BASF Battery Materials and Recycling GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Batterien und Akkumulatoren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Stolzenberger seit 7.4.2026 | Prokura |
Stefan Riemert seit 1.4.2022 | Prokura |
Erik Schütze seit 7.1.2022 | Prokura |
Holger Klare seit 18.1.2016 | Prokura |
Joerg Fritsche seit 3.4.2013 | Prokura |
Kim Jan Sieber seit 29.4.2009 | Prokura |
Frank Luley seit 8.12.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SV Informatik GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGesamtwirtschaftliche Entwicklung Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist für die SV Informatik als captives Systemhaus grundsätzlich nur bedingt von Bedeutung, macht aber die Einordnung hinsichtlich einer zeit- und marktgemäßen Entwicklung im Segment der IT-Dienstleistungen möglich.Die gesamtwirtschaftlichen Ereignisse im Jahr 2023 waren dennoch auch in der SV Informatik spürbar. Aufgrund der weltweiten Verwerfungen im Zusammenhang mit der deutlich veränderten Preisentwicklung sowie dem sich verstärkenden Fachkräftemangel waren operative Auswirkungen spürbar, denen durch verschiedene Maßnahmen begegnet werden konnte. Nach Angaben des Branchenverbands der IT bitkom betrug im Jahr 2023 der Umsatz der Informationstechnologie in Deutschland 142,9 Milliarden Euro (Stand Januar 2024). Im Vergleich zu 2022 bedeutete dies einen Zuwachs von 2,2 %. Der Trend spiegelte sich in den Geschäftsbereichen Software (9,6 %) und IT-Services (5,1 %) wider. Die Umsätze mit Telekommunikation verzeichneten ebenfalls einen Anstieg um 1,7 %. Im Geschäftsbereich IT-Hardware hingegen kam es zu einem Rückgang (- 5,4 %). Der in den letzten Jahren eingeleitete Digitalisierungsschub hielt auch im Jahr 2023 weiter an. Insbesondere die bereits produktiven Maßnahmen, wie bspw. die Homeoffice-Offensive und die Etablierung von digitalen Kollaborationslösungen, wurden weiterhin priorisiert, umgesetzt und weiter optimiert. Durch Corona hat die Digitalisierung der Arbeitswelt in den Unternehmen selbst nachhaltig an Bedeutung gewonnen und prägt diese auch nach Ende der Pandemie weiterhin. Geschäftsverlauf Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die SV Informatik ist ein captives Systemhaus für öffentliche Versicherer. Alleinige Gesellschafterin der SV Informatik ist die SVH. Kernaufgabe ist die Weiterentwicklung und die Bereitstellung eines sicheren und performanten IT-Betriebs der IT-Anwendungslandschaften ihrer Kunden. Hierzu gehören insbesondere die Konzernunternehmen der SVH sowie die SV Sachsen. Die Geschäftstätigkeit für die SV findet im Rahmen des Auftrags an einen General- und Ausschließlichkeitsdienstleister statt, der für den SV-Konzern die gesamte IT-Wertschöpfungskette abbildet. Darüber hinaus zielt die SV Informatik strategisch auch auf die Rolle eines Lösungsanbieters für versicherungsfachliche Einzellösungen auf dem Drittkundenmarkt ab, insbesondere im Sparkassen-Verbund. Zwischen der SV Informatik und der SVH besteht seit dem Geschäftsjahr 2012 ein Beherrschungsvertrag. Hauptsitz der Gesellschaft ist Mannheim. Weitere Standorte sind Stuttgart, Wiesbaden und Dresden. Die SV Informatik entwickelt und administriert die Anwendungen ihrer Kunden an allen Standorten. Der Betrieb erfolgt vorwiegend am Standort Stuttgart sowie durch die Provider FI-TS und CANCOM. Das Backup-Rechenzentrum befindet sich in Fellbach. Weitere Rechenzentrenwerden einschließlich Infrastruktur durch die SV Sachsen am Standort Dresden beigestellt und durch die SV Informatik im Kundenauftrag betrieben. Über die Firma RICOH Deutschland GmbH werden Druckdienstleistungen bezogen. Die SV Informatik hat im Geschäftsjahr wesentliche strategische Projekte ihrer Kunden umgesetzt, die Modernisierung der zentralen und dezentralen Infrastruktur mit einem Schwerpunkt im Bereich Netze und Security fortgeführt und parallel den laufenden Betrieb der SV Sachsen sichergestellt. Darüber hinaus lag der Fokus auch auf der strategischen Ausrichtung der Organisation. Im Bereich Drittkundengeschäft hat sich die SV Informatik im Jahr 2023 eine neue Ausrichtung gesetzt und bewegte sich weg von aktiven vertrieblichen Aktivitäten hin zu einem "Mitnahmegeschäft" innerhalb der Sparkassen Finanzgruppe. Wesentliche Aufgaben im Betrieb werden von externen Dienstleistern erbracht. Die Steuerung, die Beistellung der Infrastruktur sowie die strategischen Vorgaben erfolgen hingegen durch die SV Informatik. Darüber hinaus wird der Betrieb aller Endgeräte und das Anwendungsmanagement durch die SV Informatik