regiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Brücker Landstraße 22, 14806 Bad Belzig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Grießner seit 13.9.2021 | Geschäftsführer |
Uwe Wilke seit 1.9.2017 | Prokura |
Thorsten Müller seit 1.9.2017 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Landkreis Potsdam-Mittelmark | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
regiobus Potsdam Mittelmark GmbHBad BelzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 • Bilanz • Gewinn- und Verlustrechnung • Anhang Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Lagebericht 2023A Grundlagen des Unternehmens Die regiobus Potsdam Mittelmark GmbH (regiobus) ist im Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam unter der HRB-Nr. 9960 P eingetragen. Geschäftsgrundlage der Gesellschaft sind die "öffentlichen Dienstleistungsaufträge" (öDA) mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark für den Zeitraum 01. Juni 2016 bis 31. Mai 2026. Aufgabe des Unternehmens ist die Erfüllung der öDA bei Sicherung eines zuverlässigen und ökologisch nachhaltigen öffentlichen Personennahverkehrs für unsere Fahrgäste. Aus Sicht des kommunalen Aufgabenträgers und Gesellschafters hat die möglichst betriebswirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Durchführung des OPNV höchste Priorität. Grundlagen für das unternehmerische Handeln sind neben den gesetzlichen Anforderungen aus der BO Kraft und dem Personenbeförderungsgesetz die europäischen Normanforderungen ISO 9001:2008 und ISO 14001:2004, in Verbindung mit der Service-Norm für den ÖPV DIN EN 13816:2002. Hauptschwerpunkte des Berichtsjahres waren die Bewältigung einer großen Anzahl von operativen Verkehrs- und damit Leistungsänderungen vor allem aus Straßenbaustellen und die Einführung eines neuen rechnergestützten Betriebsleitsystems (RBL). B Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen sowie Geschäftsverlauf Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiter durch die negativen Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine sowie erheblichen Preissteigerungen und Stagnation in der wirtschaftlichen Entwicklung geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022 und lag damit im Gegensatz zum Vorjahr unter der Wirtschaftsleistung des letzten Vorkrisenjahrs 2019. Die privaten Konsumausgaben sanken preisbereinigt um 1,0 %, die staatlichen Konsumausgaben erhöhten sich mit 4,4 % überdurchschnittlich. Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts stehen Wirtschaftsbereichen mit sinkenden Quoten wie das produzierende Gewerbe mit -1,8%, Handel, Verkehr, Gastgewerbe mit -1,0%, das verarbeitende Gewerbe mit -0,25% und das Baugewerbe mit -0,23% Wirtschaftszweige mit steigenden Quoten wie Information und Kommunikation mit 2,6%, das Grundstücks- und Wohnungswesen mit 1,12%, Öffentlicher Dienstleister, Gesundheit, Erziehung mit 1,02% gegenüber. Die bundesweite Arbeitslosenquote lag im Jahresdurchschnitt bei 5,7% und ist gegenüber dem Vorjahr (5,3%) leicht gestiegen. Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen auch im Jahresdurchschnitt 2023 erheblich um 5,9% gegenüber 2022. Die Bruttolöhne- und gehälter haben sich bundesweit im Jahresdurchschnitt um 7,0% erhöht, was auch zu einem Anstieg des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte im Jahr 2023 um 6,1% gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2022 führte. Der Geschäftsklimaindex Berlin-Brandenburg der Industrie- und Handelskammern (IHK) zählte 104,0 Punkte zum Jahresende 2023 und weist damit den gleichen Wert aus wie Ende 2022. Die Unternehmen in Brandenburg sind ausgesprochen pessimistisch, was den Blick auf die Geschäfte in den kommenden Monaten angeht. Die trüberen Geschäftsaussichten in der Metropolregion Berlin-Brandenburg wirken sich auf die Personalpläne aus. 60% der befragten Unternehmen rechnen mit einer gleichbleibenden Beschäftigung. Quellen: Deutsche Bundesbank, Statistisches Bundesamt, Konjunkturreport 2023 der Industrie- und Handelskammern in Berlin und Brandenburg, Bundesagentur für Arbeit Nur 20% wollen Beschäftigung aufbauen. 90% der Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten im Kammerbezirk Potsdam der IHK sehen den Fachkräftemangel als größtes Geschäftsrisiko, daneben werden von den Betrieben steigende Energie- und Rohstoffpreise und die steigenden Arbeitskosten als weitere Risken benannt. