Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 47676
Eingetragen
7.5.2014
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
die Beratung von Unternehmen (insbesondere die Strategie-, Corporate Finance-, Mergers & Acquisitions- und Investmentberatung), die Beratung und Betreuung von Privatpersonen in Vermögensverwaltungsfragen und der Ankauf, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen auf eigene Rechnung und mit eigenen Mitteln, soweit diese Tätigkeiten nicht in den Aufsichtsbereich des KWG (Kreditwesengesetz) bzw. der Bankenaufsicht fallen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ronald Ayles
seit 7.5.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Buchschlager Allee 16, 63303 Dreieich
1.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Beech Park Capital GmbH

Dreieich

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.370.454,83 1.131.618,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.765.674,22 16.336.548,79
14.136.129,05 17.468.166,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 48.772.628,10 49.066.262,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.276.149,85 22.224.052,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.589.381,51 6.511.190,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.557.654,95 11.429.583,22
87.195.814,41 89.231.089,22
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 85.324.014,45 63.632.001,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 280.140,61 200.205,63
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 31.135.059,04 9.005.000,00
116.739.214,10 72.837.206,63
Summe Anlagevermögen 218.071.157,56 179.536.462,64
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.935.747,48 19.353.033,16
2. Unfertige Erzeugnisse 2.092.234,87 1.266.807,09
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 17.207.538,38 27.321.307,89
29.235.520,73 47.941.148,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 23.135.606,66 21.335.165,89
2. Forderungen gegen Gesellschafter 24.386,79 11.045,57
3. Sonstige Vermögensgegenstände 9.609.072,15 5.962.166,90
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 144.407,14 (i. Vj. EUR 0,00) -
32.769.065,60 27.308.378,36
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 122.963.889,10 151.322.324,46
Summe Umlaufvermögen 184.968.475,43 226.571.850,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 573.228,31 493.237,81
D. Aktive latente Steuern 1.505.384,52 1.132.714,77
E. Aktivwert-Überhang Altersteilzeit (§ 246 Abs. 2 HGB) 69.935,80 0,00
Bilanzsumme 405.188.181,62 407.734.266,18

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 34.076.000,00 34.076.000,00
III. Gewinnvortrag 63.009.777,95 47.879.630,34
IV. Konzernjahresüberschuss 11.479.389,52 15.130.147,61
V. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 106.315,91 108.205,00
VI. Anteile anderer Gesellschafter 14.628.630,91 14.224.405,20
124.300.114,29 112.418.388,15
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 407.375,15 395.547,00
2. Steuerrückstellungen 1.121.484,63 2.591.951,73
3. Sonstige Rückstellungen 7.248.425,54 7.910.365,73
8.777.285,32 10.897.864,46
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 71.340.344,85 81.938.002,22
2. Erhaltene Anzahlungen 90.203,12 4.000,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.004.884,20 12.971.865,97
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 179.630.781,15 182.114.593,82
5. Sonstige Verbindlichkeiten 8.554.634,12 6.874.047,77
- davon aus Steuern EUR 2.539.202,56 (i. Vj. EUR 5.557.347,73) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 89.222,09 (i. Vj. EUR 70.542,36) -
271.620.847,44 283.902.509,78
D. Rechnungsabgrenzungsposten 316.205,27 290.306,33
E. Passive latente Steuern 173.729,30 225.197,46
Bilanzsumme 405.188.181,62 407.734.266,18

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 194.068.042,86 188.835.815,90
2. Bestandsveränderung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -11.147.567,67 2.271.163,30
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 218.433,36 181.674,30
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.901.405,68 6.774.513,21
- davon aus Währungsumrechnung EUR 753.680,38 (i. Vj. EUR 5.460.349,76) -
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -102.900.241,87 -114.952.515,31
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -789.644,16 -965.572,73
-103.689.886,03 -115.918.088,04
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -25.783.806,03 -23.493.814,78
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.013.581,09 -4.292.104,46
- davon für Altersversorgung EUR -297.457,29 (i. Vj. EUR -334.064,01) -
-29.797.387,12 -27.785.919,24
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -13.772.685,18 -10.894.574,06
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -25.861.663,43 -22.143.765,47
- davon aus Währungsumrechnung EUR -3.853.638,99 (i. Vj. EUR -835.496,10) -
9. Erträge aus Beteiligungen 4.484.216,26 0,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.610.544,10 5.636.323,66
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.494.339,81 119.582,55
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen -3.797,56 -1.559.047,03
- davon außerplanmäßige Abschreibungen EUR -3.797,56 (i. Vj. EUR -1.559.047,03) -
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.985.148,66 -1.662.156,87
- davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR -16.001,00 (i. Vj. EUR -17.823,00) -
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5.660.139,81 -6.167.836,88
- davon Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern EUR 436.554,67 (i. Vj. EUR 432.579,48) -
15. Ergebnis nach Steuern 13.858.706,61 17.687.685,33
16. Sonstige Steuern -60.798,38 -58.546,34
17. Anteil anderer Gesellschafter am Konzernergebnis -2.318.518,71 -2.498.991,38
18. Konzernjahresüberschuss 11.479.389,52 15.130.147,61

Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
Konzernjahresüberschuss (einschließlich Ergebnisanteil anderer Gesellschafter) 13.797.908,23 17.629.138,99
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 13.365.082,74 11.878.289,19
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen -650.112,04 846.064,24
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) -1.915.525,47 93.332,64
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 13.095.013,87 -28.969.822,58
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 826.136,01 5.275.126,67
Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 6.587,09 12.314,52
Zinsaufwendungen/Zinserträge 490.808,85 1.542.574,32
Ertragsteueraufwand 5.660.139,81 6.167.836,88
Ertragsteuerzahlungen -7.554.744,82 -10.066.293,91
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 37.121.294,27 4.408.560,96
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -496.851,42 -140.433,39
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 33.024,14 26.797,48
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -7.948.789,06 -24.744.717,39
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 3.991.072,48 6.722.721,18
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -47.475.542,53 -35.807.709,45
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0,00 -23.407.969,38
Erhaltene Zinsen 2.484.404,83 117.511,80
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -49.412.681,56 -77.233.799,15
Einzahlungen aus EK-Zuführungen von anderen Gesellschaftern 0,00 3.612.000,00
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 10.854.003,44 131.652.325,96
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -23.935.902,85 0,00
Gezahlte Zinsen -2.985.148,66 -1.662.156,87
Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0,00 -1.658.516,41
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -16.067.048,07 131.943.652,68
Zahlungswirksame Veränderung des gesamten Finanzmittelfonds -28.358.435,36 59.118.414,49
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 151.322.324,46 92.203.909,97
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 122.963.889,10 151.322.324,46

