Berrang und Hofmann Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Paul Johannes Carl Hofmann seit 22.8.2023 | Vorstandsmitglied |
Benedikt Andrew Berrang seit 22.8.2023 | Vorstandsmitglied |
Benjamin Pius Berrang seit 22.8.2023 | Vorstandsmitglied |
Peter Eduard Carl Hofmann seit 22.8.2023 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
B******* B****** | 0.00% |
B******* B****** | 0.00% |
B******* B****** | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Berrang SEMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der Berrang SE, MannheimA. Grundlagen Geschäftsmodell Die Berrang SE ist hauptsächlich im Inland und den EU-Ländern als Zulieferer der Fertigungsindustrie tätig. Die Gesellschaft betätigt sich dabei als Groß- und Außenhändler im Bereich der mechanischen Befestigungstechnik. Die Beratung der Kunden in technischer Hinsicht sowie die Bereitstellung spezifischer Logistikkonzepte runden die Tätigkeit ab. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das zu Anfang des Jahres 2023 erwartete Wirtschaftswachstum realisierte sich im Verlauf des Jahres nicht. Das Bruttoinlandsprodukt verzeichnete zum Jahresende ein Minus von 0,3 % 1. Die zu Beginn des Jahres noch deutliche Inflation hat sich zum Jahresende abgeschwächt 2. Die Energiepreise blieben angesichts des andauernden Krieges in der Ukraine auf weiterhin hohem Niveau. 3 Die Weltwirtschaft stagniert auf niedrigem Niveau und Risiken dominieren weiterhin in den relevanten Wirtschaftsregionen und auf den globalen Handelswegen. Die Situation der Lieferketten, die sich im Laufe des Jahres deutlich entspannt hatte, wurde durch den Krieg in Gaza und die damit zusammenhängende Krise im Roten Meer erneut verschärft. 4 Die überraschend resiliente Nachfrage der USA strahlt auch auf den südlichen Nachbar Mexiko aus, dessen Wachstumsprognose für 2023 seitens IWF und OECD um 0,6 bzw. 0,7 Prozentpunkte nach oben auf 3,2 % bzw. 3,3 % angehoben wurde. Dafür wird insbesondere die mit Verspätung eingetretene Erholung im Baugewerbe und Dienstleistungssektor angeführt. 5
1 ifw Institut für Weltwirtschaft, Kiel,
Konjunkturbericht Nr. 110 (2023 / Q4)
Eine Unsicherheit stellt hier die Präsidentschaftswahl in den USA im November 2024 dar. Im Kontrast zu Nordamerika überraschte China in den letzten Monaten in negativer Hinsicht. Das Ende der Null- Covid-Politik im Dezember 2022 gab der Wirtschaft nur kurzzeitig Schub. Dennoch wurde das offizielle Wachstumsziel von 5,0 % im Jahr 2023 mit 5,2 % leicht übertroffen. Für 2024 werden 4,2 % (IWF) und 4,6 % (OECD) erwartet, was aus Revisionen um -0,3 bzw. -0,5 Prozentpunkte folgt. Diese leichte Verlangsamung reflektiert im Wesentlichen ein geringeres Wachstumspotenzial auch infolge der demografischen Entwicklung. Eine weitere Verschlechterung der Lage am Immobilienmarkt bildet derzeit das größte Abwärtsrisiko für die Konjunktur. 6 In Deutschland zeichnet sich nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Nachtragshaushalt 2021 ab, dass die Konsolidierung die wirtschaftliche Expansion bremsen wird. Bezüglich der genauen Ausgestaltung der Einsparungen besteht ebenso Unsicherheit wie über deren wirtschaftliche Auswirkungen. 7 Die erhebliche Unsicherheit in der Finanzpolitik hemmt das Investitionsgeschehen. Die geringe wirtschaftliche Dynamik hinterlässt auch Spuren am Arbeitsmarkt. Der demographische Wandel und damit verbunden der Fachkräftemangel wirken dem aber entgegen. 8 Für die Automobilindustrie, die deutsche Schlüsselindustrie, bleibt die Bilanz für das Gesamtjahr im Verhältnis zum Vorjahr positiv: 2023 wurden auf dem deutschen Pkw-Markt insgesamt gut 2,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, 7 % mehr als 2022. Der Vergleich mit dem Vorkrisenniveau ist allerdings weiterhin deutlich negativ: Im vergangenen Jahr wurden 21 % weniger Neufahrzeuge zugelassen als 2019. 9
5 Bundesministerium für Wirtschaft und
Klimaschutz, Schlaglichter_12/23_Konjunktur
Geschäftsverlauf Mit Vertrag vom 29.08.2023 ist die ehemalige Karl Berrang GmbH auf eine zuvor von ihr selbst erworbene Vorrats SE im Rahmen eines downstreammergers verschmolzen worden (sogenannte Nachgründung). Im Zuge der Verschmelzung erfolgte final die Umbenennung in Berrang SE. Im Folgenden werden zur besseren Transparenz die Zahlen der Berrang SE für das Rumpfgeschäftsjahr 2023 den Zahlen der Karl Berrang GmbH aus dem Geschäftsjahr 2022 vor Abspaltungseffekten gegenübergestellt. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft hat sich im Jahr 2023 positiv entwickelt. Der Umsatzzuwachs betrug 10,7 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 der Karl Berrang GmbH. Die ursprüngliche Wachstumsprognose für 2023 von 7% wurde übertroffen. