RAWA Immobilien-Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Aschoff seit 3.5.2005 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LMVH GmbHKasselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023LMVH GMBH, KASSELGrundlagen des Unternehmens Die LMVH GmbH ist ein inhabergeführtes Unternehmen und betreibt Einzelhandel mit Produkten des größten Einzelhandelsverbunds in Deutschland. Neben vielen frischen Lebensmitteln und einem ausgesuchten Sortiment an Markenprodukten bieten wir ein großes Serviceangebot. Die Grundlagen des Unternehmens und die rechtliche Struktur haben sich im Geschäftsjahr 2023 nicht wesentlich geändert. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Im Jahr 2023 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut DESTATIS "ging der reale Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel gegenüber dem Vorjahr um 3,9 % zurück. Damit sanken die Umsätze im dritten Jahr in Folge. Im Gegensatz hierzu stieg der nominale Umsatz im Jahr 2023 um 5,9 % gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich sind die stark gestiegenen Nahrungsmittelpreise (+12,4 % im Jahresdurchschnitt 2023 zum Vorjahr)." Laut dem ifo Schnelldienst sind die Lebensmittelpreise unter anderem durch Lieferengpässe und steigende Energiekosten angestiegen. Die Lebensmittelwirtschaft sichert die angebotene Vielfalt des täglichen Bedarfs. Sie stellt nach Angaben des Lebensmittelverbands Deutschland einen großen Anteil der Erwerbstätigen und investiert durchgehend in die Zukunft des Arbeitsmarkts. Der Einzelhandel insgesamt ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in Deutschland. Knapp jeder dritte Beschäftigte des Einzelhandels ist für den Lebensmittelhandel tätig. Der Lebensmitteleinzelhandel ist als Schnittstelle zwischen Erzeugern, Herstellern und Konsumenten der wichtigste Absatzkanal für die Ernährungsindustrie. Die Wettbewerbskonzentration im deutschen Lebensmitteleinzelhandel ist hoch. Vier Großunternehmen haben einen dominierenden Marktanteil. Es herrscht ein harter Preiswettbewerb am Markt, da die Lebensmittelhändler notwendige Preisanpassungen mitunter nur in begrenztem Maße durchsetzen können. Bei ungleicher Verhandlungsstärke werden häufig die geforderten Konditionen der Industrie von den Unternehmen akzeptiert, da gegen die Marktmacht von Herstellern wie Nestlé, Coca Cola, PepsiCo, Mars, Mondelez, Unilever oder Danone kaum anzukommen ist. Das belastet die ohnehin schwierige Ertragslage der Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels. Die deutschen Konsumenten werden durch eine Vielzahl Lebensmitteleinzelhandelsbetrieben täglich mit frischen Lebensmitteln und Getränken versorgt. Diese Leistung ist nur durch eine intensive Zusammenarbeit in der Lebensmittelkette und eine komplexe Logistik möglich. Die LMVH GmbH konnte sich im Geschäftsjahr 2023 wiederholt gut positionieren. Die eingeschlagene Unternehmensstrategie "Nähe zum Kundenbedarf" und "Kundenfreundlichkeit" zeigt nach wie vor positive Wirkung, so dass der Umsatz des Vorjahres nochmals übertroffen werden konnte. Die Wareneinsatzquote liegt auf ähnlichem Niveau des Vorjahres. Strenge Kostendisziplin hat dazu geführt, dass ein sehr gutes Jahresergebnis erreicht werden konnte. Geopolitische Ereignisse und die Inflation haben zu einer starken Beeinträchtigung der Wirtschaft und zu einer Verunsicherung innerhalb der Bevölkerung geführt. Im Jahr 2023 konnten insbesondere inflationsbedingte Umsatzsteigerungen erzielt werden. Wirtschaftsbericht I. Umsatzentwicklung Die LMVH GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 15.041 TEUR erzielt. Die Umsatzerlöse liegen damit ordentlich über Vorjahresniveau.
