conception Immobilien GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Konstantin Knautz seit 9.8.2022 | Prokura |
Frank-Martin Bub seit 6.10.2008 | Geschäftsführer |
Iric de Caluwé seit 13.10.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 30.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pollrich GmbHSiegenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT zum 31.12.2023Pollrich GmbHSiegenA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die 115-jährige Marke Pollrich und das Traditionsunternehmen Pollrich GmbH ist ein auf schwere, radiale Industrieventilatoren spezialisiertes Fachunternehmen. Maßgeschneiderte Lösungen für den individuellen Bedarf sind von Beginn an Kernkompetenz. Die Fertigung erfolgt auf modernsten Maschinen im eigenen Werk; eine hohe Eigenfertigungsquote sichert große Flexibilität und kompromisslose Qualitätsstandards. Die Projektierung, Auslegung, Entwicklung sowie Konstruktion basiert auf eigenem Prozess-Know-how und wird auf modernen CAD-Systemen erstellt. Die Pollrich Ventilatoren genießen in Fachkreisen einen hervorragenden Ruf. Weltweit tätige Service-Techniker stehen an 365 Tagen pro Jahr für die Wartung, Reparatur, den leistungssteigernden oder energiesparenden Umbau sowie Notdienst zur Verfügung der Kunden. Insgesamt wurden vom Unternehmen über 150.000 Ventilatoren für komplexe Aufgabenstellungen und Anforderungen hergestellt und an namhafte Kunden geliefert. POLLRICH besitzt als schweißtechnischer Betrieb auch die TÜV-Zulassung zur Herstellung von druckabnahmepflichtigen Bauteilen nach AD HP0. Qualität ist für POLLRICH eine Verpflichtung, die ständige Überwachung erfolgt gemäß ISO 9001 sowie seit 2012 auch nach EN1090. POLLRICH verfügt über ein langfristig gewachsenes technisches Know-How und ist zur Lösung komplexester Aufgabenstellungen der Energie- und Umweltbranchen in der Lage. 2. Rechtliche Struktur Die Gesellschaftsanteile der POLLRICH werden zu 100% von der VIGOR Holding GmbH (VIGOR) mit Sitz in Siegen gehalten. Als Geschäftsführer ist Dipl.-Kfm. Frank- Martin Bub bei der POLLRICH GmbH bestellt. Kernpunkt der Tätigkeit ist unverändert die Entwicklung, Konstruktion und Herstellung von Industrieventilatoren. Unter der 118-jährigen Traditionsmarke POLLRICH präsentiert sich die Pollrich GmbH heute als ein auf schwere, radiale Industrieventilatoren sowie den zugehörigen Service spezialisiertes Fachunternehmen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen sinken Das Wirtschaftsministerium rechnet mit einer Rezession und einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 Prozent in diesem Jahr. Hohe Zinsen und Unsicherheiten bei Unternehmen und Haushalten belasten die Wirtschaft. Strukturprobleme, demografischer Wandel und geopolitische Herausforderungen verschärfen die Lage. Die Wirtschaft drängt jedoch auf rasche politische Maßnahmen und Reformen, einschließlich einer möglichen Lockerung der Schuldenbremse, gegen die sich Teile der politischen Entscheider jedoch aussprechen. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtet, dass die deutsche Maschinenbauindustrie vor einem herausfordernden Jahr steht. Trotz eines Anstiegs der Auftragseingänge im August um sieben Prozent weist Olaf Wortmann vom VDMA auf Sondereffekte hin und sieht keine langfristige Trendwende. Laut einer Umfrage bewerten 37 Prozent der Maschinenbauer die Konjunkturlage als schlecht, und 80 Prozent erwarten keine Besserung in den nächsten sechs Monaten. Der VDMA-Fachverband Allgemeine Lufttechnik, zuständig für Hersteller von Ventilatoren, bewertet die aktuelle wirtschaftliche Lage mit zunehmender Vorsicht. Nach einem nominalen Produktionszuwachs von 16 % im ersten Halbjahr 2023 und einem Exportanstieg von knapp 8 % bis September, verzeichnete die Branche in den ersten neun Monaten einen realen Auftragsrückgang von 16 %. Besonders die Auslandsnachfrage schwächte sich ab. Für 2024 wird ein nominaler Umsatzrückgang von 1 % prognostiziert. Diese Entwicklung wird unter anderem auf die schwache Baukonjunktur und hohe Energiepreise zurückgeführt, die Investitionen hemmen. Gleichzeitig besteht eine hohe Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen, wie Wärmepumpen und der Modernisierung von Altanlagen. Für das Jahr 2025 erwartet der VDMA Fachverband Allgemeine Lufttechnik vorsichtige Verbesserungen, allerdings unter bestimmten Rahmenbedingungen:
