E.R.P. Musikverlag Eckart Rahn
Selbe AdresseMusikverlage
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Viktor Hansel seit 8.10.2024 | Prokura |
Dagmar Faltis seit 11.11.2022 | Geschäftsführer |
Thomas Bruns seit 9.9.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
be Around GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Handelsregister Amtsgericht Charlottenburg, HRB 114881 BInhalt 1. Grundlagen des Unternehmens 2. Wirtschaftsbericht 2.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN 2.2 GESCHÄFTSVERLAUF 2.3 GESCHÄFTSLAGE 2.3.1 Ertragslage 2.3.2 Vermögenslage 2.3.3 Finanzlage 2.3.3.1 Kapitalstruktur 2.3.3.2 Investitionen 2.3.3.3 Liquidität 2.4 FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1. PROGNOSEBERICHT 3.2 RISIKOBERICHT 3.2.1 Markt und Wettbewerbsumfeld 3.2.2 Risiko Partner 3.2.3 Risiko Lieferanten 3.2.4 Finanzwirtschaftliche Risiken und Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten 3.2.5 Rechtliche Risiken 3.2.6 IT-Risiken 3.2.7 Geopolitische Krisen 3.2.8 Zusammenfassende Darstellung der Risikolage 3.3 CHANCENBERICHT 3.3.1 Positionierung am Markt 3.3.2 Innovationsfähigkeit 3.3.3 Chancenbeurteilung 1. Grundlagen des Unternehmens Seit 2008 bringt die be Around GmbH, Berlin (die "Gesellschaft", "be Around") Kaufinteressenten und Anbieter im Internet zusammen, um miteinander ins Geschäft zu kommen. Unter dem Markennamen "Aroundhome" ist die Gesellschaft eine hauptsächlich in Deutschland tätige Online-Plattform für die Vermittlung von Investitionsgütern rund um das Haus. Das Berliner Unternehmen bietet Kaufinteressenten kostenlos Anbieter beratungsintensiver, hochpreisiger Produkte, insbesondere rund um die Themen Bauen, Wohnen und Sanieren. Das Portfolio reicht von kleinen, lokalen Anbietern bis hin zu großen, überregional tätigen Unternehmen. Das Produkt der Gesellschaft ist der Lead. Ein Lead ist der qualifizierte Datensatz eines Kaufinteressenten, der um weitere Informationen bzw. Ansprache gebeten hat. Das Geschäftsmodell der Gesellschaft besteht darin, diese Leads online zu generieren und an interessierte Anbieter gegen eine Kontaktgebühr zu übermitteln. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht 1 : Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland war im vergangenen Jahr noch deutlich von den Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen geprägt. Der massive Energiepreisanstieg, der sich mit Verzögerung auch in nachgelagerten Wertschöpfungsstufen niederschlug, mündete in einem starken Verbraucherpreisanstieg auf breiter Front. Insbesondere die dadurch auftretenden erheblichen Kaufkraftverluste dämpften die binnenwirtschaftliche Nachfrage spürbar. Die geldpolitischen Reaktionen der Zentralbanken auf die hohe Inflation schwächten die wirtschaftliche Dynamik auch bei wichtigen Handelspartnern, was die außenwirtschaftliche Nachfrage spürbar belastete. Hinzu kam ein außergewöhnlich hoher Krankenstand der Erwerbstätigen im vergangenen Jahr, der sich über ein verringertes Arbeitsvolumen auch negativ auf die Wertschöpfung ausgewirkt haben dürfte. Zentraler Grund für die schwache Entwicklung war das Ausbleiben der Erholung beim privaten Konsum. Zwar gab es wie erwartet spürbare Lohnerhöhungen und einen nachlassenden Auftrieb der Verbraucherpreise. Dennoch hat sich das Konsumklima angesichts der allgemeinen Unsicherheitslage u. a. im Zuge der anhaltenden und neuen geopolitischen Konflikte nicht nachhaltig erholt, die Sparquote blieb höher als unterstellt. Die positive Erwartung bei der Entwicklung der Ausrüstungsinvestitionen hat sich dagegen bestätigt. Bei den Bauinvestitionen war sogar von einem noch etwas schlechteren Ergebnis ausgegangen worden, als es sich letztendlich realisierte. Insgesamt fiel damit die Veränderungsrate der Inlandsnachfrage spürbar negativer aus als in der Jahresprojektion 2023 angesetzt. Unterschätzt wurde dagegen die Beschäftigungsentwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Zwar hat sich die schwache wirtschaftliche Dynamik im Jahresverlauf zunehmend bemerkbar gemacht. Dennoch wurde bei der Erwerbstätigkeit mit 45,9 Mio. Personen ein historischer Höchststand erreicht und die Einschätzung aus der Jahresprojektion 2023 deutlich übertroffen. Die Arbeitslosigkeit ist gleichzeitig jedoch ebenfalls stärker angestiegen als vor einem Jahr erwartet, was neben der konjunkturellen Schwäche auch an der Erfassung ukrainischer Geflüchteter in der Grundsicherung lag. Ungeachtet des hohen Beschäftigungsstandes wurde das Arbeitsvolumen durch die im historischen Vergleich sehr hohen Krankenstände im vergangenen Jahr belastet, was sich auch in einer gedämpften Wertschöpfung bemerkbar gemacht haben dürfte. Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich im Jahresverlauf 2023 vor allem infolge der deutlich rückläufigen Energiepreise spürbar abgeschwächt. Lag die Inflationsrate im Januar 2023 im Vorjahresvergleich noch bei 8,7 %, fiel sie im Januar 2024 mit 2,9 % auf den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Im Jahresdurchschnitt 2023 lagen die Verbraucherpreise 5,9 % über dem Vorjahr, die Kerninflation (ohne Energie und Nahrungsmittel) bei 5,1 %, vor allem da der Energiepreisanstieg aus dem Jahr 2022 auf nachgelagerte Wertschöpfungsstufen überwälzt wurde. Die Einkommen privater Haushalte befinden sich weiter im Aufwind. Im Jahr 2023 war es zu einem kräftigen Anstieg der nominalen Effektivlöhne (Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer) von über 6 % gegenüber dem Vorjahr gekommen, der real aber fast vollständig von der hohen Inflationsrate kompensiert wurde. Neben steigenden Tariflöhnen war das kräftige nominale Plus auch auf die Mindestlohnanhebung im Oktober 2022 zurückzuführen. Dabei stiegen die Nominallöhne von Geringverdienenden prozentual am stärksten: Unter den Vollzeitbeschäftigten hatte das Fünftel mit den geringsten Verdiensten (1. Quintil) mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von rund 14 % zum Vorjahreszeitraum die stärksten Verdienststeigerungen. Sie lagen damit deutlich über der Entwicklung der Verbraucherpreise im selben Zeitraum. 