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark ist weiter der wirtschaftsstärkste Landkreis im Land Brandenburg. Weitere Ansiedlungen von Unternehmen, Institutionen und kulturellen Einrichtungen erhöhen seine Bedeutung als Wirtschaftsstandort und Touristenziel. Die regiobus profitierte weiter von der wirtschaftlichen Stabilität des Landkreises und konnte ihr Angebot weiter ausbauen. Die Tätigkeit der regiobus war im Jahr 2023 davon bestimmt, die im öffentlichen Dienstleistungsauftrag (öDA) mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark fixierten Fahrplanangebote in der vorgeschriebenen betrieblichen Qualität und bei Einhaltung der vereinbarten finanziellen Zuschüsse zu erbringen. Das Jahr 2023 war weiter durch die Auswirkungen des Ukrainekrieges auf die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffpreise und auf die Lieferketten geprägt. Die Preise sanken zwar im Laufe des Jahres, befinden sich aber aktuell immer noch erheblich über dem Vorkriegsniveau. Die Fahrgeldeinnahmen stiegen gegenüber dem Jahr 2022, erreichten aber immer noch nicht das Niveau des Jahres 2019, dem letzten Jahr vor der Corona-Pandemie. Eine wesentliche Ursache war die Einführung des bundesweit gültigen Deutschlandtickets zu einem Preis von 49 € zum 01.05.2023. Die aus der Einführung resultierenden Mindereinnahmen wurden über den Bund und das Land Brandenburg ausgeglichen. Auch in 2023 wurde die Investitionstätigkeit konsequent auf die ökologische und betriebswirtschaftlich sinnvolle Modernisierung des Fuhrparks ausgerichtet. Eine für die Betriebsführung wesentliche Investition in das rechnergestützte Leitsystem (RBL) der Firma ATRON konnte in 2023 abgeschlossen werden. Damit werden RBL und unser Vertriebssystem nunmehr von einem Hersteller betreut. Damit werden erhebliche Kosteneinsparungen bei Hard- und Software erzielt. Um die regiobus zukunftssicher auf die Umstellung der Fahrzeugflotte auf alternative Antriebe auszurichten, wurden die Planungen für den Neubau des Betriebshofes in Werder/Havel weiter vorangetrieben. Der Auftragnehmer, die Planungxgruppe aus Bremen wird im April 2024 die Arbeiten für die Leistungsphase3 (Entwurfsplanung) mit einer qualifizierten Kostenberechnung abschließen. Im Januar 2023 nahm das Verkehrsbildungszentrum der regiobus mit einem Fahrlehrer ihren Betrieb auf. Da die Rekrutierung von Arbeitskräften, die Interesse an einer Tätigkeit als Busfahrer oder als Busfahrerin und dazu zunächst einen Busführerschein erwerben mussten, sehr erfolgreich war, wurde innerjährlich ein zweiter Fahrlehrer eingestellt. Im 4. Quartal wurden die Planungen für die Umsetzung zur Erweiterung des Angebotes im Nuthetal (Nuthetalkonzept) sowie größere Linienänderungen und Fahrplananpassungen im Raum Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf vorangetrieben. Die Umsetzung erfolgt nach den Osterferien 2024. Damit wird ein weiterer Schritt bei der Umsetzung des Nahverkehrsplanes des Landkreises Potsdam- Mittelmark realisiert. Das Wirtschaftsjahr konnte nach dem Ergebniseinbruch im Vorjahr wieder mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden II. Darstellung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Vermögenslage In der folgenden Übersicht ist die Bilanz nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen aufbereitet. So ist der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in den kurzfristigen Forderungen, der passive Rechnungsabgrenzungsposten in den kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten.
Die finanziellen Verhältnisse der Gesellschaft sind weiterhin geordnet. Das langfristig gebundene Vermögen ist langfristig finanziert, das Eigenkapital ist ausreichend dotiert und die Zahlungsfähigkeit war während des gesamten Berichtsjahres stets in vollem Umfang gesichert. Das langfristige Vermögen beinhaltet im Wesentlichen die Grundstücke und Bauten (TEUR 7.077,1), Fahrzeuge für den Personennahverkehr (TEUR 23.418,2), Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 799,0), Wertpapiere des Anlagevermögens (TEUR 584,0) sowie Leasingsonderzahlungen (TEUR 184,9). Das kurzfristige Vermögen enthält insbesondere Forderungen gegen das Finanzamt (TEUR 1.264,5), an den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (TEUR 90,2), gegen das Hauptzollamt (TEUR 190,5), Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEUR 316,9), Lieferforderungen (TEUR 2.197,7) und liquide Mittel (TEUR 6.415,9). Das wirtschaftliche Eigenkapital (inkl. Sonderposten) beträgt TEUR 21.046,2. Die langfristigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 20.493,9 und beinhalten langfristige Rückstellungen (TEUR 491,4) sowie langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 20.002,5). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betreffen kurzfristige Rückstellungen (TEUR 990,9), Lieferverbindlichkeiten (TEUR 1.752,6) sowie sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 479,3) und den Abgrenzungsposten (TEUR 145,3). Ertragslage
