Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 310884
Vorher
MICOS- Mechanische Instrumente, optische Systeme Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
5.3.1990
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Systemen und Komponenten für die Micro- und Nano-Positioniertechnik.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Physik Instrumente (PI) SE & Co KG
Germany
360.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

PI miCos GmbH

Eschbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

der PI miCos GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die PI miCos GmbH (im Folgenden auch kurz: PI miCos) mit Sitz in Eschbach wurde im Jahr 1990 gegründet und hat den eigenen Anspruch, ein führendes Technologieunternehmen zu sein.

PI miCos entwickelt, fertigt und vertreibt weltweit innovative Systeme und Komponenten im Bereich der Ultrapräzisions-Positioniertechnik. PI miCos verfügt über ein umfassendes Portfolio an elektromagnetisch angetriebenen Positioniersystemen und versteht sich als Technologieführer für Positionieraufgaben unter Vakuumbedingungen.

PI miCos bietet Systemlösungen für komplexe Positionieraufgaben neuer Technologien in den Bereichen der Halbleiter- und Lasertechnik sowie Medizin- und Sensortechnik.

2. Forschung und Entwicklung

Die PI miCos GmbH setzt ihre Entwicklungsschwerpunkte auf den weiteren Ausbau des o.g. Produktportfolios und auf die Systemintegration und ergänzt damit das klassische Komponentengeschäft durch kundenspezifische Gesamtlösungen. Darüber hinaus gibt es auf dem Weltmarkt viele Anwendungen, die eine Integration verschiedener Komponenten aus dem Hause PI und Drittanbietern erfordert. Wir fokussieren uns auf weniger Einzelaufträge, sondern mehr auf Lösungen, die im OEM-Umfeld benötigt werden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die PI miCos GmbH erzielt ihre Umsätze in vielen technologisch geprägten Branchen.

Im Systemgeschäft verschiebt sich der Schwerpunkt zunehmend von Forschungseinrichtungen und Hochschulen hin zu industriellen Kunden. Die typischen OEM-Kunden sind außerdem immer weniger Komponentenzulieferer sondern zunehmend Lieferanten, die ganze Sub-Systeme anbieten können. Durch das breite Kundenspektrum haben Nachfrageschwankungen einzelner Branchen keine signifikanten Folgen auf die Geschäftsentwicklung der PI miCos.

Die Einbindung in die PI-Unternehmensgruppe erleichtert den Zugang zu Großkonzernen, die von ihren Zulieferern starke, stabile Strukturen mit hohem Leistungspotential und umfassendem Service erwarten. Des Weiteren werden Kompetenzen innerhalb der PI Gruppe genutzt, um noch stärker am Markt agieren zu können.

2. Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Umsatz der PI miCos gegenüber dem Vorjahr weiter gesteigert werden. Insbesondere in China blieb die Geschäftsentwicklung aber deutlich hinter den für das Jahr gesteckten Erwartungen zurück.

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2019 wurde Dr. Axel Widenhorn als neues Mitglied in die Geschäftsführung der PI miCos berufen. Ende des Jahres wurde eine Tochtergesellschaft in Changzhou, China gegründet, um insbesondere im asiatischen Raum wettbewerbsfähiger zu sein.

Das operative Ergebnis blieb im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich hinter dem Wert des Vorjahres zurück. Das Ziel einer Steigerung des operativen Ergebnisses konnte somit nicht erreicht werden.

3. Lage

a. Ertragslage

Der Umsatz stieg um +1,2 Mio. Euro auf 17,2 Mio Euro. Hierbei konnte ein Rückgang der Umsätze mit deutschen Kunden durch höhere Umsätze mit Kunden im Europäischen Ausland kompensiert werden.

