Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 501492
Vorher
Dritte Commercium Vermögensverwaltungsgesellschaft mbHCommerz Transaction Services Mitte GmbHComTS Mitte GmbH
Eingetragen
5.9.1996
Branche
BeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen im Transaktions- und Servicegeschäft der Commerzbank (Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 32000) und anderen Unternehmen sowie die Beratung- und Unterstützung derselben auf diesem Gebiet. Die Gesellschaft darf keine Bankgeschäfte im Sinne von § 1 Abs. 1 KWG und keine Geschäfte im Sinne des Investmentgesetzes (InvG) betreiben sowie keine erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistungen im Sinne des § 1 Abs. 1a KWG erbringen.

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Hagen
seit 30.1.2025
Geschäftsführer
Tobias Kassel
seit 30.1.2025
Prokura
Stefanie Mohr
seit 26.6.2024
Prokura
Hans Jörg Toller
seit 7.12.2023
Prokura
Marion Venhaus
seit 7.12.2023
Prokura
Eva Mandoki
seit 7.12.2023
Prokura
Mario Röchert
seit 7.12.2023
Prokura
Olav Heinemann
seit 7.12.2023
Prokura
Roman Fleige
seit 7.12.2023
Prokura
Torben Gutsche
seit 7.12.2023
Prokura
Matthias Halagiera
seit 11.5.2023
Geschäftsführer
Marcus Recksiek
seit 11.5.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Commerzbank Aktiengesellschaft
Germany
200.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Commerz Transaction Services Mitte GmbH

Erfurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht

I. Branchen- und Marktumfeld

Die Commerz TransactionServices Mitte GmbH arbeitet für und im Namen der Commerzbank AG und ist eine 100%-ige Konzerntochter. Alleingesellschafter ist die Commerz Services Holding GmbH, die sich wiederum zu 100% im Eigentum der Commerzbank AG befindet.

Der Schwerpunkt der Aktivitäten der Commerz TransactionService Mitte GmbH, Erfurt (ComTS Mitte GmbH), lag im Kalenderjahr 2013 in der Erbringung von bankbezogenen Hilfsleistungen für die Commerzbank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main (Commerzbank AG).

Diese decken folgende Service-Bereiche

Call-Center

Mail-Service und Posteingangsscanning

Dokumentenmanagement

Bearbeitung von kontobezogenen Serviceaufträgen

Zahlungsverkehr Inland und Ausland

Abwicklung Handelsgeschäfte

insbesondere für Group Services Group Banking Operations (GS-BO) ab.

Neben Erfurt unterhält die Gesellschaft zusätzliche Standorte in:

Frankfurt am Main

Mannheim

München

Nürnberg

Stuttgart

Aufgrund der engen Einbindung der Gesellschaft in die Strukturen der Commerzbank werden die wesentlichen Verwaltungs- und Organisationsfunktionen intern verrechnet. Die Umsatzerlöse werden ebenfalls zu 100 % konzernintern erwirtschaftet.

II. Wirtschaftsbericht

II.1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Das Jahr 2013 war geprägt von der Optimierung der Prozesse in den Schnittstellen zwischen Commerzbank AG und der ComTS Mitte. Die Aufgabenerfüllung lief in allen Bereichen stabil. Im Rahmen der Vorbereitung zur Einführung von SEPA hat die ComTS Mitte unterstützend Erfassungstätigkeiten zu Payment Prozessen von der Commerzbank AG übernommen.

Es erfolgten unterjährig keine Preisanpassungen in der Internen Leistungsverrechnung. Schwankende Mengen wurde durch entsprechende verringerte bzw. erhöhte Stundenabrechnungen Rechnung getragen.

Im Bereich der Serviceline-Telelefonie erfolgte Mitte des Jahres 2013 eine Verlagerung der Tätigkeiten an die Commerz TransactionServices Ost GmbH. Im Anschluss startete wieder der Aufbau der Kapazitäten durch Aufnahme neuer Tätigkeiten von GS-OS im Rahmen der Umsetzung "Strategie 2016".

