangegangenen Periode erneut deutlich gesunken. Die vergangenen Jahre waren mit 6,9% (2022) und voraussichtlich 5,9% (2023) Inflation im Jahresschnitt die beiden zweitteuersten Jahre seit der Wiedervereinigung.

Die BetonNet GmbH hat sich frühzeitig auf die veränderten Marktbedingungen eingestellt und ist durch die frühzeitige Sicherung von Transportkapazitäten mit einer zufriedenstellenden Auslastung durch das Jahr gekommen. Die in 2023 erzielten Frachtraten stagnierten nach deutlichen Anpassungen in der Pandemiezeit. Durch die digitalisierte Vernetzung der Dispositionssysteme auch mit den Auftraggebern und eine intelligente Disposition konnte die BetonNet in dieser Situation jedoch die Effizienz sogar steigern.

Für das Jahr 2023 stellt das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) über alle Verkehrsträger hinweg einen Rückgang der Gütermengen um 6 Prozent gegenüber 2022 fest. Die Verkehrsleistung (in Tonnenkilometern) sinkt um 4,3 Prozent. Diese Entwicklung ist unter anderem auf starke Rückgänge in transportintensiven Branchen wie der Baustoffindustrie, weniger Kohletransporte und die allgemeine weltwirtschaftliche Entwicklung zurückzuführen.

Generell nimmt die Gesamttransportleistung zum Ende des Geschäftsjahres in allen Branchen ab. Allein im Vergleich 2. Halbjahr 2022 zu 2. Halbjahr 2023 um 4,2%. Dabei ist die Fahrleistung auf den Bundesstraßen stärker zurückgegangen als auf den Autobahnen.

2. Geschäftsverlauf

2.1 Allgemeines

Analog zu den Rahmenbedingungen kann insgesamt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückgeblickt werden. Die Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind im Wesentlichen eingetroffen.

2.2 Umsatzentwicklung

Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 0,9 % verringert, konnte jedoch das Gesamtergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern.

2.3 Personal- und Sozialbereich

Das Joint-Venture beschäftigt in 2023 durchschnittlich rund 107,5 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was gegenüber dem Vorjahr (138) eine Reduzierung bedeutet. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft den Fuhrpark der Betonfahrmischer deutlich verkleinert und dabei Fahrpersonal mit Betriebsübergängen und Fahrzeugeinheiten an Dritte Speditionsgesellschaften überführt.

Im Geschäftsjahr wurde die Sattelmuldenflotte weiter ausgebaut und um Transporte für den Zementklinkertransport vom Zementwerk Beckum zum Mahlwerk Duisburg ergänzt. In Zusammenarbeit mit der KSV, einer Holcim-Gesellschaft, die Sand, Kies und Zuschlagstoffe aus den Holcim-Kieswerken in Nordrhein-Westfalen zu den Kunden transportiert, ergeben sich Synergien, die Auslastungsschwächen entgegenwirken. Insbesondere bei Zementklinkertransporten wird der konsequente Ausbau der Doppelbesetzung von Zweischichtfahrzeugen vorangetrieben. Die Gesellschaft betreibt im Berichtsjahr 14 Muldenkipper im Straßentransport und 7 Muldenkipper im Steinbruch Beckum.

Um dem Problem des akuten Mangels an Berufskraftfahrern in Deutschland zu begegnen, hat das Unternehmen bereits seit 2019 ein erfolgreiches Modell zur gezielten Anwerbung von serbokroatischen Mitarbeitern entwickelt und umgesetzt. Dadurch gelingt es der BetonNet GmbH, entgegen der aktuellen Situation auf dem Fahrermarkt, Personal zu akquirieren. Die serbokroatischen Mitarbeiter werden zum großen Teil in vom Unternehmen angemieteten Wohnräumen untergebracht und erhalten Unterstützung in allen arbeitsrelevanten Bereichen, inklusive einer intensiven Einarbeitung in das jeweilige Berufsbild und dem Angebot von speziellen Sprachkursen zum Erlernen der deutschen Fachsprache im Arbeitsumfeld. Die Unterstützung reicht bis zur Organisation der Familienzusammenführung, um die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden.

Im Bereich Fortbildung wurde das flächendeckende Fahrercoaching fortgeführt und der Hauptfokus auf die Verminderung des CO 2-Ausstoßes und fachliche Qualifikationen gelegt.