Die Umsatzerlöse unter Berücksichtigung der Zahlungen des ÖPNV-Rettungsschirms (TEUR 1.075,5) erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.148,4. Den wesentlichen Anteil daran hatten die en Ausgleichszahlungen des Aufgabenträgers (TEUR 6.788,8). Die Einnahmen aus dem EAV stiegen um TEUR 359,9, die Erlöse aus Linien- und Schülerverkehr um TEUR 2.350,4 bei einer um TEUR 2.167,2 geringeren Rettungsschirmzahlung gegenüber dem Vorjahr. Des Weiteren wurden TEUR 132,0 geringere Einnahmen aus Lagerverkäufen sowie TEUR 76,2 aus Anlagenverkäufen erzielt. Die Veränderungen der Einnahmen aus sonstigen Verkehren können vernachlässigt werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge verzeichneten einen Rückgang von TEUR 23,8 gegenüber dem Vorjahr. Die Auflösung des Sonderpostens verringerte sich um TEUR 155,8, Versicherungsentschädigungen und Schadenersatz fielen um TEUR 96,7 geringer aus. Die Auflösung einer Rückstellung schlug mit TEUR 275,0 zu Buche. Der Materialaufwand verringerte sich insgesamt um TEUR 204,0. Um TEUR 947,9 geringeren Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (davon TEUR 799,7 für Treibstoffe) stehen um TEUR 743,9 gestiegene Aufwendungen für bezogene Leistungen gegenüber. Die Mehrkosten verteilen sich auf Linienverkehr durch Subunternehmen TEUR 511,7, Fremdreparaturen TEUR 101,4, RBL TEUR 100,3, Dienstleistungen incl. IT TEUR 31,0, Wartungskosten TEUR 29,5. Die weitere Umsetzung des laufenden Tarifabschlusses zuzüglich der Gewährung eines Inflationsausgleiches hatte die Erhöhung der Personalkosten von TEUR 1.570,6 zur Folge. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 263,2 (Kfz.-Versicherung TEUR 157,7, Fahrgastkontrollen TEUR 48,8, Mieten/Pachten TEUR 41,0). Finanzlage Unter Einbeziehung aller Zahlungen aus dem Landeshaushalt ergab sich für die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 ein Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 4.493,3. Durch Investitionstätigkeit zeigte sich ein Mittelabfluss von TEUR 5.495,0 sowie aus der Finanzierungstätigkeit ein Zufluss von TEUR 173,3. Der Finanzmittelbestand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 828,4 und betrug per 31.12.2023 TEUR 6.415,9. Die Investitionen betrafen vorrangig die Modernisierung der Fahrzeugflotte des Personenverkehrs, um den ständig steigenden technischen und ökologischen Anforderungen gerecht werden zu können. Ein Betrag von TEUR 4.319,6 wurde 2023 für Neuanschaffungen investiert. Dies entspricht 77% des Gesamtvolumens der Investitionen in Sachanlagen. Des Weiteren wurden TEUR 840,3 in Planungsaufwendungen für den Neubau des Betriebshofes Werder/Havel investiert. Für die Teilfinanzierung der Neuanschaffungen an Kraftomnibussen des Geschäftsjahres 2023 wurde ein Darlehen über TEUR 4.400,0 mit 10-jähriger Tilgung bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam aufgenommen, von dem im Berichtsjahr ein Betrag in Höhe von TEUR 3.970,0 abgerufen wurde. Durch die Unterstützungszahlungen des ÖPNV-Rettungsschirms kann die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH nach wie vor als stabil einschätzen. C Finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsführung der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH führt in einem regelmäßigen Prozess eine Einschätzung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft durch. Der Analyse liegen dabei im Wesentlichen die folgenden Kennzahlen zu Grunde:
D Prognose-, Risiko- und Chancenbericht I. Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagement des Unternehmens beruht auf dem ständigen periodischen Berichtswesen (monatlich und quartalsweise), das Soll-Ist-Vergleiche aller wesentlichen Kennzahlen beinhaltet und Entwicklungen zum Vorjahr abbildet. Das System wird ergänzt bzw. erweitert von anlassbezogenen Untersuchungen und die Tätigkeit der unternehmenseigenen Innenrevision. Durch eigene innerbetriebliche Evaluation im Rahmen des Qualitätsmanagements konnte die Berichterstattung weiter verbessert werden. Die verbesserte Kontinuität und die zwischenzeitlich erreichten gesicherten mehreren Zeitreihen aus den Berichten der Vorjahre erleichtern den Umgang und die gewonnenen Schlussfolgerungen. Unverändert gestaltet sich der Rechts- und Ordnungsrahmen für den öffentlichen Personennahverkehr in Europa, der Bundesrepublik Deutschland sowie im Land Brandenburg schwierig und wenig langfristig belastbar. Die Geschäftsführung beobachtet kontinuierlich, insbesondere mit Hilfe der Branchenverbände sowie fachanwaltlicher Unterstützung die Entwicklung dieser rechtlichen Rahmenbedingungen, um frühzeitig Risiken (insbesondere für vertragliche Grundlagen und vor allem für die Finanzierungsmodalitäten) zu erkennen. Nach wie vor zu berücksichtigen sind die Anforderungen aus der Clean Vehicle Directive (CVD) der EU, die mit dem Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungsgesetz in deutsches Recht umgesetzt wurde. Dieses Gesetz ist bei der Vergabe von öffentlichen Dienstleistungsaufträgen, der Beschaffung von Omnibussen und der Vergabe von Verkehrsleistungen an Subunternehmer zu berücksichtigen. Daraus ergeben sich für die regiobus bei zukünftigen Beschaffungen von Fahrzeugen und Ausschreibungen von Verkehrsleistungen Kostenrisiken, die sich momentan noch nicht einschätzen lassen. Obwohl regiobus ausgezeichnete Ergebnisse mit der schrittweisen Einführung des Kraftstoffes GTL und damit der Klassifizierung des Fuhrparks als "sauber" im Sinne der CVD hat, ist der Fortbestand auf Grund fehlender Rechtssicherheit nicht gegeben. Einzig der Umstand, dass notfalls sofort auf herkömmlichen Dieselkraftstoff BO wieder