Diese Entwicklung übertrifft unserere Prognose für das Geschäftsjahr 2023. Eine Umsatzsteigerung in der Höhe des Geschäftsjahres 2023 wird für das Geschäftsjahr 2024 nicht ganz erreicht werden können. II. Verkaufsfläche Die Verkaufsfläche betrug gegenüber dem Vorjahr unverändert 2.947 Quadratmeter. III. Beschaffung Der Einkauf erfolgte im Wesentlichen über einen Händlerverbund, in dem günstige Konditionen erzielt werden. Der Händlerverbund nimmt eine entsprechende Streuung bei den Lieferanten vor, wodurch das Beschaffungsrisiko überschaubar ist. IV. Investitionen Die LMVH GmbH tätigte in 2023 Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen für den laufenden Geschäftsbetrieb. Die Immobilie und wesentliche Teile der Ausstattung sind langfristig gepachtet. Finanzinvestitionen wurden nicht getätigt. V. Finanzierungskennzahlen Rechnungen für Warenlieferungen werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Der Cash-Flow (Ergebnis plus Abschreibungen) betrug im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 619 TEUR (im Vorjahr 628 TEUR). Das Verhältnis von Cash-Flow zur Gesamtleistung belief sich auf 4,11 % (im Vorjahr 4,37 %). Der Finanzmittelbestand ist insbesondere durch das positive Geschäftsergebnis und die Bindung liquider Mittel in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie der Reduzierung der Rückstellungen geprägt. VI. Mitarbeiterentwicklung
Die LMVH GmbHbeschäftigte 2023 zum Bilanzstichtag 66 Mitarbeiter. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat im Berichtsjahr 71 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betragen (im Vorjahr 76). Die Personalkostenquote lag, bezogen auf den Umsatz, im Geschäftsjahr 2023 bei 9,44 % (im Vorjahr 9,12 %). Den Anforderungen an ein gutes Personal wird durch Arbeitszeitmodelle und Schulungen Rechnung getragen. Lage der Gesellschaft I. Vermögens- und Finanzlage
Der Anstieg der Bilanzsumme um 510 TEUR beruht auf der Aktivseite im Wesentlichen auf der Erhöhung der liquiden Mittel um 458 TEUR. Auf der Passivseite resultiert die Erhöhung insbesondere aus der Steigerung des Eigenkapitals infolge des erzielten Jahresüberschusses und des stichtagsbedingten Anstiegs der Lieferantenverbindlichkeiten. Die Sachanlagenintensität liegt bei 3,47 % (im Vorjahr 4,61 %). Für die genutzte Immobilie liegt ein langfristiger Pachtvertrag vor. Die bilanzielle Situation wird geprägt durch hohe sonstige Vermögensgegenstände und einem hohen Eigenkapital. Das Anlagevermögen hat nur einen geringen Anteil an der Bilanzsumme, da die Immobilie und die wesentlichen Einrichtungsgegenstände gemietet werden. Bei hoher Umschlagshäufigkeit sind die Vorräte relativ konstant. Die Eigenkapitalquote und der Liquiditätsbestand sind notwendig, um dem erhöhten Konkurrenzdruck und den Risiken der Entwicklung Stand zu halten. Mit den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden die Warenbestände finanziert. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Mietvorauszahlungen und Werbekostenzuschüsse ausgewiesen, die ratierlich aufgelöst werden. Wir setzen keine derivativen Finanzierungsinstrumente ein. Die Finanzierung basiert auf der Innenfinanzierung. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 3.351 TEUR eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Alle Verbindlichkeiten sind kurzfristig mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr. Die Quote der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, bezogen auf die Bilanzsumme, beträgt ca. 11,45 % gegenüber ca. 10,43 % im Vorjahr.
Der Anteil der Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.