2.2 Geschäftsverlauf Die Geschäftsführung hatte für das Geschäftsjahr 2023 erwartet, dass sich die Konjunktur- und Marktentwicklungen nach einem gedämpften Jahresbeginn im Jahresverlauf positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken werden. Der finanzielle Erfolg der Gesellschaft wird wesentlich durch die Anzahl der aktiven Partner, die zu vereinbarten Preisen Leads kaufen und von der Menge der eingestellten Serviceanfragen der Endkunden bestimmt. Beides zusammen ist entscheidend für die Liquidität der Vermittlungsplattform "Aroundhome" und damit auch für die Partner und Kunden. Daher wollte das Management im Jahr 2023 insbesondere in Maßnahmen investieren, welche die Liquidität der Vermittlungsplattform sowie das "Matching" von Kunde und Partner verbessern. Für 2023 erwartete die Gesellschaft rund 7 % weniger Serviceanfragen der Endkunden und auf der Partnerseite insgesamt stabile Leadpreise, eine höhere "Matching"-Quote und mehr aktive Partner, die Leads nachfragen. Die Verbesserung der operativen Kennzahlen im "Matching" und auf der Partnerseite war die Grundlage für das geplante leichte Umsatzwachstum von 1 % im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde bei rückläufigen Kosten für bezogene Leistungen mit einem deutlich höheren Deckungsbeitrag (Umsatzerlöse abzgl. bezogener Leistungen) im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 gerechnet. Bei steigenden Personalkosten und rückläufigen Sachkosten erwartete die Gesellschaft für 2023 ein gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessertes operatives Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Vor dem Hintergrund der unter 2.1 beschriebenen gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, die für das Gesamtjahr 2023 in einer Rezession mündeten, konnte sich insbesondere das deutlich verbesserte operative Betriebsergebnis nicht realisieren lassen. Da sich aber andere relevante Kennzahlen zum Teil deutlich besser als erwartet entwickelt haben und sich im 2. Halbjahr 2023 die wirtschaftliche Situation insgesamt wieder positiver entwickelt hat, ist das Management der Gesellschaft insgesamt zufrieden mit der Geschäftsentwicklung und erwartet für das Geschäftsjahr 2024 eine deutliche Verbesserung der relevanten finanziellen Geschäftszahlen. Der Umsatz konnte gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um T€ 1.127 oder 3 % auf 45.134 gesteigert werden. Hier konnten wir insbesondere im 2. Halbjahr 2023 mit T€ T€23.194 gegenüber 18.945 im 2. Halbjahr 2022 eine deutliche Steigerung von 22 % erzielen. Das stark eingetrübte private Konsumklima führte zu einer geringeren Nachfrage auf Konsumentenseite. Auch die im Laufe des Jahres 2023 weggefallene bzw. reduzierte Förderung der Bundesregierung für energieeffiziente Heizlösungen und Solaranlagen führten zu einer spürbaren Reduzierung der Konsumentennachfrage in diesen Teilmärkten. Als Resultat mussten deutlich höhere Preise im Performancemarketing für generierte Serviceanfragen gezahlt werden, die zu einer Erhöhung des Aufwands für bezogene Leistungen um 2 % auf T€ 26.698 geführt haben trotz eines deutlich stärkeren Rückgangs bei den Serviceanfragen von -24 % gegenüber dem Vorjahr. Der stärkere Umsatzanstieg führte trotz steigender Marketingaufwände zu einer leicht steigenden Rohertragsmarge von 40,8 % (Vorjahr: 40,5 %). Der Rohertrag stieg um 4 % auf T€ 18.436 (Vorjahr: T€ 17.835). Aufgrund von Personalaufbau im vergleichsweise teuren Produkt-/ IT-Bereich und generellen Gehaltssteigerungen, stiegen die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr auf T€ 16.561 und lagen damit rund 5 % über den Vorjahresaufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden wie geplant deutlich (-8 %) auf T€ 8.542 reduziert. Da sich auf der anderen Seite aber auch die sonstigen betrieblichen Erträge durch einmalige Effekte im Vorjahr, aufgrund von einmaligen Erträgen aus der Auflösung der Drohverlustrückstellung und der Auflösung einer Wertberichtung auf eine Forderung gegen verbundene Unternehmen, um 40 % reduziert haben, hat sich das operative Gesamtergebnis vor Zinsen und Steuern leicht von T€ -5.388 auf T€ -5.578 verschlechtert. Nach Berücksichtigung von Zinsen und Steuern ist im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag von T€ 6.789 (Vorjahr: T€ 5.773) erzielt worden. Die Bilanz weist zum Stichtag 31. Dezember 2023 einen nicht gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 24.539 (Vorjahr: T€ 17.750) auf. 2.3 Geschäftslage 2.3.1 Ertragslage Die Umsätze in Höhe von T€ 45.134 (Vorjahr: T€ 44.006) wurden im Berichtsjahr zu 84,0 % (im Vorjahr zu 84,0 %) aus den Kernprodukten der Gesellschaft rund ums Haus erzielt (Segmente "Home Invest" und "Real Estate"). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen von T€ 26.698 (Vorjahr: T€ 26.172) bestehen ausschließlich aus Traffic-Kosten, welche die Akquise von Kaufinteressenten gewährleisten. Der Deckungsbeitrag als Ergebnis aus Umsatz abzüglich bezogener Leistungen betrug im Jahr 2023 T€ 18.436 (Vorjahr: T€ 17.835) und die Deckungsbeitragsmarge erhöhte sich von 40,5 % im Vorjahr auf 40,8 %. Die Personalaufwendungen in Höhe von T€ 16.561 (Vorjahr: T€ 15.754) sind durch allgemeine Gehaltsanpassungen leicht gestiegen. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 8.542 (Vorjahr: T€ 9.251) sind besonders die Aufwendungen für Miet- und dazugehörige Nebenkosten von T€ 4.044 (Vorjahr: T€ 4.059) zu erwähnen, die ca. 47,3 % (Vorjahr: 43,9 %) der Kosten darstellen. Für erwartete Verluste aus Untervermietung waren zum Stichtag T€ 2.122 (Vorjahr: T€ 2.179) zurückgestellt. Der Aufwand für Forderungsverluste betrug im abgelaufen Geschäftsjahr T€ 1.458 (Vorjahr: T€ 699). 