Konzerneigenkapitalspiegel 2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens Eigenkapital des Mutterunternehmens Eigenkapital des Mutterunternehmens Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinn-/Verlustvortrag
EUR EUR EUR EUR
----
Stand am 01.01.2022 1.000.000,00 34.076.000,00 25.630,62 22.724.970,48
Währungsumrechnung 82.574,38
Ausschüttung
Sonstige Veränderungen 25.154.659,86
Kapitalerhöhung bei Tochterunternehmen
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31.12.2022 1.000.000,00 34.076.000,00 108.205,00 47.879.630,34
Stand am 01.01.2023 1.000.000,00 34.076.000,00 108.205,00 47.879.630,34
Währungsumrechnung -1.889,09
Sonstige Veränderungen 15.130.147,61
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31.12.2023 1.000.000,00 34.076.000,00 106.315,91 63.009.777,95
Eigenkapital des Mutterunternehmens Eigenkapital des Mutterunternehmens Anteile anderer Gesellschafter Konzerneigenkapital
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist den Gesellschaftern der Beech Park Capital zustehendes Eigenkapital Nicht beherrschende Anteile Summe
EUR EUR EUR EUR
Stand am 01.01.2022 25.154.659,86 82.981.260,96 9.760.939,44 92.742.200,40
Währungsumrechnung 82.574,38 18.199,82 100.774,20
Ausschüttung 0,00 -1.658.516,41 -1.658.516,41
Sonstige Veränderungen -25.154.659,86 0,00 -7.209,03 -7.209,03
Kapitalerhöhung bei Tochterunternehmen 0,00 3.612.000,00 3.612.000,00
Konzernjahresüberschuss 15.130.147,61 15.130.147,61 2.498.991,38 17.629.138,99
Stand am 31.12.2022 15.130.147,61 98.193.982,95 14.224.405,20 112.418.388,15
Stand am 01.01.2023 15.130.147,61 98.193.982,95 14.224.405,20 112.418.388,15
Währungsumrechnung -1.889,09 -416,36 -2.305,45
Sonstige Veränderungen -15.130.147,61 0,00 -1.913.876,64 -1.913.876,64
Konzernjahresüberschuss 11.479.389,52 11.479.389,52 2.318.518,71 13.797.908,23
Stand am 31.12.2023 11.479.389,52 109.671.483,38 14.628.630,91 124.300.114,29

Konzern - Anhang 2023

Beech Park Capital GmbH, Dreieich

Allgemeine Angaben

Die Beech Park Capital GmbH hat ihren Sitz in Dreieich und ist ins Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main unter HR B 47676 eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Konsolidierungskreis und Veränderungen im Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die Beech Park Capital GmbH sowie 6 inländische und 7 ausländische Tochterunternehmen.

Liste der im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen:

Name Sitz Anteil in %
Beech Park Chemicals GmbH Dreieich, Deutschland 100,00%
L. Brüggemann GmbH & Co. KG Heilbronn, Deutschland 81,94%
L. Brüggemann Verwaltungs-GmbH Heilbronn, Deutschland 81,95%
Brüggemann Alcohol Heilbronn GmbH Heilbronn, Deutschland 81,94%
Brüggemann Alcohol Wittenberg GmbH Wittenberg, Deutschland 81,94%
Bruggemann Chemical U.S. Inc. Pennsylvania, USA 81,94%
Brueggemann Chemical Asia Limited Hongkong, VR China 81,94%
Auserpolimeri S.R.L. Coreglia Antelminelli (Lucca), Italien 81,94%
Starcapital Real Estate SL Palma de Mallorca, Spanien 100,00%
Westpark Properties SL Palma de Mallorca, Spanien 100,00%
Caballito de Mar Management SL Palma de Mallorca, Spanien 100,00%
Ca Na Galesa Management SL Palma de Mallorca, Spanien 100,00%
Innovatrio Design Solutions GmbH Dieburg, Deutschland 100,00%

Die L. Brüggemann GmbH & Co. KG, Heilbronn, ist als Personenhandelsgesellschaft von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den einschlägigen HGB-Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen, da sämtliche in § 264b HGB genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Außerdem ist die L. Brüggemann GmbH & Co. KG, Heilbronn, von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts gemäß § 264b HGB in Verbindung mit § 264 Abs. 3 HGB und § 291 HGB befreit, da der Brüggemann-Teilkonzern in den vorliegenden Konzernabschluss der Muttergesellschaft Beech Park Capital GmbH, welcher beim Unternehmensregister eingereicht wird, einbezogen wurde.

Alle anderen einbezogenen Tochterunternehmen (GmbHs) machen von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 3 HGB keinen Gebrauch.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine in den Konzernabschluss einzubeziehende Gesellschaften erworben bzw. gegründet.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, die aufgrund eines (Zu-) Erwerbs erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.

Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Maßgeblicher Zeitpunkt für die Kapitalkonsolidierung und für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten ist grundsätzlich der Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Bei Tochterunternehmen, auf deren Einbeziehung bisher gemäß § 296 HGB verzichtet worden war, ist der Zeitpunkt der Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss maßgeblich.

Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

Soweit in den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Vorräten Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr enthalten sind, wurden diese erfolgswirksam eliminiert.

Soweit bei konzerninternen Verkäufen von Sachanlagengegenständen Buchgewinne oder Buchverluste entstanden sind, wurden diese nicht eliminiert. Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht des § 304 Abs. 2 HGB Gebrauch, da die Eliminierung nur einen unwesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns hätte.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Abschlüsse der im Konzernabschluss konsolidierten Unternehmen wurden nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Firmenwerte werden über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern der einzelnen Geschäfts- und Firmenwerte spiegeln den Zeitraum wider, über den die erworbenen Geschäfte einen positiven Ergebnisbeitrag erwarten lassen und liegen zwischen fünf und fünfzehn Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern von zwei bis 15 Jahren werden in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen bestimmt. Es wird sowohl die lineare als auch die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Soweit die degressive Abschreibungsmethode angewandt wird, erfolgt die Übertragung zur linearen Methode in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt.

In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind die Einzelkosten sowie anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen worden.

