Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen GnR 158
Vorher
Rocket e.G.
Eingetragen
29.7.2020
Branche
Kreditinstitute des GenossenschaftssektorsBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Förderung der privaten Hauswirtschaften der Mitglieder (privater Lebensbereich) und die nachhaltige berufliche oder gewerbliche Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen um damit im weitesten Sinne für die Mitglieder ökonomische Leistungen zu erbringen. Das wird insbesondere erreicht durch Unterstützung der Mitglieder bei Aus-, Fort- und Weiterbildung, sportlichen Aktivitäten sowie die Erbringung von sozialen und kulturellen Nebenleistungen als Teil eines gesamtwirtschaftlichen Leistungspaketes, die Steigerung der Lebensqualität, die Förderung des privaten Lebensbereichs, die Schaffung gemeinsamer Werte zur physischen und psychischen Sicherheit sowie Förderung der Existenzsicherung der Mitglieder unter Berücksichtigung der sozialen Wertschöpfung und ökonomischen Stabilisierung der Mitgliederhaushalte und die Bereitstellung von Verkehrsmitteln zur Nutzung durch die Mitglieder. Die Genossenschaft ist ein personenbezogener, von kollektiver Selbsthilfe getragener Förderwirtschaftsverein. Das genossenschaftliche Leitbild beinhaltet dabei, dass sich die gemeinsame Selbsthilfe mittels des genossenschaftlichen Gemeinschaftsunternehmens in möglichst viel Selbstverwaltung und Selbstverantwortung vollziehen soll. Die Ausrichtung der wirtschaftlichen Tätigkeit der Genossenschaft an der Mitgliederförderung lässt sich betriebswirtschaftlich als Dauerauftrag der Mitglieder an den Geschäftsbetrieb verstehen. Daraus lässt sich eine Verpflichtung der Genossenschaft ableiten, sich fortwährend den wandelnden privaten, materiellen und ideellen Mitgliederbelangen anzupassen. Langfristig bewirkt die Förderung die Existenzsicherung und der Daseinsvorsorge dienenden Lebenswirtschaft der Mitglieder. Jedes Mitglied ist berechtigt, Anträge und Anregungen zur Weiterentwicklung der Mitgliederförderung zu stellen. Näheres regeln die Förderrichtlinien. Der Markterfolg des Unternehmens bedeutet noch keine Erfüllung des Förderauftrags. Die Genossenschaft muss ihre Geschäfte vielmehr so anlegen und ihre Gewinne so verwenden, dass die Mitglieder hiervon den größtmöglichen Nutzen haben. Daraus folgt auch die Einordnung des Gewinnes im genossenschaftlichen Unternehmen; er ist nicht Selbstzweck, sondern zum Zweck der Erfüllung des Förderauftrags, mit dem Ziel, den Mitgliedern dauerhaft über Leistungsbeziehungen mit dem gemeinsam getragenen Unternehmen bestmöglich Vorteile zu verschaffen (Gebot der Mitgliedernützlichkeit). Die Genossenschaft bedient sich dazu eines gemeinsam errichteten Wirtschaftsbetriebes (Genossenschaftsbetrieb) mit folgenden Gesellschaftszwecken: a) Handel mit und Verarbeitung von Baustoffen aller Art, insbesondere Fliesen und Bodenbeläge. b) Bewirtschaftung, Errichtung, Erwerb und Betreuung von Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen sowie Belastung, Veräußerung von Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und die Übernahme aller im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben. c) Die Planung, Entwicklung, Durchführung und Sicherung des Betriebs von ökologischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Projekten und Dienstleistungen einschließlich der damit verbundenen Projektierungs- und Steuerungsaufgaben. Geschäfte mit Nichtmitgliedern sind zulässig. Die Genossenschaft kann sich im Rahmen der Wirtschaftsförderung an anderen Unternehmen beteiligen, sofern sie der Erfüllung des satzungsmäßigen Zwecks dienen und darf alle Maßnahmen treffen, die geeignet sind oder geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck zu fördern und/oder Organ im Rahmen eines steuerlichen Organschaftsverhältnisses sein, Zweigniederlassungen und andere Unternehmen gründen, solche erwerben oder als deren Komplementärin fungieren. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben kann sie sich der Hilfe sachverständiger Dritter bedienen. Die Genossenschaft ist berechtigt, Teile des Genossenschaftskapitals in Sachwerte und rentierliche Geld- und Kapitalmarktpapiere anzulegen. Kapitalanlagen erfolgen ausschließlich im eigenen Namen und auf eigene Rechnung der Genossenschaft. Anlagen auf Rechnung Dritter sind ausgeschlossen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rocket eG