selbst durchgeführt und verantwortet. Für den Kunden SV Sachsen erfolgt der Betrieb parallel unter Einsatz beigestellter Rechenzentren und Infrastruktur des Kunden. Wichtige Rahmenbedingung der Geschäftstätigkeit ist der Auftrag der Gesellschafterin, trotz der Digitalisierung und damit einhergehenden Erweiterung der System- und Anwendungslandschaft, die IT-Kosten innerhalb absoluter Vorgaben zu halten. Gleichzeitig besteht der Auftrag, die Leistungen und Services auf Dauer modern und zukunftsfähig bereitzustellen und marktkonform zu erbringen. Letzteres bedarf der regelmäßigen Teilnahme an unabhängigen, externen Benchmarkstudien. Geschäftsentwicklung Den Rahmen für die Geschäftstätigkeit der SV Informatik stellt der Wirtschaftsplan des jeweiligen Geschäftsjahres dar. Dieser enthält die Anforderungen der Gesellschafterin und wird in der Gesellschafterversammlung verabschiedet. Die operative Steuerung des Unternehmens erfolgt anhand eines Regelreportings, welches innerhalb der SV Informatik mit einem monatlichen Berichtswesen und zur Gesellschafterin hin mit dem Quartalsberichtswesen erfolgt. Das Berichtswesen enthält auch die wesentlichen Kennzahlen zur Steuerung des Unternehmens. Die Anforderungen der Gesellschafterin an die jährliche Wirtschaftsplanung bilden für die SV Informatik die Rahmenbedingungen für die Planung. Hierzu gehören neben der Abrechnung zu marktgerechten Preisen insbesondere eine Vorgabe für die maximale Höhe des Umsatzes mit dem SV-Konzern (gleichbedeutend mit dessen IT-Kosten), die Bereitstellung von mindestens 32.000 Entwicklertagen für die Umsetzung der IT-Vorhaben des SV-Konzerns sowie die Vorgabe eines Gewinnziels. Diese drei Kennzahlen stellen für die SV Informatik sowohl die Grundlage für die Wirtschaftsplanung als auch die zentralen Instrumente für die Steuerung des Geschäftsjahres dar. Die SV Informatik erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen Umsatz i. H. v. 141.423 Tsd. Euro (Vj. 142.232 Tsd. Euro). Bei den betrieblichen Aufwendungen gab es einen Anstieg um 3,4 % auf 136.993 Tsd. Euro (Vj. 132.425 Tsd. Euro). Dieser Anstieg ist größtenteils auf einen höheren Personalaufwand sowie auf einen gestiegenen Materialaufwand zurückzuführen. Erzielt wurde ein Ergebnis vor Steuern i. H. v. 3.719 Tsd. Euro (Vj. 7.693 Tsd. Euro). Der Jahresüberschuss beträgt 2.189 Tsd. Euro (Vj. 5.777 Tsd. Euro). Der Geschäftsverlauf 2023 entsprach den mit der Gesellschafterin vereinbarten bzw. im Jahresverlauf aufgrund der Anforderungslage und Entwicklung angepassten Zielsetzungen und Beauftragungen. Der Geschäftsbetrieb war geprägt von der Weiterentwicklung der bestehenden Anwendungslandschaft sowie der Umsetzung der durch die SVH vergebenen Aufträge im Rahmen des Topmaßnahmenprozesses. Die Umsetzung der Topmaßnahmen dient insbesondere der Umsetzung strategischer Vorhaben der Kunden im SV-Konzern. Im Geschäftsjahr 2023 wurden neben dem Ausbau der Automatisierung vor allem Aktivitäten für den Umstieg auf SAP S/4 HANA, den Ausbau der Kollaborationswerkzeuge, die Integration von Produkten nach OSPlus neo, den Ausbau der IT-Security (SOC, IAM, Personal), die Einführung eines zentralen Hostings des Außendienstsystems PowerWeiss als Service sowie die Bereitstellung aller Außendienst- Anwendungen über eine virtualisierte Plattform durchgeführt. Auch in 2023 war die Umsetzung und laufende Sicherstellung der regulatorischen Anforderungen eine wesentliche Aufgabe der SV Informatik. Weitere strategisch bedeutsame Aufträge und Projekte waren verschiedene Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Sicherheit und der Dunkelverarbeitung von Geschäftsvorgängen sowie diverse Produkt-Modernisierungen. Strategisches Gewicht behielt aber auch die Modernisierung der Kernsysteme. Ebenfalls hervorzuheben ist der laufende Betrieb der produktneutralen Förderberatung. Diese Anwendung, die in den vergangenen Jahren von der SV Informatik im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft mit der Finanz Informatik GmbH & Co. KG entwickelt wurde, wird von letzterer in den Sparkassen bundesweit zum Einsatz gebracht und hat neben den Versicherungsunternehmen der Sparkassenorganisation auch die LBS in Berlin und die Deka in Frankfurt a. M. als Kunden. Der seit 2021 laufende produktive Einsatz stellt die Basis für ein erfolgreiches Drittkundengeschäft von nachhaltiger strategischer Bedeutung dar. Im Jahr 2023 einigten sich die Verbundpartner auf den weiteren Betrieb der Plattform bis mindestens Ende 2024. Bereits im Jahr 2022 wurden in einem gemeinsamen Projekt mit der SV Sachsen