Die vorsichtigen Prognosen zeigen, dass sich 2025 möglicherweise ein Wendepunkt abzeichnet, allerdings bleibt die Entwicklung stark von externen Faktoren und der globalen wirtschaftlichen Dynamik abhängig. Der Fachverband Allgemeine Lufttechnik betont die Bedeutung der Branche für Effizienzmaßnahmen im Gebäudesektor und in industriellen Anwendungen. Er weist jedoch auf Unsicherheiten durch politische Entwicklungen und deren potenzielle Auswirkungen auf technische Effizienzmaßnahmen hin. Trotz Herausforderungen wie geopolitischen Risiken, Fachkräftemangel und zunehmender Bürokratie sieht die Branche Chancen in Bereichen wie Digitalisierung, Automatisierung und CO 2 -Reduktion. Positive Impulse kommen aus Sektoren wie Rechenzentren, Batterieproduktion, Pharma- und Nahrungsmittelindustrie sowie dem Recycling. Wichtige Treiber für die Entwicklung in der Allgemeinen Lufttechnik sind Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelt-, Klima- und Arbeitsschutz sowie die Digitalisierung. Im Zuge einer fortschreitenden Digitalisierung, steigt auch die Nachfragen nach Produkten unserer Branche. Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Lage in Deutschland angespannt, mit einer schleppenden Erholung und anhaltenden Herausforderungen für die Industrie, insbesondere den Maschinenbau. Die Allgemeine Lufttechnik als Querschnittstechnologie, die in einer Vielzahl von Kundenbranchen zum Einsatz kommt, wird von dieser positiven Entwicklung partizipieren. Sie unterteilt sich in die folgenden fünf Teilbranchen: Klima- und Lüftungstechnik, Kälte- und Wärmepumpentechnik, Luftreinhaltung, Oberflächentechnik (mit Lackiertechnik, Strahltechnik und Industrieller Plasma-Oberflächentechnik) sowie Trocknungstechnik. Der Allgemeinen Lufttechnik kommt eine elementare Bedeutung bei der Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz in der Gebäudetechnik und Prozesstechnik zu. Die deutschen Unternehmen können dazu aufgrund ihrer hohen technologischen Fähigkeiten zukunftsfähige Lösungen entwickeln und anbieten. Insbesondere der Anlagenbau wartet mit hoher Systemkompetenz auf. 2. Geschäftsverlauf POLLRICH hat als ein Maschinenbauunternehmen im Segment der Allgemeinen Lufttechnik, die als Querschnittstechnologie bezeichnet wird, Absatzmärkte in nahezu allen anderen Segmenten des Maschinen- und Anlagenbaus und kann einzelne schwache Marktbereiche mit stärkeren Bereichen ausgleichen. Dies zeigt sich auch im Jahr 2023 deutlich bei POLLRICH: während in der Vergangenheit die Bereiche Stahl und Kraftwerke Grundlage des Wachstums waren, sind es heute Müllverbrennungsanlagen, Papierherstellung und die verfahrenstechnische und chemische Industrie, die den Zuwachs bescheren. POLLRICH konnte die hohen Auftragseingänge des Planniveaus in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erfüllen und sich damit vom Branchenmittel abheben. Die Bedeutung der Branche wird deutlich durch den Anteil der Allgemeinen Lufttechnik am gesamten Maschinen-Welthandel. Mit weltweiten Exporten von mehr als 100 Milliarden Euro nehmen Lufttechnikprodukte einen Anteil von annähernd 10 Prozent am Welthandel des Maschinenbaus von zuletzt über 1.200 Milliarden Euro ein. 3. Lage a. Ertragslage Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich deutlich von -1.239 T€ um 654 T€ auf -585 T€. Der Umsatz konnte um 7,71 % von 35.025 T€ auf 37.725T€ gesteigert werden. Bei der Versorgung bzw. Beschaffung mit Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffen traten im Berichtzeitpunkt zu keinem Zeitpunkt Engpässe auf. Das Fertigungsmaterial und die Halbfertigfabrikate werden bei Pollrich grundsätzlich zeitnah zur Fertigung und auftragsbezogen zugekauft. Zu erwartende Preissteigerungen werden bei der Auftragskalkulation berücksichtigt. Negative Einflüsse aus Preisveränderungen am Markt sind durch diese Vorgehensweise weitestgehend ausgeschlossen. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr von 8.805 T€ um 517 T€ auf 9.322 T€ gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von 6.336 T€ um 174 T€ auf 6.162 T€ gesunken. b. Finanz- und Vermögenslage Das Eigenkapital bestehend aus gezeichnetem Kapital, Rücklagen und Bilanzverlust beträgt zum 31.12.2023 241 T€. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 0,95 %. Die Liquiditätslage der Pollrich war im Berichtszeitraum entspannt; Rechnungen wurden überwiegend unter Skontoausnutzung gezahlt. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 24.773 T€ um 665 T€ = 2,7 % auf 25.438 T€ erhöht. Das Umlaufvermögen der Vorräte ist unter Berücksichtigung der geleisteten Anzahlungen von 5.035 T€ um 1.151 T€ = 22,9 % auf 6.186 T€ gestiegen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich von 16.127 T€ um 1.093 T€ = -6,8 % auf 15.034 T€. Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ab einer Auftragssumme von 10 T€ sind gegen Zahlungsausfall bei R&V versichert, wobei im Schadensfall der Eigenanteil zwischen 10% und 20% liegt. Alle relevanten Vorgänge, die bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes bekannt waren, sind durch entsprechende Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt. C. Bericht über Chancen und Risiken 1. Risikobericht Als Risiken gelten alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen der qualitativen und quantitativen Unternehmensziele, insbesondere auf das Ergebnis, auswirken können. Das Markt- und Absatzrisiko für die von Pollrich konstruierten und gefertigten Spezialprodukte ist generell gering. Insgesamt entwickelt sich der Marktbedarf im Bereich Neuanlageninvestitionen analog zum allgemeinen Konjunkturzyklus. Pollrich trägt durch strikte Einhaltung der hausinternen Qualitätsnormen, der DIN ISO 9001 und der EN1090 Rechnung dafür, dass alle relevanten Prozesse kontrolliert und im vorgesehenen Rahmen ablaufen. Die Zertifizierungen werden regelmäßig aktualisiert - zuletzt im Juni 2024. Weitere spezifische Risiken, welche die zukünftige Entwicklung des Unternehmens gefährden würden, sind zum derzeitigen Kenntnisstand nicht erkennbar. 2. Chancenbericht POLLRICH stützt die eigene positive Einschätzung der zukünftigen Chancen in der Geschäftsentwicklung auf drei wesentliche Aspekte: Erstens qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, wobei auch in 2024 weitere qualifizierte Mitarbeiter für das Unternehmen gewonnen werden konnten. Zweitens der wachsenden Bedeutung des Geschäftsfeld Service, das im Berichtsjahr erneut zulegen konnte. Drittens wird der Aufbau aktiver Vertriebsstrukturen im internationalen Verdrängungswettbewerb eine entscheidende Rolle spielen. Auch hier wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr die Entwicklung weiter vorangetrieben, u.a. mit der erfolgreichen Gründung einer amerikanischen Tochtergesellschaft Pollrich Inc. mit Sitz in Novato, Kalifornien. Für 2025 ist die Gründung einer weiteren Tochtergesellschaft in Indien geplant. Insgesamt ergeben sich für POLLRICH mit der breiten Aufstellung an Produkten, Serviceleistungen und Kundenbranchen vielfältige Chancen, an der weiter positiven Marktentwicklung zu partizipieren. D. Prognosebericht Für das Gesamtjahr 2024 erwarten wir einen Umsatz von 34.000 T€. Auf der Basis der Auftragseingänge und der damit für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 erwarteten Umsätze erwarten wir für 2024 und 2025 ein wiederum deutlich verbessertes Ergebnis. Für die kommenden Jahre wird von weiter steigenden Ergebnissen der Gesellschaft ausgegangen. Auf der Grundlage der in den Vorjahren neu strukturierten nachhaltigen Finanzierung wird durch diese Maßnahmen eine deutliche Vergrößerung der Geschäftsgrundlage und Wettbewerbsfähigkeit erreicht und perspektivisch wieder positive Ergebnisse von der Gesellschaft erzielt werden. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Bankguthaben.
