Recker Vermögensverwaltung Geschäftsführungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Stegemann seit 18.9.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DGS GROUP B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Recker Convenience GmbHWetschenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Die Recker Convenience GmbH zählt zu den führenden Anbietern von Tiefkühl (TK) Convenience Food im Segment der Schweineschnitzel. Als Spezialist liefern wir unsere Schnitzelspezialitäten insbesondere unter der eigenen Marke "Die Schnitzelmacher" in den nationalen und internationalen Lebensmittel Einzelhandel (LEH) sowie in den Food-Service und an Großverbraucher. Unsere Produktionsstätte unterhalten wir in 49453 Rehden. B. Darstellung des Geschäftsverlaufes Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamtes (Destatis) mitteilt, hat die deutsche Wirtschaft das Jahr 2023 im Minus beendet. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch weitestgehend, begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Für das gesamte Jahr 2023 ergeben die neuesten Destatis-Berechnungen einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorjahr. Lt. statistischem Bundesamt erholten sich die privaten Konsumausgaben im Laufe des Jahres 2023 etwas, bei gleichzeitig sinkender Inflationsrate. Positive Impulse gingen dabei insbesondere von der gestiegenen Nachfrage nach Dienstleistungen aus. Zudem erhöhten sich die Konsumausgaben des Staates im letzten Quartal leicht um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal. Die Investitionen gingen dagegen im Vorquartalsvergleich deutlich zurück. So nahmen die Bauinvestitionen preis-, saison- und kalenderbereinigt um -1,7 % und die Investitionen in Ausrüstungen sogar um -3,5 % ab. Im 4. Quartal 2023 wurden zudem preis-, saison- und kalenderbereingt insgesamt -1,6 % weniger Waren und Dienstleistungen exportiert als im 3. Quartal 2023. Eine verhaltene Auslandsnachfrage, anhaltende geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise machten sich insbesondere im schwächeren Warenhandel bemerkbar. Die ausschlaggebenden Faktoren für die Entwicklung der Nachfrage nach Convenience-Produkten sind die aktuellen Verbrauchertrends, die Konsumausgaben der Verbraucher sowie das Angebot der Konkurrenzbranchen. Diese teilweise gegensätzlich wirkenden Einflussfaktoren können zu schwankenden Absatzzahlen und Umsätzen in der Branche der Herstellung dieser Produkte führen. Im Zeitraum von 2018 bis 2023 ist der Branchenumsatz um durchschnittlich 0,2 % pro Jahr gesunken. Durch den zunehmenden Bedarf an zeitsparenden Convenience-Produkten und die wegen der Coronavirus-Pandemie gesteigerte Nachfrage nach haltbaren und leicht zuzubereitenden Gerichten ist der Branchenumsatz 2020 deutlich gewachsen und in den Folgejahren, insbesondere in Folge der Preisentwicklung im Lebensmitteleinzelhandel und des steigenden Gesundheitsbewusstseins, das die Verbraucher dazu veranlasst, wieder gesunken. Im Berichtsjahr 2023 dürfte der Branchenumsatz um 5,4 % rückläufig gewesen sein (Quelle IBISworld). Entwicklung der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir unseren Absatz gegenüber dem Vorjahr um 2,3 % steigern. Durch begonnene notwendige Preisanpassungen bei unseren Kunden seit dem 2. Halbjahr 2022 im Zuge stark steigender Einstandspreise war insgesamt eine Umsatzsteigerung um 17,0 % zu verzeichnen. Die Absatzsteigerung resultiert aus der Ausweitung unseres bisher eher geringeren Auslandsgeschäfts (+109,0 %). Durch diese Entwicklung konnten wir Absatzrückgänge bei unseren Großhandelskunden, die das Gastgewerbe beliefern (-7,4%) und im LEH-Bereich (-2,5 %) kompensieren. Insbesondere durch die Preissteigerungen ab dem 2. Halbjahr 2022 bei den von uns verarbeiteten Roh- und Hilfsstoffen und den erhaltenen Dienstleistungen sowie als Folge der Ukrainekrise und der damit ausgelösten Energiekrise bei den Energiebeschaffungskosten mussten die laufenden Kontrakte und ausgehandelten Preise mit unseren Lieferanten und Kunden mehrfach angepasst werden. Die erforderlichen Preisanpassungen erfolgten jedoch bei unserer größten Kundengruppe, dem LEH, wie in den vergangenen Jahren mit einer zeitlichen Verzögerung. Dieser Preisanpassungseffekt war Mitte des Jahres 2023 weitestgehend abgeschlossen und die Verkaufspreise