Bei Einbezug der im Vergleich zum Vorjahr um -0,2 Mio. Euro gestiegenen Bestandsveränderung und dem um +1,3 Mio. Euro gestiegenen Materialaufwand konnte der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich gesteigert werden. Die Materialeinsatzquote stieg von 43,7% im Vorjahr auf 47,5% an. Grund für den überproportionalen Anstieg des Materialaufwands war die Herstellung und Beschaffung von Bauteilen und Baugruppen im Rahmen von großen Systemprojekten die erst im Jahr 2020 verumsatzt werden, sowie die Durchführung von Produktbereinigungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um +0,5 Mio. Euro. Hauptgründe für den Anstieg war eine Rückstellung für Abnahmeverpflichtungen aus Bestellungen aus dem Jahr 2018 für einen in 2019 stornierten Kundenauftrag, Personalbeschaffungskosten im Zusammenhang mit der Erweiterung der Geschäftsführung sowie höhere Verkaufsprovisionen.

Insgesamt konnte das Geschäftsjahr 2019 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 0,4 Mio. Euro abgeschlossen werden (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro).

b. Finanzlage

Die PI miCos GmbH ist mit gut 43% durch Eigenkapital finanziert.

Ebenso wie im Vorjahr bestanden zum Bilanzstichtag langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit Restlaufzeiten über einem Jahr in Höhe von 0,3 Mio. Euro. Das unterliegende Darlehen wurde im Berichtsjahr planmäßig getilgt.

Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um +1,3 Mio. Euro auf 1,8 Mio. Euro. Grund hierfür waren zwei Großprojekte, welche beide in 2020 abgeschlossen werden sollen.

Zu wesentlichen Teilen erfolgt die Unternehmensfinanzierung durch kurz- und langfristige Darlehen der Muttergesellschaft, welche im Geschäftsjahr im Zuge der Gründung der Tochtergesellschaft in Changzhou, China um +0,9 Mio. Euro auf 1,4 Mio. Euro erhöht wurden.

c. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtsjahr um +2,0 Mio. Euro auf 13,0 Mio. Euro (Vorjahr 11,0 Mio. Euro).

Das Anlagevermögen erhöhte sich um +0,8 Mio. Euro auf 3,9 Mio. Euro (Vorjahr 3,1 Mio. Euro). Hauptgrund für den Anstieg war die Beteiligung an der neuen Tochtergesellschaft in Changzhou, China.

Das Umlaufvermögen stieg um +1,1 Mio. Euro auf 9,0 Mio. Euro an (Vorjahr 7,9 Mio. Euro). Der Anstieg resultierte zum einen aus höheren Vorratsbeständen bei unfertigen Erzeugnissen im Zusammenhang mit den zwei Großprojekten, welche in 2020 abgeschlossen werden sollen. Zum anderen stiegen die Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur internen Unternehmenssteuerung stehen die Kennzahlen Umsatz im Plan-Ist-Vergleich und Umsatzrendite im Mittelpunkt. Die Umsatzrendite berechnet sich aus dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.

Die PI miCos GmbH erzielte im abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 17,2 Mio. Euro, welcher insbesondere aufgrund niedrigerer Umsätze in China deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb.

Die Umsatzrendite sank von 7,5% im Vorjahr auf 4,0% im abgeschlossenen Geschäftsjahr. Hauptgründe für diesen Rückgang war ein Anstieg der Materialeinsatzquote sowie der überproportionale Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, vor allem durch eine Rückstellung für Abnahmeverpflichtungen im Zusammenhang mit einem in 2019 stornierten Kundenauftrag,

5. Gesamtaussage

Das Geschäftsvolumen der PI miCos konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Zur Erreichung des mittelfristigen Ziels einer finanziellen Unabhängigkeit von der Muttergesellschaft sind aber weitere Umsatzsteigerungen vor allem im europäischen und asiatischen Raum vonnöten. Hierfür wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr mit der Erweiterung der Geschäftsführung sowie der Gründung der Tochtergesellschaft in Changzhou China wichtige Maßnahmen eingeleitet.

III. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2020 plant die Gesellschaft einen deutlichen Umsatzanstieg vor allem getrieben von höherer Nachfrage von chinesischen und europäischen Kunden und damit einhergehend eine kräftige Verbesserung des operativen Ergebnisses und damit der Umsatzrendite im Vergleich zum Vorjahr.