Im Rahmen der Umsetzung "Strategie 2016" startete in 2013 die Verlagerung erster Aufgabenpakete aus der Handelsabwicklung des Bereiches GS-MO der Commerzbank AG in die ComTS Mitte. Die hieraus bereits resultierenden ersten Umsatzerlöse im 4. Quartal 2013 beliefen sich in Summe auf TEUR 228.

Für die Umsetzungsprojekte trägt die daraus resultierenden Einmalkosten generell die auslagernde Einheit der Commerzbank AG. In der ComTS Mitte GmbH werden die normalen in der Preiskalkulation enthaltenen Raum, Arbeitsplatz- und Mitarbeiterbezogenen Kosten getragen.

Variable Arbeitszeitmodelle haben auch in 2013 geholfen, auf Mengenschwankungen flexibel reagieren zu können.

Insgesamt betrachtet bleibt die Lage der Gesellschaft positiv. Ab 2014 wird eine erneute Erweiterung des Leistungsspektrums aus der Umsetzung "Strategie 2016" erwartet.

II. 2. Personelle Entwicklung

Im Kalenderjahr 2013 hat die Gesellschaft einen Auszubildenden als Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation eingestellt. Zwei Auszubildende waren im zweiten und fünf Auszubildende im dritten Ausbildungsjahr. Drei Auszubildende erhalten voraussichtlich in 2014 ein Übernahmeangebot.

Ausgehend von 365 Vollzeitkapazitäten (vertraglich gebundene Kapazität (VZK)) zum Jahresende 2012 erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten leicht (ohne Auszubildende) zum Jahresende 2013 auf 368 Vollzeitkapazitäten (VZK).

Zum 01.09.2013 ist Frau Jana Grebing in die Geschäftsführung der ComTS Mitte als zusätzliche Geschäftsführerin eingetreten. Ende Dezember 2013 hat Herr Dr. Lars Najda die Geschäftsführung der ComTS Mitte planmäßig verlassen und eine neue Aufgabe als Geschäftsführer der Gesellschafterin der Commerz Services Holding GmbH übernommen.

II .3 . Vermögens- und Ertragslage

Die Vermögenslage der ComTS Mitte GmbH zum 31.12.2013 zeigt geordnete Verhältnisse und ist durch das Umlaufvermögen geprägt. Die Aktiva der ComTS Mitte GmbH bestehen im Wesentlichen aus Guthaben bei der Commerzbank AG (5.243 T€) sowie aus leistungsbezogenen und sonstigen Forderungen gegenüber der Commerzbank AG (1.690 T€).

Die Liquiditätsversorgung konnte durch die bestehenden Bankguthaben der Gesellschaft sichergestellt werden, eine Aufnahme von Fremdkapital war nicht notwendig. Die Liquiditätslage der ComTS Mitte GmbH ist durch den bestehenden Gewinnabführungsvertrag sichergestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2013 der ComTS Mitte zeigt geordnete Verhältnisse. Die ComTS Mitte erwirtschaftete ein Ergebnis von TEUR 1.619 (Vorjahr: TEUR 822). Aufgrund des mit der CSH bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird das Ergebnis i.H.v. TEUR 1.572 nach Einstellung des ausschüttungsgesperrten Betrags in die Gewinnrücklagen an die Gesellschafterin abgeführt.

Die Umsätze der ComTS Mitte entsprechen mit TEUR 18.739 weitgehend den geplanten Erwartungen. Die Umsätze liegen rund 4% unter dem Vorjahresniveau. Der Personalaufwand liegt infolge verzögerter Nachbesetzung auslaufender Verträge und Neueinstellung in niedrigeren Lohnstufen mit TEUR 11.582 und die Sachaufwendungen belaufen sich u.a. durch geringere Raumkosten auf TEUR 5.476 und liegen leicht unter den geplanten Erwartungen. Die Aufwendungen liegen mit 9% leicht unter dem Vorjahreswert von 2012.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit TEUR 1.619 und 97% über dem Vorjahreswert, der aufgrund eines Schadenfalls i.H. v. TEUR 579 entsprechend vermindert war. Ohne diesen Schadensfall hätte das bereinigte Ergebnis 2012 bei TEUR 1.401 gelegen. Das Ergebnis 2013 entspricht den geplanten Erwartungen.