2.3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 mit T€ 29.604 liegt über Vorjahresniveau (Vorjahr: T€ 21.204) insbesondere aufgrund der Erhöhung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages. Dieser machte eine Darlehensaufnahme in 2023 bei der NCG NUCOM GROUP SE notwendig. Die langfristigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 48 auf T€ 900 vermindert, was insbesondere auf die planmäßige Abschreibung der im Jahr 2017 angeschafften Einrichtungsgegenstände der Unternehmenszentrale zurückzuführen ist. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände haben sich um T€ 1.660 auf T€ 4.165 erhöht. Dies resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der Forderungen aus dem Cash-Pool gegenüber der Cash-Pool-Führerin. Die Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich insgesamt um T€ 9 auf T€ 254 (Vorjahr: T€ 245). Die Erhöhung der Passivseite der Bilanz um T€ 8.400 (Vorjahr: T€ 12.342) ist insbesondere geprägt von dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 7.664), davon aus der zusätzlichen Inanspruchnahme eines Darlehens der NCG NUCOM GROUP SE (T€ 12.000) und dementgegen gesetzt die Reduzierung der Verbindlichkeit aus dem Cash-Pool (-T€ 4.780). Auch haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 2.289 auf T€ 3.445 und die sonstigen Verbindlichkeiten (ohne Sonderposten für Investitionszulagen) um T€ 217 auf T€ 526 (Vorjahr: T€ 309) erhöht. Auf der Passivseite sind die sonstigen Rückstellungen um T€ 1.589 auf T€ 5.184 (Vorjahr: T€ 6.773) gesunken. Die wesentlichen Treiber sind hier die Rückstellung für bezogene Leistungen inkl. Marketing- & Call- Center-Leistungen um -T€ 1.645 auf T€ 1.307. Gegenläufig wirkt hier der Anstieg der Rückstellungen für Restrukturierung (+T€ 198). 2.3.3 Finanzlage Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist es, die Liquidität der Gesellschaft jederzeit zu sichern, die Risiken im Bereich der Finanzierung zu kontrollieren und das Cash-Management zu optimieren. Die Gesellschaft setzt dazu eine rollierende, mehrmonatige Liquiditätsplanung ein. Die be Around war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 2.3.3.1 Kapitalstruktur Neben dem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 24.539 (Vorjahr: T€ 17.750) wird in der Bilanz ein kurzfristiges Fremdkapital von T€ 4.611 (Vorjahr: T€ 10.260) ausgewiesen. Das langfristige Fremdkapital belief sich im Berichtszeitraum auf T€ 21.546 (Vorjahr: T€ 9.714) und besteht im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen von T€ 18.584 (Vorjahr: T€ 6.584), der Drohverlustrückstellung aus Untervermietung von T€ 2.122 (Vorjahr: T€ 2.179) und aus der Rückstellung für Rückbauverpflichtung von T€ 373 (Vorjahr: T€ 318). 2.3.3.2 Investitionen Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum in notwendiges Anlagevermögen in Höhe von T€ 190 (Vorjahr: T€ 128) investiert. Die wesentlichen Investitionen im Jahr 2023 erfolgten im Rahmen der Ausstattung neuer Arbeitsplätze bzw. von Ersatzbeschaffungen. Die Zugänge im Anlagevermögen entfallen insbesondere auf Hardware und Softwarelizenzen. 2.3.3.3 Liquidität Aufgaben und Ziele des in der Gesellschaft etablierten Finanzmanagements sind die Sicherstellung der Liquidität, um jederzeit den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können und die finanziellen Risiken zu minimieren. Die be Around finanzierte sich im Jahr 2023 überwiegend aus den Umsätzen und einer konzerninternen Fremdfinanzierung zur Liquiditätsüberbrückung. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -T€ 291 wurde bestimmt von den Investitionen ins Anlagevermögen und durch den Verkauf von Anlagevermögen. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit von T€ 6.205 wurde durch weitere Inanspruchnahme der Darlehenslinie beeinflusst. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit verschlechterte sich auf T€ -5.922. Die Gesellschaft konnte die Ertragslage und die operativen Cash-Flows im Berichtsjahr nicht verbessern. Im Geschäftsjahr ergab sich ein Verlust, durch den der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag auf T€ 24.539 (Vorjahr: T€ 17.750) anstieg. Der Jahresabschluss wurde trotz des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags und einer angespannten Liquiditätssituation gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass trotz einer verbesserten Ertragslage der Gesellschaft weiterer Finanzierungsbedarf besteht. Dieser resultiert insbesondere aus jährlichen Zinszahlungen für bereits in Anspruch genommene Darlehenslinien. Vor diesem Hintergrund geht die Geschäftsführung auch für das Geschäftsjahr 2025 davon aus, dass weiterer Finanzierungsbedarf entstehen wird. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit ist die Gesellschaft daher im Prognosezeitraum von der finanziellen Unterstützung der NCG NUCOM GROUP SE, Unterföhring, abhängig, welche den kurzfristigen Finanzierungsbedarf der Gesellschaft über das Cash-Pooling deckt. Des Weiteren hat die NCG NUCOM GROUP SE Finanzierungen in Höhe von Mio. € 29,4 in Form von zwei Darlehenslinien am 28. März 2023 und 12. Juli 2023 gewährt und per 18. Oktober 2024 bis 31. Dezember 2025 verlängert. Die NCG NUCOM GROUP SE ist zur Bedienung ihrer bereits bestehenden Darlehenszusagen an Tochterunternehmen ihrerseits auf die Inanspruchnahme eines bestehenden Darlehensvertrags mit der ProSiebenSat.1 Media SE, Unterföhring, angewiesen. Die NCG NUCOM GROUP SE kann eine sofortige Rückzahlung verlangen, wenn sie nicht mehr mittel- oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmen und der Kapitalanteile an der Darlehensnehmerin hält. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses liegen seitens des ProSiebenSat.1-Konzerns keine Hinweise auf eine Veräußerungsabsicht der Gesellschaft im Prognosezeitraum vor. Die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft ist somit von der finanziellen Unterstützung durch die NCG NUCOM GROUP SE abhängig. Dies stellt ein bestandsgefährdendes Risiko dar. Der Fortbestand ist aufgrund der Ertrags- und Liquiditätsprognose der Gesellschaft und durch die finanzielle Unterstützung der NCG NUCOM GROUP SE überwiegend wahrscheinlich. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche Steuerungsgröße zur Messung des Erfolgs der Strategieumsetzungen von be Around sind weiterhin der Umsatz und der Deckungsbeitrag nach einzelnen Produkten. Der Deckungsbeitrag zeigt wie viel des Umsatzes nach Abzug der Marketingkosten als eigene Wertschöpfung erreicht wurde. Bei Umsätzen von T€ 45.134 (Vorjahr: T€ 44.006) wurde ein Deckungsbeitrag von T€ 18.436 (Vorjahr: T€ 17.835) erzielt. Die darin enthaltenen Aufwendungen für bezogene Leistungen von T€ 26.698 (Vorjahr: T€ 26.172) bestehen ausschließlich aus Marketingaufwendungen, die den Einkauf der Kaufinteressenten gewährleisten. Weitere Informationen zur Entwicklung des Umsatzes finden sich unter dem Punkt 2.3.1 (Ertragslage). Die Geschäftsführung ist mit den erreichten operativen und finanziellen Kennzahlen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt zufrieden, da sich insbesondere im zweiten Halbjahr deutliche Verbesserungen gezeigt haben. Auch die Gesamtkosten konnten insgesamt reduziert werden, so dass sich für das Geschäftsjahr 2024 eine verbesserte Ausgangssituation ergibt. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die be Around die Umsatzerlöse stabilisieren und im zweiten Halbjahr sogar wieder ausbauen konnte. Dies zeigt auch die erhöhte Deckungsbeitragsmarge von 40,8 % (Vorjahr: 40,5 %). Die be Around war in der Vergangenheit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1. Prognosebericht Die be Around konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr das geplante leichte Umsatzwachstum erreichen. Die Geschäftsführung erwartete für das Geschäftsjahr 2023 aufgrund einer Verbesserung der operativen Kennzahlen im "Matching" und auf der Partnerseite ein leichtes Umsatzwachstum von 1 % gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz des Kalenderjahres 2023 liegt mit Mio.€ 45,1 um 3 % über dem Wert des Vorjahres. Zu Beginn des Jahres 2024 befand sich die deutsche Volkswirtschaft weiterhin in einem schwierigen Fahrwasser. Laut der Herbstprognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,5 Prozentpunkte deutlich nach unten. Grund für die Schwächephase sind die strukturellen Folgen und die konjunkturellen Effekte wie die anhaltend schwache Nachfrage im In- und Ausland, aber auch die weiterhin restriktive Geldpolitik. Insgesamt zeigt sich, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland weiter unter erheblichem Druck steht. Erst für Anfang 2025 wird von einer Erholung der Konjunktur ausgegangen. Die Geschäftsjahresplanung stellt wie üblich die unter den gegebenen Rahmenbedingungen wahrscheinlichste Entwicklung von "Aroundhome" dar. Die Prognoseunsicherheit bleibt allerdings angesichts der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hoch. Eine ungünstigere Entwicklung insbesondere auf der Endkundenseite würde sich vor dem Hintergrund mittelbarer Folgen der andauernden russischen Aggression gegen die Ukraine, der weiterhin hohen (Leit-)Zinsen, der relativ schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, aber auch zunehmender struktureller Herausforderungen ergeben. Auf der anderen Seite ist auch eine etwas günstigere Entwicklung vorstellbar, wenn sich die Inflation und damit der Zinsdruck weiter stabilisiert bzw. reduziert, sich die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte wieder deutlich positiver entwickeln oder die geopolitischen Unsicherheiten nachlassen würden. Auf der Partnerseite wollen wir den allgemeinen Preisanstieg für weitere eigene Preissteigerungen nutzen. Wir konnten im abgelaufenen Jahr durch eine transparente Preiskommunikation gegenüber unseren Partnerfirmen deutliche Preissteigerungen durchsetzen. Negativen Einfluss auf unser Geschäft insbesondere auf der Partnerseite hatten auch im Jahr 2024 der anhaltende Fachkräftemangel und das gestiegene Insolvenzrisiko. Der finanzielle Erfolg der Gesellschaft wird wesentlich durch die Anzahl der aktiven Partner, die zu vereinbarten Preisen Leads kaufen und von der Menge der eingestellten Serviceanfragen der Endkunden bestimmt. Beides zusammen ist entscheidend für die Liquidität der Vermittlungsplattform "Around-home" und damit auch für die Partner und Kunden. Daher wird die Gesellschaft im Jahr 2024 insbesondere in Maßnahmen investieren, welche die Liquidität der Vermittlungsplattform sowie das "Matching" von Kunde und Partner verbessern. Für 2024 erwartet die Gesellschaft sogar mehr (+22 %) Serviceanfragen der Endkunden und auf der Partnerseite im Jahresdurchschnitt deutliche höhere (+22 %) Leadpreise, eine geringere "Matching"-Quote (Ergebnis eines veränderten Produktmixes). Die Verbesserung der operativen Kennzahlen insbesondere die deutliche Preissteigerung für Leads ist die Grundlage für das geplante Umsatzwachstum von 19 % im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2024 wird bei unterproportional steigenden Kosten für bezogene Leistungen mit einem deutlich höheren Deckungsbeitrag im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 gerechnet. Bei steigenden Personalkosten und leicht rückläufigen Sachkosten erwartet die Gesellschaft für 2024 ein gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessertes operatives Betriebsergebnis. Auch im Geschäftsjahr 2025 wird erwartet, dass die Liquidität der Vermittlungsplattform weiter ausgebaut und somit die Anzahl der verkauften Leads weiter gesteigert werden kann. Gleichzeitig wird auch für 2025 im Jahresdurchschnitt von einer weiteren Steigerung der Leadpreise ausgegangen. Durch diese Verbesserungen der operativen Kennzahlen wird nicht nur ein leichtes Umsatzwachstum in 2025 erwartet, sondern auch eine weitere überproportionale Steigerung des operativen Ergebnisses. Die skizzierte Entwicklung unterliegt verschiedenen Chancen und Risiken, die in den Abschnitten Risikobzw. Chancenbericht detailliert erläutert werden. 