Das erste Quartal des Jahres 2020 begann verhalten mit Umsätzen leicht über dem Niveau des Vorjahres. Der Ausblick aufgrund der Auftragseingänge lässt jedoch vor dem Hintergrund der Covid-19 Pandemie einen starken Umsatzrückgang im zweiten Quartal erwarten. Danach ist mit einer deutlich reduzierten Profitabilität für das Geschäftsjahr 2020 zu rechnen. In welchem Umfang die weltweite Covid-19 Pandemie die Entwicklung des Geschäftsjahres 2020 insgesamt negativ beeinflussen wird, ist allerdings noch nicht abschließend einschätzbar.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die PI miCos bedient mit ihren Produkten Abnehmer in diversen Märkten. Eine Abhängigkeit von spezifischen Einzelmärkten besteht nicht.

Im Teilmarkt der industriellen Automatisierung sind die Erwartungen der Kunden insbesondere in Bezug auf die Liefertreue hoch. Produktion- oder Lieferschwierigkeiten ziehen schnell den Verlust von Anschlussaufträgen nach sich.

Ertragsorientierte Risiken

Die Umsatzabhängigkeit von Mutter- und Schwestergesellschaften im PI-Konzernverbund ist mit über 45% hoch. So können sich Einbrüche der Auftragslage bei diesen Gesellschaften auch nachhaltig auf die Auftragslage der PI miCos auswirken.

Die PI miCos fakturiert fast ausschließlich in Euro. Auch Einkäufe werden nahezu vollständig in Euro abgewickelt. Daher ist das Fremdwährungsrisiko insgesamt gering.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die sorgfältige Überwachung der Zahlungsfristen in der Vergangenheit hat nur zu geringen Zahlungsausfällen geführt. Es besteht keine Veranlassung, dass sich dies ändern wird.

Es ist die Politik des Hauses, die Lagerbestände auf ein Minimum zu halten und doch dafür zu sorgen, dass die Lieferfähigkeit gewährleistet ist. Dazu werden vielfältig Kanban-Prozesse eingesetzt. Bestände sind Teil des Kennzahlensystems von PI.

Bei Liquiditätsengpässen kann die finanzstarke Muttergesellschaft jederzeit aushelfen.

Covid-19 Pandemie

Einflüsse des Coronavirus Covid-19 auf den Geschäftsverlauf des Unternehmens lassen sich im aktuellen Jahr nicht vermeiden. Es ist mit eventuellen Umsatzeinbrüchen zu rechnen, da sich Einschränkungen im eigenen Produktionsbetrieb bzw. Engpässe auf Seiten der Zulieferer, Frachtdienstleister und Kunden ergeben können. Die eigene Lieferfähigkeit versuchen wir durch verschiedenen Maßnahmen aufrecht zu erhalten. Bei Lieferschwierigkeiten von Rohstoffen bzw. Zukaufteilen suchen wir gezielt nach Ersatzlieferanten. Wir schützen unsere Mitarbeiter vor Infektionsmöglichkeiten durch verstärkte Hygienemaßnahmen. Wir arbeiten im Zweischichtbetrieb und haben die Einrichtung eines Heimarbeitsplatzes für einen großen Teil der Mitarbeiter ermöglicht. Auslandreisetätigkeiten sind bis auf weiteres ausgeschlossen.

2. Chancenbericht

PI miCos besitzt durch die Ausrichtung hin zur Systemintegration für Sondersysteme oder Anlagen im Produktionsumfeld eine deutliche Abgrenzung zu den übrigen Gesellschaften im Konzernverbund. Dennoch gibt es Synergien durch den Zugriff auf die komplette technologische Bandbreite von PI. Damit können den Kunden Komplettlösungen aus einer Hand angeboten werden.

Durch die sukzessive Verlagerung und Bündelung von sich ähnelnden PI-Produktsegmenten zum Standort Eschbach erfolgt eine Bündelung der Erfahrung und Kompetenz. Die Entwicklung der Produkte erfolgt aus einer Hand und es kann schneller und bedarfsgerechter auf Kundenanfragen reagiert werden.