Bei den Finanzanlagen werden Ausleihungen, Wertpapiere und Beteiligungen an Kapitalgesellschaften zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Beteiligungen an vermögensverwaltenden Personengesellschaften werden gemäß IDW HFA 18 Tz.18 in Spiegelbildmethode abgebildet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie bilanzielle Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB nicht aktiviert. Ebenso sind Zinsen für Fremdkapital nicht in die Herstellungskosten einbezogen worden.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Guthaben in Fremdwährungen sind zum Devisenkassakurs zum Stichtag in EURO umgerechnet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Bewertung erfolgt mit dem Nominalwert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre (1,78%, im Vorjahr 1,78%) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen, erwartete Rentensteigerungen und die Fluktuationsrate wurden mit 0% berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellung) wurden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen Zinssatz (1,74% für Altersteilzeit- und 1,74% für Jubiläumsrückstellung, im Vorjahr 1,43% für Altersteilzeit- und 1,44% für Jubiläumsrückstellung) abgezinst. Als Zinssatz wurde der durchschnittliche laufzeitadäquate Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge wurden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei wurden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.

Ökonomische Sicherungsbeziehungen im Zusammenhang mit Termingeschäften wurden durch die Bildung von Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB bilanziell nachvollzogen. Hierbei wurden die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen wurden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Im Rahmen der Währungsumrechnung wurden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die Bilanzposten der nicht in Euro bilanzierenden Konzernunternehmen wurden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zu historischen Stichtagskursen umgerechnet wurde, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die aus der Veränderung der Stichtagskurse entstandenen Differenzen aus der Umrechnung der Bilanzposten wurden erfolgsneutral in die Rücklage eingestellt.

Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Sich ergebende Umrechnungsdifferenzen sind innerhalb des Konzerneigenkapitals nach dem Konzernjahresüberschuss unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen verbundenen Unternehmen zum historischen Kurs bewertet einbezogen, sofern es sich bei den Forderungen und Verbindlichkeiten um langfristige Darlehen zwischen verbundenen Unternehmen handelt. Hieraus entstehende Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral in die Rücklagen eingestellt. Im Gegensatz dazu werden kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen verbundenen Unternehmen zum Stichtagskurs bewertet. Hieraus entstehende Kursgewinne und -verluste sind erfolgswirksam erfasst.

Die Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung beinhalten sowohl die realisierten als auch die unrealisierten Währungsdifferenzen.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel gesondert dargestellt, auf den hiermit verwiesen wird. Die Werte zum 01.01.2023 wurden dort sowohl bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten als auch bei der kumulierten Abschreibung gegenüber dem Vorjahresabschluss angepasst, aufgrund nachträglicher Änderungen aus der Erstkonsolidierung der Auserpolimeri S.R.L. in 2022. Der Netto-Effekt aus diesen Korrekturen auf den Buchwert beträgt Null.

Der im Vorjahr 2022 beim Erwerb der Gesellschaft Auserpolimeri S.R.L. gezahlte Geschäfts- und Firmenwert wird über die Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben, innerhalb derer sich die beim Erwerb identifizierten wesentlichen Geschäftschancen der Gesellschaft realisieren lassen.

Unter Beteiligungen sind Beteiligungen an Unternehmen bilanziert, die dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen bestimmt sind, bei denen jedoch kein maßgeblicher Einfluss ausgeübt wird. Diese Unternehmen wurden nach § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind.

In Bezug auf die Angaben gem. § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB wird die Ausnahmeregelung gem. § 313 Abs. 3 Satz 1 bzw. Satz 4 HGB in Anspruch genommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Innerhalb der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weist wie im Vorjahr kein Betrag eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf.

Aktive latente Steuern

Aus ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen (Zwischengewinneliminierung Vorräte, Abgrenzungsbuchungen) resultiert eine aktive latente Steuerabgrenzung in Höhe von TEUR 456 (im Vorjahr TEUR 607). Der Berechnung liegt ein Durchschnittssteuersatz von 15 % zugrunde.

Ferner bestehen in den Einzel-Jahresabschlüssen diverser Tochterunternehmen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 1.049 (im Vorjahr TEUR 526). Sie resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei Forderungen, Vorräten und Rückstellungen sowie aus Verlustvorträgen, welche erst in zukünftigen Perioden verrechenbar sein werden.

Eigenkapital

Hinsichtlich der Entwicklung des Eigenkapitals wird auf den Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen.

Der Eigenkapitalspiegel wurde entsprechend den Vorschriften des DRS 22 getrennt nach dem Kapital für das Mutterunternehmen und die Nicht beherrschenden Anteile aufgestellt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 0,6 (im Vorjahr TEUR 3,3). Eine Saldierung mit Deckungsvermögen ist nicht erfolgt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für

Mitarbeiter-Gratifikationen (TEUR 4.385, im Vorjahr TEUR 5.545)

ausstehende Rechnungen (TEUR 960, im Vorjahr TEUR 556)

Urlaubsansprüche und Zeitguthaben (TEUR 814, im Vorjahr TEUR 719)

Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 410, im Vorjahr TEUR 344)

Arbeitnehmerjubiläen (TEUR 253, im Vorjahr TEUR 259)

Inflationsausgleichsprämie (TEUR 234, im Vorjahr TEUR 0)

Instandhaltungen (TEUR 138, im Vorjahr TEUR 285)

Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 31, im Vorjahr TEUR 31)

Altersteilzeit (TEUR 0, im Vorjahr TEUR 140) - siehe dazu auch nachfolgenden Absatz gebildet.

Altersteilzeit: Aktivwert-Überhang

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen und Verpflichtungen aus Langzeitkonten dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Rückdeckungsversicherungsansprüche (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert (der den Anschaffungskosten i. S. d. § 285 Nr. 25 HGB entspricht) mit den Rückstellungen verrechnet.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 595
Beizulegender Zeitwert des verrechneten Deckungsvermögens / Anschaffungskosten 665
Aktivwert-Überhang i.Z.m. Altersteilzeit 70

Der Ausweis erfolgt gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unter einem gesonderten Posten "Aktivwert-Überhang Altersteilzeit" auf der Aktivseite der Bilanz.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der einzelnen Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt 31.12.
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 34.209 3.268 33.863 71.340
(Vorjahr) 20.606 25.886 35.446 81.938
2. Erhaltene Anzahlungen 90 90
(Vorjahr) 4 4
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.005 12.005
(Vorjahr) 12.972 12.972
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.068 177.563 179.631
(Vorjahr) 1 182.113 182.114
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.270 3.285 8.555
(Vorjahr) 6.874 0 6.874
- davon aus Steuern 2.539 2.539
(Vorjahr) 5.557 5.557
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 89 89
(Vorjahr) 71 71
Gesamt 53.642 180.831 37.148 271.621
(Vorjahr) 40.457 207.999 35.446 283.902

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren zum Bilanzstichtag TEUR 19.957 (im Vorjahr TEUR 19.765) durch Grundpfandrechte, TEUR 2.835 (im Vorjahr TEUR 3.669) durch Sicherungsübereignung von technischen Anlagen / Anlagegütern und TEUR 30.267 (im Vorjahr TEUR 21.539) durch Pfandrechte an Beteiligungen gesichert.

Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:

TEUR
Latente Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für aufgedeckte stille Reserven im Rahmen von Erstkonsolidierungen 174
Summe passive latente Steuerschulden 174

Der Saldo der passiven latenten Steuern hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 51 reduziert.

Für die Berechnung der latenten Steuern wurden die individuell geltenden Steuersätze zugrunde gelegt. Sie belaufen sich auf 15%.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse nach Regionen
- Inland 96.972 50% 106.223 56%
- Ausland 98.896 51% 84.457 45%
./. Erlösschmälerungen -1.800 -1% -1.844 -1%
194.068 100% 188.836 100%

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.712 (im Vorjahr TEUR 1.198) enthalten. Sie betreffen Erträge aus Rückstellungsauflösungen sowie sonstige Gutschriften und Rückvergütungen für frühere Geschäftsjahre.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 212 (im Vorjahr TEUR 95) enthalten.

Honorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers beträgt für

2023 2022
TEUR TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 112 113
Steuerberatungsleistungen 54 65
Gesamthonorar 166 178

Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beinhaltet Honorare für andere Abschlussprüfer in Höhe von TEUR 0.

Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode dargestellt.

Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Konzernbilanz ausgewiesenen Kassenbestände und Guthaben.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und außerbilanzielle Geschäfte

Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB und außerbilanzielle Geschäfte i.S.v. § 285 Nr. 3 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht bzw. sind für die Beurteilung der Finanzlage nicht von Bedeutung.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

TEUR
Miet- und Leasingverpflichtungen 950
Bestellobligo für Investitionen 2.657
3.607
Davon zugunsten verbundener Unternehmen 0

Übrige sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente bestanden am Bilanzstichtag in folgendem Umfang:

Angaben zu Finanzinstrumenten (nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert):

Kategorie Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert Buchwert (sofern vorhanden) In Bilanzposten (sofern in Bilanz erfasst) Laufzeit bis max. Datum
TEUR TEUR TEUR TEUR
Zinsbezogene Geschäfte:
Zinscaps 6.000 136 28 ARAP 30.09.2025
Währungsbezogene Geschäfte / Devisentermingeschäfte
USD-Swap (f. TUSD 3.000) 2.698 13 Bank 31.01.2024
Sonstige Geschäfte:
Zinktermingeschäfte (f. 60 Tonnen Zink) 186 -15 29.02.2024

Die für die Zinscaps bezahlten Cap-Prämien werden aktiviert und über die jeweilige Vertragslaufzeit der Zinsbegrenzungsgeschäfte linear abgeschrieben.

Derivative Finanzinstrumente werden grundsätzlich nur zu Sicherungszwecken eingegangen. Verlust- und Liquiditätsrisiken bestehen ausschließlich bei Wegfall des mit den Derivaten abgesicherten Grundgeschäfts.

Der beizulegende Zeitwert wurde auf Basis der zum Stichtag vorherrschenden Marktbedingungen als Barwert der in diesem Zeitpunkt erwarteten zukünftigen Zahlungsflüsse nach allgemein anerkannten Bewertungsmethoden ermittelt und stellt den Wert des betreffenden Finanzinstruments dar, den die jeweilige Counterparty zum Stichtag bei Beendigung bzw. Rückkauf des Finanzinstruments gezahlt hätte bzw. die zum Stichtag an die jeweilige Counterparty zu zahlen gewesen wäre.

Bewertungseinheiten

a) Zinscaps / Bankverbindlichkeiten:

Die zinsbezogenen Geschäfte dienen im Sinne eines "micro hedges" der Absicherung des Zinsänderungsrisikos bei Bankverbindlichkeiten.

b) Devisentermingeschäfte / Forderungen und Verbindlichkeiten:

Die Devisentermingeschäfte dienen im Wesentlichen der Absicherung von entstandenen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in USD-Währung.

c) Zinktermingeschäfte / Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren

Ein Teil des Bedarfs an Zink für das Geschäftsjahr 2024 ist durch schwebende Beschaffungsgeschäfte gedeckt (einbezogener Betrag TEUR 186). Die Marktwerte dieser Geschäfte zum Bilanzstichtag liegen in Summe TEUR 15 unter dem Nominalbetrag. Vorgenannte Marktwerte wurden nach allgemein anerkannten Bewertungsmethoden bewertet. Für diese wurden angesichts des zuverlässig planbaren Umfangs und zeitlichen Anfalls der hiermit in Verbindung stehenden Absatzgeschäfte antizipative Bewertungseinheiten gebildet. Die gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäften gleichen sich in vollem Umfang im Sicherungszeitraum aus. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Terms-Match-Methode" verwendet.

Geschäftsführung und Vertretung

Alleinvertretungsbefugter Geschäftsführer ist Herr Ronald Ayles, Kaufmann.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Für die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird vom Wahlrecht des § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Ein Aufsichtsrat / Beirat existiert nicht.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 199 154
Angestellte 155 146
354 300
Auszubildende 16 16
370 316

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung dieses Anhangs sind keine Vorgänge eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens

Die Gesellschafter des Mutterunternehmens haben beschlossen, das Jahresergebnis und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung ins nächste Geschäftsjahr vorzutragen.

 