vorbereitende Aktivitäten zur Übernahme zusätzlicher Betriebsleistungen ihrer tschechischen Versicherungstochter, der SV pojist'ovna a.s., begonnen. In 2023 erfolgte der Abschluss der Projektierung und somit die erfolgreiche Übernahme der vereinbarten Betriebsleistungen durch die SV Informatik. Die Beteiligung an der S-VM GmbH wurde in 2023 unverändert fortgeführt. Die S-VM GmbH ist ein Beteiligungsunternehmen der öffentlichen Versicherer für den Vertrieb der Anwendung "S- Versicherungsmanager". Hierbei handelt es sich um eine Anwendung, die als Beratungsplattform für Versicherungen im OSPlus-neo-Umfeld etabliert werden soll. Im Rahmen einer abgestimmten gesellschaftsübergreifenden Verbandsarbeit übernimmt die SV Informatik die kaufmännische Steuerung der Gesellschaft. Das Jahr 2023 stand auch für die SV Informatik im Zeichen der Inflation sowie den Nachwirkungen der Energiekrise. Der Trend zu Preissteigerungen sowie der bereits in den Vorjahren spürbare Fachkräftemangel ging auch an der SV Informatik nicht vorbei. Die Einschränkungen aufgrund bestehender Lieferengpässe im Bereich zentraler und dezentraler Hardware aus dem Vorjahr, denen die SV Informatik durch proaktive und frühzeitige Planung begegnete, konnten abgemildert werden, sodass diese im Geschäftsjahr 2023 kaum spürbar waren. Auf Basis des in der IT-Strategie der SV formulierten strategischen Grundauftrags an die IT wurde in 2017 die Geschäftsstrategie der SV Informatik erarbeitet. Seither wurde die Geschäftsstrategie jährlich überprüft und ggf. ausgerichtet. Auch im vergangenen Jahr wurde die Geschäftsstrategie überarbeitet, um der Weiterentwicklung der SV Informatik und der veränderten Zusammenarbeit mit den Kunden gerecht zu werden. Im Jahr 2023 wurden in der Geschäftsstrategie neben redaktionellen Anpassungen und Aktualisierungen als wesentliche Neuerung die Dimension Nachhaltigkeit, sowie als Teilbereiche eine Erhöhung der Kosten- und Leistungseffizienz, eine grundlegende Überarbeitung für die Sourcingstrategie sowie das Kapazitätsmanagement neu aufgenommen. Insgesamt kann von einem stabilen und erfolgreichen Geschäftsverlauf für die SV Informatik gesprochen werden. Die Kundenaufträge konnten erfüllt und die drei Release ohne maßgebliche Störungen erfolgreich in Produktion genommen werden. Wirtschaftsbericht In den folgenden Abschnitten sind die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Vergleich zum Vorjahr dargestellt. Ertragslage
Die Umsatzerlöse i. H. v. 141.423 Tsd. Euro sind um 0,6 % gesunken (Vj. 142.232 Tsd. Euro). Dieser Rückgang ist überwiegend auf die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen zurückzuführen, da sich die Auftragslage marginal reduziert hat. Die betrieblichen Aufwendungen sind um 3,4 % auf 136.993 Tsd. Euro (Vj. 132.425 Tsd. Euro) angestiegen. Dies ist größtenteils auf einen höheren Personalaufwand insbesondere bei den Aufwendungen für die Altersvorsorge zurückzuführen. Der Materialaufwand stieg um 9,3 % auf 65.589 Tsd. Euro (Vj. 62.325 Tsd. Euro) an. Dies ist auf höhere Aufwendungen im Bereich der bezogenen Dienstleistungen aufgrund von unbesetzten Stellen zurückzuführen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen kam es zu einem Rückgang, da im Vorjahr wesentliche Investitionen in Homeoffice-Arbeitsplätze enthalten waren. Insgesamt wies die SV Informatik im Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Steuern von 3.719 Tsd. Euro (Vj. 7.693 Tsd. Euro) aus. Finanzlage Die SV Informatik konnte im Geschäftsjahr ihre Zahlungsverpflichtungen zu jeder Zeit erfüllen. Die Gesellschaft finanziert sich über monatliche Abrechnungen der für die SV erbrachten Dienstleistungen. Anderen Kunden werden die erbrachten Dienstleistungen quartalsweise oder nach Erbringung in Rechnung gestellt. Originäre langfristige Fremdfinanzierungen bestanden im Geschäftsjahr nicht. Weitere finanzielle Verpflichtungen werden im Anhang unter den Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen genannt. Vermögenslage
Die Gesellschaft wies zum 31. Dezember 2023 stille Reserven im Anlagevermögen i. H. v. 104 Tsd. Euro (Vj. 24 Tsd. Euro) auf Finanzanlagen aus. Zum 31. Dezember 2023 bestanden stille Lasten i. H. v. 975 Tsd. Euro (Vj. 1.472 Tsd. Euro). Die Entwicklung des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus den Investitionen im Vorjahr im Bereich der Hardware. Der Anstieg des Umlaufvermögens ist hauptsächlich auf Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Die Übrigen Aktiva beinhalten Aktive Rechnungsabgrenzungsposten aus der Wartung und Miete von Soft- und Hardware.