3. Gesamtaussage

PI miCos profitiert weiter organisatorisch und finanziell von der Unterstützung durch die Muttergesellschaft. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind keine Risiken erkennbar, die einzeln oder in Kombination den Bestand des Unternehmens gefährden könnten.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Gegebenenfalls fordern wir Vorauskasse von unseren Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus den verfügbaren liquiden Mitteln. Im Falle einer notwendigen externen Finanzierung können Kredite bei der Muttergesellschaft aufgenommen werden. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein wöchentlicher Liquiditätsplan erstellt, der Geldaus- und -eingänge darstellt.

 

Eschbach, im April 2020

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 3.932.690,07 3.084.069,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.586,67 9.855,61
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 4.586,67 9.855,61
II. Sachanlagen 2.907.703,40 3.053.813,40
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.795.946,30 1.861.259,39
2. technische Anlagen und Maschinen 638.072,42 683.117,12
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 473.684,68 508.086,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.350,00
III. Finanzanlagen 1.020.400,00 20.400,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.020.400,00 20.400,00
B. Umlaufvermögen 8.999.286,99 7.851.373,93
I. Vorräte 6.140.000,00 5.345.500,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.704.184,41 1.891.241,74
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 576.625,58 826.726,06
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.127.558,83 1.064.515,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.155.102,58 614.632,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.820,61 22.895,02
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.975.797,67 10.958.337,96

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 5.601.068,37 5.242.712,45
I. gezeichnetes Kapital 360.000,00 360.000,00
II. Gewinnrücklagen 3.567.264,50 3.567.264,50
III. Gewinnvortrag 1.315.447,95 510.226,48
IV. Jahresüberschuss 358.355,92 805.221,47
B. Rückstellungen 1.316.509,09 1.243.903,63
C. Verbindlichkeiten 6.022.568,67 4.462.242,88
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 271.948,03 290.128,77
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.287.223,65 3.262.562,26
3. übrige Verbindlichkeiten 2.463.396,99 909.551,85
D. Rechnungsabgrenzungsposten 35.651,54 9.479,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.975.797,67 10.958.337,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 9.717.226,02 9.615.435,25
2. Personalaufwand 6.435.092,46 6.312.354,33
a) Löhne und Gehälter 5.408.130,83 5.385.990,46
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.026.961,63 926.363,87
davon für Altersversorgung 6.979,45 8.721,93
3. Abschreibungen 295.822,70 285.285,81
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 295.822,70 285.285,81
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.295.138,99 1.829.030,25
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 716,73 1.107,82
davon aus Abzinsung 660,00 630,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 55.869,90 39.400,54
davon an verbundene Unternehmen 42.724,95 25.277,92
davon aus Abzinsung 100,00 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 259.719,08 323.416,23
8. Ergebnis nach Steuern 376.299,62 827.055,91
9. sonstige Steuern 17.943,70 21.834,44
10. Jahresüberschuss 358.355,92 805.221,47

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau, Nr. HRB 310884 unter der Firma PI miCos GmbH eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist in Eschbach.

Der Jahresabschluss der PI miCos GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der PI miCos GmbH wurde nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Bei den Bilanzposten wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wurden mit ein bis vier Jahren angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und, sofern deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wurden mit ein bis dreiunddreißig Jahren angesetzt.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der Abgang dieser Vermögensgegenstände wird im Zugangsjahr unterstellt.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu den Anschaffungskosten bewertet.

Unfertige Erzeugnisse und Leistungen wurden entsprechend ihrem Fertigstellungsgrad mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Verwaltungsgemeinkosten sowie Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt.

Fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Verwaltungsgemeinkosten sowie Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen in Fremdwährung deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. In den übrigen Fällen werden nur etwaige Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Passivposten

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich festgestellt und bekannt gemacht werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder mit dem am Bilanzstichtag höheren Devisenkassamittelkurs bewertet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Posten sind während des Jahres mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der Entstehung erfasst worden.