zurückgekehrt werden kann, minimiert das Risiko. Mit einer zu erwartenden Kostensteigerung aus neuen Antriebsformen einerseits und den aktuellen Tendenzen zu politisch motivierten Eingriffen in die Beförderungstarife durch Absenkung wird die Grundlage bzw. Bedingung der öffentlichen Dienstleistungsaufträge gefährdet. Bespielhaft ist hier die Einführung des deutschlandweit gültigen Deutschlandtickets für 49 € zum 01.05.2023 zu nennen. Die zweite Stufe der Umsetzung der CVD und der Ablauf der jetzigen öDA fallen bei regiobus zeitlich annährend zusammen. Hier sieht die Geschäftsführung aus heutiger Sicht ein erhebliches Risiko für die Geschäftsgrundlage des Unternehmens, da der Landkreis Potsdam-Mittelmark verpflichtet ist, bei der Neuvergabe des öDA das Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungsgesetz anzuwenden. Hier bedarf es in Zusammenarbeit mit den Interessenverbänden und mit anwaltlicher Unterstützung einer rechtsicheren Gestaltung des nächsten öDA, sowie eines mit dem Gesellschafter der regiobus abgestimmten Umsetzungsplanes zur Umstellung des Unternehmens auf den Betrieb von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Dazu sind erhebliche Investitionen in die Infrastruktur und den Fuhrpark notwendig, sowie in die Ausbildung der Mitarbeiter in den Werkstätten und im Fahrdienst. Ein weiteres Jahr muss sich das Unternehmen mit einer bisher nicht dagewesenen disruptiven Veränderung der ÖPNV-Landschaft auseinandersetzen. Beispielhaft sei hier die ersatzlose Streichung der Förderprogramme für Kraftomnibusse mit alternativen Antrieben und für die Beschaffung entsprechender Infrastruktur im Dezember 2023 durch die Bundesregierung. Ein weiteres Beispiel ist die Einführung des Deutschlandtickets. Obwohl in 2023 erstmals wieder die Fahrgastzahlen des Vorkrisenjahres 2019 übertroffen wurden, liegen die Fahrgeldeinnahmen durch die faktische Tarifabsenkung durch das Deutschlandticket unter denen des Jahrs 2019. Aus den Veränderungen der Arbeitswelt wird ein geändertes Nutzerverhalten des ÖPNV erwartet. Daraus erwächst ein Risiko für die Einnahmenentwicklung. Inwieweit die gesellschaftlichen Anforderungen aus dem Klimawandel und dem Ruf nach einer Verkehrswende dem entgegenwirken, kann aktuell noch nicht beurteilt werden. Als wesentliche weitere Problemlagen werden derzeit angesehen: Auf nationaler Ebene ist die Novellierung zum Personenbeförderungsgesetz (PBefG) abgeschlossen. Der Vorrang eigenwirtschaftlicher Verkehre gegenüber Direktvergaben von öffentlichen Dienstleistungsaufträgen spielt nach wie vor die Hauptrolle. Hinzu kommen Verunsicherungen durch Versuche des Markteintritts Dritter über die sogenannten Experimentierklauseln des PBefG. Die tariflichen Entwicklungen in der Entlohnung der Mitarbeiter konnte zwar durch die Tarifparteien spürbar geändert werden, hat aber in Folge erhebliche Auswirkungen auf die Personalkosten. Durch die erhebliche Steigerung der Lebenshaltungskosten wurden entsprechende Forderungen zu Lohnsteigerungen durch die Gewerkschaft ver.di für Tarifverhandlungen im Jahr 2024 gestellt. Die Entwicklung innerhalb der Standorte des Unternehmens ist anhaltend stark unterschiedlich mit wenig Aussicht auf positive Veränderung. Der durch planmäßige Altersnachfolge sowie aus Leistungssteigerungen abzuleitende Personalbedarf konnte nicht zuletzt durch eigene Ausbildung im Verkehrsbildungszentrum besser abgedeckt werden. Die pandemiebedingte verschobene Verkehrserhebung 2020 des VBB konnte im Jahr 2023 abgeschlossen werden. Ob die Daten für zukünftige Einnahmeaufteilungen tauglich sind, befindet sich derzeit in Prüfung. Zur Einnnahmenaufteilung des Jahres 2022 mussten wieder die Zahlen der Verkehrserhebung 2016 herangezogen werden. Die Jahre des großen Leistungszuwachses der regiobus spiegeln sich somit weiter nur unzureichend in den verteilten Einnahmen wider. In dem Zusammenhang ist auf die fortschreitende Digitalisierung auch beim Vertrieb zu verwiesen. Der Abfluss von Kundendaten und vor allem von Liquidität kann in den kommenden Jahren zu einem erheblichen Risiko anwachsen. Die wirtschaftlichen Folgen des Ukrainekrieges und die Flüchtlingswellen haben erhebliche Folgen für dier Leistungsfähigkeit des kommunalen Haushalts. Das wiederum wird unmittelbare Auswirkungen auf die Wirtschaftsplanung aber auch Entwicklung des Unternehmens in den Folgejahren nach sich ziehen. Nur zusätzliche Landes- und/oder Bundesmittel könnten hier Abhilfe und vor allem Planungssicherheit schaffen. II. Prognosebericht Der fortdauernde Krieg Russlands gegen die Ukraine führt mit seinem Ausbruch am 24.02.2022 auch 2024 zu wachsenden gesellschaftlichen Herausforderungen und wirtschaftlichen Einschränkungen mit entsprechenden Folgen für Deutschland. Verschärfend auf die Haushaltslage des Bundes wirkte sich das Urteil des Bundesverfassungsreicht vom 15.11.2023 zum 2. Nachtragshaushaltsgesetz 2021 aus. Als Folge wurden vom Bund neben anderen Kürzungen und Streichungen auch Fördermittel für den ÖPNV ersatzlos