Porta Westfalica

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 120.742,97 127.326,53
I. Sachanlagen 70.732,97 77.316,53
II. Finanzanlagen 50.010,00 50.010,00
B. Umlaufvermögen 287.042,89 220.510,28
I. Vorräte 21.557,04 21.483,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 232.115,45 179.570,98
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 33.370,40 19.456,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.868,76 2.214,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 13.881,47 12.543,63
Aktiva 427.536,09 362.594,44

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 96.706,81 110.826,83
I. Geschäftsguthaben 50.110,00 50.110,00
davon der verbleibenden Mitglieder 50.110,00 50.110,00
II. Ergebnisrücklagen 3.035,84 3.035,84
III. Bilanzgewinn 43.560,97 57.680,99
davon Gewinnvortrag 57.680,99 16.542,39
B. Rückstellungen 28.389,00 40.741,47
C. Verbindlichkeiten 302.440,28 211.026,14
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 284.813,12 180.670,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 17.627,16 30.355,52
Summe Passiva 427.536,09 362.594,44

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzen­den Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften aufge­stellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Rocket eG
Firmensitz laut Registergericht: Porta Westfalica
Registereintrag: Genossenschaftsregister
Registergericht: Bad Oeynhausen
Register-Nr.: GnR158

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, so­weit abnutz­bar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Ver­mögens­ge­genstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

-  sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswer­te am Bilanz­stichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken be­wertet.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlag­ten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebil­det. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsme­thoden im We­sentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 16.

Zahlen der Genossenschaftsmitglieder

Die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder hat sich während des Geschäftsjahres wie folgt ver­än­dert:



Genossenschaftsmitglieder
Zahl
Während des Geschäftsjahres eingetretene Mitglieder
0
Während des Geschäftsjahres ausgeschiedene Mitglieder
0
Mitglieder am Ende des Geschäftsjahres
11


Namen der Mitglieder des Vorstands und der Bevollmächtigten der Generalversammlung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Alexander Oevermann



Die Bevollmächtigen der Generalversammlung waren folgende Personen:

Harald Oevermann



Forderungen gegen Mitglieder des Vorstands oder Aufsichtsrats

Der Genossenschaft stehen gegen Mitglieder des Vorstands oder Aufsichtsrats folgende Forde­rungen zu.

Forderungen
Betrag

Euro
gegen Mitglieder des Vorstands
2.268,00
gegen Mitglieder des Aufsichtsrats
0,00


Angaben zum Geschäftsguthaben und den Haftsummen der Mitglieder

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr 2023 nicht erhöht.

Eine Nachschusspflicht der Mitglieder besteht nicht.

Der Betrag der Haftsummen, für welche alle Mitglieder zusammen aufzukommen haben, be­läuft sich auf  50.110,00 Euro.

Angaben zum zuständigen Prüfungsverband

Zuständiger Prüfungsverband der Genossenschaft ist:

Name des Prüfungsverbandes:
DEGP Deutsch-Europäischer Genossenschafts- und Prüfungsverband e. V.
Anschrift des Prüfungsverbandes:
Wasserstadt 16-18, 06844 Dessau-Roßlau


Unterschrift der Geschäftsführung

Porta Westfalica, 27.02.2025

_________________________
Alexander Oevermann 

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 27.02.2025 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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Aktuelle Insolvenzverfahren

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