Dreieich, 09.12.2024

gez. Ronald Ayles, Geschäftsführer

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten Anschaffungs- und Herstellungskosten Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Währungsdifferenz Zugänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und sowie ähnliche Rechte und Werte Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.844.757,53 0,00 505.212,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 19.044.835,23 0,00 0,00
25.889.592,76 0,00 505.212,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 72.047.875,50 0,00 497.886,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 88.054.708,50 -520,08 2.188.726,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.356.409,17 0,00 4.001.879,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.429.583,22 -377,32 1.260.296,20
196.888.576,39 -897,40 7.948.789,06
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 64.207.332,90 0,00 25.683.085,93
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 200.205,63 0,00 79.934,98
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 10.245.555,50 0,00 21.722.456,60
74.653.094,03 0,00 47.485.477,51
Summe 297.431.263,18 -897,40 55.939.478,83
Anschaffungs- und Herstellungskosten Anschaffungs- und Herstellungskosten Anschaffungs- und Herstellungskosten
Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und sowie ähnliche Rechte und Werte Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.540,00 0,00 7.390.509,79
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 -8.360,84 19.036.474,39
40.540,00 -8.360,84 26.426.984,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 602.160,38 0,00 73.147.922,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.720.919,49 -27.489,41 99.936.345,39
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -259.149,95 -123.580,81 28.975.558,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -10.104.469,92 -27.377,23 2.557.654,95
-40.540,00 -178.447,45 204.617.480,60
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 -3.991.072,48 85.899.346,35
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 280.140,61
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 31.968.012,10
0,00 -3.991.072,48 118.147.499,06
Summe 0,00 -4.177.880,77 349.191.963,84
Kumulierte Abschreibungen Kumulierte Abschreibungen Kumulierte Abschreibungen Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Währungsdifferenz Abschreibungen des Geschäftsjahres Zuschreibungen des Geschäftsjahres
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und sowie ähnliche Rechte und Werte Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.713.139,53 0,00 306.915,43 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.708.286,44 0,00 3.562.513,73 0,00
8.421.425,97 0,00 3.869.429,16 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 22.981.612,55 0,00 1.393.681,39 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 65.830.656,25 -240,78 6.849.851,48 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.845.218,37 0,00 1.659.723,15 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
107.657.487,17 -240,78 9.903.256,02 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 575.331,90 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.240.555,50 0,00 3.797,56 -411.400,00
1.815.887,40 0,00 3.797,56 -411.400,00
Summe 117.894.800,54 -240,78 13.776.482,74 -411.400,00
Kumulierte Abschreibungen Kumulierte Abschreibungen
Abgänge 31.12.2023
0,00 EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und sowie ähnliche Rechte und Werte Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 6.020.054,96
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 6.270.800,17
0,00 12.290.855,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 0,00 24.375.293,94
2. Technische Anlagen und Maschinen -20.071,41 72.660.195,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -118.764,81 20.386.176,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
-138.836,22 117.421.666,19
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 575.331,90
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 832.953,06
0,00 1.408.284,96
Summe -138.836,22 131.120.806,28
Buchwerte 31.12.2023 Buchwerte 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und sowie ähnliche Rechte und Werte Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.370.454,83 1.131.618,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 12.765.674,22 16.336.548,79
14.136.129,05 17.468.166,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 48.772.628,10 49.066.262,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.276.149,85 22.224.052,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.589.381,51 6.511.190,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.557.654,95 11.429.583,22
87.195.814,41 89.231.089,22
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 85.324.014,45 63.632.001,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 280.140,61 200.205,63
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 31.135.059,04 9.005.000,00
116.739.214,10 72.837.206,63
Summe 218.071.157,56 179.536.462,64

Konzern - Lagebericht 2023

Beech Park Capital GmbH, Dreieich

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell

Bei der Beech-Park-Capital-Unternehmensgruppe handelt es sich um ein Family Office, dessen Aktivitäten in einer diversifizierten Vermögensanlage bestehen. Es bestehen gegenwärtig Investitionen in eine mittelständische Chemiegruppe, in Immobilien, in weltweit breit gestreute Unternehmensbeteiligungen sowie in Aktien, Fonds und festverzinsliche Wertpapiere. Ziele sind der Kapitalerhalt und die mittel- bis langfristige Vermögenssteigerung.

Die Umsatzerlöse im Konzern resultieren nahezu ausschließlich aus den Chemieaktivitäten des Konzerns, während die in der GuV ausgewiesenen Erträge aus Beteiligungen, anderen Wertpapieren, Ausleihungen des Anlagevermögens und Zinsen dem Bereich der Vermögensverwaltung / Kapitalanlage zuzuordnen sind.

Die Chemieaktivitäten sind im Brüggemann-Teilkonzern, Heilbronn, gebündelt und betreffen die Herstellung und den Vertrieb von Kunststoffadditiven, Industriechemikalien und Alkoholen. Im Jahr 2023 gab es keine Erwerbe oder Neugründungen von Tochtergesellschaften und somit auch keine Änderungen im Konsolidierungskreis.

Wirtschaftsbericht / Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt Deutschlands (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Inflation bewegte sich in 2023 - nach dem Spitzenwert von 7,1% im Jahr 2022 - mit 5,6% weiter auf einem hohen Niveau. Neben strukturellen und konjunkturellen Problemen hatte die deutsche Wirtschaft in 2023 somit zusätzlich mit einer Straffung der Geldpolitik als Reaktion der Notenbanken auf die hohe Inflation zu kämpfen. Als Exportnation kamen für die deutsche Wirtschaft noch weltwirtschaftliche Probleme hinzu - aufgrund des Ukrainekrieges, des wieder aufflammenden Nahost-Konflikts und Wirtschaftsproblemen in China, dem wohl größten Wachstumsmotor für die Weltwirtschaft.

Die Preis- und Wertentwicklung an den wesentlichen Weltbörsen war in 2023 über das Gesamtjahr betrachtet uneinheitlich. Während die Börsen in Europa und Amerika im Jahresverlauf 2023 rd. 15% an Wert gewonnen haben, korrigierten die Börsen in China deutlich. In 2024 sind die chinesischen Börsen inzwischen aber wieder auf das Niveau von Anfang 2023 zurückgekehrt.

Durch die Abkehr der Notenbanken in Europa und den USA von der Nullzinspolitik haben sich die Finanzierungskosten für Immobilien-Investments erhöht, was zu einem Ende des in den letzten Jahren beobachteten Immobilienpreisbooms geführt hat. Die Immobilienpreise mussten einen Rücksetzer von den Höchstständen hinnehmen, haben sich aber inzwischen auf diesem Niveau stabilisiert und fallen nicht weiter.

Geschäftsverlauf und Branchenumfeld Chemieaktivitäten

Die nachfolgende Analyse des Geschäftsverlaufs betrifft die Chemieaktivitäten der Beech-Park-Capital-Unternehmensgruppe. Diese Chemieaktivitäten werden durch eine Beteiligung in Höhe von rd. 82% an der mittelständischen Brüggemann-Gruppe mit Hauptsitz in Heilbronn und Tochtergesellschaften in Wittenberg, USA und Hongkong sowie der Auserpolimeri S.R.L. in Italien abgebildet.

In 2023 hatte die Chemiebranche insgesamt mit einem schwierigen Gesamtumfeld zu tun. In den von der Brüggemann-Gruppe bedienten Feldern der Chemiebranche - Kunststoffadditive, Industriechemikalien und Alkohole - gab es in 2023 einen Nachfragerückgang. Die Brüggemann-Gruppe konnte dies zum Teil durch den Zukauf günstigerer Rohstoffe im Wege einer Mehrlieferanten-Strategie ausgleichen. Außerdem befinden sich derzeit effizienzsteigernde Organisationsänderungen in Produktion und Logistik in der Umsetzung.