2.4 Umwelt- und Arbeitsschutz

BetonNet zahlt Prämien an das Fahrpersonal, das sich durch umweltbewusstes Verhalten am Arbeitsplatz und sicheres Arbeiten auszeichnet. Dabei haben die Mitarbeiter direkten Einfluss auf die zu erreichende Prämie. Um den Mitarbeitern dieses Wissen zu vermitteln, baut BetonNet das Fahrercoaching, das in allen Unternehmen der Gerdes + Landwehr Gruppe durchgeführt wird, auch mit dem eigenen Fahrpersonal konsequent weiter aus.

Durch die konsequente Digitalisierung ist das Unternehmen seit 2021 zu nahezu100 Prozent papierlos.

Darüber hinaus führt die Digitalisierung der täglichen Prozesse des Fahrpersonals zu einer erheblichen Entlastung sowohl des Fahrpersonals als auch der Verwaltung und damit zu einer nicht unerheblichen Kostenersparnis durch deutlich schnellere Durchlaufzeiten der einzelnen Arbeitsschritte.

Durch Kompensationsmaßnahmen zum CO 2 -Ausstoß der Fahrzeugflotte mit unserem Partner "justdiggit" ist es dem Unternehmen gelungen, einen CO 2 -neutralen Fuhrpark am Markt zu etablieren. Alle nicht durch technische Maßnahmen zu bindende CO 2 -Emissionen werden durch diese Kompensationsmaßnahmen neutralisiert.

2.5 Wichtige Vorgänge des Berichtsjahres

Zu Beginn des Geschäftsjahres wurde mit dem Gesellschafter Holcim eine deutliche Reduzierung der Fahrmischerflotte von 38 auf 10 Fahrzeuge bis zum Geschäftsjahr 2024 vereinbart. Damit wurde der anhaltend schlechten Ertragslage und den negativen Zukunftsaussichten für dieses Geschäftsfeld Rechnung getragen. Die Abwicklung dieses Geschäftsfeldes der ehemaligen Festvertragsfahrzeuge für den Gesellschafter Holcim erfolgte durch Fahrzeugverkäufe u.a. an Dienstleister von Holcim im Rahmen von Betriebsübergängen für das Fahrpersonal. Die Aufgabe des Geschäftsfeldes und der massiv eingebrochene Markt für gebrauchte Nutzfahrzeuge belasten die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023. Die letzten sieben Fahrzeugeinheiten werden erst im folgenden Geschäftsjahr veräußert.

Damit betreibt die BetonNet nur noch eine geringe Anzahl von Betonfahrmischern aktiv in festen Vertragsverhältnissen und vor allem im freien Spotmarkt.

Ebenfalls zu Beginn des Jahres wurden 10 Fahrzeugeinheiten mit kombiniertem LNG-Dieselantrieb in die Gesellschaft eingeflottet. Mit diesen im Berichtsjahr mautbefreiten Fahrzeugen und einer Absicherung der Verbrauchskosten durch Kopplung an einen vergleichbaren Dieselpreis wurden diese Fahrzeuge im Linienverkehr zwischen den Zementwerken Lägerdorf und Bremen des Gesellschafters Holcim eingesetzt. Ziel war es, die CO 2 -Emissionen der Fahrzeugflotte zu reduzieren und Erfahrungen mit dieser Technik zu sammeln.

3. Lage der Gesellschaft

3.1 Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 5.869 78,5 5.382 81,6
Umlaufvermögen einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten 1.615 21,5 1.221 18,4
Aktiva 7.484 100,0 6.603 100,0
31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Wirtschaftliches Eigenkapital 2.317 31,0 1.923 29,1
langfristiges Fremdkapital 308 4,1 209 3,2
mittelfristiges Fremdkapital 1.893 25,3 2.014 30,5
kurzfristiges Fremdkapital 2.966 39,6 2.457 37,2
Passiva 7.484 100,0 6.603 100,0

Der Anstieg des Anlagevermögens ist im Wesentlichen auf Investitionen im Sachanlagevermögen zurückzuführen.

Das wirtschaftliche Eigenkapital beläuft sich auf 2.317 TEUR, die Eigenkapitalquote ist auf 31,0 % (Vorjahr 29,1 %) gestiegen.

3.2 Finanzanlagen

3.2.1 Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Das wirtschaftliche Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf 31,0 % der Bilanzsumme. Bankverbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3.404 TEUR. Das weitere Fremdkapital setzt sich insbesondere aus Rückstellungen, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen sowie sonstigen Verbindlichkeiten zusammen. Das Ziel der Gesellschaft einer guten Eigenkapitalausstattung wurde erreicht.