3.2 Risikobericht Die Gesellschaft ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die mit dem unternehmerischen Handeln der Gesellschaft verbunden sind oder sich aus externen Einflüssen ergeben. Um unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und aktiv zu steuern, werden Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt, die in einem Risiko- und Chancenmanagementsystem gebündelt sind. Hierzu wurde ein Compliance- & Risk-Officer benannt. Eine Verrechnung von Risiken und Chancen erfolgt nicht. Mit dem Risikomanagementsystem sollen wesentliche, den Erfolg des Unternehmens gefährdende Risiken systematisch und kontinuierlich identifiziert, bewertet, gesteuert, überwacht und dokumentiert werden, um die Erreichung der Unternehmensziele zu unterstützen und das Risikobewusstsein im Unternehmen zu erhöhen. Die Beurteilung der Risikosituation des Unternehmens ist fester Tagesordnungspunkt in den für die Unternehmenssteuerung maßgeblichen Regelterminen, u.a. Sitzungen mit dem Mehrheitsgesellschafter, Gesellschafterversammlungen und Sitzungen der Geschäftsführung. Die Feststellungen zu der Risikosituation werden protokolliert und im Falle von Veränderungen in den Risikobericht aufgenommen. Maßnahmen werden, sofern notwendig, unmittelbar umgesetzt. Bei be Around ist jeder einzelne Mitarbeiter aufgefordert, aktiv potenzielle Schäden vom Unternehmen abzuwenden. Er soll alle Risiken in seinem Verantwortungsbereich unverzüglich beseitigen und bei Hinweisen auf existierende oder entstehende Risiken umgehend die verantwortlichen Ansprechpartner informieren. Das Risikomanagementsystem ist in das Risikomanagementsystem der ProSiebenSat.1 Gruppe eingebettet. 3.2.1 Markt und Wettbewerbsumfeld Die COVID-19-Situation hat die Digitalisierung weiter beschleunigt und auch den Wettbewerb im Online- Marketing deutlich belebt. Die Bedeutung des digitalen Marketings stieg in der COVID-19-Pandemie in vielen Kategorien. Einige unserer Partner konnten z.B. Küchen in Lockdownphasen de facto nur online verkaufen. Die Gesellschaft sieht sich im Ergebnis und im Vergleich zum Wettbewerb aber gut im Markt positioniert. Prognosen sind per se mit Unsicherheiten behaftet, derzeit sind sie jedoch besonders hoch. So könnte sich die Konjunkturerholung einerseits weiter verzögern, andererseits aber auch deutlich dynamischer erfolgen. Die Entwicklung in Bezug auf geopolitische Krisen kann zudem schwer eingeschätzt werden, kann aber zu zusätzlichen makroökonomischen Unsicherheiten führen, die auch die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland belasten könnte. 3.2.2 Risiko Partner Die Konjunktur in den Anbieterbranchen beeinflusst die Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Die wirtschaftlichen Belastungen durch den Angriffskrieg Russlands und die weiterhin hohen (Leit-)Zinsen können zu einem Rückgang der Konsumentennachfrage führen und erhöhte Insolvenzen seitens der Partner nach sich ziehen. Risikominimierend wirkt hier jedoch die breite Basis an Anbietern. Die Risikosituation wird durch kontinuierliche Optimierung der internen Finanzprozesse (Bonitätsprüfung, Zahlung durch Vorkasse) laufend verbessert. 3.2.3 Risiko Lieferanten Die Lieferanten im Lead-Generation-Markt sind Suchmaschinen und sonstige Online-Werbevermarkter. Diese liefern den Lead-Generation-Unternehmen die potenziellen Kaufinteressenten. Veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen oder Strategien der Lieferanten können Folgen für die Geschäftsprozesse haben. Die be Around begegnet diesen Risiken durch Marktmonitoring, guten und langjährigen Geschäftsbeziehungen, Synergien mit der ProSiebenSat.1-Gruppe in Vertragsverhandlungen und regelmäßigen Informationsaustausch. 3.2.4 Finanzwirtschaftliche Risiken und Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Die Liquiditätssituation der Gesellschaft hat sich aufgrund der negativen Ergebnisse und Cash-Flows im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter verschlechtert. Zu den im Unternehmen eingesetzten Finanzinstrumenten zählen vor allem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehen bei verbundenen Unternehmen (inkl. eines Cash-Pool-Agreements). Derivate werden nicht eingesetzt. Der Hauptzweck dieser Finanzinstrumente ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Es wird kein Handel mit Finanzinstrumenten betrieben. Die be Around ist im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Ausfallrisiken, Liquiditätsrisiken sowie in geringem Umfang Währungsrisiken ausgesetzt. Der Anteil des Fremdwährungsgeschäfts bei der be Around in der Schweiz ist im Vergleich zum Gesamtumsatz jedoch gering, so dass die finanziellen Auswirkungen als unwesentlich betrachtet werden können. Die Liquidität wird durch eine monatlich aktualisierte Vorschaurechnung und Abstimmung mit dem Mehrheitsgesellschafter abgestimmt, die das kurzfristige Umsetzen von liquiditätsverbessernden Maßnahmen ermöglicht. Hinsichtlich bestandsgefährdender Risiken wird auf die Ausführungen in Abschnitt 2.3.3.3 (Liquidität) verwiesen. Soweit bei bestimmten Forderungen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende risikoreduzierende Wertberichtigungen vorgenommen. Das betrifft im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die be Around über ein Debitorenmanagement und ein wirksames Mahnwesen. In bestimmten Fällen werden nach unternehmensindividueller Festlegung offene Forderungen mit erhöhtem Ausfallrisiko zur Bearbeitung an Inkassounternehmen bzw. an Rechtsanwälte übergeben. Vereinzelte Währungsdifferenzen durch unterschiedliche Valuten werden durch die be Around auf entsprechenden Währungskonten angelegt. 