befanden sich für den Rest des Jahres auf einem relativ gleichbleibenden Niveau. Diese Entwicklung führte in 2023 zu einer Verbesserung unserer Rohgewinnmarge um 0,9 Prozentpunkte. Unser Mitarbeiterstamm war im Geschäftsjahr 2023 konstant. Unter Berücksichtigung erforderlicher Entgeltanpassungen erhöhte sich der Personalaufwand im Vorjahresvergleich um 9,2 %. Im Berichtsjahr ergaben sich bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Zuge der im Vorjahr begonnenen allgemeinen Preissteigerungen spürbare Aufwandserhöhungen insbesondere für Ausgangsfrachten. Daneben erhöhten sich die Aufwendungen für durchzuführende Instandhaltungsmaßnahmen weiter. In Summe kam es in diesem Bereich zu einem Anstieg um 6,5 % im Vorjahresvergleich. Insgesamt können wir für das Geschäftsjahr 2023 vor dem Hintergrund des gestiegenen Absatzvolumens und der verbesserten Rohgewinnmarge ein Betriebsergebnis von T€ 9.108 ausweisen. Im Vorjahr hatte das Betriebsergebnis T€ 6.026 betragen. Durch einen bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit unserer Gesellschaftein fällt auch im Geschäftsjahr 2023 kein Ertragsteueraufwand mehr an. Durch die Gewinnabführung wird entsprechend ein Jahresergebnis von T€ 0 ausgewiesen. Unsere Geschäftsentwicklung 2023 verlief besser, als im Vorjahr prognostiziert. Insbesondere die Umsatzentwicklung und die damit verbundene Verbesserung der Rohgewinnmarge war für uns nicht vorhersehbar. Weiterhin wurde die ursprünglich geplante Erhöhung unseres Mitarbeiterstammes nicht umgesetzt. So waren wir von einem erreichbaren Betriebsergebnis von 5,5 Mio. € ausgegangen. Die Gesellschaft tätigt nur im branchenüblichen Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen. C. Darstellung der Lage der Gesellschaft Vermögenslage Unsere Gesellschaft weist trotz der umfangreichen und fremdfinanzierten Erweiterungsinvestitionen der letzten Jahre und des seit dem Geschäftsjahr 2022 geltenden Ergebnisabführungsvertrages mit unserer Gesellschaftrerin eine solide Eigenkapitalquote vor. Zum Jahresende 2023 beträgt die Eigenkapitalquote 35,9 % (im Vorjahr 50,3 %). Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 waren vom Aktivvermögen rd. T€ 10.776 langfristig (Fälligkeit größer als ein Jahr) gebunden. Das langfristig gebundene Vermögen machte 36,7 % (im Vorjahr 36,7 %) des Gesamtvermögens aus und bestand aus immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Finanzanlagen. Das langfristig gebundene Vermögen war im Vorjahr vollständig und im Berichts fast vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Durch das leicht gestiegene Absatzvolumen und die Einstandpreisentwicklung kam es zum Bilanzstichtag im Vorjahresvergleich zu einer leichten Erhöhung des Warenbestandes um 0,4 Mio. € bzw. 5,0 %. Die Kundenforderungen erhöhten sich ebenfalls leicht um 0,3 Mio. € bzw. 16,2 %. Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft ist weiterhin gut. Zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit nutzt die Gesellschaft diverse Finanzierungsmaßnahmen der Innen- und Außenfinanzierung. Die Zahlungsfähigkeit war zu keiner Zeit während des Geschäftsjahres beeinträchtigt. Die für das Geschäftsjahr 2024 geplanten Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Volumen von rd. 0,7 Mio. € können aus den verdienten Abschreibungen und dem vorhandenen Finanzmittelbestand finanziert werden. Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:
D. Prognosebericht Der Ausblick auf das neue Geschäftsjahr ist verhalten positiv. Wir werden unseren Absatz leicht steigern können. Getragen wird diese Entwicklung durch einen weiteren Ausbau unseres Auslandsgeschäftes. Bei unseren inländischen Großhandelskunden und LEH-Kunden rechnen wir mit konstanten Absätzen. Die Entwicklung der Beschaffungskosten für die von uns eingesetzten Rohstoffe, Verpackungsmittel und Energie lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nur schwer einschätzen. Wir gehen von konstant hohen Kosten aus. Im Bereich der für uns wichtigen Logistikkosten, den laufenden Unterhaltskosten (insbesondere Wartungs- und Instandhaltungsaufwendungen) sowie durch weitere Entgelterhöhungen bei den Personalkosten zeigen sich jedoch Steigerungen, die wir aktuell nicht an unsere Kunden weitergeben können. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir unter diesen Bedingungen insgesamt eine leichte Absatzsteigerung bei konstanten Umsätzen. Bei einer etwas geringeren Rohgewinnmarge sowie den genannten Kostensteigerungen sind wir zuversichtlich, ein Betriebsergebnis von 7,5 bis 8,0 Mio. € erreichen zu können. E. Chancen- und Risikobericht Die wesentlichen Risiken für die künftige Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich durch den im Lebensmitteleinzelhandel herrschenden Preiskampf, der den Preisdruck auf die Hersteller erhöht. Das zunehmende Gesundheits- und Klimabewusstsein der Bevölkerung bzw. Verbraucher könnte zudem zu einem nachhaltigen Rückgang des Fleischkonsums führen. Allerdings erfreuen sich die Convenience-Produkte besonders bei Verbrauchern, denen wenig freie Zeit zur Verfügung steht, zunehmender Beliebtheit. Da ein immer größerer Teil der Verbraucher viel Wert auf Freizeitgestaltung legt, hat die Bereitschaft, Zeit in die Zubereitung von Mahlzeiten zu investieren, in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Zudem kann die Zunahme von Einpersonenhaushalten weiteres Absatzpotential bedeuten. Absatzrisiken begegnen wir insbesondere durch den weiteren Ausbau unseres Auslandsgeschäfts, um so einem potentiellen Wegfall von Bestandskunden und Absatzmengen im Inland vorzubeugen und das Risiko besser zu verteilen. Des Weiteren arbeiten wir ständig an neuen Produktideen. Gegen Produktrisiken haben wir eine Vielzahl von Qualitätskontrollen eingerichtet. Steigenden Lohn- und Produktionskosten begegnen wir durch einen effizienten Rohstoffeinsatz, Produktivitätssteigerungen sowie einem effektiven Kostenmanagement. Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungsausfälle sind auf Grund solventer und bonitätsstarker Kundenstämme die Ausnahme. Zur Sicherung der Liquidität nutzt die Gesellschaft diverse Instrumente der Innen- und Außenfinanzierung. Bestandsgefährdende Risiken bzw. Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage sind nach dem heutigen Kenntnisstand nicht vorhanden.
Wetschen, den 4. Juli 2024 Der Geschäftsführer gez. Christoph Stegemann Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Recker Convenience GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB, GmbHG sowie den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Bilanz ist gegliedert nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und entspricht in ihrer Gliederung § 275 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Bilanz der Recker Convenience GmbH zum 31. Dezember 2022 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Zugänge des Jahres 2023 wurden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen € 250 und € 1.000 werden gem. § 6 Abs. 2a EStG in einem Sammelposten über den Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben. Finanzanlagen Die Ausleihungen an Gesellschafter werden mit dem Nominalwert bilanziert. Vorräte Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten, die fertigen und unfertigen Erzeugnisse mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten des Fertigungs- und Materialbereichs einbezogen. Allgemeine Verwaltungskosten wurden ebenfalls berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen werden zum Nennwert bilanziert. Bei Zweifeln an der Werthaltigkeit der Forderungen werden in Höhe des potentiellen Ausfallrisikos Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko, die Zinsbelastung und der Skontoaufwand werden bei den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die liquiden Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist demfolgenden Anlagespiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagespiegel. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023Recker Convenience GmbH die Produktion und der Handel mit Waren aller Art, Wetschen
Forderungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Bei den ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Kapitalrücklage Der ausgewiesene Betrag entstand gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB im Rahmen von durchgeführten Kapitalerhöhungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Hinsichtlich eines Teilbetrages der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1.609.935,11 sowie eines Teilbetrages der sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 2.520.806,27 bestehen Sicherungen durch Eigentumsvorbehalte.