3.2.2 Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Die Gesellschaft finanziert sich über Eigenkapital. Eine Finanzierung in Form von Bankverbindlichkeiten ist grundsätzlich nur für langfristige Investitionen in das Anlagevermögen vorgesehen.

3.2.3 Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2023
TEUR
2022
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.304 1.234
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.257 -347
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 80 -1.032
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands 127 -145
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 85 230
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 212 85
2023
TEUR
2022
TEUR
Cashflow in TEUR 1.484 1.061

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft gewährleistet, dass kurzfristige Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllt werden können.

3.2.4 Investitionen

Die Investitionen im Bereich des Anlagevermögens belaufen sich auf 2.634 TEUR und betreffen im Wesentlichen Investitionen im Bereich des Fuhrparkes.

Die Investitionen wurden aus eigenen Mitteln sowie der Aufnahme von mittel- und langfristigen Darlehen finanziert.

3.2.5 Liquidität

Dem Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.304 TEUR steht ein Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 1.257 TEUR gegenüber. Im Bereich der Finanzierungstätigkeit kam es im Wesentlichen bedingt durch die Aufnahme von Darlehen zu einem Mittelzufluss in Höhe von 80 TEUR. Der Cashflow beträgt 1.484 TEUR (Vorjahr 1.061 TEUR). Im Cashflow sind Abschreibungen auf das Anlagevermögen von 1.021 TEUR (Vorjahr 863 TEUR) enthalten.

3.3 Ertragslage

Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:

2023
TEUR
2022
TEUR
Ergebnisveränderung
TEUR
Rohertrag 15.205 14.642 563
Betriebsergebnis 373 190 183
Finanzergebnis -111 -54 -57
neutrales Ergebnis 418 153 265
ergebnisabhängige Steuern -217 -92 125
Jahresergebnis 463 197 266

Das Jahresergebnis stellt sich mit 463 TEUR gegenüber 197 TEUR im Vorjahr stark verbessert dar. Dabei beträgt das Betriebsergebnis 373 TEUR, das Finanzergebnis -111 TEUR und das neutrale Ergebnis 418 TEUR.

Das neutrale Ergebnis beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus Anlagenabgängen und Versicherungserstattungen.

3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wie in Kapital 3 dargestellt, deuten die finanziellen Leistungsindikatoren auf eine stabile Entwicklung hin. Die Vermögens- und Finanzsituation wird als geordnet betrachtet. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 31,0 %. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden zum Bilanzstichtag in Höhe von 3.404 TEUR ausgewiesen. Zur wertorientierten Steuerung der Gesellschaft ist ein standardisiertes System mit entsprechenden Monatsreportings eingerichtet. Das Steuerungssystem ist ein integraler Bestandteil des Planungsprozesses. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Entwicklung der Ertragslage sind der Umsatz sowie das um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsergebnis. Das bereinigte Betriebsergebnis wird definiert als das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und neutralen Erträgen und Aufwendungen.

III Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Allgemeines

Der Umgang mit den Chancen und Risiken zielt darauf ab, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und Risiken nur dann einzugehen, wenn ihnen die Chance auf eine entsprechende Wertsteigerung entgegensteht. Generell ist das Risikomanagement der Unternehmensführung ein stetiger Prozess, der neben dem Bonitäts- und Kostenmanagement einen wichtigen Beitrag zur Überprüfung der Prozesse und Abläufe leistet.

Um die Risiken einer schwächelnden Konjunktur abzuwenden, wird die Gesellschaft die Digitalisierung, die Reduktion des CO 2-Ausstoßes und die Arbeitssicherheit weiter vorantreiben, um das Unternehmen weiterhin nachhaltig erfolgreich im Markt zu positionieren.

Mit Blick auf die wachsende Fokussierung zum umweltbewussten Wirtschaften, hat die Gesellschaft das Thema Dekabonisierung als Schwerpunktthema für die künftige Ausrichtung platziert. In den kommenden Jahren wird ausschließlich in möglichst CO 2 neutrale Fahrzeugtechnik investiert. Hier ist die Gesellschaft Vorreiter und Treiber in der Branche der Baustofflogistik.