Die qualifizierten und engagierten Mitarbeiter sind mit ihrer Leistungsbereitschaft und Innovationsstärke ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg. Die fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenzen der Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für die weltweite Wachstumsstrategie. Im Geschäftsjahr 2023 waren im Jahresdurchschnitt in der Chemiesparte der Unternehmensgruppe 300 Mitarbeiter (inklusive Auszubildende) beschäftigt, was eine Steigerung um rd. 3% gegenüber dem Vorjahr (290 Mitarbeiter) darstellt.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen im Geschäftsjahr 2023 bei rd. 2,0 Mio. EUR (Vorjahr 2,3 Mio. EUR). Es handelt sich dabei ausschließlich um branchenübliche Forschung und Entwicklung im normalen Ausmaß eines Chemie-Unternehmens dieser Größe zwecks Fortentwicklung der eigenen Produktpalette.

Geschäftsverlauf und Branchenumfeld übrige Aktivitäten

Neben der zuvor beschriebenen Chemie-Sparte investiert das Mutterunternehmen in verschiedene Asset-Klassen.

Im Jahr 2023 wurden 23,6 Mio. EUR in weitere Unternehmensbeteiligungen investiert; es kam zu Rückflüssen in diesem Bereich von 4,0 Mio. EUR. Die Investments in Unternehmensbeteiligungen entwickelten sich in 2023 positiv und erwirtschafteten einen Ertrag von 4,5 Mio. EUR, büßten jedoch einen Teil ihrer Gewinne aufgrund des gegenüber dem Vorjahr schwächer werdenden US-Dollars währungsbereinigt wieder ein, so dass unter dem Strich ein positiver Ergebnisbeitrag von rd. 2 Mio. EUR verblieb, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht. Allerdings stiegen - parallel zu den weltweit steigenden Zinsen - auch die Finanzierungskosten für die Unternehmensbeteiligungen von rd. 0,4 Mio. EUR im Vorjahr auf rd. 1,4 Mio. EUR im laufenden Geschäftsjahr.

Die Investments in Immobilien erfüllten in 2023 die darin gesetzten Erwartungen nach langfristiger Wertstabilität. Im Jahr 2023 wurden keine neuen Investments in Immobilien getätigt.

Die Geldanlagen in Aktien, Fonds und festverzinsliche Wertpapiere erhöhten sich im Laufe des Jahres 2023 um rd. 22 Mio. EUR auf 31 Mio. EUR und entwickelten sich in 2023 zufriedenstellend. Punktuelle Aktienfondskäufe und -verkäufe, durch die man im Vorjahr 2022 die Schwankungen an den Weltbörsen noch dazu genutzt hatte, einen substantiellen Beitrag von 4,6 Mio. EUR (netto, nach Abschreibungen) zum Konzernergebnis zu liefern, konnten im laufenden Geschäftsjahr nicht in diesem Umfang wiederholt werden. Andererseits steuerten die vorhandenen liquiden Mittel im Geschäftsjahr 2023 aber erstmals wieder einen substantiellen Beitrag zum Konzernergebnis in Form von Zinserträgen auf kurzfristige Festgeldanlagen in Höhe von 2,4 Mio. EUR bei - während im Vorjahr 2022 aufgrund des damals noch vorherrschenden Null-Zins-Niveaus nur sehr geringe Zinserträge auf liquide Mittel erwirtschaftet werden konnten.

Finanzielle Leistungsindikatoren des Konzerns

Die für die Geschäftstätigkeit bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz und der Konzernjahresüberschuss.

Der Konzernumsatz belief sich in 2023 auf 194,1 Mio. EUR und stieg damit um 2,8% gegenüber dem Vorjahr, was den Erwartungen entsprach. Der Konzernjahresüberschuss belief sich in 2023 auf 11,5 Mio. EUR (ohne Anteile anderer Gesellschafter am Konzernjahresüberschuss) und ist damit um rund 24% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Während die Chemiesparte nahezu das gleiche Ergebnis wie im Vorjahr beigesteuert hat, liegen die Gründe für diesen Ergebnisrückgang im Wesentlichen in einer negativen Entwicklung des US Dollar gegenüber dem Euro, was in 2023 zu Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von netto 3,1 Mio. EUR geführt hat, während im Vorjahr aus der Währungsumrechnung noch netto 4,6 Mio. EUR Ertrag zu Buche standen.

Weitere im Jahr 2023 zu beobachtende positive wie negative Effekte, die sich in ihrer Wirkung auf das Konzernergebnis aber teilweise gegenläufig aufheben, waren:

das Ausbleiben von Sondereffekten durch Gewinne aus punktuellen Aktienfondskäufen und -verkäufen, die im Vorjahr noch rd. 4,6 Mio. EUR beigesteuert hatten.

gegenüber 2022 deutlich erhöhte Renovierungsaufwendungen, die man in 2023 in den Immobiliengesellschaften der Gruppe getätigt hat.

Erträge aus Unternehmensbeteiligungen (nicht währungsbereinigt) in Höhe von 4,5 Mio. EUR in 2023, wohingegen die Beteiligungen in 2022 einen Verlust von 0,6 Mio. EUR verzeichneten.

eine Erhöhung der Zinskosten auf die zur Finanzierung der Unternehmensbeteiligungen aufgenommenen Bankkredite, aufgrund des weltweit gestiegenen Zinsniveaus.

ein Ergebnisbeitrag von 2,4 Mio. EUR durch die (Festgeld-)Verzinsung der vorhandenen liquiden Mittel, während hier im Vorjahr nur 0,1 Mio. EUR zu Buche standen, ebenfalls aufgrund des weltweit gestiegenen Zinsniveaus.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme beläuft sich auf 405,2 Mio. EUR (Vorjahr: 407,7 Mio. EUR). Die Aktivseite ist im Wesentlichen geprägt von den Sachanlagen in Höhe von 87,2 Mio. EUR (Vorjahr: 89,2 Mio. EUR), den Finanzanlagen in Höhe von 116,7 Mio. EUR (Vorjahr: 72,8 Mio. EUR), dem erworbenen Geschäfts- und Firmenwert aus dem Erwerb in 2022 der Auserpolimeri S.R.L. in Höhe von 12,8 Mio. EUR (Vorjahr: 16,3 Mio. EUR), den Vorräten in Höhe von 29,2 Mio. EUR (Vorjahr: 48,0 Mio. EUR), den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 32,8 Mio. EUR (Vorjahr: 27,3 Mio. EUR) und nicht zuletzt liquiden Mitteln in Form von Kassenbestand und Bankguthaben in Höhe von 123,0 Mio. EUR (Vorjahr: 151,3 Mio. EUR). Beachtenswert ist insbesondere die Veränderung bei den Vorräten. Durch den Abbau, sprich Verkauf, von Vorräten wurde ein hoher Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielt. Der Aktivseite stehen auf der Passivseite insbesondere das Eigenkapital in Höhe von 124,3 Mio. EUR (Vorjahr: 112,4 Mio. EUR), eigenkapitalähnliche Verbindlichkeiten aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von 179,6 Mio. EUR (Vorjahr: 182,1 Mio. EUR), übrige Verbindlichkeiten gegenüber Dritten in Höhe von 92,0 Mio. EUR (Vorjahr: 101,8 Mio. EUR) sowie Rückstellungen in Höhe von 8,8 Mio. EUR (Vorjahr: 10,9 Mio. EUR) entgegen.

Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 71,3 Mio. EUR (Vorjahr: 81,9 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zu marktüblichen Konditionen aufgenommen worden; zur Besicherung und Fälligkeit sei an dieser Stelle auf die Ausführungen im Konzernanhang und den dort dargestellten Verbindlichkeiten-Spiegel verwiesen.

Das Gesellschafterdarlehen des Gesellschafters ist zinslos sowie auf unbestimmte Laufzeit gewährt.

Bei den nachfolgenden Ausführungen zur Ertragslage ist zu beachten, dass der Vergleich der Werte von 2023 mit den entsprechenden Werten des Vorjahres durch die Änderungen im Konsolidierungskreis im Vorjahr, d.h. durch Zukäufe von Unternehmen und der folglich nur zeitanteiligen Konsolidierung von Umsätzen und Kosten in 2022, beeinflusst ist.

Es wurden Umsatzerlöse in Höhe von 194,1 Mio. EUR (Vorjahr: 188,8 Mio. EUR) erwirtschaftet. Hierin enthalten sind rd. 21,7 Mio. EUR Umsatzerlöse aus der in 2022 erworbenen Auserpolimeri S.R.L., während im Vorjahr 2022 aus dieser Gesellschaft aufgrund der nur zeitanteiligen Konsolidierung ab dem Erwerbszeitpunkt nur rd. 8,5 Mio. EUR Umsatzerlöse enthalten waren. Der bereinigte Umsatz ist also leicht gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, was auf den bereits erwähnten leichten Nachfragerückgang in den von der Brüggemann-Gruppe bedienten Feldern der Chemiebranche zurückzuführen ist.

Die Umsatzerlöse wurden zu ca. 49% (Vorjahr: ca. 55%) im Inland und zu 51% (Vorjahr: 45%) im Ausland realisiert. Die Umsatzerlöse resultieren fast vollumfänglich aus den Chemieaktivitäten der Gruppe. Den Umsatzerlösen stehen Materialaufwendungen in Höhe von 103,7 Mio. EUR (Vorjahr: 115,9 Mio. EUR) sowie Personalaufwendungen in Höhe von 29,8 Mio. EUR (Vorjahr: 27,8 Mio. EUR) gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 25,9 Mio. EUR (Vorjahr: 22,1 Mio. EUR). Darüber hinaus wurden planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von 13,8 Mio. EUR (Vorjahr: 10,9 Mio. EUR) gebucht. Außerdem wurden Netto-Erträge (Erträge abzüglich Abschreibungen) aus Beteiligungen und aus Wertpapieren des Finanzanlagevermögens in Höhe von 7,1 Mio. EUR (Vorjahr: 4,1 Mio. EUR) erzielt. Für 2023 ergibt sich insgesamt ein Konzernjahresüberschuss (ohne Anteile anderer Gesellschafter am Konzernjahresüberschuss) in Höhe von 11,5 Mio. EUR (Vorjahr: 15,1 Mio. EUR).

Der im Jahr 2023 - unter anderem aus einem Abbau / Verkauf von Vorräten - erwirtschaftete Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 37,1 Mio. EUR (Vorjahr: 4,4 Mio. EUR) wurde zusammen mit einem Abbau der liquiden Mittel von 28,4 Mio. EUR dazu genutzt, die Investitionstätigkeit in Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in das Sach- und Finanzanlagevermögen mit 49,4 Mio. EUR und die Rückzahlung bzw. planmäßige Tilgung von Krediten aus der Finanzierungstätigkeit mit 16,1 Mio. EUR zu finanzieren.

Die Unternehmensgruppe verfügt insgesamt über eine sehr auskömmliche Liquidität. Die Unternehmen des Konzerns kamen und kommen allen ihren Zahlungsverpflichtungen nach. Die Eigenkapitalquote der Gruppe (inkl. eigenkapitalähnlicher Gesellschafterdarlehen) konnte von 72,2% in 2022 auf 75,0% in 2023 weiter verbessert werden.

Die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage der Unternehmensgruppe in Jahr 2023 wird von der Unternehmensführung in Anbetracht und vor dem Hintergrund der teils schwierigen Makro- und Marktbedingungen als sehr zufriedenstellend betrachtet.

Die aktuelle Auftragslage wird von der Geschäftsführung als gut eingeschätzt.

Chancen- und Risikobericht

Die Beech-Park-Capital-Unternehmensgruppe ist als global tätiges Unternehmen einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit der Geschäftstätigkeit verbunden sind. Mit diesen Risiken gehen jedoch auch unterschiedliche Chancen einher, die die Geschäftsentwicklung positiv beeinflussen können.

Ziel des in den einzelnen Firmensparten praktizierten Risikomanagements ist es, die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos und den damit verbundenen Schaden zu minimieren. Dadurch trägt das Risikomanagement zur Sicherung des zukünftigen Unternehmenserfolgs bei und erhöht nachhaltig den Unternehmenswert.

Im Rahmen des Risikomanagements werden die Risiken auf Ebene der Geschäftsbereiche identifiziert und anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der finanziellen Auswirkung bewertet. Dabei werden alle wesentlichen Risiken erfasst. Die darauf aufbauende Risikosteuerung beschäftigt sich mit der Auswahl und Umsetzung von Maßnahmen zur Risikoreduktion, um letztlich auch existenzbedrohende Gefahren abzuwenden.

Mit der Tätigkeit sind folgende Hauptrisiken und -chancen verbunden:

Absatzmarktrisiken und -chancen bei den Chemieaktivitäten des Konzerns:

Hierzu zählen Verkaufspreisrisiken (und -chancen) als auch Risiken (und Chancen) in Bezug auf die absetzbare Verkaufsmenge. Diese Risiken wirken sich auf den größten Erfolgstreiber des Unternehmens, den Umsatz aus, und haben demzufolge potentiell auch eine große Auswirkung. Absatzmarktrisiken werden von der Geschäftsführung als mittel bis hoch eingeschätzt, zumal sie stark von der Weltkonjunktur und geopolitischen Risiken beeinflusst und damit der unmittelbaren Einflussnahme zwecks Risikominimierung seitens der Unternehmensgruppe weitestgehend entzogen sind. Zu den Maßnahmen, diesen Risiken zu begegnen, zählt eine kontinuierliche Qualitätssicherung und eine immer wieder an die neuen Gegebenheiten angepasste Unternehmensplanung und Produktpalette inklusive entsprechendem Liquiditätsmanagement und Absicherung von Währungsrisiken durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten.