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit T€ 322 Rückstellungen für den Personalbereich sowie mit T€ 411 Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Boni, Rückvergütungen und Werbekostenzuschüsse von Kunden. 4. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 206 Lohnarbeiter, 17 Angestellte und 3 Aushilfen beschäftigt. Abschlussprüferhonorar Vom Abschlussprüfer wurde für das Geschäftsjahr folgendes Gesamthonorar berechnet:
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Forderungen im Rahmen eines echten Factoring von € 8.669.340,79 (Vorjahr € 8.157.026,96) verkauft. Das Factoring dient der kurzfristigen Verbesserung der Kapitalstruktur und Liquidität des Unternehmens. Die Forderungsausfallrisiken gehen auf den Käufer über. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind Haftungsverhältnisse aus der Gewährung von Bürgschaften für die Gesellschafterin in Höhe von insgesamt € 106.515.00 zu vermerken. Die Gesellschaft hat zur Absicherung von Verbindlichkeiten innerhalb des Konzerns (siehe "Konzernzugehörigkeit") Bankguthaben in Höhe von € 5.492.658,80 verpfändet. Es bestehen weiterhin alle Rechte und Befugnisse für das betreffende Bankguthaben. Auf Grund der finanziellen Situation der Gesellschafterin sowie der weiteren Konzerngesellschaften ist aktuell nicht mit einer Inanspruchnahme aus den gewährten Sicherheiten zu rerechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zu den sonstigen, nicht aus der Bilanz ersichtlichen finanziellen Verpflichtungen sind diverse Miet-, Pacht- und Leasingverträge über bewegliche und unbewegliche Anlagegegenstände zu vermerken. Seit dem Jahr 2018 besteht ein Immobilienleasingvertrag mit 30-jähriger Laufzeit. Die zu erfüllenden Immobilienleasingverpflichtungen betragen T€ 576 p.a. Des Weiteren bestehen langfristige Pachtverträge für genutzte Immobilien mit einem Pachtaufwand von T€ 32 p.a. Noch zu erfüllende EDV-Leasingverpflichtungen betragen insgesamt T€ 272 (rd. T€ 91 p.a.). Mit der Gesellschafterin besteht ein auf unbestimmte Zeit geschlossenes Mietverhältnis insbesondere über Maschinen, dass sich jeweils um ein Jahr verlängert, sofern es nicht zuvor von einer der beiden Vertragsparteien mit einer Frist von 6 Monaten zum Ende eines Jahres gekündigt wurde. Die jährliche Miete beträgt T€ 1.080. Konzernzugehörigkeit Die DGS Group B.V., Tilburg (Niederlande), erstellt einen Konzernabschluss, in den die Recker Convenience GmbH, Wetschen, einbezogen wird. Die Veröffentlichung erfolgt bei der Kamer van Koophandel, Niederlande. Geschäftsführer Im Geschäftsjahr 2023 war zum Geschäftsführern bestellt:
Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge für das Geschäftsjahr verweisen wir auf § 286 Abs.4 HGB.
Wetschen, den 4. Juli 2024 Der Geschäftsführer gez. Christoph Stegemann BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Recker Convenience GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Recker Convenience GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Recker Convenience GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Nach unserer Beurteilung vermittelt ebenso der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Vechta, 4. Juli 2024 PS
Treuhand Vechta KG
gez. Olaf Plischewski, Wirtschaftsprüfer sonstige Angaben Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 4. Juli 2024. |
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