IV. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Abschlussstichtag 2013 gehabt hätten, sind nach dem Schluss des Berichtszeitraums nicht eingetreten.

V. Risikosteuerung

Die Führung des Geschäftes und der eigenen Konten ist den Kontrollmechanismen der Commerzbank AG unterworfen und wird regelmäßig überprüft. Ferner überprüft die zentrale Revision der Commerzbank AG auch im Rahmen einheitlicher Qualitätsstandards die Geschäftstätigkeit der ComTS Mitte. Damit gelten die internen Regeln der Commerzbank welche entsprechend eingehalten werden.

Im IT-Bereich wird die Infrastruktur der Commerzbank AG genutzt. Im Rahmen eines im Gründungsjahr 2007 verabschiedeten und laufend aktualisierten Notfallkonzeptes ist Vorsorge für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes bei Eintritt kritischer Ereignisse getroffen worden.

Die Einführung einer Remote-Korrektur im beleghaften Zahlungsverkehr hat sich bewährt. Es wurde dadurch eine wichtige Grundlage geschaffen, um in der Belegbearbeitung die Produktionsstrukturen ausfallsicherer zu gestalten und besser auf tägliche Mengenschwankungen reagieren zu können.

VI. Risiken

Seitens des Auftragsgebers Commerzbank AG werden Aufgabenreduzierungen in der ComTS Mitte geprüft, um diese ggf. in eine ausländische Tochtereinheit zu verlagern. Risiken sind daraus nicht für die Gesellschaft zu erwarten, da das geplante Wachstum größer sein wird als die Aufgabenverlagerungen in das Ausland. Konsequenzen für die zukünftigen Kapazitätsbedarfe, Kosten und Erträge sind derzeit noch nicht quantifizierbar.

VII. Chancenbericht

In 2014 steht weiter die Optimierung der bestehenden Prozesse im Vordergrund des Handelns. Darüber hinaus ist die Übernahme weiterer Aufgaben im Commerzbank Konzern in Planung. Die Verlagerung weiterer Aufgaben aus dem Commerzbank Konzern im Rahmen der Umsetzung "Strategie 2016" bietet der ComTS Mitte die Chance auf eine Erweiterung der bestehenden Produktpalette und Diversifizierung der aus Mengenschwankungen entstehenden Risiken. Die Verfolgung der Wachstumsstrategie, wird getragen durch operative Exzellenz und industrielle Fertigung im Rahmen einer globalen Aufstellung, die zur Kundenzufriedenheit beiträgt.

Für das Jahr 2014 sind umfangreiche Maßnahmen zur Weiterentwicklung der operativen Exzellenz in den Prozessen und Teams vorgesehen. Die Kosten für diese Maßnahmen werden durch den Konzernbereich Group Services Delivery Center getragen. Durch Umsetzung der Qualitäts- und Schulungsmaßnahmen wird eine Steigerung der Qualität der Services und Prozesse erwartet und damit eine höhere Kundenzufriedenheit sowie Mitarbeitermotivation zu erreichen.

Auch in 2014 plant die Gesellschaft weiterhin primär Leistungen für Kunden im Commerzbank-Konzern zu erbringen.

Grundsätzlich ist die Geschäftsentwicklung vom Transaktionsvolumen der Commerzbank AG abhängig. Zudem sind durch den Gewinnabführungsvertrag mit der Alleingesellschafterin CSH die allgemeinen unternehmerischen Risiken insbesondere in Bezug auf Kapital- und Liquiditätsausstattung deutlich verringert.