* bestehend aus den langfr. Rückstellungen
für Pensionen, Altersteilzeit, Beihilfe und
Jubiläum
Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr 640 Tsd. Euro. Bei der Kapitalrücklage i. H. v. 1.724 Tsd. Euro ergab sich ebenfalls keine Veränderung. Die Gewinnrücklagen sind durch eine Einstellung aus dem Vorjahresergebnis um 5.000 Tsd. Euro auf 17.886 Tsd. Euro angestiegen (Vj. 12.886 Tsd. Euro). Der Jahresüberschuss betrug 2.189 Tsd. Euro (Vj. 5.777 Tsd. Euro). Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr i. H. v. 948 Tsd. Euro ergab sich ein Bilanzgewinn i. H. v. 3.137 Tsd. Euro (Vj. 5.948 Tsd. Euro), über dessen Verwendung die Gesellschafterversammlung beschließen wird. Der bilanzielle Anstieg der langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf die Pensionsrückstellungen zurückzuführen. Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr um 23,7 % gesunken. Dies ist überwiegend auf die Reduzierung der Steuerrückstellungen sowie geringerer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Personal- und Sozialbericht Qualifizierte Mitarbeiter sind nach wie vor die Basis für den Erfolg der SV Informatik. Das langfristige Ziel der strategischen Personalentwicklung besteht deswegen seit mehreren Jahren darin, Mitarbeiter so zu qualifizieren, dass sie bestmöglich zum Unternehmenserfolg beitragen und zugleich durch Weiterentwicklung und Förderung motiviert bleiben. Ziel ist es, auf Basis dieses Vorgehens in Kombination mit dem Angebot von flexiblen Arbeitszeiten sowie Homeoffice- Möglichkeiten eine niedrige Fluktuationsrate zu gewährleisten. Zum 31. Dezember 2023 wies der Personalbestand der SV Informatik folgende Struktur auf:
Bereits seit einigen Jahren steht die SV Informatik vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung vor der Herausforderung, eine Vielzahl altersbedingter Abgänge im Zeitraum bis Ende 2025 zu kompensieren und gleichzeitig das vorhandene Fachwissen zu sichern. Parallel muss vor dem Hintergrund der Digitalisierung zusätzliches internes Personal aufgebaut werden, um die von den Kunden erwartete Steigerung des Leistungsangebots anbieten zu können und den Anforderungen aus der Regulatorik und Informationssicherheit gerecht zu werden. Personalbedarfe werden entlang des Geschäftsverlaufs eingebracht, um die Kapazität ohne den Aufbau von Rückständen zeitnah bedarfsgerecht anzupassen. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Risikomanagement In den vergangenen Jahren wurde ein IT-Risikomanagement und ein Compliance-Management für die SV Informatik aufgebaut. Jährlich wird eine IT-Risikoinventur durchgeführt und im Anschluss ein IT-Risikobericht mit einem Maßnahmenkatalog zur Risikosteuerung und Risikominimierung erstellt. Der Gesellschafterin SVH wird jährlich nach der durchgeführten IT Risikoinventur über den Gesamtstand an Risiken berichtet. Bei unterjährig neu auftretenden Risiken oder wesentlichen Risikoänderungen erfolgt eine Ad hoc-Meldung. Zudem besteht ein Internes Kontrollsystem. Die Konzernrevision der SV konnte in 2023 den wesentlichen Teil der Prüfungen gemäß beauftragtem Prüfungsplan durchführen. Für die Aufgaben des Datenschutzes in der SV Informatik ist ein Datenschutzbeauftragter bestellt. Risiken aus dem Geschäftsbetrieb für die kommenden Jahre können insbesondere aus der Geschwindigkeit der Digitalisierung und den sich entsprechend disruptiv veränderten Anforderungen entstehen. Dies bedingt, dass die SV Informatik die Anforderungen nur durch Zukauf teurer externer Kapazitäten umsetzen kann. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass aufgrund der Kurzfristigkeit der Beauftragungen die Anforderungen nicht ausreichend architekturkonform umgesetzt werden können und die konsolidierte Ausrichtung der Anwendungslandschaft gefährdet wird. Diesem Risiko wird durch die projekthafte Bündelung der technologischen Aktivitäten unter Federführung der SV Informatik sowie durch ein etabliertes IT-Portfolio-Management aktiv vorgebeugt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine signifikant risikoerhöhenden Einflüsse auf das IT-Portfolio beobachtet. Aufgrund der umgesetzten Maßnahmen insbesondere im Bereich der IT-Sicherheit und der Regulatorik ist der laufende Aufwand im IT-Betrieb weiter gestiegen. Für den zukünftigen Personalaufbau besteht vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels das Risiko, erforderliche Kapazitäten nicht beschaffen zu können und hier auf externe Unterstützung zurückgreifen zu müssen. Hieraus ergibt sich insbesondere auch durch den in 2023 spürbaren Trend zu Preiserhöhungen das Risiko höherer Kosten. Lieferengpässe stellen durch die mitigierenden Maßnahmen derzeit kein relevantes Risiko dar. Im Hinblick der potentiellen Bedrohung durch Cyberattacken, die ein Risiko für die Schutzziele Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit bergen und über dem Zeitstrahl vermehrt auftreten, wurden zur stärkeren Überwachung und als zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen in der SV Informatik ein VMS (Vulnerability Management System) und ein SOC (Security Operation Center) eingerichtet. Die SV Informatik hat sich in den vergangenen Jahren dem Markt geöffnet und akquirierte Neukunden im Bereich der Lösungen zur betrieblichen Altersvorsorge. Dies bedeutet neben den Aufwänden für vertriebliche Aktivitäten insbesondere eine entsprechende Verantwortung und Haftung den neuen Drittkunden gegenüber. Diesen Risiken wurde durch vorsichtige