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 lagen mit Mio. EUR 289 deutlich über Vorjahresniveau von Mio. EUR 261 bei der Karl Berrang GmbH. Der Materialaufwand ist nahezu proportional zum Umsatzwachstum um 11,1 % gestiegen. Die Topadressen der deutschen Industrie gehören unverändert zu den 10 umsatzstärksten Kunden. Die Gesellschaft ist hauptsächlich in den Branchen Automobil/Fahrzeugbau, Maschinenbau und neue Technologien tätig. Hauptumsatzträger ist unverändert die Automobil-/Fahrzeugindustrie. Bei der Beschaffung konzentriert sich das Unternehmen auf Deutschland und Europa, die Märkte im Fernen Osten werden verstärkt angesprochen. Lage Zur Herstellung der Vergleichbarkeit mit dem Geschäftsjahr 2022 der Karl Berrang GmbH werden in der Betrachtung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den aktuellen Zahlen des Rumpfgeschäftsjahres vom 11.01. bis zum 31.12.2023 der Berrang SE die Zahlen der Karl Berrang GmbH des Geschäftsjahres 2022 vor Abspaltungseffekten gegenübergestellt. Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren werden Umsatz, Jahresergebnis und Umsatzrentabilität betrachtet und in die folgende Analyse der Ertragslage mit einbezogen. 1. Ertragslage
Der Umsatzanstieg im Hauptbereich mechanische Verbindungstechnik auf TEUR 286.453 (Vj. TEUR 257.299) ist neben gut ausgelasteten Kapazitäten im Bereich Landtechnik auf eine sehr positive Entwicklung in den Bereichen E-Mobilität und Halbleiterindustrie zurückzuführen. Die Kostenumlagen an nahestehende Unternehmen (im Vj. verbundene Unternehmen bei der Karl Berrang GmbH) verminderten sich aufgrund der Abspaltung des Teilbetriebs "Zentrale Dienste" auf die Berrang Holding Verwaltungsgesellschaft GmbH auf TEUR 1.848 (Vj. TEUR 2.497). Auch die Erlöse aus Geschäftsbesorgung für nahestehende Unternehmen gingen zurück auf nun TEUR 49 (Vj. TEUR 118). Die übrigen Nebenerlöse sind auf TEUR 558 (Vj. TEUR 1.146) gesunken, im Wesentlichen aufgrund rückläufiger Weiterbelastungen für Fracht und Verpackung. Die übrigen betrieblichen Erträge betrugen TEUR 1.168 und lagen damit in etwa auf Vorjahresniveau (Vj. TEUR 1.194). Größter Posten sind hier die Währungskursgewinne mit TEUR 863 (Vj. TEUR 903). Erlöse aus Versicherungserstattungen für Schadenfälle summierten sich auf TEUR 104 (Vj. TEUR 103). Die Materialintensität (Materialaufwand/Betriebsleistung) betrug 72,6 % (Vj. 72,3 %). Die Personalaufwendungen beliefen sich auf TEUR 34.569 (Vj. TEUR 39.200). Der Rückgang geht auf die Abspaltung des Teilbetriebs "Zentrale Dienste" auf die Berrang Holding Verwaltungsgesellschaft GmbH zurück. In 2023 ist von der Möglichkeit der steuerfreien Sonderzahlung "Inflationsausgleichsprämie" in Höhe von insgesamt TEUR 665 (Vj. T€ 444) Gebrauch gemacht worden, ausbezahlt in 4 Tranchen. Mit Wirkung Januar 2023 wurde eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 3 % vereinbart. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl reduzierte sich auf 483 im Jahr 2023. Die Zahl der Pensionäre betrug zum 31.12.2023 135 (Vorjahr: 136). Die Aufwendungen für Altersversorgung sind auf TEUR 377 (Vj. TEUR 2.795) zurückgegangen, wesentlich bedingt durch geringere Dotierungen der Pensionsrückstellungen. Durch den Anstieg des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 2. Halbsatz HGB von 1,78 % im Vorjahr auf 1,82 % war im Geschäftsjahr eine Minderung der Pensionsrückstellungen von TEUR 150 zu erfassen. Die Abschreibungen sind um 7,3 % auf TEUR 2.546 gesunken, weitgehend aufgrund der oben genannten Abspaltung des Teilbetriebs "Zentrale Dienste". Die übrigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 9.522 (+52 %) auf TEUR 27.841 gestiegen. Ein wesentlicher Treiber ist auch hier die Abspaltung des Teilbetriebs "Zentrale Dienste" auf die Berrang Holding Verwaltungsgesellschaft GmbH und die Umlagen dieser im Geschäftsjahr 2023 an die Berrang SE in Höhe von TEUR 9.448. Die Zuführung zu einer Rückstellung für ausländische Steuern im Zuge der Abspaltung der Teilbetriebe "Beteiligungen" in Höhe von TEUR 1.100 und die Bildung einer Rückstellung für die Schadenersatzklage eines Kunden mit TEUR 1.477 haben ebenso zur Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen beigetragen. Dem entgegen stehen die ebenfalls vorrangig durch die Abspaltung des Teilbetriebs "Zentrale Dienste" verursachten Rückgänge der EDV-Kosten (-TEUR 1.839) und Rechts- und Beratungskosten (-TEUR 769). Die Kosten der Warenabgabe (Ausgangsfracht, Verpackung) erhöhten sich aufgrund des Umsatzanstiegs (+TEUR 321). Gestiegene Energiepreise spiegeln sich in den um 38 % auf TEUR 1.561 angewachsenen Betriebskosten wider. Die Wechselkursverluste sind