Beschaffungsmarktrisiken und -chancen bei den Chemieaktivitäten des Konzerns:

Hierzu zählen u.a. Einkaufspreisrisiken (und -chancen). Beschaffungsmarktrisiken werden von der Geschäftsführung ebenfalls als mittel bis hoch eingeschätzt. Auch hier ist man von der Weltkonjunktur und geopolitischen Risiken abhängig. Die Maßnahmen der Risikominimierung sind ähnlich bzw. gleich denen bei den Absatzmarktrisiken. Derivative Finanzinstrumente werden hier z.B. zur Preisabsicherung beim Zinkeinkauf eingesetzt.

Umwelt-Risiken bei den Chemieaktivitäten des Konzerns:

Dieses Risiko wird von der Geschäftsführung als mittel eingeschätzt. Dem Risiko wird durch entsprechende Wartung und Überwachung der Chemieanlagen und durch entsprechende Schulung und Qualifizierung der Mitarbeiter begegnet. Selbstverständlich gibt es auch entsprechende Versicherungen für diese Risiken.

Gewährleistungsrisiken bei den Chemieaktivitäten des Konzerns:

Dieses Risiko wird von der Geschäftsführung als mittel eingeschätzt. Qualitätssicherungsmaßnahmen und Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter wirken diesem Risiko entgegen.

IT-Risiken (Konzern allgemein):

Dieses Risiko wird von der Geschäftsführung als mittel eingeschätzt. Dem Risiko wird durch entsprechende IT-Sicherungskonzepte entgegengewirkt.

Finanzwirtschaftliche Risiken und Chancen im Bereich der Vermögensverwaltung / Kapitalanlage:

Die Kapitalanlagen unterliegen sowohl potenziellen Wertschwankungen aus Marktveränderungen als auch aus Wechselkursschwankungen. Dieses Risiko wird von der Geschäftsführung als mittel eingeschätzt. Dem Risiko wird durch Beobachtung und Analyse der geopolitischen Entwicklungen und durch entsprechende Adaption des eigenen Investitions- und Finanzierungsverhaltens begegnet. Die Wechselkursschwankungen werden teilweise durch eine währungskongruente Finanzierung reduziert.

Insgesamt ist festzuhalten, dass durch Ukraine-Krieg, Inflation, Leitzinserhöhungen und durch den Energiepreisanstieg die geopolitische Situation und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen instabiler und volatiler geworden sind, weshalb sich alle vorgenannten Risiken gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht haben.

Aus heutiger Sicht sind die vorstehend beschriebenen Risiken gut beherrschbar und haben keine bestandsgefährdenden Auswirkungen. Die Gruppe verfügt über ausreichend liquide Mittel, um Verluste aus den o.g. Risiken, sollten sie denn eintreten und nicht durch die o.g. Maßnahmen abwendbar sein, zu decken.

Es werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt, um Risiken im Zins-, Währungs- und Rohstoffpreis-Bereich zu minimieren, dies aber immer nur als "Hedge" für das zugrundeliegende Basisgeschäft, d.h. durch den Einsatz der derivativen Finanzinstrumente entstehen per se keine neuen Risiken, sondern es werden intrinsische Risiken aus dem Geschäft reduziert. In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal auf die Ausführungen zu derivativen Finanzinstrumenten im Konzernanhang verwiesen.

Prognosebericht

Der folgende Ausblick enthält zukunftsbezogene Aussagen. Diese basieren auf aktuellen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen über die zukünftige Entwicklung der Absatzmärkte, insbesondere der Absatzmärkte der Chemiesparte. Sie unterliegen Unsicherheitsfaktoren, die sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringen können. Die Geschäftsführung geht dennoch davon aus, dass die nachfolgenden Prognosen sich als zutreffend erweisen werden.

Der Fokus in 2024 wird im Bereich der Chemieaktivitäten des Konzerns auf der weiteren Integration des italienischen Chemieunternehmens Auserpolimeri S.R.L. in die Brüggemann-Gruppe, auf der Optimierung des Biomassekraftwerks der Brüggemann-Gruppe in Heilbronn sowie der weiteren Internationalisierung der Gruppe liegen. In diesem Zusammenhang liegt der Schwerpunkt auf organischen und anorganischen externen Aufbau von Produktionskapazitäten in den USA und in Asien. Im Bereich der Vermögensverwaltung / Kapitalanlage liegt das Haupt-Augenmerk aufgrund der steigenden Zinsen und der schwankenden Weltbörsen auf der Risikoabsicherung der Unternehmensgruppe und auf der kurz- bis mittelfristigen sicheren Kapitalanlage.

Die Geschäftsführung geht in ihrer Prognose für 2024 von Konzernumsatzerlösen von etwas über 200 Mio. EUR sowie von Beteiligungs-/ Wertpapiererträgen deutlich über dem Niveau des Jahres 2023 aus.

Mit dem Ukraine-Krieg, dem sich verschärfenden Nahost-Konflikt sowie schwierigen Beschaffungs- und Absatzmärkten in der Chemiebranche bestehen in 2024 Planungsunsicherheiten weiterhin bzw. sind neu hinzugekommen, die sowohl den Ausblick auf 2024 als auch den weiteren Ausblick und die weitere Geschäftsplanung erschweren. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen erwartet die Geschäftsführung aufgrund der breiten Diversifizierung der Gruppe, den entsprechend eingeleiteten Maßnahmen und der sehr hohen Eigenkapitalquote und Liquiditätsposition ein sehr resilientes Ergebnis. Diese Erwartung beruht auf vorliegenden Planzahlen aus den einzelnen Geschäftsbereichen und auf der Kenntnis des bisherigen Geschäftsverlaufs in 2024 - sowohl bei den Chemieaktivitäten als auch im Bereich der Unternehmensbeteiligungen bzw. im Bereich der Kapitalanlage des Konzerns.

 

Dreieich, 09.12.2024

gez. Ronald Ayles, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Beech Park Capital GmbH, Dreieich

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Beech Park Capital GmbH, Dreieich, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Beech Park Capital GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 19. Dezember 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Steffen Feller, Wirtschaftsprüfer

gez. Mareike Volk, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 19.12.2024 festgestellt / gebilligt.

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