Aufwands- und Ertragsplanung für Drittkunden und eine Erweiterung des Versicherungsschutzes begegnet. Risiken aus Kapitalanlagen Die Kapitalmarktzinsen sind im Jahresverlauf im kurzen Bereich gestiegen und im mittleren und längeren Laufzeitbereich gefallen. Die Risikoaufschläge auf Zinspapiere sind ebenso gefallen. Die SV Informatik hat im Jahr 2023 keine Neuanlagen im Zinsbereich getätigt. Im Bereich der Kapitalanlagen können Markt- und Kreditrisiken auftreten. Marktrisiken entstehen durch ungünstige Entwicklungen der Kapitalmärkte. Die möglichen Ausmaße dieser Marktrisiken werden in regelmäßigen Abständen anhand verschiedener Szenarien von Zinsänderungen ermittelt. Ein Anstieg des Zinsniveaus um 1 %-Punkt hätte an diesem Stichtag einen Rückgang des Marktwertes bei zinssensitiven Kapitalanlagen von 703 Tsd. Euro zur Folge. Kreditrisiken resultieren aus einer Verschlechterung der Bonität bzw. aus dem Ausfall von Schuldnern. Bei der Auswahl von Emittenten werden hohe Anforderungen an die Bonität gestellt. Nachfolgende Tabelle zeigt die Struktur der Festzinsanlagen im Direktbestand nach einzelnen Ratingklassen und deren Zusammensetzung:
Datenverarbeitung Im Bereich des IT-Betriebes besteht die Risikosituation insbesondere in der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit der Kunden der SV Informatik durch den Verlust von Verfügbarkeit, Vertraulichkeit oder Integrität von Informationen. In enger Abstimmung mit den Informationssicherheitsverantwortlichen der Kunden wurden deswegen Maßnahmen für den Schutz des internen Netzwerkes sowie der Informationen der Versicherer und Versicherungskunden festgelegt. Die SV Informatik hat diese Maßnahmen in ihrer Geschäftsstrategie unter dem Begriff "ZeroTrust" im Rahmen des im laufenden Geschäftsjahr durchgeführten Reviews ergänzt; die Inhalte basieren dabei auf dem Informationssicherheitsstandard "Sicherer IT-Betrieb" der SIZ GmbH, einem Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe. Durch einen Konzern-Informationssicherheitsbeauftragten und ein konzernweites Informationssicherheits-Management-Team ist die Informationssicherheit organisatorisch auch in der SV Informatik verankert. Zusätzlich findet im Rahmen einer definierten Governance eine regelmäßige Kommunikation sowie ein Austausch in konzernweiten Arbeitskreisen zur Informationssicherheit statt. Dort werden unter anderem Richtlinien, Methoden und Techniken zu sicherheitsrelevanten Fragestellungen erarbeitet, unter Risikogesichtspunkten bewertet, verabschiedet und beauftragt. Chancen Eine wesentliche Chance bietet die erwähnte Öffnung zum Markt insbesondere innerhalb des Sparkassen-Verbundes durch marktgängige Lösungen wie die produktneutrale Förderberatung, die Gewinnung weiterer Drittkunden und der Ausbau der bestehenden Kundenbeziehungen mit der SV Sachsen. Hierdurch entstehen potenziell weitere Synergien. Kurz- sowie mittelfristig wird ein moderat höherer Ertrag der Gesellschaft durch die zusätzlich erbrachten Leistungen erwartet. Die im Rahmen der Digitalisierung entstehenden Anwendungen bieten die Möglichkeit, die Prozesse der Kunden der SV Informatik besser zu unterstützen. Hierdurch wird die Marktposition der Kunden potenziell gestärkt. Die SV Informatik positioniert sich so als Anbieter von Versicherungsfunktionalität zu nachweislich benchmarkgerechten Kosten und Preisen und hat mit ihrem Know-how die Möglichkeit, weitere Kunden einfach und bedarfsgerecht zu bedienen. Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage Für die SV Informatik sind zusammengefasst keine Entwicklungen erkennbar, die die Vermögens- , Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen können. Existenzielle Risiken zeichnen sich nicht ab. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2023 hat die SV Informatik bei Umsetzung der gewünschten Kundenanforderungen marktgerechte Preise erzielt. Der Umsatz mit den Konzernunternehmen der SVH konnte dabei unter dem Planwert von 128.100 Tsd. EUR gehalten werden. Gleichzeitig konnte die Vorgabe für den Jahresüberschuss nahezu erreicht werden. Weiterhin wurde das Ziel von mindestens 32.000 Projekttagen Entwicklungsleistung erreicht. Die Erwartungen der Gesellschafterin hinsichtlich der erfolgreichen Durchführung von Projekten sowie einer stabilen Anwendungslandschaft und Infrastruktur konnten vollständig erfüllt werden. Auch im Jahr 2024 wird die SV Informatik die Aufbau- und Ablauf- Organisation weiterentwickeln. Die Forcierung des Personalmarketings sowie die verstärkte Ausbildung von dualen Studierenden und Fachinformatikern sind weiterhin wesentliche Aspekte im Personalmanagement. Dabei erfolgt die Ausrichtung der Personaleinstellung und Ausbildung im Einklang mit den altersbedingten Abgängen. In diesem Zusammenhang wirkt die rollierende Personalplanung mit vorzeitiger Stellenbesetzung risikominimierend im Hinblick auf Leistungseinbrüche. Die technische Zukunft der SV Informatik liegt in der Digitalisierung des Geschäftsmodells ihrer Versicherungskunden. Hierfür ist die Fähigkeit zur technischen Kombination und Integration von Funktionen und Systemen bedeutend. Zentrale Aufgabe, die für die SV Informatik weiterhin besteht, ist daher die Erweiterung und Nutzung der Funktionalität der Anwendungslandschaft im Sinne einer Bereitstellung für Drittplattformen. Wesentlich ist dabei einerseits die Automatisierung der Prozesse, um diese mit entsprechendem Service Level über die Kundenlösungen anbieten zu können. Dabei spielt