gestrichen. Die Auswirkungen können sich weiter kurzfristig negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH z.B. in Gestalt von nachteiligen Änderungen auf den Kapitalmärkten (Kreditversorgung durch Banken), weiter steigenden Material-, Energie- und Kraftstoffpreisen, steigenden Preisen für bezogene Leistungen, der Unterbrechung von Lieferketten oder aus Cyberangriffen niederschlagen. Darüber hinaus sind gegebenenfalls Einschränkungen und Anpassungen der eigenen Geschäftsprozesse und -aktivitäten und damit verbundene Risiken zu erwarten. Ebenso werden die Fluchtbewegungen weiter Auswirkungen auch in Deutschland zeigen. Quantitative Angaben zum Einfluss des Ukraine-Kriegs und des Verfassungsgerichtsurteils auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht verlässlich möglich. Die Folgen der deutschlandweiten Einführung eines "Deutschland"-Tickets ab 01.05.2023 durch die Bundesrepublik Deutschland auf die Finanzlage ist derzeit nicht absehbar. Zwar soll der zu erwartende hohe Einnahmeverlust auch in 2024 durch die Bundesrepublik und die Bundesländer vollständig ausgeglichen werden. Derzeit besteht eine entsprechende Zusage zum Ausgleich nur bis zum 30.4.2024. Wie, wann und durch wen der Ausgleich nach dem 30.4. erfolgt, steht zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht endgültig fest. Es sind innerjährlich negative Auswirkungen für unsere Liquidität zu erwarten, die durch eine entsprechende Zwischenfinanzierung ausgeglichen werden müsste. Investitionsschwerpunkte im Geschäftsjahr 2024 werden die Weiterführung der Ersatzinvestitionen in den Fuhrpark sowie die Planung des Neubaus des Betriebshofes Werder/Havel sein. Gleichzeitig ist der Markt im Bereich Elektromobilität zu beobachten und die Planungen für die Umstellung des Unternehmens auf alternative Antriebe voran zu treiben, sowie sinnvolle Maßnahmen bei Aus- und Weiterbildung sowie Werkstattgestaltung und Ausrüstung vorzubereiten bzw. durchzuführen. Vor Beauftragung der weiteren Planungen für den Betriebshof Werder/Havel muss die Finanzierung für das Projekt geklärt sein. Die Beauftragung der Leistungsphase 4 würde als vorzeitiger Maßnahmenbeginn gewertet werden und eine zukünftige Förderung von Bund und Land ausschließen. Allerdings stehen entsprechende Förderprogramme sowohl des Bundes als auch des Landes derzeit nicht zur Verfügung. Für die kommenden Geschäftsjahre werden Ergebnisstabilität sowie eine Konsolidierung der Fahrgastzahlen angestrebt. Besonders wichtig wird die Entwicklung der Einnahmenaufteilung im VBB werden - dies vor allem vor dem Hintergrund steigender Kosten und gleichzeitig stagnierender Fahrpreise (Tarife VBB) sowie der Einführung des Deutschlandtickets. Bei letzterem muss ein neues Tariffindungsverfahren und ggf. die Ausweisung eines Referenztarifs als Basis von möglichen Ausgleichzahlungen, die keine Betriebskostenzuschüsse sind, erreicht werden. Aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage ist vom Aufgabenträger dem Landkreis Potsdam-Mittelmark geplant, die weitere Umsetzung des Nahverkehrsplans mit Ausweitungen des Fahrplanangebots zurückzustellen. Das Fahrplanangebot wird vorrausichtlich im Wesentlichen im Umfang des Standes zum Fahrplanwechsel Dezember 2023 eingefroren. Die Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr 2024 mit steigenden Gesamterträgen geplant. Wesentlich dafür ist, dass der Landkreis den Zuschuss aufgrund der gestiegenen Produktionskosten weiter erhöhen wird. Die oben genannten Ausführungen zum Ukrainekrieg, den Folgen des Verfassungsgerichtsurteils vom 15.11.2023 und dem "Deutschland"-Ticket können dazu führen, dass das Ergebnisziel gefährdet ist. Hoffnung geben die Aussagen der Politik zur Einrichtung eines weiteren ÖPNV-Rettungsschirm für das Jahr 2024 unter anderem auch zum Ausgleich der zu erwartenden Mindereinnahmen aus dem "Deutschland"-Ticket. Die betrieblichen Aufwendungen werden ausgehend vom Niveau des Jahres 2023 ebenfalls steigend geplant. Die inzwischen erzielte Einigung zwischen dem Kommunalen Arbeitgeberverband Brandenburg und der Gewerkschaft ver.di sieht eine Tarifsteigerung der Entgelte um 13% mindestens aber um 340 € vor. Diese Steigerung wurde bei der Aufstellung des Wirtschaftsplans 2024 antizipiert. Da dem Landkreis Potsdam-Mittelmark für den Ausgleich von Kostensteigerungen im ÖPNV der Jahre 2022 und 2023 im Februar 2024 durch das Land Brandenburg 3,5 Mio € für die regiobus genehmigt wurden, wird für 2024 mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet. Aus der Unternehmensentwicklung heraus sind vor allem für die zukünftige Werkstattkapazität am Standort Werder/H. aber auch steigender Platzbedarf im Betriebshof Stahnsdorf auch unter dem Aspekt des zukünftigen Einsatzes von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben Maßnahmen vorzubereiten. Für den Hauptsitz Bad Belzig sind mit der Kreisverwaltung und deren Fachdienst Kreisstraßenbetrieb auf Basis des abgeschlossenen LOI zur zukünftigen, gemeinsamen abgestimmten