Langjährige Investitionen in die sichere Gestaltung von Arbeitsabläufen erweisen sich besonders jetzt, mit den stark wachsenden Anforderungen der Kunden, als Chance, da kaum ein Mitbewerber diese in vergleichbarem Umfang wie die Gesellschaft erfüllen kann. Die Gesellschaft hat sich mit der stetigen Reduzierung der Kraftstoffverbräuche, dem guten Fachkräftemanagement und der Planung des künftigen Einsatzes alternativer CO 2-freier Antriebe einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für die kommenden Jahre geschaffen.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft erwartet gemäß den Unternehmensplanungen 2024 trotz aller Risiken und einer sich anbahnenden Krise wiederum ein deutlich positives Ergebnis leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

2. Verwendung von Finanzinstrumenten

2.1 Sicherungspolitik und Finanzderivate

Aufgrund der bestehenden Bilanz- und Geschäftsstruktur ist der Einsatz von Finanzinstrumenten nicht erforderlich.

2.2 Zinsrisiko

Die Gesellschafterverbindlichkeiten und Darlehensverbindlichkeiten werden mit einem konstanten Zinssatz verzinst. Darüber hinaus bestehen keine wesentlichen verzinslichen Verbindlichkeiten, so dass ein Zinsrisiko grundsätzlich nicht besteht.

3. Informatik und Kommunikation

Wie in den Vorjahren, wurde die konsequente und umfassende Digitalisierung aller Prozesse als Unternehmensziel weiterhin stringent verfolgt. Mit der Einführung der Fahrer-App "Willi" und der damit ermöglichten Abbildung aller fahrerrelevanten Prozesse, wurde das Unternehmen papierlos. Durch diese Eigenentwicklung ist es gelungen, alle relevanten Daten der Aufträge und Fahrer völlig ohne Medienbrüche zwischen dem CRM- und TMS-System sowie der Telematik zu managen. Dadurch konnte eine so in Deutschland einmalig durchgängige und insbesondere komfortable Welt für das Fahrpersonal geschaffen werden.

Durch die konsequente Weiterentwicklung der Fahrer-App und Digitalisierung sämtlicher interner Prozesse hat das Unternehmen sich am Markt als Vorreiter etabliert und schafft einen deutlichen Mehrwert durch die Beschleunigung und Vereinfachung aller Prozesse im Unternehmen.

 

Sulingen, 28. März 2024

gez. Marco Reemer

gez. John Henrik Landwehr

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 5.869.306,52 5.381.448,62
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.988,00 3.621,00
II. Sachanlagen 5.815.318,52 5.327.827,62
III. Finanzanlagen 50.000,00 50.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 1.765.896,13 1.502.774,13
I. Vorräte 4.323,96 23.737,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.549.591,28 1.393.971,41
- davon Forderung gegen Gesellschafter EUR 172.649,18 (Vorjahr: EUR 301.741,47)
- davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht EUR 49.010,56 (Vorjahr: EUR 38.302,35)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 211.980,89 85.065,72
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 21.733,17 21.319,50
7.656.935,82 6.905.542,25

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.756.290,84 1.293.171,47
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 293.171,47 96.302,87
III. Jahresüberschuss 463.119,37 196.868,60
B. RÜCKSTELLUNGEN 468.284,25 424.430,75
C. VERBINDLICHKEITEN 5.432.360,73 5.187.940,03
7.656.935,82 6.905.542,25

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 15.465.617,72 15.552.495,54
2. sonstige betriebliche Erträge 555.485,95 352.316,12
3. Materialaufwand 260.804,23 910.336,64
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 260.804,23 910.336,64
4. Rohergebnis 15.760.299,44 14.994.475,02
5. Personalaufwand 6.363.567,01 6.326.356,00
a) Löhne und Gehälter 5.284.949,24 5.246.513,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.078.617,77 1.079.842,02
- davon für Altersversorgung: EUR 12.604,42 (Vorjahr: EUR 11.684,54)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.020.600,16 863.673,90
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.523.227,62 7.405.754,57
8. Betriebsergebnis 852.904,65 398.690,55
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.370,51 1.310,71
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 113.256,03 55.242,77
11. Finanzergebnis -110.885,52 -53.932,06
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 217.105,76 92.090,89
13. Ergebnis nach Steuern 524.913,37 252.667,60
14. sonstige Steuern 61.794,00 55.799,00
15. Jahresüberschuss 463.119,37 196.868,60

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Allgemeine Angaben

Die BetonNet GmbH hat ihren Sitz in Sulingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Walsrode unter HRB 207697 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents, ergibt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Die degressive Abschreibungsmethode findet in bestimmten Fällen Anwendung, wenn sie dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird in diesen Fällen übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Nutzungsdauer der Sachanlagen

Geschäftsbauten 10 Jahre
Fuhrpark 5 bis 11 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert.