Stetigkeit

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2019 ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2019
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 279.162,33 0,00 0,00 0,00 0,00 279.162,33
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 279.162,33 0,00 0,00 0,00 0,00 279.162,33
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.310.193,90 0,00 0,00 0,00 0,00 2.310.193,90
technische Anlagen und Maschinen 1.301.887,65 10.506,40 0,00 0,00 0,00 1.312.394,05
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.841.570,46 185.369,74 0,00 125.726,23 0,00 1.901.213,97
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.350,00 0,00 0,00 1.350,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.455.002,01 195.876,14 0,00 127.076,23 0,00 5.523.801,92
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 20.400,00 1.000.000,00 0,00 0,00 0,00 1.020.400,00
Summe Finanzanlagen 20.400,00 1.000.000,00 0,00 0,00 0,00 1.020.400,00
Summe Anlagevermögen 5.754.564,34 1.195.876,14 0,00 127.076,23 0,00 6.823.364,25
kumulierte Abschreibungen 01.01.2019
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2019
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 269.306,72 5.268,94 0,00 0,00 0,00 274.575,66
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 269.306,72 5.268,94 0,00 0,00 0,00 274.575,66
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 448.934,51 65.313,09 0,00 0,00 0,00 514.247,60
technische Anlagen und Maschinen 618.770,53 55.551,10 0,00 0,00 0,00 674.321,63
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.333.483,57 169.689,57 0,00 75.643,85 0,00 1.427.529,29
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.401.188,61 290.553,76 0,00 75.643,85 0,00 2.616.098,52
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.670.495,33 295.822,70 0,00 75.643,85 0,00 2.890.674,18
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2019
Euro
Buchwert 31.12.2018
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 4.586,67 9.855,61
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 4.586,67 9.855,61
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.795.946,30 1.861.259,39
technische Anlagen und Maschinen 0,00 638.072,42 683.117,12
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 473.684,68 508.086,89
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 1.350,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.907.703,40 3.053.813,40
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.020.400,00 20.400,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.020.400,00 20.400,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.932.690,07 3.084.069,01

Die Gesellschaft hält folgende Beteiligungen i.S.d. § 271 Abs. 1 HGB:

Firma Sitz Anteilshöhe
%
Jahresergebnis
TEuro
Eigenkapital
TEuro
miCos IBERIA SL, Vilanova i la Geltru / Spanien 51 18 171
PI (Changzhou) Co., Ltd., Changzhou / China 100 0 2.000 *)

*) Die Beteiligung an der PI (Changzhou) Co., Ltd. besteht seit dem 11. Dezember 2019.

Die Angabe des Eigenkapitals erfolgt gem. Investment Agreement, bisher wurden davon TEuro 1.000 eingezahlt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Bilanzansatz des Postens Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhaltet einen Betrag in Höhe von Euro 576.625,58 (Vorjahr Euro 826.726,06) bei dem es sich zugleich um übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände handelt.

Forderungen gegen Gesellschafter sind in der Bilanz nicht gesondert ausgewiesen. Bei dem in der Bilanz ausgewiesenen Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von Euro 197.749,31 (Vorjahr Euro 91.976,30) zugleich um eine Forderung gegen Gesellschafter im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG.

Unter den übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden Beträge ausgewiesen, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um im Folgejahr abziehbare Vorsteuer in Höhe von Euro 55.458,16 (Vorjahr: Euro 37.337,50).

Verbindlichkeiten

Der Bilanzansatz des Postens Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhaltet einen Betrag in Höhe von Euro 3.287.223,65 (Vorjahr Euro 3.262.562,26) bei dem es sich zugleich um übrige Verbindlichkeiten handelt.