deutlich gesunken (-TEUR 969). Der Saldo aus Wechselkursgewinnen und -verlusten war im Geschäftsjahr positiv und betrug TEUR 423 (Vj. -TEUR 506) Das Zinsergebnis verschlechterte sich um TEUR 922 auf TEUR -1.608 (Vj. TEUR -686). Wesentlich hierfür ist der um TEUR 871 gestiegene Zinsaufwand für in Anspruch genommene Kreditlinien aufgrund stark gestiegener Geldmarktzinssätze. Ein weiterer Effekt betrifft eine Rückstellung für Zinsen aus einem Schadenersatzprozess (TEUR 253). Der gemäß § 277 Abs. 5 HGB unter dem Zinsaufwand auszuweisende Aufzinsungsbetrag der Pensionsrückstellungen ist um TEUR 25 gestiegen. Das neutrale Ergebnis ist um TEUR 631 auf TEUR 397 gestiegen (Vj. -TEUR 234). Wesentlich hierfür sind um TEUR 295 gesunkene Aufwendungen für Wertberichtigungen auf und Ausfälle von Forderungen. Auflösungen von Rückstellungen (TEUR 275; Vj. TEUR 135) und Einzelwertberichtigungen (TEUR 125; Vj. TEUR 2) trugen hier ebenfalls zur Verbesserung bei. Die Ertragsteuern in Höhe von TEUR 5.503 betreffen neben dem laufenden Geschäftsjahr auch Aufwendungen für Steuern aus einer Betriebsprüfung für die Jahre 2018-2020 in Höhe von TEUR 924. Das Vorjahresergebnis wurde insbesondere aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse mit TEUR 7.839 um TEUR 734 übertroffen. Die Umsatzrentabilität liegt unverändert bei 2,7%. 2. Finanzlage Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreswert (-TEUR 14.077) um TEUR 20.332 auf TEUR 6.256. Wesentliche Ursache ist, dass der Anstieg der Vorräte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich unter dem Vorjahr blieb. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit hat gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.638 auf -TEUR 5.606 abgenommen. Der freie Cash-Flow als Summe der beiden genannten Werte ist somit um TEUR 17.695 auf TEUR 650 gestiegen. Durch die im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringere Inanspruchnahme zusätzlicher kurzfristiger Geldmarktkredite verringerte sich der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit auf TEUR 1.023 (Vi. TEUR 17.301). 3. Vermögenslage
Der Rückgang der immateriellen Anlagen sowie der Beteiligungen auf 0 resultiert aus der Abspaltung des Teilbetriebs "Zentrale Dienste" auf die Berrang Holding Verwaltungsgesellschaft GmbH, in die diese Vermögensgegenstände übergegangen sind. Die Investitionen in Höhe von TEUR 5.658 in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.003) deutlich gestiegen. Wesentlicher Treiber dafür waren Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 3.587 (vorrangig für einen neuen Reinraum mit automatischem Lagersystem in der Niederlassung Malterdingen). Die weiteren Investitionen betreffen Betriebs-/Lagerausstattung (TEUR 1.294), Fuhrpark (TEUR 654) sowie EDV-Ausstattung (TEUR 123). Die Vorräte sind um TEUR 6.023 gestiegen, was durch den Umsatzanstieg verursacht wurde. Der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 5.394 auf TEUR 48.567 resultiert aus einer Erhöhung des Kontokorrentkredites an die Bernhard Berrang - Bernadette Hofmann GmbH & Co. KG, Mannheim, um TEUR 6.100. Die Rückstellungen sind um TEUR 4.595 auf TEUR 39.612 gestiegen. Die Pensionsrückstellungen sind dabei vor allem durch die Abspaltung des Teilbetriebs "Zentrale Dienste" sowie die Übertragung von Pensionsverpflichtungen an die Berrang Holding Verwaltungsgesellschaft GmbH (TEUR 2.255) um insgesamt TEUR 2.427 gesunken. Der Anstieg des Rechnungszinssatzes von 1,78 % im Vorjahr auf 1,82 % im Geschäftsjahr führte hier zu einer weiteren Verminderung um TEUR 150. Die Erhöhung der Steuerrückstellungen um TEUR 3.402 auf TEUR 7.526 betrifft neben dem laufenden Geschäftsjahr auch Steuern aus einer Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2018-2020 (TEUR 924). Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 3.619, hauptsächlich bedingt durch Rückstellungen für eine Schadenersatzklage (TEUR 1.730) und ausländische Steuern aufgrund der Abspaltung der Teilbetriebe "Beteiligungen" (TEUR 1.100). Personalbezogene Rückstellungen stiegen um TEUR 854 auf TEUR 5.399. Gegenläufig reduzierten sich die Rückstellungen für Jahresabschluss- und Beratungskosten (-TEUR 390). Der Anstieg der Verbindlichkeiten um TEUR 1.699 resultiert vorrangig aus der Aufnahme kurzfristiger Finanzierungsmittel bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.200. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um TEUR 2.519 gesunken, gegenläufig die gegenüber nahestehenden Unternehmen um TEUR 1.509 angestiegen (resultierend aus den Abspaltungen). Verbindlichkeiten aus Steuern bestanden in Höhe von TEUR 1.129 (Vj. TEUR 485). Die Liquidität 2. Grades 10 als Kennzahl für die kurzfristige Schuldendeckungsfähigkeit verschlechterte sich leicht auf 86,5 % gegenüber 87,4 % im Vorjahr. Die Bilanzsumme ist, basierend auf den oben ausgeführten Gründen, von TEUR 158.744 auf TEUR 170.420 gestiegen. Die Eigenkapitalquote blieb in etwa konstant und beträgt 51,4%. Im Rahmen der Verschmelzung wurde das Grundkapital der Berrang SE von TEUR 120 um TEUR 9.880 auf TEUR 10.000 erhöht und der Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB ein Betrag von TEUR 69.705 zugeführt. Angaben zu Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt neben dem Hauptstandort Mannheim regional verteilt weitere Filialen, um Ansprechpartner in direkter Kundennähe zu sein. Die Filialstandorte betreffen die Regionen Stuttgart (Bietigheim-Bissingen), Freiburg (Malterdingen), Nürnberg (Fürth), Hannover (Langenhagen), München (Hohenbrunn) und Chemnitz (Lichtenau). Mit Ausnahme der Filiale Chemnitz sind alle Standorte von der Bernhard Berrang - Bernadette Hofmann GmbH & Co. KG gemietet. Umwelt- und Qualitätsmanagement Im Unternehmen besteht ein Umweltmanagementsystem, das nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert ist, sowie ein Energiemanagement nach DIN 16247. Das Qualitätsmanagementsystem ist gemäß ISO 9001, IATF 16949 als auch entsprechend den Anforderungen der Luft- und Raumfahrt gemäß EN 9120 zertifiziert. Der Standort in Hohenbrunn wurde in 2023 auch nach ISO 45001 zertifiziert. D. Chancen-/Risikobericht und Prognose Chancen-/ Risikobericht Die Weltwirtschaft expandiert derzeit in moderatem Tempo, wobei die Dynamik in den einzelnen Regionen recht unterschiedlich ist. Während die Konjunktur in den Vereinigten Staaten bis zuletzt kräftig war, befindet sich die Wirtschaft im Euroraum in einer Phase der Stagnation; im Vereinigten Königreich und in Japan ging die Produktion im zweiten Halbjahr 2023 sogar merklich zurück. Während die Expansion in den Vereinigten Staaten angesichts nachlassender fiskalischer Impulse etwas an Fahrt verliert, könnte sich die Konjunktur in Europa und Japan mit Abklingen der bremsenden Wirkungen des Inflationsschocks allmählich beleben. 11 Stimulierend wirkt auch die sich abzeichnende leichte Erholung beim Welthandel. Der Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - wird mit 2,8 % etwas niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr. 12 Es bleibt abzuwarten, wie die anhaltende Krise im Roten Meer die Frachtraten und Lieferketten weiter negativ beeinflussen wird. Zwar wird der Suezkanal aufgrund des Risikos eines Beschusses durch die jemenitischen Huthi-Rebellen derzeit gemieden - die Frachtmenge im Suezkanal ist seit Oktober um mehr als zwei Drittel gesunken (Kiel Trade Indicator, Februar 2024) -; die damit verbundene erhebliche Verlängerung der Transportwege zwischen Asien und Europa dürfte den Welthandel aber allenfalls kurzfristig stören. 13 Mit der Störung der Lieferketten geht zugleich eine Verknappung der Transportkapazitäten und eine Steigerung der Transportkosten einher 14. Dem Risiko verlängerter Lieferzeiten wird weiterhin mit angepassten Dispositionsparametern Rechnung getragen. Die steigenden Transportkosten wirken sich direkt auf die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren aus. Ein Ende des am 24. Februar 2022 begonnenen Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine ist weiter nicht abzusehen. Der langfristige Ausfall der Ukraine und Russlands als Getreidelieferanten hat bislang nicht dazu geführt, dass stillgelegte Flächen in Europa wieder für die Landwirtschaft zur Verfügung gestellt werden. Zudem führen niedrige Preise für Getreide und Soja 15 zusammen mit steigenden Zinsen zu einem Rückgang der Investitionsbereitschaft in der Landwirtschaft 16. In der Folge sinkt die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten. Die Umsätze mit Kunden werden fortlaufend überwacht. Mit konsequenter Gewinnung von Neukunden und gleichmäßigem Wachstum bei den meisten Bestandskunden wird versucht, das Risiko einer Bestandsgefährdung durch den Verlust eines einzelnen Kunden zu vermeiden. Die Diversifizierung durch einen ausgewogenen Kundenmix wird weiter vorangetrieben, um den Schwächen einzelner Industrien begegnen zu können. Chancen bestehen hier derzeit aus unserer Sicht insbesondere im Halbleiterbereich sowie in der nach der Coronakrise wieder stabilisierten Luftfahrtindustrie. Ebenso sehen wir in dem Transformationsprozess hin zur E-Mobilität die Möglichkeit, uns hier mit maßgeschneiderten Komponenten gut zu positionieren. Als Reaktion auf den Inflationsschub wurden die Leitzinsen in den großen fortgeschrittenen Volkswirtschaften mit Ausnahme von Japan ab dem Sommer 2022 in einer raschen Folge von Zinsschritten kräftig erhöht und verharrten einige Zeit auf einem Plateau. 