VIII. Prognosebericht

Für 2014 wird mit einem Ertrag von ca. TEUR 21.000 (ca. 13% Anstieg zum Vorjahr) durch die Expansion aus der Umsetzung "Strategie 2016" der Commerzbank gegenüber 2013 gerechnet. Ebenso wird eine Erhöhung im Personalaufwand (ca. TEUR 13.500) und im Sachaufwand (ca. TEUR 6.700) u.a. durch den Ausbau der Abwicklung der Handelsgeschäfte für GS-MO um 18% gegenüber 2013 erwartet.

Für 2014 wird mit einem operativen Ergebnis i.H.v. ca. TEUR 1.000 geplant. Dieses liegt damit unter dem Vorjahresniveau (TEUR 1.619).

 

Erfurt, den 16. Mai 2014

Helmut Nebe

Jana Grebing

Bilanz

Aktiva

  31.12.2013
31.12.2012
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 8,00 9.198,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 337.314,00 166.184,00
  337.322,00 175.382,00
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.687.588,18 1.592.347,76
(davon gegen Gesellschafter € 69,92; Vorjahr T€ 9)    
(davon aus Lieferungen und Leistungen € 1.681.000,00; Vorjahr T€ 1.581)    
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.076,12 10.133,50
  1.689.664,30 1.602.481,26
II. Guthaben bei Kreditinstituten 5.243.408,93 5.294.120,54
(davon bei verbundenen Unternehmen € 5.243.408,93; Vorjahr T€ 5.294)    
  6.933.073,23 6.896.601,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.792,86 10.811,03
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 18.268,00 0,00
  7.302.456,09 7.082.794,83

Passiva

   
  31.12.2013
31.12.2012
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 2.306.000,00 2.306.000,00
III. Gewinnrücklagen    
andere Gewinnrücklagen 245.601,00 198.789,00
IV. Gewinnvortrag 208.475,47 208.475,47
  2.960.076,47 2.913.264,47
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.712.735,00 1.826.354,00
2. Sonstige Rückstellungen 874.091,38 1.417.070,45
  2.586.826,38 3.243.424,45
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.572.165,91 756.881,59
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.572.165,91; Vorjahr T€ 757)    
(davon gegenüber Gesellschafter € 1.572.165,91; Vorjahr T€ 757)    
2. Sonstige Verbindlichkeiten 183.387,33 169.224,32
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 183.387,33; Vorjahr T€ 169)    
(davon aus Steuern € 165.414,01; Vorjahr T€ 165)    
  1.755.553,24 926.105,91
  7.302.456,09 7.082.794,83

Gewinn- und Verlustrechnung

  2013
2012
1. Umsatzerlöse 18.739.491,11 19.541.289,03
2. Sonstige betriebliche Erträge 197.756,71 102.959,53
3. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -9.424.230,64 -9.578.254,77
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.157.949,39 -2.499.252,58
(davon für Altersversorgung € 229.042,80; Vorjahr T€ 291)    
4. Abschreibungen auf Sachanlagen -38.932,38 -65.415,17
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.476.326,67 -6.530.399,97
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 9.391,43
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.077,28 3.429,70
(davon aus verbundenen Unternehmen € 1.077,28; Vorjahr T€ 3)    
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -234.175,00 -157.617,82
(davon Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Altersversorgungsverpflichtungen abzüglich der Erträge aus dem Deckungsvermögen € 187.903,00; Vorjahr T€ 143)
(davon Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen € 46.272,00; Vorjahr T€ 15)    
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.606.711,02 826.129,38
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 4.073,72
11. Sonstige Steuern 12.266,89 -8.582,51
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages -1.572.165,91 -756.881,59
abgeführte Gewinne    
13. Jahresüberschuss 46.812,00 64.739,00
14. Einstellungen in andere Gewinnrücklagen -46.812,00 -64.739,00
15. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Commerz Transaction Services Mitte GmbH, Erfurt, (ComTS Mitte) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Alleinige Gesellschafterin ist die Commerz Services Holding GmbH, Frankfurt am Main, (CSH).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Anwendung der gesetzlichen Vorschriften (HGB) und des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Von den Erleichterungen der §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Angaben zur Bilanzierung

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 sind die geringwertigen Wirtschaftsgüter ab EUR 150 bis EUR 1.000,00 als Sammelposten erfasst und werden auf fünf Jahre abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter, die nach 2009 angeschafft und den Wert von EUR 410,00 nicht übersteigen, wurde von dem Wahlrecht der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht.