die professionelle Integration der Versicherungsfunktionalität auf Kunden- und Partner- Plattformen verschiedener Nutzer eine bedeutende Rolle, um den Versicherungsservice und den Versicherungsverkauf im Multikanal zu ermöglichen. Impulse für das Jahr 2024 sind durch eine potentielle gesamthafte Übernahme des Anwendungsmanagements für die SV Sachsen sowie die strategischen Projekte des Kunden zur Erweiterung des Geschäftsbetriebs möglich. Von der Weiterentwicklung der Aufbau- und Ablauforganisation und der veränderten Zusammenarbeit mit den Kunden werden zudem deutliche Impulse für eine effizientere Auftragsabwicklung erwartet. Weitere technologische Impulse sollen aus der Einführung der neuen Plattform SAP S/4 HANA resultieren. Belastungen für das Jahr 2024 resultieren insbesondere aus zusätzlichen Anforderungen aus den Bereichen Regulatorik und Compliance und steigenden Fixkosten im laufenden Betrieb - vor allem Kostensteigerung bei bezogenen Leistungen sowie steigenden Personalkosten. Grundlegend wird seitens der Gesellschafterin eine konstante Entwicklung ihrer IT-Kosten auf einem mittelfristig festgelegten Niveau erwartet. Der vorstehend genannte Effekt einerseits sowie die tariflich und preislich bedingte Steigerung von Fixkosten für Personal und Wartung / Instandhaltung anderseits lassen in 2024 steigende Herausforderungen an das Kostenmanagement aber auch Ertrags- und Synergiechancen erwarten. Der aufwandmindernde Effekt aus der Übertragung der Pensionsrückstellungen wird sich wie im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr weiter verringern. Die SV Informatik erwartet ein weitgehend planmäßig verlaufendes Geschäftsjahr 2024, welches keine signifikanten Abweichungen des Kostenbudgets sowie in der Umsetzung der Kundenanforderungen zur Folge haben sollte. Darüber hinaus rechnet sie mit Impulsen aus dem Drittgeschäft durch die produktneutrale Förderberatung und die Anwendung ProfClaim sowie die Ausweitung des Geschäftes mit der SV Sachsen. Neben den qualitativen Zielen plant die SV Informatik für das Jahr 2024 einen Umsatz mit den Konzernunternehmen der SVH von 128.000 Tsd. Euro und eine Entwicklungsleistung von insgesamt 32.000 Projekttagen. Durch die oben genannten Rahmenbedingungen lässt sich ein erwarteter Jahresüberschuss deutlich unter dem Niveau von 2023 prognostizieren. BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangAngaben zur Gesellschaft Die SV Informatik GmbH mit Sitz in der Glücksteinallee 25 in 68163 Mannheim ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 6287 im Handelsregister eingetragen. Allgemeiner Hinweis Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bewertung der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie der entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten erfolgt zu den Anschaffungskosten. Die Abschreibung erfolgt planmäßig unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Nach § 6 Abs. 2 EStG werden bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 800 Euro nicht übersteigen, vermindert um Vorsteuer, im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Das Wertaufholungsgebot des § 253 Abs. 5 HGB wird beachtet. Zur Ermittlung des Zeitwerts wird der Substanzwert herangezogen. Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden gemäß § 253 Abs. 1 und 3 HGB zu Anschaffungskosten bewertet und nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung bis auf den dauerhaft beizulegenden Wert abgeschrieben (gemildertes Niederstwertprinzip). Ein vorhandenes Agio und Disagio bei Inhaberschuldverschreibungen im Anlagevermögen wird unter Anwendung der Effektivzinsmethode amortisiert. Das Wertaufholungsgebot des § 253 Abs. 5 HGB wird beachtet. Aus unterschiedlichen Anschaffungskosten gleicher Wertpapiere wird ein Durchschnittswert gebildet. Die Sonstigen Ausleihungen werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Nominalwerten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen von einzeln oder pauschal ermittelten Wertberichtigungen, ausgewiesen. Als Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben aktiviert, die Aufwand in einer späteren Periode darstellen. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach dem international üblichen Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Pensionsrückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag anzusetzen. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags werden zukünftige Lohn-, Gehalts- und Rententrends berücksichtigt. Die Rückstellungen werden i. S. d. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich aus einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Ermittlung der Sätze zur Abzinsung von Rückstellungen ist in der Rückstellungsabzinsungsverordnung geregelt. Die Pensionsrückstellungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit einem Durchschnittszinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt, berechnet (1,83 %). Zusätzlich wurde die Berechnung personenindividuell mit dem analogen 7-Jahresdurchschnittszinssatz (1,76 %) ermittelt, um den Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zu bestimmen. Der daraus resultierende Unterschiedsbetrag beträgt 549 Tsd. Euro (Vj. 2.677 Tsd. Euro). Die Auswirkung der Veränderung des Rechnungszinssatzes wird im Finanzergebnis ausgewiesen. Es wurden folgende Parameter verwendet:
* Zinssatz zum 31.10.2022, weiterentwickelt bis
31.12.2022