17 Die Notenbank in Europa hat den Abstieg vom Zinsgipfel im 2. Quartal des Jahres 2024 begonnen, die Fed im 3. Quartal. Dies sollte sich zumindest mittelfristig in einer wieder regeren Investitionstätigkeit niederschlagen, mit positiven Auswirkungen auf unser Geschäft. In den vergangenen Jahren hat die Finanzpolitik expansiv gewirkt, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und die Auswirkungen gestiegener Energiepreise zu dämpfen. Vielfach wurden auch Programme mit industriepolitischer Zielsetzung, zur Förderung der Infrastruktur und zum Ausbau erneuerbarer Energien implementiert. Die Krisenmaßnahmen laufen nun aus, und zusätzliche expansive Impulse sind angesichts der stark gestiegenen Staatsverschuldung und vielfach noch hoher Budgetdefizite, deren Finanzierung im derzeitigen Zinsumfeld deutlich teurer ist als in den vergangenen Jahren, kaum zu erwarten. Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen stehen einer deutlichen Verstärkung der weltwirtschaftlichen Expansion entgegen. Zwar haben sich die Perspektiven für den privaten Konsum verbessert, denn zumeist fallen die Reallöhne dank nachlassender Inflation und anziehender Vergütungen nicht mehr, oder sie steigen sogar deutlich. Dies geht aber zum Teil zu Lasten der Gewinnspannen der Unternehmen und bremst die Investitionen. 18 Vor dem Hintergrund des aktuellen Tarifabschlusses sehen wir einen Einfluss auf das Jahresergebnis durch steigende Personalkosten. Die Notwendigkeit der Entwicklung neuer schadstoffarmer Antriebs- und Mobilitätskonzepte verlangt der Automobilindustrie verstärkte Investitionen in Forschung und Entwicklung ab. Es besteht das Risiko, die seitens der Kunden geforderten Kostenreduzierungen nicht in voller Höhe durch Preisverhandlungen auf der Beschaffungsseite kompensieren zu können. Ein Fokus liegt dabei auf dem indischen Beschaffungsmarkt. Die Bemühungen, alternative Beschaffungsquellen in Regionen mit niedrigerem Kostenniveau zu finden, haben daher weiterhin hohe Priorität. Die Beschaffung im asiatischen Markt ist durch Währungsrisiken belastet. Der Devisenmarkt wird wesentlich durch die Geldpolitik der Zentralbanken beeinflusst. Sowohl die EZB als auch die Fed denken über weitere moderate Zinssenkungen in 2024 nach, womit hieraus keine größeren Wechselkursschwankungen zu erwarten sind. Aufgrund der US-Dollarbindung vieler asiatischer Währungen sollte dies dann auch für die Beschaffungspreise gelten. Währungsrisiken werden durch die gängigen Mittel der Kurssicherung abgemildert. Bezüglich der Bonität der Kunden und Lieferanten wird ein optimiertes Risikomanagement betrieben. Die Einhaltung der Zahlungsziele wird zeitnah überwacht. Das Monitoring der Liquidität hat eine hohe Priorität, sie war jederzeit im Geschäftsjahr 2023 und ist auch aktuell gesichert. Das etablierte betriebswirtschaftliche Controlling erlaubt eine zeitnahe Überwachung der Geschäftsprozesse zur Früherkennung von Risiken und Fehlentwicklungen. Budgets auf Niederlassungsebene und monatliche Soll-Ist- Vergleiche werden zur Unternehmenssteuerung eingesetzt. Dem Risiko, Ziel von Cyberangriffen zu werden, wird mit technischen Maßnahmen sowie der regelmäßigen Schulung der Mitarbeiter entgegengewirkt. Die Zertifizierung nach TISAX (Trusted Information Security Assessment Exchange) ist im Jahr 2023 erfolgt. Prognosebericht Das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts wird für 2024 mit 3,2 % prognostiziert. Für 2025 wird ein Wachstum von 3,1 % erwartet. 19 Für die Europäische Union wird für 2024 von einer Wachstumsrate von 1,0 % ausgegangen. 20 Im Sektor Landwirtschaft erwarten wir weiterhin eine Investitionszurückhaltung, die sich direkt auf unsere finanziellen Leistungsindikatoren auswirkt. Der krisenbedingte Anstieg der Beschaffungspreise und insbesondere der Logistikkosten konnte bisher nicht durchgängig an die Kunden weitergeben werden. Die Beschaffungssituation bleibt auf einem herausfordernden Niveau. Das Jahr 2024 hat sich trotz der weltweiten Krisen und Unsicherheiten im ersten Halbjahr zunächst seitwärts entwickelt. Zum Ende des 2. Quartals 2024 zeigt sich aber ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, auch in den für uns wichtigen Branchen. Wir rechnen daher nun mit sinkenden Umsatzerlösen von ca. 6 % bis 8 %. Dies wird sich voraussichtlich auch in einem leicht niedrigeren Jahresergebnis sowie einer ebenfalls leicht sinkenden Umsatzrendite niederschlagen. Die Anstrengungen, den Umsatz durch die Akquisition von preislich interessanten Neuteilen sowie dem Angebot kundenorientierter Logistikkonzepte und technischer Beratung zu