Die Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände und Bankguthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für bestimmte zukünftige Zeiträume ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt und vollständig eingezahlt.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden im Berichtsjahr 2013 entsprechend dem IDW RS HFA 30 i.V.m. 3 unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen für Altersteilzeit und Vorruhestand wurden mit dem auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind Vermögensgegenstände, die den Zugriff aller übrigen entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, mit diesen Schulden zu verrechnen. Entsprechend ist mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen zu verfahren. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Schulden wird der übersteigende Betrag unter einem gesonderten Posten aktiviert.

Die Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes bei Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen für Altersteilzeit sowie Vorruhestand und für laufende Erträge sowie Erfolgswirkungen aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens, soweit diese nicht bereits gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 HGB verrechnet worden sind, werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die weiteren sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen, ausgenommen solche für Altersteilzeit und Vorruhestand, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, sind nicht vorhanden.

Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

3.2 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Zur Ermittlung der Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen wurde die Projected Unit Credit Method angewendet. Als Rechnungszins wird der fristenkongruente, durchschnittliche Marktzins der letzten sieben Jahre verwendet, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Als pauschale Restlaufzeit der Verpflichtungen werden 15 Jahre angenommen.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Rechnungszinssatz 4,89 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen (inkl. Karrieretrend) 2,50 %

Die in den "Richttafeln 2005 G von K. Heubeck" enthaltenen Invalidisierungswahrscheinlichkeiten wurden mit 75 % in Ansatz gebracht.

Des Weiteren wurden Rentensteigerungen von 1,80 % sowie die erwartete Mitarbeiterentwicklung (Fluktuation) berücksichtigt (Stand 2004).

Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden: Pensionen TEUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 3.052
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 1.142
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 1.339

Für die Saldierung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden: Altersteilzeit TEUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 428
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 398
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 446

Aus der Verrechnung der Altersteilzeitverpflichtung mit dem zugehörigen Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich ein Aktivüberhang von TEUR 18, der als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen wird.

Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (TEUR 47) wurden mit den Zinszuführungen (TEUR 259) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich hieraus ergebende Saldo von TEUR 212 ist im Finanzergebnis unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten.

Bei den verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden die von der Allianz Leben und der Allianz Global Investors übermittelten Werte zum 31.12.2013 angesetzt.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen die Rückstellungen für Dienstjubiläen (TEUR 270), Rückstellungen für Vorruhestand (TEUR 124) und Rückstellungen für interne Leistungsverrechnungen mit der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, (Commerzbank AG, TEUR 231) enthalten.

3.3 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit> 5 Jahre

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

3.4 Ausschüttungssperre

Im Geschäftsjahr ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag von TEUR 246 gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Dieser Betrag resultiert aus der Differenz zwischen dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögen, das zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen (TEUR 1.339) sowie der Altersteilzeitverpfichtungen (TEUR 446) dient, und den zugrunde liegenden Anschaffungskosten (Pensionen: TEUR 1.142, Altersteilzeit: TEUR 398). Die Veränderung des ausschüttungsgesperrten Betrags beläuft sich für 2014 auf TEUR 47 (Vorjahr TEUR 64). Aufgrund des mit der CSH bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird der ausschüttungs- bzw. abführungsgesperrte Betrag in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

3.5 Periodenfremde Erträge

Die periodenfremden Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Rückzahlung eines Schadensfalles in Höhe von TEUR 15. Sie sind dem Geschäftsjahr 2012 zuzurechnen.

3.6 Periodenfremde Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Serviceentgelten in Höhe von TEUR 66. Sie sind dem Geschäftsjahr 2012 zuzurechnen.