Zudem wurden altersabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Die Bewertung des Deckungsvermögens entspricht bei der Pensionsrentenversicherung und der Rückdeckungsversicherung für Ansprüche aus Entgeltumwandlung der Höhe der Deckungsrückstellung bei der SVL. Die Zinserträge und die Veränderung des beizulegenden Zeitwertes des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Für die Ermittlung dieser Erträge wurden folgende versicherungsmathematischen Annahmen verwendet:
Die Bewertung der Rückstellungen für zu erwartende Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen erfolgt nach dem Barwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Es wurden ein ermittelter Rechnungszins i. H. v. 1,76 % (7- Jahresdurchschnittszinssatz) und ein Gehaltstrend von 2,50 % verwendet. Die Bewertung erfolgt gemäß der Stellungnahme des IDW RS HFA 3 vom 19. Juni 2013. Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumsaufwendungen und für Anwartschaften auf Beihilfe erfolgt nach dem international üblichen Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Bei der Rückstellung für Beihilfezuwendungen wird für Rentner der versicherungsmathematische Barwert der laufenden Leistungen angesetzt. Des Weiteren wurde bei der Rückstellung für Jubiläumsaufwendungen und der Rückstellung für Beihilfezuwendungen ein ermittelter Rechnungszins i. H. v. 1,76 % (7-Jahresdurchschnittszinssatz) und die Fluktuationswahrscheinlichkeit wie bei der Pensionsrückstellung angesetzt. Bei der Rückstellung für Beihilfezuwendungen wurde ein Kostentrend für die medizinische Versorgung i. H. v. 5,0 % (Vj. 5,0 %) eingerechnet. Die anderen Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet und bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Als Kostensteigerung wird bei den Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen und den Datenzugriff der Finanzverwaltung eine Inflationsrate von 2,0 % berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden gem. § 256 a HGB mit dem Devisenkurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Outsourcing- und Wartungsverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen bis zum Jahr 2028 i. H. v. insgesamt 27.760 Tsd. Euro (Vj. 23.939 Tsd. Euro). Nach unserem aktuellen Kenntnisstand gehen wir auch für die Zukunft davon aus, dass das Risiko der Inanspruchnahme aus den aufgeführten finanziellen Verpflichtungen zu keinem zusätzlichen Aufwand für die Gesellschaft führen wird. Zum 31. Dezember 2020 wurde ein Teil der Versorgungsverpflichtungen der SV Informatik auf die SV SparkassenVersicherung Pensionsfonds AG übertragen. Die SV SparkassenVersicherung Pensionsfonds AG übernimmt die zum Übertragungsstichtag erdienten Versorgungsanwartschaften sowie die den Versorgungsberechtigten zum Übertragungsstichtag zustehenden Ansprüche auf bereits laufende Leistungen (Past-Service), die zukünftig noch zu erdienenden Anwartschaften (Future Service) verbleiben bei der SV Informatik. Die SV Informatik als Trägerunternehmen bleibt jedoch nach den gesetzlichen Bestimmungen für die Erfüllung der von ihr zugesagten Leistungen einstandspflichtig (§ 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG). Der Barwert der ausgelagerten Versorgungsverpflichtungen beträgt zum 31. Dezember 2023 59.017 Tsd. Euro (Vj. 58.175 Tsd. Euro). Unterschreitet das bei der SV SparkassenVersicherung Pensionsfonds AG vorhandene Versorgungsvermögen die Mindestdeckungsrückstellung, kommt es zu einer Unterdeckung, die eine Nachschussverpflichtung des Trägerunternehmens auslöst. Weitere finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse zum Stichtag bestehen nicht. Angaben zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB
Bei den Immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene Software. In den Anteilen an verbundenen Unternehmen ist die Beteiligung an der InsurSolutions GmbH ausgewiesen. Bei der Beteiligung handelt es sich um die S-VM GmbH. Angaben für zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente gemäß § 285 Nr. 18 HGB (unterlassene Abschreibungen)
Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens wurden Abschreibungen aufgrund von nicht andauernden Wertminderungen i. H. v. 975 Tsd. Euro gem. § 285 Nr. 18 HGB unterlassen. Verbundene Unternehmen (Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB)
1 Eigenkapital gemäß Ausweis auf der
Passivseite der Bilanz
Auf die Anteile an verbundenen Unternehmen wurde eine Zuschreibung in Höhe von 4 Tsd. Euro nach § 253 Abs. 5 HGB vorgenommen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Mit Wirkung zum 1. September 2018 trat die SV Informatik dem bestehenden Cash-Pool-Vertrag der SVH, SVL und SVG bei. Aufgrund des Cash-Poolings weist die SV Informatik zum 31. Dezember 2023 keine liquiden Mittel aus. Stattdessen besteht eine Forderung gegen die SVH als verbundenes Unternehmen i. H. v. 28.735 Tsd. Euro. Stammkapital Das Stammkapital beträgt wie im Vorjahr 640 Tsd. Euro und befindet sich zu 100 % im Eigentum der SVH. Kapitalrücklage Der Stand der Kapitalrücklage beträgt zum Vorjahr unverändert 1.724 Tsd. Euro. Gewinnrücklagen Die anderen Gewinnrücklagen sind durch eine Einstellung aus dem Vorjahresergebnis um 5.000 Tsd. Euro auf 17.886 Tsd. Euro angestiegen (Vj. 12.886 Tsd. Euro). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der SV Erwerbsgesellschaft mbH & Co. KG i. H. v. 0 Tsd. Euro (Vj. 111 Tsd. Euro) enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB wurde verzichtet. Sonstige betriebliche Erträge Enthalten sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Vorjahresrückstellungen i. H. v. 691 Tsd. Euro (Vj. 422 Tsd. Euro) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung i. H. v. 0 Tsd. Euro (Vj. 1 Tsd. Euro). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen i. H. v. 4 Tsd. Euro (Vj. 4 Tsd. Euro) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i. H. v. 1 Tsd. Euro (Vj. 1 Tsd. Euro) enthalten. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 und 6 HGB Außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens haben sich im Geschäftsjahr nicht ergeben. Bei den Finanzanlagen wurden im Geschäftsjahr auf die Anteile an verbundenen Unternehmen keine außerplanmäßigen Abschreibungen (Vj. 16 Tsd. Euro) nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Geschäftsjahr ergab sich ein Steueraufwand i. H. v. 1.495 Tsd. Euro (Vj. 1.881 Tsd. Euro). Der Steuerertrag für Vorjahre beträgt 745 Tsd. Euro (Vj. 0 Tsd. Euro). Auf die Bilanzierung von latenten Steuern wurde verzichtet, da die zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehenden Differenzen insgesamt zu einem Überhang an aktiven latenten Steuern führen. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 30,9 % verwendet. Bei den Positionen Finanzanlagen, Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände und Betrag nach § 4e EStG sowie Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und Sonstige Rückstellungen bestehen Abweichungen, die zu aktiven latenten Steuern führen. Die größte Abweichung besteht beim Betrag nach § 4e EstG (Übertragung der Pensionsrückstellungen auf die SV Sparkassenversicherung Pensionsfonds AG) aufgrund der gleichmäßigen Verteilung des Betrages auf zehn Wirtschaftsjahre. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Sonstige Angaben Angaben zu Mitarbeitern Im Laufe des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 485 Mitarbeiter und 30 Auszubildende im Innendienst angestellt. Darüber hinaus waren im Rahmen der Dienstleistungsüberlassung durchschnittlich 2 Beamte und Angestellte der Länder Baden-Württemberg und Hessen im Innendienst beschäftigt. Angaben zu früheren Mitgliedern der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung betragen 198 Tsd. Euro (Vj. 157 Tsd. Euro). Für die früheren Mitglieder der Geschäftsführung bestehen nach Auslagerung eines Teils der Versorgungsverpflichtungen noch Pensionsrückstellungen i. H. v. 5.455 Tsd. Euro (Vj. 4.752 Tsd. Euro). Geschäftsführung Herr Frank Luley ist alleiniger Geschäftsführer der SV Informatik. Veränderungen in der Geschäftsführung ergaben sich im Geschäftsjahr nicht. Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers sowie Angaben zur Befreiung von der Aufstellung eines Konzernabschlusses Die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Anhang des Konzernabschlusses der SVH. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den HGB-Konzernabschluss der SVH mit Sitz in Stuttgart einbezogen, der im Unternehmensregister (HRB 16367) veröffentlicht wird. Die Gesellschaft ist somit gemäß § 291 HGB von der Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses und eines Teilkonzernlageberichts befreit. Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung Bei den Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung wird vom Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt, die für die Beurteilung der Finanzlage wesentlich sind. Angaben zu Steueraufwand / -ertrag nach Mindeststeuergesetz (Pillar2) Das Mindeststeuergesetz (MinStG), das zum 1. Januar 2024 in Kraft tritt, sieht für Konzerne mit einem Umsatz von über 750 Mio. Euro eine grundsätzlich beim Mutterunternehmen zu erhebende Ergänzungssteuer für Unternehmen vor, deren effektiver Steuersatz nach dem MinStG unter dem festgelegten Schwellenwert von 15 % liegt. Der SV Konzern analysiert die Auswirkungen und die sich ergebenenden Handlungsbedarfe für die Unternehmensgruppe. Die Gesellschaft ist Geschäftseinheit der Unternehmensgruppe des SV Konzerns. Oberste Muttergesellschaft der Unternehmensgruppe ist die SV SparkassenVersicherung Holding AG mit Sitz in Stuttgart. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 werden für die Gesellschaft keine wesentlichen Auswirkungen erwartet, da die Pillar 2-Erleichterungsvorschriften (sog. Save-Harbour-Regeln) Anwendung finden. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn i. H. v. 3.136.774,55 Euro, bestehend aus dem Jahresüberschuss i. H. v. 2.188.525,06 Euro sowie einem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr i. H. v. 948.249,49 Euro wie folgt zu verwenden: Einstellung in die Gewinnrücklagen i. H. v. 2.000.000,00 Euro und Vortrag auf neue Rechnung i. H. v. 1.136.774,55 Euro.
Mannheim, den 1. Februar 2024 SV Informatik GmbH Luley Die Gesellschafterversammlung hat am 06.06.2024 folgenden Beschluss gefasst: Der Bilanzgewinn, bestehend aus dem Jahresüberschuss sowie einem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 948.249,49 EUR, wird in Höhe von 2.000.000,00 EUR in die Gewinnrücklagen eingestellt und in Höhe von 1.136.774,55 EUR auf neue Rechnung vorgetragen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"An die SV Informatik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SV Informatik GmbH, Mannheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SV Informatik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
München, 11. März 2024 EY
GmbH & Co. KG
Dr. Kagermeier, Wirtschaftsprüfer Karsak, Wirtschaftsprüfer |
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