Siegen, den 7. Oktober 2024 POLLRICH GmbH Gez. Dipl.-Kfm. Frank-Martin Bub, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Pollrich GmbH (kurz: "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Siegen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter HRB 1565 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgt unter der Zugrundelegung einer geschätzten Nutzungsdauer von zehn Jahren. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die planmäßigen Abschreibungen nach Maßgabe der jeweiligen steuerlich zulässigen Höchstsätze und unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Selbständig nutzungsfähige bewegliche Anlagegüter werden bei Anschaffungskosten bis zu € 800,00 gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Der in den Vorjahren gebildete Sammelposten wird fortgeführt; der Abgang des Sammelpostens wird nach Ablauf der Abschreibungsdauer unterstellt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten werden unter Einbeziehung der Einzelkosten sowie der aktivierungspflichtigen Gemeinkosten ermittelt. Der Ungängigkeit bzw. Überalterung von Erzeugnissen und Waren wird durch entsprechende Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Gegenstände des Umlaufvermögens, insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen sind mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf den Bestand der inländischen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 0,5 % auf den Bestand der ausländischen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet, die aktivisch vom Forderungsbestand abgesetzt wurde. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die ausgewiesenen Kassenbestände und Bankguthaben sind mit dem Nominalwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die auf der Aktivseite ausgewiesenen Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen dem Nominalwert der vor dem Abschlussstichtag angefallenen Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Eigenkapital Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, um alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften abzudecken. Dabei werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der Abzinsungssatz ergibt sich aus der Rückstellungsabzinsungsverordnung. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Method) angesetzt. Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgt mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre von 1,82 %; die Restlaufzeit wurde hierbei gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit fünfzehn Jahren angesetzt. Der Berechnung liegen ferner ein erwarteter Rententrend von 2,00 % p.a. sowie die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisen-kassamittelkurs umgerechnet. Die Umrechnung erfolgt hierbei grundsätzlich zum Kurs im Entstehungszeitpunkt oder zum ungünstigeren Kurs am Abschlussstichtag. Bei einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz stets mit dem Kurs am Abschlussstichtag. III. Erläuterungen zum Jahresabschluss 2023 1. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 vgl. beigefügte Darstellung. Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 7) sowie sonstige Vermögensgegenstände (T€ 5.678), saldiert mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 173). Rückstellungen für Pensionen Nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB erfolgt die Zuführung zur Rückstellung aufgrund der geänderten Bewertungsvorschriften nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz über den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum von 15 Jahren. Zum Abschlussstichtag betragen die noch nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen T€ 36. Der angabepflichtige Betrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 22. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und beinhalten u.a. Beträge für Gewährleistungen, Urlaubs- und Überstundenguthaben sowie Prämien. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Zur Sicherung der Verbindlichkeiten dient eine Globalzession der Forderungen sowie die Raumsicherungsübereignung der Warenlager. Daneben bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen von außerordentlicher Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Zuführungsbetrag in Höhe von T€ 36 zu den Rückstellungen für Pensionen, der sich aus der geänderten Bewertung der Rückstellungen für Pensionen nach BilMoG und der Verteilung des Mehraufwands über den gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum von 15 Jahren ergibt, verbucht. IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betrugen im Geschäftsjahr 2023 rd. T€ 653. Für die Folgejahre ist mit Beträgen in ähnlicher Größenordnung zu rechnen. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält 70 % der Anteile an der Pollrich Inc., Novato, USA. Der Jahresabschluss des verbundenen Unternehmens für das Geschäftsjahr 2023 lag zum Prüfungszeitpunkt noch nicht vor. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird zum 31. Dezember 2023 in den Konzernabschluss der M4 Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Villingen-Schwenningen einbezogen. Der Konzernabschluss ist über den elektronischen Bundesanzeiger abrufbar. Geschäftsführer Als Geschäftsführer war bzw. ist bestellt:
Organbezüge Auf die Angabe der Bezüge gemäß § 285 Nr. 9 Lit. a HGB wird unter Bezugnahme auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Beschäftigte Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt folgende Mitarbeiter:
Siegen, den 7. Oktober 2024 Pollrich GmbH Gez. Dipl.-Kfm. Frank-Martin Bub, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der Pollrich GmbH, Siegen, haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pollrich GmbH, Siegen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pollrich GmbH, Siegen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pollrich GmbH, Siegen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Villingen-Schwenningen, den 7. Oktober 2024 B
W T Badisch-Württembergische Treuhand GmbH & Co
KG
Gez. Dr. Möhrle, Wirtschaftsprüfer Gez. Dilger, Wirtschaftsprüfer |
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