II. Ertragslage
Zum Abschlussstichtag wird ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) in Höhe von 711 TEUR (im Vorjahr 832 TEUR) ausgewiesen. Nach Abzug aller Steuern konnte im Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von 566 TEUR ausgewiesen werden. Die Rentabilität bezogen auf die Gesamtleistung beträgt im Geschäftsjahr 2023 3,76 % nach 3,99 % im Vorjahr. Trotz gestiegener Gesamtleistung und nahezu identischer Materialeinsatzquote liegt das Betriebsergebnis TEUR 121 unter Vorjahresniveau. Begründet wird der Rückgang insbesondere durch den Anstieg der Personalaufwendungen um TEUR 112.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist mit Ertragsteuern in Höhe von 265 TEUR belastet. Darstellung der Chancen und Risiken Der mittelständische Einzelhandel ist nach wie vor ein Stabilitätsfaktor der deutschen Wirtschaft. Obwohl der Lebensmitteleinzelhandel einer der meistumkämpften Bereiche der deutschen Volkswirtschaft ist, zeigte sich die Branche in den vergangenen Jahren als krisensicher und wettbewerbsfähig. In Anbetracht der hohen Inflation ist zwar der Umsatz innerhalb der Lebensmitteleinzelhandelsbranche nominell angestiegen, der Realzuwachs ist jedoch ausgeblieben. Dies insbesondere deshalb, weil die Bevölkerung durch die hohe Inflation und durch Verunsicherungen, die unter anderem durch geopolitische Ereignisse verursacht wurden, Kaufzurückhaltung geübt hatte. Die LMVH GmbH war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Grund der zufriedenstellenden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in der Lage, ihren Kunden auf moderner Fläche ein attraktives Angebot an Lebensmitteln zu unterbreiten. Die Umsatzentwicklung der LMVH GmbH war nicht zufriedenstellend, da sich kaum realer Zuwachs ergeben hat. Konsum und verbrauchsbewusstes Verhalten gewinnen zwar an Bedeutung und die Einkommenssituation in der für uns relevanten Region hat sich entwickelt. Dennoch zeigt sich für das Jahr 2023 branchenweit eine nicht zufriedenstellende Umsatzentwicklung, die durch Preisanstiege der Hersteller begleitet wird. Durch ihren optimalen Standort und die kundenfreundliche Ausstattung ist unsere Gesellschaft gut für den Markt gerüstet und kann sich daher dem üblichen Preiskampf in der Lebensmittelbranche stellen. Die Identifizierung von Chancen zur Sicherung unseres Unternehmenserfolges ist wesentlicher Bestandteil unseres Strategieprozesses. Die Bedürfnisse unserer Kunden und die Anforderungen des Marktes stehen dabei im Mittelpunkt. Zusätzlich forcieren wir die Digitalisierungsprozesse im Unternehmen. Kontinuierliche Verbesserungen im Einkauf, Energieeinsparungen infolge der Nutzung einer Photovoltaikanlage, die Umstellung der gesamten Beleuchtung auf LED und den Einsatz neuer Technologien nutzen wir zur Optimierung der Geschäftsabläufe. Flexible Arbeitszeitmodelle und Mitarbeitermotivationsprogramme erhöhen die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter. Die steigende Inflation sowie die stark steigenden Energiekosten haben unmittelbar einen negativen Einfluss auf unsere Ertragslage. Die Abhängigkeit von Vorlieferanten wird durch entsprechende Streuung der Lieferanten und der Nutzung eines Händlereinkaufsrings als gering angesehen. Wir bewegen uns in einem stark regulierten Geschäftsumfeld, deswegen ist die Qualität unserer Produkte außerordentlich wichtig für uns. Das Risiko von Schwund durch Verderblichkeit der Waren ist durch die hohe Umschlagshäufigkeit ebenfalls gering. Diebstahlrisiken werden durch entsprechende Warensicherungsmaßnahmen vermindert. Im Übrigen ist die LMVH GmbH den allgemeinen Markt- und Branchenrisiken wie alle Marktbegleiter ausgesetzt. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2023 haben die Inflation und geopolitische Ereignisse die wirtschaftliche Entwicklung global und regional gebremst. Durch die sich immer noch auf einem hohen Niveau befindende Inflation und ein geringeres Investitionsaufkommen gestalten sich Prognosen generell als sehr schwierig. Für die beiden nächsten Geschäftsjahre wird, bedingt durch die unsichere geopolitische Lage und die Inflation mit einem leichten Umsatzrückgang der LMVH gerechnet. Im unmittelbaren Einzugsgebiet unseres Marktes plant eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Lebensmitteleinzelhandels- und Drogeriemarktflächen, einschließlich ergänzender Sortimente und Shops mit einer Nutzfläche von über 4000 qm. Wann mit Baubeginn zu rechnen ist, lässt sich nicht absehen. Wir werden uns mit allen rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln gegen diese Ansiedlung in dieser Größenordnung in einem bereits heute völlig überversorgten Gebiet zur Wehr setzen. Das Vorhaben wird dramatische Auswirkungen auf unseren Standort haben. Um für diesen Fall gerüstet zu sein, haben wir eine Bauvoranfrage gestellt, um unseren Markt um 1500 qm zu erweitern, ihn mit den notwendigen zusätzlichen Parkplätzen versehen zu können und damit mindestens Sortimentsgleichheit herzustellen. Letztendlich sind in der derzeitigen Situation keine gesicherten Prognosen, wie sich die wirtschaftliche Lage entwickeln wird, möglich. Die Entwicklung der LMVH GmbH nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 zeigt jedoch, dass unsere Umsatz- und Ertragslage nicht allzu negativ betroffen ist. Dennoch werden auch wir die Risiken, die sich auf der möglicherweise eingeschränkten Verfügbarkeit von Personal ergeben, permanent bewerten und beobachten. Das Gleiche gilt für die Risiken, die sich aus reduzierter Warenverfügbarkeit und den steigenden Energiekosten ergeben. Auf die Warenverfügbarkeit können und werden wir mit erhöhten Beständen reagieren. Die im Geschäftsjahr 2018 begonnene Entwicklung von Self-Scanning Einkaufswagen haben wir weitergeführt, in 2021 abgeschlossen und vollumfänglich mit großem Erfolg eingeführt. Das Ziel, die Steigerung der Kundenzufriedenheit durch Abschaffung des Auf- und Abpackens der Ware am Kassenband sowie durch die Reduzierung der Wartezeiten an den Kassen zu erhöhen, wurde für die nutzenden Kunden erreicht. Wir rechnen folglich mit Effizienzsteigerungen. Im Jahr 2022 wurde die Entwicklung von Einkaufswagen mit integrierter, permanenter Kontrollfunktion abgeschlossen. Dauer- und Haltbarkeitsversuche werden in unserem Haus beginnen bzw. auch 2024/2025 weitergeführt. Unsere Einschätzung zu dieser Technik ist, dass Sie sich auf breiter Front durchsetzen wird, da sie unübersehbare Vorteile für den Kunden sowie Ersparnispotentiale für den Kaufmann bietet, zur Sicherheit gegen Betrugsversuche und zur Kontaktvermeidung in der Kassenzone beiträgt. Für den Prognosezeitraum 2024/2025 wird also eine tendenziell schwierige Ergebnisentwicklung erwartet. Eine erhöhte Sortimentstiefe und Kostendisziplin sowie Umsatzsteigerungen sollen Ertragsverbesserungen ermöglichen. Mit einer sowohl im Vollsortiments- als auch im Getränkebereich zukunftsträchtigen Flächenstruktur bieten wir unseren Kunden ein hochwertiges Angebot mit konkurrenzfähigen Preisen, Vielfalt, Frische und persönlichem Service. Unter der Voraussetzung, dass sich durch die genannten Risiken nicht zusätzliche Beeinträchtigungen ergeben, erwarten wir eine weiterhin zufriedenstellende Entwicklung unsererGesellschaft.