Latente Steuern

Auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese insoweit verrechnet dargestellt. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage der geltenden Steuersätze für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die tatsächlichen Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Erläuterungen der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der BetonNet GmbH dargestellt., der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

2. Ausweis von Lieferforderungen und - verbindlichkeiten

In dem Bilanzposten Forderungen gegen nahestehenden Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.006 TEUR (Vorjahr: 897 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 58 TEUR (Vorjahr: 85 TEUR) enthalten.

In dem Bilanzposten Forderungen gegen Gesellschafter sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 174 TEUR (Vorjahr 303 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1 TEUR (Vorjahr: 1 TEUR) enthalten.

In dem Bilanzposten Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 9 TEUR (Vorjahr: 8 TEUR) enthalten.

In dem Bilanzposten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 134 TEUR (Vorjahr: 82 TEUR) enthalten.

3. Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.404.091,63 1.203.365,23 1.893.244,15 307.482,25
Vorjahreswerte 3.211.094,99 988.003,35 2.014.154,32 208.937,32
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 171.421,73 171.421,73 0,00 0,00
Vorjahreswerte 244.704,22 244.704,22 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 750.000,00 750.000,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 300.000,00 300.000,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 733.877,89 733.877,89 0,00 0,00
Vorjahreswerte 932.216,85 332.216,85 600.000,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 372.969,48 372.969,48 0,00 0,00
Vorjahreswerte 499.923,97 499.923,97 0,00 0,00
5.432.360,73 3.231.634,33 1.893.244,15 307.482,25
Vorjahreswerte 5.187.940,03 2.364.848,39 2.614.154,32 208.937,32

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten durch Sicherungsübereignung besicherte Verbindlichkeiten in Höhe von 3.404.091,63 EUR (Vorjahr: 3.211.094,99 EUR).

Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer

Betriebswirt (DAV) John Henrik Landwehr

Kaufmann Marco Reemer

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet.

2. Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 108 Arbeitnehmer beschäftigt.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Löhne und Gehälter beeinhalten Aufwendungen aus der dauerhaften und langfristigen Personalgestellung durch ein Unternehmen, mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht.

3. Anteilsbesitz

Zum 31. Dezember 2023 war die Gesellschaft an den folgenden Unternehmen gem. § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:

Firma Sitz Eigenkapital Anteil am Kapital
%
Jahresergebnis
BetonNet Nederland B. V. Nijmegen, Niderlande 15 TEUR 100 20 TEUR

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 1.575 TEUR.

 

Sulingen, den 28. März 2024

BetonNet GmbH

gez. John Henrik Landwehr

gez. Marco Reemer, Geschäftsführung

Feststellung des Jahresabschlusses

Dieser Jahresabschluss wurde am 22. Juli 2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Software 14.107,98 4.207,50 0,00 18.315,48
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 77.677,13 0,00 0,00 77.677,13
Fuhrpark 7.492.895,24 2.589.935,13 1.817.727,46 8.265.102,91
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.051,24 40.838,43 0,00 98.889,67
7.628.623,61 2.630.773,56 1.817.727,46 8.441.669,71
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00
7.692.731,59 2.634.981,06 1.817.727,46 8.509.985,19
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Software 10.486,98 3.840,50 0,00 14.327,48
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.009,13 7.768,00 0,00 29.777,13
Fuhrpark 2.233.041,62 974.693,23 691.204,46 2.516.530,39
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 45.745,24 34.298,43 0,00 80.043,67
2.300.795,99 1.016.759,66 691.204,46 2.626.351,19
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.311.282,97 1.020.600,16 691.204,46 2.640.678,67
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Software 3.988,00 3.621,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 47.900,00 55.668,00
Fuhrpark 5.748.572,52 5.259.853,62
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.846,00 12.306,00
5.815.318,52 5.327.827,62
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 50.000,00 50.000,00
5.869.306,52 5.381.448,62

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BetonNet GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BetonNet GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BetonNet GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, den 31. Mai 2024

Treuhand Weser-Ems GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mader, Wirtschaftsprüfer

Reichelt, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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