3.2.5 Rechtliche Risiken Für die be Around resultieren die rechtlichen Risiken aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Um diesen Risiken vollumfänglich begegnen zu können verfügt die be Around über eine Rechts-, Compliance- und Datenschutzabteilung. Rechtliche Risiken können sich aus Klagen und Ansprüchen gegen die be Around z.B. im Bereich des Datenschutzes ergeben. Durch den verantwortungsbewussten Umgang insbesondere mit personenbezogenen Daten und eigens dafür konzipierte Systeme zur Wahrung von Betroffenenrechten minimiert die be Around rechtliche Risiken. Ein externer Datenschutzbeauftragter ist zur Wahrung der rechtlichen Vorschriften für das Unternehmen tätig. Darüber hinaus ist die be Around in das Reporting- System der ProSiebenSat1-Gruppe eingebunden und ist somit in der Lage schnell und flexibel auf rechtliche Risiken zu reagieren. Wenn Vertragspartner Ansprüche gegen die be Around erheben, werden die einzelnen Ansprüche sorgfältig von der Rechtsabteilung und der Finanzbuchhaltung geprüft, bewertet und Rückstellungen gebildet, sofern Zahlungsverpflichtungen als wahrscheinlich angesehen werden und die Höhe zuverlässig geschätzt werden kann. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen eng mit Fachanwälten zusammen. 3.2.6 IT-Risiken Die IT-gestützten Geschäftsprozesse sind Risiken der Informationssicherheit ausgesetzt. Aus menschlichen Fehlern, organisatorischen oder technischen Verfahren und/oder Sicherheitslücken bei der Informationsverarbeitung können Risiken entstehen, die die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Informationen gefährden. Daher überprüft die be Around permanent die Informationstechnologien und aktualisiert die Systeme bei Bedarf. Die IT-gestützte Integration der Geschäftsprozesse setzt voraus, dass die mit ihr verbundenen Risiken für die be Around und für die Geschäftspartner minimiert sind. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die be Around umfangreiche Maßnahmen getroffen, um das Informationssicherheitsmanagement und die eingesetzten Sicherheitstechnologien weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit Experten soll sichergestellt werden, dass in der Informationsverarbeitung personenbezogene Daten nur gemäß den Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes verarbeitet werden. Alle diese Maßnahmen werden es weiterhin ermöglichen, die Geschäftsinformationen der Gesellschaft sowie die Privatsphäre der Geschäftspartner und Mitarbeiter zu schützen und angemessen auf mögliche neue Risiken zu reagieren. 3.2.7 Geopolitische Krisen Auch geopolitische Spannungen stellen Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Allen voran ist der Krieg in der Ukraine zu nennen. Es ist nicht abzuschätzen, wie er sich weiterentwickelt und wie sich die Folgen des Krieges auf die Weltwirtschaft auswirken. Außerdem ist nicht absehbar, wie sich die Präsidentschaftswahl in den USA auf die aktuelle Weltpolitik auswirken wird. Es besteht das Risiko, dass die Auswirkungen auf die globale Konjunktur erheblich sind. Dies könnte auch die Geschäfte der Gesellschaft negativ beeinflussen. 3.2.8 Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Die Geschäftsführung trägt die Gesamtverantwortung für ein effektives Risiko-Chancen-Management. Insgesamt hat sich das Chance-Risiko-Profil der be Around gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. In der Gesamtbetrachtung sieht die Geschäftsführung derzeit keine Risiken, die einzeln oder zusammen mit anderen Risiken zu einer signifikanten und dauerhaften Beeinträchtigung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft führen könnten. Hinsichtlich bestandsgefährdender Risiken wird auf die Ausführungen in Abschnitt 2.3.3.3 (Liquidität) verwiesen. Die Gesellschaft bewertet die Gesamtrisikolage für das Unternehmen als beherrschbar. 3.3 Chancenbericht Neben den oben beschriebenen Risiken bietet das aktuelle Unternehmensumfeld der be Around Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Geschäftsführung hat im abgelaufenen Geschäftsjahr quantitative und qualitative Analysen der relevanten Märkte durchgeführt die Grundlage sowohl der kurz-, mittelfristigen- und langfristigen Geschäftsentwicklung als auch der Finanzplanung geworden sind. Im Einzelnen bestehen folgende Chancen: 3.3.1 Positionierung am Markt Der Gesellschaft ist es gelungen, sich in den vergangenen Jahren in Deutschland erfolgreich im Bereich Lead-Generation für Investitionsgüter zu etablieren. Sie profitiert dabei von zwei großen Trends: Erstens findet eine Verschiebung der Marketing-Budgets von offline zu online statt. Zweitens bewegt sich das Marketing in Richtung performance-orientierter Werbung, bei der der Erfolg der Werbemaßnahmen direkt messbar ist. 3.3.2 Innovationsfähigkeit Die be Around hat sich auf das Zusammenbringen von privaten Kaufinteressenten und Dienstleistern bzw. Händlern von beratungsintensiven, hochpreisigen Produkten spezialisiert. Die Geschäftsführung prüft laufend weitere Optimierungs- und Diversifizierungsmöglichkeiten des Geschäftsmodells. 3.3.3 Chancenbeurteilung Das Management der be Around arbeitet daran, Chancen und Opportunitäten zur Umsatzsteigerung und zur Verbesserung des operativen Ergebnisses zu erkennen und zu nutzen. In der Gesamtbetrachtung hat die be Around insbesondere aufgrund der noch geringen Penetration in einem zukünftigen Wachstumsmarkt zahlreiche Chancen durch eine schnellere Durchdringung dieses Marktes. Weitere Chancen können sich aus der Etablierung neuer Erlösquellen und verstärkten Vermarktungsaktivitäten rund um die Marke "Aroundhome" ergeben. Die be Around ist aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt gut aufgestellt für das systematische Erkennen und Nutzen von Chancen, die aus wesentlichen Trends in ihren Märkten resultieren.