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

mit einer Restlaufzeit von
Gesamt *)
Euro
bis zu einem Jahr
Euro
mehr als einem Jahr
Euro
mehr als fünf Jahren
Euro
Gesicherte Beträge
Euro
Art und Form der Sicherheiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 271.948,03 18.874,36 253.073,67 192.019,17 271.948,03 **)
(290.128,77) (17.853,14) (272.275,63) (194.669,60) (290.128,77)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.287.223,65 2.117.223,65 1.170.000,00 0,00 0,00
(3.262.562,26) (2.882.562,26) (380.000,00) (0,00) (0,00)
übrige Verbindlichkeiten 2.463.396,99 2.463.396,99 0,00 0,00 0,00 ***)
(909.551,85) (909.551,85) (0,00) (0,00) (0,00)
Summe 6.022.568,67 4.599.495,00 1.423.073,67 692.019,17 271.948,03
(4.462.242,88) (3.809.967,25) (652.275,63) (194.669,60) (290.128,77)

*) Bei den Angaben in Klammern handelt es sich um Vorjahresbeträge.

**) Abtretung von Versicherungsansprüchen, Grundpfandrecht, Bürgschaft

***) Die übrigen Verbindlichkeiten sind ggf. durch vertragsbedingte Eigentumsvorbehalte gesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in der Bilanz nicht gesondert ausgewiesen. Bei dem in der Bilanz ausgewiesenen Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von Euro 3.226.150,29 (Vorjahr Euro 2.516.522,14) zugleich um eine Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen diverse Operating-Leasingverträge, die in der Bilanz der Gesellschaft nicht abgebildet werden. Die Leasingverträge bewirken eine zeitadäquate Aufwandsverteilung entsprechender Anschaffungs- und Finanzierungskosten der geleasten Gegenstände. Die aus den Vertragsverhältnissen resultierenden Zahlungsverpflichtungen sind aus der folgenden Aufstellung ersichtlich.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Bezeichnung Jährlich
TEuro
Gesamt
TEuro
aus Kapital-Einzahlung 1.000 1.000
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 1.000 1.000
aus Mietverhältnissen 197 unbefristet
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 191 unbefristet
aus Leasingverhältnissen 57 77

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge i.H.v. Euro 334,87 (Vorjahr Euro 1.412,57) aus der Währungsumrechnung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen i.H.v. Euro 24,31 (Vorjahr Euro 10,17) aus der Währungsumrechnung enthalten.

E. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt: Anzahl
Vollzeitbeschäftigte 94
Teilzeitbeschäftigte 13
107

Die Berechnung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB.

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2019:

Herr Dr. Axel Widenhorn, hauptberuflich Geschäftsführer der PI miCos GmbH (ab dem 06.09.2019)

Herr Dr. Peter Schittenhelm, hauptberuflich Chief Operations Officer der Physik Instrumente (PI) GmbH & Co KG (Mutterunternehmen der PI miCos GmbH)

Die PI miCos GmbH ist Tochterunternehmen der Physik Instrumente (PI) GmbH & Co KG (oberstes Mutterunternehmen) und wird unmittelbar in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der Umsatzvergleich des ersten Quartals 2019 mit 2020 lässt keine Auswirkungen durch die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetretene Covid-19 Pandemie auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erkennen. Wir müssen aufgrund der Auftragseingänge im zweiten Quartal mit starkem Umsatzrückgang rechnen. Wir erwarten insgesamt eine deutliche Reduktion der Profitabilität in 2020. Quantitative Angaben zu den finanziellen Auswirkungen lassen sich derzeit allerdings noch nicht beziffern.

 

Eschbach, den 30. April 2020

gezeichnet: Dr. Peter Schittenhelm, Geschäftsführer

gezeichnet: Dr. Axel Widenhorn, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.07.2020 festgestellt.

Die Gesellschafterversammlung vom 28.07.2020 hat beschlossen den Gewinnvortrag in Höhe von 1.315.447,95 Euro zuzüglich dem Jahresüberschuss 2019 in Höhe von 358.355,92 Euro (zusammen: 1.673.803,87 Euro) auf neue Rechnung vorzutragen.

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PI miCos GmbH, Eschbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PI miCos GmbH, Eschbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PI miCos GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg, den 14. Mai 2020

MORISON Riedlinger AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kischel-Leibrecht, Wirtschaftsprüfer

Dressler, Wirtschaftsprüfer

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