verbessern, werden weiterhin verstärkt. Im Jahr 2024 wurde die Erweiterung notwendiger Technologiekapazität am Standort Freiburg abgeschlossen, um damit die Wachstumsbranche Optoelektronik besser bedienen zu können. Dies leistet einen wichtigen Beitrag, um die konjunkturbedingten Schwächen anderer Branchen ausgleichen zu können. Am Standort in Bietigheim-Bissingen wurde durch die Grundstücksgesellschaft Bernhard Berrang - Bernadette Hofmann GmbH & Co. KG im letzten Quartal 2023 ein neues Grundstück in der Gemeinde Ingersheim erworben. Im Februar 2024 haben die Bauarbeiten begonnen. Mit dem Abschluss ist im 2. Quartal 2025 zu rechnen. Mit dem Neubau sollen optimierte Prozesse ermöglicht werden, die gute, neue Bedingungen zur weiteren Expansion im mittleren Neckarraum und darüber hinaus schaffen. Die Qualitätsmanagementsysteme werden entsprechend den zugrundeliegenden Normen regelmäßig durch externe Auditoren überprüft. Die Zertifikate sind mit einer Gültigkeit bis 2024 / 2026 bestätigt. Das Umweltmanagementsystem hat eine Gültigkeit bis 2025.
11 ifw Institut für Weltwirtschaft, Kiel,
Konjunkturbericht Nr. 111 (2024 / Q1)
17 ifw Institut für Weltwirtschaft, Kiel,
Konjunkturbericht Nr. 111 (2024 / Q1)
19 ifw Institut für Weltwirtschaft, Kiel,
Konjunkturbericht Nr. 116 (2024 / Q3)
Mannheim, den 18. November 2024 Benedikt Berrang Peter Hofmann Benjamin Berrang Paul Hofmann Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 11.1. bis 31.12.2023
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 11.1 bis zum 31.12.2023I. Allgemeine Angaben Mit notariell beurkundetem Abspaltungs- und Übernahmevertrag vom 06.07.2023 wurde der Teilbetrieb "Zentrale Dienste" (Tranche 1) mit Wirkung zum 30.11. / 01.12.2022 von der Karl Berrang GmbH auf die Berrang Holding Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim, als übernehmendem Rechtsträger gem. § 123 Abs. 2 Nr. 1 UmwG abgespaltet. Mit notarieller Urkunde vom 27.07.2023 wurde beschlossen, die Teilbetriebe "Beteiligungen" (Tranche 2) ebenfalls mit Wirkung zum 30.11. / 01.12.2022 von der Karl Berrang GmbH auf die Berrang Holding Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim, abzuspalten. Die Karl Berrang GmbH erwarb in 2023 eine Vorrats SE, die Atrium 256. Europäische VV SE, Düsseldorf. Im Zuge einer Hauptversammlung am 27.07.2023 wurde diese umbenannt in Berrang Verbindungstechnik SE und der Sitz wurde nach Mannheim verlegt. Mit notariell beurkundetem Vertrag vom 29.08.2023 ist die ehemalige Karl Berrang GmbH (Nr. HRB 2927) im Rahmen eines down-stream-mergers auf die Berrang Verbindungstechnik SE verschmolzen worden (sogenannte Nachgründung). Im Zuge der Verschmelzung erfolgte die Umbenennung der Berrang Verbindungstechnik SE in Berrang SE. Berrang SE ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (Nr. HRB 748254) eingetragen. Durch den downstream-merger von der Karl Berrang GmbH auf die Atrium 256. Europäische VVE SE wurde das gesamte Vermögen in Höhe von TEUR 153.743 und die gesamten Schulden in Höhe von TEUR 74.628 zu Buchwerten übertragen. Das übertragene Vermögen betrifft im Wesentlichen das Anlagevermögen TEUR 14.494, Vorratsvermögen TEUR 94.179, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände TEUR 42.758 und liquide Mittel TEUR 2.221. Die Schulden betreffen Verbindlichkeiten TEUR 40.944 und Rückstellungen TEUR 33.684. Im Rahmen der Verschmelzung wurde das Grundkapital der SE von TEUR 120 um TEUR 9.880 auf TEUR 10.000 erhöht und der Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB ein Betrag von TEUR 69.705 zugeführt. Die für Rechnung des übernehmenden Rechtsträgers Atrium 256. Europäische VVE SE seit dem Verschmelzungsstichtag 01.01.2023 bei der Karl Berrang GmbH geführten Geschäfte wurden durch Erfassung der einzelnen Aufwendungen und Erträge beim übernehmenden Rechtsträger Berrang SE abgebildet. Da die Vorratsgesellschaft Atrium 256. Europäische VV SE am 11.1.2023 gegründet wurde, besteht für 2023 ein Rumpfgeschäftsjahr vom 11.01. bis zum 31.12.2023. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit mit dem Geschäftsjahr 2022 der Karl Berrang GmbH wurden in der Betrachtung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Lageberichts den aktuellen Zahlen des Rumpfgeschäftsjahres vom 11.01. bis zum 31.12.2023 der Berrang SE die Zahlen der Karl Berrang GmbH des Geschäftsjahres 2022 gegenübergestellt. Der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 11.01. bis zum 31.12.2023 ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung werden in der Bilanz einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde zusätzlich die Zwischensumme "Rohergebnis" eingefügt. Die Bezeichnung "nahestehende Unternehmen" ergibt sich aus der gleichartigen Gesellschafterstruktur der als solche bezeichneten Unternehmen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für Sachanlagen erfolgen, soweit dem Nutzungsverlauf entsprechend, die Abschreibungen nach der degressiven Methode; ansonsten erfolgen die Abschreibungen nach der linearen Methode. Es kommt die steuerliche "Abschreibungstabelle für allgemein verwendbare Anlagegüter" zur Anwendung. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen drei und zwanzig Jahren. Die Anschaffungskosten "geringwertiger Wirtschaftsgüter" (Einzelanschaffungspreis zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00) des Jahres werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Gegenstände des Finanzanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Bei Rückdeckungsversicherungen werden die Anschaffungskosten anhand ihres Deckungskapitals zuzüglich der Gewinnanteile ermittelt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Diese werden zu gleitenden Durchschnittspreisen unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips ermittelt. Hiervon wurden, je nach Gängigkeit, Abschläge vorgenommen, um die Waren mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag zu bewerten. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und übrige Forderungen werden zum Nennbetrag abzüglich Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung von 1 % angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauten, werden mit einem nach jeweiligem EURO-Fixing festgelegten Kurs (EZB-Referenzkurs) am Anschaffungstag in Euro umgerechnet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Die liquiden Mittel sind mit ihren Nominalwerten bilanziert. Fremdwährungsbestände werden zum Stichtagskurs bewertet. Bei der Berrang SE ergeben sich latente Steuern für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden. Aktive latente Steuern ergeben sich aufgrund zeitlicher Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei den Vorräten. Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der Berrang SE von aktuell 30,2 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Rumpfgeschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. Vom Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird also kein Gebrauch gemacht. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 %. Die Zinszuführung die sich aus der Änderung dieses Rechnungszinssatzes gegenüber dem Vorjahr (1,78 %) ergibt, wird mit den Aufwendungen aus Altersvorsorge im Personalaufwand verrechnet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50 %, Rentensteigerungen von jährlich 2,20 % sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,00 % p.a. unterstellt. Die übrigen Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauten, werden mit einem nach jeweiligem EURO-Fixing festgelegten Kurs (EZB-Referenzkurs) am Anschaffungstag in Euro umgerechnet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und im Anhang gesondert unter den Positionen 8. "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. 10. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. II. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Zugänge aus dem downstream-merger werden innerhalb des Anlagespiegels nach der Bruttomethode gezeigt. Das Anlagevermögen hat folgende Entwicklung: Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
2. Vorräte
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.047 sowie sonstige Vermögensgegenstände aus der Zurverfügungstellung von Liquidität in Höhe von TEUR 6.865 und Kostenweiterbelastungen in Höhe von TEUR 1.237. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 10.000.000 und ist eingeteilt in 10.000.000 nennwertlose Stückaktien, die am Grundkapital in gleichem Umfang beteiligt sind und auf den Namen lauten. Der rechnerische Wert pro Stückaktie beträgt somit 1,00 Euro. Die Kapitalrücklage ist in voller Höhe aus dem down-stream-merger der Karl Berrang GmbH auf die Gesellschaft in 2023 entstanden und betrifft die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB. 5. Rückstellungen
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB, der sich bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre zu einer Bewertung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre ergibt, beträgt TEUR 302. Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. In den sonstigen Rückstellungen sind enthalten:
6. Verbindlichkeiten
Zum Stichtag bestanden keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Konzernumlagen von TEUR 1.164 und in Höhe von TEUR 518 sonstige Verbindlichkeiten. Die Umlageforderung der Berrang Holding Verwaltungsgesellschaft mbH in Höhe von TEUR 9.422 wurde dabei mit den dazugehörigen Verbindlichkeiten von TEUR 7.873, welche im Zuge der Abspaltungen entstanden sind, saldiert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.129 enthalten. 7. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
8. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind enthalten:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 498 enthalten. 9. Personalaufwand Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer des Jahres betrug 483. Die Arbeitnehmer des Jahres gliedern sich in 218 gewerbliche und 265 angestellte Mitarbeiter. Des Weiteren waren im Rumpfgeschäftsjahr 30 Auszubildende beschäftigt. In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 377 enthalten. Davon resultieren - TEUR 150 aus der Zinszuführung aufgrund der Änderung des Rechnungszinssatzes bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen. 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind enthalten:
Der Betrag der Konzernumlagen betrifft ausschließlich das nahestehende Unternehmen Berrang Holding Verwaltungsgesellschaft mbH und liegt begründet in der Abspaltung des Teilbetriebs "Zentrale Dienste" der ehemaligen Karl Berrang GmbH auf die Berrang Holding Verwaltungsgesellschaft GmbH. Der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltene periodenfremde Aufwand beträgt TEUR 101. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten außerdem Aufwendungen i.S.d. § 285 Nr. 31 HGB aus der Zuführung zu Rückstellungen für ausländische Steuern im Zuge der Abspaltung der Teilbetriebe "Beteiligungen" in Höhe von TEUR 1.100 sowie für eine Schadenersatzklage eines Kunden in Höhe von TEUR 1.477. 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind enthalten:
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind enthalten:
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Aufwendungen in Höhe von TEUR 924 aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2018 bis 2020. III. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch bzw. bürgt für vier Darlehen über TEUR 15.977 bei der Bernhard Berrang - Bernadette Hofmann GmbH & Co. KG. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation dieser Gesellschaft wird mit einer Inanspruchnahme nicht gerechnet. IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aufgrund langfristiger Mietverträge fallen jährlich Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 3.718 an. Der Gesamtbetrag für die Restmietzeit beträgt TEUR 22.960. Das Bestellobligo aus Aufträgen für Investitionen in das Anlagevermögen betrug zum Bilanzstichtag 31.12.2023 TEUR 897. V. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Rumpfgeschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind. VI. Sonstige Angaben Organmitglieder Zu Mitgliedern des Vorstands waren im Rumpfgeschäftsjahr vom 11.01.-31.12.2023 bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses bestellt:
Zu Mitgliedern des Aufsichtsrats waren im Rumpfgeschäftsjahr vom 11.01.-31.12.2023 bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses bestellt:
Die Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9a HGB betragen TEUR 2.729, hiervon entfallen auf den Zeitraum der Tätigkeit als Geschäftsführer der Karl Berrang GmbH rd. TEUR 1.403 und auf den Zeitraum der Tätigkeit als Vorstand der Berrang SE rd. TEUR 1.326. Von der Möglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB für die Angabe nach § 285 Nr. 9b HGB für die ehemaligen Geschäftsführer der Karl Berrang GmbH sowie für die Vergütung des Aufsichtsrats nach § 285 Nr. 9a HGB wurde Gebrauch gemacht. Lediglich die drei ab dem 06.07.2023 bestellten Aufsichtsratsmitglieder erhalten eine Vergütung. Die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB über die vom Abschlussprüfer für das Rumpfgeschäftsjahr 2023 berechneten Honorare belaufen sich auf TEUR 78. Sie gliedern sich in TEUR 67 für Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 11 für Steuerberatungsleistungen. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mannheim, den 18. November 2024 Benedikt Berrang Peter Hofmann Benjamin Berrang Paul Hofmann VII. Feststellung Die Feststellung des Jahresabschlussses ist am 04.12.2024 erfolgt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Berrang SE, Mannheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Berrang SE, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 11. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berrang SE, Mannheim, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 11. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 18. November 2024 Deloitte
GmbH
Steffen Schmidt, Wirtschaftsprüfer Michael Müller, Wirtschaftsprüfer |
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