Berlin, den 12. Dezember 2024 be Around GmbH Thomas Bruns Dagmar Faltis Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang 2023be Around GmbHBerlinHandelsregister Amtsgericht Berlin Charlottenburg, HRB 114881 BA. ALLGEMEINES Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Jahresabschlüsse gemäß §§ 242 bis 256a HGB sowie den Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften nach §§ 264 bis 288 HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. BILANZIERUNGS- und BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Der Jahresabschluss wurde trotz des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags in Höhe von T€ 24.539 (Vorjahr: T€ 17.750) gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass trotz einer verbesserten Ertragslage der Gesellschaft weiterer Finanzierungsbedarf besteht. Dieser resultiert insbesondere aus jährlichen Zinszahlungen für bereits in Anspruch genommenen Darlehenslinien. Vor diesem Hintergrund geht die Geschäftsführung auch für das Geschäftsjahr 2025 davon aus, dass weiterer Finanzierungsbedarf entstehen wird. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit ist die Gesellschaft daher im Prognosezeitraum von der finanziellen Unterstützung der NCG NUCOM GROUP SE, Unterföhring, abhängig, welche den kurzfristigen Finanzierungsbedarf der Gesellschaft über das Cash-Pooling deckt. Des Weiteren hat die NCG NUCOM GROUP SE Finanzierungen in Höhe von Mio. € 29,4 in Form von zwei Darlehenslinien am 28. März 2023 und 12. Juli 2023 gewährt und per 18. Oktober 2024 bis 31. Dezember 2025 verlängert. Die NCG NUCOM GROUP SE ist zur Bedienung ihrer bereits bestehenden Darlehenszusagen an Tochterunternehmen ihrerseits auf die Inanspruchnahme eines bestehenden Darlehensvertrags mit der ProSiebenSat.1 Media SE, Unterföhring, angewiesen. Die NCG NUCOM GROUP SE kann eine sofortige Rückzahlung verlangen, wenn sie nicht mehr mittel- oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmen und der Kapitalanteile an der Darlehensnehmerin hält. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses liegen seitens des ProSiebenSat.1-Konzerns keine Hinweise auf eine Veräußerungsabsicht der Gesellschaft im Prognosezeitraum vor. Die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft ist somit von der finanziellen Unterstützung durch die NCG NUCOM GROUP SE abhängig. Dies stellt ein bestandsgefährdendes Risiko dar. Der Fortbestand ist aufgrund der Ertrags- und Liquiditätsprognose der Gesellschaft und durch die finanzielle Unterstützung der NCG NUCOM GROUP SE überwiegend wahrscheinlich. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Wirtschaftsgüter wurde nach HGB nicht ausgeübt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert und nach der Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear über die Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter ab einem Wert von € 250,00 bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Soweit Zuschüsse zum Anlagevermögen gewährt wurden, werden diese von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Auf alle zweifelhaften Forderungen werden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Forderungen, die auf fremde Währung lauten, wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Liquide Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsposten wurden Ausgaben vor dem Stichtag erfasst, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Von den 2017 durchgeführten Umbaumaßnahmen in den neuen Geschäftsräumen im Auftrag und im wirtschaftlichen Eigentum der be Around GmbH von insgesamt T€ 6.587 (netto) wurden vom Vermieter T€ 5.698 (netto) im selben Jahr gefördert. Die Gesellschaft hat für die Bilanzierung das Wahlrecht ausgeübt, den Baukostenzuschuss von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzusetzen (§ 255 Abs. 1 S. 2 HGB) und aktivierte den nichtgeförderten Anteil von T€ 889 im Anlagevermögen als Mietereinbauten. Durch nachträgliche Anschaffungskosten 2018 und 2019 stiegen die Anschaffungs- und Herstellungskosten des nicht geförderten Anteils auf T€ 919 an (Buchwert am Bilanzstichtag: T€ 355, Vorjahr: T€ 444). Der nach den Vertragsregelungen die Anschaffungs- und Herstellungskosten übersteigende Zuschuss wird in den sonstigen Verbindlichkeiten bilanziert und beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 442 (Vorjahr: T€ 550). Es erfolgt eine lineare Auflösung über den Mietzeitraum von zehn Jahren. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Beträgt ihre Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden die Rückstellungen nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB angesetzt. B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen befinden sich wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 1.703 (Vorjahr: T€ 1) und resultieren im Wesentlichen aus dem seit Oktober 2019 bestehenden Konzern-Cashpool-Vertrag mit der NCG NUCOM GROUP SE, Unterföhring, der zum Bilanzstichtag eine Forderung in Höhe von T€ 1.702 (Vorjahr: Verbindlichkeit iHv T€ -4.780) ausweist und auf unbestimmte Zeit abgeschlossen wurde. Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen T€ 63 (Vorjahr: T€ 240) und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind zudem Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von T€ 20 (Vorjahr: T€ 61) enthalten, davon betreffen T€ 12 Vorsteuern, die erst im Folgejahr abziehbar sind (Vorjahr: T€ 0). Die liquiden Mittel betragen € 20,42 (Vorjahr: T€ 9). Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt T€ 40. Die Kapitalrücklage beträgt T€ 31.543 analog zum Vorjahr. Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 24.539 (Vorjahr: T€ 17.750) aus. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass der Fortbestand auf Grund der Ertrags- und Liquiditätsprognose überwiegend wahrscheinlich ist. Die Zusammensetzung der Rückstellungen ergibt sich aus dem nachstehenden Rückstellungsspiegel und resultiert im Wesentlichen aus der Rückstellung für drohende Verluste aus dem Mietverhältnis:
Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitsspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in erster Linie Darlehen gegenüber der NCG NUCOM GROUP SE, Unterföhring. Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen und steuerlichen Verlustvorträgen. Die Bewertung erfolgte mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen von insgesamt 30,2 %.