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Namen der Geschäftsführer

Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt:

Jana Grebing (ab 01. September 2013) Bankangestellte, Münster
Helmut Nebe Bankangestellter, Buchholz i.d.N.
Bernhard Striegl (bis 30. Juni 2013) Bankangestellter, Hasselroth
Dr. Lars Najda (bis 31. Dezember 2013) Bankangestellter, Aschaffenburg

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge.

4.2 Namen der Mitglieder des Beirats

Die folgenden Personen gehören dem Beirat an:

Thomas Runge (Vors.) Bankangestellter, Florstadt (ab 27.11.2013; stellv. Vors.bis 27.11.2013)
Chrisian Rhino (stellv. Vors.) Bankangestellter, Freiburg im Breisgau (ab 27.11.2013; Vors. bis 27.11.2013)
Axel Stepf Bankangestellter, Kelkheim (bis 30.09.2013)
Stefan Gross Bankangestellter, Bensheim (ab 01.10.2013)
Stefan Remaklus Bankangestellter, Schönborn (ab 01.10.2013)
Dr. Lars Najda Bankangestellter, Aschaffenburg (ab 01.01.2014)

Die Mitglieder des Beirats erhalten keine Bezüge.

4.3 Konzernzugehörigkeit

Aufgrund der Beteiligungsverhältnisse gehört die ComTS Mitte zum Konzern der Commerzbank AG, die zum 31. Dezember 2013 einen Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards erstellt, in den unsere Gesellschaft einbezogen ist. Der nach international anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen gemäß § 315 a HGB aufgestellte Konzernabschluss der Commerzbank AG wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

4.4 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeit nehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 6
Angestellte 409
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 112
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 304
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 415

4.5 Honorar des Abschlussprüfers

Die "Abschluss- und Prüfungskosten" enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Wirtschaftsprüfers für die Jahresabschlussprüfung in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr TEUR 22).

4.6 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Erfurt, den 16. Mai 2014

Helmut Nebe

Jana Grebing

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2013
EUR
Immaterielle Vermögenswerte          
EDV-Software 155.075,48 0,00 0,00 0,00 155.075,48
Sachanlagen          
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 303.295,10 199.819,42 0,00 0,00 503.114,52
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 8.854,09 1.052,96 0,00 0,00 9.907,05
3. Geringwertige Wirtschaftsgüter          
Sammelposten 7.026,25 0,00 0,00 0,00 7.026,25
Finanzanlagen          
Wertpapiere des Anlagevermögens -303,00 0,00 0,00 0,00 -303,00
  473.947,92 200.872,38 0,00 0,00 674.820,30
  Abschreibungen
Stand 01.01.2013
EUR
Abschreibung lfd. Jahr
EUR
Abgänge
EUR
Zuschreibung
EUR
Stand 31.12.2013
EUR
Immaterielle Vermögenswerte          
EDV-Software 145.877,48 9.190,00 0,00 0,00 155.067,48
Sachanlagen          
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.709,10 28.091,42 0,00 0,00 165.800,52
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 8.854,09 1.052,96 0,00 0,00 9.907,05
3. Geringwertige Wirtschaftsgüter          
Sammelposten 6.428,25 598,00 0,00 0,00 7.026,25
Finanzanlagen          
Wertpapiere des Anlagevermögens -303,00 0,00 0,00 0,00 -303,00
  298.565,92 38.932,38 0,00 0,00 337.498,30
  Buchwert
31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
Immaterielle Vermögenswerte    
EDV-Software 8,00 9.198,00
Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 337.314,00 165.586,00
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
3. Geringwertige Wirtschaftsgüter    
Sammelposten 0,00 598,00
Finanzanlagen    
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
  337.322,00 175.382,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Commerz Transaction Services Mitte GmbH, Erfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 19. Mai 2014

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Clemens Koch, Wirtschaftsprüfer

ppa. Caroline Gass, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde noch nicht festgestellt.

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