Standortentwicklung die Maßnahmen fortzuführen. Durch fehlende Förderprogramme des Bundes und des Landes Brandenburg ist diese Entwicklung und damit verbundene Erreichbarkeit der Ziele der Clean Vehicle Directive stark gefährdet. Ein weiterer die Unternehmensentwicklung begrenzender Faktor kann der Fachkräftemangel werden. Das Ziel den ÖPNV weiter auszubauen und die Verkehrswende zugunsten des Umweltverbundes zu gestalten, ist durch fehlende Fachkräfte in allen dafür notwendigen Berufsgruppen stark gefährdet. Hier muss der Fokus verstärkt auf die Rekrutierung, Ausbildung und Integration von Einwanderern gelegt werden. In Vorbereitung der Neuvergabe des öffentlichen Dienstleistungsauftrages ab dem 01.06.2026 hat der Kreistag einen Grundsatzbeschluss zur Inhousevergabe des gesamten ÖPNV auf dem Gebiet des Landkreises an die regiobus gefasst. Damit ist erste grundsätzliche Voraussetzung zur Beauftragung der regiobus mit den ÖPNV-Leistungen über den 31.5.2026 hinaus erfüllt.
Bad Belzig, 24.03.2024 Martin Grießner, Geschäftsführer BILANZ zum 31.12.2023regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, Bad BelzigAktiva
Passiva
Bad Belzig, 25.03.2024 Mertin Grießner, Geschäftsführer GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 01.01. bis 31.12.2023regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, Bad Belzig
Bad Belzig, 25.03.2024 Martin Grießner, Geschäftsführer Anhang 20231. Allgemeine Angaben 1.1 Die regiobus Potsdam Mittelmark GmbH wurde mit Eintragung in das Handelsregister am 10.07.2017 mit der Verkehrsgesellschaft Belzig mbH rückwirkend auf den 01.01.2017 verschmolzen. Die regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, Beelitz, ist beim Amtsgericht Potsdam unter der Nummer HRB 9960 P eingetragen. Mit Eintragung in das Handelsregister am 10.11.2022 wurde der Geschäftssitz in die Brücker Landstr. 22, 14806 Bad Belzig verlegt. 1.2 Die regiobus Potsdam Mittelmark GmbH gehört zu den großen Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. 1.3 Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB §§ 242 ff.) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbHG aufgestellt. Bei der Gliederung der Bilanz wurde die Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen beachtet. 1.4 Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 1.5 Die Gliederungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung richten sich nach den § 266 ff. sowie 275 ff. des HGB. 2. Erläuterungen zur Bilanz sowie deren Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert, bewertet. Die Abschreibungen wurden linear verteilt. Grundlage bildet die Nutzungsdauer.
Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250,01 und EUR 800,00 wurden im laufenden Geschäftsjahr sofort abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten (Börsen- oder Marktpreis) zum Bilanzstichtag angesetzt. 2.2 Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem Anlagenspiegel auf Seite 2. In dem Bilanzposten "Grundstücke und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken" sind Geschäfts-, Betriebs- und andere Bauten in Höhe von EUR 1.307.274,37 enthalten. ANLAGENSPIEGEL zum 31.12.2023regiobus Potsdam Mittelmark GmbH
2.3 Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Unbrauchbare oder nur noch bedingt verwendungsfähige Bestände sind entsprechend abgewertet worden. 2.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. 2.5 Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Zum Bilanzstichtag handelte es sich im Wesentlichen um Leasingsonderzahlungen, Serviceverträge, Lizenzen und Versicherungen. 2.6 Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wurde mit Gesellschafterbeschluss GV 10-24- 2017 vom 22.08.2017 auf EUR 1.000.000 erhöht. Die Gliederung des Eigenkapitals ist in der Bilanz (Anlage 1) detailliert dargestellt. 2.7 Zur Anschaffung von Omnibussen und Betriebsgebäuden erhaltene Zuwendungen des Landes Brandenburg nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) wurden in einen Sonderposten für erhaltene Investitionszuschüsse eingestellt und anteilig entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst. Der Anteil der von der HVG abgespaltenen Anteile an GVFG-Mitteln für die Finanzierung der Betriebshöfe Werder und Stahnsdorf betrug am 01.01.2023 EUR 465.263,00 und am 31.12.2023 EUR 316.323,00. Der Stand des Sonderpostens für erhaltene Förder- und Investitionsmittel betrug zum 01.01.2023 EUR 1.068.796,00. Aufgelöst wurde ein Betrag von EUR 385.665,00. Somit ergab sich ein Restbuchwert per 31.12.2023 von EUR 683.131,00. 2.8 Die sonstigen Rückstellungen sind mit den Beträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden nach § 253 (2) HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz (Abzinsungszinssatz) abgezinst. Der Abzinsungszinssatz wird von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung ermittelt und monatlich bekanntgegeben. Bei der Rückstellung zum E/A-Vertrag mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg flossen alle derzeitigen Erkenntnisse in Bezug auf Zahlungsverpflichtungen innerhalb der einzelnen Pools in die Zuführung ein. Die Rückstellung betrug zum 31.12.2023 TEUR 435,9. Weitere wesentliche Rückstellungen sind: Personalkosten: TEUR 622,3, künftige Umlageverpflichtungen aus Versicherungen: TEUR 334,5. Eine Darstellung der weiteren Positionen ist aus dem nachfolgenden Rückstellungsspiegel ersichtlich. Rückstellungsspiegel per 31.12.2023regiobus Potsdam Mittelmark GmbH