Kassel, den 5. Dezember 2024 LMVH GmbH gez. Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023LMVH GMBH, KASSELAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023LMVH GMBH, KASSEL1. Allgemeine Angaben Die LMVH GmbH mit Sitz in Kassel ist beim Amtsgericht Kassel beim Handelsregister Abteilung B unter der Registernummer HRB 5462 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Jahresabschlusses sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den geltenden Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von Offenlegungserleichterungen und Aufstellungserleichterungen wurde Gebrauch gemacht. § 288 HGB wurde angewandt. Bei der Bilanzierung und Bewertung wurde vom Fortbestand des Unternehmens ausgegangen (going-concern-Prinzip). 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage dargestellt. Die Finanzanlagen werden zum Nennwert bewertet. Eine Bewertung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag ist nicht erforderlich. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Eine verlustfreie Bewertung wurde durch retrograde Kontrollrechnung berücksichtigt. Abwertungen auf den beizulegenden Wert werden, soweit erforderlich, vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, sofern nicht eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich war. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen Mietvorauszahlungen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und dem Geschäftsjahr zuzuordnende Aufwendungen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Anlagevermögen Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 3.2 Vorräte Die Warenvorräte betreffen Lebensmittel und andere Waren, die im gewöhnlichen Geschäftsverkehr veräußert werden. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Eine Bestandsaufnahme wurde als nachverlegte Stichtagsinventur i.S.v. § 241 Abs. 3 HGB durchgeführt. 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Mit Ausnahme von TEuro 3.351,0 (im Vorjahr: TEuro 3.475,6) haben die Forderungen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEuro 3.755,5 (im Vorjahr: TEuro 3.814,1). 3.4 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen werden Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEuro 5,2, im Vorjahr TEuro 5,2), für Personalverpflichtungen (TEuro 18,2, im Vorjahr TEuro 12,5) sowie für Prüfungskosten (TEuro 14,7, im Vorjahr TEuro 7,0) ausgewiesen. 3.5 Betrag und Aufgliederung der Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie werden wie folgt aufgegliedert:
* davon aus Steuer: EUR 52.657,95 (i. V.: EUR 36.226,07), Soz. Sicherheit: EUR 0,00 (i.V.: EUR 0,00), ggü. Gesellschafter: EUR 34.249,21 (i.V.: EUR 27.883,57) 3.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht eine umsatzabhängige Pachtverpflichtung für mobiles und immobiles Vermögen, die bis zum Jahr 2024 als Pacht festgeschrieben ist. 3.7 Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Forderungen gegenüber dem Gesellschafter bestehen in Höhe von TEuro 3.875,7 (im Vorjahr: TEuro 3.814,1). Bezüglich § 285 Nr. 9 Buchstabe c HGB werden folgende Angaben gemacht:
Zwei Darlehen werden zu einem Zinssatz in Höhe von 0,7 % über dem 12-Monats-Euribor zum Stand am ersten Veröffentlichungstag des jeweiligen Zinsjahres und ein Darlehen zu einem Zinssatz von 0,5 % verzinst. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEuro 34,2 (im Vorjahr: TEuro 27,9). 3.8 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen Inlandserlöse aus der Veräußerung von Lebensmitteln und Zubehörartikeln. 3.9 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern von Einkommen und Ertrag (TEuro 265,3) belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 3.10 Vorschlag über die Verwendung des ErgebnissesDer Jahresüberschuss in Höhe von Euro 565.599,28 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 4. Sonstige Pflichtangaben 4.1 Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Robert Aschoff (Kaufmann) geführt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge für das Geschäftsjahr wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4.2 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt sind 71 Mitarbeiter (im Vorjahr: 76) in einem den Betriebsabläufen angepassten Verhältnis beschäftigt. 4.3 Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen nicht. 4.4 Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 haben geopolitische Ereignisse erheblichen Einfluss auf die Wirtschaft. Insbesondere die erhöhten Energiekosten stellen eine deutliche Belastung dar. Die durch die stark gestiegene Inflation auftretenden Preiserhöhungen können infolge der Kaufzurückhaltung der Kunden zu einem Umsatz- und Ergebnisrückgang führen. Bislang haben diese Ereignisse keinen Einfluss auf unser Unternehmen. Dennoch sind die Auswirkungen nicht abschließend einschätzbar. Prognosen sind mit Unsicherheiten belegt. Nach heutigen Erkenntnissen sind keine bestandgefährdenden Risiken für unser Unternehmen zu erwarten, so dass unter Fortführungsgesichtspunkten bilanziert wurde. 4.5 Unterschrift der Geschäftsleitung
Kassel, den 05. Dezember 2024 gez. Geschäftsführer Anlagespiegel
Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26. März 2025 festgestellt BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023LMVH GMBH, KASSELBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LMVH GmbH, Kassel Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LMVH GmbH, Kassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LMVH GmbH, Kassel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und -vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der ausgewiesenen Vorräte in Höhe von Euro 592.885,97 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir nicht an der körperlichen Bestandsaufnahme der Vorräte teilnehmen konnten und auch durch alternative Prüfungshandlungen nur eine eingeschränkte Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt auch die im Lagebericht erfolgte Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Darstellung der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus -identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. -gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. -beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. -ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. -beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. -beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. -führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Wildungen, den 6. Dezember 2024 acp Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. T. Brecht, Wirtschaftsprüfer |
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