Auf eine Aktivierung aktiver latenter Steuern wurde im Geschäftsjahr verzichtet, da bei der verfolgten Wachstumsstrategie und den damit verbundenen Aufwendungen sowie der bislang ausstehenden Bestandskraft des Feststellungsbescheides eine planbare Nutzung in dem handelsrechtlich vorgegebenen Zeitraum nicht mit abschließender Sicherheit von der Gesellschaft beurteilt werden konnte. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse in Höhe von T€ 43.803 (Vorjahr: T€ 42.702) wurden mit der Leadgenerierung erzielt, T€ 1.331 (Vorjahr: T€ 1.304) stammen aus der Vermietung und Verpachtung. Geografisch lassen sich die Umsätze wie folgt aufteilen:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind größtenteils periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.207 (Vorjahr: T€ 1.339) enthalten. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für eingekauften Traffic über unterschiedliche Performance-Marketingkanäle. Die Personalaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 16.561 (Vorjahr: T€ 15.754) leicht erhöht. Es wurden Abfindungszahlungen in Höhe von T€ 115 (Vorjahr: T€ 279) geleistet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Mietaufwendungen und dazugehörige Nebenkosten von T€ 4.044 (Vorjahr: T€ 4.059), Aufwendungen für Softwareservices T€ 876 (Vorjahr: T€ 817) und Forderungsverluste von T€ 1.458 (Vorjahr: T€ 699). In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind keine Steueraufwendungen oder -erträge enthalten, welche sich aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") für das Geschäftsjahr ergeben. D. SONSTIGE ANGABEN 1. Geschäftsführung Geschäftsführende der be Around GmbH waren im Berichtsjahr: Moritz Kothe, CEO, Kaufmann, Hamburg (bis 14.07.2023), Thomas Bruns, CFO, Kaufmann, Berlin und Dagmar Faltis, CSO, Kauffrau, Berlin. Die Geschäftsführenden sind gesamtvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 Alt. 2 BGB befreit. 2. Angabe der Organvergütung nach § 285 S. 1 Nr. 9 HGB Die Mitglieder der Geschäftsführung erhielten im Berichtsjahr Bezüge in Höhe von T€ 606 (Vorjahr: T€ 687). Vorschüsse, Kredite oder Haftungsverhältnisse für Organe der Gesellschaft bestehen nicht. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Es bestehen weitere, nicht in der Bilanz ausgewiesene finanzielle Verpflichtungen:
Die Gesamtsumme der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt auf Basis geschlossener Verträge zum 31. Dezember 2023 T€ 16.036 (Vorjahr: T€ 17.996). Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betreffen im Wesentlichen zukünftige Büromieten für angemietete Geschäftsräume mit einer Restlaufzeit bis fünf Jahren. Diese Verpflichtungen sind mit einer Bürgschaft der Commerzbank in Höhe von T€ 1.968 besichert. Die Vertragsabschlüsse über Mieträume und über Leasing für Büro- und Geschäftsausstattung sowie Mitarbeiter-Jobräder dienen der Sicherung der Unternehmensgrundlagen bei gleichzeitiger Finanzierung über die Laufzeit. Haftungsverhältnisse bestehen nicht. 4. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 224 (Vorjahr: 228) Mitarbeitende (ohne Geschäftsführende) beschäftigt, die sich in folgende Gruppen aufteilen lassen:
5. Verwendung des Ergebnisses Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag von € 6.789.090,40 (Vorjahr: € 5.773.163,09) in das kommende Jahr vorzutragen. 6. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ProSiebenSat.1 Media SE (HRB 219439 des Amtsgerichtes München), Unterföhring, einbezogen. Die ProSiebenSat.1 Media SE, Unterföhring, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der ProSiebenSat.1 Media SE, Unterföhring, wird im elektronischen Unternehmensregister bekannt gemacht. 7. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe der Honorare des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese im Anhang des Konzernabschlusses der ProSiebenSat.1 Media SE, Unterföhring, zum 31. Dezember 2023 enthalten sind. 8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Allgemeine marktwirtschaftliche Schwierigkeiten, aufgrund von strukturellen Faktoren und der konjunkturellen Effekte wie die anhaltend schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland, schaffen neue makroökonomische Unsicherheiten und können auch die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und damit auch unser Geschäft belasten. Diese Unsicherheiten sind aktuell jedoch schwer quantifizierbar. Basierend hierauf hat die Gesellschaft keine Unsicherheiten identifiziert, die einen Zweifel an der Unternehmensfortführung begründen würden. Die NCG NUCOM GROUP SE, Unterföhring, hat Finanzierungen in Höhe von insgesamt Mio. € 29,4 in Form von zwei Darlehenslinien am 28. März 2023 und 12. Juli 2023 gewährt und per 18. Oktober 2024 bis 31. Dezember 2025 verlängert. Darüber hinaus gehende weitere Ereignisse mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben nach dem Bilanzstichtag nicht stattgefunden.
Berlin, den 12. Dezember 2024 be Around GmbH Thomas Bruns Dagmar Faltis Anlagenspiegel zum 31.12.2023be Around GmbHBerlin
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die be Around GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der be Around GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der be Around GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt "B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im Anhang und die Angaben im Abschnitt "2.3.3.3 Liquidität" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft die Ertragslage und die operativen Cash-Flows im Berichtsjahr nicht verbessern konnte und einen Verlust erwirtschaftete, wodurch der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag auf EUR 24,5 Mio. (Vorjahr: EUR 17,8 Mio.) anstieg. Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass trotz einer verbesserten Ertragslage der Gesellschaft weiterer Finanzierungsbedarf besteht. Dieser resultiert insbesondere aus jährlichen Zinszahlungen für bereits in Anspruch genommene Darlehenslinien. Vor diesem Hintergrund geht die Geschäftsführung auch für das Geschäftsjahr 2025 davon aus, dass weiterer Finanzierungsbedarf entstehen wird. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit ist die Gesellschaft daher im Prognosezeitraum von der finanziellen Unterstützung der NCG - NUCOM GROUP SE, Unterföhring, abhängig, welche den kurzfristigen Finanzierungsbedarf der Gesellschaft über das Cash-Pooling deckt. Des Weiteren hat die NCG - NUCOM GROUP SE, Unterföhring, Finanzierungen in Höhe von EUR 29,4 Mio. in Form von zwei Darlehenslinien am 28. März 2023 und 12. Juli 2023 gewährt und per 18. Oktober 2024 bis 31. Dezember 2025 verlängert. Die NCG - NUCOM GROUP SE, Unterföhring, ist zur Bedienung ihrer bereits bestehenden Darlehenszusagen an Tochterunternehmen ihrerseits auf die Inanspruchnahme eines bestehenden Darlehensvertrags mit der ProSiebenSat.1 Media SE, Unterföhring, angewiesen. Die NCG - NUCOM GROUP SE, Unterföhrig, kann eine sofortige Rückzahlung verlangen, wenn sie nicht mehr mittel- oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmen und der Kapitalanteile an der Darlehensnehmerin hält. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses liegen seitens des ProSiebenSat.1-Konzerns keine Hinweise auf eine Veräußerungsabsicht der Gesellschaft im Prognosezeitraum vor. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist die Gesellschaft von der finanziellen Unterstützung durch die NCG - NUCOM GROUP SE, Unterföhring, abhängig. Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 13. Dezember 2024 EY
GmabH & Co. KG
Dr. Eisele, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023: Der Jahresabschluss wurde am 30. Januar 2025 festgestellt. |
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