2.9 Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Angaben zu den Restlaufzeiten und der Art der Sicherung sind dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft für 11 neu anzuschaffende Kraftomnibusse (3 Mercedes-Benz Citaro SL und 8 Mercedes-Benz Citaro G) ein Darlehen in Höhe von insgesamt EUR 4.400.000,00 aufgenommen, von dem ein Teilbetrag in Höhe von EUR 3.970.000,00 per 31.12.2023 abgerufen wurde. Durch Lieferverzug eines KOM MB Citaro G wurde der Restbetrag in Höhe von EUR 430.000,00 erst im Januar 2024 in Anspruch genommen. Aus einem Auswahlverfahren von 5 Anfragen ging die Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam als Darlehensgeber hervor. 2.10 Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. VERBINDLICHKEITENSPIEGEL 2023regiobus Potsdam Mittelmark GmbH
Vorjahreszahlen in Klammern 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Die Umsatzerlöse betreffen ausschließlich Inlandsumsätze und lassen sich wie folgt darstellen. Die Umsatzerlöse sind um die Aufwendungen aus dem EAV (Einnahmeaufteilungsvertrag) gekürzt worden. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
3.2 Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Sonderposten i. H. v. TEUR 385,7 sowie von Rückstellungen i. H. v. TEUR 275,0, aus Versicherungsleistungen bzw. Schadenersatz i. H. v. TEUR 173,1 sowie der Erstattung der Mineralölsteuer i. H. v. TEUR 143,2. 3.3 Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe berücksichtigen das Ergebnis der zum Bilanzstichtag aufgestellten Inventur. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung der First in - First out - Methode. 3.4 Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten im Wesentlichen den Einsatz von Subunternehmern i. H. v. TEUR 6.299,6. 3.5 Die Abschreibungen wurden gemäß § 253 Abs. 3 HGB linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht vorzunehmen. 3.6 Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 2.876,3 (darin enthalten Versicherungen TEUR 618,5; Leasing KOM TEUR 591,5; Aus- und Weiterbildung TEUR 259,8; Kontrollaufwand TEUR 200,1; Mieten u. Pachten TEUR 181,8; Pflege/Instandhaltung Gebäude und Außenanlagen TEUR 147,9; Kommunikationsaufwand TEUR 107,1; Instandhaltung Anlagegüter TEUR 93,0). 3.7 Die sonstigen Steuern enthalten Grundsteuer TEUR 17,8 sowie Kfz.-Steuer TEUR 5,5. 3.8 Die Umsatzerlöse enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.999,3. 4. Sonstige Angaben
4.3 Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB macht die Gesellschaft von der Befreiungsvorschrift nach § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch. Der Aufwand für das Gesamthonorar für die Wirtschaftsprüfer im Geschäftsjahr betrug nach § 285 Nr. 17 HGB für die Abschlussprüfungsleistungen EUR 16.000,00. 4.4 Dem Aufsichtsrat der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH gehören an:
Die Vergütungen an den Aufsichtsrat betrugen insgesamt EUR 2.693,96. 4.5 Der Jahresabschluss wird zur Veröffentlichung beim Betreiber des Bundesanzeigers, der Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln, eingereicht. 4.6 Als sonstige weitere finanzielle Verpflichtung, außer den in Punkt 2.8 und 2.9 genannten, mit einer Laufzeit von über einem Jahr, besteht ein Bestellobligo i.H.v. TEUR 7.268,7, davon TEUR 7.077,5 für Investitionen in die Ersatzbeschaffung von Kraftomnibussen. Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen i.H.v. TEUR 582,4, davon TEUR 373,7 mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr. Auf dem Grundstück in Beelitz lastete infolge der Finanzierung des Gebäudes eine eingetragene Grundschuld im Grundbuch Beelitz (BI. 4415, 4426, 4663) in Höhe von T€ 1.383,0, die zum Bilanzstichtag abgezahlt war (letzte Tilgungsrate am 30.09.2023). Hinsichtlich der Finanzierung von Omnibussen hat die Gesellschaft den finanzierenden Kreditinstituten die Kfz-Briefe übergeben. Zum Bilanzstichtag besteht keine Restschuld mehr. Sicherungsübereignet wurden Omnibusse i. H. v. TEUR 20.002,5. 4.7 Der durchschnittliche Personalbestand in 2023 betrug:
Im Berichtsjahr waren 29 Auszubildende beschäftigt. Im Schnitt arbeiteten 15 Mitarbeiter in Teilzeit. 4.8 Aus temporären Differenzen zwischen handels-und steuerrechtlichen Wertansätzen bei den sonstigen Rückstellungen resultieren aktive latente Steuern. Weiterhin bestehen steuerliche Verlustvorträge, die bei der Berechnung aktiver latenter Steuern berücksichtigt werden können. Aufgrund der Inanspruchnahme des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden aktive latente Steuern nicht angesetzt. 4.9 Wesentliche außerbilanzielle Geschäfte nach § 285 Nr. 3 HGB liegen nicht vor. Auch wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, getätigt. 4.10 Der Krieg Russlands gegen die Ukraine führt mit seinem Ausbruch am 24.02.2022 nach wie vor zu großen gesellschaftlichen Herausforderungen und wirtschaftlichen Folgen für Deutschland. Diese könnten sich auch weiter negativ auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH z. B. in Gestalt von nachteiligen Entwicklungen auf den Kapitalmärkten (Kreditversorgung durch Banken), anhaltend hohen Material-, Energie- und Kraftstoffpreisen, der Unterbrechung von Lieferketten oder Cyberangriffen niederschlagen. Darüber hinaus sind ggf. Einschränkungen und Anpassungen der eigenen Prozesse und Aktivitäten und damit verbunden operative Risiken zu erwarten. Wir verweisen in diesem Zusammenhang ergänzend auf unsere Ausführungen im Lagebericht im Kapitel "Prognosebericht und Risikobericht". 4.11 Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss i.H.v. EUR 1.890.124,81 der Gewinnrücklage zuzuführen.
Bad Belzig, 25.03.2024 regiobus Potsdam Mittelmark GmbH Martin Gießner, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, Bad Belzig VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, Bad Belzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, Bad Belzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 12. April 2024 Dr.
Heilmaier & Partner GmbH
ppa. Dipl.-Kfm. Kempkens, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterversammlung Als gesetzlicher Vertreter des Landkreises Potsdam-Mittelmark in der Gesellschafterversammlung der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH halte ich heute, am 26.06.2024 eine Gesellschafterversammlung ab und beschließe: Beschluss Nr.: GV 17-33-2024 Der Jahresabschluss über das Geschäftsjahr 2023 wird mit einem Bilanzvolumen in Höhe von 44.908.216,34 € festgestellt. Entsprechend dem Vorschlag des Geschäftsführers wird der Jahresüberschuss in Höhe von 1.890.124,81 € der Gewinnrücklage zuzuführen Beschluss Nr.: GV 17-34-2024 Dem Geschäftsführer, Herrn Martin Grießner, wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. Beschluss Nr.: GV 17-35-2024 Dem Aufsichtsrat wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. Beschluss Nr.: GV 17-36-2024 Zur Prüfung des Jahresabschlusses der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH wird für das Geschäftsjahr 2024 die Dr. Heilmaier Partner GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mit Sitz in Krefeld, bestellt. Begründung Gemäß § 11 Abs. 3 der Satzung entscheidet die Gesellschafterversammlung über diese Sachverhalte. In der Aufsichtsratssitzung der regiobus Potsdam-Mittelmark GmbH am 03.06.2024 wurden diese Sachverhalte beraten und eine Beschlussempfehlung ausgesprochen.
M. Köhler, Landrat und Vertreter des Alleingesellschafters Landkreises Potsdam-Mittelmark TOP 6 Bericht des Aufsichtsrates an die Gesellschafterversammlung über die Prüfung des Jahresabschlusses 2023und des LageberichtsDer Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres in drei Sitzungen sowie laufend durch mündliche und schriftliche Berichte des Geschäftsführers über die Geschäftslage und die finanzielle Situation des Unternehmens informiert und sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Die Geschäftsführung beachtete in ihrer Geschäftstätigkeit jederzeit die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und der Geschäftsordnung der Gesellschaft. Beschlüsse und sonstige Festlegungen des Gesellschafters und des Aufsichtsrates wurden von der Geschäftsführung stets vollständig umgesetzt und die Gesellschaft in Übereinstimmung mit den vorgegebenen Grundsätzen und Zielen des öffentlichen Personennahverkehrs geführt. Der vom Geschäftsführer vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2023 und der Lagebericht wurden von dem durch den Gesellschafter mit Beschluss GV 13-29-2023 vom 18.08.2023 bestellten Abschlussprüfer (Dr. Heilmaier & Partner GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Krefeld) geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Neben der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes beinhaltete der Prüfauftrag auch die Prüfung nach § 53 HGrG. Dem Aufsichtsrat wurde der Prüfungsbericht übergeben. An der Beratung des Aufsichtsrates zum Jahresabschluss 2023 nahm der Wirtschaftsprüfer teil und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Dem Ergebnis der Prüfung stimmte der Aufsichtsrat zu. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag des Geschäftsführers für die Ergebnisverwendung geprüft. Dabei ergaben sich keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 und die Entlastung des Geschäftsführers. Der Aufsichtsrat empfiehlt des Weiteren, wie vom Geschäftsführer vorgeschlagen, den Jahresüberschuss i. H. v. € 1.890.124,81 der Gewinnrücklage zuzuführen. Über den Bericht wird abgestimmt mit:
Peter Hinze, Aufsichtsratsvorsitzender |
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